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  Q-R
 
Q
Allgemein:
"Q" steht als geschriebener, plastischer oder gesprochener Buchstabe für das Ergebnis des eigenen
Handelns. Die genaue Bedeutung ergibt sich aus den individuellen Lebensumständen.
Quacksalber
Allgemein:
Quacksalber warnt vor Täuschung und Hinterlist.
Psychologisch:
Der untüchtige Arzt taucht dann in einem Traumbild auf, wenn wir an einem anderen Menschen
unrecht gehandelt haben. Wir stellen ihn nämlich selbst dar.
Volkstümlich:
(arab. ) : - sehen: du wirst einer Gefahr entgehen;
- von ihm behandelt werden: Dummheit bringt dir Schaden.
(europ.) : - sehen: bedeutet, daß man sich nicht zu Dummheiten verleiten lassen soll; man soll seine
kostbare Zeit nicht
vergeuden; auch: sich Sorgen wegen einer bestimmten Krankheit und deren
unsachgemäßer Behandlung machen;
- selbst quacksalbern: kann Bedeutung haben, wenn man das Kraut oder die Salbe
bekommen und sich selbst bei
irgendeinem Leiden damit helfen kann.
(ind. ) : - sehen: man will dich verführen;
- sprechen: man will dich hintergehen.
Quaddel (Siehe "Haut", "Pusteln")
Quadersteine
Volkstümlich:
(arab. ) : - du gehst schweren Zeiten entgegen.
(europ.) : - man ist ein herzloser Mensch.
(ind. ) : - du wirst schwere Zeiten erleben müssen.
Quadrant
Volkstümlich:
(europ.) : - bedeutet für Seeleute, daß sie falschen Kurs steuern.
Quadrat
Assoziation: - Stabilität; Materie; plötzliche Veränderung.
Fragestellung: - Was ist in meinem Leben sicher? An welchen Stellen gerät meine Stabilität ins
Wanken?
Allgemein:
Quadrat kann innere Festigkeit und Ruhe anzeigen, zuweilen auch Pedanterie und Mangel an
Kreativität.
Psychologisch:
Als ideales, gleichseitiges Rechteck ist das Quadrat ein Ganzheitssymbol. Es symbolisiert seelische
Ausgeglichenheit. Erscheinen im Traum gleichzeitig Quadrate und Kreise, ist dies ein Bild für die
"Quadratur des Kreises", also für die Unmöglichkeit, ein bestimmtes Problem zu lösen. Ein Rechteck
deutet auf die zu starke Ich-Bezogenheit des Träumenden hin. Ist es im Traum nicht in die Höhe,
sondern in die Breite gedehnt, heißt dies, daß es der Persönlichkeit des Träumenden an Tiefe fehlt.
Kann auch Sinnbild für den Ort (etwa den Boxring!), wo auch heute noch Kampfspiele stattfinden,
sein: Es bedeutet, daß man sich mit den psychischen Gewalten auseinandersetzt, die das Leben
bedrohen, und meist eine ganz simple Lösung findet. Wer im Traum ein Quadrat zeichnet, hat wohl
viel Ordnungssinn und überträgt ihn auch auf sein Privatleben.
Volkstümlich:
(arab. ) : - sehen: deutet auf geordnete Verhältnisse hin; man beschäftigt sich mit der Lösung
schwieriger Probleme;


- selbst zeichnen: man wird bald Freude durch harmlose, oberflächliche Vergnügen
erleben.
(europ.) : - Ursymbol der Vierheit; bedeutet Stärke, Stabilität;
- sehen: mit Ruhe und Zuversicht kann man alles in seinem Rahmen halten;
- schachförmiges Material oder Muster sehen: gutes Zeichen für Erfolg;
(ind. ) : - deine Ordnungsliebe bringt dich vorwärts.
(Siehe auch "Geometrische Figuren", "Platz", "Viereck", "Würfel")
Quadrille
Volkstümlich:
(arab. ) : - sehen oder mittanzen: durch Freunde Ärger erleben.
(europ.) : - tanzen: verkündet einen frohen, sorgenfreien Tag; auch: angenehme Unterfangen
werden die Freizeit voll und ganz beanspruchen.
(ind. ) : - tanzen: du liebst zu sehr das Vergnügen und machst dir ein vergnügtes Dasein.
Quai (Kai: - befestigte Anlegestelle am Ufer.)
Volkstümlich:
(arab. ) : - man beschützt dich.
Quälen
Volkstümlich:
(arab. ) : - erleiden: es steht Kummer durch ein privaten Verlust bevor;
- jemandem quälen: man wird seine Selbstachtung verlieren, wenn man seinen Prinzipien
nicht treu bleibt;
- ein Tier quälen: man wird durch ein unerwartetes Liebesverhältnis viel Schaden
anrichten.
(europ.) : - Herzleid und Sorgen.
(ind. ) : - andere: du hast mit einem Unglück zu rechnen.
Quaken
Allgemein:
Das Quaken von Fröschen zeigt nach Meinung antiker Traumdeuter eine gute Nachricht an.
Psychologisch:
Quaken kündigt manchmal eine Nachricht an. Oft erkennt man darin aber die Unreife der eigenen
Persönlichkeit.
Volkstümlich:
(europ.) : - Zeichen seelischer Unterentwicklung und der Suche nach einem Ausweg,
sowie unterdrückte Liebessehnsucht oder erotischer Triebe.
(ind. ) : - hören: du wirst gute Nachrichten erhalten.
(Siehe auch "Frösche")
Quäcker
Volkstümlich:
(europ.) : - weist darauf hin, daß man einflußreiche Freunde besitzt und ein gutes Geschäft machen
wird;
- selber einer sein: man wird sich ehrenhaft gegen Feinde zur Wehr setzen;
- Nimmt eine junge Frau an einem Treffen der Quäcker teil, gewinnt sie durch ihr
bescheidenes
Auftreten einen treuen Ehemann, der gut für den Haushalt sorgt.
Qual
Volkstümlich:
(arab. ) : - erdulden: sei auf der Hut, du wirst ohne deine Schuld Böses erleben.
(europ.) : - erdulden: verheißt Trost und mahnt zum Ausharren, denn die Hilfe ist nah;
- erleiden: dein Herz wird leichter werden;
- Menschen quälen: Unglück in allem;
- Tiere quälen: du wirst Schmerzen erleiden.
(ind. ) : - erdulden: hüte dich vor bösen Menschen;


- Qualen sehen: dein Glück wendet sich von dir ab.
Qualle
Assoziation: - rückgratlos; passive Aggression.
Fragestellung: - Wo in meinem Leben bin ich bereit, mir kraftvolleren Ausdruck zu verschaffen?
Allgemein:
Die Qualle symbolisiert ein Gefühl, das aus dem Unbewußten aufsteigt und sehr schmerzhaft sein
kann.
Psychologisch:
Versinnbildlicht ein starkes Gefühl der Verunsicherung - man weiß nicht und kann auch nicht
einschätzen, von welchen (nicht erkennbaren) Gefahren man umgeben ist.
Volkstümlich:
(arab. ) : - man ist von einer eklige Gesellschaft umgeben und weiß nicht wie man sich ihrer
entledigt;
auch: zermürbende Gedanken und verletzende Handlungsweisen lassen einen leiden.
(europ.) : - eine Verfahrensweise könnte einem Schaden; sei auf der Hut;
- sehen: gesundheitliche Störungen kündigen sich an, oder von Menschen umgeben sein,
auf deren Hilfe man vergebens wartet.
Qualm
Allgemein:
Ein seelisches Problem des Träumenden beginnt offenkundig zu werden.
Volkstümlich:
(arab. ) : - sehen oder riechen: Feuergefahr;
- vom dichten umgeben sein: man wird es bald mit den undurchsichtigen Machenschaften
eines Geschäftspartner
zu tun bekommen; auch: man sollte sich Gedanken über seinen Gesundheitszustand
machen, da sich kleine
Unpäßlichkeiten zu einer ernsten Krankheit entwickeln können, wenn man ihnen nicht
entsprechend beikommt.
(europ.) : - bedeutet, daß sich die eigene Gesundheit bessern wird;
- aufsteigender Qualm: verheißt Glück und Besserung der Verhältnisse.
Quarantäne
Allgemein:
Fühlt sich der Träumende im Wachzustand isoliert, kann dies in der Traumsprache als Quarantäne
zum Ausdruck kommen. Es scheint, als habe eine "fremde Autorität" die Aufgabe übernommen, mit
dieser Isolation fertig zu werden. Das Traumsymbol kann außerdem ein Hinweis sein, daß der
Träumende die Verbindung zu seiner niedrigen, animalischen Seite wenigstens zeitweise
unterbrechen muß und um diese Notwendigkeit weiß. Wenn der Träumende in seinem Traum ein Tier
in Quarantäne bringen muß, deutet dies auf seine Unfähigkeit hin, mit einem verletzlichen Teil seiner
selbst oder eines anderen Menschen gut umzugehen.
Psychologisch:
Unangenehme Träume von einer Quarantänesituation sind als Warntraum (und als "Tip aus dem
Unterbewußtsein") zu verstehen: Man neigt dazu, sich bei großer psychischer Belastung (bewußt oder
auch unbewußt) in eine Krankheit zu flüchten oder nach außen hin völlig "abzuschotten" - die
Isolation zu suchen.
Spirituell:
Auf der spirituellen Ebene bedeutet Quarantäne im Traum einen zeitlich befristeten Rückzug aus der
Welt.
Volkstümlich:
(europ.) : - sich in einer befinden: man wird durch hinterlistige Intrigen von Feinden in eine prekäre
Lage kommen.


Quark
Allgemein:
Quark deuten altindische Traumbücher als Warnung vor zu viel Offenheit, mit der man sich Feinde
schafft.
Volkstümlich:
(arab. ) : - man wird sich durch unbedachte Äußerungen die Feindschaft eines anderen Menschen
zuziehen;
- bereiten: man darf sich nicht zu wichtig nehmen.
(europ.) : - bedeutet, daß man sich durch seine Aufrichtigkeit nur Feinde macht;
- sehen oder essen: eine mit Ärger verbunden geglaubte Sache ist in Wirklichkeit nur von
Vorteil.
(ind. ) : - sehen: durch deine Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit hast du dir Feinde geschaffen;
- selbst bereiten: kleiner Gewinn.
Quarkkäse
Volkstümlich:
(arab. ) : - Unannehmlichkeiten.
Quarkpresse
Volkstümlich:
(arab. ) : - gute Geschäfte.
Quartett
Allgemein:
Der Traum von einer Vierergruppe irgendeiner Art deutet auf einen Zusammenhang mit den
materiellen oder praktischen Aspekten anderer Objekte im Traum hin. Es könnte notwendig sein, sich
auf die pragmatischen Lösungen eines Problems zu konzentrieren.
Psychologisch:
Alles, was mehr als einmal vorkommt, betont die Bedeutung dieses Objektes für den Träumenden.
Der Gegenstand wird nicht nacheinander gezeigt, sondern gleichzeitig, um die Betonung offensichtlich
zu machen.
Spirituell:
Auf der spirituellen Ebene steht das Quartett im Traum für das Ordnung schaffende Prinzip der
Ganzwerdung.
Volkstümlich:
(arab. ) : - (Vierspiel, -gesang): du wirst gute Gesellschaft finden;
- darin singen: gutes Einvernehmen mit deinen Freunden.
(europ.) : - steht für glückliche Geschäfte, lustige Kameraden und eine gute Zeit;
- sehen oder hören: man strebt nach etwas, was unter dem Niveau ist.
(ind. ) : - du wirst einen Schaden erleiden.
(Siehe auch "Vier", "Zahlen")
Quartier
Volkstümlich:
(europ.) : - erhalten: es wird bald eine Heirat geben.
(ind. ) : - beziehen: du wirst dich bald verheiraten.
Quarz
Medizinrad:
Schlüsselworte: Bekannter Verstärker und Sender von Energie; Mond der Erderneuerung.
Beschreibung: Quarz, im Medizinrad das Mineraltotem der im Mond der Erderneuerung (22.
Dezember bis 19. Januar) Geborenen, ist ein Silikondioxid und ein strahlendes, kristallines Mineral,
das fast überall auf der Welt vorkommt. Obwohl Quarz im wesentlichen farblos und durchsichtig ist,
gibt es doch auch etliche farbige Varianten, die dann Halbedelsteine genannt werden. Die kristallinen
Formen des Quarzes werden am häufigsten mit dem Mond der Erneuerungen in Zusammenhang
gebracht. Der Quarz ist ein Kraftstein, der Energie verstärkt, übermittelt und empfängt.
Allgemeine Bedeutung: Verstehen und Verstärkung von Energie.
Assoziation: Quarzuhren.
Transzendente Bedeutung: Gabe der Kraft und Erdenergie.


Allgemein:
Quarz verkörpert im Traum häufig die Kristallisation von Ideen und Empfindungen. Er berührt die
tiefen inneren Prozesse des Menschen und ermöglicht es ihm oft, Dinge erstmals auszudrücken, die
zuvor in Sprachlosigkeit erstickten. Quarz wird im Sinne von Felsen oder Kristall verstanden.
Psychologisch:
Der Kristallisationsprozeß wurde in alter Zeit als das Einfangen von Licht und Kraft betrachtet. Auf
einer unterbewußten Ebene nehmen dies viele Träumende noch immer wahr. Von einem Quarz zu
träumen bedeutet daher, sich entwickelnde Kraft zu erkennen.
Volkstümlich:
(arab. ) : - du hast mit eigensinnigen Menschen zu tun.
(europ.) : - verheißt manchen guten Fund.
(ind. ) : - du wirst dein Ziel schwer erkämpfen müssen.
(Siehe auch "Achat", "Amethyst", "Herkimer-Diamant", "Jaspis", "Karneol", "Kristall", "Moosachat",
"Rosenquarz")
Quasten
Allgemein:
Quaste kann Erfolge, Ehrungen und Ansehen verheißen, aber auch vor Eitelkeit und Geltungssucht
warnen. Benutzt man sie zum Pudern, deutet man das im Sinne von Kosmetik.
Volkstümlich:
(arab. ) : - sehen: ein Geschenk erhalten;
- goldene: ein wertvolles Geschenk erhalten.
(europ.) : - fröhlichen Besuch erhalten; viele kleine Geschenke werden einem Freude bereiten;
- kaufen: man könnte sparsamer sein;
- sehen: der z.Zt. bestehende Wunsch wird sich erfüllen; man wird zu Ehre und Ansehen
kommen;
- goldene: bringen Reichtum;
- (Puderquaste): du wirst überlistet.
(ind. ) : - goldene: dein Geschäft nimmt ab;
- zum Pudern: man will dich überlisten.
(Siehe auch "Kosmetik")
Quecken
Volkstümlich:
(arab. ) : - sehen: Zudringlichkeiten erdulden müssen;
- ausreißen: einen Feind von sich abwehren.
(ind. ) : - Not und Krankheit.
Quecksilber
Assoziation: - Lebhaftigkeit; Unbeständigkeit.
Fragestellung: - Welcher Teil von mir sehnt sich nach Stabilität? Wo in meinem Leben fühle ich mich
festgefahren?
Allgemein:
Quecksilber symbolisiert allgemein die Wechselfälle des Lebens, die man nicht vorausberechnen
kann; insbesondere warnt es davor, sich allein auf sein Glück zu verlassen. Im Einzelfall kommt darin
ein quirliges Temperament oder die Neigung zu Stimmungsschwankungen zum Vorschein, die man
besser beherrschen sollte.
Volkstümlich:
(arab. ) : - vor sich haben: dem launischen Glück unterworfen sein.
(europ.) : - Unruhe und Wechsel im Leben; weist auf einen unbeständigen, oberflächlichen Charakter
hin;
du wirst ein unstetes Leben führen;
- sehen: kündet einen Wechsel der Verhältnisse an; es wird Klatsch über einem verbreitet;
- Leidet eine Frau an einer Quecksilbervergiftung, dann wird sie von ihrer Familie verlassen
und von ihr getrennt werden.
(ind. ) : - du hast hinterlistige Menschen um dich.


Quelle
Assoziation: - Ursprung; Anfang.
Fragestellung: - Wo in meinem Leben verleihe ich meinen Gefühlen auf neue Weise Ausdruck?
Artemidoros:
Quellen, Brunnen und Springbrunnen voll klaren Wassers verheißen allen ohne Unterschied Segen,
besonders Kranken und Mittellosen; den einen schenken sie Heilung, den anderen Reichtum; denn
nichts fördert die Gesundheit, so wie das Wasser. Ausgetrocknet ohne Wasser bedeuten sie das
Gegenteil. Immer ist es gut, aus Durst zu trinken. Wenn man nichts zu trinken vorfindet oder zu einer
Quelle kommt, ohne Wasser schöpfen zu können, so wird man nichts von dem zustande bringen,
wonach man trachtet. Dürsten ist ja nichts anderes als ein Verlangen, und Trinken stillt das
Verlangen. Ein Läufer, der an einem heiligen Wettkampf teilnehmen wollte, träumte, er sei mit einem
Tonkrug zu einer Quelle gekommen, um Wasser zu schöpfen. Solange er unterwegs zur Quelle war,
rann das Wasser, in dem Augenblick aber, als er sich näherte und schöpfen wollte, hörte es auf zu
fließen. Als er nach einer Weile noch einmal sich näherte, hörte es wiederum auf zu fließen und
ebenso ein drittes Mal. Schließlich blieb es ganz weg, so daß er in seiner Wut den Krug zertrümmerte
und in Stücke schlug. Beim Wettlauf lief er mit einem anderen ein totes Rennen, und obwohl die
Waagschale mehr zu seinen Gunsten ausschlug, mußte er zu einem zweiten Lauf antreten. Als er bei
diesem wiederum Brust an Brust mit seinem Gegner durchs Ziel ging, lief er ein drittes Mal, obwohl er
dabei klar im Vorteil war, sah er sich um den Siegeskranz betrogen; offensichtlich nahm der
Veranstalter des Wettkampfes für seinen Gegner Partei. Es bot sich nun an, einen Vergleich zu ziehen
zwischen der Quelle und dem Wettkampf, der Wasserleitung und dem Kampfrichter, dem Wasser und
dem Siegeskranz, dem Tonkrug und der sportlichen Konkurrenz, und zwar zwischen der vergeblichen
Anstrengung, Wasser zu schöpfen, weil die Wasserleitung versagte, und derjenigen, den Siegeskranz
zu erringen, weil der Kampfrichter parteiisch war, und schließlich zwischen dem erfolglosen Einsatz
und dem Zerschlagen des Kruges.
Allgemein:
Eine Wasserquelle ist ein Hinweis auf frische Energie und auf Fruchtbarkeit. Quelle kann für Glück und
Erfolg stehen, wenn ihr Wasser klar wirkt. Eine trübe Quelle warnt vor Unaufrichtigkeit und Intrigen
anderer Menschen. Ist die Quelle versiegt, kann das anzeigen, daß man sich wieder mehr auf die
unbewußten Kräfte und Strömungen der eigenen Persönlichkeit besinnen muß; im Einzelfall kommt
darin zum Ausdruck, daß eine Phase des Glücks und Erfolgs zu Ende geht.
Psychologisch:
Die Quelle ist ein Traumbild mit positiver Bedeutung. In Märchen steht sie als Symbol für die
Jungfräulichkeit und Reinheit. Vielleicht sind es gerade deshalb junge oder unerfahrene Mädchen, die
von Quellen träumen. Auslösender Grund ist entweder die Angst vor dem Verlust der Unschuld oder
aber - bei wechselnden Partnern - das schlechte Gewissen wegen befleckter "Reinheit". Auch wird sie
im Traum als ein Bild für die Zufuhr von psychischer Energie gesehen. Im allgemeinen ist die Quelle
ein Fruchtbarkeitssymbol. Gelangt der Träumende in seinem Traum an eine Quelle, begegnet er der
Reinheit und Jungfräulichkeit seiner eigenen seelischen Energien. Er ist sich seiner Hingabefähigkeit
bewußt. Sie ist als Jungbrunnen zu verstehen, als das sprudelnde Leben und die Lebenslust. Wenn ihr
Wasser klar ist, dann ist uns das Glück hold. Trübes Wasser aus der Quelle dagegen deutet auf trübe
Aussichten hin, auf Unstimmigkeiten im persönlichen Bereich, auf Menschen, die uns nicht
wohlwollen.
Spirituell:
Auf der spirituellen Ebene ist die Quelle im Traum eine Aufforderung an den Träumenden, an seine
eigenen Ursprünge zurückzukehren. Die Quelle ist ein weibliches Symbol der Fruchtbarkeit und zeigt
das ewige, nie versiegende Leben und die Wiedergeburt.
Volkstümlich:
(arab. ) : - Träumt jemand, er komme zu einer Quelle und trinke daraus, werden so viel Sorgen und
Not ihn bedrücken,
wie er Wasser trank, sofern der Ort ihm unbekannt ist.
- Dünkt es einen, es sprudele aus einer Wand, einem festen Platz oder einem Haus auf
ungewöhnliche Weise Wasser,
werden die Bewohner nach dem Ausmaß des Sprudelns Sorgen und Nöte haben;
weit häufiger weist der Traum auf Tränen und Tod.
Sammelt einer eine Menge Wasser davon, wird das Unheil entsprechend länger dauern.
Versiegt der Quell und hört er auf zu sprudeln, wird das Ende der Leiden bevorstehen.
- sehen: Gutes erleben;
- sprudelnde: Vermehrung des Einkommens; zeit des Wohlergehens und der Sorglosigkeit;
man darf durch neue Ideen in eine glückliche Zukunft blicken;


ist das Wasser sogar klar: es steht Reichtum ins Haus;
trübe: deine Zukunft ist trübe; Verlust und Verzicht;
- ausgetrocknet: besagt mangelnde Energie und Tatendrang; man sollte sich auf die
Grundwerte des Lebens konzentrieren,
da die Möglichkeiten begrenzt sein werden;
- durch grüne Wiesen laufend: dein Leben wird sich angenehm gestalten;
- aus einer trinken: man wird von einer Krankheit rasch genesen.
(europ.) : - je nach Befund des Wasser Klarheit oder Unklarheit in geistiger Beziehung;
- verheißt Gewinn und großen Vorteil, namentlich, wenn man anderen hilft und Beistand
leistet;
- für Kranke bedeutet es Genesung;
- Wasser aus einer holen: gilt für gute, ergiebige Geschäfte;
- für einen Ledigen: eine glückliche Heirat;
- mit klarem Wasser: Lebensfreude; großes Glück;
- mit trüben Wasser: zerstörte Hoffnungen; gilt für Mißhelligkeiten, denen man aber
entgehen kann;
- aus einer klaren schöpfen und trinken: du wirst Glücksumstände gut ausnützen;
kündet einen großen Erfolg in einem Bemühen oder Bestreben an; man kann ein hohes
Alter erreichen;
- aus einer trüben schöpfen oder trinken: man wird es mit unaufrichtigen Menschen zu tun
bekommen;
- darin baden: du wirst dich von falschem Verdacht reinigen;
- durch grüne Wiesen laufen sehen: Hoffnung auf bessere Zeiten;
- in der Wohnung sehen: Gewinn und Ehre;
- vertrocknet: schlechter Geschäftsgang.
(ind. ) : - sehen: du hast viel Mut;
- trübe: du kannst auf gute Zeiten hoffen;
- daraus trinken: mit der Zeit kommt auch zu dir das Glück.
(Siehe auch "Bach", "Brunnen", "Nixe", "Nymphe", "Wasser")
Querflöte (Siehe "Flöte", "Pfeife")
Querulant
Volkstümlich:
(europ.) : - lasse dich nicht gleich mit allem und jedem ein; Vorsicht im Umgang.
Quetschen (Pressen)
Volkstümlich:
(europ.) : - warnt vor Leichtsinn und Übereilung.
(ind. ) : - sich: Reichtum und Erfolg.
Quietschen
Volkstümlich:
(ind. ) : - hören: ungute Nachrichten.
Quintessenz
Allgemein:
Quintessenz bedeutet wörtlich "das fünfte Seiende", doch in der Regel versteht man darunter höchste
Vollkommenheit. Wenn dieses Symbol im Traum auftaucht, bringt es den auf Vollkommenheit
ausgerichteten Schöpferwillen des Träumenden zum Ausdruck.
Psychologisch:
Perfektion gehört zu den Dingen, für die gilt: Je mehr Wissen der Mensch erwirbt, desto klarer
erkennt er, wie weit er von der Vollkommenheit entfernt ist. Von der Quintessenz zu träumen heißt
daher, die eigenen Potentiale und die anderer, aber auch ihre Grenzen zu erkennen.
Spirituell:
Auf der spirituellen Ebene steht die Quintessenz im Traum für die Vollkommenheit der Schöpfung.
Quirl
Volkstümlich:
(arab. ) : - sehen oder gebrauchen: deine Geschicklichkeit wird Anerkennung finden.


(ind. ) : - sehen: du wirst in große Unruhe kommen;
- zerbrechen: unglückliche Liebe; eine zwischenmenschliche Beziehung wird zerbrechen;
- geschenkt erhalten: untreue Freunde; man ist ein sehr unruhiger Zeitgeist.
Quitten
Allgemein:
Quitte wird meist als Symbol erotischer Bedürfnisse verstanden. Die schöne Frucht sehen oder
pflücken verheißt Glück in der Liebe, die faulige warnt vor einem Menschen, der die Liebe ausnützen
will. Bei den alten Griechen mußte die Braut vor der Hochzeit eine Quitte essen, damit sie spürte, daß
in der Ehe Bitterkeit und Süße gemischt sind.
Volkstümlich:
(arab. ) : - sehen oder essen: Ärger in der Familie bekommen, auch Krankheit;
- pflücken: geschäftlichen Verdruß erleben.
(europ.) : - ein sexuelles Symbol, je nach dem Zustand der Frucht;
- sehen: Glück in der Liebe oder Ehe, Reichtum, Zufriedenheit;
- vom Baum pflücken oder schütteln: Gefahr, sich die Liebe des anderen durch zu
stürmisches Vorgehen zu verscherzen;
- abgefallene vom Boden aufsammeln: der Gegenstand der Liebe ist kein unbeschriebenes
Blatt mehr;
- essen: nach ein wenig Geduld wird alle Sehnsucht nach dem Lebenspartner gestillt
werden;
- faule: ein geliebter Mensch ist dieser Liebe nicht wert.
(ind. ) : - essen: du wirst Neider haben;
- sehen: Glück in der Ehe;
- pflücken: Reichtum.
Quittenbaum
Volkstümlich:
(arab. ) : - sehen: friedliches Leben;
- fällen: Widerwärtigkeiten.
Quittenbrot (Aus Quitten hergestelltes, geleeartiges Konfekt.)
Volkstümlich:
(arab. ) : - du wirst über eine Sorge beruhigt werden.
Quittung
Allgemein:
Quittung kann ankündigen, daß man für seine Handlungen bestraft wird, vielleicht durch einen
finanziellen Verlust; das beinhaltet oft auch die Warnung vor unüberlegtem Verhalten. Zuweilen zeigt
sie aber an, daß eine Schuld getilgt wird.
Psychologisch:
Mit ihr gibt uns das Unbewußte den Hinweis, daß wir möglicherweise wegen einer Angelegenheit zur
Kasse gebeten werden oder daß wir die Quittung für das bekommen, was wir selbst verschuldet
haben. Nur manchmal deutet die Quittung, die wir jemandem im Traum geben, auf größere Ausgaben
oder finanzielle Belastungen im Wachleben hin.
Volkstümlich:
(europ.) : - Befreiung von belastenden Ideen, innere Lossprechung;
- ausstellen: es droht eine empfindliche Geldausgabe;
- eine vorgelegt bekommen: man sollte dringend etwas in Ordnung bringen und sollte
diese Warnung ernst nehmen;
Vorsicht auch bei Geldangelegenheiten;
- erhalten: bedeutet ein Geschenk; man wird die Folgen einer gemachten Dummheit zu
spüren bekommen;
- eine bezahlt haben: man wird bald von einer Schuld befreit werden.
(ind. ) : - erhalten: du wirst einen Liebhaber erhalten; günstige Vermögenslage;
- schreiben: du wirst Feinde bekommen;
- geben: rasch wird dein Reichtum wachsen.
(Siehe auch "Rechnung")


Quiz / Quizspiele
Psychologisch:
Wer davon träumt, wird demnächst eine ähnliche Situation zu bestehen haben. Man wird sich
Anforderungen stellen müssen, auf die man nicht vorbereitet ist - man muß wie in einem Quiz flexibel
und reaktionsschnell mit der momentanen "Fragestellung" (Herausforderung) umgehen können,
Ideenreichtum und Improvisationstalent sind gefragt.
Volkstümlich:
(europ.) : - sehen: man kann damit rechnen, daß in unmittelbarer Zukunft Können und Fähigkeiten
auf die Probe gestellt werden;
- machen, daran teilnehmen: es kommen bald wichtige geschäftliche Gelegenheiten auf
einem zu;
Man versucht seine Lebenssituation zu verändern, ohne über klare Vorstellungen zu
verfügen;
- darin versagen: sagt einen finanziellen Verlust vorher;
- nicht in der Lage sein, beim Quiz irgend etwas zu antworten: deutet auf Stagnation
und die Unfähigkeit hin, ein Teilhindernis zu überwinden;
- richtige Antworten geben: Wohlstand und Frieden stehen ins Haus.
(Siehe "Fernsehquiz", "Fragebogen")
Quodlibet
Volkstümlich:
(arab. ) : - (ein "Allerlei" in der Tonkunst) hören: du wirst nur schwer das Richtige treffen.
R
Allgemein:
"R" kommt als Symbol männlicher Tatkraft und Energie gesprochen, geschrieben oder plastisch im
Traum vor und weist auf die entsprechenden Eigenschaften hin.
Rabatt
Volkstümlich:
(europ.) : - erhalten: kleine Erfolge.
Rabbi (jüdischer Religionslehrer)
Allgemein:
Rabbiner (jüdischer Geistlicher) versteht man im allgemeinen im Sinne von Jude, wobei oft noch der
Symbolgehalt des Mönches oder Gurus berücksichtigt werden muß. Häufig wird er auch als Zeichen


von Geschäftstüchtigkeit und Schläue angesehen oder warnt vor Übervorteilung; solche traditionellen
Deutungen beruhen zwar auf Vorurteilen, die sich aber hartnäckig halten.
Volkstümlich:
(europ.) : - sehen oder mit ihm verkehren: bedeutet für einen Juden Fortgang im Geschäft, gutes
Einkommen, Glück; für einen Nichtjuden: Warnung vor einer Ausnutzung oder
Diffamierung.
(ind. ) : - mit ihm sprechen: in Geschäften wirst du einen guten Fortgang haben.
(Siehe auch "Guru", "Jude", "Mönch")
Raben
Assoziation: - Magie; Omen; Klugheit.
Fragestellung: - Wie lautet die Botschaft?
Medizinrad:
Schlüsselworte: Allesfressend; krächzend; schlau; gruppenorientiert; Vögel des Ausgleichs; Symbol
der Zwiespältigkeit; Verbindung mit Regen; Verbindung mit Menschen; Magie; Zauberei; Macht;
Mond der fliegenden Enten.
Beschreibung: Der Rabe, im Medizinrad das Totemtier der im Mond der fliegenden Enten (23.
September bis 23. Oktober) Geborenen, ist ein ganz und gar schwarzer Vogel mit einem keilförmigen
Schwanz, der so groß werden kann wie der Rotschwanzbussard. Der Rabe ist ein größerer
Verwandter der Krähe und der Elster und lebt bevorzugt in Wäldern, während die beiden anderen
Vogelarten nicht so wählerisch sind. Raben kommen weltweit vor. Sie geben ein lautes Krächzen von
sich und sind Allesfresser. Obwohl Raben manchmal auch aggressiv sein können, ist die Schläue doch
ihre vorrangige Eigenschaft. Sie sind intelligente und gruppenorientierte Vögel, die ihr angestammtes
Territorium bei Bedarf vehement verteidigen. Vor allem von den Zigeunern wurde dem Raben wegen
seiner Loyalität zu seinem Stamm große Achtung entgegengebracht. Es heißt, daß Raben sogar
Stammesratsversammlungen abhalten. Andere erdverbundene Völker meinten, daß der Rabe ein
Verbindungsglied zwischen Mensch und Natur sei. Viele Stämme kennen Geschichten darüber, warum
der Rabe schwarz ist. Alle beginnen damit, daß der Rabe ursprünglich ein weißer Vogel war, dessen
Farbe sich entweder veränderte, weil er einen Fehltritt begangen oder weil er den Menschen
unterstützt hat. Der Rabe ist ein Vogel, der mit Hexen und Zauberei in Verbindung gebracht wird. Er
repräsentiert auch die Weisheit der alten Erdreligionen.
Allgemeine Bedeutung: Eine Erforschung von Gemeinschaft und Beziehung; die Fähigkeit, sich in die
Lüfte zu erheben und sogleich wieder fallen zu lassen; Ausgeglichenheit suchend; Magie; Zauberei;
Macht.
Assoziation: Böses Omen; rabenschwarze Gedanken; Todesvogel.
Transzendente Bedeutung: Gabe wahrer Ausgeglichenheit.
Artemidoros:
Das Leben mußt du auf zweifacher Weise auslegen, einmal als das Vermögen und den Besitz, das
andere Mal als das Leben selbst. Eine reiche Frau träumte, drei Raben näherten sich ihr und blickten
sie dreist an; einer von ihnen gebe sogar einen Laut von sich und sage: "Ich werde dir den Garaus
machen." Dreimal hätten sie die Raben umkreist und wären dann auf und davon geflogen. Ganz
natürlich und folgerichtig starb die Frau nach neun Tagen; denn das "ich werde dir den Garaus
machen" bedeutete soviel wie "ich werde dich aus dem Weg räumen", das heißt: "Ich werde dich
umbringen". Dadurch, daß die drei Raben sie dreimal umkreisten, kündigten sie die Frist von neun
Tagen an.
Allgemein:
Rabe deutet man als Vorbote von Unglück und Mißerfolgen, aber auch als Symbol der Weisheit.
Zuweilen kommt darin die Bedrohung aus dem Unbewußten durch seine verdrängten Inhalte zum
Ausdruck, manchmal auch Angst vor dem Tod. Wenn eine Rabenschar aus einem Baum auffliegt,
deutet das auf eine Gefahr hin, der man aber noch rechtzeitig entgehen kann.
Psychologisch:
Der Totenvogel aus der Mythologie ist als Traumsymbol ein Warnzeichen, das mahnt, finstere
Gedanken durch lichte zu ersetzen, umzukehren auf dem bisher eingeschlagenen Lebensweg, der uns
ins Nichts führen könnte. Im Volksglauben gilt er dagegen als Seelenvogel. Erscheint ein Rabe im
Traum, ist dies ein Zeichen für unglückliche Gedanken des Träumenden. Der schwarze Vogel fliegt
durch unsere Träume als der Unglücksrabe, als der dunkle Gedanke, der bohrend unser Ich bedroht.
Spirituell:
Der Rabe ist schlau und findig, doch meist ein Unglücksbringer.
Volkstümlich:


(arab. ) : - allgemein: Vorbote drohenden Unheils, sogar Katastrophen; man befindet sich
unmittelbar in Lebensgefahr;
- sitzen sehen: Widerwärtigkeiten verschiedener Art erleben;
- fliegen sehen: du wirst eine Trauernachricht erhalten;
- um das Haus herum fliegen sehen: Todesfall;
- stehlen sehen: du wirst in Todesangst kommen;
- verscheuchen: du wirst einem Betrug oder Diebstahl auf die Spur kommen.
- schreien hören: du wirst einer drohenden Gefahr kaum entgehen; Unglück;
auch: auf Grund von Untreue droht ein Zerwürfnis mit dem Partner;
- töten: du führst dein Unglück selbst herbei.
(europ.) : - ein Symbol sehr dunkler Gedanken; innere, verdrängte Triebe mahnen;
- einen sehen: Unheil und Kämpfe, es droht Diebstahl oder Veruntreuung;
mit einer Schicksalswende oder Unfrieden rechnen müssen;
- mehrere Raben sehen: kündet Unheil an;
- von solchen umflattert werden oder diese sich auf einem niederlassen sehen: bedeutet
Lebensgefahr;
- solche aufscheuchen: einer großen Gefahr wird man noch im rechten Augenblick
begegnen können,
wenn man die Augen offenhält;
- auffliegende sehen: man kann einem drohenden Mißerfolg rechtzeitig ausweichen;
- schreien hören: verheißt böse Nachrichten;
- Eine junge Frau kann er über die Untreue ihres Geliebte informieren.
(ind. ) : - schreien hören: du wirst Schaden und Verlust haben;
- sehen: Unglück im Stall;
- auf einem Baum sitzend: Todesfall in der Nähe.
(Siehe auch "Elster", "Krähen", "Vögel")
Rache
Allgemein:
Rache kündigt oft an, daß man eine mißliche Situation bessern kann, wenn man sich nicht mit ihr
abfindet, fordert also zu aktivem Handeln auf. Seltener erkennt man darin tatsächliche Rachegelüste
gegen andere, denen man die Schuld an eigenen Problemen gibt.
Psychologisch:
Rache ist süß? Sie bleibt jedenfalls selten ohne (negative) Folgen, was Sie bedenken sollten,
nachdem Ihnen der geträumte Racheakt nun vielleicht einen speziellen "Tip" gegeben hat. Träume
von Racheaktionen wollen nur als Aufforderung zu mehr Durchsetzungsvermögen verstanden sein -
und daß man manches konsequent "durchziehen" muß, ohne dabei (von Selbstzweifeln geplagt)
ständig zu überlegen, ob sich nicht vielleicht jemand dafür rächen könnte, daß man einmal zielstrebig
"in eigener Sache" aktiv war.
Volkstümlich:
(arab. ) : - nehmen oder ihr ausgesetzt sein: befasse dich nicht mit Klagen, sie werden nicht gut für
dich ausfallen.
(europ.) : - man ist in der Lage, sich einem ungünstigen Schicksal zu beugen;
- ausüben: bedeutet Verwicklungen, verderbliche Prozesse; auch: Zeichen einer
schwachen und hartherzigen
Natur; wird diese nicht beherrscht, bringt sie einem den Verlust von Freunden ein;
- andere sich an einem rächen: man hat viele Gründe, seine Feinde zu fürchten.
(ind. ) : - nehmen: deine Hoffnung wird erfüllt werden.
Rachen
Allgemein:
Rachen fordert auf, ehrlicher zu sein, oder warnt vor einer Gefahr, die man erst aus den realen
Lebensumständen erkennt.
Psychologisch:
"Der kann seinen Rachen nicht voll bekommen!" sagt man von gierigen, berechnenden und (meist
materiell) "unersättlichen" Leuten - und so ist diese Körperstelle auch symbolisch zu deuten, falls der
Rachenbereich in einem Traum einmal besondere Bedeutung hat.
Volkstümlich:
(europ.) : - einen geöffneten eines Menschen sehen: jemand sagt die Wahrheit und ist aufrichtig, von
den man annimmt, daß er einen belügt;


- hineinsehen: Besserung bei Krankheiten, sonst Erfolge, aber nicht in geschäftlichen
Dingen;
- einen großen unförmigen sehen: deutet auf Uneinigkeit hin; es kommt zu Zwistigkeiten
zwischen Freunden;
- der eigene schmerzt: klimatischen Veränderungen ausgesetzt sein; Krankheit kann zu
Einbußen der Gesundheit
und Vermögens führen;
- offenen eines wilden Tieres sehen: du hast dich in ein gefährliches Unternehmen
eingelassen; Warnung vor einer Gefahr;
- im Maul eines wilden Tieres stecken: Widersacher fügen einem in Geschäften Schaden
zu.
Rad
Assoziation: - Wiederholung; Gesamtheit.
Fragestellung: - Was bewegt mich hin zur Vollendung?
Allgemein:
Ein Rad verweist als Traumsymbol auf die Fähigkeit und das Bedürfnis nach Veränderung. Rad kann
für die Fortentwicklung im Leben stehen; sie wird desto tiefgreifender ausfallen und rasanter
verlaufen je schneller das Rad sich dreht. Steht es still, deutet das auf eine Stagnation in der
Entwicklung hin, die man nicht lange hinnehmen darf.
Psychologisch:
Die größte Erfindung der Menschheitsgeschichte umschreibt die alles bewegende Kraft, um die sich
alles dreht und deren wir uns bedienen, um leichter vorwärtszukommen. In manchen Träumen steht
das Rad auch für den Geist, das Wort, das am Anfang aller Dinge stand. Das Rad eines Fahrzeuges zu
verlieren ist gleichbedeutend mit dem Verlust der Motivation oder der Richtung und letztlich des
Gleichgewichts. Ein Riesenrad symbolisiert das Auf und Ab des Lebens besonders deutlich.
Spirituell:
Auf der spirituellen Ebene steht das Traumsymbol für das Räderwerk des Lebens und für das
Selbstverständnis, mit dem sich der Träumende seinen Bewegungen unterwirft. Die Bewegung des
Rades ist der Weg in die Vollkommenheit, der Weg in die Zukunft, sie bringt Ortsveränderung und
Befreiung.
Volkstümlich:
(arab. ) : - rollen sehen: rasche Erledigung der Pläne und Geschäfte;
- laufen sehen: du wirst schnell zu dem erwünschten Ziel kommen;
- sehen: Wohlstand;
- brechen sehen: Störung im Geschäft;
- machen sehen: du wirst anderen behilflich sein.
(europ.) : - Kreissymbol für die Zeitlosigkeit; auch Zeichen für die Abrundung von Leben und Ideen;
- sehen: es steht eine Veränderung im Leben bevor; je schneller die Drehung, um so
größer die Veränderung;
man wird beruflich wie privat fleißig und energisch die Ziele verfolgen; rasche Erfüllung
gehegter Wünsche;
bei stillstehendem Rad wird die Veränderung unbedeutend oder nachteilig sein;
- defekte: sagen den Weggang oder den Tod eines Familienmitglieds voraus;
- auf dem Fahrrad sitzen: man wird in einer Angelegenheit schneller vorankommen, als
man dachte.
(ind. ) : - sehen: du wirst in deinem Geschäft schnell vorwärts kommen;
- haben: Störungen im Geschäft.
(Siehe auch "Kreis", "Geometrische Figuren", "Räderwerk", "Wort")
Radar
Allgemein:
Radar in einem Traum verkörpert die intuitiven Fähigkeiten des Träumenden. Es zeigt seine Art, wie
er die subtilen Botschaften und Signale aufnimmt, die andere Menschen aussenden, häufig auf
unterbewußter Ebene. Radar (oft als Bildschirm) fordert auf, mehr auf die Intuition zu hören, die den
richtigen Weg weist oder vor Gefahren warnt.


Psychologisch:
Radar im Traum kann heißen, daß der Träumende sich von mächtigen äußeren Instanzen in seinem
Verhalten kontrolliert fühlt - "Big Brother is watching you". Oder aber der Träumende beobachtet sich
selbst mit geradezu zwanghafter Gründlichkeit; vielleicht um festzustellen, ob sein Verhalten und
seine Gedanken angemessen sind.
Spirituell:Auf der spirituellen Ebene kann der Radar im Traum auf ein Maß an Hellsichtigkeit
hinweisen, über das der Träumende verfügt.
Radau
Volkstümlich:
(europ.) : - warnt den Träumenden innezuhalten, und einen anderen Weg einzuschlagen.
Radbruch (Siehe "Rad")
RäderwerkAllgemein:Räderwerk bedeutet ähnlich wie Rad den Gang des Lebens; wenn es sich
bewegt, läuft alles reibungslos, steht es still, muß man mit Schwierigkeiten rechnen.
Volkstümlich:
(arab. ) : - du wirst zum Ziel gelangen.
- ein großes Räderwerk sehen, das sich dreht: man hat demnächst Herausforderungen zu
bewältigen,
die den Anstoß für eine ertragreiche Zukunft geben können;
- stillstehendes Räderwerk sehen: man wird mit seinen Plänen scheitern.
(europ.) : - in Bewegung sehen: eine anscheinend komplizierte Sache wird von selbst ins richtige
Gleis kommen;
- stillstehen sehen: ein schöner Traum geht zu Ende und bringt ein böses Erwachen;
- ein beschädigtes oder nicht funktionierendes sehen: man bekommt Knüppel zwischen die
Beine geworfen.
(Siehe auch "Rad")
Radfahren
Allgemein:
Wenn man sich im Traum perfekt Eislaufen oder Radfahren sah, dann war man vermutlich in
Hochstimmung und ist auch für die Zukunft enthusiastisch und hoffnungsvoll eingestellt. Wenn man in
Schlaglöcher oder über Huckel gefahren ist, dann stehen diese für Probleme des Wach-Ichs. Ist man
einfach darüber hinweggefahren? Dann ignorieret man im wirklichen Leben offenbar Schwierigkeiten.
Ist man im Traum ein Rennen gefahren, und hat man gewonnen? Vielleicht deutet das Wege an, wie
man seinen Erfolg im richtigen Leben verbessern kann.
Psychologisch:
Die Vorwärtsbewegung auf dem Fahrrad übersetzt den Willen, im Wachleben aus eigener Kraft
weiterzukommen.
Volkstümlich:
(europ.) : - selbst fahren: in entfernten Gegenden bald einen Besuch machen;
- andere fahren sehen: Freunde von weither, werden einem besuchen.
(Siehe auch "Automobil" und andere Fahrzeuge)
Radiergummi / radieren
Psychologisch:
Wer davon träumt, etwas "auszuradieren", will etwas loswerden, ungeschehen machen - oder dafür
sorgen, daß etwas vergessen, ein Fehler übersehen wird.
Volkstümlich:
(europ.) : - radieren: bedeutet, man soll Mut besitzen, um jeder Anfeindung frei entgegenzutreten;
- Geschriebenes ausradieren: ist ein Zeichen für Unsicherheit des Handelns; man nehme
den Rat von älteren Menschen ruhig an.
Radieschen
Allgemein:
Radieschen können auf den Wunsch nach einem sexuellen Abenteuer hinweisen. Zuweilen
symbolisiert es auch Ärger, weil man durch einen anderen verletzt wird.
Volkstümlich:
(arab. ) : - essen: du wirst viel Vergnügen finden.
(europ.) : - meist keimende Sexualaffäre, über die man sich nicht klar ist;
- sehen: ein anvertrautes Geheimnis wird von einem Freund nicht gewahrt;
auch: man wird Gelegenheit haben, an kleinen Vergnügungen teilzunehmen;


- essen: bedeutet Ärger und Verdruß durch eine gehässige oder verletzende Bemerkung.
(ind. ) : - essen: du wirst zu einem Kaufmann eingeladen.
(Siehe auch "Rettich")
Radio (Siehe "Radioapparat")
Radioaktivität
Allgemein:
Radioaktivität versteht man als Bedrohung, die durch Beeinflussung von außen oder durch bewußt
werdende Inhalte des Unbewußten entsteht; das kann manchmal vor weiterer Selbstanalyse ohne
fachliche Hilfe und Unterstützung warnen.
Radioapparat
Assoziation: - Kommunikation.
Fragestellung: - Was bin ich zu hören oder zu sagen bereit?
Allgemein:
Als Kommunikationsmittel symbolisiert ein Radio die Vermittlung von Wissen für jedermann. Wenn
der Träumende in seinem Traum ein Radio spielen hört, ist dies ein Hinweis auf seine Verbindung mit
der Außenwelt. Radioapparat zeigt das Bedürfnis nach Abwechslung und Neuigkeiten an, oft taucht es
auf, wenn man in der Alltagsroutine zu erstarren droht. Per Radio erfahren telepathisch veranlagte
Träumer so manche Nachricht "von oben". Also lassen Sie Ihr Radio eingeschaltet im Traum!
Psychologisch:
Im Traum kann das Radio für die Stimme der Autorität stehen oder allgemeine Ideen und Ideale
transportieren. Es symbolisiert darüber hinaus die innere Zwiesprache des Träumenden oder zeigt,
daß er Stimmen hört. Der Träumende will immer auf dem neusten Stand sein. Außerdem braucht er
allem Anschein nach eine Dauerberieselung (Ablenkung), die ihn davor bewahren soll, sich intensiv
mit sich selbst zu beschäftigen.
Spirituell:
Auf dieser Ebene steht das Radio im Traum für spirituelle Kommunikation.
Volkstümlich:
(europ.) : - eines sehen oder kaufen: in der nächsten Zeit wird man viel herumkommen und viel
Abwechslung haben;
- hören: verheißt die Ankunft eines bestimmten neuen und netten Kameraden, der sich
voll dafür einsetzt,
die Lebensqualität zu erhöhen;
- spielend: deutet auf Annehmlichkeiten und Wohlstand hin.
- eine Stimme daraus hören: man wird ein Geheimnis erfahren;
- schöne Musik daraus hören: bedeutet den Genuß einer heimlichen Freude;
- mißtönende Musik daraus hören: man ist von einer heimlichen Gefahr umlauert.
Radschlagen
Artemidoros:
Das Radschlagen ist nur für Leute die es berufsmäßig tun, ohne üble Folgen; allen anderen droht
äußerste Gefahr.
Ragout
Allgemein:
Ragout soll nach altindischer Traumdeutung vor Verschwendung und Übermut warnen.
Volkstümlich:
(ind. ) : - essen: du neigst zur Verschwendung.
Rahm
Allgemein:
Rahm verspricht einen guten Erfolg, wenn man die richtige Entscheidung trifft.
Volkstümlich:
(arab. ) : - (den fetten Teil der Milch) essen: ein leichtes Unwohlsein wird dich belästigen.
(europ.) : - (Sahne) trinken: Gesundheit, Wohlergehen; man wird in einer Sache den besseren Teil
wählen;
- sehen: verspricht Gewinn.


