.
  M
 
M
Allgemein:
"M" als geschriebener, plastisch und gesprochener Buchstabe kann Fruchtbarkeit im Sinne von
schöpferischer Potenz anzeigen, bei Frauen manchmal auch den Kinderwunsch symbolisieren.
Mäander
Allgemein:
Mäander sind sich schlangenförmig dahinziehende Flüsse oder Straßen. Wenn sich im Traum eine
Straße oder ein Weg vor dem Träumenden in vielen scheinbar sinnlosen Windungen und Kurven
ausbreitet, also zu keinem bestimmten Ziel führt, verweist dies darauf, daß der Träumende sich
häufiger dem Fluß der Ereignisse überlassen müßte, ohne über die Richtung nachzudenken.
Manchmal haben Mäander die Aufgabe, das Vorankommen des Träumenden zu verhindern, damit er
sich mehr mit der Situation, in der er sich befindet, und mit sich selbst, beschäftigt.
Psychologisch:
Wasser bewegt sich nach seinen eigenen Gesetzen, und wenn der Träumende in seinem Traum
bemerkt, daß ein Fluß oder eine Straße ihn mit seinen Mäandern umfängt, ist dies eine Aufforderung
an ihn, sich seiner Gefühle stärker bewußt zu werden und sanfter mit ihnen umzugehen. Dies kann
auch im Zusammenhang mit den Beziehungen des Träumenden zu anderen Menschen stehen.
Vielleicht muß er erkennen, daß andere Menschen nicht so freimütig sein können wie er.
Spirituell:
Auf der spirituellen Ebene stehen Mäander im Traum für psychische Dynamik und Entwicklung.
Maasliebchen
Volkstümlich:


(europ.) : - deutet auf Vergnügen.
Maat (Unteroffizier bei der Marine)
Volkstümlich:
(europ.) : - Erfolge durch Eintreten und Handeln in eigener Person.
Machenschaften
Psychologisch:
Hat man im Traum finstere Machenschaften ausgeheckt, ein Komplott oder Ränke geschmiedet, dann
könnte das auf Vorhaben des Wach-Ichs anspielen. Unterbewußt ist einem klar, daß man mehr im
Sinn hat, als man anderen gegenüber zugibt, und der Traum warnt einem vor dem Ergebnis der -
vielleicht nicht hasenreinen - Pläne.
Macht
Allgemein:
Macht ausüben warnt oft vor eigener Herrschsucht, die zu erheblichen Problemen mit anderen führt.
Machtgelüste sind unterdrückte Wünsche aus dem Wachleben, in dem man sich zwar viel einbildet,
aber wenig darstellt. Die sogenannten Waschlappen haben im Traum vielfach Machtgelüste. Wenn
niemand Ihre Macht anerkannt hat oder wenn Sie sich machtlos fühlten; zeigen Sie vielleicht zuwenig
Durchsetzungsvermögen.
Psychologisch:
Hatten Sie im Traum Machtgelüste? Waren Sie davon fasziniert, über andere Menschen Macht zu
haben? In solchen Träumen wird man mit den eigenen Schwächen und Stärken konfrontiert, man
bekommt einen Spiegel vorgehalten, in dem man erkennen kann, wie weit man selbst gehen würde:
Vielleicht hätte man sie nur genützt, um über seinen "Schatten zu springen" und Hemmungen
abzulegen, die aus einem Gefühl der Machtlosigkeit, der Unterlegenheit entstanden sind. Oder man
würde nicht vor Machtmißbrauch zurückschrecken und notfalls "über Leichen gehen". Aus dem
Traumgeschehen und Ihrer Rolle darin können Sie schließen, ob Sie sich generell eher als Opfer der
Mächtigen oder als machthungriger "Täter" sehen.
Volkstümlich:
(arab. ) : - haben und ausüben: du wirst falschen Verdächtigungen ausgesetzt werden.
(europ.) : - haben: man muß versuchen, Abstand zu gewinnen und seine Anlagen zu überprüfen; da
man seine Fehler sieht; je höher die Position
und je größer die Macht und Autorität im Traum, desto größer die Schwierigkeiten auf
dem Lebensweg.
(ind. ) : - besitzen: Eitelkeit, Selbstüberhebung.
Mädchen
Assoziation: - sich entfaltende empfängliche oder Yin- Qualität.
Fragestellung: - Wo in meinem Leben lerne ich, empfänglich zu sein?
Artemidoros:
Das Traumgesicht eines Mädchen prophezeit uns, daß der Ausgang einer Sache schlechter als der
Anfang sein wird; sowie materielle Verluste, denn Mädchen benötigen eine Mitgift.
Allgemein:
Mädchen kann unreife Sexualität oder eine beginnende Liebe anzeigen. Taucht sie in Männerträumen
auf, weist dies auf noch nicht Erwachsene oft verwegene sexuelle Wünsche hin, die im Wachleben als
nicht ganz moralisch gelten. Mit einem hübschen Mädchen tändeln hat weniger mit der
Wunscherfüllung in der Liebe als vielmehr mit unnötigen Geldausgaben zu tun, wobei die Tändelei
zum Vertändeln wird. Der Kuß eines Mädchens deutet an, daß man sich lächerlich macht, wenn man
sexuelle Begierden nicht besser zügelt.
Psychologisch:
Im Männertraum gelten Mädchen häufig als Symbol für spielerische, "unverbrauchte" Erotik - und für
den Wunsch nach sexuellen Erlebnissen mit einem möglichst unerfahrenen (jungen) Mädchen, das
"noch keine Vergleichsmöglichkeiten hat" - was als verlockender Vorteil empfunden wird, wenn es um
das eigene männliche Selbstbewußtsein nicht so gut bestellt ist. Im Frauentraum ist es ein Hinweis
auf die eigene, mädchenhafte Wesensseite oder auf den Wunsch nach kindlicher Unbeschwertheit.
Sehen Frauen sich selbst als Mädchen, obwohl sie schon in den reifen Jahren sind, kann das auch mit
Torschlußpanik übersetzt werden oder mit der Angst, nicht mehr anziehend genug auf den geliebten
Mann oder auf Männer allgemein zu wirken.
Volkstümlich:


(arab. ) : - ein junges sehen: du wirst von Anfechtungen bedroht; hüte dich vor leichtsinnigen
Handlungen;
- von jungen umgeben sehen: bald schöne Stunden in angenehmer Gesellschaft erleben;
- von jung und schönen geküßt werden: man wird in aufrichtig geliebt;
- häßliches küssen oder geküßt werden: in Liebesdingen eine schwere Enttäuschung
erleben; in Schwermut und Herzleid geraten;
- weinen sehen: Glück in der Liebe haben; auch: eine unerwünschte Schwangerschaft
kann bevorstehen;
- schlagen: sich mit einer geliebten Person entzweien;
- verfolgen: deine Leidenschaften führen zu keinem guten Ende.
(europ.) : - wenn nicht um einen einfachen sexuellen Wunschtraum, handelt es sich um
Rückerinnerung oder Umstellung im Wunschleben
und in der Planung; auch: überraschende Nachricht; eine lange, verzögerte Antwort wird
sie schließlich erreichen;
- ein hübsches, strahlendes sehen: verkündet angenehme Perspektiven und Freude zu
Hause;
auch: man sollte sein Geld in den kommenden Tagen zusammenhalten;
- dünn und blaß: man wird in der Familie einen Kranken und viele Unannehmlichkeiten
haben;
- mehrere junge sehen: bringt fröhliche Gesellschaft;
- für Männer, von diesen umschwärmt und umringt werden: man sollte sein
Liebesverlangen etwas zügeln, sonst wird man verspottet;
- junge küssen: bedeutet, daß man sich leicht durch voreilige Handlungen lächerlich
machen kann;
- ein Mädchen küssen: man sollte seine Kraft nicht überschätzen; die eigenen Wünsche
könnten einem schaden;
- von jungen schönen geküßt werden: Ernüchterung nach vorübergehendem Rausch;
- mit jungen tanzen: mahnt zur Herrschaft über seine Begierden;
- junge im Hemd sehen: ist ein Zeichen für Glück und Freude;
- von lachenden umringt sein: man ist das Ziel von Neckereien oder Spötteleien;
- lachende: deuten auf Herzleid;
- weinende: verkünden große Verlegenheit; man wird ein Kind bekommen;
- kleines sehen: Glück; - weißgekleidete sehen: bedeutet eine beglückende Zuneigung;
- häusliche Arbeit verrichten sehen: bedeutet Hochzeit;
- Träumt ein Mann davon, ein Mädchen zu sein, wird er willensschwach sein oder
Schauspieler werden und in Frauenrollen spielen.
- für Frauen, eines sein oder eines begleiten: Sie wollen der Verantwortung entfliehen und
zu "unschuldigeren" Zeiten des Lebens
zurückkehren.
(ind. ) : - schönes: große Geldausgaben;
- küssen: eine freudige Überraschung;
- weinen sehen: man wird dich verraten;
- tanzen sehen: Liebesglück.
(Siehe auch "Frau", "Jungfrau", "Kind", "Kuß", "Menschen")
Made
Allgemein:
Die sprichwörtliche "Made im Speck" ist Sinnbild für Gier und Faulheit - und die Absicht, es sich (auf
Kosten anderer) so richtig gutgehen zu lassen.
Psychologisch:
Made symbolisiert meist fremde Gedanken, Gefühle und Verhaltensweisen aus dem Unbewußten, die
man als "schlecht" ablehnt. Maden können die Unreinheit des Körpers darstellen oder das Gefühl, von
etwas aufgefressen zu werden. Vielleicht hat der Träumende die Vorstellung, in seinem Körper habe
sich etwas ihm Fremdes eingenistet; - um ihre bewußte Annahme und Veränderung muß man sich
mehr bemühen. Wenn im Traum Maden im richtigen Zusammenhang erscheinen, kann dies die
Einstellung des Träumenden zum Tod widerspiegeln. Handelt ein Traum von einem Angler, der Maden
verwendet, bezieht sich dies vielleicht auf Macht und Energie.
Spirituell:
Auf der spirituellen Ebene symbolisieren Maden im Traum die Ängste des Träumenden vor Tod und
Krankheit.


Volkstümlich:
(arab. ) : - sehen: Widerwärtigkeiten und ekelhafte Dinge im Haus erleben;
- essen: Zank und Streit in Aussicht haben.
(europ.) : - suchen, um sie zum Angeln zu verwenden: verkündet großen Gewinn;
- sehen: ein häuslicher Disput;
- auf Fleisch sehen: Vorsicht, gewisse Personen wollen schmarotzerisch am persönlichen
Erfolg teilnehmen
und plündern das Wissen und Können von einem schamlos aus;
- in altem Käse oder altem Fleisch: verkündet eine Bekanntschaft mit einer jungen Dame.
(ind. ) : - sehen: häuslicher Zwist.
(Siehe auch "Wurm")
Madonna
Allgemein:
Das Bild der Madonna veranschaulicht Selbstbesinnung und Reifung genauso wie das Bedürfnis nach
Trost und Sicherheit. Der Träumende hofft auf eine Befreiung von seinen Schuld- und
Minderwertigkeitsgefühlen, traut sich aber nicht, sich dies einzugestehen. Er sollte sich den
Herausforderungen des Lebens selbstbewußter stellen und versuchen, seine Schwierigkeiten selbst zu
bewältigen.
Psychologisch:
Abgesehen von der traditionellen religiösen Bedeutung geht es in Träumen von Madonnenfiguren
(oder auch Madonnenaltären und Wallfahrtsorten) um Themen wie Selbstverleugnung, erhöhte
Opferbereitschaft - aber auch Selbstüberschätzung. Häufig weist die Madonnengestalt im Traum (im
Sinne der "unbefleckten Empfängnis") des römisch- katholischen Glaubens auf eine Ablehnung der
Sexualität hin. Angeblich träumen Frauen besonders häufig von Madonnenbildern, die ihre sexuellen
Empfindungen verdrängen und tabuisieren - oder mit "Sünde" gleichsetzen. Damit rückt das
Unterbewußtsein ihr gestörtes Verhältnis zur eigenen Weiblichkeit zwar nicht "ins rechte Licht" - aber
immerhin in ein "verklärendes", womit die Angst vor der "Todsünde Unkeuschheit" kompensiert wird.
Volkstümlich:
(europ.) : - du wirst im Unglück Halt finden; Befreiung von Leiden oder Krankheit.
Magazin
Volkstümlich:
(arab. ) : - sehen oder darin stehen: Nahrung in Hülle und Fülle bekommen.
(europ.) : - in einem lesen: man wird eine nette Bekanntschaft machen.
(ind. ) : - leeres: Neuigkeiten erfahren;
- volles: eine größere Reise steht dir bevor.
Magd
Volkstümlich:
(arab. ) : - sehen oder sprechen: ärgerliche Dinge erleben;
- mieten: man wird dich verdächtigen.
(europ.) : - anwerben: gilt als Anzeichen eines ehelosen Lebens;
- sich selbst als Magd sehen: bürgt für eine Verbesserung der Verhältnisse durch eine
Heirat.
Magen
Assoziation: - verdauen von Informationen oder Situationen; Verstehen.
Fragestellung: - Welchen Wert hat meine Erfahrung für mich?
Allgemein:
Magen kann körperbedingt nach reichlichem oder verdorbenem Essen auftreten. Tiefenpsychologisch
symbolisiert er alles, was man in sich aufnimmt, was belastet und "verdaut" (verarbeitet) werden
muß.
Psychologisch:
Als Traumsymbol steht er für die geistige und psychische Fähigkeit Dinge aufzunehmen und zu
verarbeiten. Er weist auch auf körperliche Bedürfnisse hin, z. B. wenn der Träumende im Traum
"Hunger" verspürt. Trink und ißt er mit Genuß, ist dies ein Zeichen für seine Lebensfreude, Vitalität


und für seelisches Gleichgewicht. Ist der Magen im Traum allerdings überfüllt, heißt das, daß der
Träumende Schwierigkeiten hat, bestimmte Gefühle, Gedanken oder Erlebnisse zu verarbeiten. Fühlt
man im Traum, daß einen der Magen schmerzt, ohne daß es im Wachleben der Fall ist, so ist das ein
ernstzunehmendes Warnsignal. Es deutet an, daß irgend etwas auf den Magen drückt: eine Sorge,
von der man sich befreien muß, eine Liebelei, die zu Ende geht, oder der Zorn über eine ungerechte
Behandlung, die wir einfach noch nicht verwunden haben.
Volkstümlich:
(arab. ) : - drohender Verlust.
(europ.) : - Warntraum, der oft nach reichlichem Essen eintritt; allgemeine Warnung vor
Übertreibungen;
- sich den Magen verderben: man sollte in einer bestimmten Angelegenheit den Bogen
nicht überspannen;
- Magenkrankheit: bedeutet Schwächung der eigenen Position oder Vermögensverluste.
(ind. ) : - sehen: Armut und Sorgen wollen nicht weichen.
(Siehe auch "Erbrechen", "Leibschmerzen")
Magenbeschwerden
Allgemein:
Wenn der Träumende in seinem Traum Übelkeit verspürt, heißt dies, daß er ein schlechtes Gefühl
hat, das er loswerden muß. Erbricht der Träumende, befreit er sich von diesem schlechten Gefühl.
Möglicherweise liegen dem Traum im Alltag Probleme mit einer Beziehung oder einer bestimmten
Situation zugrunde.
Psychologisch:
Der Träumende wird sehr stark von seinen Emotionen beherrscht. Der Magen des Menschen
funktioniert wie ein Nervenzentrum, welches sehr stark auf negative Reize reagiert. Im Traum äußern
sich diese Zusammenhänge oft als Übelkeit oder Erbrechen.
Spirituell:
Auf dieser Ebene symbolisieren Magenbeschwerden im Traum den sehr großen spirituellen Druck,
dem der Träumende sich möglicherweise aussetzt.
Volkstümlich:
(arab. ) : - daran leiden: Eintritt von Beschwerden aller Art.
(europ.) : - haben: man sollte sich nicht zuviel zumuten, denn man hat ein altes Problem noch nicht
verdaut;
man soll in einer bestimmten Angelegenheit nicht den Bogen überspannen;
- von einer Magenkrankheit geplagt werden: die eigene Position ist zur Zeit geschwächt
und Verluste drohen.
(ind. ) : - Magenbeschwerden haben: deine unregelmäßige Lebensweise bringt dich zu Schaden.
(Siehe auch "Erbrechen", "Krankheit", "Magen", "Übelkeit")
Magenkrankheit (Siehe "Magenbeschwerden")
Magenta (Siehe "Farben")
Mager
Allgemein:Mager wird allgemein als Verheißung von Glück und Wohlstand verstanden, was sich auch
auf Gefühle beziehen kann. Manchmal zeigt das Symbol auch, daß man alte Hoffnungen endgültig
aufgeben sollte, weil sie sich kaum noch erfüllen werden; dafür spricht vor allem, wenn man
abgemagerte Menschen sieht.
Psychologisch:
Hier handelt es sich um geistige oder seelische Magerkeit, die uns das Unbewußte vorgaukelt, damit
wir im Wachzustand mehr auf unsere Mitmenschen zugehen und wohlgemeinte Lehren als geistig
Nahrung zum eigenen Nutzen verarbeiten. Sehen wir uns dürr wie ein Strich durch die
Traumlandschaft gehen, obwohl wir im Wachleben wohl- oder gar überproportioniert sind, kann man
wahrscheinlich damit rechnen, daß uns der Erfolg im Leben einige Zeit versagt bleiben wird.
Volkstümlich:
(arab. ) : - sein: kümmerlichen Zeiten entgegengehen; in eine aussichtslose Lage kommen, die man
sich selbst zuzuschreiben hat.
(europ.) : - selbst sein: verheißt eine kräftige Gesundheit; man wird ein gewünschtes Ziel erreichen;
- sich selbst sehen: man hat sich durch eigenes Verschulden unbeliebt gemacht; schlechte
Zeiten beginnen;


- übermäßig oder unnatürlich mager: man wird über ein Ziel hinausschießen und dadurch
Verluste oder Schädigungen haben;
- magere Frauen sehen: Glück und Erfolg in der Liebe;
- magere Männer sehen: schlechte Aussichten auf die Erfüllung alter Wünsche.
(ind. ) : - werden: Kummer und Sorgen reiben dich auf.
(Siehe auch "Rippe")
Magie / Magier
Assoziation: - Arbeit an der Macht über innere und äußere Welten oder Kräfte; Transformation.
Fragestellung: - Über welche Kräfte bin ich Herr, oder welche Kräfte fürchte ich?
Allgemein:
Wenn der Träumende in seinem Traum Magie anwendet, nutzt er seine Energie, um etwas ohne
Anstrengung oder Schwierigkeiten zu schaffen. Er ist dazu in der Lage, die Situation, in der er sich
befindet, unter Kontrolle zu halten, damit sich die Dinge zu seinem Gunsten entwickeln und er sie
nach seinen Bedürfnissen und Wünschen gestalten kann. Magie sollte nicht mit Hexerei und
Spiritismus verwechselt werden. Deutet der Leser sein Traum, so kann er das Gegenteil des
Geträumten erwarten. Echte Magie ist das Studium der höheren Wahrheiten der Natur.
Psychologisch:
Wenn es im Traum um Magie geht, steht dies im Zusammenhang mit der Fähigkeit des Träumenden,
sich mit seiner tiefsten Macht zu verbinden. Hierbei kann es sich um sexuelle Macht handeln, aber
auch um eine allgemeine Macht über sein Umfeld.
Spirituell:
Auf der spirituellen Ebene ist Magie im Traum das Symbol für eine geheimnisvolle Kraft, die der
Träumende nicht versteht und nachvollziehen kann.
Volkstümlich:
(europ.) : - betreiben: ermahnt zur größten Vorsicht;
- ein Vorhaben mit Magie verwirklichen: es stehen einem angenehme Überraschungen
bevor;
- wenn andere diese Kunst ausüben: bringt Veränderungen aus unerwarteter Quelle
heraus;
- ein Magier sehen: verspricht Überraschungen und unerwartete Ereignisse; einer Person,
die
mit höherer Bildung befaßt ist: interessante Reisen; Kaufleute werden gute Gewinne
machen.
Magnet
Allgemein:
Magnet steht allgemein für die ordnende Kraft von Geist und Logik, denen man mehr folgen soll.
Außerdem kann er Sympathie (Anziehung) oder Abneigung gegen Menschen und Dinge verkörpern;
worauf sich das bezieht, ist nur aus den konkreten Lebensumständen zu verstehen. Jeder Mensch hat
die Fähigkeit, andere Menschen anzuziehen. Wenn ein Magnet im Traum auftaucht, wird diese
Fähigkeit hervorgehoben. Da ein Magnet allein inaktiv ist, steht die Macht, die mit ihm ausgeübt
werden kann, im Vordergrund. Häufig muß der Träumende erkennen, daß der Einfluß, den er auf
andere Menschen ausübt, nicht aus ihm selbst erwächst, sonder aus der Interaktion mit ihnen.
Psychologisch:
Ein Magnet hat die Fähigkeit, ein "Feld" um sich herum zu schaffen, ein Feld magnetischer Energie. In
der Regel macht ein Magnet im Traum den Träumenden auf seine innere Kraft aufmerksam, die so
lange inaktiv ist, bis sie durch die Situation selbst aktiviert wird. Er hat auch im Traumbild etwas
Anziehendes, deutet also auf Verbindungen hin, die wir im Wachleben gern knüpfen möchten, um
unseren Lebensstandard heben zu können. Nehmen wir selbst den Magneten zur Hand, werden wir
diese Verbindungen zu unseren Gunsten nutzen können. Läßt ein anderer den Magneten etwas
anziehen, kann das auf Treulosigkeit im privaten Bereich hinweisen.
Spirituell:Auf der spirituellen Ebene verweist der Magnet im Traum auf das Charisma des
Träumenden.Volkstümlich:
(arab. ) : - sehen oder besitzen: durch Liebeleien in Unannehmlichkeiten geraten;


auch: es besteht die Chance im beruflichen Bereich eine Verbindung einzugehen, die von
großen Nutzen sein wird;
- sehen, wie Gegenstände angezogen werden: man hat einen skrupellosen Gegner, der vor
nichts zurückschreckt,
möglicherweise will er sogar den Lebenspartner abspenstig machen.
(europ.) : - einen sehen: verkündet die Bekanntschaft einer einflußreichen Persönlichkeit;
persönlicher Erfolg
und Sicherheit in geschäftlichen Belangen; sei nicht zu vertrauensselig;
- viele sehen: man wird von schlechten Einflüssen vom Pfad der Tugend abgebracht; eine
Frau droht einem in den Ruin zu treiben;
- sehen wie Gegenstände davon angezogen werden: man wird etwas verlieren, was einem
teuer ist;
- selbst von einem anderen angezogen werden: man wird sein Herz an jemanden
verlieren;
- mit einem hantieren und andere Menschen oder Gegenstände damit anziehen: bedeutet
Trennung oder Entfernung
von einem lieben Menschen oder etwas Teurem;
- Einer Frau verheißen Magneten, daß sie beschützt und wohlhabend sein wird.
(ind. ) : - sehen: Anschluß an einen guten Freund;
- du fesselst alle Menschen durch dein einnehmendes Wesen.
Magnetit (Siehe "Edelsteine")
Mähen
Allgemein:
Mähen (Gras, Getreide) soll nach altindischer Traumdeutung raschen Erfolg und Aufstieg ankündigen.
Psychologisch:
Sind Sie selbst im Traum der Mähende, dann bringen Sie die Ernte ein, Sie werden also Erfolg haben.
Sehen Sie hingegen jemand anderem dabei zu, dann scheint Ihnen der Erfolg nicht sicher, ein
Anderer könnte die Früchte Ihrer Arbeit ernten.
Volkstümlich:
(arab. ) : - sehen (Getreide): an die Zukunft erinnert werden;
- sich selbst dabei sehen: man soll den eingeschlagenen Weg mit Zielstrebigkeit
weiterverfolgen,
da er ein erfolgreiches Leben verheißt; finanzielle Sorgen werden sich von selbst lösen.
(europ.) : - sehen: verheißt Glück und Segen im Beruf.
(ind. ) : - du wirst nie in Not kommen.
Mäher
Psychologisch:
Übersetzt oft das Sprichwort vom Hochmut, der vor dem Fall kommt. Betätigen wir aber selbst die
Mähmaschine, versuchen wir im Wachleben, Konkurrenten nicht zu hoch kommen zu lassen. Wer den
Mäher nur hört, dem spielen im wachen Zustand vielleicht die Nerven manchen Streich oder jagen
ihm Gedanken durch den Kopf, die nur mühsam verarbeitet werden können.
Volkstümlich:
(europ.) : - untätig sehen: verkündet Krankheit oder Verlust;
- arbeiten sehen: bedeutet auch für den Träumenden eine gute Ernte.
(ind. ) : - arbeiten sehen: du wirst ein schnelles Emporkommen haben.
(Siehe auch "Gras", "Maschine", "Rasen", "Wiese")
Mahlen
Allgemein:
Mahlen (Kaffee, Getreide) verheißt finanzielle Gewinne ohne große Anstrengung.
Psychologisch:
Hier wird geistige Nahrung verarbeitet, die im Wachleben zum eigenen Nutzen verwendet werden
soll. Das Mahlen hat stets eine positive Tendenz.
Volkstümlich:
(arab. ) : - Getreide: mit guten Einnahmen rechnen können;
- Kaffee: deine Völlerei führt dich ins Verderben.


(europ.) : - in einer Mühle: bedeutet immer Glück;
- Getreide: Vermögensvermehrung; Glück;
- Kaffee: du wirst Besuch erhalten;
- Pfeffer: traurige Nachrichten; Krankheit und Kummer.
(ind. ) : - Getreide: du wirst Gäste empfangen.
(Siehe auch "Mühle")
Mahlstein
Volkstümlich:
(europ.) : - einen benutzen: Anstrengungen werden einem Glück bringen.
Mahlzeit
Allgemein:
Träume vom Essen symbolisieren die Aufnahme psychischer Energie, einen Kräftezuwachs. Mahlzeit
kann tatsächlich auch auf Hunger (oft bei Diäten) oder Eßstörungen (Magersucht, Bulimie) hinweisen.
Psychologisch:Die Mahlzeit ist ein Traumsymbol für eine psychische Energiezufuhr.- Wer im Traum
eine Mahlzeit zu sich nimmt, wird seelisch gefestigt durchs Wachleben gehen.- Wird sie mit anderen
Personen eingenommen, ist dies ein Zeichen für die seelisch-geistige Kommunikation mit anderen,
und der Hinweis, man sollte mehr für die geistige und seelische Übereinstimmung mit engen
Freunden sorgen.
- Die sehr kleine, ärmliche oder schlecht schmeckende Mahlzeit zeigt häufig Verbitterung oder Reue
an.
- Zu reichliche Mahlzeit warnt vor Egoismus und Habgier.
- Läßt der Träumende aber andere zuschauen, während er ißt, sollte er einmal überlegen, ob er
seinen Mitmenschen
gegenüber nicht zu egoistisch auftritt.
- Bewirtet er andere, findet er leicht Kontakt, weil er sich seiner Umgebung gegenüber großzügig
zeigt.
- Menschen mit starkem Glauben sehen die Mahlzeit oft als eine Art Abendmahl.
- Wichtig für die Traumdeutung sind die beim Mahl gereichten Speisen, die auf die entsprechenden
seelischen
Funktionen oder Probleme hinweisen, und wie viele Personen an der Mahlzeit teilnehmen.
- Auch die Form des Tisches kann aufschlußreich sein.
Volkstümlich:
(arab. ) : - halten: ärmliche Verhältnisse in Aussicht haben;
- gute wünschen: seines Lebens nicht froh werden.
(europ.) : - entweder ein Nottraum oder Ersatz für Abneigung gegen Essen im Wachen; auch: man
wird nicht
verhindern können, wie Lappalien wichtige Angelegenheiten und geschäftliche
Unternehmungen beeinträchtigen;
- eine gute Mahlzeit bereiten: bedeutet Armut;
- eine kärgliche zubereiten: bedeutet Wohlstand;
- eine reichliche alleine einnehmen: man macht sich durch eine Rücksichtslosigkeit oder
einen Mangel an Mitgefühl unbeliebt;
- eine reichliche mit anderen zusammen einnehmen oder mit ihnen teilen: man macht sich
durch Entgegenkommen beliebt;
enge Freundschaft;
- eine kärgliche einnehmen: man empfindet über etwas Reue;
- eine einnehmen wollen, aber nichts zu essen finden: bringt eine Veränderung im Leben;
bedeutet Reichtum;
- eine einnehmen wollen, doch der Tisch ist leer: im Moment fehlen einem wichtige
Lebensenergien,
oder diese werden einem von andere geraubt;
- beiwohnen: künftiger Wohlstand;
- halten: sorgenfreies Leben;
- eine gute bereiten: bedeutet Armut.
(ind. ) : - halten: sei kein Verschwender;
- sehen: du kommst zu Macht und Reichtum.
(Siehe auch "Bäcker", "Backofen", "Essen", "Herd", "Hunger", "Küche")


Mähne (Siehe "Pferd")
Mahnung
Psychologisch:
Mit dem Traumsymbol Mahnung ist eine Ermahnung verbunden, bewußter und verantwortlicher mit
seinen Energien umzugehen.
Volkstümlich:
(europ.) : - eine erhalten: man sollte alles vermeiden, was zur Vernachlässigung des Geschäftes
beiträgt;
- eine Zahlungsmahnung: finanzieller Erfolg ist in Sicht.
Mai (Monat)
Volkstümlich:
(europ.) : - prophezeit glückliche Zeiten und Vergnügen für junge Leute; eine scheinbar launische
Natur bedeutet
plötzlichen Kummer und Freuden, die von Enttäuschungen überschattet werden.
Maibaum
Allgemein:
Allgemein steht er oft für die neu entdeckten schöpferischen Kräfte, die einfach mehr genutzt werden
sollen. Ein Maibaum im Traum stellt das männliche Prinzip dar und den "Tanz", den der Träumende
erlebt, wenn es ihm gelingt, mit seinem eigenen Universum ins reine zu kommen. Der Maibaum
symbolisiert den zentralen Pol der Welt, den der Träumende für sich selbst errichtet. Wenn ein Traum
von einem Maibaum handelt, kann dies sexuelle Bedeutung haben und bringt als Phallussymbol
erwachende sexuelle Bedürfnisse zum Vorschein. Er kann auch darauf verweisen, wie der Träumende
mit seinem Leben umgeht.
Psychologisch:
Feierlichkeiten und Anlässe für Feiern sind wichtig für den Menschen, damit er sich mit sich selbst
wohlfühlt. Häufig ist der Maibaum ein Symbol für Festlichkeit und für den Beginn eines neuen
Lebensabschnitts. Er kann im Traum aber auch die verstreichende Zeit darstellen, vielleicht auch
Hinweise auf die Zeitplanung geben, die in manchen Situationen notwendig ist.
Spirituell:
Auf der spirituellen Ebene ist der Maibaum im Traum ein Phallussymbol, das Abbild männlicher
Spiritualität und lebensspendender Energie.
Volkstümlich:(europ.) : - sehen: du wirst bald ein großes Glück erleben; man wird von einem lieben
Menschen ein Geschenk erhalten
oder einen Wunsch erfüllt bekommen; auch: Festlichkeiten;
- abreißen, fortwerfen oder verwelkte sehen: Trennung von einem geliebten Menschen
oder Verlust eines teuren Andenkens.
Maiblumen
Allgemein:
Das Maiglöckchen, das den Mai einläutet, weist auf ein Liebeserlebnis hin, das bitter enden könnte
(denn Maiglöckchen sind giftig!). Maiblume kann auch die Erfüllung von Wünschen durch andere
versprechen. Ist die Blume welk, muß man oft mit der Trennung von einem nahestehenden Menschen
rechnen.
Volkstümlich:
(arab. ) : - sehen: man darf im Leben noch viel Freude erwarten; in unmittelbarer Zukunft wird man
ein Geschenk
von einem Freund erhalten, mit dem man nicht gerechnet hat.
(europ.) : - Geschenk aus lieber Hand.
(ind. ) : - sehen: du wirst von guten Menschen ein Geschenk erhalten.
Maikäfer
Allgemein:
Maikäfer verkörpert Probleme für die nächste Zeit; fängt man ihn, kommt aber alles doch noch zu
einem guten Ende.
Volkstümlich:
(arab. ) : - sehen: Verluste erleiden; Ärger und Schwierigkeiten im Beruf sagen sich an;


auch: sagen den Spott von Freunden in bezug einer unglücklich verlaufenden
Liebesaffäre voraus;
- fangen: widerwärtige Zufälle zu überwinden haben.
(europ.) : - sehen: bringen Widerwärtigkeiten, denen man nur mit Mühe entgehen kann; verkünden
Ärger oder Schwierigkeiten;
kündigen einen unliebsamen Kompagnon an, obwohl man einen kooperativen erwartet
hatte; Verluste drohen;
- fangen: eine verdrießliche oder schwierige Angelegenheit wird glücklich erledigt; man
wird neue Freundschaften schließen können.
(ind. ) : - fangen: du wirst dir durch deine Güte treue Freunde erwerben;
- sehen: der Geiz ist keine schöne Tugend;
- fliegen sehen: du wirst Verluste erleiden.
Mais / Maisfelder
Medizinrad:
Schlüsselworte: Nährmittel; Gleichgewicht; Verbindung mit der Erde; Gesundheit; Teilen; weiblicher
Segen; Ernte; die ewige Mutter; Beschützer; mit der Erde assoziiert; Mutter Erde.
Beschreibung: Mais zählt zusammen mit der Bohne und dem Gartenkürbis im Medizinrad zu jenen
Pflanzen, die im inneren Kreis des Medizinrads mit der Position der Mutter Erde in Verbindung
gebracht werden. Mais ist eine Feldfrucht, die Kolben bildet und ursprünglich aus Nord-, Mittel- und
Südamerika stammt. Mais ist ein Hauptnahrungsmittel der Menschen dieses Kontinents: Er wurde
zusammen mit der Bohne und dem Gartenkürbis als die »drei Schwestern« bezeichnet. Es gibt eine
ganze Reihe von Legenden darüber, wie die drei Schwestern zu den Menschen kamen. Eine berichtet
vom Tod der Ersten Frau im Kindbett und von ihrer Beerdigung durch ihren guten Sohn, der als
ausgewachsener Mensch zur Welt gekommen war. Nach einiger Zeit kehrte der Sohn an das Grab
seiner Mutter zurück, und aus ihrem Körper waren die drei Schwestern gewachsen, während ihrer
Stirn die heilige Tabakpflanze entsproß. Und so heißt es, daß Erste Frau ihren Körper der Mutter Erde
gab, damit die Menschheit über die Jahrtausende ernährt werden konnte. Eine andere Geschichte
handelt davon, daß die drei Pflanzen Immer zusammen wachsen, um die Menschen daran zu
erinnern, daß Harmonie der Welt viel zuträglicher ist als Uneinigkeit. Es heißt, daß die drei Pflanzen,
indem sie sich gegenseitig in ihrem Wachstum unterstützen, die Menschen dazu inspirieren, gleiches
zu tun. Mais, Bohne und Gartenkürbis ergänzen sich in ihrem Wachstum und sorgen für eine
ausgewogene Mahlzeit, wenn sie zusammen verspeist werden. Die drei Schwesterpflanzen galten
auch als spirituelle Gaben. Insbesondere Mais war, zu Mehl gemahlen, eine häufige zeremonielle
Zutat. Alle drei gehörten zum Inhalt von Medizinbeuteln, dem Träger eine gute Verbindung zur Erde
zu garantieren.
Allgemeine Bedeutung: Was dir Nahrung bringt; was du nähren möchtest; ein Wunsch nach
Harmonie; Führer zu mehr Harmonie.
Assoziation: -
Transzendente Bedeutung: Eine Offenbarung deiner Verbindung mit der Mutter Erde; eine erhaltene
oder verschenkte Gabe.
Psychologisch:
Der Maiskolben ist ein Phallussymbol, das über die Lebens- und die Liebeskraft des Träumenden
etwas aussagen soll.
Volkstümlich:
(arab. ) : - sehen, essen oder ernten: schlechte Aussichten im Beruf haben.
(europ.) : - das Enthülsen der Maiskolben verheißt vielfältigen Erfolg und Freude;
- andere bei der Maisernte sehen: man wird am Glück von Freunden oder Verwandten
teilhaben;
- durch ein grünes und üppiges Maisfeld mit schwer herunterhängenden Kolben wandern:
deutet
auf großen Wohlstand für den Bauern hin; es verheißt gutes Getreide und reiche Ernten,
sowie
Harmonie zu Hause; jungen Leuten werden viel Freude und wahre Freunde
vorausgesagt;
- verdorbene Kolben: es kündigen sich Enttäuschungen und Verluste an;
- wird junger Mais neu gepflügt: verheißt Gunst bei einflußreichen Personen und
zukünftigen Erfolg;
- reifer Mais: verkündet Ruhm und Wohlstand;
- ernten sehen: die größten Wünsche werden in Erfüllung gehen;


- geschälter Mais: deutet auf ertragreiche Verbindungen und uneingeschränkte
Begünstigungen hin;
- grünen Mais essen: verheißt Harmonie unter Freunden und glückliche Verbindungen für
junge Leute.
(Siehe auch "Bohnen", "Gartenkürbis")
Maisbrei
Volkstümlich:
(europ.) : - sehen: die Liebe wird einem in den Bann ziehen; man erholt sich von lästigen Aufgaben
und plant für eine erfolgreiche Zukunft.
Maiskolben (Siehe "Mais")
Maismehl
Volkstümlich:
(europ.) : - sehen: es steht die Erfüllung von Wünschen an;
- es als Brot essen: man wird sich selbst Hindernisse in den Weg legen.
Maitrank
Volkstümlich:
(arab. ) : - hüte dich vor Schmeichlern.
(europ.) : - zeigt Schmeichler und Versucher an, denen man am besten ganz aus dem Weg gehen
soll.
(ind. ) : - trinken: halte dir die Schmeichler vom Hals.
Major
Volkstümlich:
(europ.) : - du hast strenge Behandlung nötig; man wird Streit bekommen.
Majoran (Siehe "Gewürz", "Kranz")
Makkaroni
Allgemein:
Makkaroni (oder ähnliche Teigware) hat mit zeitlicher Länge zu tun. Sie warnt entweder davor, etwas
voreilig erledigen zu wollen, das sich nicht beschleunigen läßt, oder fordert auf, endlich etwas zum
Abschluß zu bringen; das versteht man aus den konkreten Lebensumständen.
Volkstümlich:(europ.) : - sehen: Mahnung, sich in einer Sache zu beeilen;
- in großen Mengen sehen: man sollte Geld für die nächste Rezession sparen;
- essen: eine Angelegenheit, die man bald beendet sehen möchte, zieht sich in die Länge;
du wirst stets reichlich gute Nahrung haben;
- sich schmecken lassen: bedeutet Geldverlust;
- Junge Frauen, die Makkaroni sehen, machen die Bekanntschaft eines aufregenden
Fremden.
Makrelen
Volkstümlich:
(europ.) : - im klaren Wasser sehen: verheißt Erfolge;
- geräucherte und nicht frisch: Enttäuschungen.
(Siehe auch "Fisch")
Make up
Assoziation: - Bild; weibliche Projektion.
Fragestellung: - Wie zeige ich mich meiner Umwelt?
Psychologisch:
Es ist der Wunsch der Seele schöner zu sein, als sie ist. Mitunter kann auch der Versuch dahinter
stecken, etwas häßliches damit kaschieren oder verbergen zu wollen.
(Siehe auch "Fassade", "Kosmetik")
Malachit
Medizinrad:


Schlüsselworte: Geschmeidig; Verzierung; sinnlich; Kommunikation; subtile Energien; übersinnliche
Kräfte; Mond der ersten Fröste.
Beschreibung: Malachit, im Medizinrad zusammen mit Kupfer das Mineraltotem der im Mond der
ersten Fröste (24. Oktober bis 21. November) Geborenen, ist ein Smaragd- bis schwarzgrünes
Kupferkarbonat. Er wurde zu Schmuckstücken verarbeitet oder zu Vasen und kleinen Statuen. Dem
Malachit sollen insbesondere spirituelle Energien innewohnen, die dem Menschen helfen, feinfühliger
hinsichtlich des geistigen Aspekts zu werden. Angeblich steigert er die Aufnahmefähigkeit für subtile
Energien und übersinnliche Kräfte.
Allgemeine Bedeutung: Eine Periode von gesteigerten übersinnlichen Fähigkeiten; der feinfühligere
Aspekt deiner Natur; offen für den Großen Geist.
Assoziation: -
Transzendente Bedeutung: Eine Gabe übersinnlicher Bewußtheit.
Malen
Assoziation: - Veränderung; Verschönerung.
Fragestellung: - Was möchte ich ändern oder verbessern?
Allgemein:
Im Wachzustand erkennt der Mensch seine kreativen Fähigkeiten oft nicht. Wenn ein Traum vom
Malen handelt, dann macht dies den Träumenden auch auf andere Talente aufmerksam, von denen er
noch nichts ahnt. Wenn er in seinem Traum Gemälde betrachtet, zeigt dies, daß er sich Ideen und
Vorstellungen widmet, die ihm bisher nicht bewußt waren. Streicht der Träumende in seinem Traum
etwas an, dann verweist dies auf erkennbare Veränderungen in seinem Denken und Fühlen.
Psychologisch:
Malen kann im positiven Sinn anzeigen, wie man sich in nächster Zeit weiterentwickelt und das Leben
gestaltet. Trifft das nicht zu, kann es auf Täuschungen und Beschönigung oder die Neigung zu
übertriebenen Optimismus oder Pessimismus hinweisen; dabei muß man vor allem noch den
Symbolgehalt der Farben berücksichtigen, die zum Malen verwendet werden und das, was man malt
oder was gemalt wird. Weil Malen sehr viel mit Selbstausdruck zu tun hat, kann es eine wichtige Rolle
spielen, wie der Träumende in seinem Traum malt. Beschäftigt er sich beispielsweise mit Miniaturen,
dann muß er sich auf die Einzelheiten konzentrieren. Widmet er sich großen Bildern, muß er
möglicherweise eine globalere Perspektive entwickeln.
Spirituell:
Auf dieser Ebene bedeutet Malen, daß sich der Träumende spirituelle Szenarios erschafft.
Volkstümlich:
(arab. ) : - sich malen lassen: Eitelkeit schafft Herzleid;
- heben sich bei einem Bild besonders die Farben
Blau, Grün und Weiß hervor, wird man noch viel Glück im Leben haben;
Während Rot und Schwarz auf Streitigkeiten und Not hindeuten;
Braune Farbtöne warnen vor einem möglichen Unfall.
(europ.) : - es selbst tun: verkündet allerlei Liebeleien;
- mit Farbverwendung von Weiß, Grün, Blau und allen zarten Schattierungen: bedeutet
ungetrübtes Glück;
- mit Rot: zeitweise Glücksstörungen durch Zank und Streit;
- mit Gelb: zeitweise Glücksstörungen durch Neid;
- mit Grau: zeitweise Glücksstörungen durch melancholische Gedanken;
- mit Schwarz: zeitweise Glücksstörungen durch Kummer und Trauer;
- mit Braun: zeitweise Glücksstörungen durch äußeres Mißgeschick;
- sich malen lassen: man zügele seine Geltungssucht und verkneife sich "grandiose
Auftritte";
(ind. ) : - sich malen lassen: dein Liebesglück dauert an;
- ein Bild: du wirst durch eine Frau Förderung finden.
(Siehe auch "Bilder", "Farben", "Gemälde", "Künstler", "Renovieren")
Maler
Allgemein:
Maler(in) kann im Sinne von Künstler (Kunst) verstanden werden. Als Handwerker deutet er an, daß
man sich anstrengen muß, um Ansehen und Erfolge zu erzielen. Er bringt auch erotische Bedürfnisse
zum Ausdruck oder kündigt eine Überraschung an.


Psychologisch:
Tritt in unseren Träumen meist als beschwingter, aber etwas leichtsinniger Mann auf, der seinen
Pinsel (nach Auffassung vieler Traumforscher ein reines Sexualsymbol) schwingt und in bunten
Farben das malt, was wir im geheimen vom Wachleben erwarten. Was er schwarz auf weiß zeichnet,
ist besonders zu beachten, es könnte eine etwas triste Situation in unserem Wachleben beschreiben.
Volkstümlich:
(arab. ) : - arbeiten sehen: dein verständnisloses Urteil bringt dich in eine unangenehme Lage;
- bei der Arbeit zusehen: unter guten Lebensbedingungen wird man ein hohes Alter
erreichen;
- selbst sein: wage dich nicht an schwierige Dinge;
- sich als einen solchen sehen: man wird sich demnächst auf eine Liebesaffäre einlassen;
- von einem gemalt werden: eine alte Verbindung lebt möglicherweise wieder auf.
(europ.) : - Symbol für die Sehnsucht oder Hoffnung auf ein neues, anderes Leben, den Wunsch nach
Umstellung,
die Planung von Veränderungen in erotischer Hinsicht; Glück in Sicht;
- einen sehen: man hat sehr viel Glück beim anderen Geschlecht und wünscht sich eine
Veränderung im Leben;
- oder Malerin bei der Arbeit sehen: verheißt im allgemeinen Glück und verheißt ein hohes
Alter.
(ind. ) : - sehen: du wirst ein überraschendes Bild sehen;
- sein: du liebst das Schöne.
(Siehe auch "Maler", "Palette", "Pinsel")
Malven
Artemidoros:
Malven sind nur für Schuldner gut, weil sie den Magen reizen und den Stuhlgang fördern; es gleichen
nämlich speziell der Magen und die Eingeweide einem Gläubiger. Die Blüte der Malven bringt nur
Gärtnern und Bauern Glück, während sie allen Plackereien und Reisen angekündigt. (Pflanze des
Totenkultes)
Malz / Malzextrakt
Volkstümlich:
(europ.) : - Malzextrakt: Zeichen für Heirat und häusliche Freuden;
- brauen: ist ein Zeichen für Heirat, Glück und Erfolg;
- eine Menge sehen: Wohlstand, langes Leben, Gesundheit.
Malzdrinks
Volkstümlich:
(europ.) : - deuten auf ein angenehmes Leben und Reichtümer hin;
- zu sich nehmen: man wird sich in gefährliche Angelegenheiten engagieren, aber letztlich
einigen Profit daraus schlagen.
Mammut (Tier)
Volkstümlich:
(europ.) : - scheinbar unüberwindliche Hindernisse konfrontieren einem, die durch eheliche
Anstrengungen überwunden werden.
Manager
Assoziation: - Arbeit an der Organisation.
Fragestellung: - Inwieweit bin ich zu mehr Effizienz bereit?
Psychologisch:
Ein Autoritäts-Wunschtraum! Er symbolisiert die versteckt unsichtbare Macht.
Mandala


(Graphische Figur - Kreis oder Vieleck - mit ausgeprägtem Mittelpunkt, die in der indischen Religion
als Meditationshilfe verwendet wird.)
Assoziation: - Die Gesamtheit des Selbst; Ganzheit.
Fragestellung: - Wo in meinem Leben bin ich bereit, meinem Wesen ganzheitlichen Ausdruck zu
verleihen?
Allgemein:
Das Mandala zählt zu den mächtigsten Symbolen, die häufig in Träumen auftauchen und - obwohl sie
nicht erkannt werden - uns meist Wichtiges mitzuteilen haben. Es besteht aus einem Kreis, der ein
Viereck einschließt, und in dessen Mitte befindet sich in der Regel eine Figur (die häufig uns selbst
darstellt). Jung gab diesem Motiv den Hindu-Namen "Mandala" oder "magischer Kreis" und sah darin
eine Darstellung der menschlichen Seele. Dieses Symbol erscheint weltweit als Grundmuster:
Romulus legte dem Bauplan Roms das Mandala zugrunde, und viele andere Städte der Antike -
einschließlich Jerusalem - haben ebenfalls diese Form. Der Hindutempel wird als Mandala gebaut. Es
stellt die vier Ecken der Erde dar, die um ihre Mitte kreisen, oder "das Ich, das in Zeit und Raum um
sich selbst kreist" - das heißt, eine vollständige Integration des äußeren und inneren Selbst. In der
hinduistischen und buddhistischen Kunst stellt das Mandala das Universum und die innere Welt der
Menschenseele dar. Es lohnt sich, darüber nachzudenken, daß jedes kreisförmige Symbol - Kreis,
Scheibe, Erdkugel, Rad, ja sogar ein Hula-Hoop-Reifen - ein Mandala sein kann. Obwohl das Symbol
schwer zu erkennen ist, wird es sich wegen seiner Wichtigkeit häufig selbst zu erkennen geben. Es
wird einem "sagen", daß es wichtig ist, indem es sich weigert, aus den Gedanken zu verschwinden.
Beim Erwachen kann man sich vielleicht manchmal ein bestimmtes, einem zunächst belanglos
erscheinendes Bild nicht aus dem Kopf schlagen. Jedes derartige Bild ist wahrscheinlich wichtig, und
wenn es kreisförmig ist, könnte es ein Mandala sein. Ob es nun ein Mandala ist oder nicht, ist für den
Träumer nicht besonders wichtig, solange es als wichtiges Symbol erkannt wird. Vermutlich wird man
es als solches erkennen, weil es einem nicht aus dem Kopf geht. Über die Bedeutung des Mandala
könnte man zwar noch seitenlang schreiben, doch dies würde dem durchschnittlichen Träumer nicht
unbedingt weiterhelfen. Leider bleibt es, wenn es erkannt ist, eines der Traumsymbole, die besonders
schwierig zu verstehen sind - einfach, weil seine Bedeutung so mysteriös ist und anscheinend
Assoziationen mit den Tiefen der Träumerseele vorhanden sind. Es kann das Konzept des gesamten
eigenen Lebens, von der Geburt bis zum Tod ausdrücken. Das Mandala könnte in Ihrem Traum auch
als Kaleidoskop oder in geometrischen Mustern, wie man sie mit dem Zirkel anfertigt, auftauchen.
Jede Farbe in Verbindung mit dem Mandalasymbol kann - wie Farben überhaupt - wichtig sein. Eine
Zeichnung von Ihrem Traum anzufertigen ist dann ganz besonders nützlich, wenn ein Mandala darin
im Mittelpunkt steht. Einige Psychologen raten dazu, das Symbol, das Sie im Traum sahen, nicht
einfach minuziös nachzuzeichnen, sondern es als Ausgangspunkt zu verwenden und den eigenen Stift
oder Pinsel improvisieren zu lassen. Wenn möglich, sollte man für das eigene Traumbild Farben
verwenden und auch Wörter einbauen, wenn diese einem im Traum begegneten. Vermutlich findet
man heraus, daß man einige Bildteile sehr genau zeichnen möchte, während andere sich fast von
selbst zeichnen - fast so, als ob man sie träumt. Das fertige Traumbild zeigt dann das Muster des
eigenen derzeitigen Lebens mit seinen Bedrohungen oder Freuden, Wünschen oder Ängsten. Die
Bereiche des Bildes, die aus dem eigenen Unbewußten hervorgegangen sind, werden einem Hinweise
auf die Richtung, die man einschlagen soll, geben.
Psychologisch:
Ein Mandala ist eine heilige Form, die in Abwandlungen bei den meisten Religionen vorkommt.
Typisch für ein Mandala ist ein Kreis, der ein Quadrat mit einem Symbol im Zentrum umschließt; es
stellt die Ganzheitlichkeit des Lebens dar. Meistens wird ein Mandala als Hilfsmittel bei Meditationen
verwendet. Auf dieser Basis kann es zu einem persönlichen Symbol für die Reise vom Chaos zur
Ordnung werden. Das Mandala, von C.G. Jung als archetypischer Ausdruck der Seele verstanden,
kann oft im Traum auftauchen, ohne daß der Träumende weiß, was es darstellt. Erst wenn er es
danach malt, kann er es als Mandala erkennen. Dies zeigt, daß das Mandala ein echter Ausdruck der
Individualität des Träumenden und seiner Vorstellung von Ganzheitlichkeit ist.
Spirituell:
Sobald der Mensch sein Ich und die damit verbundene Individualität verstanden hat, strebt die Seele
nach Darstellung. Der Gleichzeitige Ausdruck von Ganzheitlichkeit und Getrenntsein in dieser Figur
katapultiert den Träumenden in einen völlig neuen Raum. Das Mandala im Traum kann Maßstäbe für
spirituelle Fortschritte setzen.
Mandarin
Volkstümlich:
(arab. ) : - (vornehmer chinesischer Beamter): du sollst dein Wissen vermehren.