(ind. ) : - trinken: deine Gesundheit ist gut;
- (Sahne), sehen: Erbschaft.
Rahmen
Allgemein:
Rahmen symbolisiert Grenzen, die man schwer überschreiten kann; oft bezieht sich das auf die
eigene beschränkten Möglichkeiten, die man akzeptieren muß. Zuweilen warnt er davor, durch sein
Benehmen "aus dem Rahmen zu fallen". Teilweise muß man auch noch das Bild im Rahmen, sowie
das Material des Rahmens, bei der Deutung mit berücksichtigen.
Psychologisch:
Das eingerahmte eigene Bild zeigt unsere Eitelkeit, aber auch den Egoismus, mit dem wir uns selbst
in den Vordergrund drängen wollen. Der Rahmen ohne Bild schildert dagegen unsere Hilflosigkeit,
etwas zu erreichen, weil es uns dafür an den nötigen Mitteln fehlt.
Volkstümlich:
(europ.) : - man kommt nicht über bestimmte Grenzen hinaus und fühlt sich eingeengt;
- einen leeren sehen: man wird erfahren, daß jedes Glück seine Grenze und jedes Leid
sein Ende hat.
(Siehe auch "Bild", "Fotografieren")
Rakete
Assoziation: - Ausbruch aus der physischen Beschränktheit; Erkundung der inneren Räume.
Fragestellung: - Welche Begrenzungen bin ich zu überwinden bereit?
Allgemein:
Rakete steht allgemein für höheres geistiges Streben; dann kann sie ermahnen, nicht nach den
Sternen zu greifen. Gelegentlich wird sie im Sinne von Waffe als Bedrohung von außen gedeutet. In
ihrer Grundbedeutung steht die Rakete in Verbindung mit der männlichen Sexualität. Im Traum spielt
jedoch möglicherweise die Energie, mit der eine Rakete ausgestattet ist und die mithin dem
Träumenden zur Verfügung steht, eine wichtigere Rolle. Wird ihm eine Rakete geschenkt, weist dies
auf die Erkenntnis hin, daß der Träumende nicht optimal funktioniert. Wenn er wie eine Rakete
hochgeht, bedeutet dies, daß er bei irgendeinem Vorhaben sehr rasch vorankommt.
Psychologisch:
Die Rakete hat in Träumen keine positive Bedeutung, sie ist vielmehr ein ernstzunehmendes
Warnsignal. Der Träumende ist gefährdet, indem er sich aus seinem natürlichen Lebensbereich in
andere zu flüchten versucht. Der Träumende sollte auf Depressionen und Suizidgefahr achten.
Weniger häufig tritt die Rakete als Traumbild für Gedankenflüge auf. Alles, was Kraft symbolisiert, hat
letztlich damit zu tun, wie eine Leistung verbessert oder gesteigert werden kann. In diesem Sinn ist
die Symbolik der Rakete ähnlich wie jene des Flugzeuges, nur sind bei der Rakete die Ziele weiter
entfernt. Die explosive Kraft der Rakete ist notwendig, wenn radikale Veränderung im Leben
vorgenommen werden sollen. Im Traumbild umschreibt sie flüchtige Erinnerungen und Gedanken, die
uns durcheinander bringen können. Feuern wir eine Rakete selbst ab, kann das auf unsere etwas
unstete Art oder auf eigene Ideen hinweisen, die zischend verpuffen. Die Weltraumrakete
symbolisiert wohl eher hehrere Gedanken, die sich um Gott und die Welt drehen. Wenn solche
Raketen in Angstträumen starten, irren wir ohne Ziel hilflos umher.
Spirituell:
Da mit einer Rakete Entfernungen und Höhen erreicht werden, die noch niemals zuvor erreicht
wurden, steht die Rakete für spirituelle Suche und Wagnis.
Volkstümlich:
(arab. ) : - zivile steigen sehen: deutet auf erfreuliche Familienangelegenheiten; man strebt nach
Vollbringung großer Taten;
- darin sitzen: man wird bei gewissen Vorhaben schneller vorankommen als man vermutet
hat, man sollte sich aber
vor Unmäßigkeit und Unbedachtheit hüten.
(europ.) : - Warnung, nicht über seine Ziele hinaus zu schießen; auch: man ist mit seiner Beziehung
zur Zeit unzufrieden;
man ist rastlos und braucht eine Veränderung oder eine neue Beziehung; kurzlebiger
Erfolg, man muß beim
nächsten Mal auf einer solideren Grundlage aufbauen;
- eine steigen lassen: ein Rausch wird bald verfliegen;
- sich als Besatzungsmitglied sehen: man wird seine Probleme meistern;


- bemannter Raketenstart: die Frustration wegen privater Probleme wird bald beendet
sein;
- abgefeuerte Raketen sehen: es werden sich plötzlich Chancen ergeben, die Vorteile
bringen;
- in den Himmel steigen sehen: plötzliche und unerwartete Beförderung sowie Glück in der
Liebe und Ehe;
- steigen sehen: kündet gute Neuigkeiten an; bringt eine Einladung ins Haus; man hat
gute Ideen,
die man jetzt auch verwirklichen sollte;
- zu Boden stürzende: es stehen unglückliche Verbindungen ins Haus.
(ind. ) : - sehen: du wirst durch jemanden bedroht;
- steigen lassen: du wirst Festlichkeiten mitmachen.
(Siehe auch "Atombombe", "Explosion", "Feuerwerk", "Flugzeug")
Raketenflugzeug
Volkstümlich:
(europ.) : - sehen: man wird das Glück, das man ersehnt, nicht erreichen.
Rammen
Volkstümlich:
(europ.) : - (z.B. Pfähle) einrammen: verspricht erfolgreiche Geschäfte.
Rampenlicht
Psychologisch:
Dort möchte man stehen, wenn man davon träumt: im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit und
Bewunderung.
(Siehe auch "Beifall", "Bühne")
Rand
Allgemein:
Am Rand von Ereignissen oder von einer Menschengruppe zu stehen bedeutet, daß der Träumende
zutiefst verunsichert ist in bezug auf seinen Wert. Dies hat bedeutsame Auswirkungen auf sein Leben
oder auf die Menschen, mit denen er eine Gemeinschaft pflegt. Rand verkörpert also alles, was im
Leben von geringer Bedeutung ist; worauf sich das konkret bezieht, ergibt sich aus den anderen
Symbolen im Traum und aus der realen Lebenssituation.
Psychologisch:
Der Rand, die Kante und die Schwelle besitzen eine ähnliche Symbolik. Etwas befindet sich auf der
Kippe. Egal, auf welcher Seite der Träumende vom Rand hinunterfällt, es wird sein Leben spürbar
erschüttern und ihn zu bedeutenden Entscheidungen zwingen. Der Rand im Traum kann auch die
Trennungslinie zwischen zwei Extremen darstellen, wie beispielsweise zwischen Rationalem und
Irrationalem.
Spirituell:
Auf der spirituellen Ebene signalisiert der Rand im Traum eine Hinwendung zur Dunkelheit und damit
zum Abgrund.
Randalieren
Psychologisch:
Wer von Randalen träumt und aktiv dabei war, ist viel unsicherer und schwächer, als er sich gibt. Er
fühlt sich nur in einer Gruppe (von Gleichgesinnten) stark und tobt seine Aggressionen an Menschen
(oder Gegenständen) aus, die hilflos, wehrlos oder eindeutig physisch unterlegen sind. Solche Träume
sind alles andere als ein "Überlegenheitsbeweis". Wenn man sich im Traum von Randalierern
überfallen sieht, ist man in der Realität häufig Opfer von "Gruppenzwängen", man paßt sich dem
Verhalten der (teilweise überlegenen) Mehrheit an, um akzeptiert zu werden und auf diese Weise in
der Rangordnung dieser Personengruppe aufzusteigen. Ein häufiger Traum in beruflichen
Machtkampfsituationen.
Rang
Allgemein:


Rang (oft als Abzeichen zum Beispiel an Uniformen erkennbar) kann ähnlich wie Orden verstanden
werden. Manchmal weist er aber auch auf eine wichtige Angelegenheit oder Person hin, der man
mehr Beachtung schenken muß.
(Siehe auch "Abzeichen", "Orden")
Ranken
Allgemein:
Ranke einer Pflanze soll nach alten Traumbüchern Liebesglück verheißen, sofern sie nicht verwelkt
ist.
Volkstümlich:
(arab. ) : - (von Schlingpflanzen) an Wänden, oder eine mit Schlingpflanzen umgebene Laube sehen:
deutet auf sicheres Vorwärtsstreben.
(europ.) : - verheißen treue Liebe und Beständigkeit.
(ind. ) : - grüne: du wirst in deiner Liebe Erwiderung finden.
Ranzen
Volkstümlich:
(arab. ) : - sehen, packen oder tragen: in nächster Zukunft eine größere Reise antreten.
(ind. ) : - du wirst auf Wanderschaft gehen.
Rapier
Volkstümlich:
(arab. ) : - damit fechten: du wirst einen Streit heraufbeschwören.
Rappen
Volkstümlich:
(arab. ) : - sehen: zeigt einen Trauerfall an;
- reiten: Todesfall in der Familie.
(ind. ) : - reiten: du wagst zu viel; gewagte Unternehmungen;
- sehen: Trauerfall.
Raps
Volkstümlich:
(europ.) : - Arbeit bei kargem Verdienst.
(ind. ) : - Rapsfeld sehen: du wirst einen guten Lohn erhalten;
- lohnende Arbeit.
Rapunzel
Volkstümlich:
(europ.) : - bescheidener Genuß.
Raritäten
Volkstümlich:
(arab. ) : - (Seltenheiten): du bereitest die Sorgen.
(europ.) : - sehen: man wird abmagern.
Raritätenkammer
Volkstümlich:
(arab. ) : - dein Wohlstand wird abnehmen.
Rascheln
Volkstümlich:
(europ.) : - von Flügeln hören: eines der besten Omen; die Zukunft ist gesichert und glücklich.
Rasen
Psychologisch:
Liegt der Rasen grün und gepflegt in der Traumlandschaft, weist er auf unser Wohlergehen hin. Ist er
ungepflegt und voller Unkraut, läßt er des Lebens Schattenseite, ein etwas schlampiges Verhältnis
oder ein unordentlich bestelltes Haus erahnen.
Volkstümlich:


(arab. ) : - schön grünen und kurzen sehen: deine Hoffnungen werden größtenteils in Erfüllung
gehen;
- wuchernd: gewisse Dinge, denen man nicht die erforderliche Beachtung schenkt, werden
sich vorteilhaft auswirken;
- verwelkter oder versengter: vergebliches Streben nach Reichtum;
- abschneiden oder absensen: deine Handlungsweise ist falsch; man wird eine große
Chance verpassen.
(europ.) : - als erotisches Symbol zu verstehen, das ein Liebesglück nach der Beschaffenheit des
Rasens einordnet;
bedeutet langes Leben, Gesundheit, besonders wenn man auf dem Rasen sitzt oder liegt;
- sehen: bedeutet, wenn er gut gepflegt ist, häuslichen Wohlstand; wenn er ungepflegt
oder wild gewachsen ist, glückliche Zufälle;
- ein grünen sehen: bald finden unerwartete Begegnungen statt; man könnte sogar eine
verlorene Liebe wiedergewinnen;
- darin sitzen oder liegen: bedeutet Gesundheit und Wohlergehen, bei jüngeren Leuten
auch ein schönes Liebeserlebnis;
- über einen gepflegten gehen: es stehen einem freudige Ereignisse und Reichtum bevor;
Beziehungen zu Verwandten bessern sich;
- an einer fröhlichen Party auf Rasen teilnehmen: verkündet viele weltliche Vergnügen und
Geschäftsverbindungen;
- den Rasen mähen oder schneiden: bedeutet geschäftliche Erfolge;
auch: ein Abschied oder gar ein Todesfall im Bekanntenkreis wird zu verkraften sein;
- Wartet eine junge Frau auf einem grünen Rasen auf ihren Freund oder Liebhaber, dann
werden sich ihre
Wünsche im Hinblick auf Reichtum und Ehe erfüllen. Ist das Gras tot und der Rasen
morastig, sind
Streitigkeiten und Trennung zu erwarten. Kriechen Schlangen vor Ihren Füßen, werden
Verrat und böse
Anspielungen Sie zur Verzweiflung bringen.
(ind. ) : - auf ihm gehen: du wirst einem Begräbnis beiwohnen;
- grüner: du findest einen verlorengeglaubten Freund wieder;
- stechen: deine Gesundheit ist nicht gut.
(Siehe auch "Garten", "Gras", "Park", "Wiese")
Rasenbank
Volkstümlich:
(arab. ) : - sehen oder darauf sitzen: deutet auf eine angenehme Beschäftigung.
(europ.) : - verheißt einen heilbringenden Aufenthalt im Freien, auf dem Lande oder im Wald.
(ind. ) : - du kommst in Verlegenheit;
- geheime Liebesabenteuer.
Rasend
Volkstümlich:
(arab. ) : - sein: Glück im laufenden Jahr;
- Rasende sehen: falsche Nachrichten, Lügen.
(europ.) : - rasend sein: man wird einen ernsthaften Sturz oder Unfall erleiden;
- andere so sehen: ungünstige Aussichten werden einem Kummer und Sorgen bereiten.
Rasenmäher
Volkstümlich:
(europ.) : - einen benutzen: man wird bald eine soziale Aufgabe übernehmen;
- den Rasen mähen oder schneiden: bedeutet geschäftliche Erfolge.
Rasentennis
Volkstümlich:
(europ.) : - man wird eine Arbeit finden, die das ganze Interesse fordert.
RasierenAllgemein:Wichtig ist die Frage, ob es ein Mann oder eine Frau ist, die sich im Traum
rasiert. Bei einem Mann kann die Rasur für Alltägliches und gewohnte Routine stehen. Männliche
Teenager haben meist Angst vor dem Rasieren durch Fremde. Wichtig ist, wer der Rasierende ist. Ein


Traum-Bart ist ebenfalls ein Männlichkeitssymbol, kann aber auch eine Frage sein, was man dahinter
verstecken will: ein fliehendes Kinn vielleicht (= emotionale Schwäche), oder will man mehr
Männlichkeit vortäuschen, als vorhanden ist? Bei einer Frau zeigt die Gesichtsrasur, daß sie sich
männliche Eigenschaften wünscht. Rasiert sie andere Körperteile, dann drückt dies ihren Versuch aus,
eine glatte, unangreifbare Oberfläche zu schaffen. Das Rasierzeug selbst ist ebenfalls von Bedeutung.
Ein Rasiermesser ist in der Symbolik mit dem Messer identisch. Ein Rasierapparat zeigt, daß eine
gewisse Risikobereitschaft erforderlich ist, um sein wahres Gesicht zu sehen. Aber auch die Maske
des Alltags bedarf der Aufmerksamkeit. Rasieren soll nach altindischen Traumbüchern vor
Täuschungen und Betrug warnen. Wird man selbst rasiert, bezieht sich die Warnung auf das eigene
Leben, wird ein anderer rasiert, soll man selbst keinen Betrug und keine Täuschung versuchen.
Psychologisch:
Als die Barttracht modern war, galt sie als Schmuck des Mannes; rasierte er sich die Haare im Traum
ab, hieß das, er habe mit großen Unannehmlichkeiten zu rechnen. Nach heutiger Auffassung will der
Träumende etwas glätten; entweder weil er sich seinen Mitmenschen gegenüber ins rechte Bild
setzen möchte oder weil er mit seinem eigenen Selbstbild nicht zurechtkommt. Rasieren im Traum
symbolisiert heute allgemein analytisches Denken. Wird der Träumer rasiert, muß er wohl in einer
bestimmten Sache zahlen. Schneidet er sich oder wird er geschnitten, wird er sich im Wachleben
vielleicht falsch verhalten. Rasiert der Träumende einen anderen Menschen, ist dies eher ein
fürsorglicher Akt. Wird die Rasur jedoch mit dem Vorsatz der Gewalt vorgenommen, ist dem
Träumenden möglicherweise bewußt, daß ein bestimmter Persönlichkeitsaspekt schärfer
herausgearbeitet werden muß, um voll zur Geltung zu kommen. Das Rasierzeug selbst ist in diesem
Zusammenhang eher ein Werkzeug als eine Waffe.
Spirituell:
Auf der spirituellen Ebene steht eine glatte Rasur im Traum für Offenheit und Ehrlichkeit im Umgang
mit anderen Menschen.
Volkstümlich:
(arab. ) : - andere sehen: halte dich immer reinlich;
- sich selbst: betrüge dich nicht selbst.
(europ.) : - durch einen anderen: gilt als Täuschung, Betrug usw.;
- über eine Rasur nachdenken: man macht hochfliegende geschäftliche Pläne; doch fehlt
es einem an Energie zur Durchführung;
- sich selbst: Gewinn; man wird eine Schuld bezahlen oder etwas wieder gutmachen
können; man hat seine Geschäfte und
Privatangelegenheiten im Griff, obwohl ein keifendes Weib einem Probleme macht;
- sich einen anderen rasieren sehen: ein an einem verübtes Unrecht wird wieder
gutgemacht, oder ein Schuldner, gibt zurück,
was man ihm geliehen oder gestundet hat; man sollte sich nicht auf zweifelhafte
Geschäfte einlassen;
- sehen, wie ein anderer sich rasieren läßt: Mahnung, sich nicht auf unlautere
oder krumme Geschäfte oder sonstige zweifelhafte Angebote einzulassen;
- ein glattrasiertes Gesicht: bringt Ausgeglichenheit; die Kollegen stimmen mit einem
überein;
- einen grauen Bart haben: man läßt jede Vernunft gegenüber Menschen vermissen, die
Forderungen an einem stellen;
- Beobachtet eine Frau Männer bei der Rasur, wird ihr Ruf durch Ausschweifung
beschmutzt.
- Träumt eine Frau rasiert zu werden, nimmt sie männliche Züge an, daß sich die Männer
abwenden.
(ind. ) : - sich selbst: Verlust an Vermögen; sei gewarnt vor Falschheit und Betrug;
- andere: du wirst Fremde benachteiligen;
- werden: sehr unangenehme Verluste.
(Siehe auch "Bart", "Haare", "Messer", "Rasiermesser", "Schneiden")
Rasierapparat
Assoziation: - geschliffen, scharf.
Fragestellung: - Was will ich abschneiden oder glätten?
Psychologisch:
Beim Rasieren entfernen wir alle unerwünschten Haare. Ein Rasierapparat im Traum könnte
bedeuten, Daß das Wach-Ich etwas loswerden sollte - beispielsweise eine schlechte


Charaktereigenschaft. Wenn man sich im Traum den Bart stutzt oder die kurzen Haare im Nacken
ausrasiert, steckt vielleicht Angst vor Kastration dahinter.
Volkstümlich:
(europ.) : - sehen: prophezeit Differenzen, auch angesichts von Problemen;
- sich damit schneiden: man hat bei einem geplanten Geschäft keine glückliche Hand;
- Probleme damit haben: es kommen enttäuschende Geschäfte auf einem zu,
und jemand belästigt einem auf unerträgliche Art und Weise;
- sich mit einem stumpfen die Haut verletzen: man gibt Freunden die Veranlassung, daß
eigene Privatleben zu kritisieren;
- zerbrochener oder rostiger Apparat: bringt Kummer.
(Siehe auch "Rasieren")
Rasiermesser
Allgemein:
Rasiermesser (Rasierapparat) steht für einen scharfen, analytischen Verstand; das bedeutet, daß
man Probleme zwar durch eigene Hilfe leichter lösen kann, dabei aber Gefühle und Intuitionen nicht
vernachlässigen darf. Das Rasiermesser symbolisiert auch die Wanderung auf dem schmalen Grad
zwischen Genie und Wahnsinn, Gut und Böse, Leben oder Tod.
Psychologisch:
Man will etwas freilegen, systematisch bloßlegen, um es in seiner ursprünglichen Form zu betrachten.
Ein Symbol für subtil ausgetragene Aggressionen - oft unter dem Vorwand einer konstruktiven,
analytischen Überlegung. Oder: Man will jemanden "bloßstellen".
Volkstümlich:
(europ.) : - scharfschneidendes: Warnung vor kommenden Streit.
(ind. ) : - Gefahr.
(Siehe auch "Messer", "Rasieren")
Raspel
Allgemein:
Raspel verspricht, daß man viel Anerkennung für seinen Fleiß erfahren wird.
Volkstümlich:
(arab. ) : - sehen oder gebrauchen: durch Kleinigkeiten geärgert werden.
(ind. ) : - man erkennt deinen Fleiß an.
Rassel
Medizinrad:
Schlüsselworte: Scharf; kurz; schnell; Heilung.
Beschreibung: Eine Rassel ist ein Rhythmusinstrument, das aus einem Gefäß besteht, das mit
Kieseln, Samen oder anderen Objekten gefüllt wurde, die beim Schütteln scharfe, kurze, immer
gleiche Töne von sich geben. Rasseln bieten wie Trommeln viele zeremonielle
Verwendungsmöglichkeiten und sind von erdverbundenen Völkern schon immer zur Heilung
eingesetzt worden.
Allgemeine Bedeutung: Eine Heilung; eine Zeremonie.
Assoziation: Rasselbande; rasselnder Atem wie bei einem sterbenden Menschen.
Transzendente Bedeutung: Fähigkeit zu heilen; Fähigkeit, die Aufmerksamkeit zu erregen; Gabe von
Heilung im Traumzustand.
Volkstümlich:
(europ.) : - ein Baby mit seiner Rassel spielen sehen: prophezeit Harmonie zu Hause;
Unternehmungen werden löblich und einträglich sein;
- die Rassel einem Baby geben: es stehen unglückliche Investitionen an;
- Einer jungen Frau kündigt dies einen fürsorglichen Ehemann an, wenn ein Baby mit
seiner Rassel spielt.
(Siehe auch "Trommel")
Rastelbinder
Volkstümlich:
(arab. ) : - (Schiebmacher, Kesselflicker): Streit.
Rat / Ratschlag


Allgemein:Wenn der Träumende in seinem Traum einen Rat erhält, sollte er Orientierung nicht
außerhalb, sondern in sich selbst suchen. Möglicherweise hilft ihm ein bisher vernachlässigter
Persönlichkeitsaspekt weiter. Rat erhalten weist traditionell darauf hin, daß man für seine Mühe nur
Undank erntet.
Psychologisch:
Im Traum einen Rat anzunehmen bedeutet, daß der Träumende die Notwendigkeit erkennt, etwas
Bestimmtes zu tun, obwohl er sich davon abgestoßen fühlt. Einem anderen Menschen zu raten heißt,
zu erkennen, daß der Träumende Kenntnisse besitzt, die für andere hilfreich sein können.
Spirituell:
Auf der spirituellen Ebene zeigt der Rat im Traum an, daß der Träumende innere Bewußtheit besitzt.
Das höhere Selbst zeigt sich oft als Figur, die einen Rat erteilt.
Volkstümlich:
(arab. ) : - erteilen: du führst wegen Kleinigkeiten Prozesse; Abschied von einem nahestehenden
Menschen steht bevor;
- erhalten: man lohnt dir mit Undank;
- verwerfen: man ist von einem nahestehenden Menschen zu sehr abhängig geworden.
(europ.) : - Zeichen für nützliche Freundschaften; die Traumperson ist selten mit dem Freund
identisch und muß woanders gesucht werden;
- einen Ratschlag erhalten: man wird auf die eine oder andere Weise in der Lage sein, die
hohen moralischen
Vorstellungen durchzusetzen und mit rechtschaffenen Mitteln Unabhängigkeit
einzunehmen;
- rechtlichen Beistand suchen: es werden bei einem Vorhaben Zweifel über dessen Nutzen
und Rechtmäßigkeit aufkommen.
(ind. ) : - geben: langweiligen Prozessen beiwohnen;
- erhalten: du wirst mit Undank belohnt.
Rate
Psychologisch:
Die Seele zeigt eine gewisse Vorsicht, ein Maßhalten.
(Siehe auch "Geld")
Ratgeber
Volkstümlich:
(arab. ) : - zur Seite haben: man wird dich bevormunden.
Rathaus
Allgemein:
Hat kaum mit Amt und Würden zu tun, umschreibt vielmehr die Warnung an den Träumer, sich
psychisch und physisch nicht über die Maßen zu belasten, sondern eher auf sachkundige Ratschläge
aus der engeren Umgebung zu hören. Auch hier ist also mit dem Haus unser Körper gemeint. Man
achte auf Stockwerke und Zimmer, um daraus Näheres zu ersehen.
Psychologisch:
Symbolort für "Amt und Würde", den man aufsucht, wenn man etwas erledigen oder bestätigt
bekommen möchte. Der Traum teilt mit, daß man etwas Wichtiges bekommt (oder erreichen kann),
wenn man es versteht, mit gewissen "Spielregeln" (gesellschaftlich- sozialer Art) oder mit einer
Autorität zurechtzukommen.
Volkstümlich:
(arab. ) : - sehen: man darf hoffen, in nächster Zeit eine wichtige Aufgabe übertragen zu
bekommen,
die man gut bewältigen wird und die einem Ansehen und Ruhm verschafft;
- sich selbst hineingehen sehen oder sich darin befinden: Schutz und Beistand gegen seine
Widersacher finden;
man wird in beruflicher Hinsicht keine Schwierigkeiten zu erwarten haben;
- aus einem herauskommen: du wirst schwerlich einen Entschluß fassen können;
- hineingehen: deine Lage wird sich durch die Hilfe fremder Personen bessern.
(europ.) : - sehen: bringt Amt und Würden; Mahnung, auf einen erhaltenen guten Rat zu hören;


auch: steht für Streitereien und drohende Prozesse;
- betreten: Verlegenheiten; Schwierigkeiten mit Behörden sind zu meistern;
- in einem zu tun haben: man wird durch Schaden klug werden;
- Für eine junge Frau ist das Rathaus der Vorbote einer Entfremdung von ihrem Geliebten,
weil sie ihm nicht treu bleiben konnte.
(ind. ) : - sehen: du wirst zu Amt und Würden kommen;
- darin sein: du wirst durch Schaden klug.
(Siehe auch "Gebäude", "Haus")
Rätsel
Allgemein:
Sie signalisieren Alltagsprobleme. Lösen wir sie im Traum, so können wir vielleicht das Geschäft
unseres Lebens machen; bleiben sie ungelöst, haben wir noch lange Zeit an einem Problem zu
knabbern. Rätsel signalisieren generell den Wunsch nach klaren und eindeutigen Lösungen.
Psychologisch:
Man ist auf der Suche nach einer Antwort, wenn man im Traum Rätsel lösen soll. Oder: Man soll sich
von einer "fixen Idee", die immer wieder nur neue Fragen aufwirft und Probleme beinhaltet, endlich
verabschieden, weil keine "Lösungsmöglichkeit" erkennbar ist. Was ebenfalls mit einem Rätseltraum
gemeint sein kann: Es wäre gut, sich von einem Menschen zu distanzieren, der einem ständig neue
Rätsel aufgibt - sei es, um das Interesse an seiner Person wachzuhalten, oder auch, weil er einiges zu
verbergen hat und davon mit seinem "rätselhaften Verhalten" ablenken will.
Volkstümlich:
(arab. ) : - raten: du wirst allen Vorkommnissen gewachsen sein;
- nicht raten können: in eine verzweifelte Lage kommen.
(europ.) : - der Sinn von Rätseln ist Verwirrung und Unzufriedenheit; Warnung vor Schwierigkeiten,
die man
wahrscheinlich durch eine hastige Entscheidung verursacht hat;
- versuchen, eines zu lösen: man wird sich an einem Unternehmen beteiligen, das Zeit und
Geld kostet;
- lösen: du wirst eine wichtige Aufklärung erhalten; man wird eine Auskunft erhalten;
- vergebens zu lösen versuchen: du stehst vor wichtigen Geheimnissen; auch: man muß
geschäftliche
Verluste erwarten, denn Ärger liegt vor einem.
(ind. ) : - lösen: du wirst Undank erfahren.
Ratsherren / Ratsmitglied
Allgemein:
Ratsherr deutet auf eine Angelegenheit hin, in der man einen Rat benötigt; danach wird man von
seinen Sorgen befreit sein.
Volkstümlich:(arab. ) : - mit einem verkehren: in Verlegenheiten geraten.(europ.) : - sehen oder
mit ihnen sprechen: Befreiung von Not und Sorgen; auch: Warnung vor Spekulationen und im
generellen Verhalten;
- ein Ratsmitglied sehen: man besitzt bestimmte Fähigkeiten und verläßt sich am liebsten
auf sein eigenes Urteil; man sollte bei
seiner Rechtsauffassung Vorsicht walten lassen;
- mit einem in Streit geraten: kündet einen ernsten Konflikt an.
(ind. ) : - sehen: du wirst aus einer Verlegenheit befreit.
Ratsschreiber
Artemidoros:
Träumt man, als Ratsschreiber tätig zu sein, so wird man sich um andere Leute Dinge kümmern, die
einem gar nicht berühren und die dem Träumenden nur Anstrengungen und Mühe kosten, aber nicht
den geringsten Nutzen einbringen werden. Einem Kranken prophezeit dieses Amt den Tod, weil der
Ratsschreiber an der Spitze des Zuges geht. Einem Sklaven dagegen verschafft dieses Traumgesicht
Verwaltungs- und Vertrauensposten.
(Siehe auch "Schreiben")
Ratsversammlung
Volkstümlich:
(arab. ) : - du wirst aus einer Verlegenheit befreit werden.


Rattan (Peddigrohr)
Volkstümlich:
(europ.) : - man wird auf das Urteil anderer angewiesen sein; man sollte sich bei den Plänen für die
Zukunft die Unabhängigkeit bewahren.
Ratten
Assoziation: - kennt sich in der Großstadt aus; clever; hinterhältig; wenig vertrauenswürdig.
Fragestellung: - Wo in meinem Leben habe ich Angst vor Verrat? Kann ich mir selbst trauen?
Allgemein:
Ratten kann Ekel vor sich, vor anderen oder vor dem ganzen Leben (Überdruß) verkörpern, was jede
Aktivität und Lebensfreude lähmt; man muß dann die Ursachen beseitigen. Konkret warnt sie
manchmal vor einem falschen Freund.
Psychologisch:
Die Ratte ist ein Nagetier, deshalb versinnbildlicht sie als Traumbild oft nagende Zweifel oder Ängste
des Träumenden. Oft kündigen sie körperliche Krankheiten schon vor deren Ausbruch an. Die Ratte
erfüllt im Traum also die Funktion eines Warnsignal.
Volkstümlich:
(arab. ) : - sehen: Feinde bekommen; unaufrichtige Freunde besitzen, die einem Schaden zufügen
wollen;
auch: man wird durch ein demnächst gelüftetes Geheimnis Schaden nehmen;
- verfolgen: Streitigkeiten können dich leicht ins Verderben bringen, wenn du nicht auf der
Hut bist;
- fangen: man wird durch den Verrat guter Freunde einen erheblichen Verlust erleiden;
- von diesen angreifen werden: der finanzielle Wohlstand ist in Gefahr.
(europ.) : - Zerstörung der Lebenskraft oder mehr; Hausratten: verheißen Glück in der Liebe und im
Eheleben;
auch: man wird von seinen Nachbarn hintergangen; Ärger mit Kompagnons ist
vorprogrammiert;
- Wasserratten, Feldmäuse etc.: bedeuten Feindschaft und Betrug durch Freunde;
- weiße Ratten: man wird seine Schwierigkeiten erfolgreich überwinden;
- eine frei herumlaufen sehen: man wird heiß und stürmisch geliebt;
- fangen: Streit in der Liebe oder Liebeskummer; bei älteren Menschen Probleme in ihren
Freundschaften;
man wird die Falschheit der Konkurrenten durchschauen und sie überholen können;
- gefangen sehen: weist auf einen treulosen Freund oder eine treulose Freundin hin;
- eine umbringen: man wird aus jedem Wettstreit als Sieger hervorgehen;
Kummer in der Liebe oder einer Freundschaft;
- von Ratten gebissen werden: in der Umgebung befindet sich ein Feind, der alles daran
setzt,
einem in Verruf zu bringen;
- ein sinkendes Schiff verlassen sehen: man hat in beruflichen Angelegenheiten falsch
kalkuliert
und wird dies jetzt zu spüren bekommen.
(ind. ) : - fangen: du entgehst einem Diebstahl;
- sehen: du wirst von Freunden hintergangen;
- in Scharen sehen: Hungersnot, Teuerung;
- im Hause: Entdeckung von Geheimnissen;
- töten: Überwindung der Feinde.
(Siehe auch "Mäuse", "Nagetiere", "Tiere")
Rattenfalle
Volkstümlich:
(europ.) : - selbst hineingeraten: es droht der Verlust eines kostbaren Objekts;
- eine leere: verheißt die Abwesenheit möglicher Konkurrenz, während eine defekte das
Ende unliebsamer Bindungen
ankündigen kann;
- eine aufstellen: man wird rechtzeitig die trickreichen Pläne der Gegner durchschauen und
durchkreuzen können.


Rattenfänger
Volkstümlich:
(europ.) : - man kann sich darauf verlassen, zumindest einen Freund in der Not zu haben.
Raub
Allgemein:
Raub bringt bevorstehende Probleme und Verluste, manchmal auch eine menschliche Enttäuschung
oder die Zerstörung von Illusionen zum Ausdruck. Werden wir im Traum beraubt, läßt das auf
Charakterschwächen oder auf Minderwertigkeitskomplexe im sexuellen Bereich schließen. Räuber, die
wir auf frischer Tat ertappen, sind die Fehler, die wir mit uns herumschleppen müssen. Wenn wir sie
erkannt haben, können wir gegen sie vorgehen.
Psychologisch:
Sind Sie im Traum überfallen worden? Sie befürchten, daß Ihnen ein (geliebter) Mensch "geraubt"
wird und meinen, daß Sie es verhindern können, wenn Sie besonders "auf der Hut sind" - also eher
eifersüchtig und mißtrauisch als zu gutgläubig. Zugleich wissen Sie natürlich, daß es Verluste gibt, die
man nicht durch Wachsamkeit verhindern kann. Dieses Hinundhergerissen-Sein zwischen Angst und
der Hoffnung, daß Sie Ihren "Schatz behalten" können, wird im Traum als Raubszene umgesetzt. S.
Freud interpretierte Raubträume als Angst vor Sexualität, was aber nur aus der Sichtweise seiner Zeit
zu verstehen ist: Damals wurde Frauen "die Unschuld geraubt".
Volkstümlich:
(arab. ) : - rauben: wenn du vorschnell handelst, wirst du nicht glücklich sein;
- beraubt werden: achte auf die Gesundheit nahestehender Menschen;
- Zeuge eines sein: man sollte sein Eigentum besser sichern, um keinen Verlust zu
erleiden;
auch: Vorsicht in der Liebe: ein Rivale könnte sich in eine Beziehung einmischen, die
einem wichtig ist.
(europ.) : - beraubt werden: es droht starke Gemütserregung durch Krankheit;
- während einer Reise (im Zug) beraubt werden: bedeutet einen Unfall beim Sport;
- einen sehen oder selbst daran beteiligt sein: man möchte etwas an sich reißen, was
einem gar nicht zusteht.
Räuber
Allgemein:
Räuber warnt meist ebenfalls vor Gefahren, wenn man zu hohe Risiken eingeht oder anderen zuviel
vertraut. Alte Traumbücher erwarten vom Überfall durch den Räuber einen Vermögenszuwachs.
Psychologisch:
Der Räuber tritt grundsätzlich in zweierlei Bedeutungen im Traum auf: Einmal ist er der romantische
Räuber a la Robin Hood oder Schinderhannes, der die Freiheit verkörpert, zum anderen ist er der
hinterlistige und gefährliche Räuber, der den "Vampir" verkörpert, der Ihnen Energie raubt. Es ist
wichtig darauf zu achten, was der Räuber konkret raubt. Das symbolisiert die Eigenschaft, die bei
Ihnen im Schattenbereich liegt.
Volkstümlich:(arab. ) : - sehen: in unglückliche Verhältnisse kommen; - von ihnen
überfallen werden: Verlust eines nahen Verwandten oder seines eigenen Besitzes.
(europ.) : - sehen: bedeutet, daß eine Untat, ein begangenes Unrecht an den Tag kommen wird;
- einen auf frischer Tat sehen: kündet einen empfindlichen Verlust an;
es kann aber auch ein Warntraum sein, der zur Aufklärung von Fällen führen kann;
- selbst einer sein: man läßt sich auf eine gefährliche Sache ein;
- selbst von Räubern überfallen werden: von jemandem, von dem man es nicht erwartet,
wird man schwer hintergangen
und dadurch geschädigt werden; es drohen Verluste und an dem Geschehen ist man
nicht ganz unschuldig;
- während einer Reise beraubt werden: man sollte bei seinen sportlichen Hobbys
kräftemäßig nicht übertreiben.
(ind. ) : - sehen: du wirst von Feinde bedroht werden;
- von ihnen überfallen werden: große Erbschaft;
- selbst sein: Zorn und Schande.
(Siehe auch "Berauben", "Schattengestalten")


Raubschloß
Volkstümlich:
(arab. ) : - du wirst sehr schwer zu deinem Eigentum kommen.
Raubtiere
Allgemein.
Raubkatze steht für ungezügelte Triebe, Begierden und Leidenschaften, durch die man gefährdet
wird; die Katze kann zudem vor Hinterlist warnen.
Psychologisch:
In der Mythologie sind Raubtiere oder Raubkatzen im Gefolge der weiblichen Naturgottheit
anzutreffen. Mit Ausnahme des Löwen symbolisieren Raubtiere im Traum Aggressionstendenzen und
die bedrohliche, negative Seite der sexuellen Triebhaftigkeit die wir im Zaum halten müssen, weil sie
sonst ausbricht und alle Schranken niederreißt, die ihm Sitte und Anstand setzen. Deshalb hat das
Raubtier in Männerträumen einen bedrohlichen und negativen Aspekt in bezug auf die weibliche
Sexualität. Die Frau die noch nie von einem Raubtier geträumt hat, gibt es nicht! Raubtiere in
Frauenträumen sind immer ein Hinweis auf sexuelle Emotionen und verkörpern die männlichaggressive
Sexualität, die nicht bewußt wird. Schöne große Raubtiere symbolisieren sexuellen
Hunger, kleine Raubtiere dagegen (z.B. ein Marder oder Iltis) Unsicherheit gegenüber männlicher
Sexualität. Ausschlaggebend ist aber auch, was im Traum mit dem Raubtier erlebt wird. Angst oder
Flucht vor dem Tier ist ebenso eindeutig wie zärtliches streicheln. Man beachte die weiteren Symbole
des Raubtiertraumes.
Volkstümlich:
(arab. ) : - sehen: Anfeindung von hinterlistigen und gefährlichen Menschen;
- verfolgen und töten: du bist deinen Feinden gewachsen oder überlegen;
- von ihnen bedroht werden: Lebensgefahr;
- von ihnen angefallen und verwundet werden: du wirst dem Unglück unterliegen;
- in Käfigen sehen: gefährliche Dinge werden dich nicht beunruhigen.
(europ.) : - Zeichen der wilden Leidenschaften und des Trieblebens, denen man äußerste Energie
entgegensetzen muß;
bedeuten meist Ärger und Schwierigkeiten;
- ein solches sehen: bedeutet Hinterlistigkeit.
(Siehe auch "Tiere", Bezeichnungen einzelner Raubtiere)
Raubvogel
Volkstümlich:
(europ.) : - sehen: ein gutes Omen.
(ind. ) : - fangen: du hast Glück in deinen Geschäften und Unternehmungen.
(Siehe auch "Adler", "Falke", "Vögel")
Rauch
Assoziation: - eingeschränkte Sicht; Rückstand; Schwaden.
Fragestellung: - Was ist verborgen? Was möchte ich verstecken?
Medizinrad:
Schlüsselworte: Zeremoniell; heilig; zentrierend; betend; reinigend.
Beschreibung: Der Rauch ist eine ätherische Substanz, die durch die Transformation, die das Feuer
den Pflanzen zuteil werden läßt, entsteht. Rauchen und Räuchern sind für erdverbundene Stämme
heilige Zeremonien, egal ob dabei Tabak in einer Pfeife geraucht oder ein Mensch mit dem Rauch
glimmender Kräuter gereinigt wird.
Allgemeine Bedeutung: Dem Schöpfer Gebete schicken; geheilt werden durch das Erlangen größerer
Konzentration, Klarheit und Reinheit.
Assoziation: Zigaretten rauchen; das Rauchen aufgeben; sich in Rauch auflösen; rauchen vor Wut;
geräucherte Lebensmittel.
Transzendente Bedeutung. Eine Heilung in der Traumzeit; die Gelegenheit, durch den Spalt zwischen
den Welten hindurchzutreten.
Allgemein:
Der Rauch, der im Traumbild aufsteigt, beweist immer, daß wir uns augenblicklich in einer unklaren
Lage befinden, die uns arge Kopfschmerzen bereitet und ist ein Hinweis auf Gefahr, vor allem, wenn
der Träumende kein Feuer ausmachen kann. Wenn der Träumende raucht, dann versucht er, seine
Angst unter Kontrolle zu bringen. Raucht er im wirklichen Leben und stellt im Traum fest, daß er


aufgehört hat, symbolisiert dies die Bewältigung eines Problems. Wenn ein Raucher tatsächlich das
Rauchen aufgibt, drehen sich seine Träume oft um die alte Sucht.
Psychologisch:
Der Rauch ist ein Traumsymbol für konfliktträchtige Kräfte, die um so stärker sind, je dichter,
beißender oder dunkler der Rauch im Traum ist. Ein gutes Zeichen ist es, wenn der Rauch sich noch
während der Traumhandlung auflöst oder verzieht. Dies deutet nämlich auf eine Entspannung des
Träumenden oder seines Konfliktes hin, eine Lösung kann gefunden werden. Wir sollten feststellen,
ob es sich um den grauschwarzen Rauch eines Brandes oder den weißgrauen eines lodernden Feuers
handelt. Rauch kann im Traum auch Leidenschaft symbolisieren, auch wenn sie vielleicht noch nicht
für eine bestimmte Person "entflammt" ist. Darüber hinaus steht Rauch zugleich für Reinigung - etwa
durch Weihrauch - oder für Verschmutzung.
Spirituell:
Auf der spirituellen Ebene ist der Rauch im Traum ein Symbol für das Gebet oder das Opfer, welches
zum Himmel emporsteigt. Rauch kann darüber hinaus auch das Emporsteigen der Seele bildlich
darstellen.
Volkstümlich:
(arab. ) : - dunklen Rauch oder Rauchwolken sehen: man wird nächster Zeit mit großen
Schwierigkeiten zu kämpfen haben;
vorhandenes und bestehendes Glück wird sich trüben und gute Freundschaften können
sich in Luft auflösen;
man sollte seine Unternehmungen gründlich prüfen, bevor man Verpflichtungen eingeht;
- um sich herum sehen: enttäuscht werden;
- gerade aus einem Schornstein aufsteigen sehen: du wirst dein Ziel erreichen;
- aus Gebäuden in dicken schwarzen Wolken aufsteigen sehen: in Feuergefahr kommen.
(europ.) : - gefährdete Gesundheit; Nervenreizung, die sich auf das vegetative Nervensystem
auswirkt;
auch: Ängste und Zweifel belasten einem; ein gegenwärtiger Erfolg, von dem man nicht
profitieren wird;
je dichter der Rauch, desto größer wird die Enttäuschung sein;
- schwarzen oder dunklen sehen: verkündet große Widerwärtigkeiten; bringt
Unannehmlichkeiten im Haus;
- weißen sehen: verkündet Glück, das aber nur von kurzer Dauer sein wird;
- hellen Rauch aufsteigen sehen: man genießt entweder bald häusliches Glück, oder findet
eine Zuflucht bei anderen;
- von Rauch eingehüllt werden: gefährliche Personen wollen einem mit Schmeicheleien
hintergehen;
- dicker, beißender Qualm: kündigt an, daß Widerstand von anderen zu erwarten ist und
ein Streit unumgänglich sein wird.
(ind. ) : - um sich herum sehen: Scheinglück;
- gerade aufsteigend aus dem Schornstein: häuslicher Friede und Glück;
- im Haus haben: Bedrückung durch feindselige Menschen;
- sich verziehen: eine Sache, die schwierig schien, ist leicht zu bewältigen;
- schwarzer Rauch: Zank und Hindernisse, Täuschungen und Verdruß.
(Siehe auch "Brand", "Dampf", "Feuer")
Rauchen
Allgemein:
Rauch(en) taucht oft körperbedingt bei Nervosität, zuweilen auch bei Nikotinmißbrauch als
Warnzeichen auf. Hoffentlich gibt Ihnen der Traum auch eine Ermutigung, damit aufzuhören. Ferner
kann dunkler Rauch vor Problemen und Verlusten warnen, heller Rauch dagegen kann einen
flüchtigen Erfolg versprechen.
Psychologisch:
Kein Symbol, nur ein Verarbeitungsversuch der Entzugsproblematik, wenn jemand gerade zu rauchen
aufgehört hat. Wem es besonders schwerfällt, träumt davon und sieht sich und andere genüßlich
qualmen.
Volkstümlich:
(arab. ) : - (Tabak oder Zigarren) sehen oder als Raucher selbst rauchen: deine Großtuerei geht in
Nebel auf;
- für einen Nichtraucher rauchen: Angst vor einer bestimmten Lebenssituation haben;
- für Raucher - dieses aufgeben: man wird bald ein belastendes Problem bewältigen;


- einen Raucher sehen: du wirst in Gesellschaft kommen.
(europ.) : - Pfeife oder Zigarre: verkündet Gutmütigkeit, Erfolge und Entgegenkommen;
- selbst rauchen: kündet Ruhelosigkeit, Unzufriedenheit mit sich selbst oder mit der Welt
an;
- wo es verboten ist, rauchen: man will in einer Sache mit dem Kopf durch die Wand, wird
sich aber böse Beulen holen;
- andere Rauchen sehen, wenn man selbst Raucher ist: man wird um einen erhofften
Genuß kommen;
- andere rauchen sehen, wenn man Nichtraucher ist: bedeutet eine Belästigung durch
andere;
- Rauchware anbieten: man vermag jemanden für sich zu gewinnen, dessen innere
Hemmungen
einer Verbindung bisher im Wege standen;
- Rauchware angeboten bekommen: man wird in den Bann eines Menschen geraten.
(ind. ) : - selbst: dein Glück ist wechselhaft.
(Siehe auch "Rauch")
Räucherkerze
Volkstümlich:
(arab. ) : - brennen sehen: du wirst Schmeicheleien hören.
Räucherstäbchen
Volkstümlich:
(europ.) : - ein glückhaftes Omen, wenn der Duft einem Vergnügen bereitet.
(Siehe auch "Parfüm")
Räucherung (Siehe "Smudging")
Rauchfangkehrer
Volkstümlich:
(ind. ) : - du wirst Gäste bekommen.
Rauchfaß (Gefäß für Weihrauch)
Volkstümlich:
(arab. ) : - Träumt der Kaiser, er beräuchere Notabeln, etwas, was er sonst nicht zu tun pflege,
wird er die Großen des Landes kommen lassen, eine geheime Botschaft
entgegenzunehmen,
auch wird er, wegen der Kraft des Räucherwerks, Kriegspläne mit ihnen gegen seine
Feinde schmieden;
ein Mann aus dem Volk wird mit seinen Nachbarn Rechtshändel und Prozesse ausfechten.
- Beräuchert einer seine Kleider, die er gewöhnlich trägt, wird er seine Knechte und
Untergebenen
zu seinem Nutzen instruieren;
beräuchert er die Polster seines Bettes, wird er seinen Frauen Gefälligkeiten erweisen.
(ind. ) : - sehen: du wirst einer heiligen Handlung beiwohnen;
- Beräuchert einer andere mit dem Rauchfaß, wird er an diejenigen, welche er
beräucherte,
kräftige und sanfte Worte richten, kräftige wegen des Feuers, sanfte wegen des
Wohlgeruchs;
auch wird er sie in sein Geheimnis einweihen.
- Bringt er in einer Kirche vor leeren Bänken Weihrauch dar, wird er ebenso den
Vorstehern
der Kirche sein Geheimnis anvertrauen und Gott ehren.
RauchtabakVolkstümlich:
(ind. ) : - Unbeständigkeit in der Liebe.
Räude
Volkstümlich:


(ind. ) : - (Krätze, Grind) bekommen: du führst ein schlechten Lebenswandel.
Rauferei / raufen
Volkstümlich:
(arab. ) : - (sich balgen und schlagen): Zank und Streit.
(ind. ) : - unsichere Zeiten;
- sehen: in Gefahr kommen und den kürzeren ziehen, wenn man sich in die
Angelegenheiten anderer einmischt;
- dabei zu Boden geworfen werden: schwere Lebensgefahr.
Raum
Allgemein:
Auffällig oft spricht der Traum von nicht benutzten Räumen in der Wohnung; man entdeckt plötzlich
solche. Das ist ein Teil unseres Wesen, der von uns nicht bewohnt wird; unsere Wohnung ist also
größer, als wir denken. Da kann im Traume selbst die Aufforderung an uns ergehen, diese Zimmer zu
benutzen, zu möblisieren. Diese Zimmerträume haben meist mit den psychologischen Funktionen zu
tun. Hier kann noch einmal darauf hingewiesen werden, daß der Mensch die innere oder äußere
Umwelt mit den Funktionen der Wahrnehmung, des Denkens, des Fühlens und der ahnenden
Intuition erfaßt. Jeder dieser Funktionen scheint nun ein Raum zu entsprechen. Bei jedem Menschen
ist eine Funktion führend, mit Bewußtsein und Willen verbunden. Die Gegenfunktion in dieser Vierheit
ist unbewußt, wenig entwickelt, primitiv. Im Laufe der persönlichen Entwicklung können auch die
beiden benachbarten Funktionen bewußt herbeigezogen werden. Es tritt dann beispielsweise zum
Gefühl eine verfeinerte Wahrnehmung und eine gewisse intuitive Fähigkeit. Unbewußt bleibt die
vierte Funktion, hier das Denken. Es ist projiziert auf Menschen der Umwelt, wird an ihnen erlebt. Es
haben manche Menschen Träume, in denen zwei Zimmer bewußt ordentlich eingerichtet sind. Das
erste Zimmer ist der Hauptraum, da lebt man. Das zweite häufig benutzt. Im dritten Zimmer ist man
selten, man weiß nicht recht, wie es aussieht. Gelegentlich gerät man dann in einen vierten dunklen
Raum, von dem nicht einmal klar ist, wem er gehört. Er kann leer stehen oder mit unbekannten und
seltsamen Dingen angefüllt sein. Es wohnen auch etwa im dritten und vierten Raume des Traumes
gegengeschlechtliche Personen. Man spricht wenig mit diesen, fürchtet sie ein wenig, diese Schatten.
Mehrfach wird auch erzählt, ein oder zwei Zimmer gingen nach der dunklen Hofseite. Diese und
ähnliche Träume, hier zusammengefaßt, sind kaum anders zu deuten als von der Funktionsleere der
komplexen Psychologie her. Das erste Zimmer ist der Ort der Hauptfunktion. Das zweite die erste
Nebenfunktion. Das dritte Zimmer, bei einem Mann etwa vermietet an eine Frau, enthält die dritte
kaum mehr recht bewußte Funktionen. Das vierte Zimmer ist der unbeachtete, nicht als zugehörige
empfundene Ort der vierten Funktion. Hie und da ist das dritte Zimmer in völlig anderer Bedeutung
ein dritter Mensch, den man in die eigene Wohnung, etwa in die Ehe, aufgenommen hat. Es ergibt
sich eine Dreieck- Situation. Wer von Häusern, vom Haus und seinen Räumen häufig träumt, wird gut
tun, die Anordnung und Lage der Räume zu skizzieren. Man macht dabei erstaunliche Entdeckungen!
Psychologisch:
Raum verkörpert oft das kollektive Unbewußte oder symbolisiert die Entfaltung im Lebensraum, der
einem Menschen zur Verfügung steht; die genaue Bedeutung ergibt sich aus den individuellen
Lebensumständen. Oft braucht der Mensch mehr Raum, um seine Möglichkeiten wirklich optimal
nutzen zu können. Der Träumende muß sich mehr darum bemühen, seine Vorstellungen von der
Begrenztheit seines Ichs zu überwinden. Wenn der Träumende in seinem Traum den Raum, in dem er
sich aufhält, bewußt wahrnimmt, dann zeigt dies, daß er Zugang zu seinem Potential hat. Der Raum
kann auch die Intimsphäre des Träumenden darstellen, die durch einen anderen Menschen verletzt
wurde.
Spirituell:
Auf der spirituellen Ebene ist der Raum im Traum ein Bild für ein kosmisches Zentrum - für einen Ort,
der "ist, war und immer sein wird". Diese Vorstellung kann die Sichtweise des Träumenden erweitern,
die er derzeit von der Welt hat.
Volkstümlich:
(arab. ) : - großen leeren um sich haben: einer trostlosen Zukunft entgegengehen.
(Siehe auch "Haus")
Raumschiff
Assoziation: - Erkundung von Bewußtseinssphären oder inneren Reichen; Überwindung physischer
Grenzen.
Fragestellung: - Mit welchen höheren Bewußtseinsebenen will ich in Verbindung treten?


Raupen
Allgemein:
Wenn der Träumende in seinem Traum einer Raupe begegnet, so deutet dies in der Regel darauf hin,
daß er in irgendeiner Form eine große Veränderung durchmacht. Vielleicht ist das Traumsymbol eine
Warnung davor, daß die Metamorphose unvollständig sein könnte. Raupe soll manchmal eine
Krankheit ankündigen.
Psychologisch:
Tiefenpsychologisch betrachtet symbolisiert sie Eigenschaften, die noch nicht erkennbar sind; das
kann vor anderen Menschen warnen, die sich vielleicht in einer unangenehmen Art "entpuppen"
werden, oder auffordern, die eigenen Möglichkeiten zu entwickeln. Das Entwicklungsstadium schöner
Schmetterlinge deutet auf eine Entwicklungsphase in unserem Leben hin, auf das Unfertige, noch
nicht Ausgearbeitete, manchmal auch auf die seelische Ratlosigkeit. Das Bild von der Raupe schenkt
uns aber die Hoffnung, daß es in unserem Leben bald sehr viel schöner werden wird. Von Raupen zu
träumen, deutet darauf hin, daß der Träumende in seiner Einstellung zu Veränderungen etwas
flexibler sein muß. Außerdem kann eine Raupe, da auch sie kriecht, das Böse oder allgemein
Schwierigkeiten darstellen.
Spirituell:
Auf der spirituellen Ebene symbolisiert die Raupe im Traum das zum größten Teil unbewußte
spirituelle Potential, welches seine Schönheit erst entfalten muß.
Volkstümlich:
(arab. ) : - allgemein: verkörpern lästige Menschen, die sich nur sehr schwer abwimmeln lassen;
- sehen: Schaden nehmen; du wirst einen falschen Freund entlarven;
auch: bevor man neue Freundschaften eingeht, sollte man die betreffende Person
gründlich auf ihre
Charaktereigenschaften überprüfen, da man durch deren unredliches Verhalten leicht in
erhebliche
Schwierigkeiten geraten kann;
- in Schwärmen sehen: man soll sich vor Verlusten in finanziellen Angelegenheiten hüten;
- an sich haben: du wirst viel Ärgernis erleben;
- töten: man sucht dir zu schaden;
- von Gewächsen ablesen: sich vergeblichen Bemühungen unterziehen.
(europ.) : - zeigen Feindseligkeiten an, sowie, daß Eigentum und Güter leicht im Wert sinken
könnten;
mit niederträchtigen Leuten zu tun bekommen; man sollte sich vor deshalb vor
undurchsichtigen Geschäften hüten;
in Beruf oder Liebe steht eine Enttäuschung bevor;
- eine sehen: ein Freund oder Bekannter wird sich so entpuppen, wie man ihn nicht kennt;
auch: es gibt neue Entwicklungsmöglichkeiten, die man noch nicht beachtet hat, doch
sollte man dabei klug vorgehen;
- viele sehen: von einigen Menschen ist nichts gutes zu erwarten, denn sie werden sich
ganz anders "entpuppen";
- einfangen oder töten: Überwindung der Feinde; das Mißtrauen einem bestimmten
Menschen gegenüber ist berechtigt.
(ind. ) : - sehen: Krankheit;
- Raupennest finden: Ehre;
- vernichten: du wirst deine Feinde unschädlich machen.
(Siehe auch "Schmetterling")
Raupennest (Siehe "Raupen")
Raupenschlepper
Allgemein:
Raupenschlepper steht für die Kraft und Energie, mit der man bevorstehende Probleme bewältigen
wird.
Volkstümlich:
(europ.) : - einen sehen: man wird in einer schwierigen Sache gut vorwärtskommen.
Rausch
Allgemein:


Wenn der Träumende in seinem Traum einen Rausch hat, kann die Ursache hierfür von Bedeutung
sein. Ist der Träumende betrunken, kann dies auf einen Kontrollverlust verweisen. Ein veränderter
Zustand aufgrund anderer Drogen hingegen symbolisiert möglicherweise eine
Bewußtseinsveränderung. Rausch warnt auch vor Illusionen und übertriebenen Hoffnungen; man wird
rasch und schmerzlich wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt.
Psychologisch:
Veränderungen, die vielleicht durch einen Rausch im Bewußtsein auftreten, können im Traum
gespiegelt werden. Manchmal kann diese Bewußtseinsveränderung depressiver Natur sein und darauf
verweisen, daß der Träumende das Negative in seinem Leben sprengen muß; manchmal ist sie auch
euphorischer Natur und zeigt, daß der Träumende sich in einem Zustand unkontrollierter
Begeisterung befindet. Mit dem Rausch im Traum will uns das Unbewußte wohl vielleicht auf einen
Zustand im Wachleben hinweisen, in dem wir nicht mehr Herr unserer Sinne sein könnten.
Spirituell:
Es gibt eine Art von Euphorie, die der Mensch in bestimmten Stadien seiner spirituellen Entwicklung
erleben kann. Sie ist in der Regel verbunden mit dem Wechsel von einer Bewußtseinsebene in eine
andere, und dies wiederum steht in Zusammenhang mit einem plötzlichen Zustrom neuer Energie.
Volkstümlich:
(arab. ) : - haben (betrunken sein): Albernheiten und Ausschweifungen begehen; du gibst dich
angenehmen Täuschungen hin;
- einen Berauschten sehen: du wirst eine Person in deine Gewalt bekommen;
auch: man darf bei einem bestimmten Problem mit Hilfe von außen rechnen.
(europ.) : - haben, berauscht sein: rät dazu, in allem Maß zu halten, andernfalls tritt Krankheit und
Kummer leicht
ins Haus; eine schöne Illusion wird durch die rauhe Wirklichkeit zerstört werden.
(ind. ) : - haben: gute Nachrichten geschäftlicher Art.
(Siehe auch "Alkohol", "Drogen")
Rauschen
Volkstümlich:
(arab. ) : - des Windes: nahendes Unheil.
(europ.) : - des Meeres hören: das Schicksal wird einen in weite Fernen führen;
- des Windes hören: verkündet eine (heimliche) frohe Botschaft.
Rauschgift (Siehe "Haschisch", "Opium")
Raute
Volkstümlich:
(europ.) : - häusliche Schwierigkeiten.
(Siehe "Geometrische Figuren")
Razzia
Allgemein:
Razzia deutet auf Leichtsinn hin, durch den man in eine mißliche Lage gerät.
Volkstümlich:
(europ.) : - eine sehen: man soll sich nicht leichtsinnig in Gefahr begeben.
- von einer betroffen sein: man gerät unverschuldet in eine kritische oder peinliche Lage;
- selbst bei einer mitmachen: man geht einem Gauner oder Hochstapler ins Garn.
RebenAllgemein:
Rebe steht für Glück und Erfolg, wobei man nach den Begleitumständen die folgenden Bedeutungen
unterscheidet:- Grüne Rebe symbolisiert Erfolge.
- Rebe mit Trauben kündigt ebenfalls Erfolge an, für die man sich aber sehr anstrengen muß.
- Schwer voll Trauben hängende Reben künden seit alters her vom Glück im eigenen Heim.
- Kahle Rebe steht für Mißerfolge und schiefen Haussegen.
- Reben schneiden verspricht Familienglück.
- Rebe pflanzen fordert auf, sein Glück durch eigene Anstrengung zu begründen.
Volkstümlich:
(europ.) : - ohne Trauben sehen: man wird in einer Sache tauben Ohren predigen; es werden einem
große Hindernisse in den Weg gestellt;
- mit Trauben sehen: man wird nur mit viel Mühe zu einem bestimmten Ziel gelangen;


- schneiden: verheißt Glück in der eigenen Familie oder Wohnung.
(ind. ) : - sehen: du wirst ans Ziel gelangen;
- pflanzen: du wirst dein Glück begründen;
- schneiden: Glück in der Häuslichkeit.
(Siehe auch "Traube", "Wein")
Rebell
Allgemein:
Eine Symbolgestalt, die zur Durchsetzung der eigentlichen (und unbeeinflußten) Empfindungen und
Ideen ermutigt.
Psychologisch:
Der Rebell, der in unseren Träumen Aufruhr stiftet, sind wir selbst; für unser Wachleben bedeutet
das, daß wir uns vielleicht ungerecht behandelt fühlen und dagegen ankämpfen wollen. Manchmal
lehnt sich auch eine innere Stimme gegen uns selbst auf, weil wir uns irgend jemanden gegenüber
schnöde und schlecht verhalten haben.
Volkstümlich:
(europ.) : - einen sehen: jemand will nicht so, wie man es von ihm möchte oder verlangt;
- mit einem oder mehreren Rebellen verkehren oder gemeinsame Sache machen: kündet
bedenkliche Differenzen mit Vorgesetzten oder hochgestellten Persönlichkeiten an.
(Siehe auch "Revolution")
Rebellion
Allgemein:
Repräsentierte Aufruhr! Gegenwärtige Ereignisse haben die Seele in eine revolutionäre Stimmung
versetzt. Es ist auch der Vorbote für eine Nabelablösung.
Psychologisch:
Wie bei den meisten Träumen von Feindseligkeit, kann ein Traum von einem Kampf oder einer
Rebellion gegen jemanden oder gegen Autorität sowohl nach außen wie nach innen gerichtet sein.
Das heißt, der Traum kann sowohl eine Auseinandersetzung mit jemand anderes wie mit sich selbst
widerspiegeln. Junge Leute, die Probleme mit Eltern oder Erziehern haben, träumen oft Geschichten,
in denen sie ihre Frustration abreagieren. Das kann die Form buchstäblicher Kämpfe annehmen. Der
Traumgegner symbolisiert meist, wogegen man sich auflehnt. Solche Träume sagen auch etwas über
die eigenen Gefühle aus, weshalb man nicht nur ihre Ereignisse genau beleuchten sollte, sondern
auch die Atmosphäre, in der diese abliefen.
Volkstümlich:
(europ.) : - ein Untergebener der einem viel Ärger bereitet hat, wird bald aufhören, einem zu
belästigen.
(Siehe auch "Kampf")
Rebhühner
Volkstümlich:
(arab. ) : - Rebhühner bedeuten im allgemeinen Frauen oder Töchter.
- Findet jemand im Traum ein zahmes Rebhuhn oder hält er eines in seinem Haus, wird er
eine nach seinem Geschmack
schöne und verständige Frau gewinnen.
- Fängt oder bekommt er von jemandem ein wildes Rebhuhn, wird er ein Weib nehmen,
das zwar hübsch, aber streitsüchtig
und ungesellig ist.
- Besitzt einer ein Rebhuhn und geht es zugrunde, wird er von seiner Ehefrau geschieden
werden.
- Ißt einer Rebhuhnfleisch, wird er von einer Frau kostbare Kleider geschenkt bekommen.
- Träumt eine Frau, sie finde ein Rebhuhn, wird sie eine Tochter gebären, falls sie
schwanger geht, wenn nicht,
empfangen und gebären.
- Träumt der Kaiser, er jage Rebhühner, wird er sein Herz an seine Gemahlin und seine
Konkubinen hängen.
- Dünkt es ihn, er esse Rebhuhnfleisch, wird er einer begehrten Frau beiwohnen.
- sehen: du baust Luftschlösser;
- schießen: man hintergeht dich;
- essen: Verarmung;


- viele sehen: Scheinglück.
(europ.) : - eines sehen: Warnung vor Eifersucht; viele kleine Schwierigkeiten; man ist viel zu
bescheiden und sollte sich ruhig
in den Vordergrund stellen, damit man die Qualitäten und Fähigkeiten erkennen und
würdigen kann;
- sehen: man hat gute Aussichten auf finanzielle Gewinne;
- für Männer, ein Schwarm aufflattern sehen: die Damen in der Umgebung wollen einem
zwar verführen, aber hegen
dabei nur oberflächliche Absichten;
- fliegen sehen: zukünftige Unternehmungen stehen unter einem guten Stern;
- fangen: man darf auf die Gunst des Schicksals hoffen; man wird von einem Menschen in
der Umgebung getäuscht;
- schießen: die Eifersucht anderer wird einem zu schaffen machen;
- töten: gilt als Vorzeichen für Erfolg, doch wird man ein Großteil des Vermögens abgeben
müssen;
- essen: man wird einem anderen Grund zur Eifersucht geben; symbolisiert den Genuß
verdienter Ehren.
Reblaus
Volkstümlich:
(ind. ) : - dein Glück wankt.
Rechen
Volkstümlich:
(arab. ) : - Gras etc. damit zusammenraffen: halte deinen Besitz zusammen;
- sehen: du wirst Ordnung in deine Angelegenheiten bringen;
- damit bedroht werden: du wirst eine derbe Zurechtweisung erfahren.
(ind. ) : - du wirst eine Erbschaft verlieren.
Rechentafel
Volkstümlich:
(arab. ) : - darauf rechnen: du wirst in finanziellen Schwierigkeiten geraten.
(europ.) : - oder -schieber sehen: man hat sich in etwas verrechnet oder wird es tun;
- auf einer rechnen: nicht auf andere, sondern auf sich selbst soll man sich verlassen.
Rechnen
Allgemein:
Rechnen (Rechenschieber) fordert zu gründlicher Überlegung auf, ehe man entscheidet und handelt.
Manchmal warnt es auch vor Berechnung anderer, die einen ausnützen wollen, oder droht an, daß
man sich in einer Angelegenheit verrechnet hat.
Psychologisch:
Falls man es im Traum mit einer Rechenaufgabe oder Gleichung zu tun hat, die einfach nicht aufgeht,
so kann dies bedeuten, daß man einen Flüchtigkeitsfehler übersehen hat, der die gesamte Haltung im
Wachleben abwerten könnte.
Volkstümlich:
(europ.) : - aus einer schwierigen Lage wird man mit Hilfe des Verstandes einen Ausweg finden;
auch: man sollte einmal
ehrlich überprüfen, ob man es sich leisten kann, daß andere Menschen immer auf einem
seine Kosten leben;
- bei Armen: ein Zeichen künftigen Reichtums;
- bei Reichen: Armut;
- eine Rechenaufgabe lösen: eine Mahnung, die eigenen Lebenskosten einmal gründlich zu
überprüfen,
denn man sollte aus einer schwierigen Lage bald einen Ausweg finden;
- eine Rechenaufgabe nicht lösen können: man wird bald schlechte Neuigkeiten zu hören
bekommen;
- Rechenschieber: man hat sich in einer bestimmten Angelegenheit gründlich verrechnet
und hofft nun auf Hilfe;
auch: ein Zeichen dafür, daß man zu den "berechnende Menschen" gehört.
(ind. ) : - Ärger über Geldverlust;


- ohne ein Resultat zu gewinnen: dir entgeht eine Erbschaft.
Rechnung
Assoziation: - fällige Zahlung.
Fragestellung: - Wofür muß ich zahlen?
Allgemein:
Rechnung kann im Sinne von Quittung verstanden werden. Teilweise symbolisiert sie Unsicherheit,
Ängste, Selbstzweifel, bei Männern auch Potenzstörungen durch Überbewertung der Sexualität. Sie ist
in Verbindung mit Zahlen zu deuten. Geht sie auf, so geht auch unsere Lebensrechnung auf, wir
können frohgemutes in die Zukunft schauen, uns an die Verwirklichung neuer Aufgaben heranwagen.
Lösen wir die Rechnung nicht, sind wir in einer Konfliktsituation, aus der wir uns nur durch eigenes
Zutun befreien können. Oder wir haben Angst vor der eigenen Courage, etwas Neues zu beginnen.
Psychologisch:
Von einem Rechnungsbeleg zu träumen, kann bedeuten, daß man für einen bestimmten Vorgang die
Verantwortung übernehmen muß: Man soll die wesentlichen Punkte "belegen" können, andernfalls
würde man "zur Kasse gebeten". Wenn man gerade ein schlechtes Gewissen hat, kann es auch
bedeuten, daß man für sein Fehlverhalten "bezahlen" muß. In der psychologischen Deutung wird eine
im Traum präsentierte Rechnung als Aufforderung verstanden, daß man seine "Lebensbilanz" ziehen
sollte, um alte Belastungen zu erledigen und frei für einen neuen Lebensabschnitt zu sein.
Volkstümlich:
(arab. ) : - eine erhalten die bezahlt werden muß: es steht ein finanzieller Gewinn ins Haus;
- jemandem eine ausstellen: man wird seine eigenen Ideen gut umsetzen können.
(europ.) : - Zweifel am eigenen Wert; bei Männern oft als Potenztraum zu werten;
- schreiben: frohe Hoffnungen hegen;
- eine ausschreiben oder jemandem zustellen: man läßt sich auf eine unsichere Sache ein;
- haben andere bei einem offenstehende Rechnungen: unangenehme Vorfälle im Geschäft
werden eine rigorose Handhabung verlangen;
- bezahlt bekommen: gehegte Wünsche werden sich erfüllen;
- nicht bezahlt bekommen: unerfüllte Wünsche;
- zur Zahlung vorgelegt bekommen: man befindet sich in einer bedrohlichen Position;
man könnte sich auf das Gesetz berufen, um sich aus der Sache zu befreien;
- eine präsentiert bekommen: man sollte sich ernsthaft bemühen, anderen gegenüber
gerecht zu sein,
wenn das auch noch so schwer fällt;
- erhalten: Erinnerung daran, daß man ein gegebenes Versprechen noch nicht eingelöst
hat;
- selbst eine bezahlen: man wird bald einen Kompromiß in einem ernsten Streit finden;
auch: rascher finanzieller Gewinn;
- selbst eine nicht bezahlen können: beinhaltet üble Nachrede;
- Träumt eine junge Buchhalterin davon, Rechnungen zusammenzuzählen, wird sie
Schwierigkeiten
im Geschäft und in der Liebe haben. Doch eine liebenswerte Person gibt ihr die
Hoffnungen zurück.
Von ihrem derzeitigen Arbeitgeber wird sie aufs höchste respektiert.
(Siehe auch "Eins" bis "Dreizehn", "Quittung", "Zahlen")
Recht
Volkstümlich:
(arab. ) : - verteidigen: du wirst in Streitigkeiten geraten.
(Siehe auch "Gerechtigkeit", "Prozeß")
Rechts
Allgemein:
Rechts ist im Traum niemals als politische Einstellung aufzufassen. Wie in der Regel mit der rechten
Hand geschrieben und gehandelt wird, so bedeutet rechts im Traum die Seite des Bewußtseins, der
geistigen Interessen und Aktivität. Rechts kann im Traum auch ein Hinweis auf einen männlichen
Gesichtspunkt sein. Die individuelle Bedeutung ergibt sich aus der Beziehung zu anderen Symbolen
im Traum und aus den individuellen Lebensumständen.
Psychologisch:


Wenn in einem Traum stark die "rechte Seite" (Hand, Körperhälfte, Sitzordnung an einem Tisch,
Wegwahl an einer Kreuzung usw.) betont wird, ist es als Hinweis auf Eigenschaften zu verstehen, die
man der rechten Gehirnhälfte zuschreibt: z.B.: Aktivität. Durchsetzungsvermögen, logisches Denken,
Sachlichkeit usw. Selten, aber wenn es der Zusammenhang der Traumhandlung ergibt, kann "die
Rechte" auch einen politischen Inhalt symbolisieren.
(Siehe auch "Links", "Positionen")
Rechtsanwalt
Assoziation: - Verteidigung; Konfliktlösung.
Fragestellung: - Wo in meinem Leben brauche ich Hilfe? Welche Probleme bin ich zu lösen bereit?
Allgemein:
Er hilft uns im Traum, manches zu richten, und weist damit auf eine verfahrene Sache in unserem
Wachleben hin; oft sieht man darin auch bevorstehende Streitigkeiten. Man achte darauf, ob das
Traumbild die Beratung abschließt.
Psychologisch:
Symbolgestalt für ein ausgeprägtes Bedürfnis nach gerechter (oder - den eigenen Vorstellungen
entsprechend - richtiger) Selbstbewertung und Behandlung der eigenen Person. Man achtet vorrangig
darauf, daß man keiner Fehleinschätzung zum Opfer fällt. Man verteidigt ganz entschieden alles das,
was man (für sich und die eigene Lebensform) für richtig hält. Außerdem: Man hat gerade vor,
gerechte Forderungen geltend zu machen.
Volkstümlich:
(arab. ) : - mit ihm verkehren: Kummer und Sorgen;
- gehen sehen: Zank und Streit steht dir bevor.
(europ.) : - mit ihm verkehren und verhandeln: deutet auf Streitigkeiten oder behördliche
Auseinandersetzungen hin;
auch: vielleicht hat man auch ein Unrecht wieder gut zu machen und jetzt wäre der
richtige Zeitpunkt dafür;
- sehen: man muß eine rechtliche Angelegenheit klären und in Ordnung bringen;
- der Rechtsanwalt trägt eine schwarze Robe: verspricht leider keine Aussicht auf
Besserung der aktuellen Situation;
- Hat eine junge Frau in irgendeiner Weise mit einem Rechtsanwalt zu tun, wird sie
unwissentlich
taktlos handeln und somit zum Opfer von negativer und beschämender Kritik werden.
(ind. ) : - sehen: tue Gutes und bereue es nicht;
- mit ihm reden: sei vorsichtig mit Prozessen;
- im Talar: achte auf deine Ehre.
Rechtsgelehrter
Volkstümlich:
(ind. ) : - man stellt dir heimlich nach.
Reck (Turngerät)Volkstümlich:(arab. ) : - sehen oder daran üben: begib dich nicht unnötig in
Gefahr.RedakteurVolkstümlich:(arab. ) : - mit ihm sprechen: du wirst verschiedene Neuigkeiten
erfahren.
Redaktion
Volkstümlich:
(ind. ) : - vertraue auf dich selbst.
Rede / reden
Allgemein:
Rede (Ansprache) kann Mitteilungs- und Geltungsbedürfnis versinnbildlichen; man will sich vielleicht
im Wachleben allzusehr in den Vordergrund drängen. Auf jeden Fall möchte er auf seine Umwelt
wirken und sie in seinem Sinne beeinflussen. Dann warnt sie oft vor Übertreibungen, mit denen man
anderen auf die Nerven fällt. Manchmal weist sie auf Schwatzhaftigkeit hin. Hält ein anderer die Rede,
warnt uns das davor, uns von jemandem bereden (überreden) zu lassen. Bei der Auslegung können
auch der Inhalt des Gesprochenen und die darin eventuell enthaltenen Symbole von Bedeutung sein.
Psychologisch:


Im Traum gehaltene Reden zeigen an, daß spezielle Gefühle und Bedürfnisse jetzt ihren verbalen
Ausdruck finden sollten. Es ist der richtige Zeitpunkt, um jemandem etwas ausführlich und
vorbehaltlos zu erklären, was man bis jetzt zurückgehalten hat.
Volkstümlich:
(arab. ) : - Träumt der Kaiser, ein Großer oder Feldherr, es redeten Wesen und Dinge mit ihm, die
sonst nicht mit Lauten begabt sind,
werden ihm Freude und Sieg über die Feinde winken, und er wird sich kaum fassen vor
Erstaunen und Freude gleichwie
über die Rede derjenigen, die nicht der Sprache mächtig sind.
- Mit einem Baum oder Haustier zu sprechen prophezeit jedem viel Geld und Reichtum, er
sei, wer er wolle.
- Spricht einer mit einem wilden Tier oder mit einer Schlange, bedeutet das ebenso Sieg
über seine Feinde;
denn die wilden Tiere und Schlangen haben Feindschaft mit den Menschen.
- Redet jemand mit Vögeln, weist das auf seinen Reichtum wegen der Flügel.
- halten: deine Geschwätzigkeit wird dir manche Unannehmlichkeiten bereiten.
(europ.) : - Redner sehen: Friede, Wohlstand;
- laut reden und keiner hört zu: mit sich selbst im Streit sein;
- halten: zeigt eine ehrenvolle Laufbahn an; deutet auf unbefriedigtes Geltungsbedürfnis
hin;
- andere auf einem einreden: dies ist ein Spiegelbild, wie man anderen auf die Nerven
fällt;
- anhören: ermahnt zum Guten; Warnung, sich nicht beschwatzen zu lassen;
- im Banne eines brillanten Redners sein: verheißt, daß man Schmeicheleien zuviel
Beachtung schenkt, da man sich überreden läßt,
Unbekannten zu helfen;
- Verliebt sich eine junge Frau im Traum in einen Redner, wird sie sich in der Liebe von
Äußerlichkeiten beeindrucken lassen.
(ind. ) : - Redner sehen: gute Geschäfte;
- halten: du wirst einen Ehrenposten erhalten und Einfluß gewinnen;
- hören: Ehre, Ruhm und gute Geschäfte;
- mit anderen reden: du bist beliebt;
- reden ohne es zu wissen, was: schlechte Zeiten;
- mit Tieren reden: Kummer und Sorgen;
(Siehe auch "Predigt")
Reflektion (Widerspiegelung) (Siehe "Spiegel")
Regal
Allgemein:
Ein Regal in einem Traum ist ein Hinweis auf das Bedürfnis des Träumenden, etwas aufzubewahren
oder in Ordnung zu halten. So kann etwa ein Weinregal eine Aufforderung sein, daß der Träumende
sein soziales Leben unter die Lupe nehmen muß, während ein Schuhregal das Bedürfnis spiegelt, die
beste Methode des Fortschritts zu ergründen.
Psychologisch:
Das Regal im Traum, unabhängig davon, was es aufbewahren soll, kann ein Hinweis darauf sein, daß
der Träumende zu sehr an Altem hängt. Es ist an der Zeit, sich von Eigenschaften, Meinungen und
Idealen zu trennen, die ihm auf dem Weg zur Ganzheitlichkeit nicht mehr dienlich sind.
Spirituell:
Auf der spirituellen Ebene symbolisiert das Regal im Traum einen kostbaren Schatz des Wissens.
Volkstümlich:
(europ.) : - leere: prophezeien einem Verlust und Schwermut; Pläne werden durchkreuzt;
- volle: bedeuten die baldige Erfüllung von Hoffnungen und den Erfolg von Bemühungen
oder Anstrengungen.
Regatta
Allgemein:
Regatta deuten altindische Traumbücher als Problem, das sich aus der eigenen Eitelkeit ergibt.


Volkstümlich:
(europ.) : - ein Besuch an einem fremden Ort bringt einem neue Arbeit.
(ind. ) : - sehen: du wirst durch deine Eitelkeit nur Unannehmlichkeiten haben.
Regel
Psychologisch:
Geben Sie sich Spielregeln vor? Oder ordnen Sie sich den Regeln anderer unter? Diese Fragen sollten
Sie sich stellen, wenn Sie Träume haben, in denen Regeln aufgestellt, übergangen, an neue
Umstände angepaßt usw. werden. Es geht um Themen wie Ordnung und Unterordnung, Organisation
und kreatives Chaos, Systematik oder abstrakte Folgerungen.
Regen
Assoziation: - Freisetzung von Emotionen; mal sanft und wohltuend, mal dramatisch und bedrohlich.
Fragestellung: - Welche Gefühle strömen auf mich ein?
Artemidoros:
Ein Regen ohne Sturm und heftigen Wind ist allgemein gut, ausgenommen für jene, die sich zu einer
Reise rüsten, und für Leute, die ihre Arbeiten unter freiem Himmel verrichten; diesen ist er hinderlich.
Sprühregen und Raureif sind Bauern höchst zuträglich, während sie den übrigen Menschen mäßige
Geschäfte ankündigen. Platzregen, Wirbelwind und Sturm sind Vorboten von Gefahren und Schäden;
einzig Sklaven, Armen und Leuten, die sich in einer Klemme befinden, prophezeien sie Befreiung von
den sie bedrängten Widerwärtigkeiten; denn auf gewaltige Stürme folgt gutes Wetter.
Allgemein:
In seiner einfachsten Bedeutung steht Regen für Tränen und das Loslassen von Gefühlen. Der
Träumende war vielleicht deprimiert und hat im Alltag keine Möglichkeit, seinen Gefühlen freien Lauf
zu lassen. Je nach den Begleitumständen deutet man ihn oft wie folgt:
- Regen sehen fordert auf, mehr Gefühle zuzulassen.
- Vom Regen durchnäßt werden deutet auf Probleme durch Gefühle hin; man läßt sich zu sehr von
Gefühlen leiten.
- Nieselregen steht für Entspannung und innere Ausgeglichenheit.
- Wolkenbruch warnt vor Gefühlsüberschwang.
- Überschwemmung durch Regen deutet darauf hin, daß man sich von Gefühlen hinreißen läßt und
dadurch zu Schaden kommt.
Psychologisch:
Er kommt auch im Traum vom Himmel herab und befruchtet die Erde. Das umschreibt, daß wir im
Wachleben die Früchte unserer (geistigen) Arbeit oder unserer Liebe ernten können, unsere
Hoffnungen und Wünsche können in Erfüllung gehen. Peitscht uns der Regen stürmisch ins Gesicht,
werden wir uns auf manchen Streit, auf manche vergebliche Liebesmüh gefaßt machen müssen.
Verspüren wir im Traum auf unserer Haut, daß der Regen warm ist, können wir uns wohl auf einen
"warmen Regen" freuen, auf eine Aufbesserung der Finanzen, zumal ja auch auf Regen immer
Sonnenschein folgt. Aber leider kann man manchmal vom Regen in die Traufe kommen, also vom
Leben enttäuscht werden. Im Traum des Mannes entspricht der Regen dem ungestillten Bedürfnis
nach Totalentspannung. Im Traum einer Frau kann Regen für den Geschlechtsakt stehen. Zudem
kann er eine allgemeinere Bedeutung haben und auf die Verwirklichung von Möglichkeiten auf
Gruppenebene hindeuten. Alle Menschen sollten dazu in der Lage sein, die Fruchtbarkeit zu nutzen,
die er mit sich bringt.
Spirituell:
Wegen seines "himmlischen" Ursprung symbolisiert Regen im Traum göttliche Segnung und
Offenbarung.
Volkstümlich:
(arab. ) : - sehen: deutet auf gute Zeiten; man wird sich allmählich von seinen Sorgen befreien;
- sehr stark und zerstörerisch: es drohen in privaten Dingen Unannehmlichkeiten und
Gefahren;
- darin gehen: Überfluß an irdischen Dingen.
(perser) : - Träumt einer, wie die Dachziegel des Hauses ohne Regen von Wasser triefen, und kommt
das Wasser vom Eis,
bedeutet es entsprechend dem Triefen Befreiung vom Elend;
trieft es aber ohne irgendwelchen äußeren Grund, wird eine schlimme Nachricht vom
Kaiser oder vom Gouverneur eintreffen,
später sich aber als Trug herausstellen;


wenn das Wasser aber aus einer Regenwolke läuft, klar und mäßig ist, werden die
Einwohner Gnade und Barmherzigkeit
von Gott erlangen und reiche Ernte einbringen;
strömt das Wasser mehr als nötig und ist es nicht klar, werden sie nach dessen Menge
und Trübung Strafe vom Kaiser
oder vom Gouverneur erleiden.
- Scheint es einem, als werde der Ort von Asche, Staub oder etwas anderem ohne Regen
überschüttet,
werden die Einwohner etwas Gutes vom Kaiser erfahren entsprechend dem Stoff, der sich
über sie entlud.
- Dünkt es einen, es komme am Ort bei hellem Sonnenschein und wolkenlosem Himmel
Feuchtigkeit herab, deutet das,
gleichgültig, wer der Träumer ist, auf den Kaiser; denn ihm wird Gott Hilfe und Sieg über
seine Feinde schenken,
und Freude wird bei den Einwohnern herrschen, weil häufig die Erde auch vom Tau des
Himmels erfrischt wird.
Wenn es am Ort aus Wolken regnet und das Wasser sauber ist, wird etwas Gutes
bevorstehen, wenn trübe, das Gegenteil.
(europ.) : - wie Himmel, Quelle und Wasser zu verstehen: immer sind Farbe und Zustand zu
beachten;
Erfüllung der Wünsche und Hoffnungen;
- heraufziehenden Regen hören oder sehen und nicht naß werden: erfolgreiche Pläne und
schnelles erreichen der Ziele;
- sehen: es werden auch wieder bessere Zeiten kommen;
- warmer Regen fällt auf einem herab: ein Symbol für Fruchtbarkeit, Erfolg im Beruf und
Glück in der Liebe;
- kalter Regen: andere Menschen werden einem bald schlecht behandeln;
- milder Regen verheißt Handwerkern: Gewinn und Verdienst;
- Kaufleuten: Vorwärtskommen;
- Künstlern: Auszeichnung;
- davon völlig durchnäßt werden: bevorstehendes Glück und Segen des Himmels; man
wird das Glück woanders finden als dort,
wo man es sucht oder erwartet;
- in einem Regenschauer sein: das Studium der Weltschöpfung und der wohldosierte
Genuß egoistischer Freuden wird einem
ein herrliches Vergnügen bereiten;
- Regenwasser sammeln: Gesundheit;
- bei Sonne sehen: bedeutet Glück unter Tränen;
- aus dunklen Wolken fallend: die Tragweite der Unternehmungen wird einem
beunruhigen;
- Regen und Sturm mit Hagel und Finsternis: Gefahr, Unfall, Verlust; verheißt immer
Unglück;
- sich in einem Regenschauer bei klarem Wetter aufhalten: man wird Vergnügungen mit
jugendlichem Eifer genießen und ein
Vermögen machen;
- im Haus sitzen und durch das Fenster einen Platzregen sehen: man wird Glück haben,
und leidenschaftliche Liebe wird belohnt;
- das platschen der Regens auf dem Dach: verkündet Glück und Freude zu Hause; man
wird ein bescheidenes Vermögen erlangen;
- ist das Haus bei Regen und klarem Wetter undicht, steht einem unerwartet ein
verbotenes Vergnügen
bevor; ist das Wetter jedoch scheußlich und trübe, erwartet einem das Gegenteil und
Entlarvung;
- bedauern, Pflichten nicht erfüllt zu haben, während man dem Regen lauscht: man wird
Vergnügen suchen;
- stehen andere im Regen: man wird Freunden kein Vertrauen schenken;
- fällt der Regen auf das Vieh: bedeutet Enttäuschung im Geschäftsleben und
Unerfreuliches in gesellschaftlichen Dingen;
- Träumt eine junge Frau davon, daß ihre Kleidung naß und dreckig wird, während sie im
Regen steht, dann wird sie sich mit


jemandem taktlos amüsieren und den Argwohn von Freunden erregen, weil sie dummen
Vergnügen nachgeht.
(ind. ) : - naß werden: Verlust einer guten Person; Krankheit;
- sehr starker: drohendes Unheil;
- sanfter: Gewinn;
- mit Sonnenschein: angenehme Abwechslung;
- goldener: Vergnügen.
(Siehe auch "Himmel", "Wolken")
Regenbogen
Assoziation: - Verheißung; sichtbarer Segen.
Fragestellung: - Was macht mir Mut? Wo erwarte ich das Glück zu finden?
Medizinrad:
Schlüsselworte: Heilig; Segen; Verjüngung; schön.
Beschreibung: Der Regenbogen ist ein Halbkreis am Himmel, der sich aus allen Farben des
Farbspektrums zusammensetzt. Er entsteht, indem Sonnenstrahlen von Regentropfen reflektiert
werden, die in der Sonne gegenüberliegenden Regenwolken enthalten sind. Früher wie heute wurde
und wird der Regenbogen von erdverbundenen Völkern als ein sehr heiliges Symbol gesehen. Das
Erscheinen des Regenbogens am Himmel wird häufig mit der Anwesenheit des Großen Geistes
gleichgesetzt. Er ist ein Zeichen des Segens für die Menschen, die ihn wahrnehmen, und für jene,
über denen er erscheint.
Allgemeine Bedeutung: Ein Segen; Verjüngung; Heilung.
Assoziation: Gewitter; auf Regen folgt Sonnenschein; wo die Enden des Regenbogens die Erde
berühren, ist nach dem Volksmund ein Schatz vergraben.
Transzendente Bedeutung: Ein direkter Segen.
Allgemein:
Er gilt als das Friedens- und Vereinigungssymbol schlechthin: Das Licht der Sonne (Feuer) und das
Wasser des Regens tragen nicht (wie sonst immer) den Kampf der Elemente aus, verhalten sich nicht
"wie Feuer und Wasser" (auflösend und auslöschend) - sie verbinden sich zum faszinierenden,
spektralfarbenen Himmelszeichen: Gefühl (Wasser) und Wille (Feuer) verschmelzen zu harmonischer
Einheit. In der christlichen Tradition galt ein Regenbogen als Symbol für das Bündnis zwischen Gott
und den Menschen. Bei vielen Stämmen der nordamerikanischen Indianer gilt der Regenbogen, im
Gegensatz zu Westeuropa, als ein Unglückssymbol. Heute gilt er vor allem als Sinnbild vereinter
Gegensätze, für Phantasie und Kreativität - und als Glückssymbol der Liebenden. Nach C.G. Jung: die
Brücke zum Jenseits.
Psychologisch:
In der Regel verkörpert er Kreativität und Phantasie. Der Regenbogen, der sich im Traum zeigt, ist
ein Symbol der Hoffnung und das Versprechen von Besserung. Er enthält in der Realität alle Farben
des Lichtspektrums. Die Erweiterung des Bewußtseins und die Empfänglichkeit für etwas, das flüchtig
ist wie ein Regenbogen, weist auf das Bedürfnis nach sensibilisierter Wahrnehmung hin. Daher gilt er
im Traum als Sinnbild für die Vereinigung von Gegensätzen, vor allem zwischen Verstand und Gefühl,
die zur inneren Harmonie führt. Konkret fordert er oft auf, sich mit einem anderen auszusöhnen.
Spirituell:
Auf der spirituellen Ebene ist der Regenbogen ein Ganzheitssymbol. Das farbige, bogenförmige Licht
verbindet die Erde mit dem Himmel.
Volkstümlich:(arab. ) : - sehen: deine Zuneigung und Liebe findet Anerkennung; Lösung
gravierender Probleme; gute Nachrichten.
(europ.) : - sehen: gilt für erfreuliche Nachrichten und besagt, daß man sich mit einem Feind
aussöhnen wird;
auch: verkündet außergewöhnliche Ereignisse; die Geschäfte werden vielversprechend
sein und
die Ernte wird reichliche Erträge bringen; Liebendem verheißt er ein großes Glück in der
Beziehung;
- ein tiefer über grünen Bäumen: bedeutet uneingeschränkten Erfolg.
(ind. ) : - sehen: du wirst in der Liebe betrogen;
- Glück in Unternehmungen.