(ind. ) : - du solltest dein Wissen nicht vernachlässigen.
Mandel
Artemidoros:
Mandeln, Nüsse, die sogenannten Haselnüsse und alles, was aufgeknackt wird, bedeutet wegen des
Geräusches Aufregungen und, weil sie von Natur aus bitter sind, Kümmernisse. Ich kenne einen
vornehmen Griechen, dem es träumte, er bekomme von jemand eine Nuß, und als er aus dem Schlaf
erwachte, hielt er sie tatsächlich in der Hand. Es ergab sich, daß viel Unheil über ihn hereinbrach und
er schließlich seine bürgerlichen Rechte verlor.
Allgemein:
Mandel essen verheißt Erfolg und Anerkennung, bittere Mandel aber eine Enttäuschung.
Psychologisch:
Ein Symbol erotischer Weiblichkeit. In der traditionellen Deutung gilt die Bittermandel als Hinweis auf
eine Enttäuschung, die süße Mandel als Glückssymbol.
Volkstümlich:
(arab. ) : - essen: überlasse dich nicht der Feinschmeckerei.
(europ.) : - bedeuten zukünftige Freunde, auch soll man die Neugierde bewältigen; gute Gesundheit,
die allerdings von Trauerphasen begleitet ist;
- süße essen: verheißt Anerkennung durch andere oder Gewinn dank seiner Freunde;
- bittere essen: bringen Verdruß und gelten für Enttäuschungen im Freundes- oder
Bekanntenkreis und Erkrankungen; ein Aufbruch zu neuen Ufern ist unvermeidlich.
(ind. ) : - essen: sorge dich nicht, es wird wieder alles gut.
Mandelbaum
Volkstümlich:
(arab. ) : - grüner: deine Zukunft gestaltet sich annehmbar;
- blühender: hoffe auf eine fröhliche Zeit;
- verwelkter oder umgestürzter: dein gegenwärtiges Glück wird bald verschwinden.
(europ.) : - blühen: deine Herzenswünsche erfüllen sich.
(ind. ) : - blühender: deine Wünsche werden Gehör finden.
Mandelholz
Volkstümlich:
(arab. ) : - Geldverlegenheit.
Mandorla (Mandelförmiger Heiligenschein um die ganze Gestalt) (Siehe "Aura")
Manege (Siehe "Arena", "Kreis", "Zirkus")
Mangel
Volkstümlich:
(arab. ) : - leiden: dein Bestreben, etwas Höheres zu erreichen, wird sich nicht erfüllen.
(ind. ) : - leiden: es werden bessere Tage kommen; auch: beinhaltet Hilfe von einem guten Freund,
aber Trennung von Angehörigen;
- (Wäschemangel) drehen: geordnete Häuslichkeit.
Mangold
Artemidoros:
Mangold ist nur für Schuldner gut, weil sie den Magen reizen und den Stuhlgang fördern; es gleichen
nämlich speziell der Magen und die Eingeweide einem Gläubiger.
Manieren (Verhaltensweise)
Volkstümlich:
(europ.) : - Menschen mit schlechten Manieren sehen: weist auf das Fehlschlagen von Vorhaben hin,
die
durch das unleidliche Wesen einer in die Angelegenheiten verwickelte Person verursacht
werden;


- auf Menschen mit guten Manieren treffen: man wird vom augenblicklichen Stand der
Dinge
angenehm überrascht sein; alles wendet sich zum Vorteil.
Maniküre
Allgemein:
Maniküre steht für Oberflächlichkeit, die sich vom äußeren Schein blenden läßt oder nach
Scheinerfolgen strebt. Pflegt man die Nägel eines anderen, warnt das oft vor Täuschungsversuchen,
die entlarvt werden.
Volkstümlich:
(europ.) : - bei anderen sehen: man soll sich nicht düpieren (täuschen) lassen, denn der Schein
trügt;
- bei sich selbst oder bei sich machen lassen: bedeutet im Fall eines Frauentraumes Erfolg
durch
glänzendes Aussehen; im Fall eines Männertraumes: man wird einen Scheinerfolg
erzielen oder
ist geneigt, einen nicht vorhandenen Erfolg vorzuspiegeln;
- selbst bei jemand anderem vornehmen: man legt jemanden hinein oder unternimmt ein
Versuch dazu.
Mann
Assoziation: - Yang-Aspekt; aktiv.
Fragestellung: - Wo in meinem Leben bin ich zu mehr Selbstbehauptung bereit?
Allgemein:
Mann (männlich) versinnbildlicht als Ursymbol meist Bewußtsein, Verstand, Geist, Tatkraft und Willen,
oft gepaart mit Härte und Aggressivität. Bei Frauen kann er sexuelle Bedürfnisse anzeigen. Weitere
Bedeutungen ergeben sich aus folgenden Begleitumständen:
- Alter Mann taucht oft im Sinne von Führer oder Guru (siehe unter diesen Stichwörtern) auf.
- Junger Mann kann auf Rastlosigkeit, Unruhe, Tatendrang oder ungezügelte Sexualität hinweisen.
- Dicker Mann wird häufig im Sinne von Weichherzigkeit und Mitgefühl verstanden.
- Großer Mann warnt vor Aggressivität oder Überbetonung des Verstandes.
- Kleiner Mann kann Minderwertigkeitsgefühle (oft auch sexuelle) versinnbildlichen.
Psychologisch:
Nach C.G. Jung bedeutet der unbekannte Mann, der im Männertraum auftritt, die unbewußte
Schattenseite des Träumers, die ihn im Wachleben zu einer Auseinandersetzung mit sich selbst und
seinen eigenen Mängeln zwingen möchte. In Frauenträumen ist er der Animus, die unbewußte
männliche Seite der Frauenpsyche. Bei jungen Mädchen erscheint dieser Animus oft in Gestalt des
Lehrers, des Vaters oder eines Idols. Träumen Frauen von einem unbekannten Mann, so spiegeln sich
in diesem Bild ihre Erwartungen an einen Partner und dessen von der Frau erwünschten
Eigenschaften wider. Diese Erwartungen werden bereits in der Kindheit und Jugend der Träumenden
durch den Vater festgelegt bzw. geprägt. Entspricht jedoch der wirkliche Partner der Träumenden
diesen unbewußten Erwartungen nicht, sind Probleme und Enttäuschung die Folge. Spricht eine
Träumerin mit einem jungen Mann, darf sie mit viel Ablenkung im Alltagsleben rechnen, die sie
manche Sorge vergessen läßt. Befolgt man im Traum den Rat eines alten Mannes, kann man auf eine
glückliche Wende im Wachleben hoffen. Einen dunklen Mann sehen, bedeutet nach altägyptischer
Traumweisheit, daß Gefahren auf den Träumer lauern.
Volkstümlich:
(arab. ) : - einen großen und starken sehen: du wirst eine ärgerliche Begegnung haben;
- ein unbekannter junger: Sorgen; kann auch auf Leichtsinn hindeuten, der fatal enden
könnte;
- mit Bart: in nächster Zeit droht Zorn und Zwietracht;
- kleinen sehen: Verhöhnung deiner Persönlichkeit;
- mit langen Haaren und großen Bart: sei nicht furchtsam, es kann dir nichts geschehen;
- alter: langes Leben; man wird gute Ratschläge bekommen, die einem zu Glück
verhelfen;
- dicker: es stehen dir gemütliche Stunden bevor;
- für Frau - viele Männer sehen: du wirst mehrere Körbe austeilen.
(europ.) : - bei Frauen sexuell-erotisch zu verstehen, bei Männern als Auseinandersetzung mit sich
selbst durch innere Beobachtung der eigenen
Mängel zu verstehen;


- sehen oder mit einem verkehren: handelt es sich um einen alten Mann, wird man einen
guten
Rat erhalten; handelt es sich um einen jungen Mann, kommt es zu Unruhe oder
Ruhelosigkeit;
- für Männer; einen ohne Kopf sehen: man handelt völlig unüberlegt und sollte seine
"Kopflosigkeit" überwinden;
- junges Mädchen hat einen bekommen: es wird noch lange warten müssen, bis es in
Wirklichkeit soweit kommt;
- Frau wird von einem geschlagen: sie wird von ihm unaussprechlich geliebt;
- ein gutaussehender Mann, gut gebaut und sportlich: man wird das Leben in vollen Zügen
genießen und große Besitztümer erlangen;
- mißgestaltet und mürrisch: es erwarten einem Enttäuschungen und Schwierigkeiten;
- als Frau einen dicken sehen: sieht einer Frau jeden Wunsch von den Augen ab;
- einen jungen sehen: die nächste Zeit wird sehr unruhig und eine Strapaze für die
Nerven;
- Träumt eine Frau von einem gutaussehenden Mann, wird ihr eine Auszeichnung zuteil.
Ist er häßlich, wird sie Ärger durch einen angeblichen Freund bekommen.
(ind. ) : - Auch ein unbekannter alter Mann, der wohlgestaltet ist, bedeutet das Schicksal des
Menschen,
ein bekannter meist das des Träumenden.
Ein unbekannter junger Mann dagegen bezeichnet stets einen Feind;
jedoch bedeutet ein bekannter junger Mann entweder diesen selbst oder eine ihm
ähnliche Person
oder einen Namensvetter.
(Siehe auch "Alter", "Lehrer", "Mann", "Menschen", "Vater" und andere männliche Symbole)
Manna
Volkstümlich:
(europ.) : - sehen: bedeutet einen unverhofften Reichtum.
(Siehe auch "Religiöse Bilder")
Mannequin
Allgemein:
Mannequin steht allgemein für die Überbewertung der äußeren Schönheit; manchmal weist es auf
den Wunsch nach einem erotischen Abenteuer hin.
Psychologisch:
Ein Wunschtraum der Männer. Bei Frauen wie "Make up" zu deuten.
Volkstümlich:
(europ.) : - sehen: als Männertraum - man sucht ein galantes Abenteuer, das aber Vorsicht bedingt,
weil es teuer zu
stehen kommen kann; als Frauentraum - sie bekommt ein schönes neues Kleid;
- selbst sein: man möchte etwas sein, was man nicht ist, oder etwas haben, was man nicht
bekommen kann.
(Siehe auch "Kosmetik", "Make up", "Mode", "Model")
Männerkragen
Volkstümlich:
(europ.) : - sehen: man wird eine Herrenbekanntschaft machen;
- bügeln: deutet auf Ärger und Verdruß mit einer männlichen Person hin;
- umbinden: man wird an einer offiziellen Feier oder Zusammenkunft teilnehmen oder zu
einer solchen eingeladen werden;
- umbinden wollen und nicht damit zurechtkommen: eine dringende Angelegenheit sollte
schnellstens erledigt werden.
Manöver
Volkstümlich:
(arab. ) : - fröhliche Abwechslung.
Mansarde (Zimmer im Dachstuhl)
Psychologisch:


Symbol für einen Raum, der einen "weiten Überblick" gestattet. Traditionell: ein Armutssymbol. Bevor
es üblich wurde, Dachgeschosse zu Luxuswohnungen und Ateliers auszubauen, hatten Dienstboten
und mittellose, alleinstehende Leute bescheidene Dachkammern zur Wohnung. Die Mansarde war
häufig die billigste Möglichkeit, überhaupt "ein Dach über dem Kopf" zu haben - natürlich ohne
Heizung, Wärmedämmung und Fernblick. Träume von Mansarden haben bei alten Menschen oft noch
dieses Sinnbild einer "armseligen Behausung" (und die Angst davor) an sich. Deswegen hängt der
Sinn solcher Träume auch vom Alter (und sozialem Umfeld) des Betreffenden ab. Für junge Leute
kann die Mansarde ein Symbol der ersten Unabhängigkeit (Singlewohnung) von zu Hause sein, von
der im wahrsten Sinn des Wortes geträumt wird.
Volkstümlich:
(arab. ) : - bewohnen: dein Hochmut macht dich lächerlich.
(europ.) : - eine berufliche Beförderung wird sehr schnell folgen.
Mannschaftsspiele
Psychologisch:
Träume von Mannschaftsspielen beziehen sich unweigerlich auf unser Verhalten zu den
"Mannschaften", denen wir im realen Leben angehören - am Arbeitsplatz, in der Familie. Alles, was in
einem Fußball-, Handball-. Basketball-, Volleyball- oder sonst einem Mannschaftsspiel passiert, ist ein
Hinweis auf die eigenen Teampartner im Leben. Eifersüchteleien, Neid, Enttäuschungen, aber auch
Freundschaft und Freude des Traums haben ihre Parallelen im Leben, nur wird der Traum einem nicht
in dieser direkten Form vorführen, sondern eher die Ursachen dafür. Hat man im Traum ein Tor
geschossen oder sogar ein Eigentor? Hat man ein Foul begangen? Auch die anderen Beteiligten im
Traum sollte man sich beim Fußball oder Handball näher betrachten. Beim Fußball oder Handball mag
der Torwart jemanden verkörpern, der einem an etwas bestimmten hindern will, und auch der
Schiedsrichter wird seine Rolle spielen.
(Siehe auch "Ball", "Schiedsrichter", "Spielen")
Manschetten
Allgemein:
Spielen sie im Traum eine Rolle, hat man - wie es im Volksmund heißt - vor irgend etwas
Manschetten. Freilich ist die Angst, die daraus spricht, unbegründet, wenn der Abschluß der
Hemdsärmel sauber ist.
Volkstümlich:
(europ.) : - saubere: verheißen Erlangung einer guten, hohen Stellung; berufliche oder wirtschaftliche
Vorteile;
- schmutzige: zeigen Hindernisse und Verlust der Stellung und Ansehen an; berufliche
oder wirtschaftliche Schwierigkeiten;
- bügeln: bedeutet Ärger und Verdruß mit einem Mann.
(ind. ) : - tragen: sei nicht so hochmütig;
- schmutzige: Trennung;
- verlieren: eine Sorge wird von dir genommen;
- von Spitzen: du wirst zu Würden gelangen;
- zerrissene: Einbuße an Ansehen.
(Siehe auch "Hemd", "Kleidung")
Manschettenknöpfe
Volkstümlich:
(europ.) : - man wird kämpfen müssen, um dem Stolz nachzukommen; normalerweise gelingt einem
das;
- aus Diamanten und ist der mittlere länger als die anderen: man genießt Wohlstand oder
eine schöne Zeit mit tollen Freunden.
(ind. ) : - eine Sorge wird sich verlieren.
Mantel
Assoziation: - Schutz; Bedeckung.
Fragestellung: - Was verberge ich?
Allgemein:


Der Mantel ist das, was uns einhüllt, warm hält und manchmal verhüllt. Man wird etwa feststellen,
daß man ja den Mantel oder Überzieher eines anderen trägt; mehr als einmal ging ein junger Mann
im Mantel der Mutter. Da war offenbar die zweite Geburt aus der Mutterwärme in die kühlere Welt
seelisch noch nicht geschehen.
Psychologisch:
Je nach der Persönlichkeit des Träumenden ist der Mantel ein Traumsymbol für den Schutz, aber auch
für die Verhüllung. Aber auch auf die Schutzbedürftigkeit von dem Träumenden bekannten Personen
kann durch dieses Bild hingewiesen werden. Etwas wird verhüllt - ein Geheimnis, das man sich nicht
entreißen lassen möchte, die Liebe, die man sich bewahren will. Zieht man sich einen neuen Mantel
an, wird man nach außen hin glänzen und viel Verständnis für sich finden können. Ein zu weiter oder
zu kurzer Mantel deutet an, daß man zwar den guten Willen hat, ein Geheimnis für sich zu behalten,
daß es uns aber irgendwann einmal entfleuchen könnte. Wer sich selbst oder einen anderen mit
einem Mantel zudeckt, möchte im Wachleben über irgend etwas den Mantel des Schweigens breiten.
Ein sorgfältig zugeknöpfter Mantel oder ein Kleidungsstück mit Schnallen verweist auf Zurückhaltung.
Spirituell:
Der Mantel ist Sinnbild des Schutzes.
Volkstümlich:
(arab. ) : - Träumt ein Machthaber, er ziehe sich einen Mantel an, wird er einen großen Namen und
guten Ruf bekommen,
weil der Mantel stets über den anderen Kleidungsstücken getragen wird und
entsprechend ein guter Name alles
Tun und Lassen des Menschen umkleidet;
ist der Träumende kein Machthaber, sondern ein gemeiner Mann, wird er reiche
Einkünfte, Schutz und Sicherheit
in seinem Gewerbe finden.
- Zieht er einen Mantel aus Chasdion an, wird sein Reichtum noch ansehnlicher sein, als
seinem Namen und Stand gebührt;
ist der Mantel aus Leinen oder Baumwolle, wird er in seiner Arbeit Schutz und Hilfe von
geringen Leuten erhalten,
ist er blau, zu größerem Vermögen kommen,
wenn rot, große Mittel in Form von gemünztem Gold erwerben entsprechend der Dichte
und Festigkeit des Mantels;
einer von gelber Farbe prophezeit finanzielle Schwierigkeiten und Verlust der Macht,
ein grüner Reichtum und Machtzuwachs mit Hilfe einer Frau.
- Dünkt es einen, er habe seinen Mantel verloren, wird er seines Reichtums verlustig
gehen, in Not geraten
und seine Macht verlieren.
- Verbrennt der Mantel, wird er vom Machthaber gestraft werden, ist er in Stücke
gegangen oder mürbe geworden,
werden sein Vermögen und seine Stellung Schaden leiden.
- Träumt der Kaiser, er ziehe sich einen Mantel an, weil es regnet oder taut, wird er Schutz
zur Linderung seiner
Bedrängnis finden; ist der Mantel aus Biberfell, wird er ein übelgesinntes, mächtiges Volk
zur Hilfeleistung im
Kampf gegen Feinde verpflichten.
Wirft er wegen der Kälte einen Mantel über, wird er seine Schätze und seinen reichen
Besitz sichern und schützen.
Dünkt es ihn, es zeige sich irgendein Schaden am Mantel, wird das Gesicht sich an den
erwähnten Völkerschaften erfüllen.
- anziehen: man wird bald die Gelegenheit erhalten, an einem erfolgversprechenden
Projekt mitzuarbeiten;
- tragen oder sehen: Würde und hohe Achtung erlangen;
- schöner: Ehre und Ansehen;
- einen neuen tragen oder anlegen: deine Verhältnisse werden sich bessern;
- zerrissener sehen: eine schmerzliche Trennung überstehen müssen;
- alten oder zerrissenen tragen: du erregst Mitleid; man sollte sich hüten, durch ein
Mißgeschick ein Nachteil zu erfahren;
- beschmutzt sehen: du wirst von Unwohlsein und Krankheiten geplagt werden;
- zu groß: Betrübnis;
- verlieren: du wirst in familiäre Sorgen kommen;


- einer anderen Person umlegen: durch Zuvorkommendheit wirst du deine Widersacher
beschämen;
- ein Freund sich in einen hüllen sehen: dieser wird sich unaufrichtig verhalten und
Schaden verursachen;
- jemand abnehmen sehen: man wird dich beschämen;
- jemanden mit einem Mantel verhüllt sehen: Verstellung.
(europ.) : - Trieb zur Verhüllung, oft Angst, durchschaut oder entlarvt zu werden;
- neu und eleganten sehen: bedeutet das Ende einer traurigen Zeit sowie Ansehen und
Ehrungen;
man hat Chancen, die man wahrnehmen sollte; auch: man gelangt zu literarischen
Ehren;
- einen neuen anziehen oder tragen: die Lage wird sich verbessern;
- einen neuen ausziehen: bedeutet Verschlechterung der Lage;
- verlieren: Betrübnis und Not; man muß sein Glück zurückerobern, nachdem man bei
Spekulationen zu gutgläubig war;
- zerreißen: Trennung oder Existenzveränderung; man ist innerlich wütend;
- zerrissenen sehen: man wird einen engen Freund verlieren; die Geschäftsaussichten sind
trostlos;
- alten sehen: magere Erbschaft; es droht Mißgeschick;
- einen alten anziehen oder tragen: bringt Not und Sorgen;
- einen alten ausziehen: bringt eine Erleichterung;
- ausbessern: eine verfahrene Sache macht Sorgen;
- jemanden fest darin eingehüllt sehen: es besteht die Gefahr, durch Unaufrichtigkeit
hintergangen oder geschädigt zu werden; auch Ankündigung eines Geheimnisses;
- mehrere Mäntel sehen: man wird in eine aussichtslose oder verworrene Lage geraten;
- den eines anderen tragen: man wird einen Freund um Schutz bitten;
(ind. ) : - haben: Ehre und Ansehen;
- zu großer: Betrübnis wird dich heimsuchen;
- schöner: du hast nach langer Zeit wieder Glück.
(Siehe auch "Kleidung")
Manteltasche
Psychologisch:
Darin soll im Traum ein "kleines Geheimnis" gut aufgehoben sein - und verborgen bleiben.
(Siehe auch "Mantel")
Mantille (Schulterumhang für Frauen; Spitzenschleier über Kopf und Schultern.)
Volkstümlich:
(arab. ) : - deine Eitelkeit bringt dir Schaden.
Mantra
Allgemein:
Ein Mantra ist die Hervorbringung eines Klangs, der sich auf einen Namen oder einen Aspekt Gottes
und dessen kreative Schwingung bezieht. Häufig ist ein Mantra dreisilbig. Es wird verwendet, um dem
eigenen und dem Zentrum des Universums näherzukommen. In Träumen kann sich das Mantra aus
dem Klang des eigenen Namens entwickeln. Das Mantra wird als der persönlicher "Schlüssel" zu
universellem Wissen verstanden.
Psychologisch:
Wenn man Träume als ruhevolle Aufmerksamkeit betrachtet, kann die Verwendung eines Mantras
eine tiefgreifende Auswirkung auf den Traumzustand haben, weil es dem Träumenden hilft, sich im
Traum besser zu konzentrieren. Auf diese Weise fällt es dann leichter, die Spontaneität ihrer Bilder,
die das Mantra hervorruft, während des Traums aufzunehmen.
Spirituell:
Auf der spirituellen Ebene führt ein ständig wiederholtes Klanggebilde wie das Mantra im Traum
schließlich eine Bewußtseinsveränderung herbei.


Manufaktur
Volkstümlich:
(europ.) : - eine große Manufaktur drückt ungewöhnliche Aktivität in Geschäftskreisen aus.
(Siehe auch "Fabrik")
ManuskriptAllgemein:Manuskript kann vor Neugierde warnen oder das Bedürfnis nach
Selbstdarstellung und Mitteilung verkörpern.Psychologisch:
Der Traum will Sie an unerledigte Arbeiten erinnern. Haben Sie versucht, eine dringende
Verpflichtung zu verdrängen? Aber auch vor Neugierde und zuviel Selbstdarstellung wird gewarnt.
Volkstümlich:
(arab. ) : - Sorge und Kummer.
(europ.) : - eins sehen allgemein: man weiß nicht so recht wie man sich verhalten soll;
es wäre aber unklug, ein bestimmtes Vorhaben weiter auf die lange Bank zu schieben.
- ein unvollendetes: steht für Enttäuschungen;
- ein deutlich geschriebenes, vollendetes: große Hoffnungen werden sich erfüllen;
- an einem arbeiten: man wird um etwas sehr bangen;
- unscharfe Formulierungen vermeiden: man wird bei seinen Plänen Erfolg haben;
- vom Verleger abgelehnt: kündigt eine erfolglose Phase im Leben an; die Wünsche
werden aber später Wirklichkeit;
- verlieren: steht für kommende Enttäuschungen.
(ind. ) : - lesen: du interessierst dich zu viel für andere Menschen;
- schreiben: all deine Wünsche werden sich erfüllen;
- einsenden: gib deine Hoffnungen auf, dich werden in allernächster Zeit andere Dinge
beschäftigen.
Mappe
Allgemein:
Mappe verstehen altindische Traumdeuter als Symbol für ein Geheimnis, das man bald lüften wird.
Volkstümlich:
(arab. ) : - sehen oder besitzen: es ist gut, wenn du verschwiegen bist.
(europ.) : - eine Reisemappe: unerwartetes Abenteuer;
- sehen: es wird einem bald ein Geheimnis anvertraut;
- verlieren: verkündet, daß dem Träumenden etwas Wichtiges verborgen bleiben wird;
- finden: das Gegenteil.
(ind. ) : - öffnen: du wirst ein Geheimnis ergründen;
- tragen: lasse dich nicht in gefährliche Abenteuer verwickeln.
Märchen
Psychologisch:
Märchen kommen in unserer Zeit häufig in Träumen vor - vor allem bei Frauen. Psychologen haben
festgestellt, daß die Geschichte "Die Schöne und das Biest" in verschiedenen Varianten in den
Träumen von Frauen durchgespielt wird. Diese Frauen leiden darunter, daß die Beziehungen,
zwischen Mann und Frau so schwierig sind in einer Welt, in der die männlichen und die weiblichen
Haltungen noch nicht ganz miteinander versöhnt sind.
Märchengestalten
Psychologisch:
Ihre Symbolische Bedeutung hängt vom Inhalt des jeweiligen Märchens ab, was aber sicher nicht
immer "märchenhaft einfach" zu entschlüsseln ist - im Gegenteil. Daß es sich bei Aschenputtel um
weibliche Machtkämpfe (um die Liebe eines Mannes) handelt, ist klar. Aber daß Schneewittchen in
einigen Deutungen als Nymphomanin mit Kastrationsgelüsten gilt, macht den Versuch, die
Märchensymbolik nach aktuellem Verständnis zu "übersetzen", ziemlich kompliziert. Als Hinweis kann
gelten: Die weibliche Hauptfigur einer Märchenhandlung stellt die eigene "Rolle" im Leben einer Frau
dar - der männliche Märchenprotagonist entspricht dem Ich im Männertraum. Alles klar? Trotzdem:
Bitte nicht alles Märchenhafte zu wörtlich nehmen - und lieber keine Frösche küssen!
Marder
Artemidoros:


Der Ichneumon und der Marder bedeuten, weil sie wild und schwer zu zähmen sind, abgefeimte und
verschlagene Menschen, die dem Träumenden nie wohlgesinnt sein können, und zwar bezeichnet der
Ichneumon Männer, der Marder Frauen.
Allgemein:
Marder warnt vor ungezügelter, oft sexueller Triebhaftigkeit, manchmal auch vor Klatsch und Tratsch.
Psychologisch:
Dieses Tier symbolisiert im Traum Aggressivität. Unbeherrschtheit und die männliche Triebkraft, wie
auch Leidenschaft und Lebenskraft. Mit diesem Traumbild wird der Träumende manchmal gewarnt,
sich selbst nicht zu überschätzen, mehr Rücksicht zu üben oder seine Aggressionen mehr zu
kontrollieren. Es kommt im Traum immer auf den Zustand des Marders an: Ist er alt, krank, gezähmt
oder schläft er, drückt sich darin der Wunsche des Träumenden nach mehr Selbstbeherrschung aus.
Volkstümlich:
(arab. ) : - sehen: behüte deinen Besitz, damit du nicht bestohlen wirst;
auch: in unmittelbarer Nähe ist ein Mensch, der durch seine Hemmungslosigkeit in bezug
auf seine eigenen
Vorteile vor nichts zurückschreckt und noch beträchtlichen Schaden anrichten kann;
- schlagen: Ärger durch böse Weiber; Widerwärtigkeiten bleiben dir nicht erspart;
- einen töten: man wird einen drohenden Verlust noch rechtzeitig abwenden und Probleme
beseitigen können;
- schießen: du wirst durch fremde Personen zu Geld kommen.
(europ.) : - Symbol für zu starke sexuelle Triebhaftigkeit; man muß sich mehr zusammennehmen;
- sehen: verheißt einen Diebstahl oder Betrug dem man selbst zum Opfer fallen soll;
- töten: Befreiung von Widerwärtigkeiten und Überwindung aller Hindernisse.
(ind. ) : - du wirst mit Klatschbasen zu tun haben;
- sehen: sorge für die Zeit der Not.
(Siehe auch "Fuchs", "Raubtier")
Margarine
Allgemein:
Margarine soll nach alten Traumbüchern auf bevorstehende Not und Entbehrungen hinweisen.
Volkstümlich:
(arab. ) : - man sucht dich zu täuschen.
(ind. ) : - auch die fetten Zeiten können sich ändern.
Margarite
Volkstümlich:
(arab. ) : - dich liebt ein reines Mädchen (Jüngling).
Maria
Allgemein:
Maria symbolisiert Mutter oder Natur, geistige Inspiration, die Materie belebt. Oft kommen darin auch
Sanftmut und reiche Gefühlswelt zum Ausdruck. Allgemein kann man daraus auf Reife und
Vergeistigung einer Persönlichkeit schließen.
(Siehe auch "Madonna", "Religiöse Bilder")
Mariengras
Medizinrad:
Schlüsselworte: Respekt; Verbindung mit der Erde; Weisheit; winterhart; schilfartig; lang; süß;
Gabe; Vorbereitung; Verstehen; Haare von Mutter Erde; Waboose, nördlicher Hüter des Geistes.
Beschreibung: Das Mariengras wird als Pflanze mit dem Norden und Waboose, dem nördlichen Hüter
des Geistes assoziiert. Mariengras, mit botanischem Namen Hierochloe odorata, ist ein winterhartes,
am Rande von Feuchtgebieten wachsendes schilfartiges Gras und war vor der Besiedlung
Nordamerikas durch die Europäer weit verbreitet. Nach seiner fast völligen Ausrottung kam es eine
ganze Zeitlang aus Kanada in die USA. Nun aber haben die Menschen angefangen, Mariengras in
verschiedenen Landstrichen Nordamerikas wieder heimisch zu machen. Früher wurde Mariengras,
bevor man es schnitt, geflochten und erhielt deshalb auch die Bezeichnung »das Haar der Mutter«.
Im allgemeinen diente es als Rächermittel und es hieß, daß der süße Duft der verbrennenden Pflanze
positive Energien und gute Geister anziehen und eine gelungene Zeremonie verheißen würde.
Allgemeine Bedeutung: Der Stand deiner Beziehung zu Mutter Erde; der Grad deines Respekt für die
Erde.


Assoziation: -
Transzendente Bedeutung: Für den Traumzustand gute Energien und gute Geister herbeiholen.
Marine
Assoziation: - Beherrschung der Gefühle; hat gelegentlich einen homosexuellen Unterton.
Fragestellung: - Welche Emotionen bin ich zu beherrschen bereit?
Volkstümlich:
(europ.) : - sehen: man wird lästige Hindernisse überwinden;
- verängstigt sein: man wird ungewöhnliche Hindernisse überwinden müssen, bevor man
sein Glück macht;
- eine verwahrloste Marine: ist ein Hinweis auf unvorteilhafte Freundschaften in Beruf oder
Liebe.
Marinesoldat
Volkstümlich:
(arab. ) : - sehen: rechne mit kriegerische Zeiten.
(europ.) : - sein: man wird eine lange, interessante Reise in ferne Länder machen;
- das Schiff ohne einem abfährt: Rivalen werden einem schweren Schaden zufügen.
Marienkäfer
Volkstümlich:
(arab. ) : - kommt er auf einem zu geflogen: man wird in Zukunft viel Glück haben;
- davon fliegen: man darf sein Glück nicht zu erzwingen versuchen und sollte lieber auf
sein Schicksal vertrauen.
(europ.) : - Glück in kleineren Vorhaben.
Marionette
Allgemein:
Marionette bringt meist zum Ausdruck, daß man sich abhängig fühlt; das kann sich auf andere
Menschen, Leidenschaften oder konkret auf Suchtmittel beziehen, die man mißbraucht. Wenn im
Traum eine Marionette vorkommt, hat der Träumende vielleicht das Gefühl, Umstände oder Menschen
seiner Umgebung beeinflussen zu können. Die Marionette kann jedoch auch für die mechanischen
Prozesse des Seins stehen, für jene Dinge, die automatisch im Hintergrund geschehen.
Psychologisch:
Wenn eine andere Traumfigur die Marionette führt, hat der Träumende vielleicht das Gefühl,
manipuliert zu werden. Es ist die Aufgabe des Träumenden, zu ergründen, was er im täglichen Leben
dazu beiträgt, daß er zum Opfer wird. Ist der Träumende von einer Marionette gelenkt, dann hat er
begriffen, daß ihm Bürokratie Schwierigkeiten bereitet. Was eigentlich zum Vorteil des Träumenden
gereichen sollte, hat sich in eine Art Manipulator verwandelt.
Spirituell:
Auf der spirituellen Ebene bedeutet die Marionette im Traum, daß der Träumende sich als Marionette
im Plan des Größeren Ganzen begreift.
Volkstümlich:
(europ.) : - sehen: bedeutet Treue von Seiten der Untergebenen;
- sein: man ist von irgend etwas oder irgend einem abhängig.
(Siehe auch "Puppe")
Marken (Briefmarken)
Volkstümlich:
(arab. ) : - sehen oder aufkleben: du wirst von Abwesenden Nachricht erhalten;
(ind. ) : - auf einem Brief: eine Nachricht aus der Ferne.
Markensammlung
Volkstümlich:
(ind. ) : - deine Mühe ist zwecklos.
Marketender (Händler, der die Truppe ins Manöver und ins Feld begleitet.)
Volkstümlich:
(arab. ) : - oder Marketenderin: man wird dich gut verpflegen.
(europ.) : - oder Marketenderin: verheißen Hilfe in allen Lebenslagen.


(ind. ) : - Marketenderin: Rettung aus dringender Not.
Markise
Volkstümlich:
(europ.) : - sehen oder sich unter einer befinden: falsche Freunde werden einem überreden, sich
durch üble
Machenschaften zu bereichern; beschütze diejenigen, die unter Deiner Obhut stehen.
Markklöse
Volkstümlich:
(arab. ) : - neue Freundschaft.
Markstein
Volkstümlich:
(arab. ) : - du wirst Schaden an deiner Gesundheit erleiden.
(ind. ) : - deine Gesundheit muß dir vorgehen.
Markt
Artemidoros:
Der Marktplatz ist das Symbol von Verwirrung und Getöse, weil die große Menge sich dort einfindet.
Leuten, die auf dem Markt zu Hause sind, bringt es Glück, wenn sie ihn im Traum, von Menschen
wimmelnd und lärmerfüllt, schauen. Ist er jedoch verlassen und still, prophezeit er ihnen Stockung
des Geschäfts, allen anderen aber große Sicherheit. Ein bepflanzter Marktplatz wird natürlich für
jeden unbetretbar, gleichgültig, womit er bepflanzt ist. Es behaupten einige, daß ein solcher Zustand
dem Gemeinwesen, wenn es glückliche Zeiten durchlebt, Hungersnot, wenn es von einer Hungersnot
heimgesucht wird, glückliche Zeiten bedeute.
Allgemein:
Markt versinnbildlicht zwischenmenschliche, teils sexuelle Beziehungen, die man nach den Vorgängen
auf dem Markt individuell deuten muß. Oft kommt darin auch Geschäftstüchtigkeit oder
übersteigertes Streben nach materiellen Besitz zum Vorschein. Wenn der Träumende sich in seinem
Traum auf einem Mark sieht, verweist dies auf seine Fähigkeit, mit dem Alltagsleben
zurechtzukommen und Beziehungen zu anderen Menschen einzugehen. Speziell ist er dazu in der
Lage, sich auf eine Menschenmasse zu beziehen. Ein Markt ist auch ein Ort, an dem gekauft und
verkauft wird; daher gibt dieses Traumbild auch einen Hinweis darauf, wie der Träumende sein
eigenes Kaufen und Verkaufen bewertet.
Psychologisch:Ein Mark ist ein belebter Ort. Wenn er zum Thema eines Traums wird, kann dies eine
Aufforderung an den Träumenden sein, sich besser um sich selbst zu kümmern und nicht zu viel Zeit
mit vielen Menschen zu verbringen. Der Traum könnte auch die Empfehlung an den Träumenden
enthalten, in seinem Beruf geschäftstüchtiger zu werden oder sich stärker von Kreativität
beeinflussen und leiten zu lassen, statt eine Sache nur aus kommerziellen Gründen zu betreiben. Ein
Markt ist daher im Traum ein ambivalentes Symbol. Der Markt drückt im Traum meist die Beziehung
des Träumenden zu seinen Mitmenschen aus. Er ist ein Platz der Kommunikation, der Begegnung mit
unseren Mitmenschen. In seiner Weitläufigkeit und in der Vielfalt seiner Angebote kann man sich
allerdings auch verlieren. Dabei ist es immer wichtig näher auf den Markt einzugehen: Können wir
uns im Traum für nichts, was wir dort sehen, entscheiden, sind wir auch im Wachleben vor eine heikle
und schwierige Situation gestellt und werden wohl nicht so bald erreichen, was wir gerne wollen.
Handelt es sich im Traum um einen belebten Markt, auf dem interessante Dinge passieren, so ist dies
ein Hinweis auf die Kontaktfreudigkeit des Träumenden und seine Ausgeglichenheit. Hemmungen
und Kontaktschwierigkeiten spiegeln sich im Bild eines hektischen Marktes, auf dem nervöses Treiben
herrscht, wider. Erscheint der Markt im Traum menschenleer, läßt dies auf den Wunsch nach Ruhe
des Träumenden schließen oder auch auf dessen Einsamkeit.
Spirituell:
Ein Markplatz kann im Traum als Ort spirituellen Austausches betrachtet werden. Der Träumende
kann ein Gleichgewicht zwischen der Alltagsrealität und der spirituellen inneren Welt herstellen.
Volkstümlich:
(arab. ) : - besuchen: du wirst ein bewegtes Leben führen;
- viele Menschen dort sehen: du wirst neue Freundschaften anknüpfen;
- einen leeren sehen: man lebt in Einsamkeit oder versucht sich selbst zu finden;
- dort etwas feilbieten: du wirst ein gutes Fortkommen finden;


- dort Bekannte treffen: unangenehmer Klatsch;
- markten (handeln): du wirst eine neue, wichtige Bekanntschaft machen;
- Marktplatz sehen oder sich auf einem befinden: du wirst dich in deinen künftigen
Verhältnissen nicht glücklich fühlen.
(europ.) : - oft gleichbedeutend wie Bordell; Preisgabe aller Werte oder Selbsteinschätzung nur vom
Geld her;
- auf einem sein oder darauf einkaufen: man wird in unbeständige oder unsichere
Verhältnisse geraten;
auch: verheißt Sparsamkeit und Aktivität in allen Beschäftigungen;
- sich auf einem befinden und nicht wissen wohin: bedeutet Armut und Sorge;
- sich auf einem Jahrmarkt unterhalten: bringt neue Freunde, mit denen man ein sehr
bewegtes Leben führen wird;
- einkaufen: die kommende Zeit wird unbeständig und unsichere Verhältnisse bringen;
- selbst auf einem Waren feilbieten: bedeutet unsichere Geschäfte oder Unternehmungen
oder berufliche Veränderung;
- sich in einer Markthalle befinden: man wird vor eine Wahl oder Entscheidung gestellt
werden;
- Marktschreier: es stehen einem Schwindeleien bevor;
- ein leerer: prophezeit Niedergeschlagenheit und Traurigkeit; Schwierigkeiten;
- verdorbenes Gemüse und Fleisch: deutet auf Verluste im Geschäft hin;
- Einer jungen Frau sagt der Markt angenehme Veränderungen voraus.
(ind. ) : - sehen: du machst bald bessere Geschäfte.
(Siehe auch "Geschäft", "Platz")
Marktaufseher
Artemidoros:
Als Marktaufseher tätig zu sein ist angehenden Ärzten nützlich, besonders denen, die für eine
sachgemäße Ernährung eintreten, weil der Marktaufseher die Verantwortung für die Lebensmittel hat;
den übrigen Menschen bedeutet es Aufregungen und üble Nachreden. Denn selbst wenn er seine
Pflichten erfüllt und Ausgaben macht, die ihm nichts einbringen, wird ihm das in jedem Fall Kritik
eintragen, denn mit dieser hat der Marktaufseher nun einmal zu leben.
(Siehe auch "Markt")
Marmelade
Allgemein:
Dem Träumenden erscheint sein Leben hart und bitter, und er glaubt, daß es jetzt an der Zeit sei,
den Lohn seiner Arbeit zu genießen. Man kann Marmelade aber auch als fruchtigen Brotaufstrich
verstehen. Dann bedeutet sie neue Energie, oft auch in Form einer schönen Erinnerung, auch im
erotischen Bereich. Eingemachte Marmelade steht auch für angenehme Ereignisse in der
Vergangenheit, von denen man immer noch zehren kann; man sollte sie sich wieder häufiger in
Erinnerung rufen.
Psychologisch:
Wie alles Süße gilt auch Marmelade als Symbol für den sinnlichen Genuß und erfüllt (erotische)
Sehnsucht: Man nascht von der "Süße des Lebens". Wenn es den eigenen umgangssprachlichen
Gewohnheiten entspricht, kann der geträumte Griff nach dem Marmeladenglas auch bedeuten, daß es
demnächst in einer speziellen Sache "ans Eingemachte geht" - was immer der Träumende darunter
auch verstehen mag.
Volkstümlich:
(europ.) : - alleine essen: Omen für Krankheit und Verdruß;
- mit anderen zusammen essen: bedeutet Gewinn; Glück;
- herstellen: Glück und Erfolg in Liebesaffären.
MarmorArtemidoros:
Glaubt man, zu Marmor geworden zu sein, zeigt das dem Träumenden Wunden und Verletzungen an;
denn ohne eiserne Werkzeuge kann niemand in Marmor gehauen werden.
Allgemein:Weil Marmor eine harte Substanz ist, verweist er, wenn er im Traum eine Rolle spielt, oft
auf Alter oder auf Dauerhaftigkeit. Jeder Mensch braucht in irgendeiner Hinsicht Dauerhaftigkeit in
seinem Leben, und Marmor kann diesem Bedürfnis Gestalt verleihen.


Psychologisch:
Marmor wird nach alten Traumbüchern als Hartherzigkeit und Gefühlskälte gedeutet. Er kann aber
auch darauf hinweisen, daß man Hoffnungen und Ziele nur unter großer Mühe oder überhaupt nicht
erreichen wird. Wenn der Träumende in Schwierigkeiten ist, kann es ihm so vorkommen, als sei er
"zwischen Skylla und Charybdis" eingeklemmt. Weil Marmor ein so schönes Material ist, kann es den
Träumenden mit der Tatsache aussöhnen, daß er den steinigen Weg der persönlichen Entwicklung
gewählt hat.
Spirituell:
Auf dieser Ebene kann Marmor im Traum spirituelle Stabilität symbolisieren.
Volkstümlich:
(arab. ) : - schöner und geschliffener: dein Reichtum wird dich gegen die Leiden anderer fühllos
machen;
- Marmortisch: bleibe auch im Glück bescheiden;
- an einem Marmortisch sitzen: man leidet unter dem Egoismus seiner Mitmenschen;
- Marmorsäule: du wirst zu Reichtum kommen auch: weisen auf Wünsche, die leider
unerfüllt bleiben.
(europ.) : - läßt Kämpfe aller Art befürchten und verheißt, daß man weder Hilfe von Freunden noch
Verwandten erwarten darf.
- sehen: kündet die Aussichtslosigkeit von irgendwelchen Bemühungen an;
- Marmorbruch: im Leben zwar finanziell erfolgreich sein, jedoch um Umfeld keine
Zuneigung erfahren;
- daran hantieren oder arbeiten: eine unerfüllbare Aufgabe wird einem zugemutet, oder
man
wird es mit hartherzigen Menschen zu tun bekommen;
- polieren: verheißt eine erfreuliche Erbschaft;
- zerbrochen: man wird bei den Teilhabern in Ungnade fallen, da man sich über jede Moral
hinwegsetzt;
- eine Marmorfigur sehen: der Besitz scheint gesichert und Freundschaften erweisen sich
als stabil;
- Marmorsäule sehen: man hat einen schönen, aber unerfüllbaren Wunsch oder ein
schönes, aber unerreichbares Ziel;
man ist in manchen Lebensbereichen viel zu stur und beharrt auf falschen Meinungen;
- Marmortisch sehen oder an einem sitzen: ein Wunsch, auf dessen leichte Erfüllung man
hofft, oder ein Ziel,
das man leicht zu erreichen gedenkt, wird erst nach großen Anstrengungen erfüllt oder
erreicht;
- mit anderen daran sitzen: der Verkehr mit hartherzigen Menschen wird einem sehr
hinderlich sein.
(ind. ) : - sehen: Streitigkeiten mit Verwandten; hartherzige Menschen machen dir das Leben
schwer;
- Marmorbüste: sehen: du wirst einen treuen Freund verlieren.
(Siehe auch "Götter", "Statuen")
Marokko
Volkstümlich:
(europ.) : - man wird erhebliche Unterstützung aus unerwarteter Quelle bekommen; Liebe wird
durch Treue belohnt.
Mars
Allgemein:
Mars verkörpert Härte, Männlichkeit, Entschlossenheit und Energie, die zerstören oder erschaffen
kann; man wird ermahnt, sie verantwortungsvoller einzusetzen.
Volkstümlich:
(europ.) : - als Kriegsgott sehen: Mut zu allen Schwierigkeiten, Erfolge;
- der Planet: verkündet ein unglückliches Leben durch das grausame Verhalten von
Freunden; Feinde wollen einem ruinieren;
- sich zu diesen Planeten hingezogen fühlen: man wird seine Freunde in Hinblick auf
Wissen und Reichtum durch scharfen
Verstand übertrumpfen;


- als ein bewohnter Planet: fördert in guter Verbindung die Berufe der Lehrer und
Soldaten, und erfüllt energisch und tatkräftige
Männer mit großer Kühnheit und Mut. Seine Gegner und Verächter verführt er zu Streit,
Gewalttätigkeiten und Zerstörungen.
(Siehe auch "Himmelskörper")
MarschierenVolkstümlich:(arab. ) : - du kommst langsam, aber sicher an dein Ziel;
- einen größeren machen: wichtige Unternehmungen beginnen und zustande
bringen.(europ.) : - erschöpft davon sein: verheißt Mattigkeit und Mutlosigkeit nach vergeblichen
Mühen;
- gut vorankommen: sagt Beförderung und geschäftliche Erfolge voraus.
(ind. ) : - müssen: deine Arbeit wird gering belohnt.
Marschland
Volkstümlich:
(europ.) : - durch Marschland gehen: verheißt Krankheit aufgrund von Überarbeitung und Sorgen;
das unkluge Verhalten eines nahen Verwandten bereitet einem viele Unannehmlichkeiten.
Marschmusik
Volkstümlich:
(europ.) : - danach marschieren: man will Soldat oder öffentlicher Würdenträger werden; man sollte
sich aber alles gut überlegen, bevor
man eine solche Entscheidung trifft;
- Wenn Frauen im Traum Männer marschieren sehen, tendieren sie in ihrer Zuneigung zu
Männern in öffentlichen Positionen.
Sie sollten besonders auf ihren Ruf achten; sie könnten von Männer leicht enttäuscht
werden.
Marstall (In fürstlichen Hofhaltungen Gebäude für Pferde, Wagen usw.)
Volkstümlich:
(arab. ) : - sehen oder sich darin befinden: eine Reise vor sich haben.
(europ.) : - Gewinn in der Lotterie.
(ind. ) : - Ehre und Gewinn kommen dir ins Haus.
Martern
Volkstümlich:
(arab. ) : - sehen: Errettung aus Lebensgefahr.
Märtyrer
Allgemein:
Märtyrer kann für die Neigung zur Selbstaufopferung oder für selbst verschuldete Schwierigkeiten
stehen, manchmal auch Heuchelei anzeigen. Manchmal kommen darin unterdrückte Eigenschaften
zum Vorschein, die das innere Gleichgewicht stören. Wenn sich der Träumende in seinem Traum als
Märtyrer erlebt, dann illustriert dies seine Unfähigkeit, mit Nachdruck "nein" zu sagen, und seinen
Hang, aus Pflichtgefühl zu handeln. Wenn eine andere Traumfigur sich als Märtyrer gibt, hat der
Träumende zu große Erwartungen an diese Person.
Psychologisch:
Wenn ein Traum von einem religiösen Märtyrer handelt, verlangt dies vom Träumenden, über seine
religiöse Erziehung und seinen Glauben nachzudenken. Vielleicht läßt er sich von übertriebener
Begeisterung leiten.
Spirituell:
Auf der spirituellen Ebene kann der Märtyrer im Traum möglicherweise das Bedürfnis des
Träumenden darstellen, sich in der Opferrolle zu sehen und seinem Leben auf diesem Wege mehr
Sinn zu verleihen.
Volkstümlich:
(europ.) : - sehen: Warnung vor unbedachtem Handeln, falschen Freunden und ein unglückliches
Zuhause, sowie Verluste in
wichtigen Angelegenheiten;


- selbst sein: man hat selbstverschuldete Sorgen; man wird von Freunden getrennt sein
und von Feinden verleumdet.
März (Monat)
Volkstümlich:
(europ.) : - bedeutet magere Geschäftserträge; einige Frauen werden an Ihrer Aufrichtigkeit zweifeln.
Marzipan
Volkstümlich:
(arab. ) : - du bist von Schmeichlern umgeben.
(europ.) : - bedeutet von Schmeichlern umgeben sein und warnt vor ihnen.
(ind. ) : - essen: halte deine Kinder im Haus, denn Unglück droht ihnen.
Masche
Allgemein:
Masche stellt oft eine Falle oder Intrige dar, an der man aktiv oder als Opfer beteiligt ist. Man sollte
sich dann ehrlicher und geradliniger verhalten.
Volkstümlich:
(arab. ) : - (Netz): du wirst in große Versuchung kommen.
(europ.) : - sehen: Warnung vor einer Falle, die einem gestellt wird;
- in solche verstrickt sein: man gerät in eine Falle oder verstrickt sich in dem Netz eigener
oder fremder Intrigen; Feinde werden einem in Zeiten des Wohlstandes niederdrücken;
- Einer jungen Frau verheißt der Traum, daß ihr Umfeld sie in Selbstvergessenheit treibt.
Kann sie sich aus den Maschen befreien, wird sie mit knapper Not der Verleumdung
entgehen.
(ind. ) : - man will dich zu einem Fest einladen.
Maschine
Assoziation: - Automatisierung; Vereinfachung; Wiederholung.
Fragestellung: - Von welcher lästigen Arbeit bin ich mich zu befreien bereit?
Allgemein:
Maschine bringt Gewohnheiten, Vorurteile und ähnliche eingeschliffene Denk- und Verhaltensweisen
zum Ausdruck, die Spontaneität und Selbstentfaltung behindern und deshalb wieder aufgebrochen
werden sollten. Zuweilen symbolisiert sie auch den Wunsch nach ordentlichen, geregelten
Lebensverhältnissen. Wenn im Traum eine Maschine eine wichtige Rolle spielt, dann hat dies häufig
etwas mit den unwillkürlichen "mechanischen" Funktionen des Körpers, wie Atmung und Herzschlag,
zu tun. Wenn der Träumende in seinem Traum bemerkt, daß eine Maschine nicht mehr funktioniert,
macht ihn dies darauf aufmerksam, daß er vielleicht einen bestimmten Teil seines Wesens zu stark
belastet.
Psychologisch:
Im Zeitalter der Technik sind Maschinen nichts besonderes, sie sind eher ein Mittel zur
Arbeitserleichterung des Menschen. Im Traum verweisen die Maschinen, so lange es sich nicht um
vertraute Maschinen des Alltags handelt, auf psychische Konflikte hin. Die Maschine hat im Traum
den Platz der natürlichen Kräfte eingenommen, ihre Beschaffenheit und Funktion kann dem
Träumenden somit auch Aufschluß über die Art seiner Probleme geben. So sollten alle im Traum
erscheinenden fremdartigen Maschinen als Warnsignal verstanden werden, wobei alltägliche
Maschinen wie z. B. die Waschmaschine oft noch die Funktion der entsprechenden Natursymbole
beibehalten haben. Die Waschmaschine wäre also in diesem Fall ein Symbol für Reinigung. Eine
Maschine im Traum kann das Gehirn und den Denkprozeß symbolisieren. Eine überdimensionale
Maschine im Traum transportiert möglicherweise den Hinweis, daß der Träumende sich auf einseitig
ungesunde Weise von seinem Intellekt leiten läßt. Wo sie dröhnt und rollt, da ist das Leben -
übersetzt: das glückhafte Erleben einer erfolgreichen Tätigkeit. Eine alte, verrottete Maschine
umschreibt eine psychische Störung, der man nachgehen sollte.
Spirituell:
Auf der spirituellen Ebene stellt eine Maschine im Traum den Lebensprozeß dar.
Volkstümlich:
(arab. ) : - sehen: deutet auf gewerblichen Fleiß;
- sich an einer arbeiten sehen: man fühlt sich gefordert und wird weiterhin unter guten
finanziellen Bedingungen leben;


- außer Betrieb: Angst vor geistiger Abstumpfung und Schwierigkeiten im Leben
voranzukommen.
(europ.) : - neue sehen: man hat geordnete und geregelte Verhältnisse vor sich; verheißt Wohlstand;
- eine in Betrieb sehen: man wird ein Projekt durchführen und der weitere Lebensweg wird
reibungslos verlaufen;
- sie als Maschinist beaufsichtigen und in Ordnung halten: Reichtum und Ehre;
- bedienen: man wird sich mit einer komplizierten Angelegenheit beschäftigen müssen;
- in einer hängen bleiben: prophezeit Geschäftsverluste und großes Unglück;
- alte Maschinen: Feinde werden einem beim Aufbau eines Vermögens überwältigen;
- eine kaputte oder nicht funktionierende sehen: Warnung vor einem unregelmäßigen oder
ungeregelten
Leben; kündet Ereignisse an, die den geregelten Gang des eigenen Leben stören werden;
- eine beschädigte oder nicht funktionierende in Ordnung bringen: bedeutet die
Beseitigung von
Hindernissen oder Schwierigkeiten, die den geregelten Gang des Lebens stören;
- eine beschädigte oder nicht funktionierende vergeblich in Ordnung bringen wollen: man
wird durch
ungeregelte Verhältnisse einen Fehlschlag oder Verlust erleiden.
(ind. ) : - du wirst ein regelmäßiges Leben führen.
(Siehe auch "Elektrizitätswerk", "Fabrik", "Lokomotive", "Maschinerie")
Maschinenbau
Allgemein:
Wenn der Träumende in seinem Traum mit der Konstruktion von Maschinen befaßt ist, dann verweist
dies auf seine technischen und erfinderischen Fähigkeiten. Er ist dazu in der Lage, eine Struktur zu
schaffen, die ihn voranbringt und ihm das Leben erleichtert. Handelt ein Traum zum Beispiel von
Straßenbaumaschinen, dann erkennt der Träumende, daß er auf die Mittel, die ihn auf seinem Weg
voranbringen, besser achtgeben muß.
Psychologisch:
Maschinenbau im Traum symbolisiert, daß der Träumende mit technischen und mechanischen
Hilfsmitteln Kräfte anzapfen kann, die ihm normalerweise nicht zur Verfügung stehen. Wenn er im
Traum Maschinen konstruiert, ist dies ein Hinweis auf seine Befähigung, Kräfte außerhalb seiner
selbst zu kontrollieren. Er ist dazu in der Lage, diese Kräfte zu seinem eigenen Vorteil zu handhaben.
Spirituell:
Auf der spirituellen Ebene symbolisiert der Maschinenbau im Traum, daß der Träumende die
Herrschaft über seine inneren Kräfte angenommen hat und sie richtig zum Einsatz bringt.
Maschinenpistole / Maschinengewehr
Psychologisch:
Wie die Pistole Symbol sexueller Spannungen und Verspannungen. Hier spielt aber eine zusätzliche
Aggressivität hinein, was sich auf das Triebleben gefährlich auswirken kann. Mit anderen Worten: Von
der Maschinenpistole träumen Menschen, die ihre Triebe kaum in der Gewalt halten können. Sie ist
also ein Hinweis auf eine Gefahr und deshalb so gefährlich, weil sie automatisch funktioniert.
Volkstümlich:
(europ.) : - sehen oder hören: im Freundes- oder Bekanntenkreis hat jemand einem gegenüber ein
schlechtes Gewissen;
- selbst eines bedienen: man will sich von einem inneren Druck oder von Gewissensbissen
befreien.
(Siehe auch "Gewehr", "Pistole")
Maschinerie
Volkstümlich:
(europ.) : - wenn man sich für Maschinen und Technik interessiert ist es ein gutes Zeichen, obgleich
es harte Arbeit bedeutet;
- sich davor fürchten: man sollte Vorsicht walten lassen, da sonst die Vorhaben nicht
gelingen.
(Siehe auch "Maschine")


MasernVolkstümlich:(arab. ) : - haben: in Siechtum verfallen.(europ.) : - bedeuten glückliche
Stunden, Wohlstand und Gesundheit;
- haben: es drohen viele Sorgen; beunruhigende Probleme werden die Geschäfte
beeinflussen;
- bei anderen sehen: man wird sich um den Zustand anderer sorgen.
(ind. ) : - haben: die Freude wird sich bald vermehren.
Maske
Assoziation: - Verkleidung: Persona; Verhaltensweisen.
Fragestellung: - Was verberge ich? Was zeige ich?
Medizinrad:
Schlüsselworte: Andere Sichtweise; sich verbergend; ermächtigend; Zwiespältigkeit der Existenz; das
andere Selbst.
Beschreibung: Eine Maske verbirgt das ganze Gesicht und den Kopf oder einen Teil des Gesichts und
des Kopfes. Sie wird entweder benutzt, um zu verbergen und zu verkleiden oder dem Maskenträger
jene Energie des Wesens zu verleihen, das die Maske darstellt. Hinter einer Maske zu arbeiten heißt,
eine andere Lebenskraft neben der eigenen zum Einsatz bringen.
Allgemeine Bedeutung: Eine Verkleidung; eine Verbergung; eine Ähnlichkeit mit dir; das falsche
Gesicht, das du deiner Umwelt zeigen willst; die Kraft eines anderen Wesen gemischt mit deiner
eigenen.
Assoziation: Fastnacht, Karneval, Fasching.
Transzendente Bedeutung: Eine Gabe unterschiedlicher Sichtweisen und Kräfte. Wenn du von einer
bestimmten Maske träumst, dann ist es gut für dich, selbst eine Maske herzustelle oder zu erwerben,
die der deines Traums gleicht, um herauszufinden, was geschieht, wenn du sie benutzt.
Allgemein:
Die meisten Menschen setzen vor ihren Mitmenschen eine Maske auf, insbesondere dann, wenn sie
ihnen zum ersten Mal begegnen. Der Traum von einer Maske macht den Träumenden auf die eigene
Fassade oder auf die anderer Menschen aufmerksam. Ist der Träumende sich selbst gegenüber nicht
ehrlich, manifestiert sich dies in seinem Traum vielleicht in der Form einer "negativen" oder
angsterregenden Maske.
Psychologisch:
Wenn der Mensch sich schützen und verhindern will, daß andere Menschen wissen, was er denkt und
fühlt, dann "maskiert" er sich. Eine Maske im Traum kann daher Verheimlichung darstellen.
Andererseits ist man bei vielen Naturvölkern davon überzeugt, daß die Maske seinem Träger die Kraft
des mit ihr dargestellten Tieres verleiht. Die Maske hatte im griechischen Dionysos-Kult die
Bedeutung, daß hinter der Maske eine göttliche Kraft steckt. Der Karneval ist im Prinzip die
Fortführung der Dionysosfeste, die Bedeutung der Maske als Verkleidung wurde beibehalten. Der
Maskenträger konnte so unerkannt seine erotischen Wünsche oder auch Phantasievorstellungen
ausleben. Man möchte sich im Kreis fröhlicher Menschen einmal von der ganz anderen Seite zeigen.
So sollte man eher der Realität ins Gesicht schauen, anstatt sich hinter einer Maske zu verbergen.
Oder möchten Sie jemand demaskieren?
In der heutigen Zeit ist die Maske außerhalb des Faschings nur noch bei Verbrechern im Gebrauch.
Daraus ergibt sich auch ihre hauptsächlich negative Bedeutung im Traum. Der Träumende identifiziert
sich mit einer Person oder Kraft, die nicht zu seiner bewußten Persönlichkeit gehört, meist handelt es
sich dabei um Dinge oder Personen aus dem Kollektiven Unbewußten, die meist Gewalttätigkeit
verkörpern. So ist das Tragen einer Maske im Traum ein Anzeichen von Größenwahn, da sich der
Träumende mit einer anonymen, übermenschlichen Gewalt identifiziert. Der Größenwahn ist
allerdings ein krankhafter Versuch, Minderwertigkeitskomplexe zu kompensieren. Die Ursache für
Maskenträume kann auch eine Potenzstörung sein.
Spirituell:
Auf der spirituellen Ebene wird die Maske im Traum mit der Totenmaske assoziiert, die an die
Vergänglichkeit allen Lebens erinnern soll. Sie symbolisieren die spöttische Einsicht in das "Theater
des Lebens".
Volkstümlich:
(arab. ) : - tragen: Verstellung üben;
- darunter schwitzen oder sich unwohl fühlen: man leidet unter den Verstellungen, anderen
etwas vormachen zu müssen;
- bei anderen sehen: betrogen werden.
(europ.) : - Symbol für Angst vor der Wahrheit oder vor Enthüllungen; oft Unklarheit über die eigene
Seele oder über eine andere Person;


- sehen: warnt vor Falschheit und Hinterlist und verkündet eine Täuschung; Warnung vor
einem falschen
Freund oder einer Intrige oder Mahnung, sein Herz nicht zu sehr auf der Zunge zu
tragen;
- selbst eine tragen: man ist ein guter Schauspieler im Leben, im Guten wie im Bösen;
auch: signalisiert zeitweiligen Ärger; das
Verhalten gegenüber einem lieben Menschen wird fehlinterpretiert, ebenso die ganzen
Hilfsbemühungen; jedoch wird man aus
der zeitweiligen Entfremdung Gewinn schöpfen;
- auf einem Maskenball sein: man spielt mit einem Menschen und dessen Gefühlen, oder
man ist selbst Spielball oder Spielzeug
eines anderen;
- andere maskiert sehen: man muß Falschheit und Neid bekämpfen;
- Trägt eine junge Frau im Traum eine Maske, sagt das voraus, daß sie sich einer
bestimmten freundlichen Person geradezu aufdrängt.
- Nimmt eine junge Frau eine Maske ab oder tun das andere, wird sie die ersehnte
Bewunderung nicht erhalten. Sie sollte sich in
Bescheidenheit üben.
(ind. ) : - tragen: täusche deinen guten Freund nicht, er hat es nicht verdient;
- sehen: man will dich betrügen und enttäuschen.
(Siehe auch "Fassade")
Maskenball
Psychologisch:
Das Faschingsfest läßt auf ein fröhliches, meist kurzes Abenteuer im Wachleben schließen. Der
Maskenball außerhalb der Karnevalszeit aber könnte durchaus auch bedeuten, daß man im Alltag
zum Spielball seiner Launen wird, mit denen man seine Mitmenschen nervt.
Volkstümlich:
(arab. ) : - daran teilnehmen: deine tollen Streiche werden dir schaden.
(europ.) : - Maskerade mitmachen: bringt Täuschungen, Verluste, und warnt vor Betrug.
(ind. ) : - sehen: du bist von Heuchlern umgeben;
- selbst teilnehmen: du bist nicht ehrlich gegen deine Freunde.
(Siehe auch "Fasching")
Maskerade
Volkstümlich:
(arab. ) : - Versuchung.
Maskottchen
Psychologisch:
Symbol für einen Menschen oder einen Vorgang, von dem man sich eine glückliche Veränderung der
eigenen Lebensumstände erhofft.
Volkstümlich:
(europ.) : - unerwartete Nachrichten werden die Zukunftsaussichten verändern; auf der Hut sein vor
der Feindschaft einer Frau.
Masochismus (Siehe "Sexualität")
Maß
Psychologisch:
Wer an irgend etwas im Traum Maß anlegt oder etwas ausmißt, sollte die Zahlen (siehe dort)
beachten, die sich dabei ergeben. Das Maßanlegen kann auch auf die eigene Unsicherheit hinweisen
oder darauf, daß man sich im Wachleben zu sehr mit Kleinigkeiten abgibt. Legen andere Maß an,
werden wir im Berufsleben an unserer Leistung gemessen.
Volkstümlich:
(europ.) : - sehen, gleichgültig welcher Art und Form: das eigene Verhalten oder Handeln wird von
irgendeiner Seite
einer genauen Prüfung oder Beurteilung unterzogen;
- mit einem hantieren: eine erreichte Grenze wird man nicht ohne Nachteile überschreiten
können.