(Siehe auch "Farben", "Regen")
Regenmantel
Allgemein:
Regenmantel weist darauf hin, daß man unangenehme Einflüsse nicht überbewerten darf, sondern
einfach an sich "ablaufen" lassen soll, weil ihnen keine besondere Bedeutung zukommt. Er
symbolisiert weiter Schutz vor der Fruchtbarkeit jedweder Art. Oder ein Schutz vor Gefühlen, den
eigenen und denen anderer Menschen.
Volkstümlich:
(europ.) : - einen anziehen: Anspannungen werden von einem abfallen.
(Siehe auch "Kleidung")
Regenpfeifer
Medizinrad:
Schlüsselworte: Wächter; Schildwache; schützend; trügerisch.
Beschreibung: In den Vereinigten Staaten heißt der Regenpfeifer, insbesondere der
Schreiregenpfeifer (Charadrius vociferus) nach seinem Ruf »Killdeer«. Sein Vokalrepertoire besteht
aus Trillern und mehreren anderen Klängen. Der an See- und Flußufern lebende Vogel baut seine
Nester auf dem Boden. Es heißt, daß der Regenpfeifer einen gebrochenen Flügel vortäuschen kann,
um etwaige Angreifer von seinem Nest und seinen Jungen abzulenken. Aus diesem Grund
respektieren erdverbundene Stämme den Regenpfeifer als Wächter und guten Beschützer zukünftiger
Generationen.
Allgemeine Bedeutung: Ein Teil von dir, der andere an der Nase herumführen würde, um deine Kinder
oder das Kind in dir zu beschützen; ein Aspekt deines Selbst, der immer auf der Hut ist.
Assoziation: -
Transzendente Bedeutung: Ein Wächtergeist, der deine Träume und deine Traumarbeit schützt; eine
Schildwache zwischen deinem Wach- und deinem Traumbewußtsein.
Regenpfützen
Volkstümlich:
(europ.) : - sind Anzeichen von Widerwärtigkeiten;
- hineinfallen: Betrübnis und Krankheiten.
(Siehe auch "Pfütze")
Regenschirm
Assoziation: - Schutz vor emotionaler Überschüttung.
Fragestellung: - Was strömt auf mich ein?
Allgemein:
Ein Abwehrsymbol, man will sich gegen einen Kontakt, gegen ein Gefühl (Regen = Wasser =
Emotion) "abschirmen", man verhindert, daß man von einer Empfindung "durchdrungen" wird.
Regenschirm kann auf überflüssige Ängste hinweisen, von denen man sich befreien soll. Nach alten
Traumbüchern kann er auch mehr Ansehen verheißen.
Psychologisch:
Er umreißt unser Schutzbedürfnis gegen alle Gewalten der Natur. Ein alter Mann zum Beispiel, der
sich im Traum verzweifelt bemüht, seinen verlorenen Regenschirm wiederzufinden, versucht vielleicht
im Wachleben krampfhaft, eingebüßte Sexualkraft wiederzugewinnen. Eine Frau, die den Schirm
aufspannt, will sich eventuell eines aufdringlichen Verehrers erwehren.
Volkstümlich:
(arab. ) : - sehen oder benutzen: sei vorsichtig, es wird dir zustatten kommen;
- aufgespannt sehen: es werden demnächst Differenzen im Familienkreis auftreten;
- selbst aufspannen: man ist für die Familiendifferenzen selbst verantwortlich;
auch: man soll sich vor Irrtümern hüten, die beträchtliche Substanz und Nerven kosten
werden;
- beiseite legen: es droht ein Streit.
(europ.) : - sehen: man hat unnötige Angst vor etwas;
- aufgespannt sehen: man sollte mit Worten und Taten viel behutsamer sein,
denn auch spätere Reue würde nichts wiedergutmachen;
- selbst einen bei Regen aufspannen: man sieht sein Glück nicht und läuft blindlings daran
vorbei;
- bei Regen aufspannen: man sieht sein Glück nicht und geht daran vorbei;


- einen tragen: Schwierigkeiten und Ärgernisse werden einem gefangenhalten;
- andere damit sehen: man wird sie darum bitten, mit milden Gaben auszuhelfen;
- sich einen ausleihen: ist ein Omen für ein Mißverständnis, vielleicht mit einem guten
Freund;
- einen verleihen: es droht Kränkung durch falsche Freunde;
- verlieren: es kommt zu Problemen mit einem Vertrauten;
- einen in Stücke zerrissenen oder zerbrochenen sehen: man wird verleumdet;
- ein löchrigen tragen: man wird wegen seines Schatzes oder wegen Bekannten Schmerz
und Unwillen empfinden;
- einen neuen in der Sonne tragen: steht für höchstes Vergnügen und Wohlstand.
(ind. ) : - sehen: du kommst zu Ansehen;
- zerrissener: du wirst in bösen Wahn verfallen.
(Siehe auch "Sonnenschirm")
Regenwürmer
Medizinrad:
Schlüsselworte: Schmal; lang; sich selbst erneuernd; transformierend; mit Sauerstoff anreichernd;
bereichernd; Erneuerung; nördlicher Seelenpfad.
Beschreibung: Der Regenwurm wird im Medizinrad mit der mittleren Position des nördlichen
Seelenpfads und mit der Erneuerung verbunden. Dieses kleine Tier hat große Bedeutung für das
Fortbestehen des Lebens. Selten dicker als ein kleiner Finger, kommen Regenwürmer weltweit vor.
Sie können sehr lang werden und sich selbst erneuern. Die Verdauung des Regenwurms schenkt uns
die entscheidendste Grundlage des Lebens: neue fruchtbare Erde. Regenwürmer haben weder Augen
noch sonst ein Sehvermögen, aber sie verschwinden im Erdreich, wenn sie Licht spüren. Sie reichern
den Boden mit Sauerstoff an, während sie sich vorwärtsbewegen und fressen, und das wiederum
gestattet es Bakterien, organische Stoffe zu zersetzen und den Boden somit anzureichern.
Regenwürmer besitzen sowohl männliche als auch weibliche Keimdrüsen in ein und demselben
Körper. Wird ein Tier zweigeteilt, so bildet der verbliebene Teil den jeweils fehlenden nach.
Allgemeine Bedeutung: Regeneration; wie man der Erde helfen kann; wie du das Leben am besten
unterstützen kannst; ein Hinweis darauf, wie sehr auch kleine Beiträge wichtige Konsequenzen haben
können.
Assoziation: Regen; Wurm als verächtliches Schimpfwort.
Transzendente Bedeutung: Transformation.
Allgemein:
Regenwurm steht für viele Feinde und Gegner, die man sich oft durch eigene Rücksichtslosigkeit
selbst schafft.
Volkstümlich:
(arab. ) : - einen sehen: deutet auf nichts Gutes, auf Zerstörung deiner Pläne; warnt vor neuen
Bekanntschaften;
- viele sehen: man wird von anderen Personen große Wertschätzung erfahren und daraus
einen erheblichen
Vorteil für sein Leben erlangen.
(europ.) : - einen sehen: so lange es einem gut geht, werden "Freunde" zugegen sein;
auch: man sollte den stillen Fleiß anderer Menschen nicht übersehen und selbst etwas
bescheidener leben;
- suchen und zum Angeln gebrauchen: Vorzeichen von Erfolgen und Gewinn; man wird
skrupel- und
bedenkenlos seinen Weg gehen.
(ind. ) : - einen sehen: du machst eine Bekanntschaft;
- viele sehen: Feinde trachten nach deinem Eigentum.
Regie / Regisseur
Psychologisch:
Führen Sie selbst im Spiel Ihres Lebens Regie? Oder befolgen Sie die Regieanweisungen anderer?
Darum geht es in einem solchen Traum und natürlich auch um den Stellenwert der Rolle, die Sie
(unter welcher Regie?) zu spielen hatten. Eine Haupt- oder Nebenrolle? War es ein heiteres, witziges


Stück oder ein bedrückend empfundenes Drama? Es geht um Ihren eigenen Entscheidungsspielraum,
um Selbstverwirklichung - oder um Ihr "Mitspielen" bei einem gemeinsamen Anliegen.
(Siehe auch "Nebenrolle", "Schauspieler")
Regieren
Volkstümlich:
(arab. ) : - wenn du dich selbst überhebst, wirst du erniedrigt werden.
(europ.) : - du wirst Verluste erleiden.
(ind. ) : - Unfrieden und Unglück im Heim.
Regierung
Assoziation: - Verwaltung; Vorschriften; Kontrolle; Versorger.
Fragestellung: - Wo in meinem Leben habe ich das Gefühl, kontrolliert oder versorgt zu werden?
Allgemein:
Regierung symbolisiert Überzeugungen, Prinzipien, Haltungen und äußere Zwänge, die das Leben
beherrschen; die individuelle Bedeutung ergibt sich aus den Lebensumständen.
Volkstümlich:
(europ.) : - von einem Posten bei der Regierung zu träumen, bedeutet unsichere Lebensumstände
und viel Armut.
Regiment
Psychologisch:
Bei aller Verschiedenheit haben ein Regiment und ein Orchester viel gemeinsam. In beiden ist strikte
Disziplin und exakte Zusammenarbeit nötig, um erfolgreich zu wirken (= zu verteidigen / kämpfen
bzw. Musik zu machen). Im Traum Regimentsangehöriger oder Orchestermitglied zu sein, kann die
Notwendigkeit ausdrücken, mit den Freunden oder Kollegen diszipliniert zusammenzuarbeiten - "im
Gleichschritt" und "gleichgestimmt". Die anderen im Regiment oder Orchester können direkt die
Kollegen in der Realität verkörpern. Wie gut spielte das Orchester, wie entschlossen marschierte das
Regiment?
Volkstümlich:(europ.) : - aufmarschieren sehen: Belästigung, Ausgaben, Leid;
- marschieren sehen: bedeutet einen ernsthaften Disput, in dem man in Kürze verwickelt
sein wird.
(Siehe auch "Orchester")
Register
Allgemein:
Register (Registrator) weist auf einen höflichen, ordentlichen, pünktlichen und genauen Menschen
hin. Nicht selten wird er aber aufgefordert, damit nicht zu übertreiben, weil die Selbstentfaltung sonst
übermäßig eingeschränkt wird.
Volkstümlich:
(arab. ) : - anlegen: du wirst dich mit unnötigen Dingen quälen.
(europ.) : - führen, damit sonstwie zu tun haben: einer deiner Pläne kommt nicht zur Ausführung;
deutet auf gutes Benehmen hin.
(ind. ) : - lesen: du wirst in einem Plan gehindert.
Registrator
Volkstümlich:
(europ.) : - man ist gewohnt, pünktlich zu sein.
Reh
Allgemein:
Reh verkörpert die weiche, sanftmütige, verletzliche Seite der Persönlichkeit, die nach Harmonie,
Liebe und Glück strebt. Folgende Begleitumstände können für die genaue Deutung wichtig sein:
- Reh sehen ermahnt, das Glück nicht durch eigene Schuld zu zerstören.
- Reh erlegen kündigt eine Enttäuschung in der Liebe an.
- Zahmes Reh soll nach alten Traumbüchern Familienglück mit Kindern versprechen.
- Rehbraten zubereiten oder essen steht für Gewinne, was sich oft auf persönliche Bindungen bezieht.


Psychologisch:
Das Reh ist in natura ein sehr scheues Tiere, deshalb kommt es in der Traumsprache als Bild für
Scheu, Sanftmut, Verletzbarkeit und Zartheit vor. Oft deutet das Reh im Traum auf die
gefühlsbetonte Seite der weiblichen Sexualität hin. Das Reh warnt den Träumenden aber auch vor zu
großer Verletzbarkeit und zu starker Entfernung von der Realität aufgrund romantischer
Schwärmereien. Das scheue Waldtier tritt nur gegen Abend aus seinem Versteck heraus, um zu äsen;
vielleicht wird mit ihm übersetzt, das seelische Wünsche erwachen, unsere Scheu vor anderen
abzulegen und aus uns herauszugehen. Oft sind Rehe auch getarnte Glücksboten, die aber wie
trügerisches Glück so schnell, wie sie gekommen sind, von ihnen fliehen. Der Rehbock soll seit alters
her vor übereilten Entschlüssen warnen (er stellt ja seine Lauscher auf, wenn Gefahr im Verzuge ist).
Und wer im Traum auf die Rehjagd geht und nicht trifft, sollte sich im Wachleben vor unbedachten
Äußerungen hüten.
Volkstümlich:
(arab. ) : - sehen: glückliche Tage in angenehmer Gesellschaft verbringen; eventuell eine Erbschaft.
- jagen: einen Unschuldigen verfolgen.
(europ.) : - eines im Freien sehen: sein Glück soll man nicht durch eine Ungeschicklichkeit
verscheuchen; verheißen gute Geschäfte;
verheißt jungen Leuten tiefe und reine Freundschaft und Verheirateten eine harmonische
Ehe;
- ein zahmes sehen: Kindesliebe; man wird Freude durch Kinder erleben;
- zahme Rehe sehen: man wird bald eine freundliche Begegnung haben;
- flüchtende: man sollte seine Freunde und Bekannte nicht durch sein Benehmen vor den
Kopf stoßen, sie könnten sonst flüchten;
- eines auf der Jagd schießen oder töten: eine Liebesbeziehung wird durch großes Leid
getrübt; von Feinden verfolgt werden;
- Geschäftsleuten sagt eine Jagd auf Rehe das Scheitern ihrer Vorhaben voraus;
- ein totes in der Wildbrethandlung sehen: verheißt materiellen Erfolg.
(ind. ) : - sehen: du wirst zu Glück und Wohlstand kommen;
- schließen: du wirst eine unbedachte Handlung begehen;
- hüpfen sehen: angenehme Gesellschaft.
- Rehbock: Jagdabenteuer;
- Rehbraten: du wirst hohe Gäste empfangen.
(Siehe auch "Hirsch", "Hirschjagd", "Jagd", "Rehbock", "Tiere")
Rehbock
Volkstümlich:
(europ.) : - zeigt eine unkluge Handlung an, man soll also sein Tun und Lassen demnächst immer
vorher prüfen;
- von einem überrascht und gestoßen werden: verkündet Streit und Ärger.
(Siehe auch "Hirsch", "Hirschjagd", "Jagd", "Rehe", "Tiere")
Rehbraten
Volkstümlich:
(arab. ) : - sehen oder essen: du wirst zu einem Mahl geladen werden.
(europ.) : - zubereiten sehen: verheißt unerwarteten Gewinn;
- selbst zubereiten oder essen: man wird zu einer vornehmen Gesellschaft eingeladen
oder entsprechenden Besuch erhalten.
(ind. ) : - essen: du kommst zu Glück und Wohlstand.
Reibeisen
Volkstümlich:
(arab. ) : - du wirst kleine Unannehmlichkeiten haben;
- darauf reiben: Freunde und treue Liebe;
- sich daran verletzen: du bist von bösen Weibern umgeben.
(europ.) : - eines sehen: die rauhe Wirklichkeit wird eine Enttäuschung bringen;
- mit einem hantieren: gewollt oder ungewollt wird man jemanden verletzen.
(ind. ) : - haben: du hast gute Freunde und treue Liebe.
Reich
Volkstümlich:


(arab. ) : - sein (viel Geld und Gut besitzen): Arme werden Wohlstand erlangen, Reiche müssen auf
Verdrießlichkeiten gefaßt sein.
(europ.) : - sein: man wird Geld verlieren.
(ind. ) : - sein: du wirst dich in gefährliche Spekulationen einlassen.
Reiche
Volkstümlich:
(arab. ) : - sehen oder mit ihnen verkehren: Hartherzigkeit von Bekannten.
Reichtum
Assoziation: - Wert; Sicherheit.
Fragestellung: - Was will ich oder fürchte ich zu besitzen?
Allgemein:
Von Reichtum zu träumen heißt, daß der Träumende das reichlich besitzt, was er braucht. Vielleicht
liegt eine sehr anstrengende Lebensphase hinter ihm, in der er sich sehr um etwas bemühen mußte.
Jetzt aber zeigt ihm sein neuer Reichtum, daß er sein Ziel erreicht hat. Reichtum verweist auch auf
das Streben nach materiellem Besitz oder Macht und Einfluß hin; zugleich warnt das Symbol vor
Spekulationen, die das alles gefährden können.
Psychologisch:
Reichtum und Ansehen sind gewöhnlich eng miteinander verknüpft. Hat der Träumende also
Probleme mit seinem Ansehen, kann es sein, daß ein Traum von Reichtum handelt. Häufig aber
verweist das Traumsymbol auch auf vorhandene eigene Ressourcen oder auf die anderer Menschen,
auf die der Träumende zurückgreifen kann. Er hat die Fähigkeit, aus seinen Erfahrungen und
Gefühlen zu schöpfen und daher in seinem Leben viel zu erreichen.
Spirituell:
Ein "reiches" spirituelles Wissen wartet darauf, erworben zu werden. Geträumter Reichtum deutet
darauf hin, daß es sich in Reichweite des Träumenden befindet.
Volkstümlich:
(europ.) : - oder träumen, daß man reich und unabhängig ist: zeigt den Weg, den man einschlagen
soll, um sein Ziel zu erreichen;
- über Reichtümer verfügen: man wird für seinen unermüdlichen Einsatz und die Sorgfalt,
die man in den Angelegenheiten walten läßt, mit einer hohen Stellung belohnt.
(ind. ) : - genießen: gefahrvolle Spekulation.
(Siehe auch "Geld")
Reiher
Medizinrad:
Schlüsselworte: Geduld; im oder am Wasser zu Hause; laut rufend.
Beschreibung: Reiher sind mittelgroße oder große Vögel, die im Wasser umherstaksen, lange Hälse
haben und werden oft mit den größeren, gedrungenen Kranichen verwechselt. Reiher gibt es überall
auf der Welt. Meistens haben sie graue Federn mit anderen Farben am Kopf und/oder am Bauch.
Allgemeine Bedeutung: Ein Teil von dir, der sich in den Gewässern der Welt oder in den Gewässern
des Lebens wohl fühlt; ein Aspekt deines Selbst, der bereit ist, über das zu sprechen, woran auch
immer du glaubst.
Assoziation: Reihern - sich übergeben; etwas loswerden, was zuviel ist.
Transzendente Bedeutung: Gabe gefühlsmäßigen Verstehens; Gabe des Elements Wasser.
Reif
Allgemein:
Reif (Rauhreif) symbolisiert abgekühlte Gefühle, die aber nicht völlig erloschen sind, sondern neu
belebt werden können, wenn man sich darum bemüht.
Volkstümlich:
(arab. ) : - Reif auf Dächern und Feldern: zerstörte Hoffnungen.
(europ.) : - im Winter sehen: verheißt einen schönen, aber kühlen Liebhaber;
- eine von Reif überzogene Landschaft sehen: in einer bestimmten Angelegenheit sollte
man sich keine Hoffnungen machen;
auch: der Vergangenheit sollte man nicht weiter nachtrauern.


(ind. ) : - auf dem Feld: eine Hoffnung wird zerstört.
Reifen
Assoziation: - Kissen; Auffangen von Stößen.
Fragestellung: - Wo in meinem Leben muß ich mir den Weg ebnen?Artemidoros:
Einen Reifen treiben bedeutet, man werde Anstrengungen unterworfen, aus denen dem Träumenden
ein Nutzen entstehen wird.
Allgemein:Ähnlich zu deuten wie Kreis und Rad. Wer einen Reifen um ein Faß schlägt, kann eine neue
Beziehung anknüpfen oder einen Kreis neuer Bekannter finden.
Psychologisch:
Der Reifen ist das, was uns vorwärts bringt und was sich in unserem Leben dreht. Ist der Reifen platt,
fehlt uns die Energie, die Luft und/oder die Erdung, um auf unserem Lebensweg voranzukommen.
Sind Sie platt? Ist Ihnen die "Luft" ausgegangen? Der Ersatzreifen ist die Energie, die wir nicht
nutzen, um vorwärtszukommen. Er symbolisiert auch unser Energiereservoir.
Volkstümlich:
(arab. ) : - aus Holz oder Eisen sehen oder haben: eine dauernde Verbindung;
- um ein Faß schlagen sehen: die Verbindungen, die du anknüpfen kannst, werden dir viel
nützen;
- selbst anlegen: was du unternimmst, ist verfehlt;
- damit spielen: man wird sich bald für eine bestimmte Sache begeistern, die den
eigentlichen Interessen nicht entspricht,
aber neue Wege eröffnet;
- ein platzender Autoreifen: geheime Hoffnungen werden sich in nächster Zukunft nicht
erfüllen.
(europ.) : - man soll neue Verbindungen pflegen; verheißt einflußreiche Freundschaften; viele
Freunde werden sich Rat bei einem holen;
- durch einen springen oder andere dabei zu sehen: verheißt entmutigende Aussichten;
doch durch einen entscheidenden Sieg
wird man das Blatt wenden können;
- Kinderreifen sehen: Sehnsucht nach sorglosen Spielen in der Kindheit.
(ind. ) : - an einem Faß anschlagen: du knüpfst neue Verbindungen an;
- schlagen: du hast Freude an einfachem Vergnügungen.
(Siehe auch "Kreis", "Rad")
Reifeprüfung
Medizinrad:
Schlüsselworte: Erfahrung; Respekt; Lehren; Heilen; Führen.
Beschreibung: Reif sein heißt, erwachsen oder voll entwickelt zu sein. In naturverbundenen
Gesellschaften war die Reife eine Zeit, in der ein Mensch große Verantwortung trug und ihm
deswegen viel Respekt entgegengebracht wurde. Weil ein reifer Mensch die Gabe der Erfahrung
besaß, wurde ihm die Ehre zuteil, die Jüngeren zu lehren, während diese die Älteren unterstützten.
Die Reife war eine Zeit des Führens, Lehrens und Heilens.
Allgemeine Bedeutung: Ein Traum dessen, was du sein kannst, wenn du voll entwickelt bist; deine
eigene Reife wahrnehmen; einen Blick auf deinen zur Vollkommenheit geführten Zustand werfen.
Assoziation: -
Transzendente Bedeutung: Eine Offenbarung dessen, wohin dich deine Vision tragen kann.
Psychologisch:
Muß man das Abitur, das man längst bestanden hat, im Traum noch einmal machen, bedeutet das die
Umstellung der eigenen Persönlichkeit auf eine andere Lebensform, die seelische Wandlung des
eigenen Ich. Wer die Reifeprüfung im Traum nicht besteht, hat möglicherweise Angst vor
Veränderungen, die er nicht verkraften zu können glaubt, oder er wehrt sich gegen Neuerungen, weil
er im alten Trott fortfahren möchte.
(Siehe auch "Prüfung")
Reifrock
Volkstümlich:


(arab. ) : - von einer weiblichen Person tragen sehen: du wirst durch lächerliche Moden zum Gespött.
(ind. ) : - haben: du verlierst etwas Liebes.
Reihe (Siehe "Linie")
Reime
Volkstümlich:
(arab. ) : - machen (dichten): beschäftige dich nicht mit Dingen, die du nicht verstehst.
(europ.) : - sich als Dichter versuchen und Reime schreiben: Sorgen wegen der Geschäftskonten;
man wird betrogen.
(ind. ) : - machen: du tust deiner Liebe etwas zu Gefallen;
- lesen: du bist sehr selbstgefällig;
- deklamieren (ausdrucksvoll vortragen) hören: du bist Theaterliebhaber.
Reinheit
Medizinrad:
Schlüsselworte: Gesund; ursprünglich; unschuldig; spontan; aufnahmebereit; nördlicher Seelenpfad.
Beschreibung: Reinheit wird im Medizinrad mit der inneren Position des nördlichen Seelenpfads
assoziiert. Zu dieser Qualität gehören das Mineral Herkimer- Diamant, die Pflanze Wachslilie, das Tier
Delphin und die Farbe durchscheinendes Weiß. Reinheit heißt, die Welt durch die Augen des Kindes
wahrnehmen - in Frische und Unschuld.
Allgemeine Bedeutung: Die Welt mit frischen Augen betrachten; Rückkehr zur Unschuld; die
Befähigung zum Enthusiasmus; die Säuberung von falschen Auffassungen oder von Sarkasmus.
Assoziation: Jungfräulichkeit; frei von innerem und äußerem Schmutz.
Transzendente Bedeutung: Gabe der Integrität und Ausgeglichenheit.
Reinigen / Reinigung
Medizinrad:
Schlüsselworte: Ausputzen; ablösen; entladen; kathartisch; loswerden; Aufgeben; nördlicher
Seelenpfad.
Beschreibung: Die Reinigung wird im Medizinrad als Qualität mit der äußeren Position des nördlichen
Seelenpfads assoziiert. Sie ist ein Prozeß des sich frei machen von alten Ideen oder der Abtrennung
von früheren Gedankenformen. Die Reinigung hilft dir auch dabei, alte Gefühlsblockaden oder
Mißverständnisse auf der emotionalen Ebene aufzulösen. Sie steht mit dem Aufgeben alter spiritueller
Vorstellungen in Zusammenhang. Mit der Reinigung sind als Mineral Sodalith, als Pflanze Echinacea,
als Tier der Waschbär und als Farbe Hellgrün verbunden.
Allgemeine Bedeutung: Reinigung auf der physischen, geistigen, emotionalen oder spirituellen Ebene;
Neuanfänge.
Assoziation: Frühjahrsputz.
Transzendente Bedeutung: Sich von Altem befreien, um für Neues Raum zu schaffen.
Psychologisch:
Daß man sich im Traum heftig und zwanghaft die Hände wäscht, ist nichts Ungewöhnliches. Es ist der
Versuch, das Unterbewußtsein von der Erinnerung an eine schwere Sünde oder ein Vergehen zu
reinigen. Ein Traum in dem man sich selbst wäscht, steht in Zusammenhang mit etwas, das uns im
Wachleben beunruhigt oder besorgt macht. Je mehr wir uns im Traum schrubben, desto zwingender /
drängender ist der Impuls dazu. Einen Fleck von einem Kleidungsstück abzuwaschen, hat ähnliche
Implikationen. Man muß eruieren, auf welches Problem sich dieses Traumsymbol bezieht. Meistens ist
es entweder sofort - oder zumindest über zusätzliche Symbole - erkennbar. Manchmal ist dieser
Traum auch eine Aufforderung, gewissenhafter zu sein. Bedeutsam ist auch, welcher Körperteil im
Traum gereinigt wird. Unter der Dusche stehen oder in einem Bad liegen, bedeutet, daß man ein
allumfassendes Problem vor sich hat. Wäscht man das Haar mit Shampoo, dann bezieht sich das auf
die eigenen Gefühle, wäscht man sich die Genitalien, schämt man sich einer sexuellen Eskapade oder
weiß, daß man sich schämen sollte. Es kann aber auch die Besorgnis um eine Geschlechtskrankheit
ausdrücken. Ein Traum vom Großreinemachen Zuhause oder auch nur eines einzelnen Raums kann
sich auf einen unbewußten Wunsch beziehen, das Wachleben neu zu ordnen. Man hat wahrscheinlich
die Notwendigkeit erkannt, einigen "Schmutz" oder "Staub" loszuwerden, der die Reaktionen
beeinträchtigt oder die Urteilsfähigkeit vernebelt. Vielleicht hat man im Traum mit einer
Waschmaschine zu tun gehabt. Hat man lediglich zugesehen, wie die Maschine lief, so kann das ein
Gleichnis für die tägliche Routine sein. Ist sie langweilig und ewig gleich? Ähnliches kann es bedeuten,
wenn man sich im Traum einen Waschmittelwerbespot im Fernsehen ansah. Es kann den Wunsch


nach Verbesserung des Lebensstils signalisieren - vielleicht sogar durch den Kauf einer neuen
Waschmaschine.
Volkstümlich:
(arab. ) : - (Kleider, Schuhwerk etc.): dein Ordnungssinn wird das verdiente Lob ernten.
(Siehe auch "Waschen" und unter den anderen Bezeichnungen)
Reinkarnation (Siehe "Inkarnation")
Reis
Allgemein:
Reis als Traumsymbol symbolisiert Nahrung sowohl geistiger als auch körperlicher Art. Darüber
hinaus ist er ein Sinnbild für Überfluß. Reis kann körperbedingt bei Hungergefühl auftreten. Alte
Traumbücher verstehen ihn als Symbol guter Gesundheit und eines langen Lebens. Ist der Traum von
Hungergefühlen begleitet, kann darin auch ein Zeichen von Kummer und Entbehrungen gesehen
werden. Traditionelle Deutung: Durch falsche Ratgeber kann ein Plan gefährdet sein.
Psychologisch:
Als Grundnahrungsmittel symbolisiert er die Grundbedürfnisse des Menschen. Seine Farbe läßt auf
Reinheit und Unschuld schließen. Traditionell wird Reis magische Kraft zugeschrieben.
Spirituell:
Wie die meisten Getreidearten ist Reis, spirituell gesehen, ein Symbol für Unsterblichkeit und
Fruchtbarkeit.
Volkstümlich:
(arab. ) : - sehen: dir sind bessere Verhältnisse beschieden;
- essen: dein Vermögen nimmt mit der Zeit zu; gute Zeiten ohne Sorgen haben;
- verschütten: es muß mit Ärger und Streit gerechnet werden.
(europ.) : - Nottraum, der auf körperlichen oder geistigen Mangel zurückgeht; auch: gutes Omen;
es verspricht Erfolg und Freundschaften;
das gute Gelingen aller Geschäfte ist einem sicher; Bauern erwartet eine gute Ernte;
- sehen, zubereiten: zusätzliche Einnahmen haben;
- essen: deutet auf Glück und häuslichen Wohlstand hin; gute Vitalität und Gesundheit;
was man anpackt wird einem auch gelingen;
- verschmutzter Reis: Krankheiten und die Trennung von guten Freunden sind die Folge;
- Auf junge Frauen, die Reis kochen, warten in Kürze neue interessante Aufgaben,
die sie glücklicher machen, und sie werden zu neuem Reichtum kommen;
- Reisfelder sehen: bedeutet die Anhäufung eines riesigen Vermögens.
(ind. ) : - essen: Gesundheit und langes Leben;
- kochen: du wirst von einer Krankheit genesen;
- kaufen: Vermögenszuwachs.
(Siehe auch "Getreide", "Korn", "Reisfelder")
Reise
Assoziation: - Übergang von einer Lebensart oder Verhaltensweise zu einer anderen.
Fragestellung: - Wohin bin ich unterwegs? Wohin will ich gelangen?
Medizinrad:
Schlüsselworte: Der Weg, der durch das Leben genommen wird; eine Methode, um Ziele zu
erreichen; Erdpfad; Verbindung mit der Erde.
Pferd: Primitiv; kraftvoll; angeschlossen; Tiernatur; Intensität; Gefühle; Sexualität.
Fahrrad: Ökologisch; der Erde nah; zeigt die eigene Kraft.
Kutsche: Geschwindigkeit; Abtrennung von der Erde; Pferde benutzend; Technologie.
Auto: Geschwindigkeit; Technologie; abgetrennt; das, was alle tun; Kontrolle oder Kontrollverlust.
Massentransport: Kontrollverlust; Teil der Menge; Mangel an individueller Richtung und individuellem
Blick.
Beschreibung: Reisen heißt, sich von einem Ort zu einem anderen zu bewegen.
Allgemeine Bedeutung: Träume vom Reisen können dir helfen zu verstehen, wo du jetzt in deinem
Leben stehst und wo du hinmöchtest. Dein Fortbewegungsmittel sagt etwas darüber aus, wie du
Dinge in deinem Leben angehst. Der Traum vom Zufußgehen bedeutet, daß du dich stark mit der
Erde und mit deinem eigenen Weg verbunden fühlst. Vom Fahrradfahren zu träumen bedeutet, daß
du noch immer eine starke Verbindung zur Erde fühlst, aber auch das Bedürfnis hast, dich
technologischer Errungenschaften zu bedienen, um dein Ziel schneller zu erreichen. Von einer
Kutschenfahrt zu träumen entfernt dich einen Schritt weiter von der Erdverbundenheit und vielleicht


auch von deinem Weg. Sie zeigt ein noch größeres Bedürfnis nach Geschwindigkeit an. Von einer
Autofahrt zu träumen heißt, daß du dich sehr stark als Mitglied der modernen Gesellschaft empfindest
und daß du es in allen Dingen mehr oder weniger eilig hast. Ein solcher Traum weist auf einen Mangel
an Verbindung zur Erde hin. Wenn du träumst, daß du in einem Auto mitfährst, das von einer anderen
Person gesteuert wird, so sagt dir dies, daß du mehr oder weniger die Kontrolle über dein Leben
verloren hast. Der Traum von einer Bus-, Zug- oder Bootsfahrt oder mit einem anderen
erdgebundenen Massentransportmittel deutet an, daß du dein Leben wirklich nicht mehr beherrscht.
Er zeigt, daß jemand anderer dich dorthin bringt, wohin du gehen mußt, und dir sagt, wie du an
diesen Ort gelangen kannst. Solche Träume können auch auf einen ernstzunehmenden Mangel an
Verbindung mit der Mutter Erde und deinem eigenen heiligen Pfad hinweisen. Von einer Reise im
Flugzeug zu träumen bedeutet, daß du ein Ziel so schnell wie möglich erreichen möchtest. Da auch
ein Flugzeug ein Massentransportmittel ist, kann dies heißen, daß du in bezug auf dieses besondere
Ziel die Kontrolle verloren hast. Ein Traum von einer Flugreise beinhaltet auch das Fliegen. Zu fliegen
muß nicht unbedingt auf einen Mangel an Erdverbundenheit hinweisen. Achte darauf, ob du im Traum
dem, was unter dir und um dich herum ist, deine Aufmerksamkeit widmest. Manchmal kann ein
solcher Traum dir einen besseren Überblick über deine Verbindung zu Erde verschaffen. Vom Reisen
zu träumen heißt, daß du dich darauf vorbereitest oder bereits dabei bist, innerhalb des Medizinrads
eine andere Position einzunehmen. Es ist wichtig, auf die Details eines solchen Traums zu achten, da
sie dir Hinweise darauf geben können, wo du dich bisher befunden hast und wohin innerhalb des
Medizinrads du dich jetzt in Bewegung setzt. Wenn du beispielsweise einen Traum hattest, in dem
Himbeeren vorkamen, dann kann dies darauf deuten, daß du dich auf die Störposition zubewegst.
Oder hattest du einen Traum, in dem du im Zug sitzt und an deinem Handgelenk ein Kupferarmband
wahrnimmst, dann könnte dies anzeigen, daß dein Ziel die Schlangen-Position ist.
Assoziation: Urlaub.
Transzendente Bedeutung: Verstehen deiner Ziele und was du tust, um sie zu erreichen.
Allgemein:
Die Reise im Traum hat stets mit einem Wandel des seelischen Standpunkts zu tun, mit dem Wohin
unserer Lebensreise. Hier werden Stationen angeführt, an denen wir verweilen möchten, aber auch
das Wegwollen von einem bestimmten Ort durch neue Pläne und Aufgaben oder der Wunsch, sich
einer Verantwortung zu entledigen, wird angedeutet. Die genaue Bedeutung kann nur individuell aus
den Lebensumständen erkannt werden. Zuweilen fordert die Reise auch zur Erforschung der eigenen
Persönlichkeit auf. Eine Reise im Traum ist ein sehr starkes Bild. Immer wenn dies auftaucht, ist die
Art angesprochen, wie der Träumende sein alltägliches Leben gestaltet und auf welche Weise er
Fortschritte macht. Jeder Schritt, den der Mensch auf dem Wege zu einem größeren Verständnis
seiner selbst und der Welt, in der er lebt, macht, ist Bestandteil der großen Reise des Lebens. Auch
die Träume bringen Nacht für Nacht Stufen auf diesem Weg zum Ausdruck. Im normalen
Alltagsgespräch greift man auf Redewendungen zurück, um das Auf und Ab des Lebens, den
Stillstand, die Hindernisse, das Ziel und so fort zu beschreiben. Meisten drehen sich Träume, welche
die Reise des Lebens zum Thema haben, um das Hier und Jetzt und geben Schnappschüsse des
Geschehens bestimmter Augenblicke wider. Bilder aus der Vergangenheit oder wiedererkennbare
Szenarios helfen dem Träumenden, die Ereignisse richtig zu verstehen und den richtigen Weg zu
finden.
Psychologisch:
Die folgenden Einzelaspekte einer Reise können in der Traumdeutung Berücksichtigung finden:
- Abreise: Die Abreise, etwa von einem Flughafen oder einem Bahnhof, wurde in älteren
Traumdeutungen immer als Tod interpretiert.
Heute scheint das Symbol eher auf einen Neuanfang hinzudeuten. Der Träumende läßt das alte
Leben hinter sich, um etwas Neues zu
unternehmen. Wenn ein Mensch, der zu seinem Leben gehört, ihn verläßt, träumt er vielleicht
davon, daß jemand abreist, und er erlebt im
Traum die Traurigkeit, die dies auslöst. Wird der Träumende an der Abreise gehindert, dann zeigt
dies, daß er begonnene Aufgaben noch
nicht zu Ende gebracht hat. Wenn im Traum die genaue Uhrzeit der Abreise hervorgehoben wird,
wird dem Träumenden damit eine
bestimmte Frist in bezug auf irgendeinen Lebensumstand bewußt.
- Autofahren: Das Autofahren spielt im Traum als Symbol eine besonders wichtige Rolle: Es stellt die
Grundbedürfnisse und Wünsche des
Menschen dar. Sitzt der Träumende hinter dem Steuer, dann hat er die Kontrolle. Ist er unglücklich,
weil eine andere Person fährt, dann


vertraut er diesem Menschen vielleicht nicht genug oder will sich nicht von ihm abhängig machen.
Wird der Träumende überholt, läßt
dies seine Passivität ahnen. Überholt er das Fahrzeug vor sich, zeigt dies seinen Erfolg, den er
jedoch möglicherweise nur aufgrund einer
ausgeprägten Wettkampfhaltung erzielt hat. Wird der Träumende überholt, fühlt er sich durch die
Leistungsfähigkeit eines anderen
Menschen übertroffen. Der Traum vom Autofahren spiegelt wider, wie sich der Träumende im
Alltagsleben verhält. Seine Triebe,
Aggressionen, Ängste, Zweifel und sein Sozialverhalten werden durch das Autofahren dargestellt.
- Beifahrer: Ist der Träumende der Beifahrer, stellt dies klar, daß er sich von den Umständen treiben
läßt und nicht wirklich darüber
nachgedacht hat, wie er weitermachen will. Nimmt er einen Beifahrer in seinem Auto mit, dann hat
er freiwillig oder unfreiwillig
Verantwortung für andere Menschen übernommen.
- Hindernisse: Hat der Träumende Hindernisse vor sich, dann ist er sich der Schwierigkeiten bewußt,
die noch auftauchen könnten.
Der Träumende muß sich klarmachen, daß er selbst seine Probleme schafft und daß sie
wahrscheinlich etwas mit seiner Einstellung
zu tun haben. Immer wieder anhalten und losfahren: Dies weist auf einen Konflikt zwischen Faulheit
und Antrieb hin.
- Motor: Er stellt die sexuellen Triebe und die grundlegenden Motive des Träumenden dar.
- Reise beenden: Wenn der Träumenden in seinem Traum eine Reise beendet hat - wieder zu Hause
ankommt, mit dem Flugzeug landet
und sofort, zeigt dies, daß er erfolgreich an seinem Ziel angelangt ist.
- Reiseziel: Wenn es im Traum auftaucht, kann dies auf bestimmte Vorstellungen des Träumenden
bezüglich seiner Ziele verweisen.
So wie sich auch innere Motive vom äußeren Verhalten unterscheiden können, so müssen auch
bewußte Hoffnungen und Ideale nicht
unbedingt mit dem übereinstimmen, was der Träumende auf der unbewußten Ebene will. Träume
heben solche Widersprüchlichkeiten
hervor. Häufig erkennt der Träumende seine Ziele erst dann genau, wenn er auf dem Weg zu ihnen
den ersten Hindernissen und
Herausforderungen begegnet.
- Schwierige Reise: Hat der Träumende eine schwierige Reise gerade hinter sich, sind die
Schwierigkeiten und Behinderungen aus der
Vergangenheit bewältigt.
- Straße: Im Traum stellt die Straße den individuellen Weg des Träumenden und seine
Handlungsweise dar. Ein Hindernis auf der Straße
stellt Schwierigkeiten auf dem Weg dar. Kurven verweisen auf Richtungsänderungen. Kreuzungen
bieten Wahlmöglichkeiten, und eine
Sackgasse stellt dar, daß der Träumende auch mit seinem Leben in eine Sackgasse geraten ist.
Wird eine bestimmte Strecke hervorgehoben,
so verweist dies vielleicht auf eine bestimmte Anstrengung oder Zeitspanne. Führt die Straße
bergauf, ist Mühsal im Spiel, führt sie bergab,
ist fehlende Kontrolle gemeint.
- Um die Ecke biegen: Wenn er um die Ecke biegt, hat er akzeptiert, daß er die Richtung ändern muß.
Hat er im Traum einen Unfall
verhindert, dann zeigt dies, daß der Träumende seine Impulse beherrschen kann.
- Verkehrsstau: Er zeigt, daß der Träumende sich selbst daran hindert, weiterzukommen.
Möglicherweise kann es in einer solchen Situation
sinnvoller sein, die Reise vorläufig zu unterbrechen.
- Verkehrsunfälle und -delikte: Beides könnte mit der Sexualität oder dem Selbstbild des Träumenden
in Zusammenhang stehen. Vielleicht
achtet er nicht sorgfältig genug darauf, sich richtig zu verhalten. Ein Straßenrennen symbolisiert
Gefühle, die der Träumende nicht unter
Kontrolle hat.
- Zusammenstoß: Er stellt Streitereien und Konflikte dar, die häufig durch die eigenen Aggression
hervorgerufen werden.
Die Art des Transportmittels kann darauf verweisen, wie der Träumende sich durch die einzelnen
Lebensabschnitte bewegt. Das Fahrzeug, dessen der Träumende sich in seinem Träumen bedient,


macht in der Regel eine wichtige Aussage über seine Persönlichkeit und/oder sein Selbstbild. Die
folgenden Fahrzeuge können in Träumen eine Rolle spielen und lassen sich entsprechen deuten:
- Auto: Das Auto symbolisiert den Träumenden. Dabei muß es sich nicht zwingend um einen PKW
handeln; der Träumende kann sich auch
durch ein anderes Gefährt, wie eine Kutsche, gut repräsentiert fühlen. Außerdem steht das Auto für
den Körper und macht den Träumenden
somit auf spezifische Schwierigkeiten aufmerksam. Funktioniert beispielsweise der Motor nicht
richtig, hat der Träumende nicht genügend
Energie, um weiterzumachen. Funktioniert die Zündung nicht, benötigt der Träumende
Unterstützung, um mit einem bestimmten Vorhaben
zu beginnen. Die Hinterreifen können auf das Gesäß und die Sexualität des Träumenden verweisen,
das Steuerrad kann symbolisieren, wie
er sein Leben im Griff hat, und so fort. Funktionieren die Bremsen nicht, dann hat der Träumende
nicht genug Kontrolle über sein Leben.
Befinden sich in dem Auto zu viele Menschen, dann zeigt dies, daß er sich durch Verantwortung
überlastet fühlt.
- Bahn: Ein Zug illustriert das Sozialverhalten des Träumenden, seine Beziehungen zu anderen
Menschen, und stellt seine Einstellung zu sich
selbst dar, Ein Zug mit einer Dampflok verweist darauf, daß er sich altmodisch und alt fühlt; ein
moderner elektrischer
Hochgeschwindigkeitszug hingegen kann Jugendlichkeit und Effizienz signalisieren. Einen Zug zu
erwischen bedeutet, daß der Träumende
erfolgreich dazu in der Lage war, die äußeren Umstände mit sich selbst in Einklang zu bringen und
daher ein bestimmtes Ziel zu erreichen.
Einen Zug zu verpassen heißt, keine Ressourcen mehr zu haben, um richtig erfolgreich zu sein. Der
Träumende hat entweder ein wichtiges
Detail vergessen, oder er war nicht vorsichtig genug. Nun fürchtet er, eine Chance verpaßt zu
haben. Vor dem Zielort aus dem Zug zu
steigen, stellt die Angst des Träumenden vor seinem eigenen Erfolg dar. Das Traumsymbol kann
auch eine verfrühte Ejakulation
symbolisieren. Der Träumende hat sich anscheinend nicht ausreichend unter Kontrolle. Verläßt er
den Zug wieder, bevor er losgefahren ist,
zeigt dies, daß der Träumende noch rechtzeitig genug eine zweite, bessere Lösung für ein Problem
gefunden hat. Eisenbahnschienen haben
die Bedeutung von Wegen, die den Träumenden zu seiner Bestimmung führen. Das Entgleisen eines
Zuges ist ein Hinweis auf
unangemessene Handlungen. Hält sich der Träumende gegen seinen Willen in dem Zug auf, läßt er
sich von äußeren Umständen zu stark
beeinflussen. Fährt der Zug mit dem Träumenden in ein Bahnhof ein, verweist dies darauf, daß er
diese Phase seiner Lebensreise
abgeschlossen hat. Vielleicht ist er bereit, mit der Welt allgemein eine neue Beziehung einzugehen.
Das Frachtgut in einem Zug kann die
verschiedenen Abschnitte des Lebens darstellen und auch, wie der Träumende zu ihnen steht. Ist
das Frachtgut in schlechtem Zustand oder
schmutzig, ist dem Träumenden bewußt, daß er noch etwas in seinem Leben in Ordnung bringen
muß.
- Bus: Durch die Busreise im Traum ist sich der Träumende des Wunsches bewußt, daß er reisen und
dabei mit anderen Menschen
zusammensein möchte. Vielleicht hat er mit ihnen das Ziel gemeinsam. Ärger mit Fahrplänen, also
den Bus zu verpassen, zu früh
anzukommen oder eine Verbindung nicht zu erwischen, zeigt, daß der Träumende sein Leben nicht
im Griff hat und vielleicht neu planen
sollte, was und wie er in seinem Leben fortfahren will. Im falschen Bus zu sitzen oder in die falsche
Richtung zu fahren, macht den
Träumenden seine gegensätzlichen Wünsche bewußt und verlangt vom ihm, seiner Intuition zu
folgen. Dies ist normalerweise eine
Warnung vor falschen Handlungen. Reicht dem Träumenden das Geld nicht, um seine Fahrkarte zu
bezahlen, dann fehlen ihm für ein
bestimmtes Vorhaben die nötigen Ressourcen; vielleicht hat er einfach die Einzelheiten nicht
gründlich genug in Betracht gezogen.


- Fahrrad: Wenn der Träumende radfährt, zeigt sich darin das Bedürfnis, persönlichen Bemühungen
und Motiven Aufmerksamkeit zu
schenken. Auf der psychologischen Ebene sucht der Träumende vielleicht Freiheit ohne
Verantwortung, denn ein Fahrrad verweist auf
Jugend und vielleicht auch auf das erste aufregende Bewußtwerden der Sexualität.
- Flugzeug: Ein Flugzeug verweist auf eine schnelle, angenehme Reise, auf deren Einzelheiten der
Träumende achten muß. Vielleicht
beginnt er eine neue sexuelle Beziehung. Der Pilot ist das romantisierte Bild entweder des Animus
oder des selbst.
- Gehen: Wenn der Träumende in seinem Traum zu Fuß gehen muß, zeigt dies in der Regel, daß er
fähig ist, diesen Teil seiner Reise
selbständig und ohne Hilfe zu bewältigen. Ein Spaziergang dient als energetische Aufladung und
unterstützt den Träumenden dabei,
den Kopf klar zu bekommen.
- Lastwagen: Die Bedeutung des Lastwagens im Traum gleicht der des Autos. Nur die Triebe und
Bestrebungen sind beim Lastwagen
stärker mit der Arbeit des Träumenden verbunden und mit der Art, wie er sich auf die Arbeit
bezieht. Dies ist die Grundlage dafür,
wie er zu der Welt allgemein in Beziehung tritt.
- Motorrad: Es ist das Symbol männlicher Jugend und Kühnheit. Im Traum symbolisiert es
unabhängiges Verhalten und häufig auch
den Sexualakt. Es kann auch der bildliche Ausdruck für Freiheit sein. Ein Mitglied einer
Motorradbande verweist auf anarchistisches
Verhalten.
- Schiff: Die Deutung hängt vom Typ des Schiffs oder Bootes in dem Traum ab. Ein kleines Ruderboot
verweist auf eine emotionale Reise,
die man jedoch allein unternimmt. Eine Yacht kann eine ähnliche, jedoch stilvollere Reise darstellen.
Ein großes Schiff deutet darauf hin,
daß der Träumende gemeinsam mit anderen Menschen neue Horizonte erreichen will. Eine Fähre ist
ein Symbol des Todes. Es stellt das
Aufgeben selbstsüchtiger Wünsche dar. Danach wird der Träumende vielleicht in ein besseres Leben
oder in eine bessere Lebensweise
"wiedergeboren". Wie das Schiff oder Boot sich im Traum fortbewegt, ist bedeutsam in Hinblick auf
das Leben des Träumenden.
Vielleicht läuft es auf Grund, in einen Hafen ein, kreuzt eine Bucht und so fort. Eine lange
Schiffsreise verweist darauf, daß der Träumende
Familie und Freunde verläßt, einfach davonläuft und zur See geht. Von Bord gehen signalisiert das
Ende eines Vorhabens, unabhängig, ob
von Erfolg gekrönt oder nicht. Das Schiff zu verpassen ist ein Hinweis darauf, daß der Träumende im
Wachzustand die Details eines
Projekts nicht genau genug betrachtet.
Spirituell:
Auf der spirituellen Ebene stellt die Reise im Traum das Leben des Träumenden oder einen Abschnitt
daraus dar.
Volkstümlich:
(arab. ) : - machen: deine Erlebnisse werden dich nicht befriedigen; man wird eine Neuigkeit
erfahren, die für Aufregung sorgt;
- eine unangenehme machen: man wird sich bald von lieben Menschen trennen müssen.
(europ.) : - der Lebensweg soll auf neuer Basis fortgesetzt werden; bedeutet Talente und
Fähigkeiten; Überwindung von Hindernissen;
- auf eine gehen: bedeutet Gewinn oder Enttäuschungen, je nachdem, ob die Reise
angenehm und erfolgreich oder mit Unfällen
und Pech verbunden ist;
- eine machen: deutet auf wechselnde Freundschaften hin; eine baldige Veränderung im
Leben, möglicherweise eine Trennung
von liebgewordenen Menschen und Gewohnheiten;
- an ein weitentferntes Ziel, in sehr kurzer Zeit machen: man wird eine Arbeit oder einen
Auftrag überraschend schnell erledigen
und dafür gut bezahlt werden;
- eine katastrophale Reise machen: verheißt Inkompetenz und Pech in der Liebe;


- sieht man seine Freunde verreisen: steht für ein freudiges Ereignis und bessere Freunde,
als man bisher gehabt hat;
- verreisen die Freunde mit trauriger Stimmung: man wird sie für längere Zeit nicht wieder
sehen;
- Reisende sehen: man wird selbst bald verreisen, oder Besuch von außerhalb bekommen.
(ind. ) : - große machen: du wirst entfernte Freunde wiedersehen;
- zu Fuß: Aufschub einer wichtigen Sache;
- mit Gefährt: bleibendes Glück;
- in Gesellschaft: du wirst beklatscht.
(Siehe auch "Auto", "Bahnhof", "Ferne", "Fliegen", "Flugzeug", "Kanu", "Karte", "Reisende", "Schiff",
usw.)
Reisegefährtin
Volkstümlich:
(arab. ) : - oder Gefährte: häuslicher Unfrieden.
(ind. ) : - deine Hoffnung wird enttäuscht.
Reisegeld
Volkstümlich:
(arab. ) : - haben: du bist verschwenderisch.
Reisegepäck
Allgemein:
Im Traum kann ein Unterschied zwischen Gepäck und Reisegepäck bestehen. Reisegepäck stellt
insbesondere Eigenschaften und Situationen dar, welche die weitere Entwicklung des Träumenden
fördern und seine Aufbruchsstimmung hervorheben. Es kann sich jedoch auch aus jenen
Gewohnheiten und Gefühlen zusammensetzen, die dem Träumenden in der Vergangenheit geholfen
haben, aber jetzt neu beurteilt werden müssen.
Psychologisch:
Wenn Reisegepäck als Symbol in Träumen eine Rolle spielt, so ist von Bedeutung, ob es dem
Träumenden oder einer anderen Traumfigur gehört. Ist ersteres der Fall, dann symbolisiert es jene
Sichtweisen, Einstellungen und Verhaltensweisen, die er aus der Vergangenheit mitgebracht hat. Trifft
die zweite Möglichkeit zu, dann denkt der Träumende unter Umständen über die Familie oder über ein
globales Konzept nach, das für ihn nicht mehr brauchbar ist.
Spirituell:
Auf der spirituellen Ebene ist Reisegepäck im Traum eine Erinnerung an den Träumenden, sich nicht
mit unnötigem Wissen zu belasten, nach dem Motto: Wer mit leichtem Gepäck reist, kommt besser
ans Ziel.
Volkstümlich:
(ind. ) : - sehen: Besuch von auswärts.
Reisegesellschaft
Volkstümlich:
(arab. ) : - bekommen: Verkehr mit unbekannten Persönlichkeiten.
Reisekoffer
Volkstümlich:
(arab. ) : - du wirst etwas Wichtiges vergessen.
(ind. ) : - sehen: Veränderung der Verhältnisse.
Reisende
Allgemein:
Reisende sollen nach altindischen Traumbüchern anzeigen, daß der neue Lebensweg erfolgreich
verlaufen wird.
Psychologisch:
Gehen sie mit uns auf die Reise, sind es, übersetzt, eigene Seelenteile, die über unsere psychische
Konstitution und Lebensführung etwas aussagen. Es ist also darauf zu achten, welchen Typus man im
Traum seine Zuneigung schenkt, welcher Wesenszug uns gewissermaßen in seinen Bann zieht.
Volkstümlich:
(arab. ) : - sehen: aufregende Verhältnisse.
(europ.) : - sehen: verkündet eine baldige Reise oder Besuch von außerhalb.


(ind. ) : - sehen: Erfüllung deiner Wünsche.
(Siehe auch "Reise")
Reisepaß
Allgemein:
Spielt der Reisepaß im Traum eine Rolle, so ist das ein Signal des eigenen Unterbewußtseins, daß
man "freie Fahrt" für ein Projekt in der Wirklichkeit hat. Hat man im Traum aber seinen Reisepaß
verloren oder war er abgelaufen, ist man für ein bestimmtes Unternehmen oder Entscheidung noch
nicht bereit oder soweit. Dasselbe gilt, wenn man im Traum eine Grenze unbehindert passieren kann.
Wird man hingegen nicht durchgelassen, muß man sich überlegen, wer oder was einem im Leben
behindert oder zurückhält.
Psychologisch:
Ein Reisepaß dient dem Zweck, die Identität eines Menschen nachzuweisen. Hat der Träumende im
Wachzustand vielleicht Schwierigkeiten, ein gutes Selbstbild aufrechtzuerhalten, dann dient ihm der
Reisepaß im Traum vielleicht dazu, sich seiner selbst zu versichern. Ein Reisepaß im Traum kann auch
die Erlaubnis für den Träumenden symbolisieren, sich mit neuen Dingen zu beschäftigen oder in neue
Erfahrungsbereiche aufzubrechen.
Spirituell:
Auf dieser Ebene kann spirituelle Bewußtheit ein "Reisepaß" für ein erfülltes Leben sein.
Volkstümlich:
(europ.) : - man wird sich über einen notwendig gewordenen Ausweg klar;
- den eigenen sehen: kündet eine Reise an;
- einen fremden sehen: bedeutet Schwierigkeiten mit Behörden oder Sorgen im
Zusammenhang mit der Reise eines anderen;
- Reisepaßkontrolle: durch höhere Gewalt wird man in seiner Bewegungsfreiheit behindert
werden.
(Siehe auch "Name", "Paß")
Reisetasche
Volkstümlich:
(europ.) : - kündigt für die nächste Zeit einen überraschenden Besuch an, der aus weiter Ferne
kommt.
Reisewagen
Volkstümlich:
(arab. ) : - deine Hoffnungen werden erfüllt.
Reiseziel (Siehe "Reise")
Reisfelder (Siehe "Reis")
Reisigbündel
Volkstümlich:
(europ.) : - Armen: verheißt es Hilfe in der Not; schlechte Nachrichten;
- Reichen: gute Nachrichten.
(ind. ) : - Reisig, grün: Freude und Glück;
- dürr: Not;
- in Gebinden: falsche Nachrichten.
Reißbrett
Allgemein:
Reißbrett ermahnt zu mehr Fleiß und Ausdauer in jeglicher Hinsicht.
Psychologisch:
Wer im Traum am Reißbrett zeichnet, schmiedet Pläne, die sich leicht in die Tat umsetzen lassen.
Volkstümlich:
(arab. ) : - Fleiß bekunden;
- darauf zeichnen sehen: deine Freunde beneiden deine Geschicklichkeit;
- selbst darauf zeichnen: du kannst deine Pläne durchführen.
(ind. ) : - sehen: du solltest dich mehr bemühen, deine Verpflichtungen sind groß.
(Siehe auch "Zeichnen")


Reißfeder
Volkstümlich:
(arab. ) : - deine Arbeit wird Erfolg haben.
Reißnägel / Reißzeug / Reiszwecke
Volkstümlich:
(europ.) : - verheißt großes Ärgernis und Streit; auch: man ist wegen seiner scharfen Zunge
gefürchtet;
man sei freundlicher, wenn man eine einsame Zukunft vermeiden will;
- Treibt eine Frau einen Reißnagel in die Wand, wird sie Rivalitäten überwinden.
Quetscht sie sich dabei den Finger, werden ihr unangenehme Aufgaben Sorge bereiten.
(ind. ) : - (Reißzwecke) du wirst eine höhere Stellung erhalten.
Reißverschluß
Allgemein:
Als Traumbild kann er auf die Fähigkeit des Träumenden verweisen, Beziehungen mit anderen
Menschen zu pflegen, aber ebenso auf seine Schwierigkeiten dabei. Ein klemmender Reisverschluß
deutet auf die Beschwerden des Träumenden hin, in einer heiklen Situation seine Würde zu wahren.
Ein Traum, in dem man Knöpfe oder einen Reißverschluß aufmacht weist darauf hin, daß man
Entspannung braucht oder eine unbeschwerte Beziehung zu den Menschen der Umgebung oder einer
speziellen Person (deren Identität aus anderen Hinweisen im Traum hervorgeht) entwickeln möchte.
Psychologisch:
Der Träumende hat die Wahl, sich seiner Familie und seinen Freunden gegenüber zu öffnen oder zu
verschließen. Das Traumsymbol hierfür ist oft der Reißverschluß.
Spirituell:
Auf dieser Ebene symbolisiert der Reißverschluß im Traum das Schaffen spiritueller Verbindungen.
Volkstümlich:
(europ.) : - ist er kaputt: es drohen zwischenmenschliche Enttäuschungen.
Reitbahn
Volkstümlich:
(arab. ) : - sehen: rasche Erledigung finden.
(europ.) : - Reichtum und Erbschaft.
(ind. ) : - eine Einladung wirst du erhalten.
Reitdreß
Volkstümlich:
(europ.) : - eins tragen: bedeutet eine große Anstrengung, die man zu unternehmen hat um aus
einer ungünstigen Lage
zu entkommen; man sei tapfer, denn man hat mehr Freunde, als man meint.
Reiten
Allgemein:
Reiten weist darauf hin, daß man Kraft, Energie oder sexuelle Bedürfnisse mehr zügeln sollte. Oft
muß man zusätzlich das Tier, auf dem man reitet, bei der Deutung berücksichtigen.
Psychologisch:
Reitet der Träumende in seinem Traum, kann dies eine sexuelle Bedeutung haben. In diesem Bild
wird die gezähmte, gezügelte, beherrschte Erotik dargestellt. Wichtig ist dabei das Verhalten des
Pferdes: Reitet man auf einem Traumpferd in ruhiger Gangart, wird man im Wachleben seine Triebe
unter Kontrolle halten können. Galoppiert das Pferd aber stürmisch mit uns davon oder geht es gar
mit uns durch, sollten für uns in unserem Triebleben häufiger mal Zügel anlegen. Neben dem
Sexuellen hat das Reiten aber auch manchmal die Bedeutung von Reise, was das Auf und Ab auf
unserem Lebensweg umreißen kann.
Volkstümlich:
(arab. ) : - auf einem Pferd: durch deine Geschicklichkeit wirst du vieles fertigbringen;
man wird bei einflußreichen Menschen an Ansehen gewinnen;
- auf einem Esel: du machst dich lächerlich;
- auf einem Elefanten: du schadest dir durch Großtun;
- auf einem Kamel: man wird dich zu seltsamen Unternehmungen zwingen.


(europ.) : - Auslegung siehe unter "Pferd", sonst meist sexuell zu verstehen; auch: gilt für
Absonderlichkeiten;
besagt auch, daß man in seinem Geschäft oder Amt von Lasten überfordert wird;
- reiten: man muß mit Unerfreulichen rechnen; häufig erfolgt auf diesem Traum eine
Erkrankung;
- langsames Reiten: ist ein Ausdruck für unbefriedigt verlaufende Geschäfte;
- schnelles Reiten: kann ein Omen für schnellen Reichtum sein;
- auf einem Esel: bedeutet unverdienten Spott;
- auf einem Elefanten: man wird ein schönes Abenteuer erleben;
- auf einem Kamel: man wird eine Reise machen;
auch: man wird viel Ausdauer und Beständigkeit besitzen, wenn es um das Erreichen der
Ziele geht;
- auf einer Kuh oder einem Ochsen: man weiß nicht, was man will;
- auf einem Pferd: man ist eitel und ein wenig geltungssüchtig.
(ind. ) : - dabei stürzen: Unglück;
- du wirst zu Ansehen kommen.
(Siehe auch unter den einzelnen Tierbezeichnungen, sowie "Zügel", usw.)
Reiter
Allgemein:
Reiter kann auf Selbstüberschätzung und Überheblichkeit hinweisen, man sitzt dann auf einem hohen
Roß. Vielleicht fordert er aber auch auf, alle die Eigenschaften, die das Reittier verkörpert, mehr
durch den Geist zu lenken.
Spirituell:
In der neutestamentlichen "Offenbarung des Johannes" gibt es vier Reiter: Der Reiter auf dem
weißen Pferd ist Christus selbst; der Reiter auf dem feuerroten Pferd ist der Krieg; der Reiter auf dem
schwarzen Pferd mit der Wage in der Hand ist der Hunger; der Reiter auf dem grünlichen Pferd ist die
Pest!
Volkstümlich:
(arab. ) : - selbst einer zu Pferde sein: du wirst zu Ehren und Würden kommen;
- einen sehen: es droht durch Disharmonie Streit mit einem Verwandten;
- stürzen sehen: Schaden;
- ihm aufhelfen: Glück;
- absteigen sehen: du wirst einen Freund verlieren.
(europ.) : - Vertrauenswürdigkeit und Ehrenämter;
- sehen: bedeutet für Mädchen und Frauen eine heimliche Liebelei, für Männer eine
wichtige Nachricht;
- einen sehen: das Ansehen wächst und in der Karriere kann man nach oben klettern;
- schlechte Reiter sehen, die reiten wollen, aber das Reiten nicht verstehen: Ausgaben
oder Verluste;
- Sonntagsreiter sehen: Bekanntschaft mit Menschen machen, die mehr sein wollen, als sie
sind;
- im schnellen Galopp reiten: man jagt einem trügerischen Ziel hinterher und sollte mehr
Realitätssinn entwickeln.
(Siehe auch "Pferd", "Reiten")
Reitknecht
Volkstümlich:
(arab. ) : - du hast zuverlässige Angestellte.
(europ.) : - rechtliche Angelegenheiten werden einem eröffnet, wahrscheinlich zum eigenen Vorteil.
Reitpeitsche
Volkstümlich:
(arab. ) : - du wirst unangenehme Sachen hören.
Reklame
Psychologisch:


Hier handelt es sich um die Eigenreklame, die Art, wie wir uns unserer Umwelt gegenüber darstellen.
Sie ist auch Sinnbild für Kreativität und deren Umsetzung.
Volkstümlich:
(europ.) : - sehen: mahnt zur Vorsicht einem Angebot gegenüber, das einen bösen Reinfall darstellen
kann;
- für etwas machen: man findet in einer Sache keine Gegenliebe oder Verständnis.
(Siehe auch "Plakat")
Reitschule
Volkstümlich:
(europ.) : - Reitunterricht nehmen: ein falscher Freund wird versuchen, einem auszubooten, doch
man hat die Angelegenheiten im Griff.
Reiz
Volkstümlich:
(europ.) : - bedeutet Glück für alle Personen im eigenen Umkreis;
- sich für reizvoll halten: das Schicksal ist auf der eigenen Seite;
- Sehen Verliebte eine Angebetete mit liebreizender Persönlichkeit und einem reizenden
Charakter,
prophezeit dies eine schnelle Heirat.
Rekruten
Allgemein:
Rekrut kann eine Einschränkung anzeigen, die zum Beispiel durch Abhängigkeit oder
Fremdbeeinflussung entsteht. Teilweise kann er auch darauf hinweisen, daß man sich selbst mehr
oder nicht so stark beherrschen sollte.
Volkstümlich:
(arab. ) : - sehen oder selbst einer sein: du wirst viele Mühseligkeiten zu bestehen haben.
(europ.) : - sehen: verkünden Last und Mühe, die man überwinden wird; man wird in strenge Zucht
genommen werden;
- selbst einer sein: mit der goldenen Freiheit ist es für einige Zeit vorbei.
(ind. ) : - sehen: du hast eine harte Arbeit und einen geringen Lohn.
Relief
Volkstümlich:
(arab. ) : - (Hochbild, aus der Fläche hervortretendes Bild): Unheil.
(europ.) : - betrachten: Sinn und Neigung zur Kunst;
- zerstören: Roheit, Bosheit und Schande.
(ind. ) : - sehen: dein Können wird nicht verstanden.
Religion / religiös
Allgemein:
Religion hat für Menschen vielfache Bedeutung. Die Traumdeutung hat auf diesem Gebiet ihre
Schwierigkeiten, unter anderem mit der Zuordnung von Symbolen zu diesem Bereich. Bei religiösen
Träumen gilt noch mehr als bei allen anderen, daß die Symbole sich stark maskieren und tarnen
können. Sogar in relativ modernen Zeiten gibt es noch den Glauben, Träume seien gottgesandt.
Bischof Thomas Ken (1637 - 1710) vertrat die Ansicht, da Gott allgegenwärtig sei, sei es nicht
denkbar, daß er ausgerechnet in den Träumen nicht vorhanden wäre. Dann aber müsse man auch
annehmen, daß er durch Träume Botschaften an sein Volk übermittle. Von Christus gibt es zwar keine
Traum- Berichte im Neuen Testament, aber die großen Propheten des Alten Testaments träumten
nach der Überlieferung und erhielten in diesen Traumvisionen ihre Botschaften, weil sie dafür offen
waren und auch an diese Möglichkeit der Offenbarung im theologischen Sinne glaubten. Nun träumen
aber nicht nur überzeugte Gläubige von religiösen Themen. Jung schrieb, die Mehrzahl seiner
Patienten, die ihm Träume mit religiösen Symbolen schilderten, seien vom Glauben abgefallen
gewesen, so daß sich ihre Träume als Ausdruck von Gefühlen der Reue und des Verlustes deuten
ließen. Wenn man so von einem Besuch eines geweihten Ortes träumt, so könnte das ein Kommentar
zum Mangel an spirituellen Inhalten des eigenen Lebens sein. War die Traumkirche still und friedlich
und strahlte Ruhe aus, deutet das darauf hin, daß man im Wachleben nach Raum für Entfaltung im
spirituellen Bereich suchen sollte. Zwischen Kathedrale und einer Kapelle bestehen auch als
Traumsymbole Unterschiede, die sich auch auf die Art des spirituellen Strebens übertragen lassen.


Ebenso kann der Traum von einer Krypta sich auf einen "tief vergrabenen" Bereich des spirituellen
Ichs beziehen. War die Kirche nur noch eine Ruine, so spielt ein Element von Reue und Trauer mit,
und man sollte überlegen, welcher Bereich des spirituellen Lebens ein Trümmerfeld ist.
Psychologisch:
Diese Träume erfüllen sich manchmal im täglichen Leben. Wenn dies geschieht, dann haben sie keine
symbolische Bedeutung. Der Glaube dient dazu, die Menschen vom Laster abzuhalten. Entschließen
diese sich insgeheim, die Lehren außer acht zu lassen, dann kann Anfangs das schlechte Gewissen
die alten Wertigkeiten und religiös-rituellen Gewohnheiten per Traum "einmahnen" und als Warnung
davor wahrscheinlich einen Pastor oder einen heiligen Ort aufzeigen.
Volkstümlich:
(arab. ) : - sein: deine Empfindungen für alles Gute bringen dir Nutzen.
(europ.) : - über sie diskutieren und sich zu ihr hingezogen fühlen: vieles wird die Ruhe im Leben
stören;
im Beruf treten unangenehme Dinge auf;
- sich in religiöser Verzückung Selbstvorwürfe machen: man wird fast dazu gezwungen
werden
die eigene Persönlichkeit aufzugeben, um jemandem zu gefallen, der bei einem in hohem
Ansehen steht;
- läßt die eigene Religiosität nach: im Leben wird mehr Harmonie mit der Schöpfung
bestehen als bisher;
die eigenen Ansprüche werden nicht mehr so hoch sein;
- erzählt einem ein Pastor freundlich, er habe seine Arbeit aufgegeben: man wird
unerwartet gute Nachrichten erhalten;
erzählt er es aber auf eine berufsmäßige und warnende Weise, dann wird die eigene
vorgetäuschte Faszination entlarvt,
oder Enttäuschungen folgen;
- Träumt eine Frau, sie sei übertrieben religiös, wird sie ihren Liebsten dadurch gegen sich
aufbringen, daß sie ihm Unschuld
und Güte vorspielt. Ist sie nicht religiös und keine Sünderin, bedeutet dies, daß sie jene
eigenständige Ehrlichkeit und
Warmherzigkeit gegenüber anderen besitzen wird, die ihr Respekt und Liebe einbringen.
Ist sie vor der Religion eine Sünderin,
dann wird sie feststellen, daß es moralische Gesetze gibt, deren Nichtbeachtung ihr einen
Platz außerhalb der Gesellschaft
zuweist. Sie sollte gut auf ihr Verhalten achten. Weint sie wegen des Glaubens, so wird
sie in Herzensdingen enttäuscht werden.
Ist sie aufsässig, hat aber nichts Schlechtes getan, dann wird sie ihre Last tapfer tragen
und gegenüber betrügerischen
Einflüsterungen standhaft bleiben.
Religionsstifter
Psychologisch:
Religionsstifter wie z.B. Christus und Mohammed tauchen in der Regel nur im Zusammenhang mit
einer wichtigen Episode oder Entscheidung im Wachleben auf. Häufig sind solche Erscheinungen oder
Visionen in den Träumen Sterbender, doch gibt es keine Anzeichen dafür, daß ein solches Phänomen
den Tod ankündigt. Wie bei Todesträumen könnte es einen Wendepunkt etwa in der moralischen
Einstellung signalisieren.
(Siehe auch "Christus")
Religiöse Bilder
Allgemein:
Träume bringen den Menschen in mancherlei Hinsicht zurück zu Wahrheiten, von denen er seit
langem weiß, oder erinnern ihn an sie. Wenn Spiritualität als eine innere Wahrheit begriffen wird und
Religion als das, was den Menschen wieder mit dem Ursprung verbindet, dann dienen religiöse Bilder
dazu, dieses Erkennen zu fördern. Die Existenz von religiösen Bildern, die auf keine andere Weise
befriedigend gedeutet werden kann, untermauert die Vermutung, daß Spiritualität wie Körper und
Geist ein eigenständiger Bereich im Leben des Menschen ist.
Psychologisch:
Wenn sich ein Mensch im Wachzustand bewußt oder aus Geringschätzung den Zugang zu religiösen
Bildern verwehrt, dann versuchen Träume dieses Defizit auszugleichen und dem Träumenden die


Bedürfnisse seiner Seele wieder ins Bewußtsein zu rufen. Einzelne religiöse Bilder im Traum können
wie folgt gedeutet werden:
- Buddha: Seine Gestalt hebt im Traum die Notwendigkeit hervor, sich der Eigenschaften des Seins
bewußt zu werden, die Buddha lehrte.
Sie verbinden den Träumenden mit der Kraft von Verzicht und Leiden und lassen ihn den Sinn seiner
Existenz erkennen.
- Christus: Wenn Christus im Traum erscheint, steht er für das Wissen, daß Körper und Seele, Mensch
und Gott miteinander versöhnt werden
müssen. Er verkörpert den ganzheitlichen Menschen, einen Zustand, nach dem alle Menschen
streben. Christus am Kreuz stellt die Rettung
durch das Leiden dar. Der Christus ist jener Teil im Träumenden, der bereit ist, seinen Anteil an den
Leiden der Welt durch Wirken in der
Welt auf sich zu nehmen. Der anarchistische (planlose, gesetzlose Aufrührer) Christus ist der Teil
des Träumenden, dessen Liebe und Lust
am Leben es ihm erlauben, alle bekannten Grenzen zu durchbrechen. Der kosmische Christus ist der
Teil, der bereit ist, kosmische
Verantwortung zu übernehmen, daß heißt, mit der universellen Wahrheit verbunden zu sein. Obwohl
diese Aspekte hier nur in christlichen
Begriffen beschrieben werden, sind sie natürlich in allen religiösen Gestalten vorhanden.
- Drittes Auge: Es symbolisiert das hellsichtige Wahrnehmungsvermögen, welches mit spiritueller
Entwicklung einhergeht. Das dritte Auge
des Buddhas symbolisiert Einheit und Gleichgewicht.
- Engel: Im spirituellen Sinn ist der Engel ein Symbol für reines Sein und das frei sein von irdischen
Zwängen. Engel sind meist
geschlechtslos. Erscheint ein Engel im Traum, dann ist es für den Träumenden wichtig, zwischen
dem personalisierten Aspekt des höheren
Selbst und der Engelsgestalt zu unterscheiden. Schwarze gefallene Engel sind angeblich jene
Engelswesen, die auf das Ich oder irdische
Leidenschaften, die noch nicht vollkommen abgelegt wurden, hinweisen. Wenn dieses Bild in einem
Traum erscheint, wird der Träumende
auf einen spirituellen Übergang aufmerksam gemacht, der oft bereits stattgefunden hat oder um
den man sich bemühen sollte. Mahnende
Engel haben gewöhnlich die Aufgabe, den Träumenden von einem Vorsatz abzubringen, der sich auf
sein Leben negativ auswirken würde.
- Gefiederte Sonne: Das religiöse Bild der gefiederten Sonne verweist auf das Universum und das
Zentrum des Selbst. Es deutet darauf hin,
daß der Träumende selbst das Zentrum seines Universum ist und die Verantwortung hierfür
übernehmen muß. Um diese Aufgabe besser
bewältigen zu können, ist er mit einem besonderen Wissen und einem überdurchschnittlichen
Wahrnehmungsvermögen ausgerüstet.
- Geister: Sie stellen unabhängige Kräfte im Innern dar, die vom Willen des Individuums getrennt zu
sehen sind. Es hängt vom Glauben des
Träumenden ab, ob er Geister als Psychologische oder spirituelle Erscheinungen begreift.
- Gott: Siehe Christus.
- Gottesdienst: Ein Gottesdienst ist die Form der Gottesverehrung, die Menschen zusammenbringt.
Im Traum dient er möglicherweise als
Mittel, das Selbst vollständig zu integrieren, und zur Veranschaulichung dafür, daß das größere
Ganze mehr ist als die Teile.
- Heilige Bücher: Die Bibel, der Koran, der Talmud, nur um einige von ihnen zu nennen, symbolisieren
umfassendes Wissen und werden
als Quelle der Weisheit häufig zu Traumbildern.
- Himmel: Er steht für einen Seinszustand, in dem die Energie eine hohe Schwingung hat, daß es kein
Leiden mehr gibt. Im Traum tritt er
in Erscheinung, wenn der Träumende sein Bewußtsein in Dimensionen jenseits der physischen
Grenze transformiert. Es soll ein Ort sein,
an dem Verzückung herrscht. Er wird auch als Nirwana oder Samadhi bezeichnet.
- Heilige Kommunion: Sie ist das Sinnbild für jene Nahrung, die nicht den Körper, sondern den Geist
und die Seele laben soll.
- Hölle: Sie ist ein Seinszustand, in dem nichts so ist, wie es scheint. Die Hölle ist Symbol für ein
Leben, bei dem der Mensch in beständiger


negativer Illusion gefangen ist. Hölle ist mithin beständige Agonie (Todeskampf).
- Ikone: Sie ist die Darstellung einer religiösen Gestalt oder eines religiösen Begriffs. Die Ikone kann
selbst als Heiliger Gegenstand verehrt
werden.
- Initiation: Eine Initiation (Einweihung in ein Geheimnis) oder Einweihung findet statt, wenn eine
Grenze überschritten wird und der
Träumende dadurch Zugang zu anderen Seinszustände erhält.
- Kirche: Die Kirche in all ihren architektonischen Ausprägungen als Kapelle, Tempel oder Heiligtum,
ist ein Zufluchtsort vor den Unbilden
des Alltags. Dort kann jeder Mensch, egal, welchen Glaubens, in Verbindung mit Gott treten. Im
Traum kann auch der Tempel ein Symbol
für den Körper sein, in dem die Seele wohnt.
- Kirchenmusik: Diese Klänge, die Gott geweiht sind, können ein Mittel sein, um den Geist zu
erweitern.
- Kreuzigung: Kreuzigungsbilder in einem Traum hängen mit dem Bedürfnis des Menschen
zusammen, sich durch Hingabe und Schmerz
zu opfern.
- Manna: Manna ist die heilige Nahrung für die Seele und die Verbindung des Menschen mit dem
Göttlichen.
- Maria, Muttergottessohn: Sowohl als die Jungfrau wie auch als die Mutter hat Maria eine sehr starke
symbolische Bedeutung.
Sie verkörpert alles, was Frau, und alles, was heilig ist.
- Moses: Er erscheint in Träumen mitunter als die heilige Gestalt, die den Träumenden aus
Schwierigkeiten hinausführt.
- Mythischer Gott/Göttin: Jeder Mensch hat die Möglichkeit, sein gesamtes Potential zu verwirklichen.
Wer sich darauf einläßt, muß sich
früher oder später mit Spiritualität und damit auch mit mythischen Gott oder Göttern
auseinandersetzen.
- Teufel: Im Traum steht der Teufel für Versuchung. Dies entspringt oft der Unterdrückung des
Sexualtriebs, der Aufmerksamkeit fordert.
Der Teufel kann auch den Schatten des Träumenden symbolisieren.
- Weihrauch: Weihrauch ist ein Opfer für die Götter und eine physische Form des Gebets mittels Duft
und Rauch.
- Zeremonie/Ritual: Sie dienen der erhöhten Wahrnehmung, die auf dem Weg der Spiritualität
eintritt. In Traumzeremonien sind die Bilder
noch lebendiger.
Spirituell:
Wenn der Träumende akzeptieren kann, daß jede Wahrheit ihre eigene Sichtweise hat und zur
Grundwahrheit zurückkehren muß, können alle Träume aus einer spirituellen Sicht gedeutet werden.
Dies gilt insbesondere für religiöse Bilder.
(Siehe auch "Götter", "Statuen")
Reliquien
Volkstümlich:
(arab. ) : - sehen: gefahrdrohende Zustände.
(europ.) : - sehen oder besitzen: bedeutet große Verluste und warnt vor Glaubensstreitigkeiten;
Freude wird man lange Zeit vermissen.
(ind. ) : - sehen: du kommst in große Betrübnis.
Rennbahn
Allgemein:
Rennbahn (-platz) kann vor Vermögensverluste durch Spekulationen warnen oder ankündigen, daß
man von einem Menschen überrundet oder gar übervorteilt wird.
Volkstümlich:
(arab. ) : - (zum Wettrennen) sehen oder betreten: deine Wünsche werden in weite Ferne rücken;
auch: man sollte sich in acht nehmen, daß das Geld einem nicht zwischen den Fingern
zerrinnt;
- ein rasantes miterleben: man muß sich vor übereilten Entschlüssen hüten;
auch: unbedachte Äußerungen werden allergrößten Ärger machen.
(europ.) : - im Hintergrund bestehen erhebliche Schwierigkeiten, die man mit Gewalt lösen möchte;


auch: Vergnügen und Wohlstand sind für einem die steten Begleiter;
die Moral wird jedoch von den engsten Freunden in Frage gestellt;
- sehen: in einer Angelegenheit gilt es aufzupassen, daß einem ein anderer nicht
zuvorkommt;
man wird mit mancher Aufregung in den nächsten Wochen rechnen müssen;
- grünen Rasen sehen: interessante Angelegenheiten werden einem fesseln;
- bei einem Rennen mitmachen: man wird einen Anschluß verpassen.
(ind. ) : - sehen: dein Vermögen nimmt ab.
(Siehe auch "Jockey", "Pferde")
Rennen
Assoziation: - schnelle Bewegung; Flucht; Freude an körperlicher Betätigung.
Fragestellung: - Was bewegt mich?
Allgemein:
Rennen (sehen oder selbst laufen) verdeutlicht, wie man sich im Leben behauptet. Gewinnt man ein
Rennen, deutet das auf Selbstvertrauen hin. Sieht man sich selbst rennen, kann das Ängste und
Minderwertigkeitsgefühle anzeigen. Im Traum ist es mehr ein Hinterherrennen, was auf eine im
Wachleben verpaßte Gelegenheit hinweist, die man im nachhinein doch noch nutzen möchte (leider
kommt man aber beim Rennen ganz schön außer Atem).
Psychologisch:
Sind Sie im Traum außer Atem geraten? Man rennt und rennt und rennt - und wacht dann meistens
(schweißgebadet) auf: ein typischer Streßphasentraum, der das Tempo der Tagesaktivitäten
aufnimmt, weiterspinnt und verarbeitet. Vielleicht auch als Hinweis zu deuten, daß man sich von den
eiligen Abläufen, die man sich selbst "antut", langsam "verfolgt" fühlt, man ist ständig "gehetzt und
atemlos" unterwegs. Ausspannen!
Volkstümlich:
(arab. ) : - selbst: du wirst Hindernisse überwinden;
- sehen: versäume nicht deine Arbeit.
(europ.) : - hüte dich vor Übereilungen;
- einem zusehen: wenn man all seine Kräfte gut einteilt, wird man die kommenden
Hindernisse überwinden können;
- teilnehmen: andere werden einem den Erfolg streitig machen; man wird in einer Sache
den Anschluß verpassen;
- gewinnen: man wird seine Konkurrenten überwinden.
(ind. ) : - selbst: du wirst auf dem Weg zu deinem Glück noch auf einige Hindernisse treffen.
(Siehe auch "Laufen")
Rennkuckuck
Medizinrad:
Schlüsselworte: Stark; ausdauernd; Geschwindigkeit; Mut; Magie; Verwirrung bezüglich der Richtung.
Beschreibung: Der Rennkuckuck, ein beliebtes Symbol im Südwesten der Vereinigten Staaten, ist ein
Vogel mit langem Schwanz und kurzen runden Flügeln, die es ihm nicht gestatten, besonders hoch zu
fliegen. Daher hält sich der Vogel zumeist am Boden auf und rennt gerne und sehr schnell mit nach
vorne ausgestrecktem Kopf und dem übrigen Körper in einer parallelen Haltung zum Boden.
Rennkuckucke leben meist in den Steppengebieten, in denen auch der Nordamerikanische Beifuß
wächst, obwohl sie manchmal auch in etwas höher gelegenen Regionen vorkommen. Die Zehen des
Rennkuckucks sind so gestaltet, daß sie den Abdruck eines x im Boden hinterlassen, der die
Feststellung Schwermacht, in welche Richtung ihr Lauf führte. Die Vögel verfügen über große Kraft
und Ausdauer. Sie sind mutig genug, um sich auch mit Klapperschlangen anzulegen. Sie gelten als
Nachrichtenüberbringer zwischen Magiern.
Allgemeine Bedeutung: Wachsende Kraft und Ausdauer; Wissen um deinen Mut; das, wogegen du
dich stellst und wofür du dich einsetzt.
Assoziation: Das Kuckucksei - einer, der erst seine Eier in fremde Nester legt und sich dann
davonmacht, ohne zu seiner Tat zu stehen.
Transzendente Bedeutung: Eine Kreuzung, eine Zeit, in der Geduld notwendig ist.
Rennplatz
Volkstümlich:
(arab. ) : - Vermögensrückgang.
(europ.) : - fröhliche Gefährten, jedoch Gefahr von Verlust durch schlaue Praktiken.


Rennschlitten
Volkstümlich:
(arab. ) : - (einen leichten Schlitten) sehen: eine unerwartete Mitteilung bekommen;
- darin fahren: du bist zu ungeduldig.
Rennstall
Allgemein:
Rennstall steht für ein gewagtes Unternehmen mit unsicherem Ausgang, auf das man sich besser
nicht einlassen sollte.
Volkstümlich:
(europ.) : - einen sehen: man hat Chancen im Glücksspiel;
- besitzen: bedeutet gewagte Unternehmen oder Spekulationen.
Rente
Volkstümlich:
(europ.) : - beziehen: verheißt die Erfüllung einer langgehegten Hoffnung; Freunde werden einem bei
der Arbeit helfen;
- wird der Antrag auf Rente abgelehnt: man wird in einem Unternehmen erfolglos sein und
den Verlust einer
Freundschaft erleiden.
(Siehe auch "Pension")
Rentier
Volkstümlich:
(arab. ) : - sehen: man wird dich verfolgen.
(europ.) : - steht für Pflichterfüllung und treue Freundschaft auch in schwierigen Zeiten;
- einen Rentierschlitten fahren: kann auf qualvolle Stunden deuten, in denen einem jedoch
Freunde zur Seite stehen.
(Siehe auch "Tiere")
Rentmeister (Vorsteher einer Dienststelle für Kassenverwaltung und Rechnungsführung)
Volkstümlich:
(arab. ) : - Geldgewinn.
Reparieren
Assoziation: - Arbeit an etwas, das Schaden gelitten hat.
Fragestellung: - Welchen Schaden bin ich zu reparieren bereit?
Reporter
Volkstümlich:
(europ.) : - einen sehen oder mit einem sprechen: man wird einen einflußreichen und wohlwollenden
Protektor finden.
Reptilien
Allgemein:
Im Traum erscheinende Reptilien stehen im Zusammenhang mit den elementaren und instinktiven
Reaktionen des Menschen. Durch Reptilien im Traum werden Urtriebe, wie Nahrungssuche, sexuelle
Bedürfnisse und so fort, vor allem dann zum Ausdruck gebracht, wenn der Träumende diese nicht
ohne weiteres akzeptieren kann. Reptil deutet auf Besonnenheit und Kaltblütigkeit, vielleicht aber
auch auf übersteigertes Mißtrauen und Gefühlskälte hin.
Psychologisch:
In vielen der Träume, in denen Reptilien eine Rolle spielen, geht es um Kontrolle oder Handhabung.
Macht über ein Krokodil kann auf die Furcht des Träumenden vor seiner aggressiven Seite hinweisen.
Spirituell:
Wenn der Träumende lernt, seine Grundtriebe und seinen Umgang mit ihnen zu verstehen, kann er
eine solide Basis schaffen, auf der spirituelle Entwicklung möglich ist.
Volkstümlich:(arab. ) : - Verfolgung durch Feinde; man wird bald mit einer großen Arbeitsleistung
konfrontiert werden;
- eins töten: es steht ein unerwarteter und unerwünschter Besuch ins Haus;


- sich selbst in Gestalt eines sehen: man wird sich in einer beruflichen Frage durchsetzen,
sollte jedoch danach trachten, sich selbst treu zu und man selbst zu bleiben.
(europ.) : - verkünden Kummer und heimliche Feindschaft;
- von einem angegriffen werden: man muß mit gewaltigem Ärger rechnen;
- eins töten: man wird letztlich siegreich aus einer Sache hervorgehen;
- erwacht ein todgeglaubtes wieder zum Leben: unerfreuliche Angelegenheiten kommen
erneut mit verstärkter Feindseligkeit auf;
- einem nichts tun: man leidet zwar unter Hohn und Spott, nimmt aber keinen ernsthaften
Schaden;
- Begegnen einer jungen Frau im Traum verschiedene Reptilien, bürdet ihr das Schicksal
diverse Ärgernisse auf.
Ihr Liebster schaut anderen Frauen nach. Wird sie von einem Tier gebissen, könnte ihr
eine Rivalin den Mann ausspannen.
(ind. ) : - habe keine Furcht, du wirst immer gute Menschen finden.(Siehe auch "Krokodil",
"Schlangen", "Tiere", usw.)
Reseda
Volkstümlich:
(europ.) : - diese Blütenpracht ist ein sehr glückverheißendes Omen und bedeutet großes Glück.
(ind. ) : - (wohlriechende Gartenpflanze): Glück in der Liebe.
Reservoir
Volkstümlich:
(europ.) : - mit frischem Wasser gefüllt: gutes Omen des Überflusses in der Zukunft.
Residenz
Volkstümlich:
(ind. ) : - sehen: Glück.
Respektbezeigungen
Volkstümlich:
(europ.) : - machen: du wirst in deiner Stellung sinken;
- empfangen: du wirst von jemanden willkommen geheißen werden.
Restaurant
Assoziation: - Ort des Nährens; Wahlmöglichkeiten.
Fragestellung: - Was möchte ich bestellen?
Allgemein:
Handelt ein Traum von einem Restaurant oder Cafe, deutet dies auf ein Bedürfnis nach Gesellschaft.
Der Träumende hat Angst, allein zu sein, will aber zugleich niemanden zu stark in seiner Privatsphäre
eindringen lassen. Ein öffentlicher Ort erlaubt den erwünschten Kontakt, doch kann der Träumende
den Grad der Vertrautheit bestimmen.
Psychologisch:
Wo im Traum für unser leibliches Wohl gesorgt wird, haben wir im Wachleben einen seelischen
Notstand zu beseitigen. Das Restaurant ist im Traum wie in der Wirklichkeit ein Ort, der wegen der
Entspannung, Geselligkeit und Abwechslung aufgesucht wird. Im Traum ist es ein Zeichen für die
Kontaktfreudigkeit und Aufgeschlossenheit des Träumenden. Manchmal warnt es allerdings auch vor
zuviel Oberflächlichkeit und Vergnügungssucht, die uns im bewußten Leben eine Menge Zeit und Geld
kosten. Es kann aber auch den Wunsch des Träumenden widerspiegeln, seine Kontaktschwierigkeiten
zu überwinden und mit Einsamkeitsgefühlen und Hemmungen besser zurechtzukommen. Jeder Ort,
an dem es Essen gibt, steht auch in Zusammenhang mit dem Wunsch nach emotionaler Zuwendung.
Vielleicht bemerkt der Träumende, daß er mit der Person, die er ausführt, gerne eine Beziehung
eingehen möchte. Hinweise auf weitere Deutungsmöglichkeiten ergeben sich aus dem
Traumzusammenhang. Wichtig ist dabei die Art des Restaurants, in der sich der Träumende,
gegebenenfalls mit anderen Personen, aufhält und die Gefühle des Träumenden dabei.
Spirituell:
Auf der spirituellen Ebene symbolisiert ein Restaurant im Traum das Bedürfnis, zu einer bestimmten
Gruppe von Menschen zu gehören, mit denen man Gewohnheiten und Überzeugungen gemeinsam
hat.