(Siehe auch "Maßband", "Messen")
Maßlosigkeit
Volkstümlich:
(europ.) : - sich Exzessen hingeben: sagt Ärger voraus.
Massage
Allgemein:
In den meisten Fällen wohl sexuell zu deuten. Wer sich massieren läßt, will in der Liebe den
bequemsten Weg gehen. Massiert man selbst einen anderen, werden verschiedene Wünsche wach.
Manchmal bedeutet die Traummassage aber auch das Bemühen, etwas aus uns herauszupressen,
das uns Schaden zufügen könnte. So beschreibt dies, daß man seelische Spannungen lösen und aus
Zwängen und Gewohnheiten ausbrechen sollte. Massage (Masseur) kann auch auf eine beginnende
Krankheit hinweisen, die noch keine Symptome verursacht.
Psychologisch:
Auch in der geträumten Massage geht es um den Genuß einer entspannenden (und oft auch
erotischen) Berührung. Aber wenn man davon sogar träumt, drückt es die diesbezüglichen
"Entzugserscheinungen" (und das Fehlen von Zärtlichkeit und positivem Körperkontakt) aus. Hier
sehnt sich jemand schon viel zu lange vergeblich nach Umarmungen, Berührungen und liebevollen
Haut- an- Haut- Erlebnissen. Unangenehme Massageträume gibt es auch: Sie zeigen an, daß man
jemand auf negative Art "zu nahe gekommen ist" und daß man sich "seiner Haut wehren" sollte.
Volkstümlich:
(arab. ) : - massiert werden: du hast kleinliche Sorgen.
(europ.) : - man wird krank und muß versuchen, vorbeugende Maßnahmen zu treffen;
- an anderen sehen: Mahnung, wieder auf den Weg zurückzukehren, von dem man
abgekommen ist;
- selbst an anderen vornehmen: man wird etwas korrigieren oder richtigstellen;
- an sich selbst vornehmen lassen: deutet auf Störungen durch irgendwelche
Unregelmäßigkeiten hin.
Massaker
Psychologisch:
Ein Alptraum mit relativ harmloser Bedeutung: Man arbeitet darin ein Erlebnis auf, bei dem man
Zeuge eines ungerechten Vorganges (oft beruflich oder im sozialen Umfeld) war, in dem einige
Hoffnungen oder Ideen von mehreren Leuten "niedergemacht" wurden. Oder: Ein kreatives Vorhaben
einer Gruppe wurde von einem Neider (oder Konkurrenten) "gekillt". Man hätte die Möglichkeit
gehabt, etwas dagegen zu unternehmen, ließ es aber aus Bequemlichkeit (oder Konfliktscheu)
bleiben. Nun plagt einen doch das schlechte Gewissen und "bestraft" das untätige Zusehen mit dem
Massakertraum.
MaßbandAllgemein:Ein Maßband im Traum verweist auf das Bedürfnis, in gewisser Weise das
eigene Leben zu "vermessen". Vielleicht verspürt der Träumende auch die Notwendigkeit, darüber
nachzudenken, wie er mit den Erwartungen anderer Menschen umgeht oder welche Bedeutung er
ihnen "beimißt". Wird im Traum etwas abgemessen, so symbolisiert dies den Wunsch des
Träumenden, Ordnung in sein Leben zu bringen.
Psychologisch:
Ein Maßband kann auch als Gegenstand betrachtet werden, der eingeschränkt und Grenzen schafft,
innerhalb derer es schwer ist, beweglich zu bleiben. Im Traum treten oft die Begrenzungen, die man
sich im Alltagsleben selbst schafft, klarer zutage.
Spirituell:
Auf dieser Ebene steht das Maßband für ein Mittel, um sich einen ganzheitlichen Überblick über den
persönlichen Lebensprozeß zu verschaffen.
Massen
Psychologisch:


Von unübersehbaren Menschenmassen wird häufig bei Angst vor (für den eigenen Geschmack) "zu
vielen" Kontakten geträumt. Eventuell bezieht sich der Traum auch auf eine latente Platzangst, mit
der man zurechtzukommen versucht. Wer häufig von beängstigenden Massenansammlungen träumt,
hat sicher ein Problem mit sozialer Anpassung, zieht sich gern in einen gepflegten, harmonischen
(und vor allem ungestörten) Bereich zurück und schätzt es, " in Ruhe gelassen zu werden" - er
benötigt einen großen Freiraum, um ein positives Lebensgefühl zu entwickeln. Nicht nur, aber auch:
ein typischer Exzentrikertraum.
Massenquartier
Volkstümlich:
(ind. ) : - deine Not wird bald eine Änderung erfahren.
Maßnehmen
Volkstümlich:
(europ.) : - eine Warnung, die Sparsamkeit nicht bis zum Geiz zu treiben; man könnte das Ersparte
verlieren.
(ind. ) : - lassen: ärgerliche Ereignisse;
- jemand: du wirst einen passenden Lebensgefährten finden.
Maßstab
Allgemein:
Der Maßstab oder die Meßlatte ist ein Sinnbild für Korrektheit und geradliniges, untrügliches
Urteilsvermögen.
Psychologisch:
Im übertragenen Sinne ist der Maßstab die Norm, nach der sich das Verhalten des einzelnen in der
Gesellschaft richtet. Übertriebene Anpassung an die Norm kann jedoch zu einem ungesunden
Konformismus führen, dem die Eigenheiten eines Menschen zum Opfer fallen.
Spirituell:
Auf der spirituellen Ebene symbolisiert der Maßstab im Traum die geistigen Ansprüche, die der
Träumende an sich selbst stellt.
Volkstümlich:
(europ.) : - weist auf Kummer hin, auch wenn die Angelegenheiten sich außergewöhnlich lebhaft
entwickeln.
Mast / Mastbaum (eines Schiffes)
Allgemein:
Mastbaum kann als Phallussymbol auf unbefriedigte sexuelle Bedürfnisse hinweisen. Ferner
verkörpert er oft eine seelische Haltung, die durch nichts zu erschüttern und zu beugen ist.
Traditionell gedeutet: Eine weite Reise über ein großes Wasser steht bevor.
Volkstümlich:
(arab. ) : - du wirst stolz und aufrecht durchs Leben gehen.
(europ.) : - prophezeien lange, schöne Reisen, neue Freundschaften und finanziellen Gewinn;
- sehen: man wird stolz und gerade im Leben stehen;
- ohne Segel: man wird sich noch anstrengen müssen um die gesteckten Ziele zu
erreichen;
- mit Segel: man wird rasch vorankommen in seinen Bemühungen;
- der Mast eines sinkenden Schiffes: steht für plötzliche Änderungen im Leben; man muß
auf erhoffte schöne Dinge verzichten;
- Ein Seemann der von einem Mast träumt, wird bald zu einer ereignisreichen Reise
aufbrechen.
(ind. ) : - sehen: dein Verdienst wird sich bald bessern.
(Siehe auch "Schiff")
Mastschwein
Volkstümlich:
(europ.) : - gesunde sehen: es stehen rege Geschäfte bevor;
- schlanke: kündigen lästige Arbeiten und Ärger mit Personal an;
- eine Sau mit Ferkeln: verheißt den Bauern reiche Ernte und andere blühende Geschäfte;


- quieken hören: unerfreuliche Neuigkeiten von entfernten Freunden drohen; ein Todesfall
oder die Unfähigkeit, kommende wichtige Geschäfte richtig einzuschätzen;
- die eigenen füttern: der persönliche Besitz wird sich vermehren;
- damit handeln: man wird beträchtliche Reichtümer anhäufen, aber auch hart arbeiten
müssen.
(Siehe auch "Schwein")
Mästung
Psychologisch:
Wer davon träumt, hat sich in einer für ihn typischen Art "überfressen" - es können zu reichliche (und
zu deftige) sinnliche Genüsse gewesen sein, aber man kann auch eine Übersättigung durch
Eindrücke, Reize usw. empfinden. Man will selbst "nicht daran schuld sein" und schiebt es anderen in
die Schuhe, daß man sich nun "übersättigt" - und nicht besonders gut fühlt: gemästet eben.
Masturbation
Assoziation: - Selbstliebe.
Fragestellung: - Welchen Teil meines Selbst bin ich zu lieben und zu akzeptieren bereit?
(Siehe auch "Geschlechtsverkehr", "Sexualität")
Materialien
Volkstümlich:
(europ.) : - sehen oder damit hantieren: man ist ein Sammlergeist.
Mathematik
Psychologisch:
Macht einem im Traum eine mathematische Gleichung oder eine unverständliche Sprache zu
schaffen, so ist man vermutlich auch in der Realität über ein bestimmtes Verhalten oder einen
Gefühlsausbruch bestürzt.
Volkstümlich:
(europ.) : - mathematische Formeln sehen: man steht vor neuen kniffligen Aufgaben.
Matratze
Artemidoros:
Die Matratze, das Ruhebett und alles, was zur Schlafstätte gehört, bedeutet die Gattin des
Träumenden und die Lebensverhältnisse insgesamt.
Allgemein:
Ein typisches Symbol für Sexualität, Geburt und Tod. In der traditionellen Deutung: Ein junger Mann
"aus gutem Haus" hat sich "unstandesgemäß" mit einer "Matratzenmademoiselle" amüsiert.
Psychologisch:
Sexuelle Zufriedenheit ist für die meisten Menschen wichtig. Wenn ein Traum von einer Matratze
handelt, kann dies ein Hinweis darauf sein, wie der Träumende mit seiner Sexualität umgeht, und
verdeutlicht, ob er zufrieden ist oder nicht. Wer also nur auf ihr liegt, hat im Leben irgend etwas
verpaßt, muß sich mit dem begnügen, was er augenblicklich besitzt. Daß Glück läßt ihn noch warten.
Matratze zeigt auch oft Unsicherheit, mangelnde Tatkraft und Entscheidungsschwäche an; man sollte
dann lernen, sich besser zu beherrschen und nicht einfach die Zügel schleifen zu lassen. Ähnlich wie
ein Traum, in dem ein Bett vorkommt, verweist sie auf die Gefühle des Träumenden bezüglich einer -
bequemen oder unbequemen - Situation, die er sich im Leben geschaffen hat. Der Träumende ist sich
weiteres seiner Grundbedürfnisse bewußt, kann sich gut entspannen und sich selbst voll zum
Ausdruck bringen.
Spirituell:
Auf der spirituellen Ebene enthält das Traumbild Matratze die Warnung, die spirituelle Zufriedenheit
nicht zugunsten der sexuellen zu vernachlässigen.
Volkstümlich:
(arab. ) : - vor sich haben oder darauf liegen: durch fasch eingeschätzten Ehrgeiz in unliebsame
Angelegenheiten und Verhältnisse geraten.
(europ.) : - darauf liegen: verkündet Schaden durch Mangel an Festigkeit;
- auf einer neuen schlafen: weist auf Zufriedenheit mit der derzeitigen Umgebung hin;
- sehen: Mahnung, sich mehr zusammenzunehmen und Eigeninitiative zu entwickeln;
auch: man wird in Kürze neue Aufgaben wahrnehmen;
- alte vermoderte: Trauer, Unruhe, Krankheit;


- eine Matratzenfabrik sehen: man wird clevere Geschäftspartner finden und finanziellen
Erfolg haben.
(ind. ) : - du wirst ein eigenes Heim gründen.
(Siehe auch "Bett", "Möbel")
Matrone (Greisin)
Volkstümlich:
(arab. ) : - sehen oder sprechen: ein hohes Alter erreichen.
(europ.) : - bedeutet das Erreichen eines hohen Alters.
(ind. ) : - du mußt mit einem baldigen Tod rechnen.
Matrose (Seemann)Assoziation: - navigieren in emotionalen Gewässern.
Fragestellung: - Für welche Gefühle übernehme ich die Verantwortung?
Allgemein:Matrose verkörpert den Wunsch nach einer Veränderung, die man mit Weitblick und
Überlegung einleiten muß. Da der Matrose mit dem Element Wasser (Gefühl) in Beziehung steht, ist
er im Traum ein Zeichen für den Träumenden, daß er mit seinen Emotionen gut zurechtkommt.
Psychologie:
In diesem Traumbild spiegeln sich Kräfte, die Ordnung in die Gefühlswelt des Träumenden bringen,
wider. Wahrscheinlich hat der Träumende das Bedürfnis oder den Wunsch, seine Probleme ohne
fremde Hilfe zu lösen. Es kann aber auch sein, daß er sich männliche Hilfe oder Schutz erhofft. Er
spielt auf unserer Lebensreise die Rolle eines Helfers, der dafür sorgt, daß nichts schiefläuft. Wer mit
ihm streitet, könnte im Wachleben einen hilfreichen Freund oder Kollegen verlieren.
Volkstümlich:
(arab. ) : - sehen oder sprechen: unternimm vorläufig keine größere Reise, damit du kein Unglück
hast.
(europ.) : - sind ein Omen für lange, aufregende Reisen;
- mit ihnen freundschaftlich verkehren: bedeutet erfreuliche, unverhoffte Nachrichten;
deutet auf außergewöhnliche Ereignisse hin;
- mit ihnen in Schlägerei geraten: Mißhelligkeiten und Unglück auf der Reise; kündet
außergewöhnlich gefahrvolle Ereignisse an;
- Träumt eine junge Frau von Matrosen, wird sie sich von Ihrem Geliebten wegen einer
heftigen Liebelei mit einem anderen trennen.
Ist sie mit an Bord, wird sie aus ihrem gewohnten Rhythmus ausbrechen und in Gefahr
kommen, einen treuen Geliebten zu verlieren.
(ind. ) : - sehen: deine Reise wird gefahrvoll sein und interessant.
(Siehe auch "Kapitän", "Schiff", "Wasser")
Matten
Volkstümlich:
(arab. ) : - aus Stroh flechten sehen: traurige Verhältnisse werden dich längere Zeit beunruhigen;
- grüne sehen: eine Erholungsreise antreten.
(europ.) : - grüne sehen: ein hoffnungsvolles Zeichen für die Verbesserung der Lebensverhältnisse;
- eine geflochtene: man hat sich eine solide Grundlage im Leben geschaffen und braucht
sich keine Sorgen zu machen;
- auf einer Strohmatte liegen: man wird sich bald einschränken müssen, denn das
Haushaltsbudget verringert sich;
- sich von Matten fernhalten: bedeutet nur Leid und Verwirrung;
- verlegen: steht für gute Aussichten und Nachrichten von Freunden, die weit entfernt
sind;
- alt oder zerrissen: Ärger kommt auf einem zu; hüte dich vor Verschwendung, denn es
droht dir Mangel.
(ind. ) : - man will dein Glück zerstören; verhängnisvolle Ereignisse;
- grüne: Glück;
- von Stroh oder Kokos: gemütliches Heim.
Mattigkeit


Allgemein:
Mattigkeit (Schwäche) zeigt an, daß man das Leben aktiver angehen und energischer gestalten sollte,
um zufriedener zu werden.
Volkstümlich:
(arab. ) : - fühlen: nach einem Unwohlsein wirst du längere Zeit krank bleiben.
(europ.) : - sein oder große Mattigkeit verspüren: man wird sich in allen Lebenslagen behaupten;
glückverheißendes Omen;
- eine Reise unterbrechen, um sich auszuruhen: Anzeichen vorteilhafter geschäftlicher
Belange oder Spekulationen.
Maturitätsprüfung (Reifeprüfung)
Volkstümlich:
(arab. ) : - dein Geschick bessert sich.
Mauer
Artemidoros:
Alles Feste, z.B. Mauern, Grundmauern, alte Bäume, Eisernes und Stählerndes, ist ängstlichen
Gemütern günstig, wenn man sich davon umhegt wähnt; denn wegen der Sicherheit, die sie
gewähren, befreien sie von Angst. Andernfalls prophezeien sie Rettung durch Flucht.
Allgemein:
Im Traum zeigt die Mauer gewöhnlich die Grenzen auf, die sich der Träumende, vielleicht zu seinem
Schutz, selbst errichtet hat. Eine Mauer, die Schutz bietet, verstellt jedoch auch den Blick auf die
Freiheit. Daher ist es notwendig, von Zeit zu Zeit zu überprüfen, ob sie wirklich noch notwendig ist.
Sie steht auch oft für ein Hindernis auf dem Lebensweg; steigt man darüber, wird man es
überwinden. Springt man von ihr, weist das auf Risiken, der Sturz auf Mißerfolge hin. Wenn man von
einer Mauer umgeben ist, kann das vor Isolierung und Vereinsamung warnen oder das Bedürfnis nach
Geborgenheit anzeigen.
Psychologisch:
Eine Mauer symbolisiert eine Trennlinie zwischen dem Inneren und Äußeren, zwischen Intimsphäre
und vertrauensvoller Offenheit.
- Ein Loch in einer Mauer weist auf eine Verletzung des Vertrauens oder der Intimsphäre hin.
- Ist der Träumende innerhalb der Mauer gefangen, so steht sie für seine Ängste, Zweifel und
Schwierigkeiten.
Verschwindet und erscheint die Mauer wieder, hat der Träumende seine Probleme nur zum Teil
bewältigt.
- Der Träumer, der hinter einer Mauer Schutz sucht, verbirgt im Wachleben manchen seelischen
Kummer vor seiner Umwelt.
- Steht er davor und hat sie kein Tor, soll ihm irgend etwas verbaut werden, vor allem, wenn sie hoch
ist.
- Das Tor in einer Mauer umschreibt nach Freud unsere erotischen Wünsche; wir möchten es zwar
durchschreiten, haben jedoch
nicht den rechten Mut dazu.
- Stehen wir auf einer Mauer und springen wir von dort hinab, gleicht das dem Sprung in ein
Abenteuer im Wachleben.
- Stürzen wir aber von einer Traummauer, sollten wir im Alltag lieber von Wagnissen die Finger
lassen.
- Mauern, die erdrücken, sich verengende Straßen oder Berge, die plötzlich zusammenrücken, werden
übrigens mit
den Atmungsorganen in Zusammenhang gebracht, mit Schilddrüsenstörungen, Asthma und Angina
pectoris.
Spirituell:
Auf der spirituellen Ebene symbolisiert eine Mauer die Umgrenzungen eines heiligen Bezirks. Sie ist
Sinnbild des Schutzes und der Bewahrung.
Volkstümlich:
(arab. ) : - sehen oder vor sich haben: auf Hindernisse stoßen;
- eine unüberwindliche ohne Tor oder Löcher vor sich haben: demnächst mit großen
Schwierigkeiten zu rechnen haben;
auch: auf den Widerstand von Personen stoßen, die ihn in seinem persönlichen
Fortkommen hindern ;


- aufbauen sehen: Fleiß und Arbeit;
- einstürzen sehen: bedrohliche Zufälle in Aussicht haben; auch: eine nahestehende
Person benötigt Zuspruch;
- niederreißen sehen: sehr belästigt werden;
- auf einer stehen: Pläne werden realisiert werden können, die aber mit einem gewissen
Risiko verbunden sind;
- herunterstürzen: man muß sich vor einem Unfall hüten.
(europ.) : - Symbol für Hindernis oder Schutz, je nach Lage des Träumenden;
- vor sich sehen: gilt für Ärger und Verdruß; Hindernisse legen sich einem in den Weg;
- den Weg versperren: man wird negativen Einflüssen erliegen und Niederlagen in
wichtigen Angelegenheiten erleben;
- auf einer stehen: bedeutet Erfolg und Sieg, sowie Ausdauer sichert dir Erfolg; man wird
sein Ziel erreichen;
- von einer herunterspringen: warnt vor allzu großer Kühnheit und Waghalsigkeit sowie
gefährliche Unternehmungen;
- von einer stürzen: es wird einem etwas mißlingen;
- eine errichten: gilt für Bewältigung aller Hindernisse und Glück in den Unternehmungen;
auch: man wird
Pläne bedacht angehen und Reichtum so absichern, daß Reinfälle oder Feinde ihm nichts
anhaben können;
- eine unübersteigbare Mauer vor sich sehen: du hast keine Aussicht, das gesteckte Ziel zu
erreichen;
- ersteigen: verborgene Liebe;
- übersteigen: nach schweren Mühen wirst du endlich eine sichere Existenz finden;
bedeutet Überwindung von Hindernissen;
- über eine springen: man wird Hindernisse überwinden und Wünsche in die Tat umsetzen;
man hat sich auf ein gewagtes
Unternehmen eingelassen;
- umstürzen sehen: Gefahr für dich und deine Familie;
- selbst einreißen: du wirst die Geliebte (den Geliebten) erobern; auch: Feinde
überwältigen;
- ein Loch hineinschlagen: man wird durch Zielbewußtsein erfolgreich sein;
- Läuft eine junge Frau auf einer Mauer, wird ihr zukünftiges Glück bald gesichert sein.
- Versteckt sich eine junge Frau hinter einer Mauer, wird sie Verbindungen eingehen, derer
sie sich schämt.
- Läuft eine junge Frau an einem Mauersockel entlang, wird sie sich um viele Sachen
gleichzeitig kümmern müssen und wird in
unsicheren Zeiten alleine gelassen werden.
(ind. ) : - auf ihr stehen: du hast mit Nahrungssorgen zu kämpfen;
- umwerfen: Todesfall in deiner Familie;
- von ihr herabspringen: Gefahr in der Nähe;
- vor sich sehen: guter Erfolg in allen deinen Geschäften;
- aufbauen: du türmst durch eigene Schuld Hindernisse zwischen dich und dein Ziel.
(Siehe auch "Gebäude")
Mauerbrecher
Volkstümlich:
(arab. ) : - (altes Belagerungswerkzeug): Beharrlichkeit führt zum Ziel.
Mauersteine (Siehe "Backsteine")
Maulbeer
Artemidoros:
Maulbeeren, d.h. die Früchte, bedeuten dasselbe wie die Granatäpfel; deuten wegen ihrer Farbe auf
Wunden, wegen ihrer Stacheln auf Folterungen und wegen der Eleusinischen Sage auf Knechtschaft
und Unterwerfung hin. (Kore ist Beiname der Persephone. Durch den Genuß eines Granatapfels verlor
die von Hades entführte Persephone, die Tochter der Demeter, das Recht, auf bleibende Rückkehr
zur Oberwelt. Den eleusinischen Mysten war daher die Frucht dieses Baumes verboten) Der Baum
verweist auf das Geschlecht des Träumenden. Steht er in voller Blüte, kündigt er ein bevorstehendes


glückliches Ereignis an, wird er samt der Wurzel ausgerissen, bringt er dem Geschlecht des
Träumenden Tod und Verderben.
Allgemein:
Maulbeeren verheißen Ansehen, Erfolg und Wohlstand.
Volkstümlich:
(arab. ) : - grüner Baum: mit reichlichen Einnahmen rechnen dürfen;
- Früchte: Überfluß und Reichtum.
(europ.) : - Baum sehen: verheißt Reichtum und ein hohes Alter, Ehre, Glück, Wohlstand, Segen und
gute Aussichten;
- Früchte man wird Überfluß und Reichtum besitzen; eine glückliche Reise und reiche
Heirat.
(ind. ) : - Baum sehen: deine Felder werden gute Früchte tragen.
Maulesel / MaultierAssoziation: - Sturheit; Eigensinn; Durchhaltevermögen.
Fragestellung: - Wo in meinem Leben bin ich zum Durchhalten bereit?
Artemidoros:
Maulesel sind in jeder Hinsicht nützlich, besonders für die Landwirtschaft, weil sie ausdauernd bei der
Arbeit sind. "Denn vorzüglicher sind sie als Rinder, durch weiträumige Brachen zu ziehen die
gediegene Pflugschar", wie der Dichter sagt. (Homer Ilias 10, 352f.) Nur einer Heirat und der
Zeugung von Nachwuchs sind sie abträglich, weil die Tiere ohne Samen sind. Wütende Esel oder
Maulesel prophezeien Anschläge von seitens Untergebener, Maulesel auch Krankheit, wie ich häufig
festgestellt habe.
Allgemein:Maulesel (Maultier) wird oft im Sinne von Esel gedeutet; oft symbolisiert er Halsstarrigkeit
und Uneinsichtigkeit, teilweise aber auch Lebensgewandtheit.
Volkstümlich:
(arab. ) : - Träumt einer, er reite auf einem Maulesel, wird er aus freien Stücken auf Reisen gehen,
aber nur Ärger und Ungemach
davon haben; denn alle Maulesel, ob männlich oder weiblich, bedeuten jedermann
Mißlingen eines jeglichen Vorhabens,
weil sie keine Füllen haben können.
- Dünkt es einen, er reite auf einem Maulesel und komme in ein Haus, das voll von Akten
ist, und nehme sie mit,
wird er eine Reise antreten, um Steuern einzutreiben, aber der Kaiser wird durch ihn
geschädigt werden
und er selbst keinen Vorteil dabei haben, weil der Maulesel zeugungsunfähig ist.
- Reitet jemand eine mit Gepäck beladene Mauleselin, bezeichnet diese jedermann eine
ehrlose, arme Frau;
schaut ein Großer dieses Gesicht, wird er auf eine ehrlose Frau hereinfallen und wegen
der Mauleselin in Bedrängnis kommen.
- Verliert jemand einen Maulesel, wird Trübsal über ihn kommen, die sich in Freude
verwandeln wird.
- Verkauft jemand einen Maulesel mit Gewinn, wird er von Kummer und Leid erlöst
werden.
- Wird einer von einem Maulesel getreten, wird er in arge, zeitlich begrenzte, plötzliche
Bedrängnis kommen.
- besteigen: eine überraschende Reise, die du unternehmen mußt;
- beladen sehen: man wird dich durch Geschenke erfreuen;
- sehen oder reiten: du ärgerst dich über das Betragen eines Bekannten.
(europ.) : - Maulesel sehen: Mahnung zu zähem Ausharren in einer Angelegenheit, die man bereits
müde oder verdrossen aufgeben möchte;
- (Maultier), sehen: sei auf der Hut gegen boshafte Feinde; Warnung vor Halbheiten;
- (Maultier) führen oder auf ihm reiten: du wirst eine beschwerliche Reise machen;
man gibt sich mit Dingen ab, die nichts Halbes und nichts Ganzes sind;
- Maulesel führen oder darauf reiten: man hat sich auf höchst unsichere Geschäfte
eingelassen;
erreicht man sein Ziel ohne weitere Zwischenfälle, winkt als Lohn für die Angst jedoch
satter Gewinn;
- von einem getreten werden: es kriselt gerade in der Liebesbeziehung;


- ein totes: steht für gebrochene Heiratsversprechen und gesellschaftlichen Abstieg;
- Träumt eine junge Frau von einem weißen Maultier, wird sie einen reichen Ausländer
heiraten - oder einen wohlhabenden Mann,
mit dem sie sich nicht versteht.
- Laufen die Maultiere vor ihr davon, werden sie zwar viele Verehrer und Schönlinge
umgeben, aber sie wird keinen Heiratsantrag
erhalten.
- beladen sehen: du wirst bei einer Hochzeit viele Geschenke erhalten.
(ind. ) : - darauf reiten: deine Feinde wollen dich täuschen.
(Siehe auch "Esel")
Maulkorb
Allgemein:
Maulkorb kann nach alten Traumbüchern ermahnen, sich vor vorlauten Bemerkungen zu hüten oder
Klatsch zu vermeiden.
Psychologisch:
Selbst wenn ihn nur Hunde tragen, deutet das auf Minderwertigkeitskomplexe hin, die uns schweigen
lassen, wenn wir reden sollen. Wer anderen Menschen oder auch einem Hund einen Maulkorb
verpaßt, möchte im Wachleben einem Schwätzer den Mund stopfen.
Volkstümlich:
(europ.) : - sehen oder tragen: bedeutet, daß man seine Zunge hüten soll, denn ein unüberlegt
gesprochenes Wort bringt oft größte Nachteile.
(ind. ) : - lasse dich nicht in ein Geschwätz ein, denn sie bringt dir Schaden.
(Siehe auch "Hund")
Maulschelle
Volkstümlich:
(arab. ) : - (Ohrfeige): eine schwere Beleidigung.
Maultier (Siehe "Esel", "Maulesel")
Maultrommel
Volkstümlich:
(europ.) : - sehen: die Angelegenheiten werden sich gut entwickeln; gute Nachrichten für eine
Wiedervereinigung;
- selbst spielen: man verliebt sich in einen Fremden; auch: werden Nachrichten
geschäftlicher Beziehungen
mit einer wichtigen Persönlichkeiten betreffen.
Maulwurf
Medizinrad:
Schlüsselworte: Blind; unterirdisch; schattenhaft; Verbindung mit der Erde; unter die Oberfläche
blicken; Verwahrer und Träger des Unbewußten.
Beschreibung: Der Maulwurf ist ein Tier, das unter der Erde lebt und ein sehr schlechtes
Sehvermögen hat. In den Vereinigte Staaten existieren vielleicht ein Dutzend Arten einschließlich
jener, die nicht nur ohne Sehvermögen, sondern auch ohne Fell ist. Obwohl der Gärtner sie als Plage
empfindet, so helfen sie ihm doch, indem sie die Insekten fressen, die sonst über die Pflanzen
herfallen würden.
Allgemeine Bedeutung: Ein instinktiver Teil von dir, der sich in der Mutter Erde vergraben hat und
deine Beziehung zu ihr begreift; ein Verstehen der wahren Bedeutung von Ökologie und der
natürlichen Wege, die dich ein ausgeglicheneres Leben führen lassen.
Assoziation: Doppelagent, im Untergrund leben; jemand, der sich zu tief in seinen seelischen
Problemen vergräbt.
Transzendente Bedeutung: Kann dir helfen, das zu sehen, was sonst vor deinen Augen verborgen
bleiben würde.
Artemidoros:
Der Maulwurf bedeutet wegen seines traurigen Loses einen blinden Menschen, ferner eine vergebliche
Anstrengung, weil das Tier sich vergeblich abmüht. Wer sich verbergen will, wird sich selbst verraten.
Denn der Maulwurf wird eingefangen, weil er sich durch seine eigene Werke verrät.
Allgemein:


Maulwurf zeigt an, daß man sich unverstanden, mißachtet oder ungerecht behandelt fühlt. Wer von
ihm oder von den von ihm aufgeworfenen Hügeln träumt, ist ein wenig ratlos, weil die Zukunft recht
dunkel vor ihm liegt. Manch einer der von dem blinden Tier träumt, wühlt ohne Ziel und Zweck im
Vergangenem herum und hegt Trauer um Personen oder verpaßte Gelegenheiten.
Psychologisch:
Ein Hinweistraum: Man sollte sich "tiefen Empfindungen" gegenüber nicht sperren und sich auch mit
verdrängten Triebbedürfnissen und zurückgehaltenen Aggressionen auseinandersetzen ("In der Tiefe
schürfen")
Volkstümlich:
(arab. ) : - oder dessen Haufen sehen: deutet auf einen geheimen Feind, der dir schaden will;
man wird sich vergeblich anstrengen, in der Ferne liegende Ziele zu erreichen;
- töten: man kommt in Gefahr, Opfer eines verhängnisvollen Irrtums zu werden.
(europ.) : - rät zur Vorsicht, denn die Wohltaten, die man erweist, werden von den Leuten nicht
anerkannt;
- sehen: man wird von anderen verkannt oder unterschätzt; Trauer wird einem befallen;
auch: man will in einer Sache aufgeben;
- einen graben sehen: Vorsicht im Beruf! andere untergraben die Stellung; unbekannte
Feinde haben;
- fangen: man wird mit allem fertig und erlangt Ruhm und Ehre;
- töten: man wird einen Irrtum begehen oder einem solchen zum Opfer fallen.
(ind. ) : - sehen: du wirst ungerecht beurteilt und/oder schlechte Behandlung erfahren.
(Siehe auch "Tiere")
MaurerAllgemein:Mauerer fordert zu Fleiß und Geduld auf; außerdem kann er als sichere Basis des
Lebens verstanden werden.Psychologisch:Der Mann der Stein um Stein aufeinandersetzt, bis das
Haus fertig ist, umschreibt den Freund (oder auch den Arzt), der dafür sorgt, daß wir seelisch und
körperlich in guter Verfassung sind. Wer sich im Traum als Maurer sieht, ohne es im Wachleben zu
sein, möchte sich geduldig etwas aufbauen, was ihm und seinen nächsten Angehörigen nützt.
Volkstümlich:
(arab. ) : - stehen sehen: du wirst wenig Lust zur Arbeit zeigen;
- arbeiten sehen: man wird selbst im Leben vorwärtskommen, wenn man fleißig und
strebsam ist;
- selbst einer sein: man wird sich eine gute und sorglose Zukunft schaffen, sollte sich aber
davor hüten,
seine Fähigkeiten zu überschätzen.
(europ.) : - mahnen zur Ausdauer bei der Arbeit und warnen vor Nichtstun;
- sehen: man muß in einer Sache mehr Geduld haben;
- ein Haus von diesen bauen lassen: Zeichen für Verlust durch Krankheit;
- selbst als solcher Arbeiten verrichten: man baut sich ein dauerhaftes Glück auf.
(ind. ) : - sehen: du sollst deinen Fleiß nicht verringern;
- arbeiten sehen: du wirst für dein Vorhaben viel Geduld haben müssen.
(Siehe auch "Haus", "Mauer")
Maus
Assoziation: - sanftmütig; ruhig; kleinere Probleme; innere Gefühle; Schüchternheit.
Fragestellung: - Welche kleinen Sorgen nagen an mir?
Medizinrad:
Schlüsselworte: Begrenzt; klein; Futter suchend; Unschuld; Vertrauen; Alltagswunder; innere Stärke;
Forscherdrang; aufteilend; Innenschau; westlicher Seelenpfad.
Beschreibung: Die Maus, die im Medizinrad mit der mittleren Position des westlichen Seelenpfads und
der Innenschau assoziiert wird, ist klein und hält sich in einem relativ kleinen Territorium auf. Sie
kann nicht besonders weit sehen, sondern nur das, was sich direkt vor ihren Augen befindet. Mäuse,
die zur großen Ordnung der Nagetiere gehören, kommen überall auf der Welt vor. Die meisten von
ihnen werden vom Menschen als Schädlinge angesehen. Denn die Maus sucht überall nach Futter und
frißt alles, was sie finden kann: Nahrungsmittel, Feldfrüchte, Kleidungsstücke, Bücher. Aber sie
leisten auch dem Netz des Lebens einen Dienst, indem sie Insekten und Unkrautsamen verzehren.
Allgemeine Bedeutung: Das sehen, was sich direkt vor deinen Augen befindet; die Wahrheit auf eine
einfachere Weise erkennen; in dein Inneres blicken.


Assoziation: Mäuse - Geld; graue Maus - schüchtern und äußerlich wenig vorteilhaft; Mausi -
Kosename für eine Frau.
Transzendente Bedeutung: Die Maus ist ein Lehrer, der dir sowohl deine Stärken als auch deine
Schwächen zeigen kann, und dich lehrt, das Nahehegende zu erkennen, bevor du dich um das weiter
Entfernte kümmerst.
Artemidoros:
Eine Maus bedeutet einen Haussklaven; sie wohnt ja mit uns unter dem selben Dach, nährt sich von
dem selben Vorräten und ist furchtsam. Von guter Vorbedeutung ist es, viele Mäuse daheim zu
sehen, und zwar munter tanzend; sie zeigen große Lebensfreude und Zuwachs an Haussklaven an.
Nimmt man etwas Ungewöhnliches bei den Mäusen wahr, so halte man sich dabei vor Augen, daß
das, was im Wachzustand geschieht, sich in keiner Weise vom Traumgeschehen unterscheidet; denn
beiden kommt dieselbe Voraussage zu, eine Tatsache, die mir durch die Erfahrung bestätigt wurde.
Allgemein:
Der kleine, graue Nager gilt als Symbolgestalt der "Macht des Unscheinbaren" und der typischen
Eigenschaften, die man den Mäusen allgemein nachsagt: Neugier, List, Geschicklichkeit und große
Fruchtbarkeit. Sie ist auch naschhaft und "durch Leckerbissen bestechlich". Maus hat oft sexuelle
Bedeutung oder kann auf Ängste hinweisen, die aus dem Unbewußten stammen. Außerdem kann sie
auf Vorgänge aufmerksam machen, die man nicht unterbewerten darf. Die pfeifende Maus warnt vor
Verlusten und finanziellen Risiken. Fängt man das Tier, kündigt das an, daß man Ärger bald
überwinden wird. In der traditionellen Deutung galten besonders schwarze Mäuse als Todesomen.
(Weil man Ratten und Mäusen nachgesagt hat, sie brächten "den Tod ins Haus" - auch in bezug auf
die Pestepidemien zu verstehen.)
Psychologisch:
Außer dem unter "Nagetier" Gesagten kann das "Mäuschen" in Träumen vor allem junger Männer als
Sinnbild des weiblichen Geschlechtsorgan gewertet werden. Rote Mäuse bezeichnen dabei abartige
sexuelle Wünsche. Die Maus steht auch für die Schwäche eines Menschen, seine Nase überall
neugierig hineinzustecken. Eine ungünstige Bedeutung haben Mäuse, wenn sie in Massen im Traum
auftreten; sie zeigen an, daß etwas an uns nagt oder uns Sorgen macht. Angst und Ekel machen sich
dann in der Traumstimmung breit.
Spirituell:
Sie ist Sinnbild der starken Vermehrung und der Gefräßigkeit.
Volkstümlich:
(arab. ) : - von lästigen Feinden umgeben sein; Verdrießlichkeiten und Not;
- in einer Falle fangen: man soll sich vor Betrug von Anderen in acht nehmen;
- weglaufend: ein wichtiges Vorhaben wird nicht gelingen;
- töten: man wird aus dem Unglück anderer seine eigenen Vorteile ziehen;
- weiße: ein schlechtes Vorzeichen, da sie auf ein Problem schließen läßt, das einem noch
lange beschäftigen wird.
(europ.) : - sexuell und erotisch zu verstehen; oft Warntraum vor übermäßigem Verzehr und Abbau
der Lebenskräfte;
- in der Freiheit: Zank und Streit; Verdruß und Ärger; auch: sagen häusliche
Schwierigkeiten und unehrliches
Verhalten von Freunden voraus; geschäftliche Vorhaben laufen nicht erwartungsgemäß;
- pfeifen hören: Warnung vor einer Gefahr;
- einem entwischen: es stehen zweifelhafte Auseinandersetzungen bevor;
- fangen: man wird Glück im Unglück haben;
- in der Falle: erfolgreiche Geschäfte; man wird eine ärgerliche Angelegenheit erledigen;
- weiße Mäuse sehen: man macht sich unnötige Gedanken über etwas;
- umbringen: man wird seine Feinde bezwingen;
- Träumt eine Frau von einer Maus, droht ihr ein raffinierter, verräterischer Feind.
- Erblickt eine Frau eine Maus in ihren Kleidern, könnte sie in einen bösen Skandal
verwickelt werden.
(ind. ) : - weiße: dein Ehestand wird gut sein, und dein Wohlstand sich durch die Zusammenarbeit
vermehren; gute Heirat;
- pfeifen hören: achte auf dein Eigentum, man will dich bestehlen;
- fangen: deine Pläne sind gut;
- in der Falle: Triumph über deine Feinde;
- viele sehen: Hungersnot, schwere Zeiten;


- sehen: Verlust und Streit in der Familie.
(Siehe auch "Nagetier", "Ratte", "Tiere")
Mausefalle
Allgemein:
Mausefalle warnt vor einer Hinterlist anderer.
Psychologisch:
Sitzt eine Maus darin gefangen, so sind wir das selbst, was vielleicht beweist, daß wir von einer
Bindung, die wir eigentlich schon längst beenden wollten, einfach nicht loskommen.
Volkstümlich:
(arab. ) : - geöffnet: sei vorsichtig, man lauert dir auf;
- geschlossene: man wird dich schwerlich fangen.
(europ.) : - verkündet Feindschaft und Verleumdung; man will dir eine Falle stellen;
- viele in der Falle sitzen sehen: man könnte in die Hand von Feinden geraten;
- selbst aufstellen: man kann seine Gegner mit einem raffinierten Plan ausschalten.
(ind. ) : - man will dich überlisten.
Mauserung (von Tieren)
Volkstümlich:
(europ.) : - man ist gut beraten, zweifelhafte Verbindungen zu lösen, um neue einzugehen; eine
kleine Einladung gibt einem Gelegenheit,
wertvolle Freundschaften zu schließen;
- Vögel in der Mauser sehen: weisen auf unmenschliche Behandlung von aus der
Gesellschaft Ausgestoßenen hin.
Mausoleum
Volkstümlich:
(europ.) : - verheißt Krankheit, Tod, oder Probleme eines Freundes;
- sich in einem befinden: es drohen einem schwere Krankheiten.
Maut (Zoll)
Volkstümlich:
(europ.) : - einnehmen: es werden sich Hoffnungen erfüllen;
- eine Mautstelle sehen: man wird kleinen Mißgeschicken ausgesetzt sein.
Mechaniker
Assoziation: - Reparatur; Wiedergutmachung; Arbeit an dem, was Schaden gelitten hat.
Fragestellung: - Welchen Schaden bin ich Wiedergutzumachen bereit?
Allgemein:
Mechaniker hat ähnliche Bedeutung wie Maschine.
Volkstümlich:
(europ.) : - symbolisiert einen Wohnsitzwechsel und ein aktiveres Geschäft; gewöhnlich sind höhere
Löhne
zu erwarten, nachdem man Mechaniker bei der Arbeit an Maschinen gesehen hat.
(Siehe auch "Maschine")
Medaille
Psychologisch:
Ein Auszeichnungs- und Zugehörigkeitssymbol - wenn man davon träumt, wünscht man sich
entsprechende Erlebnisse und Situationen, man fühlt sich übergangen und unterschätzt.
Volkstümlich:
(arab. ) : - sehen oder erhalten: eine Auszeichnung wird dir zuteil werden.
(europ.) : - Sinnbild der Treue.
(ind. ) : - hohe Ehren.