Volkstümlich:
(arab. ) : - allgemein: teure Vergnügen;
- sich in einem sitzen sehen: man wird bald einen guten Freund oder Bekannten
begegnen.
(europ.) : - eines sehen: kündet ein Wiedersehen mit Bekannten an;
- sich in einem befinden: warnt vor Liederlichkeit und leichtsinnigem Lebenswandel,
stellt ein Vergnügen in Aussicht, bei dem man nicht auf seine Rechnung kommt;
- in einem verkehren: deutet auf häuslichen Unfrieden hin; man ist ein wenig
genußsüchtig;
- andere bei der Mahlzeit in einem beobachten: bedeutet schlechte Gesundheit;
- selbst dort speisen: kleinere Vergnügungen mit neuen Freunden; man sehnt sich nach
sozialen Kontakten.
(ind. ) : - gib nicht zu viel Geld aus.
(Siehe auch "Alkohol", "Cafe", "Gasthaus", "Hunger", "Nahrungsmittel", "Musik", "Tanz")
Restaurateur
Volkstümlich:
(arab. ) : - sehen oder sprechen: achte auf alle deine Schritte.
Retten / Rettung
Allgemein:
Wenn der Träumende in seinem Traum gerettet wird, ist dies ein bedeutsames Bild, denn er steht
hinfort in der Schuld des Retters. Ist es der Träumende, der einen anderen Menschen rettet, dann ist
dies ein Hinweis, daß er eine Beziehung mit demjenigen wünscht. Der Ritter der die Jungfrau rettet,
steht für die Vorstellung von der unberührten Frau, die vor ihrer eigenen Leidenschaft bewahrt wird.
Rettung kann auf Angst deuten, aber auch eine reale Gefahr ankündigen, die man nicht auf die
leichte Schulter nehmen darf.
Psychologisch:
Die Rettung aus einer bedrohlichen Situation, die uns das Traumbild zeigt, kann durchaus auf eine
Gefahr im Wachleben aufmerksam machen, ebenso auf eine Krankheit, die im Anzug ist. Retten wir
selbst jemanden, können wir hingegen frohgelaunt sein, denn wir werden vielleicht für eine
besondere Leistung belohnt oder ausgezeichnet. Hat der Träumende andere Menschen in Gefahr
gebracht, dann ist es seine Aufgabe, sie zu retten. Er kann dann Edelmut und Tapferkeit beweisen,
was ihm ein gutes Gefühl gibt und ihm Macht verleiht.
Spirituell:
Auf der spirituellen Ebene wird Rettung im Traum allgemein als die Erlösung "verlorener Seelen"
verstanden, egal, ob sie sich diesseits oder jenseits der Schwelle des Todes befinden.
Volkstümlich:
(arab. ) : - jemanden aus einer Gefahr: Großartiges ausführen;
- sich selbst: deine Anstrengungen werden belohnt.
(europ.) : - Angsttraum; erhöhte nervöse und kranke Bereitschaft, die zur Vorsicht mahnt;
- gerettet werden: Warnung und Befreiung aus drohender Gefahr, besonders Unfall, auch
wenn man diese Gefahr
z.Zt. noch nicht erkennen sollte; man wird fachmännische Hilfe brauchen, um eine Krise
zu bewältigen;
- vor dem Ertrinken gerettet werden: ein schlechtes Omen; man vermeide Seereisen;
- jemanden: man hat eine soziale Aufgabe zu bewältigen und sollte dies bald tun;
verheißt Dank, Anerkennung oder Belohnung; Segen im Geschäft;
(ind. ) : - jemanden: du wirst in deinem späteren Leben Ehre und Ansehen genießen.
Rettiche
Artemidoros:
Alles Gemüse, das einen übelriechenden Atem verursacht, wenn man es gegessen hat, bringt
Verborgenes zutage und weckt Haß gegen die Hausbewohner.
Allgemein:
Rettich kann auf verdrängte sexuelle Bedürfnisse hinweisen. Oft verspricht er aber, daß man sich vor
einer Krankheit erholen oder nach einem Verlust wieder neue Erfolge erzielen wird.
Volkstümlich:
(arab. ) : - essen: etwas vertragen können.
(europ.) : - man wird wieder zu Kräften kommen;


- sehen: du wirst dich zum Zorn reizen; die Erwartungen werden sich erfüllen;
- in einem Beet wachsen sehen: ist ein glückverheißendes Omen; Freunde werden
außergewöhnlich nett zu einem sein und die
Geschäfte werden gedeihen;
- essen: man wird dich zum Zorn reizen; auch; man wird wegen der Gedankenlosigkeit
eines Menschen in der Nähe etwas leiden;
- schälen: du wirst verspottet.
(ind. ) : - Träumt einer, er esse Rettich, wird er ein winziges Vermögen erwerben, das keinen
Nutzen bringt,
bei den Leuten als Lügner und Bösewicht gelten und wegen des üblen Geruchs beim
Aufstoßen verhaßt sein.
- Träumt der Kaiser, man bringe ihm Rettiche, wird er in Kürze so viele schlechte
Nachrichten erhalten,
wie man ihm Rettiche gebracht hat; ein gemeiner Mann wird einen Prozeß auf den Hals
bekommen.
- Dünkt es den Kaiser, man tische ihm Rettiche auf, wird er wegen einer schlimmen Order
seine Räte
zusammenrufen, ein niedriger Mann wird Zank und Streit zu Hause haben.
- Sät oder pflanzt einer Rettiche, wird er Übles tun, andere verleumden und schmähen.
(Siehe auch "Radieschen")
Rettungsboot
Allgemein:
Der Traum von einem Rettungsboot könnte ein Hinweis sein, daß der Träumende meint, befreit
werden zu müssen - vielleicht von der eigenen Dummheit oder von Umständen, die er nicht
kontrollieren kann. Befindet sich der Träumende am Steuer des Rettungsbootes, hat er sein Leben im
Griff, muß jedoch vielleicht darüber nachdenken, wie er anderen Menschen seine Hilfe anbieten kann.
Weil das Meer im Traum tiefe Gefühle symbolisiert, kann das Rettungsboot den Träumenden vielleicht
dabei unterstützen, besser mit seinen Gefühlen umzugehen.
Psychologisch:
Weil ein Rettungsboot ein gewisses Maß der Hingabe von den Besatzungsmitgliedern verlangt, soll
der Träumende möglicherweise darauf aufmerksam gemacht werden, daß er in seinem Leben
selbstlose Hingabe üben muß. Vielleicht werden mit dem Traum auch Geschicklichkeiten
hervorgehoben, die er benötigt, um sich durch die Schwierigkeiten im Leben zu navigieren.
Spirituell:
Auf der spirituellen Ebene signalisiert das Rettungsboot im Traum, daß der Träumende nur durch
mehr Wissen und durch größere Weißheit "gerettet" werden kann.
Volkstümlich:
(europ.) : - in einem sitzen: man wird einem drohenden Übel entkommen;
- ein sinkendes: Freunde werden einem Leid zufügen;
- in einem allein auf hoher See sein: steht für Sorgen, an denen die Freunde einen
gewissen Anteil haben;
wird man gerettet: man wird ein großes Unheil gut überstehen;
- eins an Land ziehen: man muß mit Schwierigkeiten rechnen.
(Siehe auch "Boot")
Rettungswagen
Allgemein:
Rettungswagen kündigt an, daß man für seine Anstrengungen keine Anerkennung und Belohnung
finden wird.
Volkstümlich:
(ind. ) : - fahren sehen: du erntest nur Undank von den Mitmenschen.
Reue
Volkstümlich:
(arab. ) : - empfinden: dein Schamgefühl wird verletzt werden.
(europ.) : - bedeutet erfreuliches Zusammenkommen mit Freunden; die Brautwerbung wird freudig
angenommen werden;
- empfinden: gilt für Nachteile, die man sich durch Handeln und Tun zuziehen wird;


- etwas bereuen: wenn man die ehrlichen und gutgemeinten Ratschläge eines Menschen
befolgt, wird man in
einer unangenehmen Lage den richtigen Ausweg finden;
- die Reue oder das Opfer eines anderen: weist auf Vernachlässigung von Aufgaben hin,
durch die man selbst
oder Freunde gedemütigt werden;
- Eine Frau wird vor einer bevorstehenden Enttäuschung gewarnt.
Reuse
Volkstümlich:
(europ.) : - begib dich auf keinem Fall auf verbotene Wege.
(ind. ) : - du sollst die Gesetze deines Landes achten.
Revanche (Siehe "Rache")
Revolution
Allgemein:
Revolution ist eine radikale und gewaltsame Veränderung der Zustände. Ein Revolutions-Traum
verlangt Nachdenken., was im realen Leben dramatischer Veränderung bedarf. Eine persönliche
Eigenschaft, die man rasch und radikal ablegen muß? Oder muß privat oder beruflich etwas verändert
werden? Der Ursprung und die treibende Kraft von Revolutionen ist bekanntlich großer Zorn. Der
Traum möchte einem also vermutlich auch dazu anfeuern, dem aufgestauten Ärger ein Ventil zu
verschaffen.
Psychologisch:
Mit der Revolution im Traum rebelliert das Unbewußte gegen einen bewußten Zustand, der dringend
nach Veränderung verlangt. Sie kann auch eine Veränderung darstellen, die durch eine seelischgeistige
Entwicklung in Gang kommt. Sie kann erhebliche Opfer fordern, wobei der Ausgang ungewiß
ist. Wir sollten aus anderen Symbolen lesen, welcher Art die Gründe für den Aufstand sind.
Volkstümlich:
(europ.) : - eine sehen: kündet plötzliche und unerwartete Ereignisse an, die störend in den
geregelten Lebensgang
eingreifen; als Warntraum die Ankündigung von großen politischen Ereignissen, Unruhen
usw.
- mitmachen: bedeutet, daß man mit Gewalt gar nichts erreichen wird; man ruft
Störungen des geregelten
Lebensganges durch selbst vom Zaun gebrochene Streitigkeiten hervor.
(Siehe auch "Rebell")
Revolver
Allgemein:
Revolver warnt oft davor, in einer Angelegenheit etwas erzwingen zu wollen. Zuweilen deutet er auch
an, daß man längst zu einem Ergebnis gelangt wäre, wenn man mehr Entschlossenheit und Tatkraft
hätte.
Psychologisch:
Es kommt darauf an, ob sein Magazin voller Patronen steckt oder ob es leergeschossen ist, was auf
die Potenz und die Leistungsfähigkeit des Träumers hinweisen könnte.
Volkstümlich:
(arab. ) : - du wirst deine Feinde besiegen.
(europ.) : - gilt als ein Äquivalent zu kühnem Mut, womit wir manche Gefahr überwinden werden;
- sehen: man versucht, eine Sache mit Gewalt durchzusetzen;
- einen halten: mahnt zur Vorsicht, man sollte jetzt behutsamer sein, sonst macht man
sich selbst kampfunfähig;
- von einem bedroht oder beschossen werden: durch den Gewaltstreich eines anderen
oder durch ein plötzlichen Ereignis wird man Schaden oder Verluste erleiden;
- damit auf jemanden zielen: man wird in einer Angelegenheit ganz sicher den kürzeren
ziehen;
- selbst mit einem auf jemanden schießen: in einer Sache wird man den kürzeren ziehen;
- Wenn eine junge Frau ihren Liebsten mit einem Revolver sieht, dann wird sie sich von
ihm trennen.
(ind. ) : - besitzen: du könntest deine Feinde schon lange besiegt haben, aber du bist zu langsam.
(Siehe auch "Pistole", "Waffe")


Rezept
Assoziation: - Formel; Muster.
Fragestellung: - Was lerne ich zu tun oder zu produzieren?
Allgemein:
Träumt man von einem Rezept, das einem der Arzt gab, dann kann das ein Rat sein, wie man eine
spezielle Situation korrigieren oder beeinflussen kann.
Psychologisch:
Rezept soll nach alten Traumbüchern eine falsche Nachricht ankündigen. Teilweise zeigt es auch, daß
man einen Mittelweg zwischen widerstehenden psychischen Inhalten suchen sollte oder sich vor
einem einfachen Patentrezept zur Scheinlösung von Problemen hüten muß. Im Traum beinhalten
Rezepte oft einen Hinweis auf real wirksame Heilmittel, die man gerade gut gebrauchen könnte - oder
auf andere "heilsame Dinge", die das Lebensgefühl steigern könnten. Kochrezepte im Traum sind ein
Zeichen für gute Lebensrezepte, nach denen wir uns richten sollten. Man kann die empfohlenen
Verhaltensweisen oft aus den Symbolen ablesen, die in den Traumrezepten enthalten sind.
Volkstümlich:
(arab. ) : - eines lesen: man wird bald eine bestehende Not gemildert sehen;
- selbst jemandem eines verschreiben: man meint es mit jemandem gut und möchte ihm
mit Rat und Tat zur Seite stehen.
(europ.) : - man sollte einer Krankheit eher vorbeugen als sie heilen; man wird falsche Nachrichten
erhalten;
auch: eine schöne Zeit liegt vor einem; sei auf der Hut vor anderen Menschen außer den
vertrauten Freunden;
- erhalten: man sollte eine ehrliche Überprüfung der eigenen Charakterschwächen
vornehmen.
(ind. ) : - bekommen: du wirst falsche Nachrichten erhalten.
(Siehe auch "Kochen")
Rezitieren
Volkstümlich:
(europ.) : - gesellschaftliche Popularität und eine glückliche Ehe.
Rhabarber
Volkstümlich:
(arab. ) : - auf Leid wird Freude folgen.
(europ.) : - wachsen sehen: man darf in naher Zukunft mit angenehmer Kurzweil rechnen;
- mit ihm umgehen: bedeutet eine feste Freundschaft mit einem früheren Feind;
- gekochter: wird man einen Freund verlieren;
- essen: bedeutet Ärger am Arbeitsplatz.
Rheinkiesel
Volkstümlich:
(europ.) : - verheißen für eine kurze Zeit Vergnügungen und Gunst;
- Träumt eine junge Frau, daß sich ein vermeintlicher Rheinkiesel als Diamant erweist,
wird sie überrascht sein, daß eine unwichtige Tat sich als Glücksgriff herausstellt.
RheumatismusAllgemein:Rheumatismus (der Gelenke oder Muskeln) kann auf eine
Selbstbeschränkung hinweisen. Oft kommen darin aber unterdrückte Enttäuschungen, Ärger oder
Verbitterung zum Ausdruck, die man bewußt verarbeiten muß.
Volkstümlich:
(europ.) : - kündigt eine neue Bekanntschaft an, die dir sehr bald lästig fallen wird,
doch du wirst diese nur sehr schwer wieder abschütteln können;
- darunter leiden: ein neuer Ausblick auf das Leben und Glück;
auch: unerwartete Verzögerung bei der Durchführung der Pläne;
- andere darunter leiden sehen: es gibt Enttäuschungen.


(ind. ) : - haben: du hast einen Menschen um dich, den du sehr schwer abschütteln kannst.
Rhinozeros
Allgemein:
Rhinozeros (Nashorn) wird meist als äußere Macht gedeutet, die nicht auf innere Autorität begründet
ist; vielleicht stehen dahinter Minderwertigkeitsgefühle oder Geltungsdrang. Das Horn des Tiers kann
auf Angst vor Impotenz hinweisen.
Psychologisch:
Dieses Tier zeigt zwar rein äußerlich Macht und Autorität, doch die innere Veranlagung stimmt mit der
imposanten Erscheinung nicht überein. Das kann auch bei einem selbst gemeint sein, oder man fühlt
sich einem anderen unterlegen, der auf einem wie ein Rhinozeros wirkt. Dieses Geltungsbedürfnis
oder Minderwertigkeitsgefühl kann im sexuellen Bereich ein Problem sein, das es zu lösen gilt.
Volkstümlich:
(europ.) : - verkündet unbewußte Geisteskräfte, die man zur rechten Zeit und richtig anwenden soll,
dann wird man auch Erfolg haben;
Erfolg in geschäftlichen Belangen, jedoch Verzögerungen und Enttäuschungen für
Verliebte;
- sehen: eine Mahnung, in den Zielen nicht blindwütig drauflos zu stürmen, sondern den
Verstand einzusetzen;
- für Männer: Wunsch nach Potenzsteigerung.
(ind. ) : - sehen: du hast großes Glück.
Rhododendron
Volkstümlich:
(arab. ) : - (Zierpflanze): du wirst verlorene Sachen wiederfinden.
Rhythmus
Psychologisch:
Haben Sie Ihren eigenen Rhythmus gefunden, oder fühlen Sie sich vom hektischen Rhythmus
anderer gehetzt? Im Traum ist er häufig das Sinnbild für Zeitrhythmen, denen man sich anpaßt oder
die man einhalten sollte.
(Siehe auch "Musik")
Richter
Assoziation: - Fällen einer Entscheidung; Weisheit oder Verurteilung.
Fragestellung: - Welche Entscheidung bin ich zu treffen bereit? Welcher Teil von mir ist klug und
weise?
Allgemein:
Was die Schuldgefühle auslöste um vor einem Richter zu stehen, kann sich auf eine ganz bestimmte
Person beziehen. In diesem Falle sollte sich im Traum ein Hinweis finden. Wer war der Richter oder
Staatsanwalt? Oder war einfach nur sonst jemand im Gerichtssaal, der sich speziell für Ihren Fall
interessierte? Vielleicht ist man in seinem Traum von der Gesellschaft insgesamt verurteilt worden?
Dies ist sehr wahrscheinlich, wenn der Richter eine berühmte Persönlichkeit war (z.B. ein bekanntes
Fernsehgesicht).
Psychologisch:
Richter steht oft für inneren Ausgleich und einen hoch entwickelten, vielleicht übersteigerten
Gerechtigkeitssinn. Im Einzelfall verspricht er, daß man den gerechten Lohn (das kann aber auch eine
Strafe sein) erhalten wird. Er legt unsere Worte im Traum ganz anders aus, als wir sie gemeint
haben. Deshalb ist Vorsicht geboten: Man sollte im Wachleben nichts Unbedachtes sagen und schon
gar nicht einen Vertrag unterschreiben, dessen Text mitsamt dem Kleingedrucktem man nicht
zweimal langsam und gründlich durchgelesen hat. Der Träumende muß überprüfen, ob das, was er
gemacht hat, wirklich in Übereinstimmung mit seinem wahren Wesen gewesen ist.
Volkstümlich:
(arab. ) : - Träumt einer, er sei zum Richter ernannt worden, wird er dem Pharao in allen
Regierungsgeschäften
ein zuverlässiger Ratgeber sein.
- Nimmt das Volk seine Urteile beifällig auf, wird er sich dessen Haß zuziehen.
- Dünkt es einen, als wenn er in seinen Urteilen die Peitsche zu kosten gebe, wird er vom
Pharao den Oberbefehl
über das Kriegsvolk und Entscheidungsgewalt über Ämter und Ehren erhalten.


Sieht er sich zum Richter über die Hofbeamten Pharaos bestellt, wird er höchstes
Ansehen gewinnen.
- Träumt einem, er sei Richter und sterbe, wird er lange leben, aber seinen Glauben
verlieren.
Schüttelt ihn heftiges Fieber, wird er auf unehrliche Weise sich bereichern,
hat er einen kranken Magen, in Gefahr und Armut geraten.
Träumt ihm, seine Hände seien länger geworden, werden seine Knechte Macht und
Ansehen erlangen.
Sieht er sich halb ergraut, wird er höhere Ehren erreichen, als er besitzt.
Sind seine Füße länger, kräftiger und fester geworden, wird er lange leben und
schwerreich werden.
- allgemein sehen oder sprechen: in geordnete Verhältnisse versetzt werden;
auch: man wird eine äußerst schwierige Aufgabe mit weitreichenden Konsequenzen zu
bewältigen haben;
auch: warnt vor Selbstüberschätzung und Größenwahn;
- selbst sein: man möchte selbst Einfluß auf seine Mitmenschen ausüben.
(perser) : - Träumt jemand, er übe das Amt des Richters aus und die Leute nähmen seine Urteile
beifällig auf,
wird er zum Ratgeber des Kaisers aufsteigen und sich dessen Achtung erwerben.
- Sitzt einer auf dem Richterstuhl, hält aber nicht Gericht, wird er nach Ruhm trachten und
Ruhm vom Kaiser erlangen.
- Vor Gericht prozessieren prophezeit Ängste und Sorgen. Siegt der Träumende über
seinen Gegner, wird er Ängste
und Sorgen von sich werfen, unterliegt er aber, werden ihm persönliche Dinge,
deretwegen er sich den Kopf zerbricht,
nicht nach Wunsch geraten.
- Gerät einer mit dem Richter in Streit und versetzt ihm einen Schlag mit dem Schwert,
wird er einem vornehmen Herrn
dienen und dessen Wohlwollen gewinnen.
- Träumt ein Richter, er werde wegen seiner Amtsführung gerichtlich belangt, wird er
lebensgefährlich erkranken.
- Dünkt es ihn, daß sein Amtssessel brüchig oder morsch geworden sei, droht die dadurch
angedeutete Gefahr dem Kaiser.
- Schaut der Richter, daß seine Amtsrobe gestohlen, verbrannt oder völlig zerrissen ist,
wird man ihn mit List und Tücke
um Amt und Würde bringen.
(europ.) : - einen sehen oder mit einem sprechen oder verhandeln: verheißt Erfolg und es ist
Hoffnung vorhanden,
daß man sein Recht finden wird; in nächster Zeit alles genau überlegen, was man sagt
und tut,
denn man wird sehr kritisch beobachtet; man sollte sich nicht zu übereilten Vorurteilen
hinreißen lassen
und seine Worte und Handlungen etwas sorgfältiger bedenken;
- es mit einem amtlich zu tun haben: eine eigene gute oder schlechte Handlung wird
demnächst ihren gerechten Lohn finden;
- einem vorgeführt werden: Streitigkeiten werden durch rechtliche Schritte geschlichtet;
Geschäfts- oder Scheidungsfälle können
gigantische Ausmaße annehmen;
- sich mit ihnen streiten: Verluste;
- selbst als einer tätig sein: Belästigungen; man wird von zwei Wegen ausgerechnet den
verkehrten wählen;
man sollte sehr sorgfältig seine Entscheidungen überdenken.
(ind. ) : - Träumt einer, er sei zum Richter über das Volk gesetzt, aber nicht fähig zu richten, wird
er unter die Räuber fallen,
falls er eine Reise macht. Ist er nicht auf Reisen, wird er in Elend und bitterste Armut
geraten.
Der Kaiser wird nach diesem Traum über seine Feinde siegen und ihnen die Stirn bieten.
- Dünkt es einen, der Richter ist, er richte mit anderen Maßen als den üblichen, wird er zu
tieferer Weisheit
und Erkenntnis kommen.


- Träumt einer, er werde von einem unbekannten Richter gerichtet, bewahre er alles, was
gegen ihn vorgebracht wurde,
in seinem Sinn; der unbekannte Richter ist nämlich Gott.
- Träumt einer, er erzähle einem andern einen Traum, den er früher einmal gehabt, so
bewahre er alles im Gedächtnis,
was er von dem Betreffenden zu hören bekommt.
- sehen: du wirst treue Mitarbeiter haben;
- mit ihnen sprechen oder verhandeln: du wirst dein Recht finden.
(Siehe auch "Autoritätspersonen" unter "Menschen", "Gericht", "Prozeß", "Rechtsanwalt",
"Waagschalen")
Richtfest
Psychologisch:
Beim Richtfest ist der Dachstuhl des Hauses fertiggestellt und der Rohbau beendet. In diesem Sinn
deutet das Richtfest an, daß eine wichtige Grundlage für etwas Neues geschaffen wurde. Nun liegt es
an, sich dem Innenausbau zuzuwenden, was zuviel bedeutet, wie, daß man sich um seine Emotionen
und sein Innenleben kümmern muß.
RichtplatzAllgemein:Richtplatz versteht man traditionell als Symbol für Ehre und
Ansehen.Volkstümlich:(arab. ) : - sehen: empfindlich gerügt werden;
- selbst darauf geführt werden: es wird dir ein ärgerlicher Streich gespielt;
- davon weggeführt werden: deine Feinde werden dir nichts anhaben.
(ind. ) : - sehen: Ehre und Ansehen werden dir zuteil.
Richtungen
Allgemein:
Unter den Richtungen im Traum verstehen wir: oben - unten, rechts - links, vorne - hinten, vorwärts
- rückwärts, die Himmelsrichtungen usw. Diese Grundrichtungen geben die symbolische Ordnung des
Raumes im Traum wieder. Dabei tritt der Gegensatz oben - unten häufig bei Treppen, Fahrstühlen,
Straßen und Wegen auf. Rechts und links haben auch häufig mit Straßen und Wegen zu tun, bei
denen man sich für eine Richtung entscheiden muß. Die vier Himmelsrichtungen kommen seltener im
Traum vor, obwohl sie indirekt häufig einen Traum prägen. Bei jedem Platz und jeder Landschaft, von
der Sie träumen, treten diese Richtungen auf, die sich oft nur Ansatzweise in einer Vierteilung
bemerkbar machen. So träumte ein jüngerer Klient von einem großen Platz mit vielen Tauben. Als
plötzlich ein Schuß zu hören war, flogen die Tauben in vier Richtungen fort. Erst bei genauerem
Nachfragen erinnerte sich der Träumende, daß diese Richtungen in der Tat rechtwinklig zueinander
standen. Was zeigen die unterschiedlichen Richtungen an? Es gibt im Traum immer eine linke und
rechte Seite und oft auch ein Oben und Unten. Achten Sie immer darauf, wo das Traum-Ich
herkommt und wo es sich hinwendet. Besonders deutlich werden die Seiten im Traum, wenn wir uns
für eine Richtung entscheiden müssen, wie in der typischen Traumsituation, in der man an eine
Kreuzung gelangt und sich dann nach rechts oder links wendet. Oder wenn man sich im Traum
entscheiden muß, ob man nun ins Tal oder auf den Berg geht. Aber nicht nur in diesen Situationen
spielen die unterschiedlichen Seiten eine Rolle, sondern auch bei jedem Traumgegenstand, der zwei
oder mehr unterschiedliche Seiten aufweist. Sie sollten sich dabei immer fragen, von welcher Seite
Sie sich angezogen fühlen.
(Siehe auch "Positionen")
Riechen
Volkstümlich:
(arab. ) : - etwas Unangenehmes: Heimtücke erfahren;
- gute Gerüche: Angenehmes erfahren.
Riegel
Allgemein:
Der Riegel symbolisiert im allgemeinen den Zugang des Träumenden zu seiner Persönlichkeit, den er
sich selbst und anderen gewährt. Ist er geschlossen möchte er vor der Umwelt sein wahres Gesicht
verbergen; ist er offen, strebt er nach sozialen Kontakten und steht den Anforderungen des Lebens
aufgeschlossen gegenüber. Der Riegel symbolisiert auch ein Geheimnis, das man lüften wird, wenn
man den Riegel zurückschiebt.


Psychologisch:
Was im Traum verriegelt ist, wird uns im Wachleben verwehrt. Die Tür, vor die ein Riegel geschoben
wurde, umschreibt vielleicht eine Liebesangelegenheit, die uns verzweifeln läßt, oder wir finden nicht
den gewünschten Anschluß. Schieben wir einen Riegel zurück, machen wir dagegen das Tor der
Zukunft weit auf; wir werden Erfolge ernten, die wertbeständig bleiben.
Volkstümlich:
(arab. ) : - sehen oder schließen: laß dich zur Vorsicht ermahnen; man sollte sich von alten
Vorstellungen und Haltungen lösen
und versuchen, die richtig wichtigen Dinge des Lebens zu erkennen;
- öffnen: man wird sich leicht von einem Menschen beeinflussen lassen, der mit
Schmeicheleien Freundschaften erkaufen möchte.
(europ.) : - an einer Tür sehen: man sollte sich davor hüten, die Geheimnisse anderer Menschen
aufzudecken, es würde einem viel Ärger
und Aufregung bescheren;
- an der Zimmertür befestigen: man strebt fort und will woanders neu anfangen;
- selbst einen vorschieben: warnt vor allzu viel Offenherzigkeit anderen Menschen
gegenüber und sollte das jetzt ändern;
- von einem anderen Menschen im Zimmer eingeschlossen werden: Zeichen kommender
Schwierigkeiten;
größtenteils aufgrund von Gier und Ichbezogenheit, möglicherweise sogar aufgrund von
Unaufrichtigkeit von einem selbst.
(ind. ) : - eisernen sehen: du wirst hinter ein Geheimnis kommen;
- ein Geschäft wird zu unerwartetem Abschluß kommen.
(Siehe auch "Tür")
Riemen
Volkstümlich:
(arab. ) : - prophezeien Festigkeit in deiner Handlungsweise.
Riese
Allgemein:
Der Riese im Traum kann ein Hinweis sein, daß der Träumende mit den unterschiedlichen Gefühlen
ins reine kommt, die er als Kind Erwachsenen gegenüber hegte. Erwachsene erschienen ihm damals
riesengroß und auf irgendeine Weise angsterregend. Riese verkörpert häufig Gefühle, Triebe oder
sexuelle Bedürfnisse, die so übermächtig werden, daß man sie nicht länger unterdrücken kann.
Außerdem kann er Männlichkeit, Selbstwert- und Überlegenheitsgefühl anzeigen. Wird man von ihm
verfolgt, soll das nach alten Traumbüchern den Erfolg in einer riskanten Angelegenheit versprechen.
Ein Traum in dem man ein Riese ist, ist typisch für Menschen mit erheblichen
Minderwertigkeitsgefühlen. Sie halten sich für unbedeutend und glauben, das ihre Mitmenschen mit
Verachtung auf Sie herabsehen. Das versucht dieser Traum auszugleichen. Ist aber letzten Endes der
falsche Weg, der Träumende muß daran arbeiten, sein Selbstwertgefühl zu stärken.
Psychologisch:
Die Märchen- und Sagengestalt ist manchmal der Übervater, der uns kuschen läßt, weil wir einfach
nicht gegen ihn und seine Größe (sprich: Weisheit) ankommen. Mit manchen Riesen ist nicht gut
Kirschen essen; sie warnen vor einem Triebleben, das auszuufern droht. Riesen, die nur schattenhaft
in einem Traumbild zu sehen sind, können auf Riesengeschäfte hinweisen, bei denen man
Supergewinne machen kann. Im Kampf mit ihm ist nicht die Körperstärke oder der Geist von
Bedeutung, sondern alleine die Tatsache, zur richtigen Zeit intuitiv die richtige Lösung zu finden.
Dieses Traumbild weist also auf die Intuition hin, die mit dem Verstand zusammen, hilfreich ist. Sie
stellen in Träumen häufig aber auch das Gefühl der Wut dar, besonders männliche Wut.
Spirituell:
Auf der spirituellen Ebene symbolisiert der Riese im Traum eine ursprüngliche Form der Macht.
Volkstümlich:
(arab. ) : - sehen: großartige Dinge erleben;
- selbst einer sein: deine Wünsche übersteigen deinen Horizont.
(europ.) : - Ursymbol des Mannes; das Triebleben wird immer stärker;
- einen sehen: Geldgewinn und Glück in allen Unternehmungen; man wird größeren Erfolg
erzielen; wenn es einem gelingt,
Menschen zu Freunden zu machen, von denen man Hilfe erwarten kann, wird ein großes
Geschäft sehr gut gelingen;


- plötzlich vor einem auftauchend: es wird mit den Gegnern einen großen Streit geben;
- unterbricht er die Reise von einem: man wird von einem Feind überwältigt;
- von einem bedroht oder verfolgt werden: ein gewagtes Unternehmen wird glücken;
- einem zum Freund oder Helfer haben: verheißt einen großen äußeren Erfolg;
- läuft er vor einem weg: Gesundheit und Glück sind auf der eigenen Seite.
(ind. ) : - sehen: nur in der Ferne hast du Glück;
- sein: Erbschaft.
(Siehe auch "Dämonen", "Engel")
Riesenrad
Volkstümlich:
(europ.) : - sehen: man wird für kurze Stunden in das Land seiner Träume geführt;
- mit einem fahren: eine schöne Hoffnung wird in ein Nichts zerrinnen.
Riff
Assoziation: - Gefahr oder Sicherheit vor verborgenen Emotionen.
Fragestellung: - Was verbirgt sich hinter meinen Gefühlen?
Volkstümlich:
(arab. ) : - sehen: böse Vorbedeutung.
Rind
Artemidoros:
Arbeitsrinder bringen allen Glück, während Rinder in der Herde wegen ihres Namen Aufregungen und
üble Nachreden bedeuten.
(Boes = Rinder und periboeseis = üble Nachrede (von boe = Geschrei, Wirrwarr).)
Allgemein:
Rind deutet man meist als starke sexuelle Triebhaftigkeit oder Besitzgier. Spannt man es vor einen
Wagen, wird man durch harte Arbeit zu Wohlstand gelangen. Schlachtet man das Tier, wird man vor
größeren Ausgaben und Verlusten gewarnt.
Volkstümlich:
(arab. ) : - sehen: sei boshaften Personen gegenüber vorsichtig;
- bedrohlich auf sich zukommen sehen: den Angriffen seiner Feinde preisgegeben sein;
- schlachten sehen: deine Hoffnungen bleiben unerfüllt.
(europ.) : - Sexualsymbol der männlichen Kraft und intensiver Triebhaftigkeit;
- mit langen Hörnern und bösem Blick: verkörpern Feinde;
- ein oder mehrere Rinder auf der Weide sehen: Vergrößerung der Häuslichkeit; mahnt zur
Dankbarkeit;
bedeutet materiellen Aufstieg;
- Rinder im Stall sehen: verheißt einen materiellen günstigen Hausstand;
- im Gespann sehen: verspricht erfolgreiche Arbeit;
- ein wildes oder durchgehendes: eine größere Geldausgabe steht bevor;
- schwarze sehen: Zeichen für geschäftlichen Ärger;
- ein schwarzes mit großen Hörnern davonlaufen sehen: du hast mächtige Feinde;
- sich beim Viehtrieb sehen: Zeichen für harte Arbeit;
- im Schlachthaus: kündet materielle Verluste an;
- Rindfleisch zubereiten oder essen: auf einem Gebiet, das einem sehr am Herzen liegt,
sind Erfolge zu erwarten;
- gut im Futter stehende Rinder, die zufrieden auf einer saftigen Weide grasen: verheißen
Wohlstand und Glück durch einen
geistesverwandten Partner;
- magere, heruntergekommene sehen: es zeichnet sich ein Leben voller Mühen und Plagen
ab,
weil man alle Energie auf unliebsame Details verschwendet; man sollte sein Leben
ändern;
- in wilder panikartiger Angst: man muß all seine Kraft aufbieten, um die Karriere in die
richtige Richtung zu lenken;


- Kühe zur Melkzeit sehen: man wird großen Wohlstand erreichen; einer jungen Frau
winken danach Liebesfreuden;
- Kühe mit prallem Euter melken: das Glück oder immenser Reichtum wartet auf einem;
hat ein Kalb die Milch vorher
getrunken: man könnte durch Nachlässigkeit die Liebste oder kostbares Eigentum
verlieren;
- Kälber sehen: man wird hohes gesellschaftliches Ansehen und das Herz eines treuen
Freundes gewinnen; in beruflicher
Hinsicht sind hohe Verkaufserlöse zu erwarten; in beruflicher Hinsicht sind hohe
Verkaufserlöse zu erwarten;
in der Liebe ist eine respektable
Verbindung in Aussicht; magere Kälber: man darf dasselbe erhoffen, muß aber härter
darum kämpfen;
(ind. ) : - sehen: dein Geschäft wird blühen.
(Siehe auch "Kuh", "Melken", "Ochse", "Stier", "Tiere")
RindeAssoziation: - äußere Hülle; Schutz.
Fragestellung: - Wie kann ich das rechte Maß zwischen übermäßiger Sensibilität und Gefühllosigkeit
finden?
Allgemein:Rinde (des Baumes) kann auf zu viel Offenheit und Vertrauensseligkeit im Umgang mit
anderen hinweisen, wodurch man leicht zu Schaden kommt. Schält man die Rinde ab, verspricht das
oft Wohlstand durch mühselige Arbeit. Bröckelt sie ab, fühlt man sich schutzlos. Das Einritzen von
Buchstaben oder Zeichen in die Rinde zeigt heimliche Bedürfnisse an, oft nach einer Liebesbeziehung.
Psychologisch:
Die Rinde im Traum schützt die Privatsphäre. Möglicherweise ist sie eine Aufforderung, die
Intimsphäre nicht jedem offenzuhalten. Im Falle der verletzten Rinde ist die Intimsphäre schon durch
andere verletzt worden. Ritzt man in die Rinde eines Baumes etwas ein, dann zeigen sich hier
erotische Hoffnungen, die bald aufkeimen werden!
Volkstümlich:
(europ.) : - sehen: man soll sich nicht zu sehr in seine Privatangelegenheiten hineinschauen lassen;
- Buchstaben oder dergleichen in sie hineinritzen: bestimmte Herzenswünsche gehen in
Erfüllung;
- abschälen: man wird sich in einer Sache zu sehr exponieren (herausheben, darlegen)
und hat Nachteile dadurch zu erwarten.
(ind. ) : - von Bäumen: dein Vermögen nimmt durch deinen Fleiß zu.
Rindfleisch
Volkstümlich:
(arab. ) : - gekochtes oder gebratenes essen: es stehen dir Genüsse bevor.
(europ.) : - gebratenes essen: Frieden und Gesundheit; man wird bequem leben, ohne dabei reich zu
sein;
- in angenehmer Atmosphäre genießen: bedeutet harmonische Liebes- und
Geschäftsbeziehungen;
- gekochtes sehen oder essen: es stehen einem Seelenqualen bevor; auf schreckliche Art
wird jemand sein Leben verlieren;
- reichlich zu essen haben, ohne es selbst konsumieren zu können: man wird andere um
Hilfe bitten müssen;
- roh und blutig sehen: der Träumer wird von bösartigen Krebsgeschwüren befallen; man
hüte sich vor Quetschungen und
Verletzungen aller Art.
(ind. ) : - essen: du wirst eine Belohnung erhalten; du mußt sparsam sein;
- kochen: du wirst dich über etwas ärgern.
(Siehe auch "Fleisch")
Ring
Assoziation: - Gelöbnis; Verpflichtung; Versprechen.
Fragestellung: - Womit will ich mich vereinigen?
Allgemein:


Ein Ring im Traum steht gewöhnlich für eine Beziehung - es muß nicht unbedingt eine
Liebesbeziehung sein -, die der Träumende zu einem anderen Menschen hat; zuweilen sind sie zu eng
und behindern die Selbstentfaltung. Ein Ehering symbolisiert eine dauerhafte Verbindung und ein
Versprechen. Ein Siegelring oder ein altes Erbstück verkörpert alte Traditionen und Werte. Ein
Verlobungsring ist ein Symbol für ein noch nicht vertieftes Treueversprechen. Ein Freundschaftsring
besiegelt die langfristige Freundschaft zwischen zwei Menschen. Findet man einen Ring, kann das auf
Glück in der Liebe oder geschäftliche Probleme hinweisen. Wenn man den Ring verliert, steht oft eine
schmerzliche Trennung bevor. Zieht man ihn ärgerlich vom Finger, verliert man das, was man liebt,
oder macht selbst einen Seitensprung. Zerbricht ein Ring, geht eine Verbindung in die Brüche.
Psychologisch:
Jeder Mensch sehnt sich nach irgendeiner Form von Kontinuität in seinem Leben, nach einem Gefühl
von sicherer Geborgenheit. Der Ring symbolisiert Sicherheit, Kontinuität und Unendlichkeit, da er
keinen Anfang und kein Ende hat, sowie die Bindung an einem Menschen oder eine Gemeinschaft,
ebenso die Treue, mit der wir an einmal eingegangenen Verpflichtungen festhalten. Frauen sind
bindungsfreudiger als Männer. Das beweist auch die Tatsache, daß bei Frauen Träume von Ringen
sehr häufig, bei Männern dagegen eine Seltenheit sind. Träume sagen meist etwas über die
Bindungsfreude (Ring anstecken, einen Ring am eigenen Finger bewundern), über Bindungsangst
oder Unfähigkeit eine Bindung zu vergessen aus (ein Ring läßt sich nicht vom Finger ziehen).
Spirituell:
Auf der spirituellen Ebene stellt der Ring im Traum, ebenso wie der Kreis, Ewigkeit und Göttlichkeit
dar. Der Ring ist ein Zeichen des Bundes, eines Gelübde, einer Gemeinschaft oder eines
gemeinsamen Geschickes, ohne Anfang und Ende.
Volkstümlich:
(arab. ) : - sehen: bevorstehendes Glück in allen Lebenslagen;
- mehrere sehen: verschiedene Erlebnisse haben.
- am Finger tragen (Ledige): baldige Hochzeit;
- am Finger tragen (Verheiratete): Zerwürfnisse in der Ehe;
- verlieren: sein Liebesverhältnis lösen; man wird an Achtung vor seinen Mitmenschen
verlieren;
- geschenkt erhalten: deine Handlungsweise wird sich lohnen;
auch: weist auf die dauerhafte Beziehung zu einem Menschen hin;
- verschenken: deine allzu große Freigebigkeit findet keine Anerkennung.
(europ.) : - Vorsicht und gründliche Überlegung bei Bindungen, zu denen kein großes Verlangen
vorliegt;
- einen sehen: kündet eine Bindung zu einem anderen Menschen an;
- goldener: verheißt eine baldige Hochzeit oder Taufe;
- zwei schöne Ringe sehen: kündigt eine baldige Bindung oder sogar Hochzeit an;
- zerbrochener: verkündet einen Todesfall; bedeutet einen Treuebruch;
auch: Streit in der Ehe oder Trennung für verheiratete Menschen;
- verlieren: verursacht (vorübergehende) Trennung von einem lieben Menschen;
Warnung vor kommenden Schwierigkeiten durch einen Freund oder Verwandten; Untreue
des Partners;
- finden: Singles werden sich verlieben; die Liebesangelegenheiten werden sich vorteilhaft
entwickeln;
- an den Finger stecken: warnt vor einem beabsichtigten Seitensprung;
- tragen: man darf darauf hoffen, daß neue Unternehmungen erfolgreich verlaufen;
- vom Finger ziehen: ein Seitensprung wird böse Folgen haben;
- sich nicht vom Finger ziehen lassen: zeigt große Schwierigkeiten an, den alten Partner
innerlich loszulassen;
- geschenkt erhalten: man wird einen guten Freund oder Kameraden finden oder ein
Liebeswunsch wird in Erfüllung gehen;
- jemandem einen schenken: eine ersehnte Freundschaft oder Liebesverbindung kommt
nicht zustande;
- andere mit Ringe sehen: ist ein Omen für wachsenden Wohlstand und viele neue
Freunde;
- Bekommt eine junge Frau im Traum einen Ring, lösen sich ihre Sorgen über das
Benehmen ihres
Liebhabers bald in Luft auf, weil er sich ihrem Vergnügen und ihren Zukunftsinteressen
widmen wird.
- Träumt eine Frau, daß sie einen Ring an ihrer rechten Hand hat, hegt sie die Absicht,


mit einem Mann eine feste Bindung einzugehen.
(ind. ) : - finden: Uneinigkeit mit deinem Geschäftspartner;
- eiserner: deine Zukunft ist sorgenvoll; dir stehen schwere Daseinskämpfe bevor;
- kaufen: du wirst dich verlieben;
- verschenken: du wirst Bräutigam (Braut) werden;
- geschenkt bekommen: man will dir etwas einreden;
- goldener: für Verheiratete Ehesegen, für Ledige baldiges Hochzeitsfest;
- sehr wertvoller: angenehme Zukunft, für Ledige Heirat;
- zerbrochener: Streit und Trennung;
- verlieren: Unruhe und Traurigkeit; du wirst an Achtung einbüßen;
- aus Elfenbein: die Tage werden freundlicher; du wirst von einem Leiden befreit werden;
(Siehe auch "Ehering", "Kreis", "Kranz")
Ringelblumen
Volkstümlich:
(europ.) : - verheißen Reichtum, Erfolg und glückliche Heirat; man sollte sich Zufriedenheit und
Genügsamkeit zum Ziel setzen.
Ringelnatter
Volkstümlich:
(arab. ) : - sehen: durch Hinterlist leiden.
Ringeltanz
Volkstümlich:
(arab. ) : - sehen: komische Dinge erleben.
Ringen / Ringkampf
Assoziation: - Arbeit an Stärke und Durchhaltevermögen.
Fragestellung: - Was versuche ich zu verstehen oder zu kontrollieren?
Artemidoros:
Mit einem Blutsverwandten oder Freund zu ringen kündigt Zank und Streit mit dem Betreffenden an.
Besteht schon eine Feindschaft, wird derjenige, der im Traum den Sieg erringt, auch am Tag der
Überlegene (Vgl. den in Genesis 32,24ff. geschilderten Ringkampfes Jakobs mit dem Engel. Bei
Tagesanbruch, als sein Gegner sah, daß er Jacob nicht überwinden konnte, bat dieser, ihn zu segnen.
Der Engel änderte Jacobs Namen in Israel und versprach ihm, daß er über Menschen siegen werde.)
sein, ausgenommen, sie stritten um Grund und Boden; denn bei derartigen Streitfällen ist es besser,
zu unterliegen, falls nicht auch der, welcher den Gegner zu Boden wirft, es von unten erreicht. Denn
dem, der mit dem Boden in Berührung ist, gehört der Grund und Boden. (Es scheint sich darin die
Vorstellung zu spiegeln, daß die Berührung mit der Erde eines bestimmten Ortes Anrecht auf
demselben gibt, wie ja auch der Besitz einer Scholle Erde den Besitz des Landes verbürgt, von dem
die Scholle stammt.) Ich kenne jemand, dem es träumte, er ringe und strecke seinen Gegner mit
dem sogenannten Kunstgriff "Zwei- Finger- um - Einen" zu Boden. Derselbe gewann den Prozeß,
indem er Schriftstücke in die Hand bekam, die sein Gegner verfaßt hatte. Mit einem Unbekannten zu
ringen, führt Gefahren durch Krankheit herauf; denn wie der Ringer seinen Gegner zu überwältigen
trachtet, so auch die Krankheit den Kranken, das heißt, sie will ihn der Erde übergeben. ("Mit dem
Tode ringen." Eine Personifizierung der als Dämon gefaßten Krankheit. Die Agonie des Sterbenden,
als ein Ringkampf mit dem Todesgott aufgefaßt, ist noch im heutigen Griechenland lebendig.) Dem
Unterlegenen winkt der Tod, dem Sieger Genesung. Ferner bedeutet es nichts Gutes, wenn ein Mann
mit einem Knaben ringt. Wirft er ihn nieder, wird er jemanden begraben; wird er aber von dem
Knaben niedergerungen, wird er zu der vergeblichen Anstrengung noch Spott und Krankheit ertragen
müssen, wegen des Ausganges des Kampfes, Krankheit, weil er einem körperlich Schwächeren
unterlag. Einem Knaben hingegen bringt es Glück, einen Mann zu Boden zu werfen; er wird
unerwartet Großes erreichen. Dagegen ist es für einen Wettkämpfer im Knabenalter kein gutes
Vorzeichen; er wird nicht mehr in die Altersgruppe der Knaben eingetragen werden. Ringt man mit
einem Toten, wird man erkranken oder mit einem Nachkommen oder Erben des Verstorbenen in
Streit geraten. In jedem Fall ist es besser, im Ringkampf zu siegen. Es träumte jemand, er beteilige
sich in Nemea am Ringkampf der Männer, erringe den Sieg und werde bekränzt. Er führte damals
einen Prozeß um ein Stück Land, auf dem sich ein sehr großer Sumpf befand. Tatsächlich gewann er


den Prozeß wegen der Bedeutung des Sumpfes, weil die Sieger in Nemea mit Eppich bekränzt
werden. (Wort: heleioselinon (Sumpfeppich), das aus helos (Sumpf) und selinon (Eppich)
zusammengesetzt ist. Kränze aus Eppich waren die Siegespreise bei den isthmischen und den
nemeischen Spielen.)
Allgemein:
Ringen (Ringkampf) deutet Auseinandersetzungen mit anderen an. Siegt man dabei, wird man sich
durchsetzen und vom Gegner trennen. Verliert man den Kampf, sollte man sich um Versöhnung mit
dem anderen bemühen.
Psychologisch:
Ringen als Traumsymbol verweist meistens darauf, daß man mit sich selbst ringt oder sich und
anderen etwas abringen muß. In selteneren Fällen kann dieses Traumsymbol auch als ein Hinweis auf
die Sehnsucht nach Körperkontakten gesehen werden. Der Ausgang eines Ringkampfes im Traum ist
ungewiß, weil wir während des Kampfesgetümmel meist aufwachsen; da haben wir uns im Wachleben
mit einer Angelegenheit auseinanderzusetzen, von der wir noch nicht wissen, ob wir als Sieger aus ihr
hervorgehen werden. Manchmal ringen wir auch um Einsichten, die uns weiterbringen können, oder
um unser Image.
Volkstümlich:
(arab. ) : - Ringkampf: du wirst eine Beleidigung erfahren.
(europ.) : - oder einen sehen: eine unangenehme Auseinandersetzung steht bevor;
- beiwohnen: Streit und Zank; bedeutet außerdem schlechte Gesundheit und Geldverlust.
- mit einem Freunde: Trauer;
- mit einem Kinde: Unglück;
- mit einem Fremden: du wirst in Gefahr kommen; verkündet ein bevorstehendes
Unglück;
- mit jemanden ringen und dabei unterliegen: bedeutet eine Auseinandersetzung mit
nachfolgender Versöhnung;
- mit jemanden ringen und dabei siegen: Auseinandersetzung mit nachfolgender
Trennung;
- mit einem Tier: man wird dich verleumden.
(ind. ) : - Wirft jemand im Ringkampf einen andern zu Boden, wird er dem Unterlegenen alle Ehre
erweisen;
denn dieser wird größer sein als derjenige, welcher ihn niederrang.
- keine besonders schönen Tage stehen bevor.
Ringkämpfer
Volkstümlich:
(arab. ) : - du wirst in einen Prozeß verwickelt werden.
(ind. ) : - sehen: du suchst eine verschollene Person.
RinneAllgemein:Rinne (Dachrinne) steht oft für einen Ausweg aus einer mißlichen Lage oder für
Trost im Unglück. Sie kann aber auch anzeigen, daß man die Orientierung im Leben verloren hat und
deshalb mit Schwierigkeiten rechnen muß.
Psychologisch:
Wer eine Dachrinne säubert, der möchte im Wachleben klare geistige Erkenntnisse gewinnen, die ihm
weiterhelfen sollen. Ist die Rinne verstopft, ist unser Bemühen vergeblich, weil wir doch nichts
erreichen und deshalb augenblicklich sehr niedergeschlagen sind. Wer sich an der Dachrinne festhält,
um nicht vom Dach zu fallen, hat Einfälle, an denen er auch wenn es schwerfällt - festhalten will, aber
nicht unbedingt sollte.
Volkstümlich:
(arab. ) : - oder Gosse sehen oder hineinfallen: Trauer und Kummer werden dich heimsuchen.
(europ.) : - eine sehen: man ist in einer Sache vom richtigen Weg abgekommen;
- anlegen: man wird einen Ausweg aus einer scheinbar ausweglosen Situation finden.
(ind. ) : - sehen: du bekommst Trost in deinem Unglück.
(Siehe auch "Dach", "Dachziegel")


Rippen
Allgemein:
Rippe kündigt an, daß man Dankbarkeit erwarten kann; das gilt besonders für die gebrochene Rippe.
Psychologisch:
Wenn wir im Traum alle unsere Rippen zählen können, sollten wir im Wachleben mehr für unsere
Gesundheit tun. Die im Traum gebrochene Rippe übersetzt für das bewußte Leben den Volksmund,
daß man sich nichts aus den Rippen schneiden kann, daß man in einer bestimmten Angelegenheit
nicht weiß, wie man sie erledigen soll. Adams Rippe, aus der Eva geschaffen wurde, kommt als
archetypisches Symbol nur noch selten in Träumen vor; sie weist sicherlich auf Sexuelles hin, aber
auch auf den - überkommenen - Anspruch des Mannes, vor der Frau zu rangieren.
Volkstümlich:
(europ.) : - sehen oder fühlen: verkündet ehelichen Zwist; verheißt Armut und Elend;
- sich brechen: man sollte auf der Hut sein, daß man nicht von Menschen denen man
vertraute, hintergangen wird;
- brechen: man wird Dankbarkeit ernten.
(ind. ) : - Die Rippen versinnbildlichen die Frauen; die oberen, größeren bedeuten die rechtmäßigen
Ehefrauen,
die unteren die nächsten weiblichen Verwandten.
- Träumt jemand, daß einige von den oberen großen Rippen gebrochen seien, dem wird
die Ehefrau bitteres Leid verursachen,
sei es, daß sie krank daniederliegt oder mit ihm zankt;
sind es die unteren Rippen, wird ihm Arges von den erwähnten weiblichen Anverwandten
widerfahren.
- Dünkt es einen, seine Rippen seien kräftig und breit geworden, wird er mit seiner Ehefrau
oder seinem Hausverwalter glücklich
und zufrieden leben; die Rippen sind nämlich gleichsam die Wände des Hauses und
weisen auf die Personen, die über das
Haus wachen;
je nachdem die Rippen Schaden erleiden oder sich kräftigen, dementsprechend wird es
den Wächtern des Hauses ergehen.
- Träumt einem, seine Hauptrippen seien heillos gebrochen, wird sein Hausverwalter
sterben,
er selbst aber in arge Schwierigkeiten kommen.
- Sind die Rippen kräftig und stark geworden, werden Hab und Gut des Träumenden in
Sicherheit sein,
und die Wächter des Hauses sein Wohlwollen finden.
- brechen: man wird dir sehr dankbar sein.
Riß
Volkstümlich:
(arab. ) : - in einem Kleiderstück: deutet auf Zank;
- in einer Mauer: Schaden und Verlust.
Ritter
Allgemein:
Ein Ritter im Traum einer Frau steht für romantische Gefühle. Er kann auch die Manifestation ihres
Animus sein, der ihre männlichen Anteile und damit verbundenes Streben nach Perfektion zum
Ausdruck bringt. Im Traum eines Mannes verweist der Ritter darauf, daß er vielleicht den Helden in
sich sucht. Ritter kann das Bedürfnis nach Schutz und uneigennütziger Hilfe anzeigen. Vielleicht
bedeutet er aber auch, daß man sich gegen äußere Einflüsse abschirmen soll, um nicht vielleicht
durch Aggressionen und Bosheiten verletzt zu werden. Sieht man sich selbst als Ritter, bedeutet dies
gelassenes Selbstbewußtsein und Loyalität.
Psychologisch:
Der Ritter symbolisiert das Prinzip der Führernatur. Er ist jener Teil des Selbst, der manchmal als das
höhere Selbst bezeichnet wird. Ein schwarzer Ritter ist die Verkörperung des Bösen.
Interessanterweise erscheint der "weiße" Ritter häufig mit offenem Visier; der "schwarze" Ritter
hingegen hält sein Visier immer geschlossen. In Männerträumen stürmt er in voller Montur ins
Traumbild und nimmt die Festung ohne Pardon; hier wird von der Überheblichkeit mancher Männer
gesprochen, die glauben, jede Frau sei für sie zu haben. Häufig signalisiert der Ritter auch nur Lust


auf Abenteuer. In Frauenträumen wird er vom kriegerischen Patriarchen zum Gentleman
umfunktioniert, den sie sich an ihrer Seite wünscht.
Spirituell:
Auf der spirituellen Ebene steht der Ritter im Traum für den Eingeweihten.
Volkstümlich:
(arab. ) : - sehen: seinen Feinden Gewalt entgegensetzen; steht meistens für treue Freunde, auf
deren
Hilfe man auch in Notlagen zählen kann;
- sich selbst als solchen sehen: man fürchtet, von seinen Mitmenschen unterschätzt und
belächelt zu werden.
(europ.) : - Unbeständigkeit, Sorgen; hüte dich davor, dir Raufbolde zur Gesellschaft auszusuchen;
es stehen jetzt harte Kämpfe bevor, sowohl beruflich als auch allgemein;
- in Rüstung sehen: kündet ein galantes, aber nicht ungefährliches Abenteuer an;
- selbst einer sein: man wird von den Freunden in jeder Notlage tatkräftig unterstützt;
(ind. ) : - sehen: lasse dich nicht in Liebeshändel ein.
(Siehe auch "Archetypen", "Panzer")
Ritterschloß
Volkstümlich:
(europ.) : - bedeutet, daß man in Liebeshändel kommen wird.
Ritterspiel
Volkstümlich:
(ind. ) : - sehen: du kommst zu hoher Stelle und zu hohen Ehren.
Rittersporn (Pflanze)
Volkstümlich:
(arab. ) : - Liebeleien werden dir nichts nützen.
(europ.) : - pflücken: vorübergehende Liebschaft.
(ind. ) : - pflücken: du wirst Freude haben.
Ritterstand
Volkstümlich:
(ind. ) : - erhoben werden: du kannst dich über die Gegenliebe deiner Gattin nicht beklagen.
Ritual
Allgemein:
Die meisten Menschen brauchen Rituale im Leben - als Markierung für Veränderungen und Aufstieg.
Sie geben uns ein Gefühl der Geborgenheit, vor allem wenn sie mit Gleichgesinnten vollzogen
werden. Wenn wir im Traum aber von ihnen ausgeschlossen werden, hegen wir geheime Schuld- und
Schamgefühle, weil wir gegen wichtige Regeln verstoßen haben. Ritual (Zeremoniell) deutet meist auf
übertriebene Förmlichkeit und Höflichkeit hin, die zur leeren Form erstarrt ist; dann sollte man sich
wieder offener und aufrichtiger verhalten.
Psychologisch:
Fast immer ein Sinnbild für Alltagsrituale, die man immer wieder "zelebriert", ohne darüber
nachzudenken, ob sie im eigenen Leben (noch) einen Sinn ergeben. Solche Träume kann man als
Signal aus dem Unterbewußtsein deuten, daß man mehr Lebendigkeit und Spontaneität in seinen
"ritualhaften Abläufen" zulassen sollte.
(Siehe auch "Religiöse Bilder", "Zeremonie")
Rivale / Rivalin
Psychologisch:
Manchmal symbolisiert eine Rivalitätssituation im Traum einen inneren Machtkampf zwischen
verschiedenen, einander widersprechenden Empfindungen. Häufiger: Man leidet an Eifersucht, und
dieser emotionale Streß sucht sich in entsprechenden Traumgeschichten ein Ventil.
Volkstümlich:
(europ.) : - haben: man wird seine Rechte nur mühevoll durchsetzen und die Gunst bedeutender
Personen verlieren;


- ausgestochen werden: man vernachlässigt seine geschäftlichen Angelegenheiten und
geht zum eigenen
Nachteil den Weg des geringsten Widerstandes;
- selbst der siegreiche Rivale sein: vorteilhaft für das eigene Fortkommen; außerdem wählt
man den passenden Partner;
- Für eine junge Frau ist dieser Traum eine Warnung, Ihre Liebesbeziehung zu pflegen,
denn sie wird
vielleicht den Fehler begehen, nach anderen Beziehungen Ausschau zu halten.
Rizinusöl
Volkstümlich:
(europ.) : - bedeutet, daß man alle Blutsauger, Schmarotzer usw. nur durch eigene Energie und
Schlauheit loswerden
kann; je unangenehmer Medikamente sind im Traum, desto besser wird es für einem
sein.
(ind. ) : - du wirst falsche Freunde abschütteln.
Robbe
Medizinrad:
Schlüsselworte: Verspielt; intelligent; schnell.
Beschreibung: Robben sind Meeressäugetiere mit einem langen, schlanken Körper und einem
hundeähnlichen Gesicht. Sie haben vier Füße, deren Zehen durch Schwimmhäute miteinander
verbunden sind, mit denen sie Dinge halten und werfen können. Robben sind schnelle Fleischfresser,
die im Wasser eine Geschwindigkeit von bis zu vierzig Kilometer pro Stunde erreichen und eine Art
Echolot besitzen, mit dem sie sich unter Wasser zurechtfinden. Sie sind stimmhaft und geben ein
charakteristisches Bellen von sich. Sie lieben es, Dinge zu werfen und auf ihrer Nase aufzufangen,
und sie scheinen sich mit ihren flossenartigen Vorderbeinen selbst zu applaudieren.
Allgemeine Bedeutung: Die Fähigkeit, zu spielen und zu kommunizieren; sich selbst Beifall spenden.
Assoziation: Seehunde.
Transzendente Bedeutung: Sich selbst zu einem Traum beglückwünschen; Gabe der Selbstannahme
und des Spiels.
(Siehe "Seehund", "Tiere")
Roboter
Assoziation: - mechanischer Aspekt des Selbst.
Fragestellung: - Welche Freiheiten strebe ich an?
Psychologisch:
Sie leiden an einer Situation, in der Sie "wie ein Roboter funktionieren" und die von lähmender
Routine geprägt ist. Bei häufiger Wiederholung ist ein solcher Traum als ernste Warnung zu
verstehen, daß man nur mehr "ferngesteuert" lebt und seine Emotionen völlig unterdrückt - ein
Zustand, der über längere Zeit krank macht!
Rock
Assoziation: - niederes Selbst; Leidenschaften.
Fragestellung: - Welche Signale sende ich aus?
Allgemein:
Rock steht meist für erotische Bedürfnisse; die genaue Bedeutung ergibt sich oft aus folgenden
Begleitumständen:
- Eleganter Frauenrock deutet bei Männern auf ein erotisches Abenteuer hin, Frauen verspricht er,
daß sie den geliebten Mann
erobern werden.
- Beschmutzter, schäbiger oder zerrissener Rock warnt vor einer flüchtigen Liebesaffäre, die dem Ruf
schadet und mit einer
Enttäuschung endet.
- Zu enger und/oder kurzer Rock kann bei Männern auf eine zwielichtige Affäre hinweisen, Frauen vor
Zudringlichkeit warnen,
an der sie nicht unschuldig sind.
- Zu weiter oder langer Rock kündigt an, daß man wegen einer Liebesbeziehung in Verlegenheit
geraten oder ins Gerede kommen wird.
- Unterrock deutet man immer als starkes Bedürfnis nach Geschlechtsverkehr.


- Herrenrock steht bei Männern mit Beruf und Geld in Beziehung; ist er elegant, kündigt das Erfolge
an, andernfalls Mißerfolge und
Verluste. Bei Frauen verdeutlicht der Herrenrock, der elegant aussieht, den Wunsch nach einer
Liebesbeziehung; der schäbige oder
zerrissene Rock dagegen warnt vor Enttäuschungen, der fleckige vor einem schlechten Ruf durch
eine Liebesaffäre.
Volkstümlich:
(arab. ) : - einer Frau: ein Geschenk bekommen;
- heller: man verachtet dich;
- schwarzer: du wirst im Beruf durch große Anstrengung vorwärts kommen;
- sehr kostbarer: Reichtum;
- zu enger: du wirst in schlechten Ruf kommen;
- zerrissener: du wirst in ärmliche Verhältnisse kommen;
- geschenkt erhalten: du wirst von unbekannter Hand beglückt werden;
- waschen sehen: du wirst eine arbeitsame Hausfrau bekommen; Reinlichkeit und Fleiß;
- voller Flecken: Verleumdungen;
- beschmutzter: Ärger, Verleumdung und Verhöhnung;
- anziehen: Vergnügen;
- von einem Umhüllt sein: Sicherheit im Leben;
- kaufen: Armut;
- ausziehen: Elend und Armut.
(europ.) : (Frauenrock)
- primär in seiner sexuellen Bedeutung zu verstehen, danach in seiner sozialen Bedeutung
mit Rangunterscheidungen;
(im Frauentraum):
- einen sehen: der nächste Ausgang oder Besuch wird von besonderer Bedeutung sein;
- einen schönen und eleganten sehen: man wird Erfolg beim anderen Geschlecht haben;
- einen schäbigen oder zerrissenen sehen: kündet einen Mißerfolg beim anderen
Geschlecht an;
- einen engen oder zu kurzen sehen: die Zudringlichkeit eines Mannes ist zu befürchten,
an der man nicht ganz unschuldig ist;
- einen weiten oder zu langen sehen: man wird in eine peinliche Verlegenheit geraten;
- einen fleckigen sehen: es droht eine Verleumdung;
(im Männertraum):
- einen sehen: es ist eine Frau im Spiel;
- einen schönen und eleganten sehen: verheißt eine charmante Eroberung;
- einen schäbigen und zerrissenen sehen: man wird eine Enttäuschung erleben;
- einen kurzen oder zu engen sehen: deutet auf eine unseriöse Begegnung hin;
- einen auffallend weiten oder fleckigen sehen: man wird durch eine Frauengeschichte ins
Gerede kommen;
- Unterrock: bedeutet in allen Träumen Intimitäten;
(Männerrock)
(im Frauentraum):
- einen sehen: es ist ein Mann im Spiel;
- einen schönen und eleganten sehen: man wird einem charmanten Verehrer begegnen;
- einen schäbigen und zerrissenen sehen: man wird eine Enttäuschung erleben;
- einen fleckigen sehen: durch eine Männerbekanntschaft wird man kompromittiert
werden;
(im Männertraum):
- einen schönen und eleganten sehen: ein äußerer Erfolg wird zu verbuchen sein;
- einen schäbigen oder zerrissenen sehen: finanzielle Schwierigkeiten werden einem zu
schaffen machen;
- ein nicht passender: in Geschäft oder Beruf wird etwas nicht klappen.
(ind. ) : - heller: meide die, die dich ins Unglück stürzen wollen;
- kleiner: du wirst in bösen Ruf kommen;
- schwarzer: du wirst in deinem Amt befördert;


- enger oder zerrissener: Not;
- schöner, eleganter: kündet gute Verhältnisse an;
- seinen Rock suchen und nicht finden: bedeutet Schande;
- voller Flecke: deutet auf Verleumdung.
(Siehe auch "Kleidung")
Rocken
Volkstümlich:
(arab. ) : - am Spinnrad: häusliches Glück.
Rockkonzert
Allgemein:
Rockkonzerte oder Raves können in der heutigen Zeit Massenveranstaltungen beeindruckender
Dimensionen sein. Im Traum symbolisieren sie daher soziales Zusammentreffen oder die
Versammlung Gleichgesinnter. Ein Rockkonzert gibt dem Menschen die Möglichkeit, sich zu der Musik,
die er mag, zu bewegen und sich frei zu fühlen. Im Traum stellt es daher das Bedürfnis dar,
"loszulassen".
Psychologisch:
Wer davon träumt, will sich seine Unabhängigkeit und Lebendigkeit erhalten - oder zurückgewinnen.
Ein Sinnbild "sanfter" Revolution gegen eine konventionelle Lebensform und für einen sinnlichen,
lustbetonten, "wilden" Selbstausdruck.
Spirituell:
Auf der spirituellen Ebene symbolisiert das Rockkonzert im Traum das Bedürfnis des Träumenden
nach Selbstvergessenheit. Es stellt für kurze Zeit eine ekstatische Befreiung von der Norm dar.
Rodelschlitten
Volkstümlich:
(europ.) : - man wird bald so tief in den Angelegenheiten eines anderen verstrickt sein, daß es
schwierig sein wird,
sich von dort wieder zurückzuziehen; man über Vorsicht bei jedem Schritt.
Rodeo
Assoziation: - Zurschaustellung von Fähigkeiten; Herrschaft des Menschen über die animalischen
Kräfte.
Fragestellung: - Wo bin ich bereit, meine Fähigkeiten zur Beherrschung ungezügelter Kräfte offen zu
zeigen?
RoggenVolkstümlich:(europ.) : - verheißt gute Geschäfte; Wohlstand wird einem eine glänzende
Zukunft bescheren; Erfüllung eines Wunsches;
- aus Roggen hergestellter Kaffee: Vergnügen und gesundes Urteilsvermögen stehen im
Einklang
und die Geschäfte werden ohne unangenehme Reibungen verlaufen;
- Roggenbrot sehen oder essen: bedeutet Beliebtheit beim anderen Geschlecht oder ein
angenehmes Familienleben.
(ind. ) : - du wirst Freude an deinen Kindern erleben.
(Siehe auch "Getreide")
Roggenfeld
Allgemein:
Roggen (Feld) verheißt nach altindischer Traumdeutung eine glückliche Zeit mit lieben Menschen.
Volkstümlich:
(europ.) : - Reichtum und Verdienst; jetzt kommen sehr freudige Tage, denn die Hoffnungen werden
sich bald erfüllen;
- blühender Roggen: man kann bald sehr gute Geschäfte abschließen;
- Vieh in Roggenfeldern: verkündet Wohlstand.
(ind. ) : - sehen: du gehst guten Tagen entgegen.
(Siehe auch "Getreide")
Rohkost


Volkstümlich:
(europ.) : - bedeutet für eine Frau: ein Freund wäre gerne ein Liebhaber.
Rohr
Allgemein:
Rohr verspricht oft ein behagliches Leben mit gesichertem Wohlstand; zuweilen deutet es aber auch
auf Ängste und Mißerfolge hin.
Psychologisch:
Nicht nur nach S. Freud ein Sexualsymbol. Wenn in einem Traum Rohre vorkommen, dann denkt der
Träumende darüber nach, wie er seine Gefühle besser kanalisieren kann. Dies zeigt, wie er mit seinen
Gefühlen umgeht, Sicherheit schaffen und den Fluß der Emotionen kontrollieren will. Ein solcher
Traum kann auch auf das Innere des Träumenden verweisen; es könnte eine körperliche oder eine
seelisch-geistige Störung vorliegen.
- Träumt man von verstopften Rohren, blockiert man seine sexuellen Empfindungen, lebt zu
enthaltsam - oder hält Gefühle bewußt
zurück.
- Ein Rohrbruch versinnbildlicht, daß ein Gefühl außer Kontrolle geraten ist - oder daß man mit seinen
sexuellen Bedürfnissen nicht
zu Rande kommt: Sie "sprengen den üblichen Rahmen" - was immer das im speziellen Fall auch
bedeuten mag.
- Muß der Träumende in eine Röhre kriechen, in der er dann unter starken Platzängsten leidet, deutet
dieses Bild auf sexuelle
Hemmungen oder Abwehr gegenüber dominanten und mütterlichen Frauen.
- Wird die Röhre allerdings im Traum zum Schutz betreten, deutet dies sowohl auf die Lebensangst
und das Schutzbedürfnis als auch
auf eine starke Bindung des Träumenden zur Mutter hin. Emotionale Sicherheit ist für jeden
Menschen wichtig.
- Wenn der Träumende in seinem Traum Rohre und Leitungen überprüft, betrachtet er in Wahrheit
sein Unterbewußtsein. Er muß
lernen, sich in dem verworrenen Leitungs- und Rohrsystem seines Unterbewußtseins
zurechtzufinden, wenn er Klarheit in seinem
Leben schaffen will.
Spirituell:
Auf der spirituellen Ebene stehen Rohre im Traum für das Wissen um den spirituellen Fluß im Leben.
Volkstümlich:
(europ.) : - sehen: bedeutet ein gemächliches Leben;
- viele Rohre sehen: man kann mit Wohlhabenheit rechnen.
(ind. ) : - (Gewächs), am Wasser: du bist wankelmütig;
- schneiden: ruhiges Leben;
- hineinblasen: du hast gute Aussichten;
- darin sitzen: Glück und Wohlstand;
- Röhren: Wohlhabenheit.
(Siehe auch "Falle", "Höhle", "Ofenrohr")
Rohrkolben
Medizinrad:
Schlüsselworte: Schilfähnlich; nahrungsspendend; stärkend; aufrechterhaltend; stimulierend;
ausgleichend; Erdung verschaffend; Erde und Wasser, Schildkrötenclan.
Beschreibung: Der Rohrkolben, die Pflanze, die im Medizinrad mit der Erd- oder
Schildkrötenclanposition des inneren Kreises in Verbindung gebracht wird, ist von vielen
erdverbundenen Völkern als Medizin wie auch als Nahrungsmittel verwendet worden. Die Rohrkolben
sollen insbesondere den körperlichen Aspekt eines Menschen stärken. Sie sind in feuchten Gegenden
weltweit verbreitet. Rohrkolben besitzen schwertähnliche Blätter, lange Schäfte und Fruchtstände, die
wie kleine Maiskolben aussehen. Sie erreichen eine Höhe von bis zu neun Metern. Viele Völker haben
Rohrkolben als »Supermarkt der Wildnis« bezeichnet, denn alle Bestandteile können zu bestimmten
Jahreszeiten gegessen werden. Dem Saft der Pflanze wird eine keimtötende und zugleich
schmerzlindernde Wirkung nachgesagt.
Allgemeine Bedeutung: Wie du deinen Verwandten auf der Erde dienen kannst; anfängliche
Erforschung der Gewässer deines eigenen Lebens; Vergrößerung deiner Verbindung zu den Energien
der Erde; ein Verlangen, andere zu nähren (körperlich und geistig).


Assoziation: -
Transzendente Bedeutung: Die Energie, die tiefer in deinen Traum hineinreicht; klares Verständnis für
deine Verbindung zur Erde.
Rohrstock
Allgemein:
Weil viele Menschen mit einem Rohrstock Bestrafung oder Sadismus verbinden, kann er
Selbstbestrafung oder Masochismus symbolisieren. Es ist jedoch wahrscheinlicher, daß der
Träumende mit einem Kindheitstrauma ringt und damit ins reine kommen will.
Psychologisch:
Der Rohstock im Traum kann für die Schuldgefühle des Träumenden stehen. Im Traum erhält er
durch den Rohrstock die Bestrafung, von der er meint, daß sie ihm Verabreicht werden muß. Der
Rohrstock kann auch ein Symbol der Biegsamkeit und Beweglichkeit sein.
Spirituell:
Auf der spirituellen Ebene steht der Rohrstock im Traum für erlittene Demütigungen und die
Einkerkerung der Seele.
Volkstümlich:
(arab. ) : - sehen: rechtlichen Sinn bewahren;
- damit schlagen: tyrannische Neigungen haben;
- damit geschlagen werden: hüte dich vor übler Nachrede, man versucht dich zu
verdächtigen.
(ind. ) : - damit geschlagen werden: deine Zukunft ist trübe;
- haben: Amt und Würden erwarten dich.
- sehen: du wirst eine gute Lebensstellung erhalten.
Rollassel
Medizinrad:
Schlüsselworte: Schützend; geschützt.
Beschreibung: Rollassel ist die Bezeichnung für eine ganze Reihe von Käfern, die sich bei Gefahr zu
einer Kugel aufrollen können.
Allgemeine Bedeutung: Der Teil deines Selbst, der geschützt ist; der Aspekt deines Selbst, der rasche
Bereitschaft zeigt zu schützen.
Assoziation: -
Transzendente Bedeutung: Unerwarteter Schutz.
Rolle
Volkstümlich:
(europ.) : - verheißt Harmonie; es werden einem wichtige Aufgaben anvertraut, die zu Nachteilen
führt, wenn man sie nachlässig erledigt;
- Baumwolle oder Seide auf Rollen ziehen: bedeutet einen verzögerten Erfolg, der durch
Geduld erreichbar ist.
Rollmöpse
Volkstümlich:
(europ.) : - sehen: gilt als Trugbild gehegter Wünsche;
- essen: warnt vor Zechgelagen.
(ind. ) : - essen: meide die Zechgelage.
Rollschuh
Assoziation: - schnelles, müheloses Fortkommen; Nervenkitzel.
Fragestellung: - Welche neue Freiheit reizt mich?
Allgemein:
Rollschuh fordert zum Teil auf, sich mehr anzustrengen und keine Zeit zu vergeuden, kann aber auch
vor Übereilung warnen; das bezieht sich auf konkrete Lebensumstände.
Volkstümlich:


(arab. ) : - du hängst zu sehr an alten Vorurteilen.
(europ.) : - sehen: in einer Sache ist Eile geboten, wenn man nicht das Nachsehen haben will; auch:
deuten auf
ausgezeichnete Gesundheit hin; man ist begeistert über die Freuden, die man anderen
bereiten kann;
- laufen: bedeutet Nachteile durch übereilte Entschlüsse;
- andere Rollschuh laufen sehen: jemand wird einem zuvorkommen; man war in letzter
Zeit im Denken und Handeln zu langsam;
(ind. ) : - laufen: du hängst zu sehr an den Erinnerungen, widme dich lieber den gegenwärtigen
Problemen.
Rollstuhl
Psychologisch:
Ein Alptraum, wenn man selbst im Rollstuhl sitzt: Man muß sich mit Behinderung und Abhängigkeit
(auch im Übertragenen Sinn) auseinandersetzen und ist darauf angewiesen, ob und wieviel
"Bewegungsfreiheit" von anderen ermöglicht wird. Auch: Man kann seinen Problemen nicht mehr
weglaufen - oder man muß nach einer schweren Zeit, in der jede (auch geistige, emotionale)
"Beweglichkeit lahmgelegt war", erst wieder langsam "laufen lernen".
Volkstümlich:
(arab. ) : - sehen: Reichtum erlangen;
- darin gefahren werden: schwer erkranken.
Rolltreppe
Psychologisch:
Wollen Sie ohne große Anstrengungen möglichst weit emporsteigen (Karriere), oder zeigt die
Rolltreppe an, daß Sie mit fremder Hilfe schneller vorwärts kommen werden?
Volkstümlich:
(europ.) : - sehen: verspricht Vorteile durch das Entgegenkommen eines anderen;
- benutzen: man hat einen schweren Gang vor sich;
- hinauffahren: man wird langsam im beruflichen Leben vorankommen;
- hinunterfahren: man wird keinerlei Fortschritte machen;
- durch eine defekte, laufen müssen: man wird keine Beförderung erlangen.
(Siehe auch "Fahrstuhl", "Lift", "Treppe")
Rom
Volkstümlich:
(europ.) : - dorthin pilgern: man ist gläubig.
Roman
Psychologisch:
Einen Roman, den man im Traum liest, kann man aus seinem Titel und seinem Inhalt definieren. Im
allgemeinen bedeuten aber solche Romane, daß man sich im Alltag zu sehr an anderen orientiert und
sich nicht auf eigene Werte verläßt.
Volkstümlich:
(arab. ) : - lesen: du vergeudest deine Zeit.
(europ.) : - man sollte bei allem Schriftlichen, Vorsicht walten lassen;
- lesen: man ist ein Mensch voller Illusionen, doch der Realitätssinn kommt dabei zu kurz,
und den Fleiß sollte man verstärken.
(ind. ) : - schreiben: Kummer und Sorge;
- lesen: du wirst dich von Freunden trennen.
(Siehe auch "Buch")
Röntgenbild / Röntgenstrahlen / Röntgenapparat
Assoziation: - ins Innere schauen; gefährliche Energien.
Fragestellung: - Was liegt im Inneren? Was fürchte ich zu entdecken, wenn ich unter die Oberfläche
schaue?
Allgemein:
Röntgenstrahlen im Traum können für unbewußte Einflüsse stehen, denen der Träumende ausgesetzt
ist und die er untersuchen muß. Macht der Träumende selbst die Röntgenaufnahme, so sollte er
vielleicht eine bestimmte Situation genauer in Augenschein nehmen. Das Traumsymbol könnte auch
die Angst vor Krankheit, ob beim Träumenden selbst oder in Bezug auf einen anderen Menschen, zum


Ausdruck bringen. Röntgenstrahlen können Erkenntnisse veranschaulichen, die man zum Beispiel aus
der Selbstforschung gewinnt. Manchmal symbolisiert sie auch die Angst davor, entlarvt und
durchschaut zu werden.
Psychologisch:
Da die meisten Menschen schon einmal geröntgt wurden, zog auch das Röntgenbild in unsere Träume
ein. Es zeigt an, daß man einen Menschen im Wachleben besser kennenlernen möchte; oft wird auch
unsere Seele nach Schattenseiten durchleuchtet. Wer eine Röntgenaufnahme von sich selbst sieht,
wird auf Fehler aufmerksam gemacht, die er ausmerzen sollte. Möglicherweise gibt es im Leben des
Träumenden eine Angelegenheit oder Situation, die er im buchstäblichen Sinne durchschauen muß,
um weiterzukommen.
Spirituell:
Auf der spirituellen Ebene kann eine Röntgenaufnahme im Traum eine klare Sicht versinnbildlichen,
die sich der Träumende erschließt.
Volkstümlich:
(europ.) : - ein Röntgenbild sehen: der dringende Versuch, über etwas ein klares Bild zu erlangen;
- selbst geröntgt werden: eine einflußreiche Person versucht einem ein Geheimnis zu
entlocken;
gelingt dies, ist es für einem und der Familie zum Nachteil;
- von einem anderen sehen: einen genau zu kennen geglaubten Menschen wird man
plötzlich
von einer ganz anderen Seite kennenlernen;
- von sich selbst sehen: durch eigene Fehler kommt man in eine unangenehme Situation.
(ind. ) : - deine Nachforschungen werden vergebens sein.
Rosa (Farbe)
Assoziation: - Zuneigung; Liebe.
Fragestellung: - Wovon fühle ich mich angesprochen?
Medizinrad:
Schlüsselworte: Heilung; Leidenschaft; Freude; Liebe; südlicher Seelenpfad.
Beschreibung: Die Farbe Rosa wird im Medizinrad mit der inneren Position des südlichen Seelenpfads
und mit der Qualität Liebe assoziiert. Rosa ist etwas dunkler als Hellrosa und hat viele Eigenschaften
mit diesem Farbton gemeinsam; darunter auch seine Zwiespältigkeit. Es ist eine Farbe reifender
Liebe und von Leidenschaft innerhalb der Ausgeglichenheit.
Allgemeine Bedeutung: Romanze; Heilung.
Assoziation: siehe Hellrosa.
Transzendente Bedeutung: Gabe romantischer Liebe; Fähigkeit zur Leidenschaft oder zu deren
Heilung.
(Siehe auch "Farben", "Hellrosa")
Rosen
Assoziation: - Güte; Ganzheit; Integration.
Fragestellung: - Was fügt sich in mir zusammen?
Allgemein:
Nach C.G. Jung gilt die Rose immer als Symbol der Ganzheit, der höheren geistigen Weltordnung. Die
Rose im Traum ist von großer symbolischer Bedeutung. Insbesondere repräsentiert sie Liebe und
Bewunderung. Bei einem Strauß sind Anzahl und Farbe wichtig. Zudem kann sie für Fruchtbarkeit und
Jungfräulichkeit stehen. Rose symbolisiert allgemein ein reiches Gefühlsleben, insbesondere auch den
Wunsch nach einer "reinen" platonischen Liebe. Folgende Deutungen sind möglich:
- Weiße Rose steht für "unschuldige", oft schüchterne Liebe.
- Gelbe Rose deutet auf Eifersucht hin.
- Rote Rose zeigt eine leidenschaftliche Liebe an.
- Schwarze Rosen deuten auf absterbende Gefühle hin.
- Die Heckenrose verkörpert eine gute Kameradschaft.
- Eine verwelkte Rose kann auf Enttäuschungen oder Trennung hinweisen.
- Sticht man sich an einem Dorn, kündigt das oft Liebeskummer an.
Im Altertum galt die Rose als Symbol für wichtige Geheimnisse und als Gebot der Verschwiegenheit:
Wenn eine Rose auf dem Tisch war (an dem gegessen und miteinander gesprochen wurde), galt es
als verbindliche Verpflichtung zur absoluten Geheimhaltung alles Gehörten und Gesehenen. In diesem
Zusammenhang gilt die Rose auch als Symbol verborgener Weisheit (und des Geheimwissens). Z.B.
trug der Orden der Rosenkreuzer ("Im Namen der Rose") als Ordenszeichen eine "Rose im Kreuz".


Psychologisch:
Die Rose ist von alters her ein Symbol der Liebe, Zuneigung und der Verehrung, insbesondere die
rote Rose. Die Göttin der Liebe, Aphrodite, ist auf der Roseninsel Rhodos geboren worden. Die Rose
ist ein Bild für die Gefühlsseite der Weiblichkeit. Die weibliche Sexualität ist damit nicht gemeint. Im
Traumbild der Rose kann sich der Wunsch des Träumenden nach intensiven Gefühlen in der
Beziehung ausdrücken. Kommen im Traum allerdings schwarze oder verwelkte Rosen vor, ist dies ein
Hinweis auf Enttäuschungen, vergehende Gefühle oder auf die Trennung vom Partner. Die Größe
ihrer Blüte läßt besonderen Reichtum der Seele und ein weites Herz erkennen. Die Nähe des Kreuzes,
symbolisiert durch die Dornen, ist nicht zu übersehen. Neben dem Glück und der Beglückung liegen
eben manchmal auch abgrundtiefes Leid und vergängliche Schönheit. Man achte ebenso auf die Farbe
der Traumrose, aus der sich weitere Deutungshinweise ergeben. In der Psychologie ist die Rose ein
Symbol für Perfektion. Sie birgt in sich das Geheimnis des Lebens und ist Anmut und Glück.
Spirituell:
Auf der spirituellen Ebene steht die Rose im Traum für Vollkommenheit und Leidenschaft, Leben und
Tod, Zeit und Ewigkeit. Zudem verkörpert sie das Zentrum des Lebens.
Volkstümlich:
(arab. ) : - Die Rose bedeutet Reichtum und Freude.
- Pflückt einer Rosen, wird er Freude von einem groben Menschen haben, weil die Rosen
stachlig sind.
- Träumt der Kaiser, sein Palast werde mit Rosen bestreut, wird er eine Freudenbotschaft
erhalten wegen
des Wohlgeruchs und der Röte der Rosen, einem gemeinen Mann werden Glück und
Wohlstand winken.
- Dünkt es einen, er bekomme ein Riechfläschchen voll Rosenwasser oder besitze es, wird
ihm ein
Wunschkind geschenkt werden entsprechend dem köstlichen Duft;
schaut er zwei oder drei Riechfläschchen, wird er entsprechend viele Kinder zeugen.
- sehen oder pflücken: Glück in der Liebe haben;
- brechen: baldige Heirat;
- sich an denen Dornen verletzen: kein Glück beim anderen Geschlecht haben; in der Lieb
eine bittere Enttäuschung erleben;
- blühende: dir stehen Lebensfreuden bevor;
- zum Geschenk erhalten: du wirst treu geliebt; auf die Erfüllung seiner Wünsche sich
freuen dürfen;
- verschenken: man darf sich gute Möglichkeiten ausrechnen, die Zuneigung einer
bestehenden Person zu gewinnen;
- mit vielen Dornen: Hindernisse in der Liebe;
- rote: innige Liebe;
- gelbe: heimliche Liebe; auch: ein bestehendes Liebesverhältnis wird durch Eifersucht
gefährdet;
- weiße: eine sehr glückliche Gattenwahl; Zuneigung, die allmählich zur Liebe werden
kann;
- welkende: deine Neigung schwindet; starke Gefühle sind bereist erkaltet;
- daran riechen: du hast eine Gelegenheit verpaßt.
(europ.) : - wenn es sich nicht um einen Trosttraum handelt: Zeichen seelischen Reichtums, in
gewisser Hinsicht der Vollkommenheit;
- sind das Symbol der Verschwiegenheit und der Liebe;
- eine blühen sehen: man ist verliebt;
- viele blühen sehen: ein freudiges Ereignis naht und der(die) Liebste wird treu ergeben
sein;
- den Duft einatmen: bringt ungetrübte Freude;
- weiße Rosen blühen sehen: bedeuten Glück; eine stille, reine Liebe hat einen erfaßt;
auch: man wird von einem Mensch heimlich geliebt der zu schüchtern ist, einem diese
Gefühle zu gestehen;
- weiße Rosen ohne Sonnenschein oder Tau: verheißen eine schwere, wenn nicht sogar
tödliche Krankheit;
- weiße pflücken: bedeutet den schüchternen Versuch, das Glück zu fassen;
- rote blühen sehen: bringen Vergnügen; man ist von einer heißen, leidenschaftlichen
Liebe erfüllt,
sowie eine gleich schöne Gegenliebe;


- rote pflücken: man will sein Glück im Sturm nehmen oder davon genommen werden;
- gelbe blühen sehen: gelten für Sehnsucht nach heimlichen Küssen; eine Liebe ist von
Eifersucht gestört;
- gelbe pflücken: Eifersuchtsszenen bringen Liebesleid;
- ohne Blatt: warnt vor Ehrlosigkeit;
- sich an deren Dornen stechen: Hindernisse sind zu überwinden, und eine große
Enttäuschung in der Liebe tut weh;
- Rosen schenken: das Hoffen auf Liebe wird vergeblich sein;
- geschenkt erhalten: bedeutet Erfüllung der Liebeswünsche;
- welke: bringen Enttäuschung, Entfremdung, Trennung; bringen Liebesleid oder
Abwesenheit der Liebsten;
- Heckenrosen sehen: bedeutet eine Kameradschaftsehe;
- einen Rosenstock mit Rosen: man wird einem Familienfest beiwohnen;
- einen Rosenstock mit aufgeblühten Rosen sehen: geheime Wünsche gehen in Erfüllung;
- Träumt eine junge Frau davon, Rosen zu pflücken, dann wird sie bald einen Heiratsantrag
erhalten, das ihr sehr gefällt.
- Träumen junge Mädchen von einem Kranz roter Rosen, steht eine Hochzeit bevor!
- Träumt eine junge Frau von Rosen auf einer Anhöhe, die sie pflückt und zu Sträußen
bindet, bedeutet dies,
daß sie das Angebot einer geschätzten Person sehr glücklich machen wird.
(ind. ) : - sehen: Ehre;
- gelbe: du wirst Schaden erleiden;
- rote: gute Freundschaft;
- weiße: du wirst ein überraschendes Geschenk bekommen.
(Siehe auch "Blumen", "Blüten", "Kranz" einzelne Farben)
Rosengarten
Psychologisch:
Symbol für ein großes, schönes Ziel, das aber nur mit viel Mühe und "über einen dornigen Pfad"
erreicht werden kann: ein "Paradies auf Erden" - aber hier haben paradiesische Zustände eben ihren
Preis.
Rosenkäfer
Volkstümlich:
(ind. ) : - sehen: du kommst zu Wohlstand.
Rosenknospen
Volkstümlich:
(arab. ) : - dir winkt das Glück.
Rosenkohl
Volkstümlich:
(arab. ) : - Traurigkeit.
Rosenkranz
Assoziation: - Hingabe; Frömmigkeit.
Fragestellung: - Was bete ich an?
Allgemein:
Rosenkranz deutet man häufig als Symbol für Krankheiten oder Todesfälle in der Familie. Manchmal
kommt darin auch echte Religiosität zum Vorschein.
Psychologisch:
Der Rosenkranz zeigt die Lebenserfahrungen an, mit denen man Stück für Stück geistige
Vollkommenheit erreichen kann oder will.
Spirituell:
Der Rosenkranz besteht aus aneinandergereihten Perlen. Die Gebetsfolge wird mit aufblühenden
Rosen verglichen.
Volkstümlich:
(arab. ) : - tragen und dazu beten: fromme Gefühle werden dein Gemüt erheben.
(europ.) : - soll Kummer, Trauer und Leid andeuten;


- die Perlen zählen: bedeutet Wiedervereinigung mit einem Freund;
- einen anderen mit einem sehen: bedeutet Kummer.
(ind. ) : - beten: Todesfall in der Familie;
- haben: Krankheit im Haus.
(Siehe auch "Halskette")
Rosenquarz
Medizinrad:
Schlüsselworte: Liebe; gut für Kinder; heilt das Herz; setzt Mitgefühl frei; Gleichgewicht; lindert
Gefühle von Einsamkeit; bedingungslose Liebe; Selbstliebe; südlicher Seelenpfad.
Beschreibung: Rosenquarz, im Medizinrad mit der inneren Position des südlichen Seelenpfads
verbunden, ist ein Silikondioxid, das nur äußerst selten als Kristall vorkommt. Wie sein Name bereits
nahelegt, rangiert das Mineral farblich zwischen Hell- und Dunkelrosa. Der Rosenquarz diente vielen
erdverbundenen Stämmen als Mittel, um die Herzen zu öffnen und die Fähigkeit des Liebens zu
aktivieren. Er ist ein Stein, den Kinder besonders mögen.
Allgemeine Bedeutung: Deine eigene Fähigkeit zu lieben; offener und weiter werden; Heilung.
Assoziation: -
Transzendente Bedeutung: Die Fähigkeit, Verletzungen, die aus der Kindheit und der Folgezeit
stammen, zu transzendieren.
(Siehe auch "Quarz")
Rosenstock
Volkstümlich:
(arab. ) : - mit vielen Knospen: Zuwachs in der Familie;
- verwelkter: unglückliches Familienereignis.
(europ.) : - mit vielen Rosen: Familienzuwachs bei dir oder deinen Verwandten.
(ind. ) : - sehen: eine Familienfeier abhalten;
- mit vielen Rosen: eine glückliche Ehe.
Rosenstrauch
Volkstümlich:
(europ.) : - mit Blätter, aber ohne Blüten sehen: man lebt in denkbar günstigen Verhältnissen;
- ein toter: verkündet Unglück und Krankheit für einem oder Verwandte.
Rosenstrauß
Volkstümlich:
(europ.) : - baldige Ehe.
Rosette
Volkstümlich:
(europ.) : - eine tragen oder andere tragen sehen: man wird leichtfertige Zeit vergeuden; auch wenn
man Vergnügungen genießt,
wird man letztendlich enttäuscht.
Rosinen
Allgemein:
Rosinen steht oft für absterbende Gefühle und Hoffnungen, die man aufgeben muß. Zuweilen zeigt sie
an, daß man versucht, ohne viel Mühe die angenehmen Seiten des Lebens zu genießen, dabei aber
scheitern wird.
Psychologisch:
Man will sich "die Rosinen aus dem Kuchen holen" - sich "süße Vorteile" verschaffen, auf das
Alltägliche legt man wenig Wert. Kein Wunder, daß es dann heißt, man hätte "Rosinen im Kopf" - man
will das Besondere.
Volkstümlich:
(arab. ) : - sehen oder essen: Leiden und kummervolle Zeiten erwarten dich.
(europ.) : - bedeutet, daß man durch Leichtsinn Geld verlieren wird;
- Vertrocknete bedeutet immer Vergangenes, Verflossenes, Gestorbenes;
- sehen oder essen: deutet auf materielle Einschränkungen durch vorausgehende
Verschwendung hin;


man sollte sparsamer sein; derbe Rückschläge in den gehegten Hoffnungen, obgleich sie
schon fast realisiert waren;
- beim kochen verwenden: bedeutet verschiedene kleine Geschenke;
- in einem Kuchen sehen oder in einem solchen essen: verheißt günstige Gelegenheiten;
- aus einem Kuchen herausholen und essen: es wird einem nicht gelingen,
nur mit den angenehmen Seiten des Lebens durchzukommen.
(ind. ) : - essen. du wirst mit den Nachbarn Streit bekommen.
Rosmarin
Medizinrad:
Schlüsselworte: Ledrig; ölig; heilend; adstringierend; stimulierend; beruhigend; schmackhaft;
Klarheit; östlicher Seelenpfad.
Beschreibung: Rosmarin wird im Medizinrad mit der äußeren Position des östlichen Seelenpfads und
mit Klarheit assoziiert. Er hat schmale, stark duftende, sehr ölige, lederartig aussehende Blätter und
blaue Blüten. Als Heilmittel ist er gegen eine Reihe von Störungen eingesetzt worden. Rosmarin wird
nachgesagt, daß er adstringierend, stimulierend, schmerzlindernd wirken und bei Frauenproblemen
hilfreich sein soll. Rosmarin ist auch ein beliebtes Küchenkraut.
Allgemeine Bedeutung: Deinem Leben die richtige Würze geben.
Assoziation: Appetitanregender Essensduft; Rosemarie - Frauenname.
Transzendente Bedeutung: Gabe geistiger Klarheit.
Volkstümlich:
(arab. ) : - zeigt Verleumdung an.
(europ.) : - Pflanze: bringt Trennung oder allgemeine Traurigkeit.
- säen: bringt Freudlosigkeit und Gleichgültigkeit und somit Unglück in anscheinend heilen
Familien;
- als Gewürz: Anerkennung durch Fleiß und Aufmerksamkeit.
(ind. ) : - pflücken: du wirst Gewinn im Geschäft haben.
Roßhändler
Allgemein:
Roßhändler (Roß-, Pferdemarkt) versteht man als allgemeines Warnzeichen vor Täuschungen und
Betrug.
Volkstümlich:
(europ.) : - es ist Vorsicht geboten.
Roßschweif (Siehe "Pferd")
Roßkäfer
Volkstümlich:
(arab. ) : - dir steht ein Unfall bevor.
Rost
Allgemein:
Rost verkörpert Nachlässigkeit und Gleichgültigkeit. Der Träumende hat der Qualität seines Lebens zu
wenig Beachtung geschenkt. Rost symbolisiert Vergänglichkeit und Altern. Manchmal warnt er auch
vor dem Verlust des guten Rufes. Der Ofenrost steht für erkaltete Gefühle und Leidenschaften.
Psychologisch:
Wenn der Träumende in seinem Traum Rost entfernt, läßt dies vermuten, daß er seine Nachlässigkeit
erkannt hat. Bildet sich Rost auf Gegenständen oder im Zusammenhang mit bestimmten Plänen,
dann ist ihr Nutzen in Frage gestellt.
Spirituell:
Auf der spirituellen Ebene muß der Träumende vielleicht erst Schmutzspuren beseitigen, bevor eine
Weiterentwicklung möglich ist. Rost kann für alte, überholte Positionen stehen.
Volkstümlich:
(arab. ) : - Ofenrost glühend: du hegst unlautere Gedanken;
- an Eisen: halte deine Ehre blank;
- Rostflecken in der Wäsche: du wirst Besuch bekommen;


- verrostete Gegenstände sehen: schwerverdientes Geld wird man ohne eigenes
Verschulden wieder verlieren;
auch: in Liebesangelegenheiten wird man eine schlimme Enttäuschung erleben, mit der
man lange Zeit nicht fertig werden kann.
(europ.) : - an Eisen: man muß sich bemühen, seine Ehre blank zu erhalten; ist ein Hinweis auf einen
Niedergang
in der Umgebung; Krankheiten, Vermögensverluste und falsche Freunde machen das
eigene Umfeld aus;
- verrostete Dinge sehen: Zeichen mangelnder Aktivität im Beruf, Vernachlässigung
wichtiger menschlicher Beziehungen
oder auch Ungeschick in der Liebe;
- Feuerrost: ein Zeichen des Vergänglichen; im Feuer am Rost werden die Leidenschaften
ausgelöscht;
- einen Offenrost sehen: deutet auf unglückliche Liebe oder verhängnisvolle
Leidenschaften hin, die unangenehme
Begleiterscheinungen mit sich bringen.
(ind. ) : - in der Wäsche: du bekommst einen Besuch;
- auf Metall: du sollst nicht jedem Menschen dein Vertrauen schenken;
- auf einem Messer: du mußt dir deine Mitarbeiter besser ansehen.
(Siehe auch unter den Gegenstandsbezeichnungen)
Rot
Assoziation: - Energie; Kraft; Leidenschaft.
Fragestellung: - Aus welcher Quelle schöpfe ich meine Energie oder Kraft?
Medizinrad:
Schlüsselworte: Kraft; Furchtlosigkeit; Energie; Sexualität; Stolz; starker Wille; Herausforderung;
Donnervogelclan; Wabun, östlicher Hüter des Geistes; Mond der reifenden Beeren.
Beschreibung: Die Farbe Rot steht im inneren Kreis des Medizinrads mit dem Donnervogelclan und
dem Element Feuer in Verbindung. Sie wird auch mit Wabun, dem östlichen Hüter des Geistes, und
mit dem Osten assoziiert. Und schließlich ist Rot auch das Farbtotem der im Mond der reifenden
Beeren (23. Juli bis 22. August) Geborenen. Rot ist eine der vorrangigen Farben des Feuers, ebenso
die Farbe, die man in den eigenen Augen sieht, nachdem man eine Weile in die Sonne geblickt hat.
Sie stellt Wärme dar und schafft sie herbei. Rot wird mit der Handlung der eigentlichen Lebenskraft in
all ihren verschiedenen Aspekten, darunter auch die Sexualität, assoziiert.
Allgemeine Bedeutung: Wärme; Aktivität; Sexualität; Führungskraft; übertriebener Stolz oder Wille.
Assoziation: Rot sehen, wütend sein; Rot als Farbe einer politischen Richtung; Rot als Farbe der
Aggression.
Transzendente Bedeutung: Gabe des Elements Feuer; eine Warnung, Stolz und Willen zu zügeln.
Allgemein:
Die Farbe des Blutes, Feuers, Leidenschaft, Sinnlichkeit und Vitalität. Sie hat etwas Kämpferisches,
Leidenschaftliches, ist aber auch Warn- und Signalfarbe und deutet dann auf Aggressivität und
Triebhaftigkeit hin. Gemildert ist sie die Farbe der Liebe und der Barmherzigkeit. Als Symbol des
Gefühlsleben signalisiert sie Hingabe oder aber Bedrängnis, Tugend oder Laster, was aus weiteren
Symbolen eines Traumes zu lesen wäre.
Psychologisch:
Ihre Bedeutung im Traum hängt zusätzlich davon ab, in welchem Bezug Sie "Rot gesehen" haben. In
einer hektischen oder beängstigenden Traumhandlung bedeutet Rot häufig Aggression, Wut und
Racheabsichten. In jedem Fall symbolisiert Rot einen intensiven, leidenschaftlichen Vorgang oder
Zustand - im positiven wie auch im negativen Sinn: Es ist die Farbe des Blutes, des Feuers - der
überwältigenden (auch unkontrollierbaren) Empfindungen. Wer auffallend häufig "rote Träume" hat,
muß mit den Ausbrüchen seines cholerischen Temperaments zurechtkommen und ist vor
Affekthandlungen gewarnt: Es würden ihm "alle Sicherungen durchbrennen", er ist zu Überreaktionen
aller Art fähig, die für sein Umfeld Grund genug sein könnten, "rot zu sehen".
Volkstümlich:
(arab. ) : - Farbe: Glück in Liebessachen.