Medaillon
Allgemein:
Medaillon steht für eine treue zwischenmenschliche Beziehung; verliert man es, wird man einen
lieben Menschen verlieren.
Volkstümlich:
(arab. ) : - du wirst treu geliebt.
(europ.) : - sehen oder erhalten: ein treuer Mensch wird um einen sein.
- hergeben oder verlieren: bedeutet den Verlust eines treuen Menschen;
- Träumt eine junge Frau, daß ihr Liebhaber ihr ein Medaillon um den Hals legt, stehen ihr
viele schöne Angebote offen; sie wird bald heiraten und reizende Kinder bekommen;
- Verliert eine Frau diesen Schmuck, wird sie mit einem Trauerfall konfrontiert.
- Zerbricht eine Frau ihr Medaillon, hat sie einen unbeständigen, labilen Ehemann, dem
Konstanz
im Beruf und Beziehung ein Greuel ist.
- Weist sie den Schmuck zurück, warten Enttäuschungen auf einem. Die geliebte Frau
macht
einem Kummer und benimmt sich einem gegenüber alles andere als nett.
Medikarion (Pflanze)
Volkstümlich:
(perser) : - Das Medikarion bedeutet Überfluß und höheres Ansehen und weist auf verschiedene
Personen;
denn einmal gesät, wird es sieben Jahre geerntet.
- Träumt einer, er bestelle sein Feld mit diesem Kraut, wird er von seiner Hände Arbeit zu
Wohlstand kommen;
trägt sein Feld reiche Ernte davon, wird er großen Reichtum und rechten Glauben finden.
- Schließt er Samen der Pflanze in Speichern ein, wird der Reichtum weniger Arbeit kosten
und ansehnlicher sein.
- Drischt er das Medikarion aus, um Samen zu bekommen, wird er entsprechend dessen
Menge geprägtes Gold
und ein ansehnliches Vermögen erlangen.
- Hatte die Aussaat keinen Erfolg, werden seine Erwartungen zuschanden, und er wird in
drückender Armut leben.
- Ißt er selbst von der Pflanze, wird er entsprechend der verzehrten Menge Not leiden.
(Siehe auch "Kräuter")
Meditation
Allgemein:
Was die Meditation im Traum bedeutet, hängt davon ab, ob der Träumende auch im Wachzustand
meditiert. Bei einem Menschen, der Meditation praktiziert, kann die Meditation im Traum Anregung
für Übungen liefern, die den Träumenden mit seiner Intuition und Spiritualität in Kontakt bringen. Bei
einem Menschen, der Meditation nicht praktiziert, kann die Meditation auf ein Bedürfnis verweisen,
sich nach innen zu wenden.
Psychologisch:
Häufig erkennt der Mensch auf einer unbewußten Ebene, daß er sein Bewußtsein oder seine
Einstellung verändern möchte. Wenn der Träumende in seinem Traum meditiert, kann dieses
Bedürfnis für ihn faßbar werden. Der Träumende erlangt auf diesem Wege Zugang zu seiner,
kreativen, spirituellen Seite.
Spirituell:
Auf dieser Ebene ist die Meditation im Traum ein Hinweis darauf, daß spirituelles Vorankommen nur
mit einem gewissen Maß an Disziplin möglich ist.
Medium
Assoziation: - Arbeit an der Intuition; erweitertes Bewußtsein.
Fragestellung: - Auf welche Weise strebe ich nach grenzenlosem Bewußtsein?
Allgemein:
Wenn im Traum ein Medium eine wichtige Rolle spielt, bedeutet dies häufig, daß der Träumende den
Kontakt zu seinem Unbewußten oder mit dem Tod sucht. Unter Umständen bemüht er sich auch,
seine Intuition auf einer neuen Ebene zu aktivieren und sie anders zu nutzen als bisher.
Psychologisch:


Wenn sich der Träumende in seinem Traum als Medium sieht, erinnert ihn dies daran, daß er an eine
größere Macht angeschlossen ist.
Spirituell:
Auf der spirituellen Ebene kann ein Medium im Traum den Wunsch nach Kontakt mit den Toten
darstellen. Dies müssen nicht unbedingt verstorbene Personen sein. Es kann sich auch um Elemente
aus dem Leben des Träumenden handeln, die "tot" sind und die er wiederbeleben möchte.
Medizin / Medikament
Assoziation: - Heilung; Gegengift.
Fragestellung: - Wo in meinem Leben bin ich bereit, gesund und ganz zu sein?
Allgemein:
Die Einnahme von Medikamenten im Traum zeigt, daß der Träumende um sein Bedürfnis nach
Heilung weiß. Ein Medikament im Traum, egal, in welcher Form, macht entweder auf ein
Gesundheitsproblem aufmerksam oder auf eine Situation, die vom Negativen ins Positive gewendet
werden kann. Das Heilmittel kann auch für eine wichtige Erfahrung stehen welcher der Träumende
sich aussetzen soll, weil sie auf seine persönliche Entwicklung wie ein Katalysator wirkt.
Psychologisch:
Das Medikament im Traum kann eine Erfahrung symbolisieren, die im ersten Augenblick unangenehm
ist, aber auf längere Sicht Früchte trägt. Die bittere Medizin, die uns im Traum verabreicht wird, kann
uns daran erinnern, daß man manches im Leben schlucken muß. Das läßt uns reifer werden und
schenkt Erfahrungen, die uns den Weg weisen, wie wir alles besser machen können.
Wohlschmeckende Medizin geht zwar gut hinunter, gilt aber im allgemeinen nicht als hilfreich; sie
deutet deshalb meistens für das Wachleben an, daß man zu wenig wagt, um weiterzukommen.
Darüber hinaus kann es den Träumenden jedoch auch an seine ihm angeborene Selbstheilungskräfte
erinnern.
Spirituell:
Auf dieser Ebene stellen Medikamente im Traum das spirituelle Bedürfnis nach heilendem Einfluß im
Leben des Träumenden dar.
Volkstümlich:
(arab. ) : - einnehmen: hüte dich vor Ausschweifungen; sie könnten für dich verderblich werden;
- für Kranke - einnehmen: man wird bald von seinen Leiden befreit sein.
- einem anderen geben: man wird einem Menschen, der einem vollkommen vertraut, mit
Rat und Tat zur Seite stehen.
(europ.) : - eine wohlschmeckende einnehmen: man erhofft sich ein Gewinn, wird aber einen Verlust
erleiden;
- bittere einnehmen: du wirst deine Feinde beherrschen und mit ihnen fertig werden;
man sollte sich wieder auf "ohne Fleiß kein Preis" besinnen;
- jemandem eine wohlschmeckende geben: man wird jemandem erbetenen Rat oder Hilfe
gewähren;
- jemandem eine bittere geben: man wird mit einem Widersacher nicht fertig werden.
(ind. ) : - einnehmen: Streitigkeiten in der Familie.
(Siehe auch "Arznei", "Arzt", "Krankenhaus")
Medizinbeutel
Medizinrad:
Schlüsselworte: Medizingaben; Macht; Verbindung; Integration.
Beschreibung: Ein Medizinbeutel war ein Behältnis, normalerweise aus Leder gefertigt, in dem eine
Person ihre Objekte der Macht aufbewahrte.
Allgemeine Bedeutung: Ein Sammeln deiner Kräfte; die Fähigkeit, die Kräfte, die du hast, zur
Anwendung zu bringen; eine Zeit der Verbindung und Integration.
Assoziation: Medizin - wie bei einem allopathischen Rezept; Beutel - ein Gefäß.
Transzendente Bedeutung: Die Fähigkeit, die Kräfte zu nutze die das Leben dir geschenkt hat.
(Siehe auch "Beutel")
Mediziner
Volkstümlich:
(europ.) : - Träumt eine junge Frau von einem Mediziner, ruiniert sie durch ausschweifenden
Lebenswandel ihre Schönheit. Ist sie krank,


kommen Krankheit und Sorgen auf sie zu, die sie schnell überwindet, es sei denn, der
Arzt scheint sehr besorgt zu sein; dann
wird ihr Leiden sich verschlimmern und in Qualen enden.
(Siehe auch "Arzt")
Medizinrad
Schlüsselworte: Heiligkeit; Verbindung; Kreis; Rad; alle dein Verwandten; Lebensweg; Harmonie;
Verstehen.
Beschreibung: Das Medizinrad ist ein dem normalen Sprachgebrauch angepaßter Begriff für heiliges
Rad oder das Netz des Lebens. In anderen erdverbundenen Kulturen heißt das, was wir Medizinrad
nennen, Kreis der Kraft, Mandala, heiliger Kreis und Weisheitsrad. Im Inneren des heiligen Kreises
sind sämtliche Aspekte der Schöpfung enthalten. Alle Lebewesen sind innerhalb des Medizinrads in
Bewegung, beginnen auf der Position ihrer Geburt und enden auf der Position ihres Dahinscheidens.
Damit ein Mensch sein Schicksal erfüllen kann, sollte er durch das Medizinrad reisen, daß er alle
unterschiedlichen Positionen so oft durchlaufen kann, wie es für seinen Lebensweg gemessen ist.
Nicht jeder Aspekt deines Seins ist zur gleich Zeit an derselben Position, was Rechenschaft darüber
ablegt, daß du dich von vielen unterschiedlichen Tieren, Pflanzen oder Mineralien gleichzeitig
angezogen fühlen kannst.
Allgemeine Bedeutung: Das heilige Rad des Lebens, der heilige Kreis, das Netz des Lebens; deine
Verbindung mit all deinen Verwandten aus allen Schöpfungsreichen.
Assoziation: Medizin - im allopathischen Sinne; das Rad eines Wagens.
Transzendente Bedeutung: Information über den Platz, an dem du im Medizinrad im Verhältnis zu
deinem spirituellen Weg stehst. Wenn du vom Medizinrad träumst, dann versuche festzustellen, wo
du dich in ihm befindest und was du dort tust. Achte auch auf mögliche andere Wesen, die bei dir im
Medizinrad sind. Diese Informationen werden es dir ermöglichen, deinen Platz im Medizinrad genauer
zu lokalisieren.
Meer
Artemidoros:
Es träumte jemand, er stürze ins Meer, werde in die Tiefe gerissen und habe das Empfinden, lange
Zeit so dahinzutreiben; schließlich erwachte er vor Angst aus dem Schlaf. Er heiratete eine Hetäre,
zog mit ihr fort und verbrachte die längste Zeit seines Lebens im Ausland. Es ist unnötig, die Gründe
dafür darzulegen.
Allgemein:
Meer symbolisiert das kollektive Unbewußte, die Gesamtheit von Gedanken, Gefühlen und
Hoffnungen oder Weiblichkeit; außerdem steht es noch für die Art und Weise, wie man seinen
Lebensweg geht. Steht im Traum das Meer selbst im Vordergrund, dann sollte die Partnerin des
Träumers die Zügel etwas lockerer lassen. Die Sehnsucht nach Freiheit und Unabhängigkeit, mag sie
auch noch so wenig bewußt sein, wird sich bei dem Mann, der vom Meer träumt, in nächster Zeit
bemerkbar machen: entweder in Form eines Ausbruchs oder aber in Form von Unausgeglichenheit
und Streitsucht. Je nach Begleitumständen sind noch folgende einzelne Deutungen möglich:
- Ruhiges Meer kündigt eine angenehme, friedliche Zukunft an.
- Aufgewühltes, stürmisches Meer weist auf Auseinandersetzungen und Schwierigkeiten hin.
- Ins Meer fallen warnt vor einem schweren Schicksalsschlag.
- Im Meer untergehen fordert auf, sich auf sich selbst zu besinnen, damit man glücklicher wird.
- Aus dem Meer auftauchen zeigt Erweiterung des Bewußtseins und einen Neubeginn im Leben an.
Psychologisch:
Das Meer ist ein Bild für alles Unbekannte und Unergründliche, für den Ursprung nicht des einzelnen
Individuums, sondern allen Lebens. In seinem ewigen Auf und Ab ist es ein archetypisches Symbol
des blutvollen Lebens mit all seinen Höhen und Tiefen, aber auch Sinnbild des kollektiven
Unbewußten, dementsprechend ist sein Ufer (siehe dort) der Grenzbereich zwischen jenem und dem
persönlichen Unbewußten. Geschieht die Traumhandlung nicht auf dem Meer, sondern an seinen
Ufern, so ist dies ein Zeichen dafür, daß die Problematik des Träumenden zwischen seinem
persönlichen und dem Kollektiven Unbewußten liegt. Es verbindet Kontinente und Länder. Das Meer
im Traum kann sowohl den Aufbruch in seelisches Neuland wie auch Gefahren andeuten, die bei einer
Meeresüberquerung auftreten können. Eine Reise auf dem Meer und seinen haushohen Wellen ist der
Aufbruch zu neuen Ufern, zum Finden eines neuen Lebensabschnittes, was auch die Wandlung der
eigenen Persönlichkeit bedeuten kann. Das Ziel der oft gefahrvollen Reise kann nur aus anderen
Symbolen des Traumbildes gedeutet werden. Auf jeden Fall steht etwas Neues bevor, von dem selbst


unser Unbewußtes noch nicht so recht weiß, wie es endgültig ausgehen wird, doch signalisiert es uns
schon, daß von nun an unsere ganze Persönlichkeit verlangt wird.
Volkstümlich:
(arab. ) : - Das Meer mit seiner Tiefe bedeutet den Hauptkaiser.
- Wie alle Flüsse ins Meer münden, so fließt auch aller Reichtum der Welt dem Kaiser zu.
Träumt diesem, es flössen neue, unbekannte Flüsse ins Meer, wird er von fernen Völkern
Reichtümer und Freude erlangen.
Schaut er, wie die bekannten Flüsse nicht mehr ihr Wasser ins Meer ergießen, werden
seine Einkünfte zurückgehen,
er selbst aber nicht an Macht verlieren; denn auch das Meer erfährt keine Minderung.
- Trinkt einer Meerwasser, wird er vom Kaiser Reichtum erlangen, so viel oder so wenig,
wie er Meerwasser getrunken.
- Träumt einer, er sei Herr über das Meer geworden, wird er dem Kaiser auf dem Thron
folgen und herrschen.
- Schöpft jemand Wasser aus dem Meer und bringt es in Gefäßen in sein Haus, wird er
vom Kaiser mit kaiserlichen Gütern
überhäuft werden, sofern er viele Gefäße mit Meerwasser füllte.
- Angelt einer mit Ködern Fische im Meer, wird er reiche Mittel vom Kaiser bekommen,
sofern er viele Fische gefangen hat;
fängt er sie mit Netzen, wird er dem Kaiser aufrichtig ergeben sein und sichtbar reichen
Unterhalt von ihm beziehen
entsprechend dem Fang, den er machte.
- Geht einer am Meeresufer spazieren, die Füße im Wasser, wird er sich dem Kaiser nahen
und, der angenehmen Kühlung gleich,
Freude erleben; ist er am Meeresufer in den Schmutz gefallen, wird er beim Kaiser so tief
in Ungnade fallen, wie er in den
Schmutz gesunken ist.
- Sieht einer das Meer in der Ferne in ruhiger Bewegung, wird die Freude, die er vom
Kaiser erfährt, geringer sein.
- Geht einer ins Meer bis zur Hüfte und wäscht sich, wird er ein ergebener Gefolgsmann
des Kaisers werden und entsprechend
dem Bad seine Gunst erfahren; schlägt aber das Wasser über ihm zusammen, drohen
ihm große Sorgen, Bedrückung und
Zwang von seitens des Kaisers;
schwimmt er nur, wird er von ihm bedrängt und unterdrückt werden, und es wird ihm
entsprechend der Nähe oder Ferne vom Land
ergehen: ist er nahe dem Land, werden die Plagen geringfügiger, ist er weit entfernt,
heftiger sein.
- Träumt es einem, er ertrinke im Meer, wird er vom Kaiser am Leben gestraft werden.
- Schaut jemand das Meer aus der Nähe in ruhiger Bewegung, wird er jeden Kummer
abwerfen und Freude empfinden.
- Träumt der Kaiser, wie das Meer von einem bekannten Wind mächtig hochgeht, wird er
von dem Volk, das in der Windrichtung
wohnt, in Schrecken versetzt werden; wirft das Meer nach solchem Tosen Haifische und
anderes Meeresgetier heraus,
werden Mächtige des Reiches dem Zorn des Kaisers zum Opfer fallen;
schaut er das Meer in ruhiger Bewegung, wird er sich seiner Macht und Würde erfreuen,
ist das Meer in Aufruhr, außer sich geraten.
- Auch wenn ein anderer dieses Gesicht schaut, wird es für den Kaiser in Erfüllung gehen.
- Im Traum auf den Wogen des Meeres zu wandeln, verheißt Mut, Macht und ein enges
Verhältnis zum Kaiser;
dünkt es einen, er werde rücklings auf den Wogen dahingetragen, wohin er wolle, wird
der Traum noch glücklicher ausgehen
als der vorige; freilich schauen nicht alle dieses Gesicht, sondern nur die führenden
Männer und diejenigen, die dem Herrscher
besonders eng verbunden sein werden.
- Träumt der Kaiser, er fange Fische, ziehe sie aus der Tiefe herauf, gebe sie andern oder
lege sie irgendwo nieder, wird er seine
Untertanen reich beschenken oder Schätze sammeln.


- davor stehen: eine größere Reise antreten;
- wild stürmendes: unruhige Zeiten stehen dir bevor; stürmisches Leben;
- ruhiges: es wird alles nach deinem Wunsch gehen; friedliches Leben;
- darauf fahren: du wagst gefährliche Dinge und unternimmst mehr, als du zu leisten
imstande bist;
- hineinfallen: du wirst Schaden erleiden;
- darin untergehen: schwere Sorgen und bösen Zufällen unterworfen werden an denen du
selbst Schuld hast.
(europ.) : - Anzeichen dafür, daß Neues im Anzug ist; ein Vorbote für unerfüllte Erwartungen;
materielle Freuden
genießen können, jedoch ein inneres Verlangen nach Vergnügen haben, die das Fleisch
nicht stillen kann;
- das einsame Seufzen des Meeres hören: das Schicksal hält für einem ein mühseliges und
unfruchtbares Leben
ohne Liebe und Freundschaft bereit;
- ruhiges, stilles bei klarem Himmel: verkündet ein glückliches Heim; man geht einer
schönen, sonnigen Zeit entgegen;
- stürmisches: deutet auf schweren Kampf mit Not und Sorgen; stellt eine gefahrvolle
Zukunft in Aussicht;
- hineinfallen: bringt Unglück und unendlichen Schaden; ein schwerer Schicksalsschlag ist
zu erwarten;
- darin untergehen und ertrinken: befreit von den drückenden Sorgen;
- daraus auftauchen: ein neuer Lebensanfang steht in Einklang mit den Tiefen der Seele;
- darin baden: verheißt Wohlergehen und langes Leben; man wird Gelegenheit haben, die
Alltagssorgen für
kurze Zeit hinter sich zu lassen;
- Träumt eine junge Frau, mit Ihrem Liebhaber über das Meer zu gleiten, werden sich ihre
mädchenhaften
Hoffnungen erfüllen, und das Glück hält an der Tür zur Erfüllung beständiger
Hochzeitswünsche Wache.
(ind. ) : - mit Wellen: du hast Glück in deinen Geschäften;
- ruhiges: du wirst eine Verlobung eingehen;
- stürmisches: achte auf deine Umgebung;
- darauf fahren: begib dich nicht unnötig in Gefahr.
- sonst wie (arab.)
(Siehe auch "Fluß", "Kapitän", "Matrose", "Ozean", "Schiff", "Wasser" und ähnliches)
Meerbusen
Volkstümlich:
(ind. ) : - du kannst zufrieden sein, denn deine Wünsche werden erfüllt.
Meerenge
Volkstümlich:
(europ.) : - Gefahr in der Nähe.
Meeresschildkröte
Medizinrad:
Schlüsselworte: Erde; Unterhalt; Stabilität; Fundament; Beständigkeit; Härte; dickköpfig; langsam;
der Erde nahe; Zähigkeit; Langlebigkeit; Erdclan.
Beschreibung: Die Meeresschildkröte ist im inneren Kreis des Medizinrads mit dem Element Erde
verbunden. Im Medizinrad sind die im Mond der Erderneuerung (22. Dezember bis 19. Januar), im
Mond der wiederkehrenden Frösche (20. April bis 20. Mai) und im Mond der Ernte (23. August bis 22.
September) Geborenen alle Zugehörige des Schildkrötenclans. Die Meeresschildkröte wird mit der
Erde verbunden, weil es heißt, daß sie ihren Rücken als Fundament für Nordamerika zur Verfügung
gestellt hat, das die Ureinwohner übersetzt als »Turtle Island«, als Meeresschildkröteninsel,
bezeichneten. Menschen, die mit dem Schildkrötenclan assoziiert werden, sind stabil in ihren
Ansichten, Idealen und Vorstellungen. Sie sind zuverlässig und treu, neigen jedoch manchmal zu
übertriebener Verbissenheit oder Dickköpfigkeit. Der Schildkrötenclan wird mit dem physischen
Aspekt des Seins in Verbindung gebracht.


Allgemeine Bedeutung: Das Fundament deines Lebens oder deiner Philosophien oder Vorstellungen
sehend; wahrnehmend, in welcher Beziehung du dich verwurzelt fühlst; deine Verbindung mit dem
Planeten und dem Element Erde erfahrend; deine Verpflichtungen, Meinungen und Ideale
überprüfend; kann ein Hinweis darauf sein, daß du mehr Zeit mit der Erde verbringen solltest.
Assoziation: Uraltes, gepanzertes Lebewesen.
Transzendente Bedeutung: Eine Gabe von Erdenergie; tieferes Verstehen deiner Verbindung mit der
Erde.
Wolfsclanlehre: Arbeit; Clantier des Monats Oktober.
(Siehe auch "Schildkröte")
Meerestiere
Artemidoros:
Ein Meerestier in seinem Element zu sehen, ausgenommen einen Delphin, ist niemand günstig;
letzterer jedoch bringt Glück, wenn man ihn im Meer sieht, und bedeutet, es werde aus der Richtung,
in die er schwimmt, ein günstiger Wind wehen. Außerhalb des Meeres und seines Elementes
geschaut, ist jedes Meerestier glückverheißend; denn es vermag keinen Schaden mehr anzurichten,
wo es zappelnd und elend verendend sich selbst nicht retten kann. Deswegen besagt es, daß die
Macht der Feinde gebrochen ist und sie als Bösewichter übel zugrunde gehen werden. Ein
gestrandeter Delphin prophezeit Unheil; man wird den Tod einer heißgeliebten Person mit ansehen
müssen.
(Siehe auch "Delphin", "Fisch", "Meer")
Meerfische
Volkstümlich:
(europ.) : - man wird von trüben Ahnungen geplagt.
Meerjungfrau / Nixe
Volkstümlich:
(europ.) : - ein unglücklicher Traum für alle diejenigen, in deren Leben das Meer eine wichtige Rolle
spielt.
Meerkatze
Allgemein:
Meerkatze wird ähnlich wie Affe, manchmal auch als Warnung vor Betrug und List gedeutet.
Volkstümlich:
(arab. ) : - sehen oder von ihr bedroht werden: hinterlistigen Menschen preisgegeben sein.
(europ.) : - sehen: bedeutet Lug und Trug.
(ind. ) : - sehen: man wird sich über dich und dein Tun bei der Obrigkeit beschweren wollen.
(Siehe auch "Affe")
Meerrettich
Volkstümlich:
(arab. ) : - deutet auf boshafte Sticheleien;
- essen: du bedarfst einer gründlichen Erholung, wenn du nicht krank werden willst.
(europ.) : - bedeutet angenehme Verbindungen mit intellektuellen und gleichgesinnten Menschen;
Glück;
- essen: man wird auf angenehme Weise geneckt werden;
- Einer Frau verheißt er gesellschaftlichen Aufstieg.
Meerschaum
Volkstümlich:
(europ.) : - Träumt eine Frau von Meerschaum, dann wird sie durch wahl- und hemmungsloses
Vergnügen vom Pfad der Tugend abkommen.
Trägt sie einen Brautschleier aus Meerschaum, wird sie sich in materielle Freuden
stürzen, wobei ihr wahre Kultiviertheit und innere
Bescheidenheit fremd sind.
Meerschaumpfeife
(Meerschaum = für Tabakspfeifen und Zigarettenspitzen verwendetes in Kleinasien
vorkommendes, weißes oder graues Mineral, chemisch wasserhaltiges Magnesiumsilikat.)


Volkstümlich:
(arab. ) : - haben oder daraus rauchen: sich mit betrügerischen Dingen abgeben.
(europ.) : - man soll windigen Leuten kein Gehör schenken.
(ind. ) : - du wirst ein Geschenk erhalten.
Meerschweinchen
Assoziation: - Fruchtbarkeit; Verantwortlichkeit.
Fragestellung: - Worum lerne ich, mich zu kümmern?
Allgemein:
Meerschweinchen kann nach alten Traumbüchern ein freudiges Ereignis ankündigen.
Psychologisch:
Wer davon träumt, möchte nicht "wie ein Kind behandelt", verniedlicht, abgewertet und "nicht für voll
genommen" werden. Ein häufiges Traumsymbol, wenn man in einer Familie (oder Gruppe) "die
Kleinste" oder der Jüngste ist und deshalb oft nicht ganz ernst genommen wird. Oder wenn man es
haßt, mit unerwünschten Streicheleinheiten belästigt zu werden - von älteren Verwandten oder
Vorgesetzten.
Volkstümlich:
(arab. ) : - sehen: ein fröhliches Leben führen.
(europ.) : - verheißen vergnügte Tage und glückliche Unternehmungen.
(ind. ) : - du wirst fröhliche Tage erleben.
Meervögel
Volkstümlich:
(arab. ) : - fliegen oder schwimmen sehen: für Seeleute von schlechter Vorbedeutung.
(ind. ) : - du wirst das Vertrauen deiner Umgebung verlieren.
Meerwunder
Volkstümlich:(arab. ) : - (etwa die sogenannte Seeschlange oder sonstige abenteuerlich oder
riesenhaft
geformte Tiere des Meeres): du wirst an Liebe und Vertrauen einbüßen.
(europ.) : - ein schönes sehen: man wird ein Erlebnis von seltenem Reiz haben;
- ein grausiges sehen: man wird in schwere Bedrängnis geraten.
Meerzwiebel
Artemidoros:
Die Meerzwiebel kündigt Bauern Unfruchtbarkeit an, weil sie nichts Eßbares enthält. Schäfern
dagegen bringt sie Segen, weil sie ihrer Natur nach ein Wolfsgift ist. (Meerzwiebeln wurden außerdem
zur Abwehr jeglichen Übels an der Tür aufgehängt oder unter der Türschwelle vergraben.) Heil
verheißt sie allen, die in Sorgen und Schmerzen leben; denn man schreibt ihr eine reinigende Kraft
zu. Dagegen beschwört sie, wie die Erfahrung lehrt, Leuten, die in guten Verhältnissen leben, Ängste
und Sorgen herauf; denn Menschen, die vom Unheil unberührt sind, bedürfen keiner Reinigung.
Mehl
Allgemein:
Mehl wird im Sinne von Brot, Getreide oder Korn verstanden.
Volkstümlich:
(arab. ) : - sehen: mit finanziellen Vorteilen rechnen können;
- in Säcken sehen: Geselligkeit im Kreis guter Freunde erleben können;
- vor Augen haben: durch häusliche Sorgen niedergedrückt werden;
- durch ein Sieb schlagen: eine Arbeit mit großer Sorgfalt ausführen;
jede Entscheidung sollte sorgfältig geprüft werden; ist man sparsam und handelt
wohlbedacht,
wird dies nur zum Vorteil sein;
- mit Wasser zu Teig machen: sich Nahrung durch seine Tätigkeit verschaffen.
(europ.) : - ein bescheidenes aber glückliches Leben steht einem bevor;
- oder Mehlsäcke: zeigen große Festlichkeiten an und versprechen die schönsten
Leckerbissen;
verheißt genußreiche Stunden und frohe Feste;
- viel sehen: man wird finanziell eine erhebliche Aufbesserung erzielen;
- mahlen: man macht einem anderen bewußt oder unbewußt eine Freude;
- andere mahlen sehen: es wird eine freudige Überraschung geben;


- auf dem Kleid haben: man wird unter übler Nachrede oder einer Verleumdung durch
andere leiden;
- weißes: die Ernährung wird gut sein;
- schwarzes: bedeutet Wohlbefinden;
- kaufen oder damit handeln: man läßt sich auf gefährliche Spekulationen ein;
- Mehlwürmer: man wird Ersparnisse machen;
- Junge Frauen, die von Mehl träumen, werden eine harmonische Ehe führen.
Annehmlichkeiten versüßen ihnen das Leben.
(ind. ) : - sehen: Reichtum steht in Aussicht;
- vieles haben: Wohlstand;
- mahlen sehen: Glück und Reichtum;
- verschütten: du wirst übermütig;
- kneten: du bist ein guter Hausvater (gute Hausmutter);
- brennen: du wirst Besuch erhalten.
(Siehe auch "Brot", "Getreide", "Korn")
Mehlkloß
Volkstümlich:
(arab. ) : - sehen oder essen: du wirst Magenbeschwerden bekommen.
Meilenstein
Psychologisch:
Sinnbild für den Beginn eines Abschnitts auf unserem Lebensweg. Andere Symbole können Hinweise
darauf geben, wie es weitergehen wird.
Volkstümlich:
(ind. ) : - sehen: du wirst das Ziel erreichen.
(europ.) : - sehen oder passieren: im Beruf oder in der Liebe von Zweifeln geplagt werden; borgen
Sie nichts und hören sie nicht auf Gerüchte;
- ein umgekippter: die Angelegenheiten werden durcheinandergebracht.
(Siehe auch "Kilometerstein", "Straße")
Meierei
Volkstümlich:
(europ.) : - sehen: bedeutet Reichtum.
Meineid
Allgemein:
Leistet man im Traum einen falschen Eid, muß man sich hüten, nicht selbst in einen Zwiespalt der
Gefühle und Gedanken zu gelangen. Vielleicht wird einem von einem anderen Menschen eine Meinung
aufgedrängt, die den eigenen Wünschen nicht entspricht.
Psychologisch:
Der Träumer, der einen Meineid leistet, will wohl im Wachleben verhindern, daß ihm jemand in die
Karten schaut. Wird der Meineid von einem anderen geleistet, kann das nur bedeuten, daß man den
Träumenden im bewußten Dasein hinters Licht führen will.
Volkstümlich:
(europ.) : - selbst leisten: durch eigene Schuld wird großes Unglück geschehen;
- durch andere leisten sehen: man wird durch die Schuld anderer ins Unglück geraten.
(ind. ) : - leisten: du wirst in ein großes Unglück geraten.
Meißel
Allgemein:Die Bedeutung eines Meißels im Traum hängt davon ab, ob der Träumende im
alltäglichen Leben Handwerker ist. In diesem Fall stellt der Meißel im Traum den Stolz des
Träumenden auf seine Leistung und sein Fachwissen dar. Wenn der Träumende kein Handwerk
ausübt, kann der Meißel im Traum eine Aufforderung dazu sein, in einer bestimmten Situation nicht
vorsichtig und zögerlich zu reagieren, sondern kraftvoll zur Tat zu schreiten.
Psychologisch:
Der Drang nach Veränderung mag den Träumenden zu der Einsicht führen, daß er in einem
Vorhaben, welches ihm am Herzen liegt, alte Barrieren durchbrechen muß.
Spirituell:
In der sakralen Architektur symbolisiert der Meißel das aktive männliche Prinzip.


Meister
Volkstümlich:
(arab. ) : - werden: Liebenden Vereinigung, anderen Ärger.
(europ.) : - einem unterstellt sein: ist ein Zeichen für Inkompetenz, andere zu befehligen;
man wird bessere Arbeit unter der Leitung einer willensstarken Person leisten;
- selbst sein und über andere befehlen: man wird sich im Urteil über die schönen
Dinge im Leben auszeichnen, hohe Ämter bekleiden und wohlhabend sein.
Melancholie
Volkstümlich:
(europ.) : - Traum des Gegenteils; alles wird gut werden.
Melasse
Volkstümlich:
(europ.) : - immer ein Zeichen für große Gastfreundschaft; außerdem erwartet einem einige
angenehme Überraschungen der Glücksgöttin Fortuna;
- essen: mit enttäuschter Liebe rechnen müssen;
- ist die Kleidung mit Melasse beschmiert: man bekommt einen unakzeptablen
Heiratsantrag; beruflicher Abstieg ist möglich.
Melde (Pflanze)
Artemidoros:
Melde, ist nur für Schuldner gut, weil sie den Magen reizen und den Stuhlgang fördern; es gleichen
nämlich speziell der Magen und die Eingeweide einem Gläubiger.
Melden
Volkstümlich:
(ind. ) : - sich: du hast unnötige Geldauslagen.
Melken
Allgemein:
Melken (Melker) weist auf Chancen und Möglichkeiten hin, die man rasch beim Schopf packen sollte.
Volkstümlich:
(arab. ) : - (Kühe oder Ziegen): Sparsamkeit wird dir nützen, doch darf sie nicht in Geiz und
Habsucht ausarten.
(europ.) : - selbst melken: macht den Träumenden zum Glückskind; er mag etwas anfangen, was
und wie er will, Fortuna wird ihm lächeln;
- sehen: man soll lernen, das Glück zu ergreifen, wo immer es ist;
- selbst eine Kuh melken und dabei merken, daß die Milch in wahren Strömen aus dem
Euter schießt, wird bald merken, daß ihm
zwar gute Chancen durch die Lappen gehen, doch bleibt das glückliche Ende nicht aus;
- selbst melken wollen, aber keine Milch aus dem Euter bekommen können: für ein
Vorhaben ist der Wille zu loben, wenn die
Kräfte hierfür auch nicht ausreichen mögen.
(ind. ) : - sehen: neue Freundschaft; du wirst eine reiche Bekanntschaft machen.
(Siehe auch "Kuh")
Melodie
Volkstümlich:
(arab. ) : - eine bekannte singen hören: freudige Erlebnisse in Aussicht haben.
(europ.) : - jede angenehme Musik ist ein glückverheißendes Omen; sei beharrlich und man wird
Erfolg haben.
Melonen
Allgemein:
Die saftige Frucht gilt als Symbol für Erotik und Liebesglück.
Volkstümlich:
(arab. ) : - allgemein: kein gutes Vorzeichen; kündigen meist Enttäuschungen an;


- pflücken oder kaufen: man wird auf unerwünschte Folgen eines Liebesabenteuer gefaßt
sein müssen;
- sehen oder essen: du erfährst bald etwas Neues; man darf auf eine rasch
vorübergehende Glücksphase hoffen.
(europ.) : - essen: warnt vor Voreiligkeiten; aus einer Liebschaft sind unerwartete oder unerwünschte
Folgen zu erwarten;
- sehen: bedeutet für Ledige einen netten Liebhaber;
- für Verheiratete einen unzufriedenen Ehegatten;
- wachsen sehen: es steht einem eine rosige Zukunft ohne Ärger bevor.
(ind. ) : - große Vorspiegelungen und nicht viel dahinter;
- essen: deine Mühe ist vergeblich;
- viele im Graten sehen: mäßiger Wohlstand;
- kaufen: du schenkst einem Unwürdigen deine Freundschaft.
Memoiren
Psychologisch:
Wenn Sie im Traum an Ihren Memoiren schreiben, vermissen Sie Erlebnisse (oder einen
entsprechenden Lebensstil), die dafür ausreichend Inhaltsstoff liefern würden. Sie würden gern
"weniger normal" und etwas sensationeller wirken, mehr im Mittelpunkt stehen, können sich aber
nicht aufraffen, in der Realität etwas Besonderes zu wagen und über Ihr bisheriges Leben
hinauszuwachsen. Es bleibt alles, wie es war - auch wenn es nichts Großartiges gibt, über das es sich
zu erzählen lohnt. Ein häufiger Resignationstraum von Menschen, die meinen, sie hätten "etwas
Besseres verdient", und die sich fragen: Und das soll schon alles gewesen sein?
Menagerie (Tierschau)
Volkstümlich:
(arab. ) : - du wirst unangenehme Menschen kennen lernen.
(europ.) : - sehen: gilt als eine drohende Gefahr, der man aber frei ins Gesicht sehen soll, um ihr zu
entgehen.
(ind. ) : - sehen: eine Gefahr bedroht dich.
Menge
Assoziation: - viele verschiedene Alternativen; Wahlmöglichkeiten.
Fragestellung: - Wofür entscheide ich mich?
Menschen
Artemidoros:
Menschen formen bringt Turnlehrern und Erziehern Glück; denn irgendwie formen auch sie Menschen,
die einen, weil sie zu körperlicher Ertüchtigung, die anderen, weil sie zu sittlicher Bildung erziehen.
Von guter Bedeutung ist es auch für Kinderlose, weil es die Geburt rechtmäßiger Kinder verheißt.
Ferner für Sklavenhändler und Arme; die ersteren werden aus ihrem Handel viele hohe Gewinne
erzielen, die letzteren zahlreiche Haussklaven erwerben. Übeltätern droht der Tod, denn wie man
erzählt, hat Prometheus (Der "Vorbedacht", Sohn des Titanen Iapetos, wurde zur Strafe an einen
Felsen im Kaukasus gefesselt; ein Adler fraß täglich an seiner Leber, die immer wieder nachwuchs.),
weil er Menschen geformt und das Feuer entwendet hat, ein böses Ende gefunden. Reichen und
einflußreichen Leuten prophezeit es ein hohes politisches Amt.Allgemein:Mensch fordert auf, sich
nicht zu isolieren, mehr Gesellschaft zu suchen. Ein fröhlicher Mensch kann aber auch Sorgen
ankündigen. Die Traumfiguren, die im Traum des Träumenden auftreten, übernehmen Rollen, die der
Träumende ihnen zuweist, sind also in der Regel Teilaspekte seiner Persönlichkeit oder Projektionen
seines Innenlebens.
Psychologisch:
Um die verschiedenen "Botschaften" entschlüsseln zu können, die jede Traumgestalt dem
Träumenden vermittelt, muß er sich auf intensive Weise mit ihnen auseinandersetzen. Nicht immer
muß die Bedeutung eines Traums vollständig entschlüsselt werden. Manchmal reicht es aus, wenn der
Träumende sich die Auswirkungen vorstellt, die das Verhalten der Traumfiguren auf sein Alltagsleben
haben könnte. Oft zeigt sich eine auffällige Gegensätzlichkeit zwischen zwei Traumfiguren, oder aber
das Verhalten des Träumenden gegenüber zweier Traumfiguren unterscheidet sich sehr stark
voneinander. Offenbar wird im Traum auf diese Weise die Polarität des Träumenden dargestellt.


Eine Traumfigur könnte ein Mensch aus der Vergangenheit des Träumenden sein und ihn mit einer
bestimmten Lebensphase in Berührung bringen,
die schmerzhaft war und noch nicht vollständig verarbeitet ist.
- Zusammengesetzte Traumfiguren heben ähnlich wie zusammengesetzte Tiere die Merkmale oder
Eigenschaften hervor, auf die der Träumende
seine Aufmerksamkeit richten soll. Jede Traumfigur spiegelt eine Facette der Persönlichkeit des
Träumenden wider. Wenn er sich in die Lage
seiner Traumfiguren versetzt, vermag der Träumende oft seine eigenen "verschollenen"
Persönlichkeitsanteile besser zu verstehen. Im einzelnen
können folgende Traumfiguren im Traum eine Rolle spielen:
- Alte Menschen: Im Traum stellen alte Menschen möglicherweise die Vorfahren oder Großeltern des
Träumenden dar
- also Wissen, das sich durch Erfahrung angesammelt hat. Wenn der alte Mensch ein Mann ist,
symbolisiert er - abhängig von dem Geschlecht des
Träumenden - sein Selbst oder sein Animus. Ist der alte Mensch eine Frau, dann repräsentiert diese
Figur die Große Mutter oder die Anima.
Vaterfiguren erscheinen häufig im Gewand eines alten Menschen, als ob damit ihre Unnahbarkeit
hervorgehoben werden soll.
- Eine Gruppe alter Menschen im Traum stellt in der Regel Traditionen und Verhaltensregeln der
Vergangenheit dar - jene Dinge, die für den
"Stamm" oder die Familie heilig sind.
- Ältere Menschen im Traum sind in der Regel Elternfiguren, auch wenn ihre Gestalten scheinbar in
keiner Beziehung zu ihnen stehen.
- Angehöriger pflegender Berufe: Dieser verweist auf die mitfühlende, fürsorgliche Seite des Selbst
und oft auch auf eine Berufung. Bei einem Mann
ist dies in der Regel ein Hinweis auf eine nichtsexuelle Beziehung.
- Autoritätspersonen: Der Mensch entwickelt seine Vorstellung von Autorität in der Beziehung zu
seiner Mutter und seinem Vater. Wie der
Träumende also mit Autoritätspersonen umgeht, hängt davon ab, wie er als Kind behandelt wurde;
vom gütigen Helfer bis hin zum ausbeuterischen
Zuchtmeister sind alle Rollen denkbar. Autoritätspersonen im Traum zeigen dem Träumenden
letzten Endes, was richtig für ihn ist, auch wenn er
dies auf den ersten Blick nicht immer gutheißt. Sie stehen für das Über-Ich des Träumenden, sind
seine kontrollierende und urteilende innere
Instanz. Kommt im Traum Polizei vor, dann symbolisiert sie soziale Kontrolle und ein schützendes
Element für den Träumenden als Mitglied der
Gesellschaft.
- Baby: Ist das Baby im Traum das Kind des Träumenden, verweist dies auf jene verletzbaren
Gefühle, die er bisher nicht unter Kontrolle hat. Ist es
das Kind einer anderen Traumfigur, macht es den Träumenden auf die Verletzbarkeit und Unschuld
dieses Menschen aufmerksam. Der Träumende
ist mit der unschuldigen, sonderbaren Seite seiner Selbst, die Verantwortung weder zu übernehmen
braucht noch wünscht, in Berührung. Auf der
spirituellen Ebene bedeutet das Baby im Traum, daß der Träumende sich rein fühlen möchte.
- Beziehungspartner: Wenn ein Traum von einem gegenwärtigen oder früheren Beziehungspartner
handelt, nimmt die Träumende Verbindung zu den
liebevollen und sexuellen Gefühlen auf, die mit diesem Freund in Zusammenhang stehen. Wenn sie
von diesem Beziehungspartner als von einem
Mann träumt, den sie sich als solchen niemals hätte vorstellen können, dann muß sie sich mit ihrer
Art, wie sie sich auf Männer bezieht, stärker
auseinandersetzen. Vielleicht muß sie mehr über die liebende, fürsorgliche Seite der Männlichkeit
nachdenken. Sie ist noch immer auf der Suche
nach dem idealen Liebhaber.
- Beziehungspartnerin: Wenn im Traum eines Mannes eine Freundin oder Exfreundin auf den Plan
tritt, sind möglicherweise sexuelle Ängste im
Spiel. Andererseits kann dies ein Hinweis auf unverarbeitete Beziehungsprobleme sein.
- Diktator: Wenn der Träumende einen herrischen Vater hatte, kann ein bekannter Diktator in seinen
Träumen diese Rolle übernehmen.
- Eindringling: Im Traum einer Frau ist ein Eindringling häufig die Verkörperung des Animus. Im
Traum eines Mannes stellt er seinen Schatten dar.


In beiden Fällen verlangt das Traumbild vom Träumenden, seine Einstellung zu verändern und damit
eine gesunde Beziehung zu sich selbst zu
entwickeln.
- Eltern: Zum einen werden mit Vater und Mutter unsere männliche und weibliche Seite, wie auch
unsere väterliche und mütterliche Seite
angesprochen. Zugleich spielen bei diesen Traumsymbolen die Elternbeziehungen des Träumers
oder der Träumerin eine wichtige Rolle. Eltern
sind meist auch unter dem Aspekt "Autoritätspersonen" zu sehen. Sie sind diejenigen, die unser Bild
vom Leben prägten. Speziell symbolisieren
Sie auch Schutz, Geborgenheit und Sicherheit - als erlebte oder aber als verhinderte Erfahrungen.
Um allerdings das Elternsymbol konkret und im
Detail deuten zu können, kommt es darauf an, die Eigenschaften der tatsächlichen Eltern und der
"Traumeltern" in Bezug zu setzen - und dann auf
sich selbst zu beziehen und als Ausdruck eigener Talente, Begabungen und Aufgaben zu verstehen.
- Frauen: Im Traum einer Frau kann eine Frau, wie etwa ein Familienmitglied oder eine Freundin,
einen Aspekt der Persönlichkeit der Träumenden
darstellen. Oft handelt es sich dabei um einen Aspekt, den sie noch nicht vollständig verstanden hat.
Im Traum eines Mannes repräsentiert diese
Traumfigur die Beziehung zu seinen Gefühlen und zu seiner Intuition. Sie kann auch zeigen, wie er
sich auf seine Partnerin bezieht.
- Geschwister: Der Bruder symbolisiert für den Mann seine andere Seite, die ihm oftmals selbst
unbekannt ist (alter ego, das zweite oder andere Ich).
Die Schwester symbolisiert das gleiche für die Frau. Geschwister symbolisieren ferner
Eigenschaften, die wir stellvertretend von anderen Menschen
leben lassen. Zum Beispiel träumt die Karrierefrau von ihrer mütterlichen Schwester, der Aussteiger
träumt von seinem Bruder, der große Erfolge
aufweisen kann. Geschwister verweisen auf ungelebte Seiten in uns, die uns aber gar nicht so fern
stehen, wie wir oft denken.
- Eine Göttin oder heilige Frau symbolisiert das Potential des Träumenden in bezug auf das größere
Ganze. Wenn orientalische Frauen im Traum
erscheinen, verweist dies in der Regel auf die geheimnisvolle Seite des Weiblichen. Im Traum eines
Mannes enthüllt diese Figur im allgemeinen
seine Einstellung zur Sexualität; im Traum einer Frau hingegen wird mehr von ihrer intuitiven,
transzendentalen Kraft gezeigt.
- Eine ältere Frau stellt entweder die Anima im Traum eines Mannes dar oder den Schatten im Traum
einer Frau.
- Fremder: Im Traum stellt ein Fremder den Teil des Selbst dar, den der Träumende noch nicht
kennt. Vielleicht wird er von einem Ehrfurchtgefühl
oder von einem Konflikt blockiert. Das Fremde macht uns Angst, aber es lockt auch. Also
überwinden Sie Ihre Scheu vor dem Neuen und nehmen
Sie es als Möglichkeit an. In der Annahme des Fremden liegt eine große Chance. Nicht zuletzt
berichten viele Mythen von Göttern, die als Fremde
die Menschen besuchen...
- Freunde und Freundinnen: Mit diesem Symbol werden Eigenschaften ausgedrückt, die Ihnen helfen
und guttun. Wenn Sie schauen, wie Sie diese
Freunde charakterisieren würden, finden Sie heraus, welche konkreten Eigenschaften gemeint sind.
Freund oder Freundin im Traum personifizieren
positive Persönlichkeitsanteile von uns, die wir mehr ausbilden und pflegen sollten. Sie zeigen
unsere Fähigkeit oder Notwendigkeit, freundlich zu
uns zu sein. Es sind die Kräfte, die uns stärken und verwöhnen. Auf der anderen Seite können diese
Traumfiguren auch reale Freunde oder
tatsächliche Freundinnen bezeichnen. Dann wird die Beziehung zu dieser Person oder zu diesen
Personen abgebildet. Mitunter trifft beides zugleich
zu; die Deutungen auf der Subjektivstufe und auf der Objektivstufe schließen sich nicht gegenseitig
aus.
- Häßliche Menschen: Alle Menschen, die vom Träumer oder der Träumerin als häßlich und ekelhaft
empfunden werden, stellen unsere Schattenseite
dar. Versuchen sie konkret zu beschreiben, was Sie an dieser Person als häßlich empfinden. Deuten
Sie das symbolisch. Eine besonders starke


Verdrängung des Schattens liegt vor, wenn Sie sich selbst als häßlich und ekelhaft im Traum
empfinden. Möglicherweise gibt es wichtige
Einstellungen und Ereignisse, die Sie zu bereinigen, zu ändern oder Wiedergutzumachen haben.
- Held: Im Traum eines Mannes kann der Held all seine guten Eigenschaften darstellen oder aber
Platzhalter für sein höheres Selbst sein. Im Traum
einer Frau verweist der Held im Traum auf den Animus. Wenn der Held auf der Suche ist, ringt der
Träumende darum, einen Teil seiner selbst zu
finden, der im Unbewußten verborgen ist. Es ist wichtig, die dunklen Kräfte zu bezwingen. Doch
dürfen sie nicht völlig abgetötet werden, da mit
ihnen auch der weise alte Mann im Träumenden verlorengehen kann. Die Ganzwerdung des
Träumenden bedarf immer auch der Herausforderung
durch das Negative. Wenn der Held im Traum scheitert, verweist dies darauf, daß der Träumende
die Einzelheiten in seinem Leben nicht beachtet
oder die unterentwickelten Teile seiner Persönlichkeit vernachlässigt. Der Tod des Helden ist
möglicherweise eine Aufforderung an den
Träumenden, seine intuitiven Anteile zu entwickeln. Ein Konflikt zwischen dem Helden und einer
anderen Traumfigur verweist auf grundlegendes
Ungleichgewicht zwischen zwei Facetten des Charakters. Der Held im Traum ist oft als Gegenpol zu
einem vom Träumenden gehaßten Menschen
zu sehen.
- Heranwachsende/Heranwachsender: Sieht sich der Träumende in seinem Traum als Jugendlicher,
richtet er damit seinen Blick auf eine
unentwickelte Seite seiner Persönlichkeit. Thematisiert der Traum einen gegengeschlechtlichen
Jugendlichen, so bedeutet dies in der Regel, daß der
Träumende sich mit unterdrückten männlichen oder weiblichen Aspekten auseinandersetzt. Mit der
Jugend verbundene Gefühle sind sehr
unverfälscht und klar, doch häufig nur im Traum zugänglich. Hinter dem Traum kann auch ein
Konflikt stehen, bei dem es um Freiheit geht.
- Historische Persönlichkeiten: Diese personifizieren erträumte Eigenschaften des Träumers. Falls Sie
nur wenig über diese Person wissen, schauen
Sie im Lexikon die Eigenschaften dieser Persönlichkeit nach. Versuchen Sie sich ein Bild von dieser
Person zu machen, und charakterisieren Sie
diese dann mit zwei oder drei Worten. Wie trifft diese Charakteristik auf Sie zu? Was hat diese
Person getan, daß Sie auch gerne tun würden - oder
vordem Sie sich fürchten?
- Hohepriester/Astrologe oder andere Personen mit esoterischem Wissen: Jede Figur im Traum, die
magische Praktiken kennt oder ähnliches Wissen
besitzt, ist in der Regel eine erste Ankündigung des höheren Selbst. Es scheint, als ob der Mensch
nur dann in dieses tiefere Wissen eingeweiht
werden kann, wenn er zuvor seinem Lehrer begegnet.
- Junge: Der Traum von einem Jungen steht für Wachstumspotential und neue Erfahrungen. Wenn
der Träumende den Jungen kennt, spiegelt er
dessen Eigenschaften. Vielleicht ist sein Erscheinen im Traum eine Aufforderung an den
Träumenden, mit dem Jungen in sich, seiner unschuldigen
Jugendlichkeit und der jugendlichen Begeisterung in Berührung zu bleiben. Das Traumbild
signalisiert, daß der Träumende mit seinen natürlichen
Trieben und seiner spontanen Fähigkeit, Schwierigkeiten zu meistern, in Kontakt steht.
- Kind: Handelt ein Traum von den Kindern des Träumenden, dann haben diese meist die Funktion,
ihm einen Zugang zu seinem eigenen inneren
Kind zu verschaffen. Jeder Mensch hat eine Seite, die kindlich und neugierig geblieben ist. Mit ihr in
Berührung zu bleiben, vergrößert den Zugriff
auf das Potential der Ganzheitlichkeit. Kinder symbolisieren sehr häufig auch Möglichkeiten, die
entwickelt werden möchten. Natürlich können sie
unsere Beziehung zu eigenen oder fremden Kindern symbolisieren. Es ist zu beachten, ob die
Traum-Kinder alt oder jung sind, ob sie noch zu
Hause wohnen oder zu Besuch kommen. Junge Kinder drücken vor allem neue Möglichkeiten aus,
ältere Kinder dagegen spezielle Themen wie
Pubertät, Liebe, Schule, Lehre und die zugehörigen Erfahrungen mit ihren Hoffnungen und Ängsten.
Leben die Kinder noch zu Hause, sind die von


ihnen symbolisierten Möglichkeiten leichter umzusetzen, als wenn die Kinder nur zu Besuch
kommen. Hier mag der Traum eine/n darauf
hinweisen, daß sich Möglichkeiten zeigen, für die man offen sein sollte.
- König: Fast immer stellt ein König im Traum den Vater oder die Vaterfigur dar. Ein Kaiser kann
darauf hinweisen, daß manche Einstellungen des
Vaters dem Träumenden fremd sind, daß er sie aber vielleicht dennoch akzeptieren sollte. Wenn der
König alt ist oder stirbt, ist der Träumende in
der Lage, veraltete oder altmodische Familienwerte abzulegen.
- Königin: Dieses Bild stellt die Beziehung des Träumenden zu seiner Mutter und daher zu Frauen in
Autoritätspositionen allgemein dar.
- Mädchen: Ein Mädchen irgendeines Alters im Traum zeigt, daß der Träumende sich um Kontakt zu
seiner empfindsamen, unschuldigen Seite
bemüht. Seine intuitiven und wahrnehmenden Fähigkeiten sind möglicherweise etwas
unterentwickelt, aber er kann sie sich verfügbar machen.
Wenn der Träumende das Mädchen kennt, sind ihm diese Eigenschaften vielleicht bewußt, aber er
muß sie aus dem Blickwinkel des Mädchens
erforschen. Kennt er sie nicht, dann gesteht er sich ein, daß ihm der Zugang zu diesen Fähigkeiten
fehlt und daß er sie suchen muß.
- Mann: Ein Mann, der im Traum erscheint, zeigt eine Facette des Träumenden in erkennbarer Form.
Jeder Mensch hat ein Repertoir an
Verhaltensweisen, von denen manche akzeptabel sind und andere nicht. In Träumen werden diese
Verhaltensweisen und Merkmale, um sie besser
sichtbar zu machen, oft übertrieben oder als eigenständige Persönlichkeiten dargestellt. Die
Auseinandersetzung mit ihnen setzt zusätzliche Energie
frei. Ein Mann im Traum kann auf den Schatten eines Mannes oder auf den Animus einer Frau
verweisen. Ein älterer, vielleicht weißhaariger
Mann stellt die angeborene Weisheit dar, die jedem Menschen zur Verfügung steht. Sie kann auch
den Vater symbolisieren. Ein großer Mann im
Traum versinnbildlicht in der Regel Kraft, Gewißheit und Schutz, die der Träumende durch seinen
Glauben erfährt. Ein Mann im Traum einer Frau
stellt die logische Seite ihres Wesens dar. Sie verfügt über alle Aspekte des Männlichen, die ihr
erfolgreiches Agieren in der äußeren Welt
ermöglichen. Kennt oder liebt sie diesen Mann, dann setzt sie sich im Traum mit ihrer Beziehung zu
ihm auseinander. Ein unbekannter Mann stellt
jene Teile des Träumenden dar, die er nicht erkennt. Im Traum einer Frau symbolisiert ein
unbekannter Mann ihre männliche Seite, im Traum eines
Mannes das Selbst (siehe "Archetypen").
- Menschenmasse: Sie zeigt, wie sich der Träumende auf andere Menschen vor allem in sozialer
Hinsicht bezieht. Dieses Traumsymbol kann jedoch
auch ein Hinweis sein, daß sich der Träumende verstecken oder Aspekte seines Selbst verbergen
will. Vielleicht geht es um die Vermeidung von
Verantwortung. Eine große Menschenmasse kann auch ein Hinweis auf Informationen sein, mit
denen der Träumende nicht umgehen kann.
- Mitglieder einer ethnischen Minderheit: Jeder ungewöhnliche Aspekt des Selbst kann im Traum die
Zugehörigkeit zu einer fremden Ethnie äußern.
- Nachbarn: Der Nachbar oder die Nachbarin drücken Nähe aus. Es stellt sich die Frage, ob man sich
im Traum mit ihnen versteht oder nicht. Sie
stellen hilfreiche oder hinderliche Eigenschaften von uns dar. Außerdem personifizieren sie den oder
die "Nächsten" und das Naheliegende!
- Pirat: Er steht für einen Aspekt in der Persönlichkeit des Träumenden, der seine emotionale
Verbindung mit der Seele zerstört.
- Prinz/Prinzessin: Sie repräsentieren jene Persönlichkeitsaspekte des Träumenden, die ihm bewußt
geworden sind. So wie der Held die
Verantwortung für seine Reise übernommen hat, so tragen auch Prinz und Prinzessin bewußt die
Entscheidungsgewalt für ihr Leben.
- Religiöser Würdenträger: Sie verdanken ihren Platz in der Traumhierarchie der Tatsache, daß sie
ihre Autorität nicht nur sich selbst verdanken,
sondern auch den Absichten und Zielen Gottes oder einer höheren Macht.
- Unzulänglicher Mensch: Es ist leichter, sich im geschützten Raum des Traums mit der eigenen
Unzulänglichkeit zu konfrontieren. Hier ergibt sich


meist erstmals die Gelegenheit, dem Schatten zu begegnen. Eine solche Traumfigur zu ignorieren,
ist eine große Gefahr. Sie ist eine Spiegelung des
eigenen Selbst und unverzichtbar im Prozeß der Ganzwerdung.
- Die Verwandten einer Traumfigur sollen den Träumenden vielleicht auf die Mitglieder seiner eigenen
Familie aufmerksam machen und auf
bestehende Eifersuchtsgefühle. Die Verwandten im Traum sind entweder Ihnen verwandte
Eigenschaften oder/und Ihre Beziehungen zu tatsächlich
existierenden Verwandten. Es treten nahe und ferne Verwandte als Traumsymbole auf, wobei die
nahen Verwandten auch nahestehende
Eigenschaften ansprechen, hingegen ferne Verwandte solche Energien, die Ihnen im Grunde schon
fast abhanden gekommen sind. Um diese
Eigenschaften sollten Sie sich besonders bemühen, indem Sie sich - ganz nach ihrer Thematik -
wieder zu integrieren oder aber endgültig abzulegen
versuchen. Wegen dieser besonderen Aufgabe macht der Traum auch auf sie aufmerksam.
- Vorfahren: Sie stehen für jene Menschen, die Bräuche und Verhaltensweisen, Moral und religiöse
Gefühle über viele Generationen an den
Träumenden weitergegeben haben. Wenn sie im Traum auftauchen, dann konzentriert sich der
Träumende auf seine Wurzeln. Vielleicht erkennt er
sich durch seine Beziehung zur Vergangenheit. Im Traum spiegeln sie auch unsere Ahnungen
wieder.
- Zwillinge/Spiegelbilder von Traumfiguren: Sie sind ein Hinweis auf die Polarität der Persönlichkeit
oder auf die Zusammengehörigkeit des inneren
Selbst und der äußeren Realität. Eineiige Zwillinge stehen für zweideutige Gefühle in bezug auf das
Selbst. Zwillinge können auch die Projektion
der Persönlichkeit auf die Welt symbolisieren.
Spirituell:
Wenn ein Mensch beginnt, sich für seine Spiritualität zu öffnen, dann wird ihm mit einem Schlag ein
gewaltiger Wissensspeicher zuteil.
Volkstümlich:
(arab. ) : - sehen: du mußt künftig vorsichtiger im öffentlichen Leben auftreten, wenn du glücklich
sein willst;
- viele: unruhige Zeiten;
- unbekannte, essen und trinken sehen: gute Einnahmen;
- glückliche: Reichtum;
- schlafen sehen: kleine Freuden;
- schöne: Gesundheit;
- traurige: fremdes Glück wird dir zu Herzen gehen;
- bärtige: du neigst zu Zorn und aufgeregtem Wesen.
(europ.) : - man beschäftigt sich zu sehr mit sich selbst und sollte Gesellschaft und Freunde suchen;
- einen schönen sehen oder mit ihm verkehren: ein Genuß besonderer Art steht einem
bevor;
- einen häßlichen sehen: man wird etwas häßliches erleben;
- einen fröhlichen sehen: bringt Kummer und Sorgen;
- einen traurigen sehen: man wird in die Sorgen anderer hineingezogen oder davon
berührt werden;
- in Menge beisammen sehen: gilt als Gefahr, der man sich nicht unnötig aussetzen soll.
(ind. ) : - bärtige: du hast gute Geschäftsfreunde;
- gefangen nehmen: du hast hohe Gönner;
- glücklich sehen: du wirst Gäste erhalten;
- unbekannte: großer Gewinn kommt dir ins Haus;
- kluge: vertraue nicht zu viel auf andere.
(Siehe auch "Frau", "Mann")
Menschenaffe
Allgemein:
Der Menschenaffe im Traum ist Symbol für die mutwillige Seite des Träumenden.
Psychologisch:
Jeder Mensch hat eine Begabung, sich mimisch oder nachahmend auszudrücken. Der Menschenaffe
im Traum ermuntert den Träumenden, sich dieser Begabung zu bedienen.
Spirituell:


Auf der spirituellen Ebene kann der Menschenaffe das Böse als Schwindler oder Schelm illustrieren.
Volkstümlich:
(europ.) : - kündigt die Erkrankung eines lieben Menschen an; auch: steht für Betrug und Täuschung;
- turnt ein Kleiner in einem Baum: es ist Vorsicht geboten, ein falscher Freund sorgt für
Unstimmigkeiten.
(Siehe auch "Affe", "Tiere")
Menschenansammlung (Siehe "Massen", "Menschenmenge")
Menschenfleisch
Artemidoros:
Das größte und höchste Glück bringt nach meiner Beobachtung der Genuß von Menschenfleisch im
Traum, wenn es nur nicht das eines Bekannten oder Familienangehörigen ist; denn wer vom Fleisch
eines Angehörigen gegessen hat, wird diesen begraben, und er selbst (wird nur mit geringen Bissen
sein Leben fristen). Denn es ist ganz natürlich, daß man nur unter Zwang großer Entbehrung, wie es
in Kriegszeiten und Hungersnöten der Fall ist, zu solcher Nahrung greift (nach Gottes Gesetz
strengsten verboten!). Am allerschlimmsten aber wäre es, das Fleisch seines eigenen Sohnes zu
verzehren; es prophezeit jähen Tod, ausgenommen, man träumt, von denjenigen Körperteilen des
Sohnes zu essen, durch welche dieser sich seinen Lebensunterhalt verdient; z.B. wenn er ein Läufer
ist, von den Füßen, wenn er ein Handwerker ist, von den Händen, oder wenn er ein Ringkämpfer ist,
von den Schultern. In diesem Fall beschert das Traumerlebnis dem Sohn Reichtum, dem Vater
Nutzen von seinem Sohn. Vorteilhaft ist es, das Fleisch aller anderen Menschen zu essen; denn
irgendwie leben die einen von der Substanz der anderen, wenn sie sich wechselseitig nützen. Immer
ist es besser, das Fleisch von Männern als das von Frauen zu essen, desgleichen das von Kindern als
von alten Leuten. Von seinem eigenen Fleisch zu essen bringt einem Armen Glück; er wird durch
körperliche Arbeit und Anstrengung zu großen Vermögen kommen und auf diese Weise sich zwar
nicht von seinem Fleisch, wohl aber von dem Verdienst seines Fleisches ernähren. Von guter
Vorbedeutung ist es ferner einem Werkmeister, wenn er von denjenigen Körperteilen ißt, durch die er
sich vorzüglich seinen Lebensunterhalt verdient; und zwar arbeiten die einen mit beiden Händen, die
anderen nur mit einer, die dritten mit den Fingerspitzen, wieder andere mit dem ganzen Körper. Für
Literaten ist es gut, wenn sie Mund und Zunge anderen zu essen geben; sie werden durch Mund und
Zunge viel Geld erwerben und so imstande sein, auch anderen Unterhalt zu gewähren. Verzehrt einer
seinen eigenen Mund oder seine eigene Zunge, so wird er seine Sprechfähigkeit verlieren.
Privatpersonen bedeutet es Reue über freche Reden. Eine Frau, die vom eigenen Fleisch ißt, wird
huren und sich auf diese Weise durch den eigenen Körper ernähren. Jedem, der einen Freund oder
engen Verwandten oder geliebten Menschen auf dem Krankenlager hat, kündigt es Trauer an; denn
Trauernde verzehren ihr eigenes Fleisch, indem sie im Schmerz sich selbst entstellen. Einem Reichen
und jedem, der ein Leben ganz nach Wunsch führt, kündigt es nichts Gutes an, wenn er vom eigenen
Fleisch ißt; es bedeutet ebenso wie das Essen des eigenen Kots eine völlige Umwälzung der
Lebensweise und der Vermögensverhältnisse des Träumenden. Ein Mann, der drei Söhne hatte,
träumte, zwei von ihnen schlachteten ihn ab und verzehrten sein Fleisch, der jüngste aber komme
hinzu, mache den anderen beiden ernste Vorwürfe, sei ganz niedergeschlagen und sage voller
Abscheu: "Ich rühre vom Vater nichts an." Es traf sich, daß sein jüngster Sohn starb; denn er allein
sollte nicht etwa vom Fleisch, sondern vom Vermögen des Vaters seinen Teil nicht bekommen, indem
er vor diesem aus dem Leben schied und ihn nicht beerbte. Die anderen aber, die gegessen hatten,
erbten das väterliche Vermögen.
Volkstümlich:
(arab. ) : - Das Fleisch läßt eine vielfache Bestimmung zu.
- Träumt einer, er sei dicker und fülliger geworden, wird er entsprechend seiner Körperfülle
an Kleiderluxus Gefallen finden.
- Träumt ein Reicher, er habe abgenommen, wird er seinen Reichtum verbergen und aller
Welt vortäuschen, arm zu sein;
ein Armer wird in Krankheit und Elend enden, eine Frau von ihrem Mann oder ihren
Angehörigen verabscheut werden.
(ind. ) : - Alles Fleisch bedeutet des Menschen ganzen Reichtum und all sein Geld.
- Träumt jemand, er sei dicker geworden, wird er entsprechend der Gewichtszunahme zu
Geld und Reichtum kommen.
- Ist er abgemagert, wird er verarmen und erkranken.
- Ißt einer Menschenfleisch, wird er sich durch Verleumdungen bereichern, je nachdem, ob
er viel oder wenig Fleisch gegessen hat.


- Gebratenes Menschenfleisch zu essen bedeutet, man werde sich durch Wucher ungerecht
die Taschen füllen.
Ein Armer wird von seinem Vorgesetzten gestraft werden,
eine Frau heimlich huren und schwächliche Kinder in die Welt setzen.
(Siehe auch "Fleisch")
Menschenfresser
Volkstümlich:
(europ.) : - Schwierigkeiten und Hindernisse werden sich zwischen einem und dem Herzenswunsch
auftürmen.
Menschengespann
Artemidoros:
Mit einem Menschengespann zu fahren, bringt nur denen Vorteil, die herrschen wollen, ferner
Sophisten, Lehrern, Turnlehrern und Sklavenhändlern, während es die übrigen Menschen in üble
Nachreden und ins Verderben stürzt. Mit einem zwei- oder vierrädrigen Wagen zu fahren, vor den
Menschen gespannt sind, bedeutet nicht nur, man werde über viele herrschen, sondern verheißt dem
Träumenden außerdem brave Kinder. Im Hinblick auf Reisen ist es keineswegs von Nutzen; einerseits
zeigt es Sicherheit an, andererseits prophezeit es große Langsamkeit. Wie ein Vierfüßler vor einem
Wagen gespannt zu sein, zeigt dem Träumenden, auch wenn er in glänzenden und üppigen
Verhältnissen lebt, Knechtschaft, Plackerei und Krankheit an. Es träumte einer, daß er, unters Joch
getrieben, zusammen mit seinem längst verstorbenen Bruder eingeschirrt und von seiner Mutter, die
die Zügel führte, wie ein Zugtier angetrieben werde. Todkrank kam er bei seiner Mutter an, starb und
wurde an der Seite seines Bruders begraben; und das war das Zweigespann, das die Mutter mühevoll
zusammengebracht hatte.
Menschenkot
Artemidoros:
Tiermist bringt Bauern Nutzen, Menschenkot ausgenommen; allen anderen bedeutet er Verdruß und
Schaden und, wenn er beschmutzt, Krankheit. Nur Leuten, die ein schmutziges Handwerk betreiben,
verschafft er Vorteile und nach Ausweis der Erfahrung Gewinn. Schaut man Menschenkot in großer
Menge, so zeigt es viele unterschiedliche Übel an. Es verhält sich damit folgendermaßen: Sieht man
ihn auf der Straße, auf dem Markt oder auf einem öffentlichen Platz, macht er den Aufenthalt an den
betreffenden Orten unmöglich, häufig hindert er, in der Öffentlichkeit zu erscheinen, ja in einzelnen
Fällen mußten Leute, die das Traumgesicht nicht beachteten, mit ihrem Kopf große Übel büßen. Ein
ganz böses Vorzeichen ist es, wenn man sich mit Menschenkot, der von irgendwo herabrinnt,
beschmutzt. Ich kenne aber jemand, dem es träumte, daß ihm ein Freund und reicher Bekannter, der
mit ihm auf du und du stand, auf den Kopf mache. Dieser Mann erwarb das Vermögen seines
Genossen und wurde sein Erbe. In einem anderen Fall träumte einer, das gleiche widerfahre ihm von
einem armen Bekannten; er wurde durch diesen empfindlich geschädigt und mit großem Schimpf
überschüttet. Es war ganz folgerichtig, daß im ersteren Fall der Begüterte seine Fülle dem
Träumenden vermachte, im letzteren aber der Arme, der nichts zu vererben hatte, den Träumenden
verachtete und ihm Schimpf und Schande antat. Träumt jemand, er beschmutze sich selbst die
Schenkel herab, so wird er sich unsägliche Übel heraufbeschwören und obendrein krank werden. Ein
böses Vorzeichen ist es auch, ins Bett zu machen; es prophezeit langes Siechtum, denn nur Leute,
die nicht mehr die Kraft haben, aufzustehen, und solche, die sterbenskrank sind, pflegen unter sich
zu machen. Oft bedeutet das Traumgesicht wegen der Beschmutzung des Lagers Trennung von der
Ehefrau und der Geliebten. Macht man in dem Haus, indem man wohnt, auf den Boden, wird man
nicht länger dort bleiben; denn an verunreinigten Orten verweilt man keinen Augenblick. Am
schlimmsten und gefährlichsten ist es wohl, im Tempel einer Gottheit, auf dem Marktplatz, auf der
Straße oder in einem Bad seine Notdurft zu verrichten; dies prophezeit den Zorn der Götter, eine
große Taktlosigkeit und eine empfindliche Geldstrafe, ferner bringt es Verborgenes zutage und
erweckt häufig Haß gegen den Träumenden. Entleert man sich sitzend auf seinem Abort oder einem
festen Nachtstuhl und scheidet man viele Exkremente aus, so ist das für alle ein gutes Zeichen; es
bedeutet Erleichterung von Sorgen und jeglichen Beschwerden; denn der Körper fühlt sich nach dem
Stuhlgang ganz und gar erleichtert. Von guter Vorbedeutung ist dieses Traumerlebnis, wegen des
Namens, auch im Hinblick auf eine Reise und die Rückkehr von Verreisten; den Stuhlgang nennt man
bekanntlich Abtritt. (Das Wort aphodos bedeutet sowohl Abtritt, Abzug als auch Reise, Rückkehr.) Ich
habe die Erfahrung gemacht, daß die Entleerung am Strand, an Wegen, auf freiem Feld, an einem
Fluß und an Seen günstig ist und dasselbe bedeutet wie die auf einem Abort und daß ein solches


Traumgesicht ganz folgerichtig in Erfüllung geht. Der Betreffende verursacht nämlich an diesem Ort
weiter keinen Schaden, und er selbst kann sich dort, ohne Anstoß zu erregen, erleichtern.
(Siehe auch "Abort", "Toilette")
Menschenmenge
Allgemein:
Ein Traum, in dem sich der Träumende mitten in einer Menschenmasse befindet, könnte darauf
hindeuten, daß er dazugehören möchte oder gegenwärtig nicht weiß, wohin er sich wenden soll.
Dahinter kann jedoch auch der Versuch stehen, die eigenen Gefühle zu tarnen oder die eigene
Meinung zu verstecken. Teil einer fröhlichen, mitreißenden Menschenmenge zu sein, verkörpert
Zufriedenheit und Geborgenheit im Beruf, im gesellschaftlichen Umfeld oder in einer Liebesbeziehung.
Empfindet man hingegen Platzangst oder fühlt sich von der Menge bedroht und überrollt, bedeutet
das Unsicherheit und Angst vor anstehenden Problemen, die mit anderen Menschen zu tun haben.
Psychologisch:
Der Träumende muß sich seine Anonymität bewahren, sich eine Fassade zulegen oder Mitglied einer
Gruppe gleichgesinnter Menschen werden. Wer sie im Traum sieht, dem versprachen altägyptische
Traumforscher Reichtum und Wohlstand. Tatsächlich kennt das Traumbild kaum die Vielzahl von
Menschen, da meist nur wenige im Traum eine Rolle spielen.
Spirituell:
Auf der spirituellen Ebene symbolisiert die Menschenmasse im Traum den Volksglauben oder
weitverbreitete religiöse Gefühle.
Volkstümlich:
(europ.) : - verheißt gewöhnlich Gutes, wenn schwarze oder düstere Kleidung nicht vorherrscht;
- eine große, gutgekleidete bei einer Veranstaltung sehen: verheißt angenehme
Umgebung mit Freunden,
doch alles was das Vergnügen der Gäste stört, bedeutet Kummer und den Verlust von
Freundschaften,
wo Gewinn und günstige Verbindungen zu erwarten waren, herrscht Unglück; auch: eine
zerstrittene
Regierung und familiäre Spannungen stehen ebenfalls bevor;
- eine in der Kirche: es erwartet einem ein Todesfall, oder es stellen sich Unstimmigkeiten
ein;
- auf der Straße: bedeutet außergewöhnlich lebhafter Handel; man ist generell vom Glück
begünstigt;
- versuchen, in der dieser gehört zu werden: man wird seine Interessen allen anderen
gegenüber durchsetzen;
(Siehe auch "Menschen")
Menstruation
Assoziation: - weibliche Kraft; Furcht vor der weiblichen Identität.
Fragestellung: - Wo bin ich bereit, mehr von meiner natürlichen Kraft zum Ausdruck zu bringen?
Medizinrad:
Schlüsselworte: Mondzeit; Blutung; fließen; heilig; emotional; klare Verbindung mit dem Großen
Geist; das Weibliche; der Schatten; tiefes Verstehen; dünner Schleier zwischen den Welten;
Mondhütte.
Beschreibung: Die Menstruation ist die Phase im Zyklus einer Frau, in der sie das Blut, das sie im
ersten Teil des Zyklus ihrer Gebärmutter bewahrte, abstößt. Für viele erdbezogen Stämme zeigte die
Zeit, in der eine Frau blutete, deren besonders starke Verbindung mit der Energie der Erde an. In
eine Reihe von Traditionen wurde diese Zeit als heilig für die Frauen empfunden, eine Phase, in der
sie sehr für Träume und Visionen aller Art empfänglich ist.
Allgemeine Bedeutung: Ein Annehmen der Vollkommenheit deiner Weiblichkeit; Anzeichen dafür, daß
du bereit bist, deine weibliche Natur oder deinen Schatten zu untersuchen; einen Traum, der bei
Mädchen den tatsächlichen Beginn ihr Menarche anzeigt und bei Frauen den Beginn ihrer
Menstruation.
Transzendente Bedeutung: Das Heben des Schleiers zwischen den Welten; eine klare Verbindung mit
dem Großen Geist; Gabe einer Vision.


Allgemein:
Menstruation im Traum bedeutet, daß der Träumende mit seiner kreativen Seite, die neue Ideen
entwickeln und aus einfachem Material wunderbare "Kinder" schaffen kann, in Kontakt tritt. Das
Geheimnis des Lebens und der Zeugungstrieb gelangen mit Hilfe dieses Bildes ins Bewußtsein des
Träumenden. Wenn eine Frau von Menstruation oder Wechseljahren träumt, kann dies auch die Angst
vor dem Ende des aktiven Lebens bedeuten, aber auch die Verheißung eines neuen Lebens ohne
Bürden (z.B. ohne Kinder); es könnte sogar Angst vor dem Ende des Sexuallebens widerspiegeln.
Psychologisch:
Weil die Menstruation ein so zentraler Teil im Leben einer Frau ist, symbolisiert sie im Traum einer
Frau die Akzeptanz ihrer sich entfaltenden Sexualität. Im Traum eines Mannes jedoch kann die
Menstruation ihn auf seine Angst vor tiefen Beziehungen und vor seiner weiblichen Seite aufmerksam
machen oder aber sein Bedürfnis nach der Entwicklung von Sensibilität hervorheben.
Spirituell:
Auf der spirituellen Ebene symbolisiert die Menstruation im Traum den Kreis des Lebens und alles,
was bei Frauen rätselhaft ist.
(Siehe auch "Dreizehnter Mond", "Halbmond", "Mond", "Mondsichel", "Neumond", "Vollmond")
Mensur
Volkstümlich:
(europ.) : - verkündet Streit mit unangenehmen Folgen. Tritt somit am Tage etwas ein, was zum
Streit führen könnte, würde man gut tun, sich nicht einzumischen oder gar anzuregen.
Menu (Siehe "Gourmet")
Menuett (Tanz)
Volkstümlich:
(europ.) : - eins sehen: verheißt eine schöne Zeit mit angenehmen Kameraden;
- selbst tanzen: das Glück ist einem hold und häusliche Freuden stehen an.
Mephisto (Siehe "Teufel")
Merkmale
Volkstümlich:
(europ.) : - ein fremdes Gesicht sehen, an dessen Züge man sich im Wachzustand erinnern kann:
bedeutet eine wichtige Bekanntschaft;
blaue Augen: beinhalten eine neue Freundschaft; dunkle Augen: einen neuen Liebhaber;
ein bärtiges Gesicht: die Rückkehr
eines Abwesenden; ein lächelndes Gesicht: ein Wunsch wird erfüllt werden.
Merkur
Allgemein:
Merkur symbolisiert Handel und Wandel, manchmal auch Betrug. Allgemein kann man ihn als
Aufforderung verstehen, vor allem in geschäftlichen Dingen mehr der Intuition zu vertrauen.
(Siehe auch "Himmelskörper")
Mesmerismus (Heilverfahren durch biologischen Magnetismus nach dem Arzt J. A. Mesmer 1734-
1815)
Volkstümlich:
(europ.) : - mesmerisiert worden sein: Zeichen von getäuschten Vertrauen; sei auf der Hut und man
hat nichts zu befürchten.
Meßapparat
Volkstümlich:
(arab. ) : - du besitzt gute Freunde.
(ind. ) : - du erfüllst treu deine Pflicht.
Messe (kirchlich)


Allgemein:Messe (Gottesdienst) kann für aufrichtige Frömmigkeit oder geistige Führung stehen,
nach der man sich sehnt. Messe (mit Waren) verspricht günstige Geschäftsverbindungen.
Psychologisch:
Symbolsituation für religiöse und spirituelle Ritualhandlungen, aus denen die Anwesenden geistige
Kraft und neue Erkenntnis beziehen wollen. Auch eine Zufluchtssituation (und ein Ausnahmezustand),
in die man "flüchtet", um einem sorgenvollen Alltag für eine Weile zu entkommen.
Volkstümlich:
(arab. ) : - lesen hören: einen geistlichen Besuch erhalten;
- feiern: in wichtigen Unternehmungen wird man Glück haben, wenn man auf das Wohl
seiner Mitmenschen nicht vergißt;
- Meßwein trinken: man sollte sich vor Maßlosigkeit und Unbedachtheit hüten.
(europ.) : - eine kirchliche sehen oder beiwohnen: bedeutet, daß man sich im Leben nach den guten
Werken seiner Vorfahren richten soll;
der Alltag verläuft reibungslos und das Fortkommen im Beruf ist gesichert; manchmal
bedeutet sie auch eine Versuchung;
- lesen hören: Glück in Unternehmungen.
(ind. ) : - beiwohnen: dein Fortkommen ist ohne Hindernis.
Messe (Waren, Produkte)
Psychologisch:
Auch im Traum ein Sinnbild für Kommunikation, Austausch von Interessen und Werten, neuen und
erfolgversprechenden Kontakten. In der traditionellen Deutung: Wohlstand.
Volkstümlich:
(europ.) : - auf einer Warenmesse sein: verheißt Anknüpfung neuer Verbindungen nützlicher Art;
gutes Zeichen für künftiges Wohlergehen.
Messen / Messungen
Allgemein:
Messen kann zu mehr Anstrengungen und Mut auffordern, um einen Gegner auszuschalten. Allgemein
stehen dahinter Vorsicht, Mißtrauen und Kritikfähigkeit, die man mehr einsetzen sollte.
Psychologisch:
Falls man von Messungen träumt, die die Berechnung von Längen, Temperatur oder Durchflußmenge
erfordert, stehen diese in direkter Beziehung zu Versuchen, die eigenen Gefühle zu beherrschen und
einzuordnen. Einer der deutlichsten Hinweise dieser Art ist das Auftauchen eines Barometers oder
Thermometers im Traum, denn diese Instrumente messen Luftdruck- und Temperaturschwankungen.
Stieg das Thermometer im Traum? Hatte man sich für jemand oder etwas erwärmt? Oder kochten die
Gefühle gar über? Hatte man Fieber? Stieg oder fiel das Barometer und zeigte dadurch stürmisches
Wetter oder Windstille an? Ein solcher Traum ist nicht unbedingt eine Vorhersage - d.h. er bedeutet
nicht, daß man seinen "kühlen Kopf" verliert oder daß stürmische Zeiten bevorstehen. Er könnte vor
einer Wendung der Dinge im Wachleben warnen, die eintreten würde, wenn man sich nicht vorsieht.
Mit etwas Übung sollte man solche Hinweise für eine Änderung des Verhaltens nutzen können, Ruhe
zu bewahren und damit den Sturm zu umschiffen.
Volkstümlich:
(arab. ) : - etwas abmessen: deine Bemühungen um Verbesserung deines Haushaltes werden
nutzlos sein.
(europ.) : - etwas abmessen: hat die Vorbedeutung einer guten Nachricht und eines erfolgreichen
Vorhabens; in einer Sache ist man
mit Recht vorsichtig oder mißtrauisch;
- an einem selbst: man wird von jemandem auf Herz und Nieren geprüft werden, ohne es
unbedingt selbst zu bemerken;
- sich mit jemandem: man wird einen Rivalen oder Nebenbuhler haben.
(ind. ) : - etwas: du bist von bösen Menschen und/oder von Spionen umgeben.
(Siehe auch "Maß")
Messer
Allgemein:
Assoziation: - Aggression; Abtrennen; Wut.
Fragestellung: - Was möchte ich herausschneiden?
Ein Instrument zum Schneiden symbolisiert im Traum Teilung und Spaltung. Wenn der Träumende
ein Messer benutzt, so tut er dies zu seiner Befreiung oder um sich von einer Beziehung abzutrennen.


Wird er mit einem Messer angegriffen, steht dies für Personen, die sich dem Träumenden gegenüber
aggressiv verhalten. Im Traum einer Frau symbolisiert das Messer ihre Angst vor Gewalt und
Penetration; im Traum eines Mannes hingegen hebt es seine Aggression hervor. Messer bringt unreife
Sexualität zum Ausdruck und warnt davor, sie ungezügelt durchbrechen zu lassen. Auch Streit,
Risiken, Mißerfolge oder Trennungen können dadurch angekündigt werden.
Psychologisch:
Werkzeug zum Zerschneiden und Zerteilen; übersetzt: des Analysierens und Differenzierens. Man
kann ja jemanden schneiden, das heißt, ihn nicht mehr beachten; man teilt die Verantwortung, hat
mithin das Bedürfnis, nicht alles allein zu machen; man schneidet etwas an, um daraus zu lernen;
man teilt sich einem anderen mit, um ihn von sich zu überzeugen. Nach Freud hat das Messer wie
alles, mit dem man schneiden oder sich stechen kann, phallisch-sexuelle Bedeutung. Wer also im
Traum ein solches Schneidewerkzeug nur sieht, will sich hemmungslos ins Triebleben stürzen; wer es
wetzt, wird in Versuchung kommen, den Partner zu betrügen. Diese Bedeutung kommt ihm aber nur
in den seltensten Fällen zu. Als Waffe kann es Neigungen zur Aggression ausdrücken, die dem
Träumenden meist gar nicht bewußt sind. Wird im Traum jemand mit einem Messer verfolgt, liegt
dem keine Tötungs- oder Vergewaltigungsmotivation zugrunde. Das Unterbewußtsein möchte dem
Träumenden ein Problem aufzeigen. Schafft es der Träumende im nächsten Traum seinem Verfolger
das Messer aus der Hand zu nehmen, sich also seinem Problem zu stellen, kann sich der Angreifer
plötzlich in etwas Unerwartetes verwandeln und dem Träumenden so die Lösung geben, die das
Traumbewußtsein dem Träumenden eigentlich mitteilen will. Das Messer weist also im Traum eher
darauf hin, daß der Träumende sich ein Problem bewußt machen soll. Die Art des Messers im Traum
kann von Bedeutung sein. Ein Besteckmesser beispielsweise muß anders gedeutet werden als ein
Taschenmesser. Das Besteckmesser steht im Zusammenhang mit einem Essen oder mit
Nahrungsaufnahmen, während das Taschenmesser in allen möglichen Situationen dienlich sein kann.
Spirituell:
Das Messer im Traum ist ein Symbol der Teilung und Trennung. Das wesentliche Opferinstrument,
aber auch Mittel der Exekution wie Tod, Gericht und Rache.
Volkstümlich:
(arab. ) : - sehen oder haben: in mißliche Verhältnisse geraten;
zeigt die Trennung von einem Menschen, mit dem man im guten Einvernehmen
gestanden hat;
- damit schneiden: deine Arbeiten werden keinen großen Erfolg haben;
- sich damit verwunden: krank werden; Streit zu Hause;
- auf dem gedeckten Tisch liegen sehen: man kann auf die Treue seiner Freunde zählen;
- verlieren: Verlust im Geschäft.
(europ.) : - Ausdruck eines primitiven, gefährlichen Kraftdurchbruchs; meist sexuell auszulegen;
üble, schädigende
Nachreden; Trennung, Streitigkeiten sowie Verluste; Warnt vor Verrat und Betrug;
- sich damit schneiden: eine Täuschung oder Enttäuschung wird eintreffen;
- sich mit einem stumpfen schneiden wollen und nicht können: bedeutet das Mißlingen
eines Vorhabens;
- sehr groß sehen: man wird in unerfreuliche Vorfälle hineingezogen werden, zum Teil ist
man selber daran schuld;
- großes Schlachtmesser sehen: Warnung vor einer Gefahr;
- Rasiermesser: bedeutet Ärger im Familienkreis;
- und Gabel oder Haushaltsgeräte sehen: man wird eingeladen werden und selbst Gäste
bekommen;
- wetzen: bedeutet Zank und Streit;
- wenn mehrere Klingen gekreuzt sind: Zwistigkeiten;
- rostige: bedeuten Unzufriedenheit; Probleme in der Familie und Trennung von
Liebespaaren;
- ein sehr scharfes sehen: man wird bald vor einer sehr schweren Entscheidung oder
Trennung gestellt werden;
- scharfe, auf Hochglanz polierte: kündigen Sorgen an; man ist stets von Widersachern
umgeben;
- kaputte: verheißen Niederlagen im Geschäft und in der Liebe;
- mit einem verletzt werden: bringt Schwierigkeiten zu Hause, vor allem mit
ungehorsamen Kindern; Unverheirateten droht Schande;
- mit einem auf eine Person einstechen: prophezeit einen niederträchtigen Charakter; man
sollte einen


größeren Gerechtigkeitssinn entwickeln.
(ind. ) : - kaufen: du wirst unverhofft und leicht zu einem Vermögen gelangen;
- sehen: Verleumdung folgt dir auf der Stelle;
- finden: wäge deine Worte;
- damit schneiden: du wirst deinen Vorteil wahrnehmen;
- damit schnitzen: du bist unbeständig;
- verrostet: Verlust;
- sich damit schneiden: du bist ungeschickt;
- wetzen (schleifen): du wirst Streit bekommen;
- geschenkt erhalten: man wird dich zu Tische laden.
(Siehe auch "Degen", "Gewehr", "Waffen")
Messing
Allgemein.
Messing ermahnt, sich in einer konkreten Lebenssituation nicht von äußeren Schein täuschen zu
lassen.
Psychologisch:
Wie die meisten Metalle gilt auch Messing (oder ein Gegenstand daraus) als Symbol für Erfolg und
Wohlstand - oder dem Wunsch danach. In der traditionellen Deutung: falsche Freunde (Messing für
Gold).
Volkstümlich:
(arab. ) : - deutet auf Neid und Mißgunst.
(europ.) : - verheißt schnellen beruflichen Aufstieg, doch trotz einer scheinbar soliden Position
befürchtet man insgeheim, vom Glück verlassen
zu werden; auch: ein Auge auf die Bekanntschaften halten, damit man nicht von einem
falschen Freund unglücklich gemacht wird;
- Messingsachen: verheißen Zwistigkeiten - ja blanker, desto schärfer der Streit; der
Schein trügt;
- schmelzen: bedeutet Gewinn.
(ind. ) : - sehen: du wirst mit deiner Frau in Streit geraten.
Messingdraht
Volkstümlich:
(arab. ) : - biegen: du wirst mit Künstlern Bekanntschaft machen.
Messinggeschirr
Volkstümlich:
(arab. ) : - du wirst gute, treue Dienstboten haben.
Meßlatte
Psychologisch:
Ein eindeutig zweideutiger Männer-Traum.
Meßner
Volkstümlich:
(europ.) : - bedeutet Hochzeit.
Met
Allgemein:
Met (Honigwein) fordert zur Versöhnung in einem Streit auf.
Volkstümlich:
(arab. ) : - trinken: du wirst Freundschaft schließen.
(ind. ) : - trinken: du wirst dich mit deinem Feind wieder versöhnen.
Metall
Assoziation: - Beständigkeit; Steifheit; Entschlossenheit.
Fragestellung: - Wo in meinem Leben muß ich meinen Standpunkt wahren?
Allgemein:
Die meisten Metalle haben symbolische Bedeutungen. Gold stellt die Sonne dar, Silber den Mond,
Quecksilber den Merkur, Kupfer die Venus, Eisen den Mars, Zinn den Jupiter und Blei den Saturn.
Metall versinnbildlicht manchmal Wohlstand, häufiger aber Beständigkeit, Härte und konsequentes


Handeln. Ein Metall im Traum stellt die Einschränkung in der realen Welt dar. Andererseits kann es
auch auf die grundlegenden Fähigkeiten und Einstellungen oder aber auf emotionale Steifheit und
Gefühlshärte verweisen.
Psychologisch:
Allgemein (und traditionell) auch im Traum Symbol für Wertbeständigkeit, Reichtum, materiellen
Erfolg (siehe Gold, Messing usw.) Außerdem kommt in Träumen auch noch die sprachgebräuchliche
Symbolik ins Spiel: Jemand zeigt "eisernen Willen", andere sind "von bleierner Angst" gelähmt. Man
kann quicklebendig wie Quecksilber sein - oder "eiserne Prinzipien" haben. Es ist nicht alles Gold, was
glänzt - und im silbernen Mondschein werden romantische Gefühle wach - usw. Die Traumdeutung
liegt häufig in diesen allgemein bekannten Vergleichsbegriffen. Von einem puren Stück Metall träumt
man sicher nicht so oft- es sei denn von einem Goldbarren: Das ist der Traum vom Reichtum - in der
REM- Phase wie im wirklichen Leben.
Spirituell:
Auf dieser Ebene repräsentieren Metalle spirituelle Elemente.
Volkstümlich:(arab. ) : - sehen oder haben: bedeutet je nach seinem größeren oder geringeren
Wert mehr oder weniger namhaften Gewinn.
(europ.) : - bedeutet im allgemeinen Reichtum.
(Siehe auch einzelne Metalle wie "Gold", "Silber")
Metallegierung
Volkstümlich:
(europ.) : - man wird sich aufgrund von Komplikationen über das Geschäft ärgern;
- Träumt eine junge Frau von Metallegierungen, werden Kummer und Ärger jede Freude
überschatten.
Metamorphose
Psychologisch:
Sie scheint darauf hinzuweisen, daß man sich nach einer Verbesserung sehnt (dies gilt vor allem,
aber nicht nur für Frauen).
(Siehe auch "Raupe", "Schmetterling", "Verwandlungen")
Meteor
Allgemein:
Ein Sinnbild für die plötzliche, zündende Idee - für den Gedankenblitz, der "einschlägt" wie ein
Meteor. In der traditionellen Deutung galt der Meteor als Himmelsbote, der den Träumer den Weg zur
geistlichen Berufung, zur Erleuchtung weisen kann.
Psychologisch:
Wie Sternschnuppen symbolisieren Meteore das Aufblitzen der Gedanken, die uns frei machen. Sie
weisen auf den Verstand hin, den wir entschlossen einsetzen sollten, wenn sich uns etwas
Gravierendes entgegenstellt.
Volkstümlich:
(arab. ) : - sehen: unverhoffte Zufälle; meist Glück und Freude.
(europ.) : - sehen: appelliert an Schlagfertigkeit des Träumenden, er muß das sich ihm unverhofft
bietende
Glück mit fester Hand halten, sonst muß man auf mögliches Unglück und Leid gefaßt
sein.
(ind. ) : - sehen: unverhofftes, aber kurzes Glück.
(Siehe auch "Komet")
Metermaß
Volkstümlich:
(europ.) : - verspricht ein Geschenk.
(ind. ) : - sehen: man wird gegen dich eine gerichtliche Untersuchung anstellen.
(Siehe auch "Maß", "Maßband")
Metro (Siehe "U-Bahn")
Metzger
Artemidoros:


Schlachter auf dem Markt, die Fleisch zerhacken und zum Kauf anbieten, sind Vorboten von
Gefahren. Kranke raffen sie schnell dahin, weil sie mit Leichnamen zu schaffen haben und diese
weder ganz noch heil lassen, sondern zerstückeln. Reichen prophezeien sie außer Gefahren noch
Verluste, weil ein solcher Fleischhacker das Fleisch unter die Leute bringt. Deshalb jagt er ängstlichen
Gemütern einen noch größeren Schrecken ein, doch befreit er wegen des Zerteilens und Zerhackens
von Schulden und Fesseln.
Allgemein:
Metzger kann materialistische Einstellungen, Gefühlskälte oder Gefahren anzeigen, zuweilen auch
Angst und Aggressivität.
Psychologisch:
Ein blutiges Gewerbe haben sie. Ihr Auftauchen im Traum ist ein Gefahrenzeichen. Irgend jemand
oder etwas droht, Ihre Pläne gewaltsam zu vereiteln. Es kann sich aber auch eine Erkrankung so
bemerkbar machen. Metzger von Beruf müssen das Bild natürlich individuell auf Grund ihrer
persönlichen Erfahrungen deuten.
Volkstümlich:
(arab. ) : - sehen: Warnung vor Gefahr, Verlust und schlechten Einflüssen; mißliche Verhältnisse
erdulden;
- einen schlachten sehen: du wirst in einen falschen Verdacht geraten;
- selbst sein: man läuft Gefahr, gewisse Charaktereigenschaften anzunehmen, die man
früher verachtet hat.
(europ.) : - Warntraum; es droht unbestimmte Gefahr, oft durch Krankheit;
- sehen oder mit ihm verkehren: Warnung vor eigener Hartherzigkeit oder
Unnachgiebigkeit,
da man sich sonst selbst etwas zerstören wird; auch: jemanden wiedersehen, den man
lange nicht gesehen hat;
- bei der Arbeit sehen: man wird es mit hartherzigen Menschen zu tun bekommen, durch
die eine Trennung oder
Entfremdung eintreten wird;
- bei zerlegen von Fleisch sehen: man wird im Licht der Öffentlichkeit stehen; Vorsicht
beim Verfassen von Schriftstücken;
- bei der Rinderschlachtung sehen: man sollte sich auf eine langwierige und schlimme
Krankheit in der Familie einstellen.
(Siehe auch "Schlachter")
Meuchelmörder
Volkstümlich:
(europ.) : - sehen: man wird lange leben.
Meuterei
Psychologisch:
Ein Traumsymbol, das sehr ernst zu nehmen ist. Seelenkräfte meutern, sie lehnen sich auf. Die Seele
hat gemerkt, daß das Leben in falsche Bahnen gelenkt wird.
Volkstümlich:
(europ.) : - die Unternehmungen werden einem zu merkwürdige Gesellschaft führen; halte Deine
Versprechen und mache keine Unüberlegten.
Mickymaus
Allgemein:
Mickymaus steht für ein kindlich-fröhliches Gemüt, Naivität und vorhandene Unreife.
Volkstümlich:
(europ.) : - sehen: man wird sich einem kindlichen und fröhlichen Vergnügen hingeben.
Mieder
Psychologisch:
Etwas Einschnürendes, das die Luft wegnimmt. Das kann in Männerträumen das Mieder einer
hübschen Frau sein, das dem Träumer die Luft abschnürt; übersetzt: Er wird sich im Wachleben
heftig verlieben. In Frauenträumen kann dieses Traumbild die Atemlosigkeit symbolisieren, mit der
sich die Träumende oder eine andere Person in (Liebes-) Abenteuer stürzt.


Volkstümlich:(arab. ) : - sehen oder tragen: deine Eitelkeit wird dich lächerlich machen.(europ.) : -
sehen: bedeutet, daß man für seine Neugierde bestraft werden wird; man wird von lästig
gewordenen "Fesseln" erlöst werden;
- selbst tragen: deutet auf eine vergebliche Anstrengung hin;
- ablegen: bedeutet Befreiung von einem Leiden;
- trägt ein hübsches Mädchens ein Mieder: kündigt Enttäuschungen mit einem weiblichen
Wesen an.
(Siehe auch "Korsett")
Mieten
Allgemein:
Im Traum Miete zu bezahlen bedeutet, persönliche Verantwortung zu übernehmen. Der Träumende
ist bereit, für sich selbst zu sorgen und Verantwortung für den Menschen zu übernehmen, der er ist.
Wenn der Träumende selbst eine Mietzahlung erhält, weist dies darauf hin, daß er ein Geschäft
begonnen hat, welches sich zu seinem Vorteil entwickelt. Macht man sich Sorgen, weil man die fällige
Miete oder Hypothek nicht mehr zahlen kann, dies aber in Wirklichkeit gar kein Problem ist, lenkt der
Traum die Aufmerksamkeit auf eine schwere Last, die auf einem drückt.
Psychologisch:
Es kommt die Zeit, da der Träumende Raum für sich schaffen muß, um sein Potential ausschöpfen zu
können. Das Zahlen von Miete erlaubt ihm dies. Im Traum steht das Bezahlen von Miete für
unabhängiges Handeln.
Spirituell:
Aus spiritueller Sicht muß der Mensch den richtigen Umgang mit Geld und Werten erst neu erlernen.
Volkstümlich:
(arab. ) : - eine Wohnung: Verschlechterung deiner Verhältnisse;
- eine Dienstperson: guter Geschäftsgang.
(europ.) : - ein Haus mieten: verheißt gewinnbringende Geschäfte;
- nicht schaffen, Wohnraum zu vermieten: deutet auf geringe geschäftliche Aktivität hin;
- Miete zahlen: die finanziellen Interessen werden sich positiv entwickeln;
- Miete nicht zahlen können: man wird sinkende Einnahmen zu beklagen haben;
Freizeitvergnügen wird sich nicht auszahlen.
Mieter
Allgemein:
Wenn der Träumende sich in seinem Traum als Mieter sieht, läßt dies darauf schließen, daß er auf
einer bestimmten Ebene die Verantwortung für seinen Lebensraum nicht übernehmen will. Hat der
Träumende selbst einen Mieter, dann symbolisiert dies, daß er bereit ist, einen anderen Menschen
Zutritt zu seinem Lebensraum zu gewähren. Dies kann auf die Bereitschaft zu einer Beziehung
hinweisen.
Psychologisch:
Da ein Mieter eine Person ist, mit der man eine geschäftliche Beziehung eingegangen ist, kann der
Träumende erkennen, wie er solche Geschäfte handhabt. Ist der Träumende ein Mann und der Mieter
eine Frau, dann repräsentiert sie seine Anima. Im umgekehrten Fall verkörpert der Mieter ihren
Animus.
Spirituell:
Auf der spirituellen Ebene können Mieter im Traum für die Einzelpersönlichkeiten des Träumenden
stehen, die zu einer ganzheitlichen Einheit zusammengefaßt werden müssen.
Volkstümlich:
(europ.) : - sieht der Vermieter seinen Mieter: weist die auf Ärger und Spannungen hin;
- ist ein Vermieter selbst Mieter: sagt dies Verluste bei Geschäften voraus;
- zahlt ein Mieter Geld: man wird bei seinen Unternehmen Erfolg haben.
(Siehe auch "Untermieter")
Mikrophon
Assoziation: - Kommunikation.
Fragestellung: - Wo in meinem Leben bin ich bereit, die Stimme zu erheben und etwas
auszusprechen?
Allgemein:


Mikrophon deutet man wie Lautsprecher vor allem als Mitteilungs- und Geltungsbedürfnis. Ein
symbolischer Hinweis darauf, daß man etwas nicht für sich behalten, sondern "öffentlich mitteilen"
sollte - auch wenn es nicht ganz einfach (und eventuell peinlich) wird.
Psychologisch:
Es weist darauf hin, daß man im Wachleben etwas aufnehmen soll, das einem nützt, oder man
braucht Hilfe, um sich seinen Mitmenschen besser verständlich zu machen. Wollen Sie Ihrer Umwelt
etwas sagen? Oder war das Mikrophon defekt? Wer oder was hindert Sie daran es auszusprechen?
Volkstümlich:
(europ.) : - sehen: in einer bisher geheim oder für sich behaltenen Sache soll man ruhig mit der
Sprache herausrücken;
- in eines hineinsprechen: man wird Gelegenheit haben, sich etwas vom Herzen zu reden.
(Siehe auch "Lautsprecher")
Mikroskop
Allgemein:
Im Traum verweist das Mikroskop darauf, daß der Träumende die Einzelheiten einer Angelegenheit
genau betrachten muß. Vielleicht sollte er sich mehr Zeit für die Innenschau nehmen, wenn er ein
persönliches Ziel erreichen will. Mikroskop macht nach alter Traumdeutung auf Betrug und Täuschung
aufmerksam. Allgemein kann es Sensibilität und Einfühlungsvermögen anzeigen.
Psychologisch:Im Traum ist es möglich, Details viel genauer zu betrachten als im Wachzustand. Der
Geist darf zwar durchaus kreativ sein, aber manchmal muß er über ein Problem auch wissenschaftlich
und logisch nachdenken. Das Mikroskop als Traumsymbol hebt dies ins Bewußtsein des Träumenden.
Umschreibt das Erkennen von Kleinigkeiten, die sehr wichtig werden könnten.
Spirituell:
Auf der spirituellen Ebene steht das Mikroskop im Traum für Innenschau.
Volkstümlich:
(arab. ) : - hindurch sehen: Verborgenes wirst du nicht entdecken;
- sehen: Kleinigkeiten werden dich ärgern.
(europ.) : - besagt, daß man Mittel besitzt, andere zu beherrschen und für sich zu gewinnen oder
Familienzuwachs;
auch: sagt das Mißlingen von geschäftlichen Aktivitäten oder kleinere Gewinne voraus.
(ind. ) : - man will dich betrügen.
(Siehe auch "Lupe")
Mikrowellenherd
Assoziation: - beschleunigte Zubereitung.
Fragestellung: - Warum habe ich es so eilig?
Volkstümlich:
(europ.) : - in einem das Essen bereiten: man wird sehr bald unerwartete und ungewollte
Gesellschaft bekommen.
Milben
Volkstümlich:
(ind. ) : - dein Glück wird durch Neider gestört.
Milch
Assoziation: - mütterliche Liebe; Ernährung; Güte.
Fragestellung: - Welcher Teil von mir gibt und sucht nach Nahrung?
Artemidoros:
Sodann gehen manche Dinge, die Gefäße betreffen, auf unterschiedliche Weise in Erfüllung. So bringt
z.B. Milch in einem Melkkübel Gewinn, in einem Wasserbecken dagegen ist sie das Symbol von
Schaden (Gedanke der Sympathie; So nimmt im Volksglauben eine Kuh Schaden, wenn eine
ungeeignete Person, z.B. eine menstruierende Frau, von deren Milch trinkt; denn Milch bleibt auch
nach dem Abmelken noch in sympathetischer Beziehung zum Tier; so muß man darauf achten, daß
die Milch nur in bestimmte Gefäße kommt); denn niemand würde sich dann noch an ihr laben. Das
Gegenteil aber von Gebrauchen ist das Nichtgebrauchen, woraus Schaden entsteht.
Allgemein:
Milch kann für Mütterlichkeit, Selbstlosigkeit und Mitgefühl stehen; vielleicht muß man sich davor
hüten, von anderen ausgenützt zu werden. Allgemein verheißt sie Glück, Erfolg und Wohlstand.
Psychologisch:


Hat immer eine gute Bedeutung, ist das Symbol der Uneigennützigkeit, durch die einem die Herzen
zufliegen und manchmal auch das Geld, das uns wohlwollende Mitmenschen wegen unserer
Charakterhaltung gern spenden werden. Milch ist geistige und seelische Nahrung, die uns im Traum
mit dem Hinweis des Unbewußten verabreicht wird, daß es gerade jetzt an der Zeit wäre, unser
Wissen zu mehren. Wer im Traum Milch trinkt, macht sich überall beliebt; wer sie aber verschüttet
oder anbrennen läßt, der macht sich über ein Problemchen viel zu viel Gedanken.
Spirituell:
Sowohl ein körperliches als auch ein geistiges Nahrungsmittel.
Volkstümlich:
(arab. ) : - deutet auf dauerhafte Gesundheit;
- einkaufen: die Zukunft wird sorgenfrei sein und vielleicht Nachwuchs bringen;
- abkochen und überlaufen lassen: durch Unachtsamkeit wirst du zu Schaden kommen;
- trinken: deine Krankheit wird nach und nach verschwinden;
- verschütten: hüte dich vor einem unglücklichen Zufall; übereiltes Handeln wird Nachteile
bringen;
- sauer gewordene: man hat mit plötzlich auftauchende Schwierigkeiten zu rechnen,
die jedoch leicht überwunden werden können.
(europ.) : - oft als Sexualsymbol, sonst wie Wasser zu bewerten: gut, wenn sie klar, gefährlich, wenn
sie trüb ist;
- sehen: gilt als ein Sinnbild der Unschuld; unschuldiges Vergnügen oder eine reine Freude
erleben;
- Milch im Überfluß sehen: bedeutet Reichtum und Gesundheit;
- trinken: bedeutet, daß man durch sein kindliches Denken überall Freunde finden wird;
man wird sich
durch etwas sehr beliebt machen; auch: man darf auf Wohlstand und Harmonie hoffen;
eine Reise wird
großen Spaß machen; vor allem für Frauen ein gutes Zeichen;
- vergeblich versuchen, sie zu trinken: man muß damit rechnen, einflußreiche Freunde zu
verlieren oder
irgendeine andere schmerzhafte Einbuße zu erleiden;
- ein Topf voller Milch: kündigt lieben Besuch an;
- jemand anderem reichen: gutes Zeichen für Liebende;
- vergießen: deutet auf vorübergehendes Herzleid ohne wesentlichen Grund;
- verschütten: man muß auf einem mittelschweren Verlust oder auf Probleme von
Freunden gefaßt sein;
- heiße Milch: man wird in einen Streit verwickelt, der gut für einem ausgeht;
- überkochen lassen: man macht sich unnötige Gedanken über etwas;
- saure: bringt Ärger und Verdruß;
- eine Kuh melken: Wohlstand; bei einem Beginnen wird man viel Glück und Erfolg haben;
- in den Brüsten haben: bedeutet bei jungen Frauen Schwangerschaft, bei alten materielle
Gewinne;
- Milchspeisen zubereiten oder essen: verkündet vorteilhafte Veränderungen;
- selbst verkaufen: das Schicksal meint es besonders gut mit einem;
- weggeben: man ist zu mildtätig, denn man selbst ist auch wichtig;
- in Milch baden: man darf sich über Wohlstand und phantastische Freunde freuen.
(ind. ) : - kaufen: du wirst Freude erleben;
- trinken: sei sparsam;
- tragen: du wirst viel Geld erhalten;
- verschütten: Schaden durch Übereilung;
- überlaufen lassen: du hast Feinde;
- verschenken: gesegnete Häuslichkeit;
- selbst in der Brust haben: Reichtum.
(Siehe auch "Brust", "Kuh", "Melken", "Nahrung")
Milcheimer
Volkstümlich:
(europ.) : - gefüllte tragen: ist ein Zeichen für gute Nachrichten über eine Geburt.
Milchfrau


Volkstümlich:
(arab. ) : - Streitigkeiten.
MilchmannVolkstümlich:(arab. ) : - du hast Zärtlichkeiten zu dulden, die dir unangenehm sind.
Milchpudding
Volkstümlich:
(europ.) : - etwas zu süß oder fad: mit dem erhofften Glück wird es nichts; Ärger und Probleme
warten auf einem;
- Ißt eine verheiratete Frau Milchpudding oder kocht diesen, wird sie einem unerwarteten
Gast Gesellschaft leisten müssen.
- Eine junge Frau könnte einem Fremden begegnen, der ihr zu einem guten Freund wird.
Milchspeise
Volkstümlich:
(arab. ) : - Veränderung in deinen Verhältnissen.
Milchtopf
Volkstümlich:
(europ.) : - deine Arbeit wird durch Fleiß Erfolg erringen;
- ein voller: kündigen Besuch an;
- aus dem Topf trinken: Freude.
(ind. ) : - sehen: unerwarteter Besuch kommt ins Haus.
Militär
Assoziation: - Arbeit an der Aggression.
Fragestellung: - Wo in meinem Leben werde ich bedroht? Was stärkt mich?
Allgemein:
Militär (Soldaten) deuten altindische Traumbücher als Angst oder bevorstehende Aufregungen. Oft
kommen darin auch sexuelle (teils masochistische) Bedürfnisse zum Vorschein.
Psychologisch:
Das Traumbild von militärischen Anlagen oder Soldaten ist dem des Helden ähnlich. Es steht für den
Drang des Träumenden nach Geltung, Selbstbestätigung und Abenteuer. Ebenso kann sich darin
Aggressivität und unreife Männlichkeit des Träumenden ausdrücken. Wird der Traum bzw. die
Traumhandlung als unangenehm empfunden, will der Träumende genannte Eigenschaften ändern und
sich weiterentwickeln. Wer im Traum beim Militär ist und dort strammstehen muß, hat im Wachleben
vielleicht eine schlechte Haltung, sollte mehr Disziplin beweisen. Wer als ehemaliger Soldat vom
Militär träumt, steht oft vor irgendeiner Prüfung oder einem Ereignis, bei dem er sich als
durchsetzungsfähig erweisen muß. Längerdienende Soldaten träumen übrigens meist nicht vom
Militär, weil es wohl zu ihrem Alltagsleben gehört und deshalb aus ihren Traumbildern verbannt ist.
Die Meinung einiger Psychoanalytiker, daß bei Frauen, die vom Militär träumen,
Vergewaltigungswünsche dargestellt würden, die sie im bewußten Leben aus moralischen Gründen
unterdrücken, halten wir denn doch für ziemlich weit hergeholt.
Volkstümlich:
(arab. ) : - ausrücken sehen: Beginn kriegerischer Ereignisse;
- einrücken sehen: baldiger Friedensschluß;
- ins Quartier bekommen: schwere Lasten ertragen müssen.
(europ.) : - bei Frauen oft sexueller Vergewaltigungswunsch; hier ist aber besonders auf die
Eigendeutung zu achten;
- verkündet Angst, Not, Trübsal sowie Verlust von Familienmitgliedern oder Vermögen;
- militärische Aufmärsche sehen: in den folgenden Wochen drohen viele Aufregungen,
vielleicht sogar Angst und Gefahren;
höchste Vorsicht ist geboten.
(ind. ) : - sehen: Aufregung, Angst und Not;
- fremdes marschieren sehen: es werden sich seltsame Dinge im Land ereignen.
(Siehe auch "Krieg", "Mobilmachung", "Soldat", "Uniformen", "Waffen")
Millionär / Million
Allgemein:
Im Traum kann man Millionär sein, auch wenn man im Wachleben ein armer Schlucker ist. Hier will
wohl das Unbewußte darauf verweisen, daß der Reiche nicht mehr ist als der Arme - denn keiner


kann sein Reichtum mit ins Grab nehmen. Der Millionärstraum schenkt also dem wenig Begüterten
die Hoffnung, daß es bei ihm eigentlich besser werden kann. Übrigens kommen Millionenverdienste
oder -gewinne zwar in Wunschträumen vor, sind aber kaum realitätsbezogene Vorahnungen.
Psychologisch:
Einer der ältesten Wunschträume, aber es ist nie reales Geld gemeint! Die Seele möchte aus dem
Vollen schöpfen, aber dadurch auch beneideter Mittelpunkt sein.
Volkstümlich:
(arab. ) : - selbst sein: bald finanziellen Schaden erleiden;
- als einer seinen Mitmenschen gegenüber freundlich und großzügig verhalten: der
Schaden wird sich in Grenzen halten;
- sich als einer anderen gegenüber geizig verhalten: man wird erhebliche Verluste
einstecken müssen.
(europ.) : - sehen: bedeutet eine Täuschung oder Enttäuschung;
- selbst Millionär sein: bringt Armut oder Verschlechterung der Lage.
Millionengewinn
Psychologisch:
Leider kein Wahrtraum, sondern die Aufarbeitung realer Existenzsorgen, von denen man sich im
Traum "erholen" kann.
Milz
Artemidoros:
Die Milz bedeutet die Vergnügungen, das Lachen und den Hausrat.
Volkstümlich:
(arab. ) : - du erregst Anstoß durch dein Betragen.
(Siehe auch "Eingeweide")
Mimose
Psychologisch:
Die sprichwörtlich zarte, empfindliche Blüte der Silberakazie gilt als typisches Symbol besonderer
Sensibilität, aber auch für kapriziöse Launen, Stimmungsschwankungen und Überempfindlichkeit -
eben für "mimosenhaftes Verhalten".
Mine / Minenfeld
Allgemein:
Wenn man von einem Minenfeld träumt, verweist das vermutlich auf ein Wachleben voller
Schwierigkeiten und Gefahren hin. Der Traum reflektiert entweder die Sorgen, oder er gibt einem
Winke (und dies ist wahrscheinlicher), wie man damit umgehen soll - den Rat eines Fachmanns
einholen und vorsichtig auftreten. Welche Gefühle hatte man im Traum? War man besorgt und
ängstlich, oder fühlte man sich zuversichtlich? Trat man gerade auf eine Mine, als man erwachte?
Psychologisch:
Sinnbild einer "explosiven" Situation, in der jeden Moment mit einem negativen Knalleffekt zu
rechnen ist. Ein häufiger Traum in einer realen Konfliktsituation, in der man so lange wie möglich
versucht, den "Gegner" nicht zu provozieren, weil man seine Überreaktion und die Konsequenzen
fürchtet.
(Siehe auch "Explosion")
Minen (Bergbau)
Volkstümlich:
(europ.) : - sehen: verheißt erfolgreiche Geschäfte;
- in einer sein: man wird in seinen Angelegenheiten versagen;
- Eigentümer einer sein: prophezeit Wohlstand.
(Siehe auch "Bergbau", "Zeche")
MineralienVolkstümlich:(arab. ) : - dein Wissen ist gering.(europ.) : - die derzeitige düstere
Perspektive wird sich sofort aufhellen;
- über mineralhaltiges Land gehen: verkündet Kummer, dem man entflieht und sich im
eigenem Umfeld davon erholt.
(ind. ) : - sammeln: dein Wissen ist für das, was du vorhast, zu gering.