(europ.) : - im erotischen Sinn immer als Ausdruck der Männlichkeit und Leidenschaften zu
verstehen;
- als Farbe: Symbol für Feuer, Glut, Hitze;
- Flammen: bedeutet etwas sehr Gutes;
- in den Augen: bringt Freude;
- rothaarige Menschen sehen: eine Warnung vor leidenschaftlichen oder jähzornigen
Gefühlen;
auch: man mißtraut einem Menschen, der es wirklich gut meint.
(Siehe auch "Blut", "Farben", "Kleidung")
Rotationsmaschine
Volkstümlich:
(europ.) : - sehen: man wird in der Öffentlichkeit genannt werden oder in den Vordergrund treten.
Rot- oder Blutwurst
Volkstümlich:
(arab. ) : - essen: von eine schweren Krankheit heimgesucht werden.
Rotbackig
Volkstümlich:
(arab. ) : - selbst sein: Gesundheit wird dich erfreuen;
- rotbackige Personen sehen: Eintritt guter Verhältnisse.
Rotbart
Volkstümlich:
(arab. ) : - einen Rotbärtigen sehen: Falschheit erfahren;
- selbst einen haben: man traut dir nicht.
(europ.) : - einen Rotbärtigen sehen: Bekanntschaft finden, die Nutzen bringen wird.
(ind. ) : - sehen: du wirst eine Bekanntschaft machen und daraus deinen Nutzen ziehen.
Rote Bete
Volkstümlich:
(europ.) : - üppig wachsen sehen: es stehen gute Ernten und Frieden ins Land;
- mit anderen essen: verheißt einen guten Stern.
Rotgerber
Volkstümlich:
(arab. ) : - Gesundheit und Wohlstand.
Rothaarige
Assoziation: - temperamentvoll; dramatisch; spontan.
Fragestellung: - Wo in meinem Leben sehne ich mich nach mehr Vitalität?
Volkstümlich:
(europ.) : - verheißen Beistand und Hilfe;
- Rothaarige sehen oder mit ihnen verkehren: einen Menschen, der es gut mit einem
meint,
hält man für falsch, weil er ein Sonderling ist; auch Warnung vor zu großer Leidenschaft
oder vor Jähzorn bei sich selbst oder bei einem anderen.
Rotkehlchen
Medizinrad:
Schlüsselworte: Frühling; Hoffnung; Schönheit; Lied.
Beschreibung: Das Rotkehlchen, ein kleiner Singvogel mit einer rötlichen oder orangen Brust, kommt
fast überall auf der Welt vor. Er trillert ein wunderschönes Lied, das den Menschen in seiner Arbeit
innehalten und somit die Natur wahrnehmen läßt. Das Rotkehlchen wird oft als Symbol des Frühlings
und der Hoffnung gesehen.
Allgemeine Bedeutung: Ein neuer Anfang; ein Lied der Schönheit im Inneren oder Äußeren;
Frühjahrsmüdigkeit; zunehmende Musikalität oder Aufnahmebereitschaft für Musik.
Assoziation: -Transzendente Bedeutung: Gabe der Hoffnung.
Volkstümlich:


(arab. ) : - du wirst eine gute Nachricht erhalten;
- füttern: du wirst übervorteilt.
(europ.) : - eines der glückverheißendsten Omen der Natur;
- eins sehen: zeigt zarte, aufkeimende Gefühle in einem an und ist Überbringer von
Liebesbotschaften und freudigen Nachrichten.
Rotklee
Medizinrad:
Schlüsselworte: Reinigend; regenerierend; heilend; stärkend; beruhigend; einschläfernd;
Erneuerung; nördlicher Seelenpfad.
Beschreibung: Rotklee wird im Medizinrad mit der mittleren Position des nördlichen Seelenpfads und
mit der Erneuerung assoziiert. Rotklee gibt es überall auf der Welt, und er ist an seinen
halbkugeligen, roten Blütenköpfen leicht zu erkennen. Er wurde sowohl als Nahrungsmittel als auch
als Heilmittel verwendet und soll bei der Regeneration jedes überbeanspruchten Körperteils des
Menschen helfen. Für viele Lebewesen aus dem Tierreich ist Rotklee eine bevorzugte Nahrung.
Allgemeine Bedeutung: Wiederaufbauend; reparieren, was heruntergewirtschaftet ist - entweder
innere Zustände oder äußere Umstände.
Assoziation: Vierblättriges Kleeblatt - Glücksbringer.
Transzendente Bedeutung: Gabe der Neubelebung.
Rotluchs
Medizinrad:
Schlüsselworte: Täuschende Anziehungskraft; wild; gefährlich.
Beschreibung: Der Rotluchs, lohfarben mit schwarzen Tupfen und einem kurzen Schwanz, ist die am
weitesten verbreitete Wildkatze in den Vereinigten Staaten. Er ist ein hervorragender Kletterer, der
eine Reihe unterschiedlicher Rufe auszustoßen vermag, darunter auch das Miauen einer normalen
Hauskatze.
Allgemeine Bedeutung: Ein tiefes Verständnis für den Teil deiner Natur, der mit der dich umgebenden
Kultur nicht konform ist.
(Siehe auch "Luchs")
Rotmilan
Medizinrad:
Schlüsselworte: Anmutig; räuberisch; habsüchtig.
Beschreibung: Der Rotmilan ist ein kleiner, anmutiger Greifvogel und gehört zur Gattung der
Habichte. Er ernährt sich von großen Insekten, Reptilien und Nagetieren und kommt vor allem im
Süden der Vereinigten Staaten vor. In der Luft beeindrucken diese Vögel durch ihr scheinbar
müheloses Dahingleiten.
Allgemeine Bedeutung: Ein kleiner Teil von dir, der aggressiv ist, gut sieht und sich leicht der
jeweiligen Situation anpaßt; ein räuberischer Teil deines Seins; ein schwereloser Aspekt deines
Wesens.
Assoziation: -
Transzendente Bedeutung: Die Fähigkeit, jene deiner Angewohnheiten und kleinen Gedankenmuster
zu erkennen und zu beseitigen, die du nicht mehr länger haben willst.
Rotschwanzbussard
Medizinrad:
Schlüsselworte: Weit sehend, hoch fliegend; Bote des Schöpfers; Bedächtigkeit und Weitsicht; große
beseelte Jäger; helle und dunkle Phasen; Furchtlosigkeit; Ungeduld; Mond der knospenden Bäume.
Beschreibung: Der Rotschwanzbussard, im Medizinrad das Totemtier der im Mond der knospenden
Bäume (21. März bis 19. April) Geborenen, ist ein einzigartiger Flieger, der in vielen Wesen auf dem
Angesicht von Mutter Erde den Wunsch wach werden läßt, sich wie er in die Lüfte zu erheben. Der
Rotschwanzbussard verfügt über ein ausgezeichnetes Sehvermögen.
Allgemeine Bedeutung: Die eigene Fähigkeit erkennen, sich in die Lüfte zu erheben; weit und klar
sehen können; die Fähigkeit, ein großes, ausgedehntes Bild zu erfassen; die Fähigkeit, andere mit
deiner Schönheit und Anmut zu inspirieren.
Assoziation: -
Transzendente Bedeutung: Eine Botschaft des Schöpfers; die Begabung, im Traumzustand in die
Zukunft zu blicken.


Rotstift
Psychologisch:
Wer den Rotstift im Traum ansetzt, möchte etwas aus seinem Leben streichen, für das er sich einmal
begeistert hat.
Volkstümlich:
(ind. ) : - haben: du mußt deine Geldausgaben einstellen.
(Siehe auch "Rot")
Rotwein
Volkstümlich:
(europ.) : - trinken: in den Einflußbereich adliger Kreise geraten; sonst kein gutes Zeichen; man
sollte in geschäftlichen Angelegenheiten
Vorsicht walten lassen;
- zerbrochene Rotweinflaschen sehen: man wird unmoralische Handlungsweisen begehen,
zu denen Betrüger einem verleiten.
Rotweinglas
Volkstümlich:
(europ.) : - man wird sich über die Aufmerksamkeit neuer Bekannter freuen.
Rouge
Volkstümlich:
(europ.) : - man wird betrogen, wegen der eigenen Sorglosigkeit;
- auflegen: man wird sich der Täuschung bedienen, um die Ziele zu erreichen;
- andere mit Rouge sehen: ist eine Warnung, daß man hinterhältig für die Pläne
unehrlicher Leute ausgenutzt wird;
- auf den Händen oder der Kleidung haben: die eigene Intrige wird auffliegen;
- Sieht eine Frau ihren Rouge im Gesicht zerfließen, wird sie von einer Rivalin gedemütigt
und verliert ihren Geliebten, weil sie sich unnatürlich verhält.
Roulette
Allgemein:
Roulette ermahnt meist, sich nicht allein auf das Glück zu verlassen. Wenn man gewinnt, muß man
mit Verlusten rechnen, verliert man im Traum Geld dabei, soll das Gewinne ankündigen. Gewinnt man
im Traum beim Roulette, so ist das pures Glück, und ganz unklug wäre es, wollte man etwa auf
Traumzahlen hin tatsächlich große Summen wetten oder einsetzen.
Psychologisch:
Im Traum werden die Chancen im Roulette, das in den Spielbanken gespielt wird, meist ins Gegenteil
verkehrt: Verlust heißt Gewinn, wobei zum Beispiel aus einer ungünstigen Angelegenheit eine Einsicht
gewonnen wird, die zur Besserung der Verhältnisse beiträgt; und der Gewinn ist ein Verlust -
vielleicht die Überheblichkeit, mit der wir den Mitmenschen gegenübertreten, oder der Hochmut, der
vor dem Fall kommt. Da die Kugel beim Roulette in einen rotierenden Kreis geworfen wird, sollten
diese beiden Symbole (Kugel und Kreis) wie auch die Zahlen - zur Deutung herangezogen werden.
Volkstümlich:
(europ.) : - andere spielen sehen: man wird in Versuchung geführt werden;
- spielen und gewinnen: es droht ein Verlust;
- spielen und verlieren: in einer Sache wird man großes Glück haben.
(Siehe auch "Kreis", "Kugel", "Zahlen")
RübeAllgemein:Rübe kann als Phallussymbol für sexuelle Bedürfnisse stehen. Wenn man sie erntet
oder verzehrt, verheißt das oft Freude und Wohlstand, die man sowohl dem Glück als auch der
eigenen Anstrengung zu verdanken hat; vor allem gelbe Rüben werden in diesem Sinne verstanden.
Verkauf von Rüben kann dagegen Mißerfolge und Lächerlichkeit bei angestrengten Bemühungen
ankündigen.
Volkstümlich:
(arab. ) : - sehen: Glück in der Liebe haben; mit erfreulichen Nachrichten rechnen können;


- rote: es stehen glückliche Stunden im Familienkreis bevor;
- gelbe: man wird sich noch etwas gedulden müssen, bevor man die Früchte seiner Arbeit
ernten kann;
- essen: verfehlte Spekulationen betreiben; einen langgehegten Wunsch sich erfüllen
können;
- schälen oder schälen sehen: Hohn und Spott werden dich kränken;
- ernten: deine Einnahmen mehren sich;
- schneiden: deine Arbeiten finden keine Anerkennung.
(europ.) : - als sexuelles Symbol zu verstehen, wenn Frauen und junge Männer davon träumen; bei
älteren Männern oft
in verächtlichem Sinne gemeint; Enttäuschungen und Verärgerung;
- Rübensamen: steht für zukünftigen Aufstieg;
- sehen: bedeuten Glück in der Liebe bzw. Wohlstand, ferner werden Spekulationen
glücken;
- wachsende: man wird seine Aussichten verbessern und man wird sich über die Erfolge
sehr freuen können;
- ernten: man wird sein Schäfchen ins Trockene bringen;
- ausreißen: man wird die Möglichkeiten verbessern und dadurch den Erfolg vergrößern;
- zubereiten und anschließend essen: eine Spekulation materieller oder ideeller Art wird
glücken;
- essen: verheißt eine schlechte Gesundheit; eine etwas fragwürdige materielle Aktion wird
doch noch glücken;
- das Grün der Rüben essen: ist ein Zeichen für bittere Enttäuschungen;
- verkaufen: man wird verspottet werden;
- weiße: bedeuten Gefahr; in Frauenträumen auch Zeichen für Komplikationen in der
Liebe;
- gelbe oder rote: bringen Freude; Glück in Familie und mit Freunden; stabile Gesundheit;
- Bei einer jungen Frau bedeutet das Säen von Rübensamen, daß sie ein großes Vermögen
erben und einen
attraktiven Mann bekommen wird.
(ind. ) : - gelbe: du mußt viele Unterdrückungen erleiden müssen;
- weiße: du kommst in Gefahr;
- rote: Gesundheit;
- essen: du wirst in ungünstige Verhältnisse kommen;
- ernten: du bist ein guter Hauswirt;
- zerschneiden: Trennung;
- dem Vieh füttern: du machst eine gute Spekulation;
- schälen: du wirst verspottet werden.
Rübenfeld
Volkstümlich:
(arab. ) : - du wirst dir nach schweren Kämpfen eine gute Existenz erringen.
(europ.) : - verheißt Wohlstand durch eigenen Fleiß.
Rubin
Assoziation: - leidenschaftliches Bewußtsein; Intensität; heiliges Blut.
Fragestellung: - Was berührt mich tief in meinem Inneren?
Volkstümlich:
(arab. ) : - Glück für dich und andere.
(europ.) : - man wird in Geschäfts- und Liebesspekulationen vom Glück gesegnet sein;
- Verliert eine Frau einen Rubin, ist das ein Zeichen für baldige Differenzen mit ihrem
Liebhaber.
(Siehe auch "Edelsteine")
Rücken
Assoziation: - Unbewußt; "Da hinten".
Fragestellung: - Was geschieht hinter meinem Rücken?
Artemidoros:
Der Rücken und alle rückwärtigen Körperteile gelten allgemein als Symbol des Alters. Deswegen
bezeichnen einige sie zutreffend als den Bereich Plutons. (Der mit dem Hades identifizierte Gott der


Unterwelt. Weil die Erde, in der er wohnt, auch Reichtum spendet, wird er auch Pluton (plutos =
Reichtum) genannt.) In welchem Zustand sie also dem Träumenden erscheinen, dementsprechend
wird es ihm im Alter ergehen.
Allgemein:
Rücken wird meist im Sinne von Hinten gedeutet. Unter Umständen symbolisiert er Angst vor
unbewußten Einflüssen oder Gefahren, also alles, was sich "hinter dem Rücken" abspielt. Blickt der
Träumende in seinem Traum auf den Rücken einer anderen Person, dann ist dies eine Aufforderung
an ihn, sich eindringlicher mit den persönlicheren Elementen seines Charakters zu befassen. Vielleicht
fühlt er sich auch durch Unerwartetes verletzbar. Wenn er träumt, daß er jemandem oder etwas den
Rücken zukehrt, dann steht diese Haltung für eine Zurückweisung der Gefühle, die er im Traum
erlebt.
Psychologisch:
Nicht von ungefähr, kommt das Sprichwort "Jemandem in den Rücken fallen". In der Siegfried-Sage
lag die verwundbare Stelle am Rücken, wo man bekanntlich selbst nichts sieht. In der Traumsprache
gilt der Rücken als Schattenseite des Bewußtseins des Träumenden. Der Rücken im Traum weist auf
eine Gefahr hin, die aus dem Unbewußten kommt und nur schwer repariert werden kann.
Möglicherweise will der Träumende seine eigenen Bedürfnisse unterdrücken oder seine Gefühle nicht
anschauen. Er hat die Verbindung mit der Vergangenheit und entsprechenden Erinnerungen
aufgenommen.
Spirituell:
Auf der spirituellen Ebene ist der Rücken im Traum eine Aufforderung an den Träumenden, der
Vergangenheit den Rücken zu kehren und veraltetes Wissen zurückzuweisen.
Volkstümlich:
(arab. ) : - allgemein: Warnung vor falschen Freunden und anderen blind zu vertrauen;
Geld zu verleihen oder auf Ratschläge nicht kompetenter Personen zu hören;
- einen breiten oder gebogenen haben: deine Lage ist trübselig;
- nackt: man wird zum Teil seine soziale Stellung einbüßen müssen;
- von jemandem zugewandt bekommen: man wird von nahestehenden Personen
um seine Erfolge und Errungenschaften beneidet;
- am Rücken kratzen: Befürchtungen werden sich als berechtigt erweisen.
(europ.) : - Angst vor dem Unbewußten; man ahnt die Gefahr, erkennt sie aber nicht;
- den eigenen sehen: bringt nichts Gutes;
- einen sehen: man wird die Kehrseite einer Sache sehen oder kennenlernen;
- einen nackten sehen: Verheißt den Verlust von Einfluß; Rat zu geben und Geld zu
verleihen ist jetzt gefährlich;
oft ist Krankheit eine Begleiterscheinung;
- jemand einem zukehren sehen: eine alte Freundschaft wird neu geschlossen;
- jemand einem zukehren und weggehen: Neid und Eifersucht werden einem Böses
zufügen;
verheißt Opposition und Schwierigkeiten;
- eine Person sich wieder zu einem umdreht: alles wird wieder schnell in die Reihe
kommen.
(ind. ) : - den eigenen sehen: elendes Alter;
- verkrümmt: Verspottung;
- brechen: empfindlicher Verlust.
(Siehe auch "Beschwerden", "Gewalt", "Körper", "Messer")
Rückgrat
Assoziation: - Unterstützung; Verantwortung.
Fragestellung: - Was erhält mich aufrecht?
Psychologisch:
Wie beim Rücken kann Hinterlistiges geschehen, wenn zum Beispiel die Knochen der Wirbelsäule im
Traumbild heraustreten oder sonstwie anormal aussehen. Sehen wir aber ein kerzengerades
Rückgrat, gilt das als der Hinweis des Unbewußten, uns zusammenzunehmen, in einer schwierigen
Situation standzuhalten - eben Rückgrat zu haben.
Volkstümlich:
(europ.) : - ein schiefes sehen oder haben: man wird einem bestimmten Menschen kein reines Glück
schenken können;
- verletzen: bedeutet Verlust aller Art, von Geld, Freunden, Käufern, etc.
(Siehe auch "Knochen", "Körper")


Rucksack
Assoziation: - tragbare Meinungen; leicht zu tragende Verantwortung; überleben.
Fragestellung: - Was trage ich mühelos? Sind meine Glaubensgrundsätze tragbar?
Allgemein:
Wenn der Träumende feststellt, daß er oder eine andere Traumfigur im Traum einen Rucksack trägt,
dann steht dieser entweder für "schwere" Gefühle, wie beispielsweise Zorn oder Eifersucht, oder für
die von ihm angesammelten Ressourcen. Rucksack kann Belastungen und Verpflichtungen
verkörpern, die man mit sich herumschleppt, durch die man behindert wird; man sollte versuchen,
sich davon teilweise zu befreien.
Psychologisch:
Dieses Traumbild kann für die Naturverbundenheit, die Einfachheit, gesunde Lebensweise und Kraft
des Träumenden stehen. Meist bedeutet der Rucksack im Traum aber, daß der Träumende an
Irrtümern und Fehlentscheidungen, die er in seinem bisherigen Leben begangen hat, schwer zu
tragen hat. Er kann auch das Ränkespiel hinter unserem Rücken, das uns psychisch leiden läßt,
darstellen. Wenn der Rucksack im Traum abgelegt wird, heißt das im übertragenen Sinne ein Ablegen
dessen, was auf unserer Seele lastet, oder das Erkennen von "Falschspielern", die intrigieren und uns
hintergehen wollen. Wer an Wiedergeburt glaubt, geht davon aus, daß sich in dem Rucksack jene
karmischen Lasten befinden, die man aus einem früheren Leben mitgebracht hat, In dem Rucksack
könnten sich jedoch auch die Begabungen und Fertigkeiten befinden, mit denen der Träumenden zur
besseren Bewältigung seines Lebenswegs ausgerüstet ist.
Spirituell:
Auf der spirituellen Ebene verweist der Rucksack im Traum auf Eigenschaften, die außerhalb des
Selbst existieren; der Träumende muß den Umgang mit ihnen erst erlernen. Je nachdem, wie er mit
ihnen umgeht, können sie sich positiv oder negativ auswirken.
Volkstümlich:
(arab. ) : - sehen oder tragen: deutet auf eine bevorstehende Reise;
- mit erfreulichen Dingen wie z.B. Proviant beladen sehen: man kann auf ein Leben im
Wohlstand und Zufriedenheit hoffen.
(europ.) : - Besuch aus weiter Ferne; man wird sein höchstes Glück in der Ferne, fernab von
Freunden, finden;
- tragen: Schwierigkeiten für die nächste Zukunft die den Alltag erschweren;
- Bei einer Frau, die einen zerlumpten Rucksack sieht, stehen Armut und
Meinungsverschiedenheiten vor der Tür.
(ind. ) : - tragen: du machst einen Besuch;
- sehen: du wirst einen lieben Besuch erhalten.
(Siehe auch "Rücken", "Tornister")
Rucksackreisen
Assoziation: - Arbeit an der Autarkie.
Fragestellung: - Worauf kann ich verzichten? Was muß ich dabeihaben, um überleben zu können?
Rücksichtslosigkeit
Allgemein:
Von rücksichtslosen Gedanken zu träumen, bedeutet nach nutzlosem Wissen zu streben, keinen
Vorteil daraus zu ziehen zu können sowie Freunden Schmerz und Kummer zu bereiten.
Volkstümlich:
(europ.) : - sich in der Liebe oder anderen Gefühlsdingen rücksichtslos verhalten: man wird
erkranken;
- Verhält sich eine junge Frau in Gefühlsangelegenheiten rücksichtslos, wird sie einen
Geliebten verlieren
und bei ihren Freunden Mißfallen hervorrufen.
Rücktritt (Verzicht)
Volkstümlich:
(europ.) : - sich aus dem Berufsleben zurückziehen: bedeutet Beförderung in naher Zukunft,
desgleichen Geldgewinn auf rechtlichem Wege;
- sich von einem Amt oder Posten zurücktreten: man wird sich auf neues Terrain begeben;
- vom Rücktritt anderer hören: es folgen unangenehme Erfahrungen.
Rückwärts (Siehe "Positionen")


Ruder
Allgemein:
Mit dem Ruder läßt sich ein Boot steuern und vorwärtstreiben, aber erfolgreiches Rudern erfordert
einiges an Geschicklichkeit. Daher ist das Ruder ein Symbol für die Fähigkeiten des Träumenden. Er
hat Begabungen, die ihm helfen, sich durch das Leben zu "navigieren". Wenn der Träumende in
seinem Traum eines seiner beiden Ruder verliert, verweist dies darauf, daß er eine Fähigkeit verloren
hat, die früher für ihn wertvoll war.
Psychologisch:
Bleiben Sie am Ruder, Sie haben die Richtung (Ihres Lebensweges) zu bestimmen: Ein
Aufforderungstraum, der anschaulich macht, daß ein entschlossener, aber auch überlegter Einsatz der
eigenen Kraft (und eine konkrete Zielvorstellung) derzeit besonders gefordert ist.
Spirituell:
Auf dieser Ebene kann das Ruder im Traum ein spirituelles Werkzeug mit Führungseigenschaften
sein.
Volkstümlich:
(europ.) : - eines verlieren: steht für vergebliche Anstrengungen, die eigene Pläne zu verwirklichen;
- ein gebrochenes: bedeutet Unentschlossenheit und Verzweiflung; man sollte keine Reise
unternehmen;
die Verwirklichung privater Pläne werden sich verzögern;
(ind. ) : - sehen: du wirst auf Reisen gehen und dich endlich erholen können.
(Siehe auch "Paddel")
Ruderboot
Volkstümlich:
(europ.) : - mit anderen in einem sitzen: man wird die Gesellschaft froher, lebenslustiger Menschen
genießen;
- kentern: man wird bei riskanten Geschäften Geld verlieren;
- Wird ein Mann in einer Ruderregatta von anderen geschlagen, verliert er die Gunst der
Geliebten
an einen Rivalen. Ist er der Sieger, wird er bei Frauen und in anderen Dingen viel Erfolg
haben.
(Siehe auch "Boot", "Kahn")
Rudern
Allgemein:
Die Bewegungen, die wir auf dem Wasser ausführen, das bekanntlich keine Balken hat, an die wir uns
im Gefahrenfall klammern könnten. Man sollte das Rudern mit einer schweren Arbeit vergleichen, die
Schweiß kostet, aber am Ende trotz des mannigfaltigen Auf und Ab guten Lohn bringt. Kommen wir
beim Rudern nicht oder nur wenig von der Stelle, wursteln wir uns auf gut Glück durchs Leben und
sind augenblicklich nicht sehr arbeitslustig.
Volkstümlich:
(arab. ) : - für geringen Lohn schwer arbeiten müssen.
(europ.) : - verheißt schwere, aber ergiebige und gewinnbringende Arbeit; kündigt Enttäuschungen
an,
sofern man den eigenen Vorteil zugunsten anderer opfert;
- mit anderen zusammen rudern: man muß mit Schwierigkeiten rechnen, bevor sich der
Erfolg einstellt;
- dabei einen Riemen verlieren: warnt vor Übermut.
(ind. ) : - auf deiner Arbeit ruht Segen.
(Siehe auch "Kahn", "Boot")
Rufen
Allgemein:
Ruf (Rufen) kann Erkenntnisse aus dem Unbewußten anzeigen, die oft auf reale Risiken im Alltag
hinweisen. Manchmal wird man auch auf einen anderen Menschen aufmerksam gemacht, dem man
helfen sollte, eine schwierige Phase zu überwinden. In der traditionellen Deutung: Wenn man im
Traum gerufen wird, bekommt man einen "schlechten Ruf", falls man nicht auf den Rat (die Zurufe)
seiner Umgebung hört.
Volkstümlich:


(arab. ) : - hören: du wirst Hilfe brauchen;
- selbst: du bemühst dich vergeblich um neue Freunde.
(europ.) : - einen Ruf hören: bald wird man eine größere Aufgabe oder ein wichtigen Auftrag an
einem herantragen, der sehr wichtig ist;
- seinen Namen rufen hören: gilt als Mahnung, in der nächsten Zeit ganz besonders seine
Stellung zu
behaupten; ein ferner Mensch verlangt dringend nach einem oder will einem vor Unheil
oder Verhängnis bewahren;
- sein Namen von seltsamen Stimmen gerufen: man erlebt eine Verunsicherung; Fremde
werden einem helfen oder
man kommt seinen Verpflichtungen nicht nach;
- hören, dich selbst: baldiger Tod;
- die Stimme eines Freundes oder Verwandten hören: bedeutet eine schwere Erkrankung
und vielleicht Tod,
wobei man dann Vormund über jemanden wird; man sollte bei dieser Aufgabe viel
Umsicht walten lassen;
- andere: du wirst Feinde bekommen; Ankündigung von Neuigkeiten irgendwelcher Art;
- von seinem/seiner Geliebten gerufen werden: glückhaftes Zeichen;
- wenn Liebende die Stimme des Geliebten hören: dies ist eine Warnung; man wird in
seiner Zuwendung
nachlässig und sollte dies ändern, oder es ergibt sich durch Mißverständnisse die
Trennung;
- die Stimme Verstorbener hören: kann eine Warnung vor der eigenen schweren
Erkrankung sein, oder es
stehen durch geschäftliche Fehleinschätzungen Verluste ins Haus. (Das Unterbewußtsein
ist ein Echo der
Zukunft und bedient sich der Stimme eines verstorbenen Vorfahren, weil es vor Gott
keine Zeit gibt)
(ind. ) : - hören: nimm dich vor Feinden in acht;
- sich selbst hören: deine Mitmenschen sind falsch.
Rüge
Volkstümlich:
(arab. ) : - bekommen: von falschen Leuten geärgert werden;
- erteilen: sich gegen Angriffe zu wehren haben.
Ruhe
Allgemein:
Ruhe kann als Symbol innerer Ausgeglichenheit in positivem Sinne auftauchen. Unter Umständen
ermahnt sie aber auch, nicht so bequem zu sein, sich nicht auf den Lorbeeren auszuruhen, weil man
sonst Rückschläge erleiden wird.
Psychologisch:
Wer von einem Zustand der Ruhe (oder des Ausruhens) träumt, hat ihn dringend nötig: ein
Erschöpfungstraum!
Volkstümlich:
(europ.) : - Ende einer aufregenden Zeit und das Eintreten besserer, ruhigerer Tage;
- haben oder ruhen: bedeutet Unruhe oder Verfolgung; auch: harte Arbeit und Glück bei
sportlichen Betätigungen.
Ruhebank
Volkstümlich:
(europ.) : - finden: Glück und Hilfe;
- eine mutwillig umstoßen oder zerstören: bedeutet eine bevorstehende Gefahr durch
Selbstverschulden.
Ruhebett
Artemidoros:
Die Matratze, das Ruhebett und alles, was zur Schlafstätte gehört, bedeutet die Gattin des
Träumenden und die Lebensverhältnisse insgesamt. (Griech. kline; sie galt nicht nur als Ruhe- ,


sondern auch als Speiselager. Beim Mahl lagerte der Mann darauf, während die Frau - wenn zugegen
- saß.)
(Siehe auch "Bett", "Fische")
Ruhm
Allgemein:
Ruhm warnt meist vor Eitelkeit und Geltungsdrang, die mit Minderwertigkeitsgefühlen in
Zusammenhang stehen können.
Psychologisch:
Träume von Ruhm und öffentlichen Interesse an der eigenen Person sind ein Anzeichen innerer
Unzufriedenheit, man wünscht sich mehr Aufmerksamkeit, Bestätigung der eigenen Fähigkeiten und
die Anerkennung des (beruflichen und familiären) Umfeldes.
Volkstümlich:
(arab. ) : - ernten: deine Überheblichkeit wird zu groß;
- berühmt sein: man sollte nicht nach Zielen greifen, die außerhalb der eigenen Reichweite
liegen;
je größer der Ruhm ist, desto ferner sind die Ziele und desto unwahrscheinlicher ist es,
sie zu erreichen;
- eine andere bekannte Person berühmt sehen: man wird sich immer auf deren Hilfe
verlassen können.
(europ.) : - Wunschtraum, der Ausgleich für Mißerfolge schaffen soll;
- erwerben: in einer Sache wird man eine Niederlage erleiden;
- berühmt sein: bringt enttäuschte Hoffnungen;
- berühmte Menschen: weisen darauf hin, daß man in die Öffentlichkeit treten und einen
Ehrenplatz einnehmen wird;
- anderer feiern oder feiern sehen: man wird vom Erfolg eines anderen profitieren.
(ind. ) : - erwerben: du wirst mit der Obrigkeit zu tun haben.
Ruhr
Volkstümlich:
(ind. ) : - Gesundheit. (Kontrasttraum!)
Rührei
Volkstümlich:
(arab. ) : - essen: Krankheit, Ärger und Verdruß.
(europ.) : - zubereiten oder essen: eine günstige Gelegenheit wird man bestens auszunutzen
verstehen.
(Siehe auch "Eier")
Rühren (Schlagen von Flüssigkeiten)
Allgemein:
Die meisten Träume, in denen eine Flüssigkeit geschlagen, gekocht oder in irgendeiner Weise bewegt
wird, gehen auf ein sehr primitives Chaos (fehlende Ordnung) zurück. Dies ist ein Hinweis darauf, daß
der Träumende seine kreativen Fähigkeiten überdenken muß, damit er seine Energie richtig nutzen
kann.
Psychologisch:
Es ist notwendig, daß der Träumende sich das tiefverwurzelte Chaos in seinem Inneren bewußt
macht, um seine Ordnungsfähigkeit beurteilen zu können.
Spirituell:
Auf der spirituellen Ebene kann das Durchrühren einer Flüssigkeit im Traum den Versuch
symbolisieren, neue Verhältnisse zu schaffen, um auf ihre Basis das Vorankommen zu erleichtern.
Ruine
Allgemein:
Wenn etwas im Trümmern liegt, muß der Träumende herausfinden, ob die Ursache Vernachlässigung
oder Zerstörungswut ist. Trifft ersteres zu, ist dies als Hinweis an den Träumenden zu verstehen, daß
er sein Handeln und Denken straffen sollte. Ist letzteres der Fall, wäre es für den Träumenden
wichtig, herauszufinden, auf welche Weise er sich verwundbar macht. Ruine deutet häufig auf die


Vergangenheit hin, die man noch nicht verarbeitet hat. Häufig kommen auch Erschöpfungszustände
durch chronische Überforderung oder verzehrende Leidenschaften, zuweilen Angst vor Alter und
Krankheit darin zum Vorschein. Gelegentlich warnt das Symbol konkret vor materiellem Ruin.
Psychologisch:
Die Hausruine kann auf unseren Körper hinweisen, der vielleicht Aufbaustoffe braucht, damit er nicht
zu sehr geschwächt oder von Krankheiten geschüttelt wird. Mit der Burg- oder Schloßruine im
Traumbild mahnt uns irgend etwas an das Vergängliche, dessen Teil wir sind. Hat der Träumende
einen Gegenstand absichtlich zertrümmert, dann ist es an der Zeit, sich seiner selbstzerstörerischen
Seite bewußt zu werden. Mitunter wirkt es erhellend, wenn der Träumende die symbolische
Bedeutung der Person oder der Umstände betrachtet, die den Gegenstand oder die Gelegenheit
ruiniert haben.
Spirituell:
Auf dieser Ebene kann die Ruine im Traum ein Abbild des spirituellen Zustandes des Träumenden
sein.
Volkstümlich:
(arab. ) : - sehen oder betreten: überlistet werden und in Schlingen fallen.
(europ.) : - Angsttraum; man fürchtet sich vor materiellem Verlust; bei alternden Menschen auch
Angst vor Potenzverlust;
Ruinen weisen darauf hin, daß man alt und gebrechlich werden kann, es können aber
auch im Alter frohe Tage eintreten;
für Liebende: Auflösung der Verlobung;
- sehen: ein Ereignis weckt frühere Erinnerungen, oder man findet ein Andenken oder
bekommt eins
geschenkt; es herrschen besorgniserregende Gegebenheiten im beruflichen Bereich, oder
man erkrankt;
- alte sehen: signalisieren ausgedehnte Reisen, aber unter die Freude über die Erfüllung
eines
langgehegten Traumes mischt sich leichte Traurigkeit; man leidet unter der Abwesenheit
eines Freundes;
- die Gemäuer einer alten Ruine durchwandern: ist ein gutes Zeichen;
- durch die Ruine eines modernen zerstörten Hauses wandern: sehr schlechtes Zeichen;
Vorsicht vor geschäftlichen Spekulationen;
- sich in einer aufhalten: man wird ein seltsames Erlebnis haben.
(ind. ) : - sehen: sorge für die Zukunft, es wird dir niemand helfen, wenn du alt geworden bist;
- besuchen: du wirst zu Ehren kommen.
Rum
Volkstümlich:
(arab. ) : - trinken: deine Völlerei wird üble Folgen haben.
(europ.) : - sehen oder sehen, wie andere solchen trinken: verspricht eine Besserung der eigenen
Lage;
- kaufen: bedeutet Wohlstand, Wohlergehen, Zufriedenheit;
- selbst trinken: du wirst in einer wichtigen Sache ratlos sein; verheißt behagliche Stunden
im eigenen Heim;
auch: sagt Reichtum voraus; in dem Maße, wie man sich auf ausgiebige Vergnügungen
stürzt, fehlt einem
jedoch das moralische Feingefühl;
- verschütten: Leichtsinn.
(ind. ) : - trinken: Besuch meldet sich an.
(Siehe auch "Alkohol")
Rummelplatz
Psychologisch:
Meist ein Kommunikationstraum. Das Unbewußte möchte etwas erleben. Abenteuerlust.
Rumpelkammer
Psychologisch:
Befindet sich meist auf dem Dachboden, dem "Kopf" des Hauses, soll uns also zu mehr geistiger
Betätigung anregen, da sonst wirres Gedankengut Platz greift.
Volkstümlich:


(europ.) : - verheißt, daß man durch altertümliche Dinge sein Glück machen wird.
(ind. ) : - sehen: du wirst verborgene Schätze finden.
Rumpeln (knacken, grollen)
Volkstümlich:
(europ.) : - aus der Erde ein seltsames Grollen hören, wie das einem Erdbeben vorausgeht: Zeichen
zukünftigen Ärgers;
den man nur mit äußerster Vorsicht überwinden kann.
Rund (Siehe "Kreis", "Rand")
Runder Tisch
Allgemein:
Ein runder Tisch steht im Traum für Ganzheitlichkeit. Alle Menschen, die an einem runden Tisch
sitzen, haben den gleichen Rang.
Psychologisch:
Der runde Tisch aus der Artussage verkörpert den Sternenhimmel, da die zwölf Ritter, die an ihm
Platz nehmen durften, den zwölf Tierkreiszeichen entsprechen. Im Traum versucht der Mensch
ständig Vollkommenheit zu erreichen. Der Traum vom runden Tisch stellt dies symbolisch dar.
Spirituell:
Auf der spirituellen Ebene verkörpert der runde Tisch den Rat, den Weg zur Ganzheitlichkeit
gemeinsam mit Gleichgesinnten weiter zu verfolgen.
(Siehe auch "Tierkreis")
Rundfunk (Siehe "Radioapparat")
Runen (altgermanische Schriftzeichen)
Allgemein:
Rune (Schriftzeichen) steht für ein Geheimnis, das man gut hüten soll oder das man lüften wird.
Volkstümlich:
(europ.) : - bedeuten Glücksumstände, die man nicht fallen lassen darf, wenn sie sich einstellen.
(ind. ) : - lesen: dein Geheimnis bleibt gewahrt.
Runkelrüben
Volkstümlich:
(arab. ) : - deine Unternehmungen werden gedeihen;
- in großen Haufen: du läßt dich in großartige Unternehmungen ein.
(europ.) : - im Feldboden sehen: durch geduldiges, zähes Ausharren wird man in einer Sache später
großen Gewinn erzielen;
- ernten: die Belohnung für ein geduldiges Ausharren wird nicht mehr lange auf sich
warten lassen;
- viele in großen Haufen aufgeschichtet sehen: kündet ein Ereignis an, das viele materielle
Vorteile bringt.
Runzeln
Allgemein:
Runzeln sollen nach altindischen Traumbüchern hohes Alter versprechen. Oft erkennt man darin auch
Lebenserfahrung und wird darauf hingewiesen, daß man sie im Alter nutzen sollte oder aber sich nicht
negativ von ihnen beeinflussen lassen darf.
Psychologisch:
Die Falten im Gesicht deuten auf Erfahrungen hin, die wir im Leben machen mußten. Wenn wir sie im
Traumbild sehen oder selbst tragen, suchen uns momentan möglicherweise trübe Gedanken heim,
die wir jedoch schnell abschütteln sollten.
Volkstümlich:
(arab. ) : - im Gesicht haben: das Alter überrascht dich bald.
(europ.) : - im Gesicht haben: hohes Alter; man wird eine schmerzliche Erfahrung machen;


- bei anderen sehen: eine Angelegenheit wird sehr lange eine Rolle spielen;
man sollte andere Menschen nicht so hochmütig behandeln.
(ind. ) : - haben: werde nicht hochmütig;
- sehen: du erreichst ein sehr hohes Alter.
Ruß
Allgemein:
Ruß (Rußig) kann materiellen Gewinn ankündigen. Im Einzelfall weist er auch darauf hin, daß man
sich bei einer Arbeit nicht scheuen darf, "beschmutzt zu werden", weil man nur dann Erfolge erzielen
wird. Teils warnt er auch vor übler Nachrede und Verleumdung.
Psychologisch:
Ein rußiger Ofen oder Kamin läßt immer auf Probleme im Intimleben schließen. Ruß, der sich im
Traumbild niederschlägt, umschreibt die Schattenstellen auf unserer Seele, die meist jedoch ohne
fremde Hilfe beseitigt werden können.
Volkstümlich:
(arab. ) : - sehen: allgemein ein Glückszeichen;
- im Ofen, sich damit beschmutzen: Trauriges erfahren oder angeschwärzt werden.
(europ.) : - Vorsicht vor Freunden, die einen zu beschmutzen versuchen; Mißerfolg in den
Geschäften;
Liebende sind Streitsüchtig und nur mit Mühe zufriedenzustellen;
- sehen: kündet eine unangenehme Arbeit an;
- einen Ofen oder Kamin davon reinigen und sich dabei beschmutzen: verheißt Vorteile
selbst bei schmutzigster Arbeit; du wirst vom Glück begünstigt.
(ind. ) : - rußig sein: Glück und Gewinn werden dein bisheriges Leben vollkommen umstellen.
(Siehe auch "Pech" (Teer), "Schornsteinfeger")
Rüssel
Allgemein.
Rüssel steht als Phallussymbol für sexuelle Bedürfnisse, im weiteren Sinn für die Gesamtheit des
Trieblebens. Er ist der empfindlichste Teil eines mächtigen und starken Tieres. Vermutlich steht der
Elefant für einen nahen Freund oder Geliebten, der viel Einfluß auf Sie hat. Wie der Rüssel mit Ihnen
umgeht und Sie mit ihm, zeigt an, welchem Maß Sie Vertrauen zu diesem Menschen haben.
Psychologisch:
Der Elefantenrüssel wird von manchen Psychoanalytikern als riesengroßes männliches Geschlechtsteil
und demnach als Ausdruck großer Potenz gewertet. Wir schließen uns aber eher der Meinung
moderner Psychologen an, die das Umschlungenwerden von einem Rüssel als Schutz interpretieren.
Volkstümlich:
(europ.) : - sexuell günstig, außer wenn der Elefant sich wild gebärdet; man sollte Riesenkräfte und
Triebe nicht reizen oder treiben lassen;
- einen Elefantenrüssel sehen: man möchte am liebsten weit ausholen, um sich fremde
Güter zu schnappen;
- in Männerträumen: zeigt oft den Wunsch, mit einer liierten oder verheirateten Frau ein
Verhältnis zu beginnen.
(Siehe auch "Elefant")
Rüsselkäfer
Volkstümlich:
(europ.) : - stehen für Geschäftsverlust und falsche Liebesbeziehungen.
Rustikal (bäuerlich)
Volkstümlich:
(europ.) : - ein glückverheißendes Zeichen; bald ein geschäftigeres Leben führen, indem man
erfolgreich sein wird.
Rüstkammer
Volkstümlich:


(arab. ) : - unerwartetes Wiedersehen.
Rüstung
Allgemein:
Dem Träumenden wird durch die Rüstung im Traum die emotionale und intellektuelle Strenge bewußt
gemacht, die entweder bei ihm oder Personen seines Umfeldes zutage tritt. Trägt er selbst eine
Rüstung, ist er vielleicht zu sehr auf Schutz bedacht. Offenbar fühlt ich der Träumende ernsthaft
bedroht und verleiht so seinem Schutzbedürfnis Ausdruck. Sind es andere Menschen, die mit einer
Rüstung angetan sind, so nimmt der Träumende vielleicht nur ihre Verteidigungsmechanismen
wahr.Psychologisch:Die Ritterrüstung war in früheren Zeiten zum Schutz des Ritters bestimmt. So
kann die Rüstung als Traumbild noch heute für den Wunsch des Träumenden sich zu schützen oder
zu distanzieren, gedeutet werden. Sie kann aber auch Aggressivität oder Kampfbereitschaft
signalisieren. Der Schutz durch eine Ritterrüstung kann jedoch in der aktuellen Situation unzeitgemäß
und unpassend sein. Trägt ein anderer im Traum eine Rüstung, so ist dies ein Zeichen, daß dieser auf
der Gefühlsebene leicht zu verletzen ist.
Spirituell:
Auf der spirituellen Ebene stellt die Rüstung Ritterlichkeit, Schutz und das Bedürfnis, zu schützen oder
beschützt zu werden, dar.
(Siehe auch "Held", "Pferd", "Ritter")
Rute
Psychologisch:
Will man sie selbst binden, schafft es aber nicht, hat man im Wachleben verworrene Vorstellungen
oder kommt mit einer bestimmten Arbeit nicht voran. Wer mit Ruten geschlagen wird, ordnet sich
unter, auch wenn es ihm schwerfällt. Wer andere damit schlägt, beweist sein geringes
Anpassungsvermögen oder die Kleinlichkeit, mit der er manches betrachtet.
Volkstümlich:
(arab. ) : - sehen: du hast dich vor Strafe zu fürchten; bestraft werden;
auch: man wird demnächst eine wichtige Verhandlung zu führen haben, die einem viel
Kraft und Energie kosten wird;
- geschlagen werden: du wirst dich in einer schwierigen Sache gut verteidigen;
- jemanden damit schlagen. du bist herrschsüchtig; eigene Pläne werden sich nicht
durchsetzen lassen;
- binden: du hegst üble Vorsätze.
(europ.) : - eine schwierige Aufgabe wird viel Unerfreuliches mit sich bringen;
- sehen: man wird für eine Schlechtigkeit bestraft werden;
- eine sehen: eine Mahnung, denn man hat etwas wichtiges vergessen; manchmal Hinweis
auf Eheliche Untreue;
- binden: man soll nicht zu voreilig handeln; durch Unüberlegtheiten wird man sich selbst
Schwierigkeiten bereiten;
- Bündel von Ruten sehen: die nähere Zukunft wird eine gute Lehrmeisterin sein;
- mit einer geschlagen werden: bedeutet das Gelingen eines Planes oder Vorhabens;
- jemandem damit schlagen: man sollte sich vor Ungerechtigkeiten und Härte anderer
gegenüber hüten;
auch: stelle dich nicht über deine Mitmenschen; ein Plan oder Vorhaben wird mißlingen.
(ind. ) : - damit geschlagen werden: Last und Mühe werden dich noch eine Weile begleiten, aber
plötzlich wird eine neue,
gute Zeit für dich kommen.
(Siehe auch "Peitsche", "Stock")
Rutschbahn
Allgemein:
Rutschbahn symbolisiert nach alter Traumdeutung den Neid der Mitmenschen, weil man viel Glück
und Erfolg hat.
Psychologisch:
Die Rutschbahn im Traum stellt das ewige Auf und Ab dar, mit dem die meisten Menschen im Laufe
ihres Lebens konfrontiert werden; allerdings kann damit auch eine augenblickliche Lebenslage
gemeint sein. Manchmal ist diese Bahn auch eine ebene Eisbahn, auf der man immer und immer
wieder seine Rutschversuche macht. Dann liegt es an der Standfestigkeit (dem Charakter!) des
Träumers, ob er sich im Wachleben einen Ausrutscher leistet oder nicht.


Volkstümlich:
(arab. ) : - du machst viele unnütze Ausgaben.
(europ.) : - sehen: man gibt sich einem Vergnügen hin, daß reine Zeitverschwendung ist; man soll
sich nicht in unsichere Dinge einlassen,
die einem auf die "schiefe Bahn" führen würden.
(ind. ) : - Neider werden dich umgeben, denn zu dir kam nach langem Suchen das Glück ins Haus.
Rutschen
Allgemein:
Dieses Traumbild ist ein Hinweis darauf, daß der Träumende nicht mehr sicher auf den Beinen steht,
sein Standpunkt gefährdet ist, er sich im Leben nicht mehr sicher fortbewegt und eventuell den Halt
verliert. Oft wird mit dem Rutschen im Traum vor dem Fallen gewarnt. Möglicherweise kann man sich
in solch einem Fall in einer bestimmten Position nicht mehr lange halten oder hat nicht genug
Charakterfestigkeit.
Psychologisch:
Der Rutschvorgang deutet auf ein "haltloses Ableiten" nach unten hin, für bedenkenloses und
"ungebremstes" Genießen, für "Haltlosigkeit" im herkömmlichen Sinn. Aber auch für eine Stimmung,
in der man der Meinung ist: Nichts kann mich halten! Auf jeden Fall hat dieser Traum mit einer
Stimmung zu tun, in der man lieber riskiert, "auf die Nase zu fallen", anstatt an Zurückhaltung und
Vorsicht zu denken.
Volkstümlich:
(arab. ) : - du wirst unerwartet in Verlegenheit kommen.
(europ.) : - signalisiert Enttäuschungen in der Liebe; die Geliebten werden Versprechungen nicht
einhalten;
- einen Hügel hinunterrutschen, der mit grünen Gras bewachsen ist: man wird durch
Schmeicheleien in den Ruin getrieben.
(ind. ) : - und dabei fallen: über eine Botschaft wirst du dich sehr erfreuen.
(Siehe auch "Fallen", "Gehen", "Stehen")
Rütteln
Volkstümlich:
(arab. ) : - du mußt vorsichtig sein.
 
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