Mineralwasser
Allgemein:
Mineralwasser kann vor finanziellen Risiken und Verlusten warnen oder ein prickelndes, flüchtiges
erotisches Abenteuer ankündigen.
Volkstümlich:
(europ.) : - stilles trinken: man wird eine harmlose und billige Freude erleben; auch: Anstrengungen
werden vom
Glück begleitet; man bekommt reichlich Gelegenheit, seine Wünsche in die Tat
umzusetzen;
- stark sprudelndes: eine Freude wird einer besonderen Pikanterie oder eines besonderen
Reizes nicht entbehren.
(ind. ) : - achte auf dein Vermögen.
Minigolf
Psychologisch:
Gilt als Sinnbild für Ehrgeiz und Wettbewerbsdenken in kleinem Rahmen.
Minister
Assoziation: - Arbeit am Mitgefühl oder der Fürsorglichkeit.
Fragestellung: - Wo in meinem Leben bin ich bereit, mehr Verständnis zu zeigen?
Psychologisch:
In diesem Traum spiegelt sich Ihre Einstellung zu Einfluß und Macht wider. Wenn Sie sich selbst in
Ministerposition erlebten, legen Sie größten Wert auf Entscheidungsfreiheit und Selbstbestimmung.
Sie tragen auch gern Verantwortung - allerdings neigen Sie gelegentlich auch zur
Selbstüberschätzung und "Selbstausbeutung" - das heißt ein 16-Stunden- Arbeitstag ist für Sie keine
Zumutung, sondern eine "liebe Gewohnheit". Ein typischer Workaholic-Traum. Wenn Sie träumen, in
einer untergeordneten Rolle mit einem Minister zuarbeiten, steht es um Ihr Selbstbewußtsein nicht
besonders gut. Sie fürchten und bewundern Menschen, "die es geschafft haben", so sehr, daß Sie sich
ungefragt unterordnen und Ihren Ehrgeiz immer nur in den Erfolg anderer investieren.
Volkstümlich:
(arab. ) : - du wirst von vielen beneidet.
(europ.) : - sehen oder mit ihm verkehren: bedeutet die Erfüllung eines Wunsches;
- sein: es wird einem eine Entscheidung abverlangt werden, für die man nicht gerne die
Verantwortung übernimmt;
ein Wunsch wird nicht erfüllt werden.
(ind. ) : - sehen: du kannst mit unverhofften Ehren rechnen.
Ministrant / ministrieren
Psychologisch:
Symbolgestalt für den Wunsch, durch Anpassung und die Einhaltung gesellschaftlicher Spielregeln
angenehm aufzufallen - und letztlich doch im Mittelpunkt des Interesses anderer zu stehen, und sei
es durch eine effektvoll gespielte "Nebenrolle" im Leben. Ein typischer Traum, wenn man
beabsichtigt, "karriereförderlich" zu heiraten, oder seine Freunde immer unter Leuten sucht, die "im
richtigen Moment am richtigen Ort sind". Unter dem Motto: Hauptsache, es trägt Zinsen.
Volkstümlich:
(europ.) : - man wird wenig Freude haben.
Minnesänger
Volkstümlich:
(arab. ) : - hören: Schmeichler schaden dir.
Minotaurus
Assoziation: - Verbindung der animalischen und menschlichen Natur.
Fragestellung: - Wo in meinem Leben ist blinde Impulsivität eine Bedrohung für mich?
Allgemein:
Wenn er im Traum auftaucht, kann dies etwas mit seiner Bedeutung in alter Zeit zu tun haben. Der
Minotaurus galt als Sinnbild für den gefährlichen Trieb, der in uns schlummert. Der Traum selbst
spiegelt vielleicht das derzeitige Verhalten oder die Lebenseinstellung wider, ermutigt einem oder rät
einem davon ab.


(Siehe auch "Fabelwesen")
Minze
Medizinrad:
Schlüsselworte: Beruhigend; angenehm; hilfreich; schmackhaft.
Beschreibung: Es gibt zahlreiche Arten von Minze. Die bekanntesten sind Grüne Minze und
Pfefferminze, winterharte Pflanze mit kleinen violetten Blüten. Minze liefert einen Kräutertee, der
vielen Menschen schmeckt und für Kinder ungefährlich ist. Er trägt zur Entspannung bei und reinigt,
stärkt und stimuliert das gesamte Körpersystem.
Allgemeine Bedeutung: Ein angenehmer, freundlicher Teil der Natur; ein Aspekt deines Selbst, dem
es Freude bereitet, anderen zu helfen; ein Teil deines Seins, der entweder beruhigt werden oder
andere beruhigen möchte.
Assoziation: Erfrischender Duft, Münze - das Geldstück oder der Ort, an dem Geldstücke geprägt
werden.
Transzendente Bedeutung: Gabe eines unspektakulären Gegenstands, der jedoch Werte birgt, die du
nicht auf Anhieb erkennst; Gabe von Gesundheit.
Volkstümlich:
(europ.) : - Reichtum und Glück.
(Siehe auch "Kranz")
Mirabelle (Siehe "Pflaume")
Mischen
Volkstümlich:
(europ.) : - Flüssigkeiten: bedeutet die Verbesserung der Vermögensverhältnisse;
- trockene Sachen untereinander mischen: deutet darauf hin, daß man in nächster Zeit ein
Unrecht begehen wird.
(ind. ) : - sei vor einem Betrug gewarnt.
Mispeln
Volkstümlich:
(arab. ) : - sehen oder essen: du brauchst die bösen Zungen nicht zu fürchten, sie schaden dir
nichts;
- einen Mispelzweig pflücken: man wird bald für seine Neugier de bestraft werden und eine
bittere Enttäuschung erleben;
- in der Wohnung aufhängen: es steht eine Hochzeit bevor.
(europ.) : - essen oder sehen: bedeutet, daß du glücklich heiraten wirst.
(ind. ) : - sehen: du wirst in deinen Hoffnungen getäuscht werden; du wirst durch fremde Tücke
Schaden leiden;
- (Baumfrucht essen): du wirst einen guten Gatten (Gattin) oder gute Kinder bekommen.
Mißachtung
Volkstümlich:
(europ.) : - jemand die Würde des Gerichts mißachtet: man hat einem Menschen gegenüber
geschäftlich oder
gesellschaftlich eine Ungerechtigkeit begangen;
- von anderen entgegengebracht werden: man erringt deren höchste Wertschätzung; ist
die Abscheu
jedoch gerechtfertigt, wird man aus geschäftlichen oder gesellschaftlichen Kreisen
ausgeschlossen.
Mißbildung
Assoziation: - unerfüllte Erwartung; Enttäuschung.
Fragestellung: - Welchen Teil meines Selbst bin ich zu akzeptieren und zu lieben bereit? Wo in
meinem Leben strebe ich nach Perfektion?
Allgemein:
Für einen sonst gesunden Menschen sind Träume, in denen er eine Mißbildung oder Verkrüpplung
aufweist, sehr beunruhigend. Die naheliegendste Deutung solcher Symbole ist die, daß man durch
eine Verletzung der Gefühle zum seelischen Krüppel gemacht wurde und daran auch nichts ändern
kann. Hat jemand das Wach-Ich ernstlich verletzt? Auch über das Selbstwertgefühl sollte man
nachdenken. Hat man eine schlechte Meinung von sich selbst und der eigenen Handlungsweise? Fühlt


man in seinem Seelenleben eine Mißbildung? Vielleicht sind die Absichten oder Erwartungen an das
Leben irgendwie verbogen. Man denke daran, daß auch eine andere verkrüppelte oder verunstaltete
Person im eigenem Traum ein selbst darstellen kann.
Psychologisch:
Sie träumen, plötzlich einen Buckel, einen verkürzten Arm oder riesige Narben zu haben? Hier teilt
sich über die Wahrnehmung von körperlichen Mißbildungen eine seelische "Verkrüppelung" mit, die
Sie nicht wahrhaben wollen. Sie leiden an neurotischen Ängsten und sind aus dem Gleichgewicht
geraten. Aber Sie tarnen und leugnen Ihr Problem, anstatt etwas dagegen zu tun - und sei es mit
therapeutischer Hilfe.
(Siehe auch "Behinderung", "Lähmung")
Mißbrauch
Assoziation: - durch Angst ausgelöster Gewaltakt.
Fragestellung: - Welche Ängste verberge ich hinter meiner Wut?
Mißernte
Volkstümlich:
(europ.) : - mahnt zur Geduld und rät zu großer Vorsicht im geschäftlichen und alltäglichen Leben.
MißgeburtPsychologisch:Wer sich selbst im Traum als Mißgeburt sieht, hängt im Wachleben wohl
einem krummen Gedanken nach, der ihn in die Irre führen kann. Oft spricht auch der Neid aus dem
Bild der Mißgeburt, daß andere besser dastehen als wir selbst.
Volkstümlich:
(arab. ) : - sehen: du kannst die Heimtücke eines Feindes nicht verhindern.
(europ.) : - neurotischer Traum, der aus Zwangsvorstellungen heraus eine ungesunde Lebensangst
bezeugt;
Enttäuschungen aller Art, um so weniger, je solider man wird; um so mehr, je
ausschweifender man lebt;
- sehen: verkündet die Enttäuschung einer großen Hoffnung, denn ein nahestehender
Mensch enttäuscht einem schmerzlich,
vielleicht mißbraucht er auch das Vertrauen;
- zur Welt bringen: eine befürchtete Enttäuschung wird nicht eintreten.
(ind. ) : - sehen: vertraue dich deinem Schicksal an.
(Siehe auch "Krüppel")
Mißgeschick
Volkstümlich:
(europ.) : - ein günstiges Zeichen das Wohlstand anzeigt;
- selbst erleiden oder ein nahestehender Mensch: glückhafte Ereignisse im Geschäftsleben
werden sich bei weitem erfolgreicher auswirken, als man erwartet hatte.
Mißhandlungen
Volkstümlich:
(arab. ) : - erleiden: Streit und Zank mit seinen besten Bekannten bekommen.
(ind. ) : - Streit mit Hausgenossen.
Missionar
Allgemein:
War der Traum-Missionar hilfreich und machte einem Mut, oder brachte es gar nichts? War man
selbst der Missionar, so gibt man im wirklichen Leben vermutlich wertvolle Ratschläge und spirituelle
Führung. Man sollte aber die übrigen Symbole nicht vernachlässigen, denn sie weisen auf zu viel oder
zu wenig Eifer hin.
Psychologisch:
Es ist ein Traum der glücklich macht. Das Innere möchte sich über den Alltag erheben. Die
Träumenden haben den Grundidealismus noch nicht über Bord geworfen.
Volkstümlich:
(arab. ) : - mit ihm zu tun haben: du wirst ein Geschenk erhalten.
(europ.) : - eine Veränderung zu einem interessanten Arbeitsbereich mit treueren Freunden; man soll
nicht


unglücklich sein, weil ein falscher Gefährte einem verlassen hat.
(ind. ) : - du sollst, wenn du vom Schicksal etwas verlangst, auch Wohltat üben an deinen
Mitmenschen.
Mißtrauen
Volkstümlich:
(europ.) : - einer Person mißtrauen oder mißtraut werden: ist ein schlechtes Omen.
Mist
Artemidoros:
Mist zusammenholen bringt Leuten Vorteil, die von der großen Menge leben oder ein schmutziges
Handwerk betreiben; der Mist kommt ja aus vielen Überresten zusammen und wird von vielen
abgeworfen. Von guter Vorbedeutung ist es ferner für Unternehmer öffentlicher Arbeiten oder für
Staatspächter. Glück bringt es einem Armen, wenn er auf einem Misthaufen schläft (Die gute
Vorbedeutung dieses Traumes erklärt sich daher, daß der Düngerhaufen ein wichtiger Träger der
Ackerfruchtbarkeit ist und als solcher magische Kräfte besitzt.); er wird großen Besitz erwerben und
scheffelweise Geld einnehmen. Einem Reichen verschafft das Traumgesicht ein hohes Amt oder eine
staatliche Auszeichnung, weil alle Bürger etwas auf den Misthaufen bringen und draufwerfen, so wie
sie den Behörden Steuern zahlen und Abgaben leisten. Von einem Bekannten mit Mist beworfen zu
werden ist nicht gut; es bedeutet Feindschaft, Zwietracht und willkürliches Unrecht von seitens
dessen, der das tut. Bewirft man selbst einen anderen mit Mist, zeigt es großen Schaden an.
Allgemein:
Manche Erfahrungen sind schmerzhaft oder schlicht ungesund. Wenn es dem Träumenden nicht
gelingt, zu verstehen, was mit ihm geschehen ist, und dies als Teil seines Wachstumsprozesses zu
nutzen, dann werden solche Erfahrungen in seinem Unterbewußtsein abgespeichert und führen später
zu Schwierigkeiten. Diese schlechten Erfahrungen können als Mist oder Dung im Traum erscheinen.
Mist deutet man wie Dung als Glückssymbol.
Psychologisch:
Mist stellt vielleicht etwas dar, was sich zerstörerisch auf das Leben des Träumenden auswirken kann.
Wenn ihm in seinem Traum beispielsweise ein Misthaufen an einem unpassenden Ort auffällt,
verweist dies darauf, daß es etwas in seinem Leben gibt, was der Träumende zerstört oder dessen
Form er ändern muß, bevor er es richtig nutzen kann.
Spirituell:
Mist kann auch als Auftakt eines spirituellen Zusammenbruchs betrachtet werden. Dies muß nicht
unbedingt negativ sein, denn ein Zusammenbruch ist oft nötig, um einen Wiederaufbau und die
Lösungen anstehender Probleme zu ermöglichen.
Volkstümlich:
(arab. ) : - sehen: Veränderung der Verhältnisse;
- tragen: Beschwerden zu erdulden haben.
(europ.) : - gilt für großes Glück; vermeidet man es, den Mist zu riechen, so steht der Glücksfall
unmittelbar bevor;
- man wird in einer Sache viel Glück haben;
- auf und abladen oder transportieren: durch fleißige Arbeit wird man zu Geld und Erfolg
kommen;
- in solchen hineinfallen: man ist ein ausgesprochener Glückspilz und sollte seine Chancen
nutzen.
(ind. ) : - laden: deine Freunde wollen dir die Ehre rauben;
- sehen: Krankheit in der Familie;
- damit beschüttet werden: Unglück;
- von Kühen: Gesundheit.
(Siehe auch "Dünger", "Jauche", "Kot", "Misthaufen")
MistelAllgemein:Gemäß konventioneller Traumdeutung steht der Mistelzweig für eine Zeit der
Feiern, der Liebe und der Freundschaft. Besonders häufig scheint dieses Traumsymbol in der
Weihnachtszeit zu sein.
Psychologisch:
Der Mistelzweig symbolisiert "magische Heilkraft" und "heilsame Liebe". Als Parasit raubt die Mistel
ihrem Wirt die Kraft, entwickelt jedoch selbst nützliche Eigenschaften. Daher kann sie Beziehungen
verbildlichen, in denen ein Partner vom anderen abhängig ist.
Spirituell:


Auf der spirituellen Ebene stellt die Mistel im Traum die Essenz im Leben dar. Sie ist eine göttliche
Heilsubstanz.
Volkstümlich:
(europ.) : - verkünden Glück und große Freuden; für junge Leute ist es ein Omen für angenehmen
Zeitvertreib;
im Zusammenhang mit weniger verheißungsvollen Zeichen, tritt an Stelle von Freude
Enttäuschung.
(Siehe auch "Blumen")
Mistgabel
Psychologisch:
Wer mit ihr im Traum hantiert, möchte vielleicht etwas ausräumen, das ihm auf dem Weg zu
Reichtum und Wohlstand im Wege steht.
Volkstümlich:
(arab. ) : - du mußt unangenehme Dienste verrichten.
(europ.) : - bedeutet Nutzen; stehen für Kämpfe zur Aufbesserung des Vermögens und für schwere
körperliche oder geistige Arbeit;
- von jemand mit dieser angegriffen werden: man hat persönliche Feinde, die einem ohne
Skrupel, Schaden zufügen.
(ind. ) : - tragen: du wirst dich lange an einem Ort aufhalten.
(Siehe auch "Jauche", "Kot")
Misthaufen
Psychologisch:
Antike Traumdeuter sahen in einem Misthaufen Glück und großen Reichtum voraus, da der Mist
wachsen und gedeihen läßt, was reiche Frucht trägt. Nach heutiger Sicht eher ideell als materiell zu
werten.
Volkstümlich:
(arab. ) : - viel sehen: großer: Reichtum; großes, langandauerndes Glück;
- sich selbst beim auf- bzw. Abladen sehen: mit Fleiß wird man zu Wohlstand kommen und
Achtung erlangen;
- hineinfallen: ein unerwartetes Ereignis wird einem viel Freude bringen.
(europ.) : - es stehen einem Gewinne aus Quellen ins Haus, wo man es wenigsten erwartet hätte; für
den Bauern ist dies ein glücklicher Traum,
da er gutes Wetter und Fülle von Pflanzen- und Vieherzeugnissen vorhersagt;
- Für eine junge Frau bedeutet dies, daß sie einen sehr reichen Mann heiraten wird.
(Siehe auch "Mist")
Mistkäfer
Artemidoros:
Skarabäen, Mistkäfer und Glühwürmchen bringen nur Leuten Nutzen, die ein schmutziges und
unehrliches Gewerbe ausüben, allen anderen zeigen sie Schaden und Stockung der Geschäfte an,
besonders Salben- und Gewürzhändlern.
(Siehe auch "Käfer")
Mitgift (Aussteuer)
Volkstümlich:
(europ.) : - nicht verdientes Geld zu erhalten, ist ein schlechtes Zeichen.
Mitleid
Volkstümlich:
(europ.) : - empfinden: bedeutet Freude;
- sich selbst bemitleiden: bedeutet eine sinnlose Tätigkeit die zu nichts führt;
- andere bemitleiden: kleinere Ärgernisse; jemand in der Nähe braucht dringend Hilfe;
- bemitleidet werden: bedeutet Demütigung.
Mitra (Bischofsmütze)


Allgemein:
Mitra auf dem Kopf kündigt nach alter Traumdeutung hohes Ansehen und Ehrungen an.
Volkstümlich:
(ind. ) : - hohe Ehren erwarten dich.
Mittag
Allgemein:
Mittag steht für das gereifte Bewußtsein des Erwachsenen, der sein Leben im Einklang mit sich selbst
gestaltet.
Psychologisch:
Ebenso wie die anderen Tageszeiten und Jahreszeiten ist das Traumsymbol des Mittags ein
Orientierungshinweis an den Träumenden. Entweder hat sich der Träumende in der Tagesmitte
seinen im Unterbewußtsein verborgenen Problemen genähert oder der Mittag deutet auf die
Lebensmitte hin. Er ist also ein Hinweis auf die Situation, in der wir uns gerade befinden. Da die
Sonne zu Mittag am höchsten steht, gibt uns die Tageszeit manchmal auch den Stand an, auf dem
wir uns befinden (nach Mittag geht es möglicherweise wieder bergab!); das bedeutet oft, daß wir nun
auf der Höhe unserer Leistungskraft angelangt sind.
Volkstümlich:
(europ.) : - Symbol für den Ablauf des Lebens: der Morgen entspricht Jugend, der Mittag der Reife,
der Nachmittag bedeutet: dem Abgrund entgegengehen, der Abend: sich dem Ende
nähern.
(Siehe auch "Abend", "Nacht")
MittagessenAllgemein:Mittagessen verspricht bald bessere Zeiten.Volkstümlich:(europ.) : -
bedeutet, daß gehegte Erwartungen sich erfüllen werden, und zwar je kärglicher das Mahl, desto
größer die Aussicht auf Erfolg;
- Mittagessen: die Not wird ein Ende haben.
(ind. ) : - du wirst zu einer Festlichkeit eingeladen.
Mitte (Siehe "Positionen")
Mittelmeer
Volkstümlich:
(europ.) : - mediterrane Gegenden besuchen: bedeutet zukünftigen Reichtum.
Mittelpunkt
Allgemein:
Mittelpunkt (Zentrum) symbolisiert den Wesenskern, den Mittelpunkt, um den sich das Leben dreht.
Das kann nur individuell verstanden werden.
(Siehe auch "Geometrische Figuren")
Mitternacht
Allgemein:
Die dunkelste Zeit des Tages kündigt oft eine schwierige Lage an und wird auch als unangenehme
Überraschung gedeutet. Sie umschreibt auch die Geisterstunde, wobei wir als Deutungsversuch
Goethes "Zauberlehrling" zitieren möchten: "Die ich rief, die Geister, werd ich nun nicht los."
Psychologisch:
Das Ende des alten und zugleich der Anbruch eines neuen Tages symbolisiert, daß man sich erst von
einer bisherigen Wertigkeit (oder von einem Plan, einer Beziehung, einer Empfindung usw.) trennen
muß, wenn Raum für einen Neubeginn sein soll. Jedes Ende bedingt einen Anfang. In der
traditionellen Deutung galt die Mitternacht als "Geisterstunde" und als Symbol für unheimliche
Vorgänge, die "nicht von dieser Welt" gesteuert waren.
Mitverschulden
Psychologisch:
Wenn man träumt, an einem Unfall beteiligt zu sein, den man zwar nicht allein verursacht, aber eben
"mitverschuldet" hat, fürchtet man sich auch in der Realität davor, eine riskante oder
schwerwiegende Entscheidung allein zu treffen. Man fühlt sich nur stark und "entscheidungsfähig",
wenn man zu zweit oder in einer Gruppe aktiv ist. Ein häufiger Traum von Menschen, die keine
Erfahrung im "Alleingang" haben, weil sie aus einer Familiensituation (Eltern und Geschwister) gleich
in die nächste (Ehe im Jugendlichenalter, frühe Familiengründung) gewechselt haben. Müssen sie in


einer kritischen Situation einmal "solo" zurechtkommen, haben sie aus Verunsicherung rasch das
Gefühl, alles faslch zu machen und an jeder kleinen Panne "mit Schuld" zu sein. Wenn solche Träume
häufig kommen, ist das als Aufforderung zu verstehen, endlich etwas allein auf die Beine zu stellen -
aber ohne "Schuldgefühle".
Mixer
Psychologisch:
Der Mixer stellt den "Zauberstab der Hausfrau" dar, wie es die Werbung hervorhebt. Damit ist der
sexuelle Anklang nicht zu übersehen. Aber er verbindet auch das, was sich sonst nur schwer
verbindet. Ferner verändert er auch die Konsistenz der Speise, womit angedeutet wird, daß eine
Qualitätsveränderung des Bewußtseins durch Bearbeitung anliegt.
Volkstümlich:
(europ.) : - einen elektrischen sehen: man wird bald ein aktiveres Privatleben führen.
Mixpickles
Volkstümlich:
(europ.) : - sehen: in einer Sache erfolglos um Gerechtigkeit für sich selbst bemühen;
- schmutzige sehen: können Enttäuschungen und Liebeskummer bedeuten;
- Junge Frauen, die Mixpickles essen, haben schlechte Karrierechancen. Auch
vorübergehender Liebeskummer mit
abschließendem Triumph ist möglich. Eine junge Frau die sich danach sehnt hat viele
Rivalinnen in der Liebe.
Mixtur
Volkstümlich:
(arab. ) : - (Arzneimischung): leichte Erkrankung (symbolischer Traum!).
(europ.) : - einnehmen: verursacht eine kleine Erkrankung.
Mizellen (Aus zahlreichen Einzelmolekülen aufgebautes Kolloidteilchen, z.B. in Pflanzenfasern.)
Volkstümlich:
(europ.) : - deuten an, daß das Kleinste und Unscheinbarste der Grundstein zum Schönsten und
Größten ist.
Mnemotechnik (Gedächtniskunst)
Volkstümlich:
(europ.) : - treiben, üben, lesen: bedeutet, daß man etwas von Wert vergessen hat und es
angebracht ist, sich desselben zu erinnern,
und dann zu handeln.
Mob
Assoziation: - Verlust von Organisation oder Kontrolle.
Fragestellung: - Wo in meinem Leben bin ich bereit, Herr über meine widerstreitenden Wünsche zu
werden?
Psychologisch:
Träume, in denen man von einer Menge oder einem Mob bedrängt wird, können äußerst
Angsterregend sein, und davon kann nur befreien, wenn es gelingt, sich herauszukämpfen. Fast
immer verweist so etwas auf Probleme, die einem im Wachleben "umgeben" - je dichtgedrängter die
Menge, desto schwerwiegender die Probleme. Positiv ist ein solcher Traum, wenn es gelingt, die
Menge unter die eigene Kontrolle zu bringen. Hatte man aber Angst, niedergetrampelt zu werden, ist
dies ein Symbol dafür, daß man viel Hilfe benötigt, z.B. wenn man sehr hart arbeitet, um eine
Stellung zu behalten und die Familie zusammenzuhalten, oder persönliche Probleme Depressionen
oder Verwirrung verursacht haben.
Volkstümlich:
(europ.) : - man braucht Voraussicht und Bedachtsamkeit, um kommende Schwierigkeiten zu
vermeiden.
Möbel
Assoziation: - Identität; Haltungen; Glaubenssätze.
Fragestellung: - Wie richte ich es mir im Haus meines Selbst ein?
Allgemein:


Möbelstücke, die im Traum eine Rolle spielen, symbolisieren in der Regel, wie der Träumende seine
Familie und sein Leben zu Hause empfindet. Sie symbolisieren die Einstellungen und Gewohnheiten,
die der Träumende entwickelt hat. Dunkle, schwere Möbel können ein Hinweis auf Depressionen sein;
helles, feingliedriges Mobiliar hingegen läßt auf Lebensfreude und Empfindungsfähigkeit schließen.
Möbel versinnbildlichen innere Haltungen, Ansichten, Einstellungen und Überzeugungen, die Art und
Weise also, wie man sich im Leben eingerichtet hat. Ein Traum, in dem man Möbel hin und her trug
oder auf knappen Raum unterzubringen versuchte, sagt etwas darüber aus, wie das Wach-Ich mit der
Vielzahl seiner Probleme umgeht. Vielleicht versuchte man "alles unterzubringen". Wenn man es im
Traum zufriedenstellend schaffte, stehen die Chancen gut, daß man den Alltag im Griff hat. Wenn
man von seinem Lieblingsmöbelstück träumte, stellt dies vielleicht die Person oder was sie verkörpert
da, die dieses am häufigsten benutzt.
Psychologisch:
Das Haus steht im Traum als Sinnbild für die gesamte Persönlichkeit des Träumenden, die Möbel im
Haus sind die Traumdarstellung bestimmter Charakterzüge oder Wünsche. Neue Möbel im Traum
übersetzen unsere Alltagswünsche, die durchaus erfüllt werden können, oder die Sehnsucht nach
einem vielleicht vorhandenen schönen Heim. Manchmal signalisieren die Möbel im Traum das
Bedürfnis des Träumenden nach Sicherheit und Stabilität - insbesondere wenn sie in direktem
Zusammenhang zu einer entsprechenden Vergangenheit stehen. Bei einzelnen Möbelstücken kann die
folgende Deutung in Betracht gezogen werden:
- Der Zustand, in dem sich die Möbel im Traum befinden, ist von großer Bedeutung.
- Bett/Matratze: Sie symbolisieren die subtilen Bereiche in wichtigen Partnerbeziehungen und stehen
in Zusammenhang mit Intimität und sexuellem
Vergnügen. Für manche Menschen ist das Bett ein Ort der Geborgenheit und der Ruhe, ein Ort, an
dem sie vollkommen allein sein können.
- Küchenmöbel: Die Möbel, die sich in der Küche befinden, sind Zeichen für die psychischen und
physischen Bedürfnisse des Träumenden.
- Küchentisch: Interessanterweise zieht gerade der Küchentisch erotisch-sexuelle Assoziationen an.
Er ist aber auch der Treffpunkt der Familie.
- Bücherregale: Sie sind ein Hinweis auf Lebenserfahrung und geistige Interessen.
- Stuhl/Sessel: Beide zeigen, daß der Träumende eine Phase der Ruhe und Erholung nötig hat.
Möglicherweise sollte er sich einmal bewußt von allen
Verpflichtungen freimachen, um für neue Möglichkeiten offener zu sein.
- Schrank/Kleiderschrank: Sie stellen vielleicht Dinge dar, die der Träumende verbergen möchte.
Gleichzeitig symbolisieren sie jedoch auch die
verschiedenen Rollen, mit denen der Träumende umgehen und die er in seinem Leben spielen muß.
- Schreibtisch: Er symbolisiert den Leistungswillen im beruflichen Bereich. Achten Sie besonders
darauf, mit welchen Gefühlen Sie ihn im Traum
erleben, was an Arbeit auf ihm liegt und was Sie an oder mit ihm anfangen.
- Das Sofa deutet im noch stärkeren Maße als der Stuhl aufs Ausruhen hin. Gibt es Widerstände
dagegen oder Bedürfnisse danach, daß Sie sich
beruhigen, zufrieden sind und es sich bequem machen? Gibt es Gründe, jetzt aufzustehen und
härter zu arbeiten?
- Teppich: Der Teppich in einem Traum symbolisiert das Zusammenspiel von Emotionalität und
finanzieller Situation. Die Farbe des Teppichs kann
eine Rolle spielen (siehe "Farben").
- Tisch: Der Tisch in einem Traum kann mit einer öffentlichen Aktivität und mit sozialem Handeln in
Verbindung stehen (siehe auch "Altar" unter
"Religiöse Bilder").
- Truhe: In der Truhe wird zum einem etwas vor den Augen der Besucher versteckt wie im Schrank,
zum anderen spielt hier besonders das Alter eine
wichtige Rolle. Achten Sie darauf, was Sie mit der Zeit verbinden, aus der die Truhe stammt.
Symbol des "Eingemachten", persönlicher Schätze
und Altlasten!
Spirituell:
Auf der spirituellen Ebene können Möbelstücke im Traum verehrte Gegenstände sein, weil sie in
enger Beziehung zu bestimmten Erfahrungen des Träumenden stehen.
Volkstümlich:
(europ.) : - verheißen in Kürze ein Häuschen oder eine Wohnung; eine sorgenfreie Zukunft und
Wohlstand;
- alte und zerbrochene: Vorteile;


- schöne haben: gute Zukunft;
- in eine leere Wohnung tragen sehen: du wirst ein eigenes Heim gründen;
- ausräumen sehen: Veränderung oder Krankheit.
(Siehe auch unter einzelnen Möbelbezeichnungen)
Mobilmachung
Psychologisch:
Eigentlich nichts Kriegerisches, auch wenn es da im Traum recht martialisch zugehen kann: Mit
diesem Bild will uns das Unbewußte aus einer gewissen Lethargie (Schlafsucht) im Alltagsleben
reißen, uns Mut machen für neue Taten.
Volkstümlich:
(europ.) : - sehen: bedeutet, auf das persönliche Leben bezogen, daß man sich über eine fremde
Angelegenheit aufregt; in Verbindung
mit einem bestimmten Zeitpunkt: Beginn kriegerischer Ereignisse oder höchste
Kriegsgefahr zum angedeuteten Zeitpunkt.
(Siehe auch "Militär", "Soldat")
Mobiltelefon
Assoziation: - Erreichbarkeit, expansive Kommunikation.
Fragestellung: - Welche Kommunikation ist von extremer Wichtigkeit für mich?
Volkstümlich:
(europ.) : - eins benutzen: ein Problem, daß zu einer Bürde geworden ist, wird bald gelöst sein;
man wird sein Leben bald besser in den Griff bekommen, besonders in beruflicher
Hinsicht.
(Siehe auch "Telefon")
Mode
Allgemein:
Träume mit Modethemen sind vielleicht Reaktionen auf die gesamte Einstellung zur Gegenwart. Wenn
man sich schäbig angezogen fand, dann hat man offenbar das Gefühl, selbst und mit den eigenen
Ansichten "aus der Mode" zu sein. Wenn man aber die Models auf dem Laufsteg bewundert hat, was
an ihnen fand man so attraktiv? Möchte man selbst Model/Mannequin werden, dann ist es wohl ein
Wunscherfüllungstraum, und man träumt auch wach davon. Sah man im Traum eine Kleiderpuppe im
Schaufenster an oder selbst puppenhaft aus (hübsch, aber seelenlos)? Mit anderen Worten, war man
selbst dieses Traum-Mannequin?
Psychologisch:
Auch im Traum geht es um Selbstdarstellung - man zieht sich so an, wie man wirken und
"ankommen" möchte. Mode ist nicht nur ein (symbolischer) Ausdruck des persönlichen Stils (und der
entsprechenden materiellen Möglichkeiten), sondern auch ein Rollenverhalten: Kleider machen Leute!
Wenn man sich an seiner Traummode erinnert, kann das ein guter Hinweis darauf sein, mit welchen
Mitteln man welchen Effekt erzielen möchte.
Volkstümlich:
(europ.) : - mit der neuesten Mode beschäftigt sein: Zeichen einer kleinen Veränderung,
entweder zum Guten oder zum Schlechten.
Model (Mannequin)
Psychologisch:
Sie tänzeln über den Catwalk und sonnen sich im Rampenlicht und Applaus? Hier geht es nicht um
Ihren Traumjob, sondern um Ihren Alptraum, nicht immer die Schönste, Beste und Wunderbarste zu
sein. Ihr Selbstbewußtsein hat einige Kratzer abbekommen, und wenn Sie morgens (ungeschminkt)
Ihr Spiegelbild betrachten, finden Sie sich häßlich. Aus diesem Minderwertigkeitsgefühl resultiert der
angestrengte (und anstrengende) Versuch, ständig dem neusten Schönheitsideal zu entsprechen.
Diesem Dauerstreß ist Ihre Psyche nicht gewachsen, sie sucht sich ein Ventil und sorgt dafür, daß Sie
sich schönträumen. (Wußten Sie, daß es durchschnittlich 2-3 Stunden Totaleinsatz von Visagisten
und Hairstyling braucht, bis ein Model wie ein Model aussieht?)
Volkstümlich:
(europ.) : - sehen: die geschäftlichen Interessen gehen ins Geld; Streit und Reue folgen;
- Hält sich eine junge Frau für ein Model oder will sie eins sein, wird sie in eine Liebesaffäre
verstrickt,
die ihr wegen eines egoistischen Freundes große Sorgen beschert.


(Siehe auch "Mannequin")
ModellPsychologisch:Wer sich im Traum als Foto- oder Malermodell sieht, möchte im Wachleben in
einem anderen Licht gesehen werden oder sich mit Haut und Haaren einem anderer anvertrauen.
Sehen wir ein Modell und arbeiten als Künstler mit ihm, könnte das darauf hinwiesen, daß uns im
Alltagsleben der Kopf nach anderen Dingen steht als nach "Trautem Heim - Glück allein".
Volkstümlich:
(arab. ) : - machen: vergreife dich nicht an Dingen, die du nicht verstehst.
(europ.) : - bedeutet einen Schaden und warnt vor Unachtsamkeit;
- sich selbst als solches für einen Künstler sehen: man ist verliebt.
Moder (Fäulnis)
Volkstümlich:
(europ.) : - Familienunglück, Krankheit etc.
Modesalon
Volkstümlich:
(arab. ) : - du wirst eine Liebeseroberung machen.
(europ.) : - sehen: im Frauentraum - sie wird Kleidersorgen haben; im Männertraum, er hat unnötige
oder außerordentliche Geldausgaben
für Frauen zu erwarten;
- in einem arbeiten: man muß das Aschenbrödel spielen.
(ind. ) : - deine Freundin wird Hochzeit halten und dich nicht einladen.
Modeschmuck
Volkstümlich:
(europ.) : - ist ein Zeichen für minderwertige Freunde.
Modezeitung
Volkstümlich:
(ind. ) : - dein Handeln wird kritisiert.
Mohammed (islamischer Prophet) (Siehe "Christus")
Mohn / Mohnblumen
Allgemein:
Mohn erscheint im Traum entweder als Opfersymbol (als "Gedenkmohn") oder als Bild für den
Müßiggang und das Vergessen. Mohn (Blume) warnt vor Illusionen, falschen Hoffnungen und steht
traditionell für Versuchung.
Psychologisch:
Mohn im Traum ist möglicherweise eine Aufforderung an den Träumenden, bestimmte Erfahrungen
und Ereignisse zu einem bestimmten Zeitpunkt dem Vergessen zu überantworten. Was bearbeitet ist,
soll vergessen werden, um Platz für größere Klarheit und neue Erfahrungen zu schaffen. Sie ist auch
ein Symbol für "rauschhafte Zustände" und Selbstaufgabe - und eventuell eine Warnung vor allzuviel
Selbsterfahrung mit (oder durch) Drogen und andere "berauschende" Erlebnisse.
Spirituell:
Mohn symbolisiert Vergeßlichkeit. Die Seele muß alles vergessen, was sie weiß, um wiedergeboren zu
werden und ihre eigene Bewußtheit neu zu entdecken. Die Große Mutter ist als Göttin für das
Vergessen verantwortlich, daher ist der Mohn ihr zugeordnet.
Volkstümlich:
(arab. ) : - sehen oder genießen: deutet auf Krankheit und unglückliche Liebe;
- blühen sehen: man kann leicht in Gefahr kommen, ein Verhältnis mit einem
verheirateten Menschen zu beginnen
und dadurch ein tragisches Geschick heraufzubeschwören;
- ein großes Mohnfeld: unruhige Zeiten werden bald überstanden sein;
- pflücken: man versucht unangenehme Ereignisse zu vergessen.
(europ.) : - Unwohlsein, Krankheit, Sorglosigkeit; Versuchung wird einem befallen, sei also auf der
Hut;


- großes Mohnfeld sehen: man ist in der Liebe äußerst experimentierfreudig - auch das
geht einmal "ins Auge";
- blühenden sehen: in Klatsch verwickelt oder selbst Gegenstand des Klatsches anderer
sein;
- roter Mohn: man verspürt leidenschaftliche Gefühle für einen bestimmten Menschen,
doch das kann gefährlich werden,
denn diese Liebesaffäre bringt Unglück;
- Mohnsamen sehen: bedeutet eine schädliche Aufregung oder Erkrankung;
- Mohnsamen essen: man täuscht sich selbst in bezug auf seine Fähigkeiten.
- Mohnblumen stehen für eine Zeit verführerischer Freuden und günstiger Geschäfte, die
jedoch kein festes Fundament haben;
- den Duft von Mohnblumen einatmen: man wird das Opfer listiger Überredungskünste und
Schmeicheleien.
(ind. ) : - essen: gib dich nicht falschen Hoffnungen hin;
- blühen sehen: Klatschereien;
- pflücken: sinnliche Liebe;
- Mohnblumen sehen: im Haus wird bald eine kranke Person sein.
(Siehe auch "Blumen")
Mohr (Ein Neger der seine Schuldigkeit - Arbeit - getan hat.)Volkstümlich:(arab. ) : - deine
Hoffnungen sind allzu kühn.(europ.) : - sehen: Warnung vor Übertreibungen;
- sich selbst als einen sehen: Mahnung, in einer bestimmten Sache aufrichtig und offen zu
sein;
- einem zum Freund haben: man wird sich mit einem Gegner aussöhnen;
- mit einem in Streit geraten: man wird schweren Anfeindungen ausgesetzt sein.
Möhren
Volkstümlich:
(arab. ) : - sehen oder essen: reichliche Nahrung bekommen;
- in Scheiben schneiden: Geld in Aussicht.
(ind. ) : - Träumt einer, er esse Möhren, wird er ein kleines Vermögen gewinnen, aber auch
erkranken,
einesteils weil Möhren süß schmecken, andererseits wegen ihrer fahlen, gelben Farbe;
ißt einer gekochte Möhren, wird er eine Krankheit durchmachen, die jedoch nicht lange
dauert,
weil Möhren schnell verdaut sind. Träumt einer, er trinke Möhrenwein und werde davon
trunken,
wird er mit Anstrengung zu Macht kommen, aber auch entsprechend der Trunkenheit
erkranken;
hat er sich aber nicht betrunken, wird er in Krankheit und Trübsal fallen.
Mohrenkopf
Volkstümlich:
(europ.) : - essen: man übertreibt gerne, weil die Phantasie oft mit einem durchgeht.
Mohrrübe
Artemidoros:
Knollengewächse, Mohrrüben und andere nahrhafte Pflanzenkost bringen materielle Vorteile; einzig
Leuten, die um Grund und Boden prozessieren, sind sie ungünstig; denn diese Gewächse werden
mitsamt den Wurzeln ausgerissen.
Volkstümlich:
(europ.) : - verheißt ein Stelldichein;
- essen: Nachrichten, die man seit längerer Zeit bereits erwartete.
Molch
Volkstümlich:
(arab. ) : - sehr alt werden;
- mit einem zu tun haben: seine Hoffnungen auf den Beistand und Trost seiner nächsten
Umgebung setzen.


Molke
Volkstümlich:
(europ.) : - trinken: leichtes Übelsein; vorübergehender Verdruß.
Molkerei
Volkstümlich:
(europ.) : - besuchen: Glück, vorteilhafte Heirat, Ansehen.
Molluske (Weichtier; auch: kleine weiche Hautgeschwulst, oft durch Virus erzeugt)
Volkstümlich:
(europ.) : - mysteriöse Erscheinungen erfordern die Aufmerksamkeit; man soll nicht alles leichtfertig
glauben.
Monarch
Volkstümlich:
(europ.) : - man wird zunehmenden Wohlstand genießen und neue Freunde finden.
(Siehe auch "König")
Mönch
Assoziation: - Rückzug; spirituelles Leben.
Fragestellung: - Welcher Teil von mir braucht den Rückzug vor den Anforderungen des Lebens?
Allgemein:
Mönch warnt davor, sich zu weit von der Welt und der Realität zurückzuziehen, die weltlichen Dinge
zu stark zu vernachlässigen. Der Bettelmönch soll nach alter Traumdeutung vor Verarmung warnen.
Es kann aber auch sein, daß er religiöse Belehrungen wünscht oder er möchte eine religiöse
Erfahrung machen.
Psychologisch:
Auch der Mönch erinnert an ein Leben des Verzichts und der Entsagung. Ist der Träumer selbst der
Mönch, muß er vielleicht im Wachleben auf irgend etwas verzichten, das ihm lieb und wert war.
Treffen wir im Traumgeschehen einen Mönch, suchen wir vielleicht Rat und Hilfe bei einem selbstlosen
Menschen.
Volkstümlich:
(arab. ) : - sehen oder sprechen: in Trübsal von einem Geistlichen aufgerichtet werden;
- begegnen oder begrüßen: man wird bald Rat und Hilfe von einem Menschen erfahren,
von dem man es am wenigsten erwartet hätte;
- von einem in die Wüste oder zu einem Palmenhain begleitet werden: es steht einem
Geborgenheit und Sicherheit
durch einen geliebten Partner bevor;
- sich selbst als einen sehen: man wird Schwierigkeiten zu meistern haben, die vollste
Konzentration verlangen.
(europ.) : - für Männer, einen Mönche sehen und mit ihnen verkehren: bedeutet, daß man in
angenehme Gesellschaft kommt;
auch: man hat in einer Sache ein schlechtes Gewissen;
- einen sehen: man könnte jemandem begegnen, durch dessen Hilfe das Lebensschicksal
eine gute Wende nimmt;
- selbst sein: man erleidet persönliche Verluste und Krankheiten.
(ind. ) : - Träumt dem Kaiser, er sei wie ein Mönch geschoren und eingekleidet worden,
wird er Herrschaft und Kaisertum verlieren und bald in Trübsal sterben.
Ein Untertan, der solches träumt und erleidet, wird in drückender Armut sein Leben
enden.
Eine verheiratete Frau wird ihren Mann verlieren, eine unverheiratete ledig sterben.
(Siehe auch "Geistlicher")
Mond (Selene)
Assoziation: - Emotionen; Reflexion; inneres Selbst.
Fragestellung: - Welche Gefühle spiegle ich wider?
Medizinrad:


Schlüsselworte: Schattenseite; Träume; Visionen; Intuition; übersinnliche Begabungen; Sinnlichkeit;
Sexualität; die weibliche Natur.
Beschreibung: Der Mond oder Großmutter Mond ist im inneren Kreis des Medizinrads die Position, die
mit dem Element Wasser verbunden wird. Bei vielen erdverbundenen Völkern symbolisiert der Mond
einen Teil der weiblichen Natur des Lebens. Dieser Teil ist die intensive, emotionale Schattenseite des
Weiblichen. Vom Mond sagt man, er sei wie die Frauen, denn auch er hat einen Zyklus; oft wurde von
ihm als von der Großmutter Mond gesprochen und als der Führerin des weiblichen Lebens. Die
Menstruation wurde von vielen Indianern die Mondzeit genannt. Der Einfluß der Großmutter Mond
kann besonders stark in einer Frau gespürt werden, die blutet. Es heißt, daß ein Mann die Energie des
menstruellen Zyklus am besten begreift, wenn er sich der Energie des Mondes aussetzt, vor allem,
wenn er dabei auf Schlaf verzichtet. Mit Großmutter Mond werden das Mineral Mondstein, die Pflanze
Beifuß, das Tier Seetaucher und die Farben Silber und Weiß verbunden.
Allgemeine Bedeutung: Verstehen deiner übersinnlichen Fähigkeiten; Arbeit mit deiner Sexualität;
Verstehen der weiblichen Seite deines Seins und/oder deiner Schattenseite; Erforschung deiner
Gefühle; Neuverbindung mit dem Mond und mit der Energie des Mondes.
Assoziation: Mondsüchtig; Mondfinsternis.
Transzendente Bedeutung: Eine Vision oder eine Traumzeitoffenbarung. Während der Menstruation
haben Frauen oft Träume vom Mond, die sehr machtvoll sein können.
Artemidoros:
Einer Frau träumte, sie schaue im Mond drei Bilder ihrer selbst. Sie gebar weibliche Drillinge, aber alle
drei starben in dem selben Mond. (Griech. men bedeutet sowohl Monat als auch Mond. Das Jahr war
im Altertum zunächst ein Mondjahr von 355 Tagen, die antiken Monate also kürzer als die heutigen.
Die dadurch entstehende Differenz gegen den Sonnenlauf glichen die Griechen durch Schaltmonate
aus.) Es versinnbildlichten nämlich die Bilder die Kinder, ein Kreis aber hielt sie umschlossen. Denn
mit einer Eihaut, wie die Ärzte sagen, waren die Embryos geschützt. Wegen des Mondes aber blieben
sie nicht länger leben. Es träumte jemand, er erblicke im Mond sein eigenes Antlitz. Der Mann
unternahm eine Reise in ein fernes Land und verbrachte die meiste Zeit seines Lebens auf Irrfahrten
und im Ausland; denn die ewige Bewegung des Mondes sollte ihn in ihren Bann ziehen. Es träumte
jemand, er gehe mit der Sonne zugleich auf und halte mit dem Mond gleichen Schritt. Er wurde
gehängt, und so sahen ihn Sonne und auch Mond beim Aufgang hoch in der Luft baumeln.
Allgemein:
Der Mond hat schon immer das emotionale, weibliche Selbst dargestellt. Darüber hinaus umfaßt er
die Intuition, das Psychische, Sehnsucht, Gemüt, Gefühlsreichtum, die Liebe und das Romantische.
Wenn ein Traum vom Mond handelt, ist der Träumende mit diesen dunklen und rätselhaften Aspekten
seines Selbst in Kontakt. Der Mond im Traum kann auch die Mutter des Träumenden und seine
Beziehung zu ihr symbolisieren. Je nach den Begleitumständen kann man ihn zum Beispiel wie folgt
deuten:
- Mond sehen kündigt Veränderungen im Leben an, die günstig oder ungünstig ausfallen.
- Der Neumond schließlich ist Symbol für die Vorbereitung großer Vorhaben.
- Der zunehmende Mond ist ein Zeichen dafür, daß man im Wachleben an Ansehen und Geltung
gewinnen wird; wenn er besonders hell erstrahlt,
deutet das nach einer schon in der Antike bekannt gewesenen Auslegung auf Glück, Reichtum und
wachsenden Wohlstand hin.
- Voller, klarer Mond steht für Erfolge und Ansehen und verweist auf eine glückliche Phase des
Träumers.
- Mond mit Hof kann Verluste ankündigen oder vor Menschen warnen, die einem nicht wohlwollend
begegnen.
- Mond hinter Wolken kündigt Enttäuschung und Kummer an.
- Blutroter Mond wird als ernstes Warnzeichen verstanden.
- Abnehmender Mond steht für Mißerfolge, die aber leicht zu verschmerzen sind, oder für die
Trennung von einem Menschen.
Man sollte dann rechtzeitig Vorsorge treffen, damit der erarbeitete Wohlstand auch noch fernerhin
erhalten bleibt.
- Vom Himmel stürzender Mond warnt vor großen Schwierigkeiten und Unglück.
- Der Träumende, der eine Mondscheibe in der Hand hält, soll nach Meinung Phaldors Glück bei einer
schönen Frau (Frau Luna) haben,
während der Mond eine Träumerin an ihre eigenen geschlechtlichen Vorzüge erinnert, die sie dem
Mann gegenüber ins Spiel bringen könne.
- In der indischen Mythologie wird der Mond als Trinkschale bezeichnet, als mütterliches Symbol, das
Kraft verspricht und in das man sich


zur Meditation versenken kann.
Psychologisch:
Er ist das Licht des Unbewußten. Das der Mond auf die Psyche des Menschen wirkt, ist eine alte
Weisheit. Er hat in allen Religionen unseres Kulturkreises die Symbolbedeutung für die Weiblichkeit,
so auch im Traum. Seine Beziehung zum Zyklus der Frau und ihren Stimmungen ist bekannt. In
Urzeiten nahm man an, daß er die Gefühle der Männer und die Intuition der Frauen lenke. Wenn der
Mond im Traum eines Mannes erscheint, muß er entweder mit seiner intuitiven Seite oder mit seiner
Angst vor Frauen ins reine kommen. Im Traum einer Frau verweist der Mond in der Regel auf ihre
Beziehung zu anderen Frauen. Die einzelnen Phasen des geträumten Mondes können als Zeichen des
Wechsels in andere Positionen, also durchaus positiv gewertet werden.
Spirituell:
Auf dieser Ebene symbolisiert der Mond im Traum die Große Mutter und die dunkle, unbekannte Seite
des Selbst. Er kann auch für das Unerreichbare stehen. Er ist Symbol der Abhängigkeit, des
weiblichen Prinzips, der Wandlung und des Wachstums, der biologischen Rhythmen und der
vergehenden Zeit.
Volkstümlich:
(arab. ) : - die volle Scheibe sehen: glückliche und treue Liebe finden; man soll sich nicht von
Äußerlichkeiten nicht täuschen lassen,
wenn man an sein Ziel kommen will;
- von einem Hof umgeben: deine Umgebung ist nicht aufrichtig gegen dich; du bist von
Falschheit umgeben;
- abnehmende Mondsichel: deine Hoffnung wird nicht erfüllt werden;
Schwierigkeiten in geplanten Unternehmungen bekommen, die sich möglicherweise nicht
durchführen lassen;
- im letzten Viertel: Untreue;
- zunehmend: Tod eines hohen Herrn; begünstigt alle geschäftlichen Vorhaben und läßt
Wünsche in Erfüllung gehen;
- bei der Sonne: du wirst ein hübsches Mädchen kennenlernen;
- klar scheinend: Glück;
- verfinstert: Eifersucht wird dich quälen; Liebesstreit;
- rot: Krieg;
- vom Himmel fallend: glückliche Ereignisse.
(europ.) : - bei Männern das weibliche Aktivum im Inneren; härtere, männliche Frauen träumen vom
Mond als weiblichem Ausgleich;
- sehen: Anzeichen für einen Wechsel oder eine Veränderung;
- an einem klaren Himmel scheinend: verheißt Erfolge;
- von einem Hof umgeben sehen: warnt vor bösen Menschen;
- Vollmond, der von einem Hof umgeben ist: verkündet Verlust an Ansehen oder die
Zerstörung einer Hoffnung;
- von Wolken verdeckt: bedeutet schlechte Gesundheit und andere Unterbrechungen des
Wohlbefindens;
- ein düsterer und unheimlicher Mond: bedeutet ungünstige Liebesbeziehungen, Unglück
zu Hause und Enttäuschungen im Berufsleben;
- voll scheinend sehen: bedeutet, daß man Freude erleben und Geld gewinnen wird;
- Vollmond, rein scheinend: Erfolge, Anerkennung und öffentliche Ehren oder Erreichung
eines hohen Zieles wird angekündigt;
- Neumond: Geschäftserfolge, alles Gute, was man zu dieser Zeit beginnt, wird erfolgreich
sein; Wohlstand und harmonische Ehe;
- Halbmond: in der Liebe hat man nichts Gutes zu erwarten;
- ein abnehmender, der klar und rein ist: Mißlingen eines Unternehmens oder Beginnen an,
ohne daß man dabei zu Schaden kommt;
- erstes Viertel, zunehmender: bringt Vorteil in Amt und Würden, auch sind
Unternehmungen noch gut angebracht;
- letztes Viertel: Tod eines Bekannten;
- hinter Wolken verschwinden sehen: es werden trübe Stunden kommen;
- sehen, der sich schnell fort- oder hin und herbewegt oder herunterstürzt: Ankündigung
einer großen Gefahr, in die man geraten wird;
- zunehmender, mit Hof: der Erfolg wird erst nach Überwindung größerer Hindernisse oder
Schwierigkeiten eintreten;


- abnehmender, klar ohne Hof sehen: man sollte lieber noch abwarten, denn im Moment
gelingen die Vorhaben einfach nicht;
- ein abnehmender, der mit einem Hof umgeben ist: das Mißlingen wird auch persönlichen
Schaden oder Nachteil mit sich bringen;
- untergehender: stellt eine örtliche Veränderung in Aussicht;
- sich im Wasser spiegeln sehen: bedeutet Treuebruch an der Geliebten;
bei glatter und ruhiger Wasserfläche verheißt dies eine schöne oder erfolgreiche Reise
oder Erfolg und Gewinn durch eine Reise anderer;
bei bewegter Wasserfläche droht Unglück und Mißgeschick auf Reisen oder Unglück im
Zusammenhang mit der Reise eines anderen;
- im Mondschein spazierengehen: verkündet einen Liebesgruß;
- Wendet sich eine junge Frau an den Mond, um ihr Schicksal zu erfahren, dann wird sie
bald Ihren Auserwählten heiraten. Sieht sie
zwei Monde, wird sie ihren Liebhaber durch ihre Gewinnsucht verlieren. Wird der Mond
schwächer, dann wird sie ihr höchstes Glück
aus Mangel an weiblichem Feingefühl verlieren. Ein blutroter Mond kündigt Krieg an, und
ihr Liebhaber wird fortziehen, um sein Land
zu verteidigen.
(ind. ) : - sehen: du wirst eine nette Bekanntschaft machen;
- mit Sonne sehen: versuche denen, die dir bisher gut waren, das Leben zu verbessern;
- blutig sehen: Kriegsgefahr;
- halb sehen: irgendeine hohe Persönlichkeit wird sterben;
- abnehmender: Trauer um eine Person;
- zunehmender: baldige Ehe;
- dunkel sehen: deine Liebe wird nicht erhört;
- vom Himmel fallen: du hast eine sehr gute Begegnung auf Reisen;
- von Wolken verdeckt: irgend etwas stimmt in deiner Familie nicht.
(Siehe auch "Götter", "Himmelskörper", "Dreizehnter Mond", "Halbmond", "Menstruation",
"Mondsichel", "Neumond", "Vollmond")
Mondfinsternis
Allgemein:
Von einer Mondfinsternis zu träumen, symbolisiert die Ängste und Zweifel des Träumenden in bezug
auf seinen Erfolg. Andere Menschen in seinem Bekanntenkreis scheinen wichtiger und erfolgreicher zu
sein als er, daher kann er mit seinen Leistungen nicht zufrieden sein. Mondfinsternis deutet oft an,
daß das Gefühlsleben durch die Überbewertung des Verstands unterdrückt wird; oft steht sie auch als
ernste Warnung vor Verlusten und anderen Problemen.
Psychologisch:
Wenn es dem Träumenden nicht gelingt, sich seine Fröhlichkeit und Gelassenheit zu bewahren, kann
er in nächster Zeit in eine schwierige und Problematische Phase eintreten. Wenn sich der Mond
verfinstert, kann das manches auf den Kopf stellen, was unter Mond beschrieben wurde.
Spirituell:
Auf der spirituellen Ebene kann die Mondfinsternis im Traum Vertrauensverlust darstellen.
Volkstümlich:
(arab. ) : - Gefahren verschiedener Art; der Tod eines Bekannten.
(europ.) : - zeigt ernste Verluste oder Schwierigkeiten an; auch: verkündet ernste Schwierigkeiten
oder Tod.
(ind. ) : - Treulosigkeit.
(Siehe auch "Mond")
Mondschein
Volkstümlich:
(arab. ) : - darin wandeln: deine Schwärmerei taugt zu nichts.
(europ.) : - Glück in der Ehe; eine glückliche Familie.
Mondsichel
Medizinrad:
Schlüsselworte: Abschluß oder Beginn der Erforschung des Weiblichen, des Schattens, der Traumzeit.
Beschreibung: Der Mond erscheint uns als Sichel, wenn er sich im ersten zunehmenden und im
letzten abnehmenden Viertel befindet.


Allgemeine Bedeutung: Der Anfang oder das Ende der Forschungsreise in den weiblichen Aspekt des
Seins hinein; Anfang oder Ende des Verstehens deiner Träume; ein vorsichtiger erster Schritt.
Assoziation: Sichel, scharfes Schneidewerkzeug.
Transzendente Bedeutung: Eine Offenbarung von Aspekten deines Selbst, die lange vor deinem
Bewußtsein verborgen waren.
(Siehe auch "Dreizehnter Mond", "Halbmond", "Menstruation", "Neumond", "Vollmond")
Mondstein
Medizinrad:
Schlüsselworte: Zeremoniell; Verbindung zum Mond; heilig; reflektierend; Perlmuttglanz; weibliche
Energie; Wasser; Großmutter Mond.
Beschreibung: Mondstein ist im inneren Kreis des Medizinrads des Mineraltotem der mit dem Wasser
verbundenen Großmutter Mond. Mondstein, eine Art des Orthoklas-Feldspats, kann farblich von Weiß
über Grau bis hin zu einem bläulichen Silber variieren. Überall in der Welt wird Mondstein dazu
benutzt, um die Verbindung zum Mond zu stärken.
Allgemeine Bedeutung: Deine Verbindung zum Mond auf emotionalem und zeremoniellem Weg
erforschen; gewachsenes Bewußtsein des Weiblichen.
Assoziation: Mondgestein, das die Astronauten zur Erde brachten.
Transzendente Bedeutung: Gabe der Intuition.
(Siehe auch "Edelsteine")
Mondzeit (Siehe "Menstruation")
Monogramm
Allgemein:
Monogramm symbolisiert die gesamte bewußte Persönlichkeit (Ich).
Volkstümlich:
(arab. ) : - das eigene sehen, sticken oder zeichnen: du bist mit Unrecht von dir eingenommen;
- ein fremdes: du wirst ein Liebesverhältnis oder eine neue Freundschaft eingehen.
(ind. ) : - Sorgen werden kommen wegen Kinder.
Monokel
Volkstümlich:
(arab. ) : - du bist ein eitler Mensch.
(europ.) : - bei anderen sehen: man soll sich auf eine bestimmte Sache nicht einlassen, ohne sie
vorher genau betrachtet zu haben;
- selbst eines tragen: man beurteilt einen Menschen oder eine Sache falsch, weil man nur
die eine Seite sieht.
(Siehe auch "Brille", "Lupe", "Optiker")
Monster
Assoziation: - Verleugnetes Selbst; Bedrohung.
Fragestellung: - Was fürchte ich in mir selbst?
Medizinrad:
Schlüsselworte: Massig; beängstigend; abscheulich; bösartig; albern.
Beschreibung: Es gibt so viele Arten von Monstern, wie es Menschen gibt, die sie sich vorstellen oder
sehen. Die verschiedensten Formen sind seit den frühesten Zeiten überall auf der Welt beschrieben
worden. Viele von ihnen kommen in Legenden über den Planeten Erde vor, andere sind dem Kern
nach Ausgeburten der zeitgenössischen Unterhaltungsindustrie.
Allgemeine Bedeutung: Das, wovor du Angst hast, egal ob es real existiert oder nur in deiner
Vorstellung; oft Ängste des Verstandes.
Assoziation: Dinosaurier.
Transzendente Bedeutung: Monster bringen oft Gaben für den Träumer. Die beste Art, mit ihnen zu
arbeiten, besteht darin, sich ihnen zu stellen und sie zu fragen, was sie dir beibringen oder dir geben
wollen. Sie werden dir dann entweder ihre Gabe überreichen oder verschwinden.
Allgemein:
Monster wie Frankenstein, Golem und ähnliche Symbole oder tierische Monster zeigen an, daß Ihr
Schatten übermächtig geworden ist. Was macht dieses Monster? Woran erinnert es Sie spontan?
Vielleicht sind Sie auch zu gutgläubig?
Psychologisch:


Wer von Monstern träumt, hat möglicherweise zu viele einschlägige Filme gesehen - das wäre die
banalste, aber auch eine naheliegende Erklärung. Wenn nicht: Als Traumsymbole stellen Monster und
Fabeltiere den animalischen Instinkt in uns, die "ungezügelte Triebhaftigkeit" dar.
(Siehe auch "Bestie", "Fabelwesen", "Schattengestalten", "Ungeheuer")
Monstranz (Gefäß aus kostbarem Material zum zeigen der Hostie (Oblate beim Abendmahl))
Allgemein:
Monstranz kündigt einen Schicksalsschlag an, den man jedoch gut überstehen wird.
Volkstümlich:
(europ.) : - sei zu Armen und Hilflosen gütig, dann wirst du Glück finden;
- sehen: man wird einer (Schicksals-) Prüfung unterworfen;
- tragen oder küssen: man wird diese Prüfung bestehen.
Monstrosität
Assoziation: - Anormal; Unkonventionell.
Fragestellung: - Welche einzigartigen Eigenschaften bin ich auszudrücken bereit?
(Siehe auch "Monster")
Montage
Psychologisch:
Das Traumsymbol Montage möchte fast immer darauf hinweisen, daß etwas Neues aufgebaut werden
sollte. Es sagt, daß jetzt die Zeit dafür reif ist. Häufig handelt es sich bei diesem Traumbild um die
Nutzung bestehender konkreter Möglichkeiten und Fähigkeiten.
Montagekran
Volkstümlich:
(europ.) : - es werden Hindernisse auf dem Weg zum Erfolg vorausgesagt.
Moor
Allgemein:
Ein Moor symbolisiert Gefühle, die Vertrauen und Wohlbefinden untergraben können. Wenn der
Träumende in seinem Traum im Moor versinkt, dann bedeutet dies, daß er von einem Gefühl
überwältigt wird. Läßt er einen anderen Menschen im Moor versinken, ist dies als übergroße
emotionale Bedürftigkeit des Träumenden zu verstehen. Droht man bloß darin steckenzubleiben, hat
man Angst, sein Leben nicht bewältigen zu können. Wäscht man den Schlamm ab, ist er auf dem
besten Weg, seine seelischen Konflikte zu lösen. Sieht er einen anderen Menschen darin versinken,
sehnt er sich nach wahrer Zuneigung und Freundschaft.
Psychologisch:
Ein Moor ist etwas uranfänglich Materielles - etwas, woraus alles andere ersteht. Im Stadium Der
Uranfänglichkeit hat der Träumende keine Vorstellung davon, welches Potential er besitzt. Das Moor
ist ein Traumsymbol für grundlegende, unangenehme Gefühle, Empfindungen oder Erlebnisse des
Träumenden. Schlamm, Morast oder Sumpf können also für ein Bild unangenehmer Triebwünsche des
Träumenden stehen. Mit dem Moor, in das der Träumer oder eine andere Traumfigur hineingeht,
zeichnet das Unbewußte das unsichere Schicksal, auf das man im Wachleben zusteuert. Versinkt er
im Moor oder besteht Gefahr, darin zu versinken, liegt das an starken Schuld- oder Angstgefühlen
des Träumenden oder ihm steht möglicherweise das Wasser bis zum Hals. Kann der Träumende die
Gefahr überwinden, heißt das, daß er auch in Realität genug Kraft hat, um mit seinen Problemen
fertig zu werden. Manchmal aber schwebt der Träumer auch über dem Moor dahin - ein gutes
Zeichen: er wird im Lebensalltag über den Dingen stehen!
Spirituell:
Auf dieser Ebene kann das Moor im Traum großes spirituelles Wissen symbolisieren.
Volkstümlich:
(arab. ) : - Daseinskämpfe; verheißt Belastungen, die durch keine Anstrengungen überwunden
werden können;
Krankheiten und andere Sorgen bedrücken einem;
- durchwaten: eine finstere Zukunft; auch schwere Krankheit;
- durchwaten und wieder festen Boden unter den Füßen bekommen: man wird imstande
sein, alles wieder zurechtzurücken;
- darin stecken bleiben, einsinken: sorgenvolle Zukunft.


(europ.) : - zeigt an, daß man sich nicht verführen lassen soll, sondern jeden Schritt, den man tut,
mit Bedacht machen soll.
(ind. ) : - sehen: sorgenvolle Tage kommen.
(Siehe auch "Sumpf", "Wasser")
Moos
Assoziation: - Stille; langsames Wachstum.
Fragestellung: - Wo in meinem Leben bin ich bereit, mehr Geduld zu zeigen?
Allgemein:
Symbol für Ruhe, Besinnlichkeit und Ausgeglichenheit. Moos (Geld) wird auch als Überbewertung
materieller Güter verstanden, die man normalisieren muß, um nicht seelisch-geistig zu verarmen.
Wer es in seinem Traumgarten sieht, dem könnten finanzielle Vorteile wie Unkraut zuwachsen; wer
aber auf Moos geht, trampelt möglicherweise manche schöne Hoffnung nieder.
Volkstümlich:
(arab. ) : - sehen: durch reichliche Einnahmen beglückt werden;
- kräftig grün: eine besonders romantische Zeit steht bevor; gute Gesundheit;
- welk, feucht, unangenehm: Enttäuschungen in Liebesangelegenheiten oder neuen
Freundschaften;
- in der Hand halten: großer Gewinn;
- darauf liegen: Gesundheit;
- pflücken: reiche Ernte.
(europ.) : - zeigt ein ruhiges und hohes Alter an; es dreht sich alles um materiellen Gewinn oder
Verlust; man sollte auf seine Korrespondenz
achten und überlegt schreiben, denn jemand hat Zuneigung zu einem gefaßt und wird ihr
bald Ausdruck verleihen;
- sehen: verspricht geldliche oder materielle Vorteile oder Geldeinnahmen; auch: man wird
untergeordnete Stellen besetzen;
- auf fruchtbaren Boden wachsend: es werden einem Auszeichnungen zu teil;
- in der Hand halten: bringt Gewinn;
- darauf liegen: gleiche Bedeutung in verstärkten Maße, auch gute Gesundheit.
(ind. ) : - darauf liegen: deine Gesundheit ist gar nicht gut;
- grünes: langes Leben und Gesundheit;
- pflücken: reiche Ernte von deinen Feldern;
- in der Hand haben: Reichtum wird dir zuteil.
(Siehe auch "Unkraut")
Moosachat
Medizinrad:
Schlüsselworte: Heilstein; verbindet Menschen; Mineralien und das Pflanzenreich; Mond der
Maisaussaat.
Beschreibung: Der Moosachat, im Medizinrad das Mineraltotem der im Mond der Maisaussaat (21. Mai
bis 20. Juni) Geborenen, ist eine faserige Form des Chalcedon oder eines kryptokristallinen Quarzes.
Das »Moos« besteht aus Magnesiumoxiden, Eisen und anderen chemischen Elementen. Meistens
werden Moosachate als durchscheinende weiße Quarze mit grünem, blauem, oder schwarzem »Moos«
in ihrem Inneren angetroffen. Er soll ein Heilstein sein, der insbesondere den Augen gute Dienste
leistet. Er kann dir helfen, dich sowohl mit den Mineralien als auch mit dem Pflanzenreich zu
verbinden. Früher war man davon überzeugt, der Moosachat könne helfen, den Regen zu holen.
Allgemeine Bedeutung: Deine Verbindung zum Mineralien- und/oder Pflanzenreich sehen; eine
Heilung erhalten.
Assoziation: -
Transzendente Bedeutung: die Gabe von klarer Sicht.
(Siehe auch "Quarz")
Moosbank
Volkstümlich:
(ind. ) : - hüte deine Gesundheit.
Mops
Volkstümlich:
(europ.) : - gilt für einen harmlosen Schreck;


- bellen hören: deutet auf Besuch.
(ind. ) : - mancherlei Plackereien stehen dir bevor.
(Siehe auch "Hund")
Morast
Allgemein:
Morast (Schlamm) deutet darauf hin, daß man durch Einstellungen, Bindungen oder Gefühle
behindert wird. Auch Sorgen und harte Arbeit können darin zum Ausdruck kommen.
Volkstümlich:
(arab. ) : - sehen: Viel Arbeit und wenig Erfolg;
- in ihm stecken: du gehst auf schlechten Wegen.
(europ.) : - Arbeit und wenig Verdienst;
- darin waten und steckenbleiben: sorgenvolle Zukunft; man kann seine Verpflichtungen
nicht einhalten;
- andere darin sehen: die Fehler anderer werden sich auf einem auswirken; auch:
Krankheit.
(ind. ) : - nach langer Arbeit winkt endlich der Erfolg.
(Siehe auch "Schlamm", "Sumpf")
Morchel
Volkstümlich:
(europ.) : - lustige Tage, abwechselnd mit Ärger infolge Bosheit und Neid unerfreulicher Nachbarn.
Mord
Assoziation: - gewalttätiger Abschluß.
Fragestellung: - Was will ich tun, um irgendeine Sache zu Ende zu bringen?
Artemidoros:
Achte auch darauf, ob Wohltaten von gewissen Leuten erwiesen werden können oder nicht. So
träumte jemand, er sei von seinem Herrn umgebracht worden. Er wurde von dem Mörder
freigelassen, weil der Tod dies bedeutete; der Urheber seines Todes war auch der Urheber seiner
Freiheit; es lag ja in seiner Macht. Dagegen wurde derjenige, welcher träumte, von seinem
Mitsklaven umgebracht zu werden, nicht frei - denn der Mitsklave war gar nicht in der Lage, ihn
freizulassen -, sondern verfeindete sich mit ihm; denn Mörder sind Feinde ihrer Opfer.
Allgemein:
Mord steht oft für verdrängte Gefühle und versäumte Lebensmöglichkeiten, die man nicht annimmt;
dann muß man versuchen, sie bewußt ins Leben zu intrigieren. Dieses Traumsymbol zeigt, daß der
Träumende möglicherweise einen Teil seines Wesens, dem er nicht traut oder das versucht, ihn zu
beherrschen, stark vernachlässigt. Vielleicht gibt es auch übermächtige Gefühle in bezug auf andere
Menschen, die nur in der geschützten Atmosphäre des Traums zum Ausdruck kommen dürfen. Wird
der Träumende in seinem Traum ermordet, zeigt dies, daß ein Teil seines Lebens völlig aus dem
Gleichgewicht geraten ist, von äußeren Umständen zerstört wird und man in einer Notlage ausgenützt
wird. Begeht man einen Mord, kann das einen radikalen Wandel im Leben ankündigen.
Psychologisch:
Der Mord bedeutet im Traum zwar keine echte Lebensgefahr, ist aber als Warnsignal zu verstehen.
Dabei ist es gleichgültig, ob der Träumende selbst den Mord verübt oder ob er an ihm begangen wird,
in diesem Bild zeigt sich, daß sich eine Seite seiner Persönlichkeit mit Gewalt abgetrennt hat. Dies
kann sich sowohl auf ungenützte Fähigkeiten wie auch auf Beziehungen zu Mitmenschen beziehen.
Leidet der Träumende an Depressionen, können Mordträume häufiger auftreten, denn Depressionen
können in vielen Fällen als gegen sich selbst gerichtete Aggressionen verstanden werden. Wenn der
Träumende so zornig ist, daß er töten könnte, zeigt dies vielleicht auch, daß er bestimmte
schmerzliche Erfahrungen aus seiner Kindheit noch immer nicht bewältigt hat. Versucht der
Träumende in seinem Traum, eine bestimmte Person zu töten, dann muß er zunächst verstehen, was
dieser Mensch für ihn symbolisiert, um seine Gefühle zu begreifen und Gewalt über sie zu erlangen.
Spirituell:
Auf der spirituellen Ebene steht das Traumbild Mord/Mörder für willentliche Zerstörung.
Volkstümlich:
(arab. ) : - begehen an einem Unbekannten: hüte dich vor groben Vergehen, sie würden dir übel
bekommen;
auch: deutet auf Habsucht und Gedankenlosigkeit im geschäftlichen Bereich hin;


- begehen an einem Bekannten: man sollte die wahre Beziehung zu diesem überdenken;
- sehen: unverhofftes Glück (starker Kontrasttraum!);
- werden: ein Teil des Lebens ist völlig aus dem Gleichgewicht geraten und nun droht man
von äußeren
Umständen übermannt zu werden.
(europ.) : - gewaltsamer Abschluß eines Lebensabschnittes; oft Tötung der eigenen Person;
- Mord-Träume können auch Wahrträume sein, die zur Aufklärung von Mordfällen zu
führen vermögen;
- auf persönliches Leben bezogen: das Unglück eines anderen Menschen bringt einem
selbst Vorteile;
- selbst ermordet werden: bedeutet Vorsicht, Furcht und auch Kummer; eine eigene Notoder
Zwangslage
wird durch andere ausgenutzt; Feinde arbeiten im geheimen an Ihrem Niedergang;
- an der Ermordung eines Menschen aktiv oder passiv teilnehmen: deutet unverhofftes
Glück an; das man
durch anderer Leute Unglück erlangen kann; der Name wird durch dieses schmutzige
Geschäft
gebrandmarkt sein;
- sehen: die Missetaten anderer werden einem Sorgen bereiten; Angelegenheiten werden
schwerfällig
verlaufen; man wird von gewaltsamen Todesfällen erfahren;
Augenzeuge sein: die Streitigkeiten in der Umgebung belasten einem nicht; Hinweis auf
ein langes Leben.
(ind. ) : - sehen: unverhofftes Glück wird dir zuteil.
(Siehe auch "Begräbnis", "Leiche")
Mörder
Allgemein:
Das Symbol des Mörders verweist auf die mörderische Seite des verdrängten Schattens. Es mag auch
auf Ihre Aggression hindeuten. In manchen Situationen möchte man einfach andere Menschen
umbringen. Im Traum kann das als positives Zeichen verstanden werden, wenn es einen schon längst
überfälligen Abschied dokumentiert; es kann jedoch als negativ gedeutet werden, wenn es die
Unfähigkeit ausdrückt, sich mit anderen (und letztlich mit sich) auseinanderzusetzen. Mörder soll
nach alten Traumbüchern ein langes Leben verheißen.
Psychologisch:
Tiefenpsychologisch versteht man ihn oft als Sinnbild der unterdrückten psychischen Inhalte, die
Ängste verursachen, wenn man sie nicht wieder bewußt annimmt. Er taucht wie ein Schatten im
Traum auf und tötet - die Liebe, die uns heilig war, die Gefühle, das Aufwärtsstreben. Analog dazu ist
der Mord im Traumbild der gewaltsame Abschluß eines Lebensabschnittes oder Anzeichen für eine
schwierige Lage, in die wir, unsere Familienmitglieder oder unsere Freunde hineinschlittern könnten.
Volkstümlich:
(arab. ) : - ergreifen sehen: du brauchst Mut und Entschlossenheit;
- man will dich verführen.
(europ.) : - warnt davor, sich nicht leichtsinnig in Gefahr zu begeben; sehen: verheißt ein langes
Leben.
(ind. ) : - sehen: man wird dir nichts Gutes nachreden.
(Siehe auch "Leiche", "Mord")
Morgen
Allgemein:
Morgen steht für Energie, Tatkraft, Vitalität und Elan, für neue Möglichkeiten des Lebens, die man
nicht versäumen darf.
Psychologisch:
Der Morgen, wie auch die Morgendämmerung oder -röte oder der Sonnenaufgang haben im Traum
eine positive Bedeutung. Sie sind ein Zeichen dafür, daß etwas Unbewußtes ins Bewußtsein rückt
oder etwas Neues entsteht. Gewissermaßen der Seufzer im Traum, der das Dunkel, die Ungewißheit


des Träumers löst und neue Bahnen freilegt. Der Morgen ist der Zeitpunkt, an dem die Sonne alles an
den Tag bringt, an dem sich entscheidet, ob wir uns zum Guten oder eher zum Schlechten hin
entwickeln. Manchmal zeigt diese Tageszeit auch die eigene Jugend an.
Volkstümlich:
(europ.) : - Symbol für den Ablauf des Lebens: der Morgen entspricht der Jugend, der Mittag der
Reife,
der Nachmittag bedeutet: dem Abgrund entgegengehen, der Abend: sich dem Ende
nähern;
- eine klare Morgendämmerung: verkündet nahendes Glück;
- ein wolkiger Morgen: wichtige Angelegenheiten werden einem belasten.
(Siehe auch "Abend", "Mittag", "Sonne", "Zeit" und andere Tageszeiten)
Morgenrot / Morgendämmerung
Allgemein:
Morgendämmerung bringt Hoffnungen und allmähliche Erkenntnisse zum Ausdruck, woraus sich neue
Lebensmöglichkeiten und Perspektiven für den Träumenden entwickeln. Morgenrot wird ähnlich wie
Morgendämmerung auch als Hoffnungszeichen interpretiert. Der Träumende ist auf der Suche nach
einer Art, mit alten Situationen umzugehen.
Psychologisch:
Der Träumende ist sich des Stroms der Zeit bewußt und sollte dies vielleicht in irgendeiner Weise
kennzeichnen oder feiern.
Spirituell:
Auf der spirituellen Ebene steht die Morgendämmerung im Traum für ein großes Gefühl der Hoffnung.
Volkstümlich:
(arab. ) : - du wirst manchen Sturm erleben, demnächst mit völlig neuen Lebenssituationen
konfrontiert werden,
die sich meistens positiv erweist.
(europ.) : - man soll seine Hoffnungen auf Erreichung eines Zieles nicht sinken lassen;
- sehen: alle persönlichen Angelegenheiten werden sich bald deutlich verbessern;
wer seit langem leidet, darf auf eine psychische Erlösung oder große Erleichterung
hoffen;
- Abendrot: bedeutet immer die Ankündigung besonderer Ereignisse;
(ind. ) : - sehen: eine glückliche Schicksalswendung steht dir bevor.
(Siehe auch "Rot", "Sonne")
Morgenstern
Allgemein:
Morgenstern (auch Abendstern) verkündet Glück, das aber rasch verblaßt.
Volkstümlich:
(arab. ) : - leuchten sehen: von guter Vorbedeutung, namentlich für Liebende;
- als Waffe: sieh dich vor, du bist von Gefahren bedroht.
(europ.) : - verheißt: ein Glück mit einer Jüdin.
(ind. ) : - sehen: dein Glück wird von kurzer Dauer sein.
(Siehe auch "Planet", "Streitkolben")
Morsch / Verfall
Volkstümlich:
(europ.) : - deutet auf den Verfall eines großen Familienvermögens hin, wovon man indirekt
mitbetroffen ist, sofern es sich um verfaulte
Früchte oder morsches Holz handelt;
- morsche Klippen, die in dem Augenblick abbröckeln, wenn man sie erklimmt: man sollte
sehr auf seine Gesundheit achten.
Morsen
Allgemein:
Steht für Kontakt und Kommunikation.
Mörser / Mörserkolben
Artemidoros:
Der Mörser bezeichnet eine Frau, der Mörserkolben einen Mann.


Psychologisch:
Wer in einem Mörser (oder einem dem gleichen Zweck dienenden Küchengerät) etwas zermahlt oder
zerstößt, der könnte im Wachleben einen Menschen verstoßen, der ihm einmal sehr nahe gestanden
hat.
Volkstümlich:
(arab. ) : - darin etwas zerstoßen: du wirst deine Feinde zertrümmern.
(europ.) : - etwaige Vorhaben werden nur mit großer Mühe gelingen;
- sehen: unangenehme Nachrichten bringen Unruhe;
- in demselben etwas zerstoßen: Besuch;
- abschießen: man zerstört bewußt oder unbewußt Glück oder Frieden eines anderen
Menschen.
MosaikAllgemein:Mosaik symbolisiert die Vielfalt der Persönlichkeit, die aus verschiedenen Facetten
besteht; das Mosaik kann dann einheitlich und schön, auffällig, unharmonisch oder bruchstückhaft
wirken, was auf entsprechende Eigenschaften und Probleme hinweist. Gelegentlich kündigt das
Mosaik auch eine günstige Entwicklung in mehreren Lebensbereichen zugleich an. Jedes komplizierte
Muster, das im Traum eine Rolle spielt, symbolisiert das Muster, welches das Leben webt. Vielleicht
ist der Traum als Anregung für den Träumenden gemeint, einmal über das Leben als Ganzes
nachzudenken, aber auch seine vielen verschiedenen Teile zu verstehen und zu respektieren.
Psychologisch:
Wer es im Traum sieht oder zusammensetzt, wird wahrscheinlich im Lebensalltag mit komplizierten
Dingen konfrontiert, die man Steinchen für Steinchen aufbauen muß, um etwas zu erreichen. Ein
Mosaik, das aus vielen kleinen Teilen zusammengesetzt ist, stellt einen bewußten Akt der Schöpfung
dar. Wenn ein solches Symbol im Traum auftaucht, macht es den Träumenden auf seine Fähigkeiten
als Schöpfer aufmerksam. Die Farben und Formen des Mosaik könnten von Bedeutung sein.
Spirituell:
Das Mosaik des Lebens mit seinen vielen Facetten ist ein machtvolles spirituelles Symbol.
Volkstümlich:
(arab. ) : - sehen: du wirst allerhand Schönes erleben, wenn man Ordnung in seine Gedanken bringt.
(europ.) : - sehen: kündet die Beschäftigung mit einer komplizierten Angelegenheit an;
- herstellen: durch eigenes Verhalten werden Komplikationen entstehen.
(ind. ) : - verschiedene Dinge werden sich gut gestalten.
(Siehe auch "Farben", "Geometrische Figuren")
Mosaikboden
Volkstümlich:
(arab. ) : - sehen oder darauf gehen: dein kleinliches Benehmen wird dich nicht beliebt machen.
(ind. ) : - auf ihm gehen: du wirst ein glücklicher Mensch werden.
Moschee
Volkstümlich:
(arab. ) : - an den Wahrheiten der Religion zweifeln.
Moschus
Volkstümlich:
(arab. ) : - Träumt ein Herrscher, er reibe sich mit Moschus oder einem anderen gemischten
Duftstoff ein,
wird er einen großen Sieg erringen und sich damit über seine Untertanen erheben.
Ein Mann von niederem Stand wird sich über seine Nachbarn und Angehörigen erhaben
fühlen.
(europ.) : - verheißt unvorhergesehene Glücksmomente; Liebende gehen harmonisch miteinander
um und verzichten auf Untreue.
(ind. ) : - Träumt der Kaiser, er reibe sich mit Moschus oder Bisam ein, um gut zu riechen, wird er
seine Untertanen
mit einer guten Botschaft erfreuen, und diese werden ihn ebenso lieben wie den
Wohlgeruch;
ein einfacher Mann wird bei seinen Nachbarn jederzeit in gutem Geruch stehen.
- Verbreitet einer in der Nachbarschaft einen üblen Geruch, wird er von jedermann gehaßt
werden,


und je durchdringender der Gestank ist, den er verbreitet, um so größer wird der Haß der
Leute sein.
- Träumt der Kaiser, man überreiche ihm in einem Gefäß Moschus oder einen anderen
gemischten Duftstoff,
wird er eine Botschaft empfangen, die ihn so sehr erfreut wie die Menge Parfüm, die er im
Traum entgegennahm.
Ein gemeiner Mann wird entsprechend der erhaltenen Menge einen hohen Gewinn
erzielen.
Moses (der Prophet)
Volkstümlich:
(europ.) : - man erlebt persönlichen Gewinn und geht eine Ehe ein, zu der man sich beglückwünschen
kann.
(Siehe auch "Christus", "Prophet", "Religiöse Bilder")
Moskito
Medizinrad:
Schlüsselworte: Erinnernd; ablenkend; natürlich; lästig; blutsaugend; wärmefindend.
Beschreibung: Moskitos beziehungsweise Mücken gibt es weltweit in mehr als 3000 bekannten Arten.
Der weibliche Moskito trinkt Blut als ein Teil seiner Ernährung, während sich das Männchen lediglich
an anderen Säften labt. Das Weibchen find seine Nahrung, indem es nach der Wärme sucht. Schon
der Stich eines einzelnen Moskitos kann lästig sein, die Stiche mehrerer mitunter bereits unangenehm
schmerzhaft. Moskitos sind Krankheitsüberträger, beispielsweise von Malaria, Gelbfiber und
Enzephalitis. Es gibt Geschichten bei den Indianern, in denen es heißt, daß die Moskitos den
Menschen freundlich gesinnt waren, bis diese die anderen Teile des Netzes des Lebens vergaßen.
Seither haben Moskitos einen Stachel, um die Mensche an ihr inneres und äußeres Ungleichgewicht
zu erinnern.
Allgemeine Bedeutung: Des Lebens kleine Probleme; kleine Lästigkeiten; eine Ansammlung von
Lästigkeiten, die sich schmerzhaft herausstellen könnten.
Assoziation: Hell summende Plagegeister.
Transzendente Bedeutung: Aufmerksam sein; du könntest etwas sehen, das du zunächst als klein
und konsequenzlos erachtetest, das du aber dennoch wissen mußt.
Volkstümlich:
(arab. ) : - du mußt dich gegen zudringliche Leute schützen.
(europ.) : - sehen: man wird vergeblich versuchen, sich den Attacken heimtückischer Feinde zu
widersetzen; das Vermögen wird darunter leiden;
- erschlagen können: man wird häusliches Glück genießen.
Most
Allgemein:
Most steht für "innere Gärung" von Leidenschaften und Begierden, nach deren Befriedigung man doch
eher ernüchtert ist.
Volkstümlich:
(europ.) : - Ausdruck der inneren Triebe, meist im negativen Sinne; Mahnung, seine Leidenschaften
zu bezähmen;
auch: Klatsch über Privatangelegenheiten; handle umsichtig;
- sehen: Warnung vor Zügellosigkeit und niedrigen Begierden bei sich oder anderen;
- herstellen: andere zu minderwertigen Genüssen verleiten, denen bald die Ernüchterung
folgen wird;
- trinken: bedeutet minderwertige Genüsse, auf die Ernüchterung folgen wird.
(ind. ) : - gären sehen: deine Pläne sind noch nicht reif;
- trinken: du hast unlautere Begierden.
Mostrich
Volkstümlich:
(arab. ) : - essen: deine Ansprüche werden befriedigt.
(Siehe auch "Senf")
Motor


Allgemein:
In Träumen kann der motivierende Anstoß oder die Energie, die der Träumende in einer bestimmten
Situation benötigt, als Motor dargestellt werden. Wenn sich der Traum hauptsächlich um die Mechanik
des Motors dreht, muß sich der Träumende vielleicht stärker mit der Dynamik und Pragmatik seiner
Umgangsweise mit den Dingen des Lebens beschäftigen. Wird im Traum ein Motor ausgebaut, deutet
dies auf ein ernsthaftes Gesundheitsproblem hin.
Psychologisch:
Wenn der Träumende in seinem Traum einen Dieselmotor oder den Motor einer Lokomotive sieht,
dann bringt ihn dies vielleicht in Kontakt mit seiner inneren Kraft und seinen Prinzipien. Der Motor im
Traum wird mitunter auch mit dem Sexualakt in Beziehung gebracht.
Spirituell:
Auf der spirituellen Ebene ist der Motor im Traum ein Symbol für Motive und Triebe.
Volkstümlich:
(arab. ) : - dein Geschäft gelingt.
(europ.) : - sehen: es stehen große Schwierigkeiten und Reisen bevor; doch gute Freunde werden
einem unterstützen;
- defekte: verweisen auf Unglück und Verlust von Verwandten.
(ind. ) : - deine Geschäfte werden sich an einem anderen Ort viel besser entwickeln.
(Siehe auch "Auto", "Maschine")
Motorboot
Psychologisch:
Veranschaulicht, daß man viel Energie (Motor) im Gefühlsbereich (Wasser) einsetzt, um etwas "in
Bewegung zu bringen", das man sich ersehnt.
Volkstümlich:
(europ.) : - sehen: weist auf eine Vergnügungsreise hin;
- damit fahren: man wird eine nette Reisebekanntschaft machen.
(Siehe auch "Boot")
Motorrad
Assoziation: - Männlichkeit; Kraft; sich zur Schau stellen.
Fragestellung: - Wie "heiß" bin ich? Wo in meinem Leben bin ich bereit, herrschaftlicher aufzutreten?
Allgemein:
Ein Zeichen für Stärke und Energie. Sie verfolgen Ihre Ziele mit großer Durchsetzungskraft. Das
Motorrad ist aber vielleicht schwer zu lenken und unter Kontrolle zu halten. Sie müssen viel Disziplin
zeigen, damit Sie nicht andere überfahren oder gar sich selbst in Gefahr bringen durch
unkontrolliertes, übereifriges Verhalten.
Psychologisch:
Das Motorrad ist wie das Pferd oder Auto ein Mittel zur Fortbewegung auf der Lebensreise und
versinnbildlicht zwar wie das Automobil das eigene Ich, das es zu bändigen gilt, warnt aber
gleichzeitig davor, im Wachleben zuviel psychische Energie und Triebkraft zu verschwenden. Es
verkörpert noch stärker als das Traumsymbol des Autos die seelische Energie des Träumenden. In
Träumen von Jugendlichen tritt dieses Bild oft als Symbol für sexuelle Potenz auf. Fährt auf dem
Sozius jemand mit, der sich an den Träumer klammert, kann das auf eine Person im Wachleben
hindeuten, die man gern an sich fesseln möchte.
Volkstümlich:
(europ.) : - sehen: verkündet einen schönen Ausflug, von dem nur die Erinnerung bleibt; man wird in
Beziehungsfragen den Überblick behalten;
- selbst fahren: verkündet einen schönen Ausflug, der Folgen haben wird;
- jemand beim fahren beobachten: bedeutet Stagnation, wobei sich andere beruflich und
persönlich weiterentwickeln.
(Siehe auch "Auto", "Pferd", "Reise")
Motorwagen
Volkstümlich:
(arab. ) : - großer Gewinn.
Motten
Allgemein:


Der Träumer wird von unruhigen Gedanken geplagt und zweifelt an der Loyalität der ihm
nahestehenden Personen. Zerfressen Motten unsere Kleidung, weist das auf Kontaktschwierigkeiten
und auf die eigene Unsicherheit hin, sowie auf Streit und Zerrüttung von Beziehungen.
Psychologisch:
Wie Motten umschwirren sie Ihr Lebenslicht, wenn Sie destruktive Gedanken und negative Gefühle
nicht daran hindern, sich zu entpuppen. Darüber sollten Sie sich Gedanken machen, falls Sie häufiger
vom Mottenbefall träumen.
Volkstümlich:
(arab. ) : - allerhand Belästigungen finden; du hast Feinde;
- vergebens danach haschen: deine Feinde entgehen deinen Nachstellungen.
(europ.) : - verkünden ungemein schädliche Feinde; Vorsicht in Rede und Handeln! auch:
Streitigkeiten mit dem
Liebes- oder Ehepartner; für Arbeitgeber ein Zeichen für mangelnde Loyalität seiner
Mitarbeiter;
- für Männer, Motten fliegen sehen: man sollte in der Wahl seiner weiblichen
Bekanntschaften etwas vorsichtiger sein;
- mottenzerfressene Kleidung tragen: die jetzige Lage ist von Unsicherheit geprägt die
man nur durch innere Festigkeit ändern kann.
(ind. ) : - deine Feinde wollen Rechenschaft von dir.
(Siehe auch "Kleid", "Ungeziefer")
Motto
Volkstümlich:
(arab. ) : - schreiben oder lesen: du mußt Verzicht leisten.
(ind. ) : - lesen: keine guten Aussichten im allgemeinen.
Möwe
Artemidoros:
Möwen, Sturmtaucher und alle anderen Arten von Meeresvögeln führen Seefahrer in äußerste Gefahr,
doch nicht in den Tod (Auch die Möwen und möwenähnliche Vögel waren für die Schiffer der Antike
Wetterpropheten und Vorboten von Stürmen. Sie spielen auch deswegen im Aberglauben der Schiffer
eine Rolle, weil man im Altertum wie auch noch heute in den Möwen Verkörperungen menschlicher
Seelen erblickte, und zwar handelt es sich um Seelen von Menschen, die auf dem Meer verunglückt
sind.); denn alle diese Vögel tauchen zwar unter, versinken aber nicht in der See. Den übrigen
Menschen bedeuten sie Hetären und zänkische Frauen oder räuberische und rücksichtslose Betrüger
und Leute, die mittelbar oder unmittelbar aus dem Meer ihren Lebensunterhalt verdienen. Verlorenes
wird man nach diesem Traumgesicht nicht wiederfinden; denn was die Vögel fangen, schlingen sie
hinunter.
Volkstümlich:
(europ.) : - prophezeien friedvolle Verhandlungen mit unnachgiebigen Geschäftsleuten;
- tote Möwen: Freunden steht eine Entzweiung bevor.
(Siehe auch "Vögel")
Mücken (Schnaken)
Spirituell:
Mücken, Fliegen, Schnaken sind allesamt Symbole des Teufels.
Volkstümlich:
(arab. ) : - Fliegen und Mücken bedeuten eine Nachricht von Feinden und Krankheit.
- Träumt der Kaiser, es schwirrten dort, wo er sich aufhält, Schwärme von Fliegen und
Mücken heran,
wird ihm eine böse Nachricht, die über sein Kriegsvolk eintrifft, Kummer, Sorgen und
Bitterkeit bereiten;
dieselbe Deutung trifft für die Feldherren zu.
- Träumt dies ein Armer oder gemeiner Mann, werden ihm Trübsal, Krankheit und ein
bitteres Ende bevorstehen.
Dünkt es einen, als drängen Fliegen oder Mücken haufenweise in seinen Mund oder in
seine Nasenlöcher ein,


wird er mit Pein und Schmerzen den Untergang von Feinden erleben.
- Dringen Fliegen oder Mücken in großer Menge in eine Gegend ein, hat man dort den
Einfall von Feinden und
die Peinigung der Einwohner zu gewärtigen.
- sehen oder von ihnen gestochen werden: in böse Gesellschaft und Anfeindung geraten;
hüte dich vor bösen Menschen;
- tanzen sehen: du neigst zu tollen Streichen.
(europ.) : - sehen: warnen vor Schmeichlern; Lästermäuler und lästigen Besuchern oder sonstigen
Belästigungen;
- von diesen umschwärmt werden: man ist zu freigebig und läßt sich schamlos ausnutzen;
vielleicht kommt auch ein lästiger Besuch;
- gestochen werden: Nachteile durch Vertrauensseligkeit; eine gewährte Gastfreundschaft
wird mißbraucht oder es wird durch andere Personen Unfrieden ins Haus gebracht.
(ind. ) : - du kannst kein Geheimnis bewahren.
(Siehe auch "Fliegen", "Insekten", "Moskitos", "Schnaken")
Müdigkeit
Volkstümlich:
(europ.) : - sich fühlen: es kommen schlechte Gesundheit oder geschäftlicher Druck auf einem zu;
- Sieht eine junge Frau andere müde, macht sie keine ermutigende gesundheitlichen
Fortschritte.
Mudjekeewis, westlicher Hüter des Geistes
Medizinrad:
Schlüsselworte: Grizzlybär; Ernte; Erfahrung; Innenschau; Stärke; Mut; Fähigkeit; Reife; Vater der
Winde.
Beschreibung: Mudjekeewis ist der Name, der Sun Bear in seiner Vision über das Medizinrad für den
westlichen Hüter des Geistes mitgeteilt wurde. Der Westen ist die Zeit des Herbstes, die Zeit des
Zwielichts, die Zeit, zu der Menschen ihre Reife erreicht haben. Es ist eine Zeit der Macht und der
Verantwortung, eine Zeit in der sowohl für die Kinder als auch für die Alten gesorgt werden muß. Das
Element, das mit Mudjekeewis Verbindung gebracht wird, ist das Feuer, als Mineral steht ihm der
Speckstein, als Pflanze die Zeder und als Tier der Grizzly zur Seite; seine Farben sind Blau und
Schwarz.
Allgemeine Bedeutung: Macht; deine Zeit der Reife; deine Stärke.
Assoziation: -
Transzendente Bedeutung: Eine Gabe des Westens.
(Siehe auch "Himmelsrichtungen - Westen")
Muff (Pelzhülle für die Hände)
Volkstümlich:
(arab. ) : - sehen oder gebrauchen: Schutz gegen böse Einwirkungen finden; behagliche
Verhältnisse.
(europ.) : - sehen: warnt vor der Untreue eines Menschen, dem man vertraut;
- tragen: man soll sich in der Hauptsache nur um die eigenen Angelegenheiten kümmern
und fremde
abseits liegen lassen; gegen die Wechselfälle des Lebens gefeit sein;
- Sieht ein Liebhaber seinen Schatz mit einem Muff, wird ein würdigerer Mann seinen Platz
einnehmen.
(ind. ) : - tragen: böse Zeiten werden für dich kommen.
Mühle
Artemidoros:
Die Mühle verspricht schnelle Befreiung aus schwierigen und schlimmen Verhältnissen und einen
treuen Sklaven.


Allgemein:
Eine Mühle macht aus Rohmaterial einen weiterverwertbaren Stoff. Diese Eigenschaft wird im Traum
dargestellt. Der Träumende kann aus dem, was er im Leben erfahren hat, das machen, was für ihn
nützlich ist und was ihn in jeder Hinsicht nährt. Mühle kann Angst vor bevorstehenden Problemen
verkörpern, die zu einer tiefen Lebenskrise führen, weil man viele innere Einstellungen und
Überzeugungen dabei aufgeben muß; darauf sollte man sich rechtzeitig vorbereiten. Die klappernde
Mühle deutet man als guten Lohn für harte Arbeit.
Psychologisch:
Wenn etwas gemahlen wird, kommt es zu einer Umwandlung, die durch den Traum von einer Mühle
oder einem Mühlstein symbolisiert wird. Es heißt, die beiden Mühlsteine würden den Willen und den
Verstand symbolisieren. Damit sind sie die Werkzeuge, die der Träumende zu seiner eigenen
Umwandlung benötigt. Das ständig in Gang gehaltene Mühlrad deutet auf unseren Arbeitswillen, auf
die eigene Durchsetzungskraft hin, das stillstehende Mühlrad symbolisiert erlahmende Kräfte. Die
Mühle, die im Traum unter vollem Wind steht, kündigt meist Gewinne an, die durch persönlichen
Einsatz erzielt werden.
Spirituell:
Auf der spirituellen Ebene steht die Mühle im Traum für die Energie, die etwas Rohes in etwas
Nutzbares verwandelt.
Volkstümlich:
(arab. ) : - Träumt einer, er besitze eine Mühle, die von einem kräftigen Esel getrieben wird, weist
das auf das Schicksal des Menschen;
ist der Esel stark und kräftig, wird der Träumer entsprechend dessen Stärke Glück und
Segen in seinem Leben haben,
ist es aber ein Maulesel, sich mühsam durchs Leben schlagen, denn erbärmlich ist der
Maulesel von Natur.
- Träumt jemand, ein williger Ochse drehe seine Mühle, wird er sich einen Mann von Rang
und Würde dienstbar machen
und von ihm seinen Lebensunterhalt beziehen; dieses Gesicht kann aber in der Regel nur
ein Mächtiger oder einer,
der Macht erringen wird, schauen.
- Treibt ein Kamel oder Pferd die Mühle, wird der Träumende mit streitbaren Leuten um
seinen Unterhalt kämpfen und siegen
entsprechend der Folgsamkeit der Tiere, aber auch erkranken.
- Betreibt jemand eine Wassermühle, die er gebaut, wird er sich einen Herrn gefügig
machen, der so mächtig wie der Fluß
groß ist, und durch ihn reich werden.
- Läßt der Kaiser Wassermühlen bauen, wird er Heerführer in den Krieg entsenden, deren
Stärke der der Wasserläufe gleicht;
arbeiten die Mühlen gut, werden jene erfolgreich sein und große Beute aus fremden
Ländern heimbringen, wenn nicht,
erfolglos sein.
- Träumt der Kaiser, seine Mühlen seien von den Wasserläufen hinweggerissen worden,
wird er Komplotten von Widersachern,
die jenen an Größe gleichen, auf die Spur kommen.
- Im großen und ganzen versinnbildlicht die Mühle den Lebensunterhalt, die Landwirtschaft
und Reichtum;
alles, was der Mensch Gutes oder Böses von der Mühle träumt, betrifft sein Leben und
seinen Unterhalt.
- in Tätigkeit sehen: Glück und Wohlhabenheit erlangen;
- die Flügel im Wind sich drehen sehen: Zeichen für ständige Betriebsamkeit und
eventuellen Familienzuwachs;
- stillstehend: man sollte sich aktiver um sein Glück kümmern;
- klappern hören: die dich betreffenden Klatscherein werden dich nicht beirren;
- nur das Klappern hören: man wird eine Aufgabe gestellt bekommen, die man gut
bewältigen kann.
(europ.) : - verheißt Glück und Reichtum; Streben nach Sicherheit, aber heimliche Befürchtung, nicht
zum Ziel
zu gelangen; steht außerdem für Sparsamkeit und glückliche Unternehmungen;
- sehen: verheißt ein schönes oder vorteilhaftes Erlebnis; Verbesserung des Einkommens;
- klappern hören: kündigt lohnende Arbeit und reichen Verdienst an;


- eine strahlende: stellt eine Liebschaft in Aussicht;
- stillstehen sehen: verheißt: verheißt Liebesglück;
- verfallende: prophezeit Krankheit und Unglück.
(ind. ) : - Träumt jemand, er besitze eine Mühle, die mahlt, wird er mit seiner Arbeit Glück haben
und einen sicheren Unterhalt gewinnen entsprechend der Stärke und Güte der Mühlsteine
und der Größe des Ortes, in dem die Mühle steht.
- Dient einer in einer fremden Mühle, wird er ein gutes Auskommen bei dem
Mühlenbesitzer finden,
sofern er ihn kennt, ist das nicht der Fall, wird sein Unterhalt unerwartet dürftig sein.
- Nimmt ihm einer mit Gewalt seine Mühle, wird er in Armut sterben.
- sehen: dein Vermögen wird Zuwachs erhalten.
(Siehe auch "Mahlen", "Maschine", "Wasser", "Wind")
Mühlknecht
Volkstümlich:
(arab. ) : - arbeiten sehen: hüte dich vor Betrug.
Mühlrad
Volkstümlich:
(arab. ) : - hören: rascher Gewinn steht bevor;
- hineingeraten: man betrügt dich;
- gehen sehen: Beständigkeit in der Liebe.
(europ.) : - in Bewegung sehen: weist auf eine lohnende Beschäftigung hin; schnelle Gewinne
machen können;
- ein stillstehendes: bedeutet ein Schäferstündchen; eine Angelegenheit ist ins Stocken
geraten;
- ein zerbrochenes: ein Schäferstündchen wird gestört werden; steht für Probleme,
Krankheit oder Tod eines nahestehenden Menschen;
- von einem Mühlrad oder von Windmühlenflügeln erfaßt werden: kündet ein
folgenschweres Liebesverhältnis an.
(ind. ) : - sehen: du wirst dein Vermögen vermehren können, habe jedoch acht auf deine
neidischen Verwandten;
- hören: du wirst getäuscht werden, und zwar von Personen, die dich umschmeicheln.
Mühlstein
Allgemein:
Mühlstein deuten alte Traumbücher als Symbol einer Trennung oder eines Todesfalls.
Volkstümlich:
(arab. ) : - sehen: Glück in der Ehe haben;
- einen zerbrochenen sehen: Unglück in der Familie haben.
(europ.) : - in Bewegung: verkündet Familienzuwachs irgendwelcher Art an; - stehen
bleiben oder kaputt: zeigt einen Todesfall oder unvermeidliche Trennung an;
- um den Hals tragen: man sollte sich schnellstens von bedrückenden Lebensbedingungen
befreien.
(ind. ) : - zerbrochen: ein Todesfall wird sich in deinem Umkreis ereignen.
Mühlwehr
Volkstümlich:
(europ.) : - klares Wasser über eins plätschern sehen: signalisiert vergnügliche Unternehmen sowohl
geschäftlicher als auch gesellschaftlicher Natur;
- unreines Wasser drüber fließen sehen: man wird Verluste erleiden; wo Vergnügen
vorausgesagt wurde,
wird es statt dessen zu Problemen kommen;
- ein trockenes Wehr: die Geschäfte werden zurückgehen.
Mulde
Volkstümlich:


(arab. ) : - gefüllt: du wirst Ersparnisse machen;
- leer: Geldverlust.
(ind. ) : - sehen: suche keinen Schutz bei Menschen, die dich nur ausnützen wollen.
Mull (Verbandsmull)
Volkstümlich:
(europ.) : - eine Wunde damit verbinden: ist eine Warnung vor Unversöhnlichkeit; man würde es
bedauern.
Müll
Assoziation: - Saubermachen und Aufräumen.
Fragestellung: - Wovon bin ich mich zu trennen bereit?
Allgemein:
Müll ist etwas, was wir loswerden möchten - Dinge, die wir nicht mehr haben möchten oder die uns
von jemand anderes untergeschoben wurden. Träume, in denen wir Abfall beseitigen, fordern uns
gewöhnlich dazu auf, unser Leben zu entrümpeln. Träume, in denen das Fortschaffen von Abfällen
und Plunder aller Art vorkommt, sind häufig ein Symbol für ein fälliges Ausmisten in unserem
Wachleben - wobei der "Mist" emotionaler oder materieller Natur sein kann. Man versuche
herauszufinden, was gemeint ist, und werde ihn los. Man denke daran, daß zwar ein Abflußrohr von
allein Abwasser und Überschwemmungen beseitigt (das heißt, daß man Gefühle los wird), daß aber
für die Müllbeseitigung etwas getan werden muß. Wenn im Traum jemand anderes den Müll zur Kippe
fuhr, kann es sein, daß dem Wach-Ich jemand die Last abnimmt oder hilft, sie loszuwerden. Es kann
auch bedeuten, daß man Hilfe braucht, um sich von etwas -z.B. einer Einstellung - freizumachen.
Psychologisch:
Abfall gestaltet im Traum ein Szenario, das es dem Träumenden ermöglicht, mit all jenen Teilen
seiner Erfahrungen oder seiner Gefühle fertig zu werden, die sich wie Abfall anfühlen. Er muß sie
sortieren und entscheiden, was er aufbewahren und was er wegwerfen will. Wenn der Träumende in
seinem Traum Müll sammelt, kann dies darauf hinweisen, daß er falsche Vermutungen hegt. Häufig
handelt es sich bei Abfall um Reste, die entstehen, wenn man Nahrungsmittel zubereitet. Daher kann
der Traum ein indirekter Hinweis darauf sein, was der Träumende braucht, um gesund zu bleiben.
Aber auch: Was man im Traum in den Mülleimer wirft, verdrängt man und möchte man "entsorgen".
Können Sie sich erinnern, was weggeworfen wurde?
Spirituell:
Auf dieser Ebene kann Abfall im Traum den Träumenden darauf aufmerksam machen, daß jetzt der
richtige Zeitpunkt gekommen ist, um spirituellen Müll zu entsorgen.
Volkstümlich:
(europ.) : - Müllberge sehen: weist auf Gedanken über gesellschaftliche Skandale und ungünstige
Geschäfte hin;
Frauen werden vom Liebsten verlassen.
(Siehe auch "Abfall", "Kehricht", "Müllhalde")
Müller
Allgemein:
Müller fordert auf, sich mehr anzustrengen, um Wohlstand zu erlangen.
Psychologisch:
Der Mann der das Mühlrad in Gang hält, zeichnet für das Funktionieren der Arbeitsgänge im
Alltagsleben verantwortlich. Wer im Traum sich oder einen anderen als Müller sieht, wird im
Wachleben jenes Rädchen sein, das ein Vorhaben in Gang bringt, von dem die Gemeinschaft
profitiert. Nur manchmal ist er auch der Wetterwendische, der seine Fahne oder, um im Bild zu
bleiben, das Rad seiner Mühle nach dem Wind dreht, um sich beliebt zu machen.
Volkstümlich:
(arab. ) : - sehen oder sprechen: Verluste stehen dir bevor.
(europ.) : - sehen: Familienzuwachs; man wird einen reichen Freund finden; die Umstände werden
hoffnungsvoller werden;
- sprechen: deine große Aufrichtigkeit bringt dir Schaden;
- sein: behagliches Leben; beim anderen Geschlecht wird man viel Erfolg haben;
- Träumt eine Frau, sie sehe einen Müller, der seine Mühle nicht in Betrieb setzen kann,
wird der Wohlstand ihres
Geliebten sie enttäuschen.
(ind. ) : - sehen: denke nicht, daß dein Wohlstand von selbst wächst.


(Siehe auch "Wind")
Müllerin
Allgemein:
Müllerin soll nach alten Traumbüchern Liebesglück oder ein erotisches Abenteuer ankündigen.
Müllhalde / Müllkippe
Assoziation: - Abfälle des Lebens; Beseitigung.
Fragestellung: - Was brauche ich nicht mehr?
(Siehe auch "Müll")
Mumie
Assoziation: - Ehrfurcht vor der Vergangenheit; alte Weisheit.
Fragestellung: - Was möchte ich bewahren oder in Erinnerung behalten? Was dauert in mir fort?
Allgemein:
Die sprachliche Verbindung zwischen Mumie und Mutter ist offensichtlich. In mancherlei Hinsicht muß
die Mutter des Träumenden oder seine Beziehung zu ihr "sterben", damit er sich entwickeln und
überleben kann. Eine Mumie im Traum kann auch ein Symbol für die Gefühle des Träumenden zu
einem Verstorbenen sein.
Psychologisch:
Leichen wurden oder werden oft einbalsamiert, um sie zu konservieren. Mumie steht
tiefenpsychologisch betrachtet für eine konservative Persönlichkeit, die sich der Entwicklung
verschließt, aus Erfahrungen keine Konsequenzen zieht und deshalb Konflikte und Probleme
heraufbeschwört. Im Traumbild der Mumie drückt sich also der Wunsch des Träumenden aus, etwas
für ihn Wichtiges festzuhalten, beispielsweise ein Gefühl oder eine momentane Situation. Dies gelingt
allerdings niemals, weil das Leben ständig vorangeht und immer wieder Veränderungen mit sich
bringt. Die genauere Bedeutung der Mumie ergibt sich aus dem Traumzusammenhang und den
Empfindungen des Träumenden während der Traumhandlung. Eine ägyptische Mumie symbolisiert
den Tod, aber auch die Tatsache, daß der einbalsamierte Körper nach dem Tod erhalten bleibt und
nicht in Vergessenheit geraten kann. Damit steht die Mumie für das Leben nach dem Tod. Nach
altägyptischer Auslegung bescheren Mumien dem Träumer ein langes Leben.
Spirituell:
Auf der spirituellen Ebene stellt die Mumie im Traum die unbeugsame Mutter und die Selbsterhaltung
dar.
Volkstümlich:
(arab. ) : - ein alter Schmerz trübt noch immer dein Glück.
(europ.) : - von einer träumen: deutet auf ein langes Leben hin; Erfolg;
- sich davor ängstigen: Glück;
- sehen: eine längst vergessen geglaubte unbedeutende Geschichte aus früheren Zeiten
wird wieder aufgerollt.
(Siehe auch "Leiche")
Mummenschanz (Siehe "Karneval", "Maske")
Mund
Assoziation: - Ernährung; neue Verhaltensweisen.
Fragestellung: - Was bin ich in mich aufzunehmen bereit? Was bin ich auszudrücken bereit?
Allgemein:
Mund kann erotische Bedürfnisse verdeutlichen oder allgemein für Mitteilungs- und Kontaktbedürfnis
stehen. Oft symbolisiert er auch die Art und Weise, wie man äußere Eindrücke aufnimmt. Zuweilen
warnt er konkret davor, den "Mund zu voll zu nehmen".
Psychologisch:
Der Mund dient zwar zur Nahrungsaufnahme, ist aber auch ein Mitteilungsinstrument von Gefühlen
und Gedanken. Der Kuß ist eine intensive Form einem anderen Menschen seine Gefühle mitzuteilen.
So ist der Mund im Traum auch ein Symbol für die Beziehung zu anderen Menschen, das Bedürfnis
nach Kontakt oder nach Mitteilung.
Volkstümlich:


(arab. ) : - Träumt der Kaiser oder ein Fürst, Wangen, Schläfen und Mund hätten sich schön
geweitet,
wird er Ruhm und Ehre im Krieg erlangen;
ein gemeiner Mann oder eine Frau kann in Beruf und Arbeit mit einem besseren Verdienst
rechnen.
Ein Leiden an diesen Gesichtspartien bedeutet das Gegenteil von dem Gesagten.
- Dünkt es den Kaiser, er habe ein Leiden am Mund, so daß er weder sprechen noch essen
kann,
werden seine Schatzkammern sich leeren und die Steuereinnahmen erheblich
zurückgehen;
einem einfachen Mann prophezeit es ein Leben in Armut.
- Hat einer die Maulsperre bekommen, so daß er gar nicht mehr essen kann, wird er bald
sterben, sei er wer immer.
- großer: verheißt Anmaßung und Grobheit; man sollte sich seine Worte gut überlegen,
bevor man sie über die Lippen bringt;
auch: man läuft Gefahr, zu große Versprechungen zu machen, die man nicht einhalten
kann;
auch: sich vor Lügen und Übertreibungen jeglicher Art hüten;
- kleiner: verheißt Schüchternheit und Bescheidenheit;
- nicht öffnen können: dein Leben wird bedroht werden.
(europ.) : - wie die Zähne meist als rein sexuelles Zeichen der Potenz bei Mann und Frau zu
verstehen;
- der eigene: man solle seine Zunge im Zaum halten;
- Schmerzen darin haben: bedeutet, daß man vorsichtig in seiner Rede sein soll;
allgemein bezieht sich ein Traum vom Mund auf Verschwiegenheit;
- schmalen sehen: signalisiert kommendes Geld;
- breiter: verkündet Ehre;
- großen haben: du genießt Achtung; man verspricht ein guter Redner zu werden;
- großen sehen: einen Gefährten bekommen, der mehr als Geld wert ist;
- an einer Person einen großen sehen: man soll den Mund nicht so voll nehmen;
- ihn aufmachen wollen und nicht können: Krankheit, Todesgefahr.
(ind. ) : - Der Mund ist das Haus des Menschen, welches alles in ihm Befindliche birgt.
- Träumt einer, sein Mund sei größer und kräftiger geworden, wird sein Hausstand mächtig
erstarken.
- Eine Wunde oder Verletzung am Mund prophezeit demjenigen, dem er sein Haus
anvertraut hat, Unheil.
Hat er keinen Hausverwalter, beziehe er es auf seine Ehefrau.
- großer: Reichtümer werden sich anhäufen durch Erbschaften;
- nicht öffnen können: Todesgefahr.
(Siehe auch "Durst", "Hintern", "Hunger", "Kuß", "Lippen", "Menschenfleisch", "Zähne")
Mundart
Psychologisch:
Wenn man im Traum in seiner Mundart spricht, gilt es als starkes Verwurzeltsein in der eigenen
Herkunft - aber (manchmal) auch als Intoleranz gegenüber Fremden und Neuem. Träumt man von
einem fremden Dialekt, weist es auf (noch) unbekannte Seiten der eigenen Persönlichkeit hin.
Mundharmonika
Volkstümlich:
(arab. ) : - hören oder selber spielen: harmlose Freuden.
Munition
Psychologisch:
Symbol für versteckte, zurückgehaltene Aggression.
Volkstümlich:
(europ.) : - kaufen, sehen oder haben: ermahnt zur Bedachtsamkeit, um irgendein Vorhaben zum
gewünschten Schluß
zu bringen, das reichen Ertrag verspricht;
- glauben, die Munition sei ausgegangen: bedeutet vergebliche Mühen und Anstrengungen.


Münzen
Assoziation: - kleiner Wert; Geringfügigkeit.
Fragestellung: - Was ist in meinem Leben von beträchtlichem Wert? Wo in meinem Leben lasse ich
mich von Geringfügigkeiten ablenken?
Artemidoros:
Es behaupten einige, daß Geld und Münzen insgesamt Unglück bedeuten; nach meiner Beobachtung
verursachen kleine, kupferne Münzen Mißstimmungen und kränkende Worte, Silbermünzen dagegen
bezeichnen Absprachen bei Verträgen über wichtige Angelegenheiten, Goldmünzen über noch
wichtigere. Immer ist es besser, wenig Gut und Geld als zu viel zu besitzen, denn großer Reichtum
bedeutet Sorgen und Kummer, weil er ebenso wie ein Schatz schwer zu verwalten ist. Der Kaiser, ein
Tempel, ein Soldat, ein kaiserliches Schreiben, ein Silberstück und ähnliches mehr sind Zeichen, die
wechselweise füreinander stehen. Stratonikos träumte, er trete den Kaiser mit Füßen. Beim Verlassen
des Hauses fand er ein Goldstück, auf das er zufällig getreten war; es machte keinen Unterschied, ob
er den Kaiser oder dessen Bild mit Füßen bearbeitete oder trat.
Allgemein:
Traditionell: ein Glücksymbol, besonders dann, wenn die Münze aus Kupfer war. Dann hatte man
Glück im Spiel und in der Liebe zu erwarten. (Kupfer ist das "Metall der Venus".)
Psychologisch:
Geld - auch im Traum. Münzen gelten als Besitzsymbol in jeder denkbaren Spielart.
Volkstümlich:
(arab. ) : - Träumt einer, er finde oder bekomme von jemandem Goldmünzen, werden ihm seine
Untergebenen und Dienstleute
so viel Sorge und Kummer bereiten, wie Wert und Menge der Goldmünzen ausmachen.
- Schenkt jemand anderen Goldmünzen, wird er auch andere Anteil an seinem Mißgeschick
nehmen lassen.
- Findet einer eine oder zwei Münzen, wird er geliebten Personen in die Augen schauen;
sind es mehr als zwei,
lege er es als Sorgen und Plagen aus, wie schon gesagt wurde.
- Dünkt es einen, er präge Goldstücke, wird er Strafgewalt über andere bekommen, und
sein Ende wird Gefahr und Tod sein.
- Findet oder bekommt einer von einem Bekannten Miliaresia (Grundsilbermünze 1000
Stück = 1 Pfund Gold), werden harte
Worte zwischen ihnen fallen.
- Findet jemand eine Menge dieser Münzen oder bekommt sie von jemandem in einem
Topf oder trägt sie unberührt darin fort,
wird er entsprechend dem Gewicht Reichtum und Freude erlosen.
- Träumt der Kaiser, er schenke einem anderen gemünztes Gold, wird er ihn entsprechend
dem Geschenk peinigen;
gibt er ihm ein Miliaresion, wird er ein hartes Urteil über ihn fällen.
Bekommt einer Miliaresia vom Kaiser, erwarte er diesen Ausgang für sich selbst.
Prägt einer solche Münzen, wird er Richter werden, falls er dazu fähig ist, hat er Geist und
Verstand, Reden und Schriften
verfassen; ist er nicht mit Talenten ausgestattet, wird er andere verleumden und
streitsüchtig sein.
- Verliert einer die Münzen, die er besitzt, wird er unterliegen, falls er einen Prozeß führt,
wenn nicht, in Bedrängnis kommen,
aber bald von ihr befreit werden.
- Findet einer Pholleis (Standardkupfermünze), wird er Streitigkeiten, Prozesse und
Prüfungen auf den Hals bekommen
entsprechend deren Zahl.
Entdeckt jemand eine Menge davon in einem Topf oder gibt er sie anderen, wird er
erkranken und Zank und Streit mit
Freunden und Angehörigen haben entsprechend der Zahl der Münzen; denn Pholleis
bedeuten allgemein Hader und Prozesse.
- sehen oder damit hantieren: man sollte sich gut überlegen, ob man eine mögliche
Unternehmung nicht lieber auf einen anderen
Zeitpunkt verschieben möchte;
- goldene: deuten auf Glück und Reichtum;


- silberne: Zufriedenheit; mit Wohlstand rechnen dürfen, wenn man seine Pflichten
gründlich und gewissenhaft erfüllt;
- kupferne. ärgerliche Verluste; hüte dich vor Fehleinschätzungen;
- prägen: du mühst dich erfolglos, reich zu werden;
- schöne alte besitzen: man sollte darauf achten, Besitz nicht leicht zu riskieren;
- klimpern hören: man wird eine schlimme Enttäuschung erfahren, die im beruflichen wie
im privaten Bereich liegen kann.
(europ.) : - als sexuelles Zeichen zu verstehen, vor allem bei Frauen, die sich selbst verkaufen
wollen; sonst wie Geld;
- Geldmünzen sehen: Warnung vor einer geplanten Ausgabe, einem geplanten Geschäft
oder einem sonstigen
Unternehmen; auch: für den Kranken Genesung; für Gesunde bessere Stimmung;
- einnehmen: bedeutet Geld- oder Vermögensverluste;
- ausgeben: bringt den Dank anderer oder unerwarteten Vorteil in einer Sache;
- verteilen: man sollte mit seinen Geldausgaben nicht so leichtsinnig verfahren;
- ausländische oder fremde sehen: von einer nicht erwarteten Seite wird man Geld oder
sonstige Werte
erhalten, oder fremde Gelder oder Vermögenswerte werden demnächst eine wichtige
Rolle spielen;
- alte oder fremde aus Liebhaberei sammeln: deutet auf eine Beschäftigung mit
außergewöhnlichen Dingen
oder auf ein außergewöhnliches Ereignis hin;
- aus Gold: Wohlstand und Vergnügen werden durch Besichtigungen und Kreuzfahrten
vorausgesagt;
- aus Silber: negativ; Meinungsverschiedenheiten werden in den besten Familien
auftreten;
- Wenn Silbermünzen das Lieblingsgeld sind und die Münzen glänzen oder einem gehören,
ist das vielversprechend.
- Erhält ein Mädchen von ihrem Liebsten eine Silbermünze, wird sie von ihm verlassen.
- Kupfermünzen: symbolisieren Verzweiflung und körperliche Belastungen;
- Nickelmünzen: verheißen einem primitivste Arbeit.
(ind. ) : - machen: schlimme Zeiten kommen über dich; - sehen: Widerwärtigkeiten.
- goldene oder silberne haben: Unglück;
- kupferne: großes Glück.
- sonst wie (arab.)
(Siehe auch "Bettler", "Geld")
Murmeln
Allgemein:
Da es ein Kinderspielzeug ist, steht hier die Erinnerung an die Kindheit im Vordergrund. Es ist aber
auch ein Hinweis darauf, die akrobatische Kunst des Jonglierens zu üben.
Psychologisch:
Man will etwas "spielerisch ins Rollen bringen" - oder eine Reaktion zwar auslösen, später aber nicht
für die Folgen verantwortlich sein.
(Siehe auch "Jonglieren")
Murmeltier
Volkstümlich:
(arab. ) : - deine Faulheit bringt dich ins Verderben.
(europ.) : - sehen: schlaue Feinde werden einem in Gestalt von schönen Frauen verführen;
- Für eine junge Frau kann es Anzeichen dafür sein, daß ihre Zukunft von Versuchungen
bestimmt ist.
Murren
Volkstümlich:
(europ.) : - oder mürrisch sein: verkündet einen Ärger, den man durch Nachlässigkeit selbst
herbeigeführt hat.
Mus
Volkstümlich:


(europ.) : - Apfelmus, Pflaumenmus oder dgl. genießen: verkündet einen friedlichen und glücklichen
Ehestand.
Muschel
Assoziation: - Schutz; mal einschränkend, mal behütend; Schönheit der Form.
Fragestellung: - Welche Gefühle muß ich schützen? Welche Strukturen weiß ich zu schätzen?
Medizinrad:
Schlüsselworte: Decke; Verbindung mit dem Meer.
Beschreibung: Eine Muschel hat einmal einem Weichtier, einer Meereskreatur, als Behausung gedient.
Muscheln wurden von erdverbundenen Völkern immer hoch geschätzt und als Geräte, Schmuck, in
Zeremonien sowie als Zahlungsmittel benutzt.
Allgemeine Bedeutung: Deine Verbindung mit dem Meer; deine Werkzeuge oder nützlichen Geräte;
was du schätzt.
Assoziation: Weibliche Sexualorgane; eine beliebige harte Schale.
Transzendente Bedeutung: Ein klares Verstehen deiner eigenen harten Schale.
Allgemein:
Die Muschel im Traum symbolisiert die Verteidigungsmittel, derer sich der Träumende bedient, um
nicht verletzt zu werden. Als Reaktion auf vorangegangene Verletzungen hat sich der Träumende
vielleicht eine harte Schale zugelegt. Eine weiche Schale deutet auf Verletzlichkeit hin. Muschel weist
somit auf eine sensible, leicht verletzbare und überempfindliche Persönlichkeit hin, die sich hinter
einer harten äußeren Schale verbirgt. Zuweilen symbolisiert sie auch ein Geheimnis, das man hüten
sollte. Muscheln dienten auch einmal als Zahlungsmittel und können im Traum immer noch als
solches gedeutet werden.
Psychologisch:
Die Muschel kann als magisches Symbol gesehen werden, das in sich die Kraft der Transformation
birgt. Sie besitzt die Fähigkeit, zu schützen, und ist eine Art Gefäß, wodurch sie in Beziehung mit der
weiblichen emotionalen Seite der Natur steht. Sie ist ein weibliches Sexualsymbol, dessen Form an
die Vulva erinnert, die von harter Schale umzogene Kostbarkeit, die sich der Mann fürs Leben erobern
will. Muscheln sind - auch für die Frau! - stets positiv zu deuten. Eine geschlossene Muschel weist auf
Jungfräulichkeit, Frigidität, manchmal aber auf mangelnde seelische Reife hin.
Spirituell:
Auf der spirituellen Ebene ist die Muschel im Traum eine Miniatur für den Ablauf von Leben und Tod.
Sie ist das Bild des Grabes, aus dem der Mensch eines Tages auferstehen wird, ein Symbol der
Fruchtbarkeit.
Volkstümlich:
(arab. ) : - sehen oder besitzen: Geschenke, auch böse Nachrichten erhalten oder in Verlegenheit
geraten.
(europ.) : - sehen: deutet auf die Aufklärung einer Sache hin, die schon lange zurückliegt; zeigen
geringen Wohlstand,
aber Zufriedenheit und häusliche Freuden an; auch: es mit einer hartnäckigen, aber
ehrlichen Person zu tun haben;
- beim spazierengehen aufsammeln: bedeutet Zügellosigkeit; Vergnügen werden nur Reue
und bittere Erinnerungen hinterlassen;
- finden: bedeutet, daß der Träumende über ein längst begangenes Unrecht Aufklärung
geben soll;
- finden und öffnen: ein eigenes, sorgfältig gehütetes Geheimnis wird offenbart oder
verraten werden;
- einen lebenden Fisch enthaltend: bedeutet Wohlstand;
- eine leere: ist ein schlechtes Omen;
- essen: weist auf Freude über das Wohlergehen eines anderen hin;
- Ißt eine junge Frau mit ihrem Geliebten gebackene Muscheln, wird sie sich seines
Reichtums, aber auch seines Vertrauens erfreuen.
(ind. ) : - haben: du wirst eine schwere Verantwortung übernehmen müssen;
- finden: Verlegenheiten aus denen du dich nur mit viel Mühe befreien kannst;
- leere: Verlust;
- volle: günstiger Erfolg.
(Siehe auch "Auster", "Jungfrau", "Schnecke", "Schneckenhaus")
Musen
(Jede der neun griechischen Göttinnen der Künste und Wissenschaften.)
Volkstümlich:


(europ.) : - verkünden Ansehen und Glück, aber nur bei energischen Eingreifen in das eigene
Geschick mit Überlegung, Witz und Verstand.
(ind. ) : - sehen: du beschäftigst dich gerne mit höherer Wissenschaft.
MuseumAllgemein:Im Traum stellt ein Museum altmodische Gedanken, Vorstellungen und Ideen
dar. Vielleicht sollte sich der Träumende einmal objektiv mit ihnen auseinandersetzen. In einem
Museum eingeschlossen zu werden zeigt an, daß man die Vergangenheit für die Probleme der
Gegenwert verantwortlich macht.
Psychologisch:
Ein Museum kann für einen Ort stehen, an dem der Träumende seine Erinnerungen speichert. Daher
wird es als Symbol für das Unterbewußte gedeutet, jenen Teil des Selbst, dem sich der Träumende
nähert, wenn er sich bemüht, zu verstehen, wer er ist und woher er kommt. Das Traummuseum hat
viele Säle, in denen man Kontakte mit dem Schönen pflegt. Man merke sich die Bilder oder die
Gegenstände, die gezeigt werden, um diese als weitere Symbole deuten zu können.
Spirituell:
Die Vergangenheit ist ein interessantes Überbleibsel, mit dem man sich getrost eine gewisse Zeit lang
beschäftigen kann. Dann aber muß man sich wieder der Gegenwart und der Zukunft zuwenden.
Volkstümlich:
(arab. ) : - (Kunstsammlung) sehen: du wirst große Erfolge erzielen;
- besuchen: du wirst dein Leben gut nutzen;
- nur von außen sehen: man wird eine dargebotene Chance nicht nutzen können.
(europ.) : - sehen: steht für die hindernisreiche Suche nach der für Sie scheinbar richtigen Position;
man wird
nützliche Erfahrungen sammeln, was Vorteile gegenüber dem üblichen Weg des Lernens
bringt;
- geschmackloses: es steht vielfacher Ärger ins Haus;
- sich in einem befinden: man wird Eingang in einen Menschenkreis oder ein Milieu finden,
was sich für einen selbst als sehr wertvoll oder vorteilhaft erweisen wird;
- in einem solchen eigene Sachen sehen: man wird sich einem bisher sehr wichtigen oder
vorteilhaften Kreis oder Milieu entfremden; deutet im übrigen ganz allgemein auf Verluste
hin.
Musik
Assoziation: - Harmonie; Ausdruck.
Fragestellung: - Was integriere ich gerade?
Allgemein:
Musik und Rhythmus drücken das innerste Selbst des Träumenden und seine Verbindung zum Leben
aus. Hört er im Traum Musik, dann ist dies ein Hinweis, daß der Träumende das Potential hat, um
diese Grundverbindung herzustellen. Musik kann auch eine sinnliche und lustbetonte Erfahrung
symbolisieren. Musik (hören oder Instrumente sehen) kann für innere Harmonie und Ausgeglichenheit
einer einheitlichen, in sich ruhenden Persönlichkeit stehen. In schwierigen Zeiten verheißt sie oft aber
auch Trost und Zuwendung.
Psychologisch:
Die Musik hat im Traum wie auch in der Realität einen starken Zusammenhang mit dem emotionalen
Bereich. Je nach Musikart kann das Thema des Traums gedeutet werden. Für die Traumdeutung ist
es wichtig, wie die Musik auf den Träumenden wirkt. d. h., wie sie sich auf seine Gefühle und seine
Stimmung auswirkt. In vielen Kulturen werden Musik und Rhythmus zur Herstellung eines anderen
Bewußtseinszustandes eingesetzt. Dies kann im Traum durch das Hören von Musik dargestellt
werden. Schon nach altägyptischer Deutung läßt schöne Musik, die wir im Traum hören,
Herzensfreuden im Wachleben anklingen; schrille Musik dagegen weist auf mögliche Disharmonien im
Privatleben hin. Hier und da läßt die gespielte Melodie weitere Deutungen zu.
Spirituell:
Auf der spirituellen Ebene stellen Musik oder Rhythmus im Traum die Verbindung zum Göttlichen her.
Volkstümlich:
(arab. ) : - allgemein: steht für Nachrichten und Neuigkeiten, die von besonderen Wert sind;
- traurige hören: durch schmerzliche Erlebnisse in Melancholie versetzt werden;
- lustige und feurige: Aussicht auf angenehme Zustände, Fröhlichkeit, Tanzvergnügen und
Liebesglück;
- schöne hören: Herzensfreuden; harmonische Zeit erleben;
- unangenehme, störende hören: kündigt Unannehmlichkeiten an;


- machen: du wirst dich beim Tanz verlieben; man möchte sich von anderen nicht
beeinflussen lassen.
(europ.) : - von eine inneren Unruhe und seelischen Unausgeglichenheit strebt man nach einer
bestimmten Harmonie;
- schöne hören: bedeutet, du wirst glückliche Nachrichten erhalten; verheißt angenehme
Geselligkeit und Freude im allgemeinen;
- einem Ledigen: kündigt sie eine glückliche Liebe an;
- mißtönende: es droht Schlimmes; bringt unangenehme Bekanntschaften oder
Mißstimmung im Bekannten- oder Freundeskreis;
auch: Probleme mit ungezogenen Kindern und Ärger im Haushalt;
- selbst schöne machen: bedeutet häusliches Glück;
- selbst häßliche machen: bringt Zank und Streit im häuslichen Bereich.
(ind. ) : - hören: du findest Trost in deinem Leid.
(Siehe auch "Konzert", "Leid", "Orchester" und einzelne Musikinstrumente)
MusikbandAllgemein:Eine Musikband, also eine Gruppe junger Musiker, deutet auf die
Notwendigkeit von Teamarbeit hin.Psychologisch:Der Träumende entdeckt in sich eine hohe
Wertschätzung für Harmonie, die er zum Leben erwecken sollte.
Spirituell:
Eine Musikband im Traum kann ein Hinweis auf ein harmonisches Selbst sein.
Volkstümlich:
(arab. ) : - gute Gesundheit.
Musiker
Volkstümlich:
(arab. ) : - du wirst Unkosten haben.
(europ.) : - sein, wenn man keiner ist: verheißt Freude und Gönnerschaft; auch: eine Veränderung im
Leben ist angezeigt; möglicherweise zieht man in eine andere Gegend;
- musizieren: verkündet eine angenehme Überraschung infolge früherer Bekanntschaften.
Musikinstrumente
Allgemein:
Musikinstrumente stehen im Traum häufig auf die kommunikativen Fähigkeiten des Menschen.
Blasinstrumente verweisen auf den Intellekt, Schlaginstrumente hingegen auf den Grundrhythmus
des Lebens.
Psychologisch:
Haben vielfach sexuelle Bedeutung. Streichinstrumente sind weiblich (die Spieler mit dem Bogen
natürlich männlich!), Blasinstrumente männlich zu deuten. Die Erlebnisse im Traum können vom
derben sexuellen Akt bis zum Geistig-Erotischen reichen. Manchmal können die Musikinstrumente
selbst im Traum auch auf Sexualorgane verweisen und
daher auf die Einstellung des Träumenden zu seiner Sexualität.
Spirituell:
Auf der spirituellen Ebene stehen Musikinstrumente im Traum für die Art des Träumenden, wie er sich
selbst zum Ausdruck bringt.
Volkstümlich:
(europ.) : - weisen auf vorweggenommene Vergnügungen hin;
- zerbrochene: das Vergnügen wird durch unerfreuliche Gesellschaft getrübt;
- Jungen Frauen wird die Kraft prophezeit, ihr Leben nach eigenen Vorstellungen zu leben.
(Siehe auch "Dirigent", "Orchester" und einzelne Instrumente)
Musikkapelle (Siehe "Orchester")
Muskat (Gewürz)
Volkstümlich:
(europ.) : - ist ein Zeichen für Wohlhabenheit und interessante Reisen.
Muskeln
Assoziation: - Kraft; Stärke.
Fragestellung: - In bezug auf welche Aspekte meines Lebens bin ich bereit, mehr Stärke zu zeigen?


Volkstümlich:
(europ.) : - gut entwickelte besitzen: es drohen unerfreuliche Konfrontationen mit Feinden; es gelingt
einem jedoch,
sich gegen ihre Machenschaften zur Wehr zu setzen und das Glück zu machen;
- schwach entwickelte haben: bedeutet Versagen in den Angelegenheiten ist
vorprogrammiert;
- Einer Frau prophezeit dieser Traum Mühe und Plagen.
Musketier
Volkstümlich:
(europ.) : - marschieren sehen: verheißt Ausgaben, Trübsal und wenig Rühmenswertes;
- schießen sehen oder sich mit ihnen schießen: Unglück;
- einen hübschen und schmucken spazierengehen sehen: verliebt sein.
Müsli
Psychologisch:
Wenn Sie davon auch noch träumen, treiben Sie es mit Ihrem Gesundheits- und Körperbewußtsein
auf die Spitze. Also kein eigentliches Symbol - nur ein Tip, daß man auch im positiven Bereich ein
bißchen übertreiben kann.
Muße (Untätigkeit)
Volkstümlich:
(europ.) : - man wird hart arbeiten müssen, um Erfolg in geschäftlichen Angelegenheiten zu haben.
Mustang
Allgemein:
Mustang (wildes Pferd) steht für Unreife, Aggressivität und ungezügelte Sexualität; zuweilen zeigt er
an, daß man aus Gewohnheiten und Alltagsroutine ausbrechen will.
(Siehe auch "Pferd")
Muster
Assoziation: - etablierte Ordnung.
Fragestellung: - Welche Glaubensgrundsätze nehme ich unter die Lupe?
Allgemein:
Viele Einfälle gehen den Träumenden durch den Kopf. Die Seele sollte sich unbedingt an einen davon
erinnern!
Psychologisch:
- Gefleckte Muster erinnern an Tierfelle und bringen eine unruhige Stimmung zum Ausdruck.
- Die gepunktete Musterung kommt im Traum meistens bei Kleidern vor und rückt dort Lebenslust
und Freude aus.
- Quergestreifte (horizontale) Muster weisen auf Ruhe, Harmonie und Ausgleich hin.
- Längsgestreifte (vertikale) Muster weisen auf die Spannung von Höhen und Tiefen hin.
- Karierte Muster drücken meist innere Unruhe und Entscheidungsschwierigkeit aus.
Volkstümlich:
(europ.) : - ein Warenmuster entgegen nehmen: signalisiert Aufschwung in geschäftlichen Dingen;
- verliert ein Vertreter unterwegs seine Muster: er wird in Geschäftsangelegenheiten in
Bedrängnis kommen
oder durch Liebesaffären in Schwierigkeiten geraten;
- Wenn eine Frau ihr zugesandte Muster betrachtet, wird sie Gelegenheit haben, sich auf
unterschiedliche Arten zu vergnügen.
(Siehe auch "Farben", "Geometrische Figuren")
MusterungVolkstümlich:(arab. ) : - einer militärischen beiwohnen oder selbst gemustert werden:
du wirst in eine beneidenswerte Lage geraten.(ind. ) : - Trübsal.
MutVolkstümlich:(arab. ) : - zeigen (mutig sein): deine Entschlossenheit wird dir zugute kommen.
Mutprobe


Psychologisch:
Wenn Sie davon träumen, andere Leute einer Mutprobe zu unterziehen, wollen Sie eigene Interessen
auf Kosten anderer durchsetzen. Sie neigen dazu, andere Menschen gelegentlich als
"Versuchskaninchen" zu mißbrauchen. Wer selbst im Traum eine Mutprobe besteht, möchte sich auch
in der Realität immer wieder beweisen, wie gut er doch eigentlich ist - und was er alles "unter
größtem Streß" zustande bringt.
Mutter
Assoziation: - Nährung; Lob oder Tadel.
Fragestellung: - Gegenüber welchem Teil von mir bin ich fürsorglich?
Artemidoros:
Was das Kapitel über die Mutter anbetrifft, ist dieses verwickelt und umfangreich und läßt viele
Unterscheidungen zu. Die Tatsache der Liebesvereinigung für sich allein reicht noch nicht aus, um die
Sinndeutung aufzuzeigen, vielmehr sind es die verschiedenen Arten der Vereinigung und
Körperstellungen, die verschiedene Ausgänge bewirken. Zuerst sei von dem Verkehr die Rede, der
Körper an Körper und mit der lebenden Mutter geübt wird, weil die lebende nicht dasselbe wie die
tote bedeutet. Wenn einer träumt, er beschlafe seine Mutter Körper an Körper oder, wie andere es
ausdrücken, auf natürliche Weise, und zwar seine lebende, so wird er sich mit dem Vater, falls dieser
gesund ist, verfeinden, wegen der Eifersucht, die etwas Allzumenschliches ist. Ist der Vater aber
krank, wird er sterben; denn der Träumende wird als Gebieter und Schützer der Mutter Sohn und
Gatte zugleich sein. Von guter Vorbedeutung ist das Traumerlebnis für jeden Handwerker und
Arbeiter; denn das Handwerk nennt man gewöhnlich Mutter, und was könnte die Vereinigung mit ihr
anderes bedeuten als rastlose Tätigkeit und gute Einnahmen aus dem Handwerk. Glück beschert es
ferner jedem Demagogen und Politiker; denn die Mutter bedeutet das Vaterland. Wie nun der Mann
beim Verkehr nach Aphroditens Gesetz ganz und gar Herr über den Körper der Beischläferin ist, wenn
diese ihm zu Willen ist und sich gerne hingibt, so wird der Träumende alle Machtbefugnisse im Staat
erringen. Und der, welcher seiner Mutter feind war, wird wieder Liebe für sie empfinden, wegen der
körperlichen Vereinigung; denn diese wird Liebe genannt. Häufig führt dieses Traumgesicht die bisher
Getrennten zu enger Lebensgemeinschaften zusammen. Deswegen führt es auch den Sohn, der in
der Fremde lebt, in die Heimat zurück, falls die Mutter sich dort befindet. Wenn nicht, wird der
Träumende dorthin reisen, wo die Mutter lebt. Und wenn jemand, der arm ist und bitterste Not leidet,
eine reiche Mutter hat, wird er von ihr alle Wünsche erfüllt bekommen oder sie bald nach ihrem Tod
beerben, und auf diese Weise wird er an der Mutter seine Lust haben. Viele nahmen auch ihre Mütter
zu sich und sorgten für sie; so hatten diese Lust an ihren Söhnen. Ein Kranker wird nach diesem
Traumgesicht genesen und wieder im Einklang mit der Natur sein, denn die Natur ist die gemeinsame
Mutter aller Dinge, und wir sagen, daß die Gesunden, nicht die Kranken nach der Regel der Natur
sind. Für die Kranken ist die Deutung nicht die gleiche, falls die Mutter tot ist; weil dann der
Träumende sehr bald sterben wird; denn der Leib der Verstorbenen löst sich in den Stoff auf, aus
dem er aufgebaut und gebildet wurde, und weil er im wesentlichen aus Erde besteht, verwandelt er
sich wieder in die ihm gemäße Materie. Auch nennen wird die Erde an sich schon Mutter. Was anderes
bedeutet also für einen Kranken die Vereinigung mit der toten Mutter als das Einswerden mit Mutter
Erde? Günstig dagegen ist dieses Traumerlebnis für einen, der einen Prozeß um Grund und Boden
führt, der Land kaufen oder Land bestellen will. Es behaupten jedoch einige, daß das Traumgesicht
einzig einem Bauern Unheil anzeige; er werde den Samen gewissermaßen auf tote Erde ausstreuen,
d.h. diese wird keine Frucht bringen. Mir scheint diese Auffassung jedoch nicht der Wahrheit zu
entsprechen, es sei denn, man glaube, Reue oder Unlust über den Verkehr zu empfinden. Ferner wird
einer, der in der Fremde ist, in die Heimat zurückkehren, und wer auf Herausgabe des mütterlichen
Erbes klagt, wird nach diesem Traumerlebnis den Prozeß gewinnen, wobei ihm nicht der Verkehr mit
der Mutter, sondern deren Vermögen Befriedigung gewährt. Hat jemand diesen Traum in seiner
Heimat, wird er diese verlassen; denn nach einem solchen Fehltritt kann man unmöglich noch am
mütterlichen Herd bleiben. Empfindet er Unbehagen oder Reue über den Verkehr, wird er aus dem
Vaterland verbannt werden, wenn nicht, freiwillig auswandern. Unheilvoll ist es, wenn man die Mutter
in der Abwendung gebraucht; entweder wird sie selbst den Träumenden den Rücken kehren, oder
seine Landsleute, oder der Betreffende wird sein Handwerk oder sonst ein Unternehmen aufgeben.
Ein übles Vorzeichen ist es, wenn man stehend mit der Mutter verkehrt; denn nur Leute, die weder
Bett noch Matratze besitzen, sind auf diese Stellung angewiesen. Deshalb bedeutet es Drangsal und
Bedrängnisse. Unglück zeigt ferner jener Verkehr an, bei dem sich die Mutter auf die Knie
niedergelassen hat. Denn wegen der unbequemen Stellung, in der sie sich befindet, prophezeit es
bittere Armut. Es behaupten einige, es prophezeie dem Träumenden den Tod, wenn die Mutter bei
dem Akt auf dem Betreffenden liege und herumreite; es gleicht nämlich die Mutter der Erde, weil


diese die Nährerin und Schöpferin aller Dinge ist. Die Erde aber deckt die Toten, nicht die Lebenden.
Nach meiner Beobachtung starben Kranke nach diesem Traumerlebnis in jedem Fall, Gesunde
hingegen verbrachten ihr weiteres Leben ganz unbeschwert und wunschgemäß; und diese Deutung
ist ganz folgerichtig; denn bei den übrigen Körperstellungen pflegen sich meist Ermattung und
Atemnot bei dem männlichen Partner einzustellen, während für den weiblichen der Akt weniger
anstrengend ist; in dieser Stellung dagegen empfindet der Mann ganz im Gegenteil ein Lustgefühl
ohne Anstrengung. Das Traumgesicht gibt auch die Möglichkeit, vor den Mitmenschen unentdeckt zu
bleiben und nicht ins Licht der Öffentlichkeit zu kommen, weil beim Verkehr (in dieser Form) die
Atemnot weithin wegfällt. Keinen Nutzen bringt es, beim Verkehr mit der Mutter mehrere Stellungen
zu gebrauchen; denn mit der Mutter soll man kein frevelhaftes Spiel treiben. Daß die Menschen alle
übrigen Stellungen aus Übermut, Zügellosigkeit und Unbeherrschtheit ersonnen haben, die Natur sie
aber nur eine einzige, nämlich Leib an Leib lehrte, kann man an dem Beispiel der anderen Lebewesen
erkennen; alle Arten begnügen sich mit der ihnen zukommenden und weichen nicht von ihr ab, weil
sie der natürlichen Ordnung entspricht. So gibt es Tiere, die das Weibchen von hinten bespringen, wie
das Pferd, der Esel, die Ziege, das Rind, der Hirsch und die übrigen Vierfüßler. Andere berühren
zuerst den Mund, wie Nattern, Tauben und Wiesel; manche kommen nur für kurze Zeit zusammen,
wie die Sperlinge. Wieder andere lassen sich auf die Weibchen nieder und zwingen sie durch die
Schwere ihres Gewichtes, sich zu ducken; so machen es alle Vögel. Andere vereinigen sich gar nicht,
sondern die Weibchen sammeln die von den Männchen ausgeschiedenen Samen, wie z.B. die Fische.
So liegt es in der Natur der Sache, daß die dem Menschen artgemäße Stellung die von Leib zu Leib
ist, während sie alle anderen aus Übermut und Zügellosigkeit hinzuerfunden haben. Am
allerschlimmsten ist es nach meiner Beobachtung, wenn man von Fellatio durch die Mutter träumt; es
bedeutet dem Träumenden des Tod der Kinder, Verlust seines Hab und Gutes und schwere Krankheit.
Ich kenne jemand, der nach diesem Traumgesicht sein Geschlechtsglied verlor; ganz folgerichtig
wurde er an dem Körperteil gestraft, mit dem er gefrevelt hatte. Es träumte jemand, er schlage seine
Mutter. Seine Handlungsweise war gesetzwidrig, aber gleichwohl brachte sie ihm Nutzen, weil er
Töpfer von Beruf war; denn wir nennen die Erde Mutter, die der Töpfer durch Schlagen bearbeitet.
Infolgedessen brachte ihm seine Arbeit viel ein.
Allgemein:
Mutter kann im Einzelfall das Verhältnis zur eigenen Mutter aufzeigen; kommen dabei Probleme zum
Vorschein, muß man sie verarbeiten. Allgemein verkörpert sie den teilweise unbewußten seelischgeistigen
Bereich einer Persönlichkeit; das läßt sich nur individuell verstehen.
Psychologisch:
Die Mutter ist generell ein Symbol für das Weibliche. Im Traum steht sie meist für seelische Bereiche
des Träumenden, die in der Kindheit durch die Mutter geprägt und angelegt wurden. Archetypisches
Symbol, nach C. G. Jung auch "das Geheime, das Verborgene, das Finstere, der Abgrund, die belebte
Unterwelt, das Verführende und das Vergiftende, das Unentrinnbare" oder "die magische Autorität
des Weiblichen, das Gütige, Hegende, die Stätte der Wiedergeburt". Obwohl die Mutter ein nährendes
und schützendes Wesen ist, kann sie im Traum auch einen bedrohlichen, verschlingenden und
fordernden Aspekt haben. Der Begriff "Mutterkomplex" wurde von C. G.: Jung geprägt. Er bedeutet,
daß unbewußte Vorstellungen, Gedankengänge und Erfahrungen die psychische Kraft einschließen
und verkapseln, sprich dem Bewußtsein nicht mehr zugänglich machen. Dies kann zu psychischen
Störungen oder physischen Krankheiten führen. Im ersten Jahr ist das Kind noch nicht lebensfähig
ohne die Mutter, auch sieht es die Mutter als einen Teil der eigenen Persönlichkeit. Die Mutter legt
also einen großen Teil der späteren Verhaltensweisen ihres Kindes bereits durch ihr Verhalten fest.
Die Erfahrungen, die der Träumende in seiner Kindheit oder Jugend mit seiner oder durch seine
Mutter gemacht hat, sind immer bestimmend für die Verhaltensweisen in späteren Partnerschaften.
Ist die Mutter-Kind-Beziehung irgendwie gestört, ist die Erziehung zu hart oder zu verwöhnend, liegen
darin bereits die Anfänge für Neurosen oder Fehlverhalten anderer Art im späteren Leben des Kindes.
Wo die eigene Mutter im Traumbild erscheint, mangelt es dem männlichen Träumer vielfach an
Selbständigkeit, auch versinnbildlicht die eigene Mutter seine unbewußte Vorstellung vom idealen
Verhältnis Mann-Frau. Bei Frauen verkörpert die Mutter die Bewußtwerdung des echten weiblichen
Wesens und stellt die Unbewußten Schattenseiten der Träumenden dar. Die unbekannte Mutter kann
im Traum erweiterte Mutterfunktion von Staat oder Kirche darstellen. Träumt man von der bereits
verstorbenen Mutter, ist das eine Warnung, die durch andere Traumsymbole verdeutlicht wird. Die
noch lebende Mutter im Traum verlieren umschreibt das schlechte Gewissen, das man im Wachleben
hat. Im übrigen kommt es in derartigen Träumen immer auch darauf an, wie man zu seiner Mutter
steht oder gestanden hat. Die Mutter, mit der man sich nicht gut versteht oder verstanden hat, kann
manche der hier gemachten Aussagen ins Gegenteil verkehren.
Volkstümlich:


(arab. ) : - (lebende oder verstorbene) sehen oder sprechen: du wirst durch das Wiedersehen eines
Bekannten oder
durch ein besonderes Glück erfreut werden; auch: Warnung vor unüberlegten Handeln.
(europ.) : - Symbol der Fruchtbarkeit; träumt man von ihr selten, ist das seelische Verhältnis zu ihr in
Ordnung;
träumt man von ihr häufig, herrscht Unsicherheit; die Selbständigkeit ist noch nicht
erreicht; - sehen: hat die Vorbedeutung von Glück;
- die eigene wie in ihrer häuslichen Umgebung gekleidet sehen: deutet auf
zufriedenstellende Ergebnisse
für alle Unternehmungen hin;
- die eigene küssen: man ist geschäftlich erfolgreich und wird von Freunden geschätzt und
geliebt;
- einem rufen hören: man vernachlässigt seine Pflichten und verfolgt den falschen
geschäftlichen Weg;
- sprechen: ein Vorhaben wird gelingen; bald gute Nachrichten über sehr am Herzen
liegende Angelegenheiten erhalten;
- vor Schmerzen schreien hören: es wird einem die Krankheit der Mutter prophezeit, oder
es steht einem eine Bedrohung bevor;
- ausgemergelt oder tot sehen: bedeutet Kummer wegen einer Todesnachricht oder
zugefügter Schmach;
- von der verstorbenen träumen: sie warnt uns vor etwas;
- eine sehen, die in Angst und Sorge um ihr Kind ist: es besteht die Gefahr, daß man von
dem Unglück eines anderen Menschen
in Mitleidenschaft gezogen wird;
- sehen, die sich glücklich und liebevoll um ihr Kind bemüht: man wird von dem Glück
eines anderen Menschen profitieren;
- verlieren, die noch lebt: verspricht Trost und Hoffnung; man wird von Gewissensbissen
geplagt werden;
- ein Muttermal haben: bringt Schmerzen;
- Träumt eine Frau von ihrer Mutter, stehen ihr angenehme Aufgaben und ehrliche Freuden
bevor.
(ind. ) : - sehen: höre nicht auf das Gerede fremder Leute;
- verstorbene sehen: langes Leben,
- sterben sehen: Trauer und Sorgen.
(Siehe auch "Archetypen", "Drache", "Eltern", "Familie", "Nabel", "Vater")
Mutter Erde
Medizinrad:
Schlüsselworte: Nährend (körperlich und geistig); Fruchtbarkeit; liebend.
Beschreibung: Als Mutter Erde bezeichneten viele nordamerikanische Ureinwohner unseren Planeten.
Im Medizinrad ist die Position der Mutter Erde die erste in der Mitte des inneren Kreises. Die Farbe
der Mutter Erde ist Waldgrün, das Element ist die Erde, das Mineral ist Ton, ihre Pflanzen sind Mais,
Bohne und Kürbis, und ihr Tier ist die Schildkröte. An der Position der Mutter Erde im Medizinrad kann
man seine Verbindung zur Erde am deutlichsten spüren.
Allgemeine Bedeutung: Verstehen von Elternschaft; zunehmende Fruchtbarkeit; Üppigkeit; schnelles
Wachstum; Trost; Verstehen der Lebensbedingungen auf der Erde.
Assoziation: Mutter der Erde, eine Mutter aus Erde; eine schmutzige Mutter.
Transzendente Bedeutung: Eine Offenbarung über deine Verbindung zum Planeten.
Muttergottessohn (Siehe "Maria")
Mutterkomplex
Psychologisch:
Sigmund Freud entwickelte aus der besonderen Beziehung zwischen Säugling und Mutter die Theorie
vom Ödipuskomplex. Er meinte, Jungen hätten schon im Säuglingsalter ein sexuelles Begehren nach
der Mutter. Das drücke sich auch später in vielen Träumen aus, in denen mit der Muttergestalt Inzest
(siehe dort) betrieben werde. Tatsächlich begünstigen Störungen in der Mutter-Kind-Beziehung und
ein allzu enges Verhältnis zur Mutter in der Kinder und Jugendzeit spätere Neurosen. Was nun aber
den Inzest mit der eigenen Mutter im Traum angeht, so ist dabei kaum vom sogenannten
Ödipuskomplex zu sprechen. Hier könnten wir Artemidoros folgen, der meinte, wenn jemand in der


Fremde weile, sei es nur natürlich, daß er aus Heimweh von seiner Mutter träume, und wenn er dann
mit ihr als Träumer koitiere, werde er wohl bald nach Hause zurückkehren. Nach moderner
Auffassung hat ein Inzesttraum ein günstiges Vorzeichen, wenn man für das Liebste, das man als
Kind auf der Welt kennt, die Mutter, allgemein die geliebte Frau setze, nach der man sich (manchmal
auch als Ersatzmutter) sehne. So sieht C. G. Jung (siehe auch "Mutter") im Mutterkomplex
unbewußte Gedanken und Erinnerungen oder - wenn man so will - psychische Energien, die bis ins
Alter nachwirken und auch krankhafte Folgen, wie etwas Neurosen, hervorrufen können. Schließlich
sei der Mensch in seiner ersten Entwicklungszeit ja auch körperlich mit der Mutter verbunden
gewesen.
Muttermahl
Volkstümlich:
(arab. ) : - im Gesicht oder an sich haben: schwere Erkrankung.
(europ.) : - Muttermahl haben: bedeutet Schmerzen.
(ind. ) : - keine guten Nachrichten von deinem Kind.
Mutterschaft
Volkstümlich:
(europ.) : - eine große Familie und gedeihliche Zeiten in Sicht.
(Siehe auch "Mutter")
Mutterschoß
Allgemein:
Mutterschoß weist oft darauf hin, daß man sich unreif verhält, zu wenig Eigenverantwortung
übernimmt, vor der Realität und ihren Ansprüchen in kindliche Geborgenheit zu fliehen versucht.
Dann muß man an der Reifung der Persönlichkeit arbeiten.
Mütze
Allgemein:
Eine Mütze hat im Traum dieselbe Bedeutung wie ein Hut; sie lenkt die Aufmerksamkeit des
Träumenden auf Prestige oder spirituelle Kräfte. Trägt er in seinem Traum eine Mütze, dann soll sie
möglicherweise seine kreativen Begabungen verdecken.
Psychologisch:
Eine Mütze stellt das Bedürfnis des Träumenden nach Respektierung seines Glaubens, seiner Weisheit
und seines Wissens dar. Wird einem eine Mütze aufgesetzt kann dies als Warnung vor geistiger
Beeinflussung, vor der man sich "hüten" sollte, sein.
Spirituell:
Eine Mütze symbolisiert Adel und Freiheit.
Volkstümlich:
(arab. ) : - sehen oder tragen: dein Auftreten wird kein Mißfallen erregen.
(ind. ) : - alte: du wirst nach langer Entbehrung zu Ansehen und großem Erfolg kommen;
- neue: Mißerfolge in allen deinen Geschäften;
- du wirst deiner Meinung Geltung verschaffen.
(Siehe auch "Helm", "Hut", "Kopf")
Myrrhe
Volkstümlich:
(europ.) : - verkündet, daß man vor irgend etwas Ekel empfinden wird; auch: die Investitionen
erweisen sich als zufriedenstellend;
- Auf eine junge Frau warten angenehme Überraschungen; sie lernt einen reichen Mann
kennen.
Myrte / Myrtenbaum
Artemidoros:
Der Myrtenbaum symbolisiert wie der Buchsbaum die Haussklaven.
Allgemein:Myrte (oft als Kranz) kann den Wunsch nach Ehe und Familie oder eine bestehende
glückliche und erfüllte Partnerschaft symbolisieren.Volkstümlich:
(arab. ) : - Scheint es einem Armen im Traum, als streue er ganz gegen seine Gewohnheit Blätter
von der Myrte,


von Rosmarin oder von Lorbeer in seinem Haus, wird er von vornehmen Herren Reichtum
erlangen;
schaut dies aber ein Mächtiger, bei dem solches Bestreuen ohnehin üblich ist, bedeutet
es ihm Trübsal.
- Träumt der Kaiser, er habe Myrtenzweige, wird er mit einer nicht standesgemäßen Frau
verkehren;
haben die Zweige Wurzeln, wird er mit ihr Kinder zeugen, wenn nicht, keine Kinder in die
Welt setzen;
ist der Träumende ein einfacher Mann, hat das Gesicht hinsichtlich Frau und Kind dieselbe
Bedeutung.
- Myrtenbaum: du wirst die Herzen der Menschen gewinnen.
- blühende sehen: deutet bei Unverheirateten auf einen baldigen und glücklichen
Ehestand;
- du wirst frohe Stunden erleben;
- silberne: Erfolg;
- goldene: Ehrungen.
(europ.) : - Liebesglück, Hochzeit und Kindtaufe;
- mit Blättern und Blüten: Wünsche werden in Erfüllung gehen und man wird innere Freude
empfinden;
- Träumt eine junge Frau davon, einen Myrtenzweig zu tragen, dann wird ihr eine frühe
Heirat mit einem wohlhabenden und
intelligenten Mann vorhergesagt. Ist er verwelkt, dann bleibt ihr wegen ihres
nachlässigen Verhaltens das Glück versagt.
(ind. ) : - Myrtenbaum: du wirst Achtung und Liebe von deiner Frau ersehnen.
(Siehe auch "Blumen", "Hausbrand", "Kranz")
Myrtenkranz
Volkstümlich:
(arab. ) : - bekommen: du wirst zu einer Hochzeit eingeladen werden;
- sehen: Glück in der Liebe;
- tragen: baldige, glückliche Heirat;
- winden: du wirst nächstens Brautjungfer (Brautführer).
(ind. ) : - dein Gatte wird sich stets gut zu dir zeigen.
(Siehe auch "Kranz")
Mysterium
Volkstümlich:
(europ.) : - ein Hindernistraum; löst man das Geheimnis, wird alles gut werden.
Mystiker
Volkstümlich:
(europ.) : - das Gemüt ist auf weltliche Dinge ausgerichtet; trachte nach Erweiterung der Interessen,
wenn Du glücklich werden willst.
Mystischer Knoten
Allgemein:
Traditionell hat ein mystischer Knoten keinen Anfang und kein Ende. Seine Grundbedeutung verweist
auf ein unlösbares Problem. Vielleicht muß der Träumende ein solches Problem so lange ruhen lassen,
bis es durch die Zeit gelöst wird.Psychologisch:Der mystische Knoten erscheint in der Regel, wenn
der Träumende versucht, sich selbst und seine Beziehung zur Spiritualität zu verstehen.Spirituell:Auf
der spirituellen Ebene symbolisiert der mystische Knoten im Traum die Unendlichkeit.
(Siehe auch "Knoten")
Mythologie
Psychologisch:
Die Mythen der Antike sowie der Tierkreiszeichen haben bis heute überlebt, weil sie universell gültig
sind und typisch Menschliches zeitlos darstellen - Liebe, Sinnesfreude, Gier und Zorn. Diese Themen
werden in Sagen und Legenden bewahrt, die uns heute genauso ansprechen wie die Menschen vor
mehreren tausend Jahren. Diese Mythen schlummern tief in unserem Unbewußten, genauso wie die
Überreste alter Kulturen in der Erde, die auf ihre Entdeckung durch Archäologen warten.
Mythologische Figuren sofort erkennen kann nur, wer sich mit ihnen schon einmal beschäftigt hat.
Man erkennt sie jedoch an ihren typischen Merkmalen, und wenn wir die dazugehörigen Sagen näher
betrachten, können wir daraus viel über sie - und über uns - lernen.
(Siehe auch "Götter")
 
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